Vercammen & Cie. Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Marlon Brandt seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Volodymyr Vozny seit 6.8.2025 | Prokura |
Patrick Bingel seit 6.8.2025 | Prokura |
Andreas Bartuli seit 6.8.2025 | Prokura |
Oliver Strototte seit 16.1.2025 | Prokura |
Matthias Klare seit 16.1.2025 | Prokura |
Christoph Wagner seit 19.4.2022 | Prokura |
Ulrich Paul seit 21.1.2021 | Prokura |
Marcel Helsper seit 21.1.2021 | Prokura |
Frank Reschke seit 5.9.2018 | Geschäftsführer |
Volker Zurheide seit 5.9.2018 | Geschäftsführer |
Jörg Dipl.Ing. Hülsiggensen seit 9.11.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 13.43% | |
| 2.37% | |
P****** S***** P******* | 2.28% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MASA GmbHAndernachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MASA GMBH, ANDERNACH1. Grundlagen des Konzerns Die Masa Gruppe ist eines der weltweit führenden Maschinenbauunternehmen im Bereich Betonsteinmaschinen und -anlagen, Kalksandsteinanlagen und Porenbetonanlagen. Dabei deckt die Masa Gruppe das gesamte Leistungsspektrum von der Entwicklung der Baustoffmaschinen über die Produktion und den Vertrieb der Anlagen ab. Kombiniert mit einem zuverlässigen After-Sales-Service ist die Masa Gruppe der zuverlässige und kompetente Partner für unsere Kunden über die gesamte Nutzungsdauer der jeweiligen Anlagen hinweg. Die Entwicklung und Produktion der Anlagen erfolgt im Wesentlichen in den beiden Werken der Masa GmbH - Andernach und Porta Westfalica. Der weltweite Vertrieb und After-Sales-Service werden in Zusammenarbeit mit den Auslandsgesellschaften in den USA, Middle East, Indien sowie China sichergestellt. Seit mehreren Jahrzehnten macht der Auslandsumsatz der Masa Gruppe mehr als 80% des Gesamtumsatzes aus. Neben den etablierten Märkten nehmen hier insbesondere einige Emerging-Markets mit einem hohen Bedarf im Infrastrukturbereich eine bedeutende Position ein. 2. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die anhaltende hohe Inflation sowie der seit nunmehr zwei Jahren anhaltende Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine haben die Weltwirtschaft auch im Geschäftsjahr 2023 belastet. Ein weiterer geopolitischer Krisenherd ist seit dem 7. Oktober 2023 mit dem fünften Krieg des Gaza-Israel-Konflikts ausgebrochen, welcher ebenfalls zu einer Verunsicherung der internationalen Wirtschaft führt. Die bereits im zweiten Halbjahr 2022 begonnenen Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden im Jahr 2023 unverändert fortgesetzt und nach nunmehr zehn Zinserhöhungen in Folge liegt der Hauptrefinanzierungssatz der EZB aktuell bei 4,5%, nachdem er bis Mitte 2022 noch bei 0,0% gelegen hatte. Auch andere Zentralbanken wie die US-amerikanische Zentralbank (Fed) haben in kurzer Zeit die Leitzinsen deutlich angehoben, um die stark gestiegene Inflation einzudämmen. Zeitgleich drückt das gestiegenen Zinsniveau auf das Investitionsklima und bremst damit das Wirtschaftswachstum und sorgt für Rezessionsängste. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Auch der Internationen Währungsfonds (IWF) geht in seiner Prognose vom Oktober 2023 von einem Rückgang des realen BIP in Höhe von 0,5% aus. Damit ist Deutschland der einzige Staat aus der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt, dem ein negatives Wachstum prognostiziert wird. Wie bereits im Vorjahr haben die meisten Dienstleistungsbereiche die Wirtschaft gestützt, während die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe zurückging. Die bereits seit 2020 zu beobachtenden Material- und Lieferengpässe, welche zudem von teilweise massiv steigenden Preisen begleitet wurden, habe sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wieder weitestgehend normalisiert, wenngleich die Inflationsraten weiterhin oberhalb der Zielgrößen der Zentralbanken liegen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) vermeldete auf seiner Pressekonferenz im Dezember 2023, dass für 2023 von einem realen Produktionsrückgang im deutschen Maschinenbau in Höhe von 1% ausgegangen wird. Während für das erste Halbjahr 2023 noch ein Produktionswachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 verzeichnet werden konnte, verfehlte das dritte Quartal das Vorjahrsniveau bereits um 1,6%. Diese Entwicklung ist auf die sinkenden Auftragsbestände zurückzuführen, da im Verlauf des gesamten Jahres 2023 die Auftragseingänge unterhalb des jeweiligen Vorjahreswertes lagen und die Produktion immer weniger durch den Auftragsbestand gestützt wird. Geschäftsverlauf Die Masa Gruppe blickt trotz der globalen und sich überlagernden Herausforderungen erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück, welches unsere ursprünglichen Umsatz- und Gewinnerwartungen sogar etwas übertroffen hat. In Bezug auf die Auftragseingänge konnten die zwei sehr starken Vorjahre nicht bestätigt werden und unsere Erwartungen für 2023 wurden nicht vollständig erfüllt. Dennoch bewegt sich unser Auftragsbestand zum Jahresende auf einem gewöhnlichen Niveau und wir sind zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr 2024 gestartet. Das Geschäftsjahr 2023 konnte mit einer konsolidierten Gesamtleistung auf Planniveau sowie einem konsolidierten Umsatz von 5% über Plan und einem operativen Konzernbetriebsergebnis von rund 8% über Plan abgeschlossen werden. Im Vergleich zu den Vorjahren haben sich die Lieferketten im Jahr 2023 wieder weiterstgehend normalisiert und die Störungen waren weniger stark ausgeprägt. Daher konnte der in den Vorjahren vollzogene Aufbau an Roh- und Vormaterialien wieder sukzessive abgebaut werden. Einen bewussten Lagerbestandsaufbau gab es hingegen bei den Ersatzteilen, um unsere Lieferfähigkeit und Geschwindigkeit im wichtigen After Sales Bereich weiter zu verbessern. Zudem verlangten anhaltend hohe Krankenstände der Belegschaft eine hohe Überstundenbereitschaft ab. Das operative Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Masa GmbH betrug im Geschäftsjahr 2023 EUR 14,7 Mio. und der Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) betrug EUR 12,3 Mio. Kundenzufriedenheit und Termintreue sowie eine vergleichsweise niedrige Mitarbeiterfluktuation und Krankenstände als Indikator für die Mitarbeiterzufriedenheit spielen bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren eine zentrale Rolle. Zudem kommen Nachhaltigkeitsaspekten eine immer stärkere Bedeutung zu und wir haben in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) des Umweltcampus Birkenfeld im Jahr 2023 begonnen ein Transformationskonzept zu erstellen, um unser Ziel der Co2-Neutralität zu erreichen. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5,5% auf EUR 101,9 Mio. Der Anteil des Inlandsumsatzes lag mit 11,3% niedriger als in 2022 (17,6%) und hat sich auf dem Niveau der vergangenen Jahrzehnte bewegt. Regional betrachtet entfällt der größte Anteil des Umsatzes im Geschäftsjahr 2023 mit 45,6% auf Europa gefolgt von Nordamerika mit 31,3%. Die Gesamtleistung lag in 2023 5,1% über dem Vorjahreswert und betrug EUR 101,2 Mio. Mio. Das Betriebsergebnis bzw. EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungserträgen, Steuern und neutralem Ergebnis) als einer unserer finanzieller Leistungsindikatoren erfuhr gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um EUR 2,1 Mio. auf EUR 10,2 Mio. und hat unsere Erwartungen mehr als erfüllt und fiel nochmals höher aus als im bisherigen Rekordjahr 2021. Die operativen Betriebsaufwendungen betrugen EUR 37,2 Mio. nach EUR 36,8 Mio. im Vorjahr. Der moderate Anstieg konnte durch den gestiegenen Rohertrag deutlich überkompensiert werden Das Finanz- und Beteiligungsergebnis liegt mit EUR 2,9 Mio. auf ähnlichem Niveau des Vorjahreswertes (EUR 2,8 Mio.). Das neutrale Ergebnis beträgt EUR -0,7 Mio. nach EUR -0,9 Mio. im Vorjahr und beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für die an die Belegschaft gezahlte Inflationsausgleichsprämie sowie weiter periodenfremde Erträge bzw. Aufwendungen. Der vor Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft erwirtschaftete Geschäftsjahr 2023 EUR 12,3 Mio. (Vorjahr EUR 10,2 Mio.). Vermögens- und Finanzlage Nachdem in den beiden Vorjahren der Lagerbestand deutlich aufgebaut wurde, um den Störungen der Supply Chain entgegenzuwirken, hat mit der weitestgehenden Normalisierung der Lieferzeiten in 2023 die Optimierung des Working Capital wieder an Bedeutung gewinnen und der Lagerbestand konnte um 2,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr abgebaut werden. Trotz eines 5,5%-igen Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um 24,6% auf EUR 9,2 Mio. (Vorjahr EUR 12,3 Mio.) abgebaut werden. Der Bestand an Unfertigen Erzeugnisse hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig verändert (EUR -0,7 Mio.) und war lediglich unterjährig stärkeren Schwankungen unterworfen. Eine deutliche Reduktion um EUR -7,8 Mio. war bei den erhaltenen Anzahlungen zu verzeichnen, da die erwirtschaftete Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 oberhalb des erzielten Auftragseingangs lag. Insgesamt verminderte sich die Bilanzsumme per 31.12.2023 von EUR 40,4 Mio. leicht auf EUR 38,4 Mio. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen EUR 1,4 Mio. und lagen etwas oberhalb der AfA (EUR 1,3 Mio.). Das größte Investitionsvolumen entfiel dabei auf IT-Hard- und Software sowie dem Aufbau der Ladeinfrastruktur für E- und Hybridfahrzeuge am Standort in Porta Westfalica. Während des gesamten Geschäftsjahres konnten wir eine hervorragende Liquiditätslage verzeichnen. Die Finanzierung der Masa ist seit dem Jahr 2018 durch einen Konsortialkreditvertrag auf Holding-Ebene sichergestellt, dessen Laufzeit bis Ende 2023 befristet war und dementsprechend im Dezember 2023 ein neuer Konsortialvertrag für weitere drei Jahre neu abgeschlossen wurde. Die dem Konzern zur Verfügung stehenden Kreditlinien waren zu jeder Zeit ausreichend. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden grundsätzlich unter Ausnutzung von Skonti beglichen. Der im Wesentlichen nach den Vorgaben des DRSC ermittelte Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug EUR 10,7 Mio. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit lag bei EUR 1,5 Mio. und beinhaltet neben Ein- und Auszahlungen für das Anlagevermögen insbesondere erhaltene Zinsen und Dividenden. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit betrug EUR -9,8 Mio. und beinhaltet mit EUR 2,9 Mio. im Wesentlichen Einzahlungen aus dem Cash-Pool mit der Muttergesellschaft sowie mit EUR -12,3 Mio. die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft beträgt das Eigenkapital weiterhin unverändert EUR 24,6 Mio. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund der verminderten Bilanzsumme von 60,9% auf 64,1% der Bilanzsumme. Die Vermögens- und Finanzlage hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 gut entwickelt. 3. Prognosebericht In seiner jüngsten Prognose geht der Internationale Währungsfonds (IWF) von einer weichen Landung der Weltwirtschaft aus und erwartet für 2024 ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1%. Damit fällt die aktuelle Prognose 0,2% höher aus als im Oktober des vergangenen Jahres, was in erster Linie auf die große Resilienz der USA sowie diverser anderer Industrie- und Entwicklungsländer zurückgeführt wird. Deutschland hingegen ist nach Einschätzung der IWF-Volkswirte das Schlusslicht der Industrieländer und man erwartet lediglich ein Wachstum von 0,5%. Die Gründe dafür sind nach Ansicht von Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, die Zinswende, die hohen Energiepreise im Vergleich etwa zu den USA, die Erosion der Standortqualität und der nachlassende Rückenwind aus China. Zudem macht die Wirtschaftspolitik in Deutschland zu wenig Anstalten, an den strukturellen Problemen etwas zu ändern und durchgreifende wirtschaftspolitische Reformen zeichnen sich nicht ab. Als einziger Lichtblick für Deutschland wird die abflauende Inflation in den Industrieländern gesehen, welche für 2024 bei 2,6% und im Jahr 2025 bei 2,0% erwartet wird. Die VDMA-Volkswirte prognostizieren sowohl für 2023 als auch für 2024 preisbereinigt eine Stagnation des Weltmaschinenumsatzes. Dabei zeigt sich auf Länderebene ein unverändert sehr heterogenes Bild mit positiven Wachstumserwartungen für Asien und überwiegend rückläufigen Umsatzerwartungen für Europa und die USA. Auf seiner Jahrespressekonferenz im Dezember 2023 hat der VDMA für 2024 die Produktionsprognose für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer nochmal deutlich von zuvor minus 2% auf nunmehr minus 4% gesenkt. Sinkende Auftragsbestände und damit einhergehende reduzierte Auftragsreichweiten bei einem Großteil der Unternehmen werden als ein Grund genannt. Zudem ist keine echte Trendwende in Sicht, da die Investitionstätigkeit in den USA konjunkturell bedingt nachzulassen droht und der chinesische Markt schwach bleiben wird. Wachstumsmärkte wie Indien und Mexiko sind laut Aussage von VDMA-Präsidenten Karl Haeusgen nicht groß genug, um Rückgange auf anderen Märkten kompensieren zu können. Die Geschäftsführung der MASA GmbH blickt entgegen den allgemeinen eingetrübten Aussichten zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2024 und kann einen guten Start in das neue Jahr mit sehr guten Auftragseingängen im Januar 2024 verzeichnen. Aufgrund der konjunkturellen Eintrübungen in vielen Ländern sowie mannigfaltigen geopolitischen Krisen erwarten jedoch auch wir eine Gesamtleistung welche niedriger als im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt. Mit der reduziert geplanten Topline für 2024 liegen auch die Ergebniserwartungen niedriger als im Jahr 2023. Die unter Berücksichtigung einer ausgewogenen Chancen- und Risikostruktur erstellte Unternehmensplanung für 2024 enthält ein geplantes Betriebsergebnis in Höhe von EUR 7,7 Mio., welches damit rund EUR 1,4 Mio. niedriger liegt als die ein Jahr zuvor erstellte Planung für 2024. Aus den Beteiligungen erwarten wir Erträge von rd. EUR 2,7 Mio. 4. Chancen- und Risikobericht Die wirtschaftliche Situation ist in unseren Abnehmerländern, insbesondere im Baubereich, immer wieder durch Marktschwankungen geprägt. Wir haben diesem gesamtwirtschaftlichen Risiko durch eine Verbesserung der Kostenelastizität sowie eine schnelle Anpassungsfähigkeit bei regional schwankender Nachfrage bereits in den vergangenen Jahren Rechnung getragen. Kontinuierliche Verbesserungsprozesse im Hinblick auf die weitere Optimierung unsere Baugruppen und unseres Produktportfolios sowie weiterer Digitalisierung unserer innerbetrieblichen Abläufe tragen zum anhaltenden Erfolg unserer Unternehmensgruppe bei. Das Absatzrisiko wird durch permanente Beobachtung der Kunden- und Marktdaten sowie der Wettbewerber erfasst und analysiert. Wir wirken diesen Risiken durch gezielte Platzierung leistungsstarker Produkte und die Erschließung aufstrebender Märkte mittels gezielter Vertriebssteuerung entgegen. Motivierte Mitarbeiter, qualitativ hochwertige Produkte sowie ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Kunden sichert seit vielen Jahren unsere herausragende Markstellung und eröffnet die Chance auf weitere Marktanteilsgewinne. Prozessoptimierungen bieten die Chance auf eine Verbesserung der Margen. Auf der Beschaffungsseite greift Masa auf solide, qualitätserprobte Lieferanten im In- und Ausland zurück, mit denen häufig seit vielen Jahren eine Geschäftsbeziehung besteht. Darüber hinaus werden jedoch auch neue Lieferanten entwickelt, um Risiken bzw. Abhängigkeiten aus Single Sourcing Beziehungen zu reduzieren. Dem Risiko von Materialverteuerungen begegnen wir so weit wie möglich durch den Abschluss von länger gültigen Preisvereinbarungen mit den wichtigsten Lieferanten und bei Bedarf durch Erhöhung der Verkaufspreise. Die Bündelung von Einkaufsvolumina innerhalb des Konzernverbundes ermöglicht darüber hinaus Kostensekungspotentiale. Produkt- und Haftungsrisiken begegnen wir insbesondere durch Maßnahmen der Qualitätssicherung sowohl in der Vertragsgestaltung wie auch in technischer Hinsicht. Die Mitarbeiter wurden auf vertrags- und verhandlungstechnische Inhalte geschult, um entsprechendes Bewusstsein und Vertragskenntnisse zu implementieren. Darüber hinaus tragen ständige Verbesserungen der Produktionsverfahren sowie konsequente Weiterentwicklungen unserer Produkte nach den neuesten Erkenntnissen der Fertigungstechnik und des Umweltschutzes zur Risikominimierung bei. Das Produkthaftungsrisiko wird durch die ständige Weiterentwicklung der Sicherheitseinrichtungen für unsere Anlagen auf ein Minimum reduziert. Masa hat hier in ihrem Markt eine führende Position hinsichtlich Sicherheitsstandards eingenommen. Mit der im Jahr 2023 begonnen Erstellung eines Transformationskonzeptes und unserem klaren Bekenntnis zu unserer Initiative zur CO 2-Neutralität, erwarten wir nicht nur einem positiven Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens aufgrund einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Produktion. Dieses Konzept ist auch in anderer Hinsicht von entscheidender Bedeutung, da es auch eine ethische Verpflichtung gegenüber unserer Umwelt und zukünftigen Generationen darstellt. Auf Basis und unter Einhaltung der Risikomanagement-Richtlinie wird vor Auftragsvergabe durch unsere Kunden die Entscheidung über die Annahme eines Auftrags unter wirtschaftlichen, kaufmännischen und technischen Gesichtspunkten geprüft. Eine mitlaufende Auftragskalkulation erlaubt ein zeitnahes Monitoring der Aufträge und eröffnet im Bedarfsfall die Möglichkeit des rechtzeitigen Gegensteuerns. Darüber hinaus ist bei der Masa seit vielen Jahren ein unternehmensweites Risikomanagement mplementiert, welches seit einigen Jahren auch um Nachhaltigkeitsaspekte erweitert wurde. Konkrete und potenzielle Risiken aus allen Teilbereichen werden systematisch erfasst und entsprechend quantifiziert. Die Einhaltung von Compliance-Richtlinien wird regelmäßig überprüft. Zudem verfügt die Masa Gruppe über ein umfangreiches monatliches Reporting, um Planabweichungen schnell erkennen zu können und negativen Entwicklungen frühzeitig entgegenwirken zu können. IT-Risiken werden durch den Einsatz von technischen Schutzmaßnahmen wie Firewallsystemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen sowie regelmäßigen Sicherungskopien wichtiger Unternehmensdaten auf verschiedenen Servern reduziert. Zusätzlich werden unsere Mitarbeiter regelmäßig für potenzielle Cyber-Risiken sensibilisiert. IT-Risiken werden zunehmend relevant, weshalb die entsprechenden Schutzmaßnahmen und Investitionen in die IT-Systeme seit einigen Jahren zunehmend intensiviert werden. Zudem wird seit mehreren Jahren mindestens ein Penetrationstest pro Jahr durch externen Dienstleister durchgeführt. Zur Sensibilisierung der Belegschaft für Cyberrisken kommt zudem eine Schulungssoftware zum Einsatz. Die entsprechenden Schulungen muss jeder Systemuser absolvieren. Finanz- und Währungsrisiken werden durch eine vorwiegende Fakturierung in EURO minimiert. Im Falle einer vereinzelten Fremdwährungsfakturierung erfolgt in der Regel eine Wechselkursabsicherung. Auf der Beschaffungsseite hingegen eröffnen schwache Fremdwährungen Kostensenkungspotentiale, welche wir zunehmend für uns nutzen möchten. Aufgrund der guten Marktstellung der Masa und der langfristig sichergestellten Finanzierung sind für die Geschäftsführung keine Risiken erkennbar, die das Unternehmen nachhaltig belasten könnten. 5. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Aufgrund immer kürzerer Innovationszyklen, Megatrends wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und einiges mehr wurde für Forschung & Entwicklung Ende 2022 eine eigene Abteilung ins Leben gerufen. Neben der Erweiterung und Weiterentwicklung des klassischen Produktportfolios kommt der Entwicklung von digitalen Produkten und Services eine herausragende Bedeutung zu. Mit der in der Pilotphase befindlichen automatisierten visuellen Qualitätskontrolle hält künstliche Intelligenz in Form von Maschine Learning erstmals Einzug in eines unserer Produkte. Den Marktstart für die visuelle Qualitätskontrolle erwarten wir im Laufe des zweiten Halbjahrs 2024. Dies dient zugleich als Basistechnologie zur Automatisierung der Aussortierung fehlerhafter Produkte und frühzeitigem Eingreifen in den Prozess um Ausschuss zu reduzieren. Zudem wurde im Jahr 2023 ein Projekt zur Produktkostenoptimierung diverser Baugruppen mit externer Unterstützung umgesetzt. Die dadurch gewonnen Methodenkompetenz wird nun eingesetzt, um weitere Baugruppen zu optimieren. Des Weiteren hat die Masa GmbH im Geschäftsjahr 2023 erstmalig ausgewählte Maschinentechnik für ein Werk zur Produktion von Betonbahnschwellen verkauft. Bezogen auf den Jahresumsatz 2023 belaufen sich die F&E-Kosten auf ca. 2% vom Umsatz und wurden ergebniswirksam als Aufwand erfasst und nicht aktiviert.
Andernach MASA GmbH Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023MASA GMBH, ANDERNACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023MASA GMBH, ANDERNACHI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die MASA GmbH hat ihren Sitz in 56626 Andernach und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter HRB 22393. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die MASA GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Erworbene, immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, nach Anschaffungspreisminderungen, aktiviert. Die Abschreibung auf das Sachanlagevermögen erfolgt nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bei den Zugängen von beweglichen Anlagegegenständen erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit AK/HK bis EUR 800,00 im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung in voller Höhe abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 15 Jahre Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet; die niedrigeren beizulegenden Werte wurden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt und unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit der Bestände ermittelt. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten, einschließlich der Aktivierung von angemessenen Teilen der allgemeinen Verwaltungskosten, in Einzelfällen zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zinsen für Fremdkapital sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten und eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Sorten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen "Projected Unit Credit Method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Seit dem Geschäftsjahr 2016 werden Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 8 und unterliegt einer entsprechenden Ausschüttungssperre. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten und eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, wurden zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Ausschüttungssperre des abzinsungsbedingten Unterschiedsbetrags bei den Rückstellungen für Pensionen nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB ohne gleichzeitige Abführungssperre aufgestellt. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Zur Zusammensetzung des Anlagevermögens und zur Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang). Beteiligungsverhältnisse
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 1.006) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.452 (im Vorjahr TEUR 6.456) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 1.985). Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital von EUR 2.400.000,00 ist entstanden aus dem Formwechsel der MASA Aktiengesellschaft nach §§ 190 ff. UmwG in die Rechtsform der GmbH. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der beizulegende Wert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 177 und wurde mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Erträge von TEUR 7 aus der Zuführung zur Rückdeckungsversicherung wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Zuführung der Pensionsrückstellung verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital. Vor Verrechnung mit der Rückdeckungsversicherung beträgt der beizulegende Wert der Pensionsverpflichtungen TEUR 1.079. Der Unterschiedsbetrag (§ 253 Abs. 6 HGB) zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 8 und unterliegt einer entsprechenden Ausschüttungssperre. Der Zinsaufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung beträgt TEUR 24 (im Vorjahr TEUR 33). Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 882 (im Vorjahr TEUR 0). Haftungsverhältnisse
Für Darlehens- und Avalverbindlichkeiten der Konzerngruppe, die zum Abschlussstichtag insgesamt mit EUR 22,53 Mio. valutieren, haftet die Gesellschaft gegenüber den Konsortialbanken in Höhe von EUR 19,51 Mio. gesamtschuldnerisch. Mit einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften ist nicht zu rechnen bzw. es liegen keine Kenntnisse über Leistungsstörungen vor. Darüber hinaus bestehen Gewährleistungsrückstellungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Segmente:
Die Auslandsumsätze wurden anteilig in folgenden Gebieten erzielt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 386 (im Vorjahr TEUR 226), Erträge aus Anlagenabgang von TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 7), Erträge aus Versicherungsentschädigung von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 109), Erträge aus Sachbezügen von TEUR 323 (im Vorjahr TEUR 260) und übrigen Erträgen von TEUR 270 (im Vorjahr TEUR 344). Erträge aus der Währungsumrechnung sind mit TEUR 137 (im Vorjahr TEUR 568) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsbewertung in Höhe von TEUR 101 (im Vorjahr TEUR 344), Kursverluste aus Fremdwährungsgeschäften in Höhe von TEUR 216 (im Vorjahr TEUR 90), Kreditversicherungsprämien für staatliche Ausfuhrgarantien in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 10) und sonstigen periodenfremden Aufwendungen von TEUR 362 (im Vorjahr TEUR 254). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Hierin sind Aufzinsungsbeträge in Höhe von TEUR 13 (im Vorjahr TEUR 26) sowie Forfaitierungsaufwände in Höhe von TEUR 263 (im Vorjahr TEUR 2) enthalten. III. SONSTIGE ANGABEN Anzahl der beschäftigen Arbeitnehmer
Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 344 (im Vorjahr TEUR 225). Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer belief sich auf insgesamt TEUR 93 und verteilt sich auf TEUR 78 für Abschlussprüferhonorar, TEUR 14 für Steuerberatungsleistungen und TEUR 1 für sonstige Leistungen. Geschäftsführer
Für das Jahr 2023 belaufen sich die Gesamtbezüge der Geschäftsführer auf TEUR 963. Zum 31. Dezember 2023 bestehen für ehemalige Geschäftsführer Pensionsverpflichtungen nach Verrechnung mit Rückdeckungsansprüchen von TEUR 902. An ehemalige Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 56 gezahlt. Konzernabschluss Die MASA GmbH wird in den Konzernabschluss der Top-Werk GmbH mit dem Sitz in München einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Insoweit ist die Gesellschaft von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen, befreit.
Andernach, den 15. März 2024 MASA GmbH Die Geschäftsführung Volker Zurheide, Geschäftsführer Frank Reschke, Geschäftsführer Henrik Schmidt, Geschäftsführer Andreas Markiewicz, Geschäftsführer Sonstiges: Beschluss / Feststellung Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 18. November 2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MASA GmbH, Andernach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der MASA GmbH, Andernach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MASA GmbH, Andernach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Andernach, den 18. März 2024 Hilger,
Neumann & Partner Partnerschaftsgesellschaft mbB
Schmitt, Wirtschaftsprüfer Neumann, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen