Ziegler - PV Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Ziegler seit 10.12.2009 | Geschäftsführer |
Gregor Ziegler seit 6.8.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 40.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GREGOR ZIEGLER GmbHPlößbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft wurde zum 04.12.1990 errichtet. Im Rahmen einer Betriebsaufspaltung werden wesentliche Betriebsgrundlagen von durch die Gesellschafter beherrschten Besitzgesellschaften gepachtet. Der Geschäftsbetrieb der Gregor Ziegler GmbH untergliedert sich in folgende Bereiche: - Herstellung und Vertrieb von Biomassebrennstoffen (Holzpellets und Holzbriketts) sowie Rindenmulch und Holzfasern, - Herstellung und Vertrieb von Blumenerden und Pflanzensubstraten - Logistik im Werks- und Fernverkehr - Stromerzeugung Darüber hinaus werden in beiden Geschäftsbereichen Handelswaren zur Abrundung des Sortiments vertrieben. Die Gregor Ziegler GmbH betreibt ein Biomassekraftwerk zur umweltfreundlichen Stromerzeugung. Effizient wird dabei die entstehende Abluftwärme für den Trocknungsvorgang bei der Produktion der Biomassebrennstoffe eingesetzt. Der Strom wird entsprechend einer vertraglichen Vereinbarung in das Netz eingespeist. Die Einspeisevergütungen sind vertraglich bis ins Jahr 2024 fixiert. Die Gesellschaft nutzt den betriebseigenen Fuhrpark neben der Auslieferung der hergestellten Produkte und den Abtransport von Rohstoffen auch für gewerbliche Holztransporte im Nah- und Fernverkehr. Dabei ermöglicht der betriebseigene Fuhrpark in beiden stark saisonal und witterungsabhängigen Geschäftsbereichen eine termingerechte Lieferung. Die betriebseigenen Produktionsanlagen werden durch die unternehmenseigene Werkstatt und externe Dienstleister in üblichem Umfang gewartet. Regelmäßige Ersatzbeschaffungen werden durchgeführt. Die Nachhaltigkeit und ressourcenschonender Einsatz der Energie sind für die Gesellschaft als energieintensives Unternehmen von sehr großer Bedeutung. Insbesondere die Herstellung der Biomassebrennstoffe und Holzfaser stellen einen wesentlichen Kostenfaktor dar. Es besteht ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001, welches stetig weiterentwickelt wird, mit einem selbstständigen Energiemanagementsystem. Die Gregor Ziegler GmbH vertreibt seine Produkte vorwiegend in Deutschland und dem benachbarten Ausland und ist damit grundsätzlich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und dem Konsumverhalten in diesen Regionen abhängig. Die für die Produktion notwendigen Rohstoffe werden hauptsächlich aus Deutschland, überwiegend Bayern und Thüringen, bezogen. Der zur Erdenproduktion wichtige Rohstoff Torf wird aus dem Baltikum angeliefert. Die zunehmende Nachfrage und auch politisch gewollte Richtung hin zu torfneutralen Substraten haben das Unternehmen bereits vor längerem erkannt und seine Prozesse hierauf ausgerichtet. Als Torfersatzstoff dient Holzfaser. Die Produktion von Holzfasern findet am Hauptstandort in Stein, Plößberg und einem weiteren Standort in Rheinmünster statt. Die Rohstoffversorgung für die Produktion von Holzpellets bzw. Holzbriketts ist durch anliegende Sägewerke gesichert. Zusätzlich wird durch weitere langfristige Lieferantenbeziehungen der Bedarf an Rohstoffen abgedeckt. Dadurch deckt die Gesellschaft den Rohstoffbedarf langfristig und ist unabhängiger von deren Preisentwicklungen, was zu einer Planungssicherheit beiträgt und präventiv gegen Rohstoffengpässen in der Produktion wirkt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% unter dem Vorjahr. Im Vergleich zum zweiten Jahr nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie und dem ersten Jahr nach Ausbruch des Russland-Ukraine Kriegs im Frühjahr 2022 verzeichnet dieses somit zum ersten Jahr in Folge der anreihenden Krisen ein leicht negatives Wachstum. Das Niveau aus der Zeit vor dem ersten Ausbruch der Corona-Pandemie konnte dadurch noch nicht wieder erreicht werden. Ein signifikanter Faktor im Jahr 2023 war der sich weiter von der Dynamik aufstrebende Krieg zwischen Russland und Ukraine und einem drohenden Krieg zwischen den Großmächten des Westens und den kommunistisch geprägten Staaten mit signifikant möglichen Auswirkungen und Verwerfungen der globalen Finanzmärkte. Dieser hatte weiter eine deutliche Zunahme der Risiken im Bereich des Energiemarktes und einem weiteren Anziehen der Inflation nach sich gezogen, wenngleich die Energiepreise durch politisches Handeln (Preisdeckel beim Strom) ein Stück weit dem Risiko entzogen werden konnte. Ein unkontrollierter Anstieg der Energiepreise (insbesondere Gas und Strom) und dem Handeln der führenden Zentralbanken nach steilem Anstieg der Zinsniveaus mit einer deutlich einhergehenden Steigerung der Kapitalkosten für die Wirtschaft, war die Folge. Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben sind nach den Daten der Deutschen Bundesbank im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8% gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Insbesondere die auf hohem Niveau verharrende Inflation und damit einhergehende Zurückhaltung der Verbraucher bei langlebigen Gütern wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte verringerten sich deutlich. Der Zubau an Pelletheizungen in Deutschland sei laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) im Jahr 2023 deutlich zurückgegangen: Mit nur 56.000 installierten Feuerungen und 34.100 Anlagen stellten Pellet Zentralheizungen bis zu einer Leistung von 50 Kilowatt (kW) den Großteil des Zubaus, jedoch mit einem Rückgang von 55 Prozent im Vergleich zum Rekordjahr 2022 (76.000 Stück) einen überdurchschnittlichen Rückgang dar. Der DEPV berichtet, dass diese Anlagen vor allem zum Ersatz von Ölheizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern eingesetzt würden. Laut dem DEPV ist diese Entwicklung überwiegend auf die von der Politik der Ampelregierung geprägten mangelnden Kommunikation und Koordination bei der Einführung des Heizungsgesetzes GEG zurückzuführen. Der Bestand an Pelletanlagen habe sich im Jahr 2023 nur unwesentlich auf 722.000 Kessel erhöht, wodurch insgesamt eine Reduktion an Treibhausgasen von 4,5 Mio. Tonnen erreicht werden konnte. Die Entwicklung des Verbrauchs von Pellets über 3,4 Mio. Tonnen im Inland konnte positiv analog zum Jahr 2022 fortgesetzt werden. Mit insgesamt 3,71 Mio. Tonnen hergestellten Pellets konnte sogar ein neuer Rekordwert erreicht werden. Für 2024 geht man nach Beseitigung der Verunsicherung durch die Politik von einem äquivalenten bzw. leicht steigendem Absatz wie im Jahr 2023 aus. Die Entwicklung im Gartenbedarf hat in den vergangenen Jahren tendenziell angezogen. Der Gartenmarkt im Jahr 2023 hat sich nach dem starken temporären Nachfrageanstieg während der Coronapandemie weiter normalisiert und musste in Folge des relativ kalten und regnerischen Wetters insbesondere im ersten Halbjahr 2023 Einbußen verkraften. Die Absatzzahlen aller Produkte kamen auf ein Niveau wie 2019 und damit vor dem erstmaligen Ausbrauch der Corona-Pandemie. Von den Rückgängen im Gartengeschäft in einer Höhe von rund 800 Mio. Euro waren alle drei Unterkategorien Garten Lifestyle, Gartengeräte und Gartenbau sowie Pflanzen und Pflanzenpflege gleichermaßen betroffen. Pro Haushalt haben sich die Ausgaben für Gartenprodukte im ersten Halbjahr von 292 Euro auf 273 Euro verringert, die Einkaufshäufigkeit ist von 14 auf 12 Einkäufe gesunken (vgl. DIY-Fachma gazin). 2. Unternehmensentwicklung Es wurde wie im Vorjahr kein Bankendarlehen in Anspruch genommen. Die Finanzierung lässt sich neben einem hohen Eigenkapitalanteil innerhalb der Gruppe sicherstellen. Durch den weiteren Ausbau der LKW-Flotte ist die Sicherstellung der Kundennachfrage weitestgehend gewährleistet. Zusätzlich ermöglicht dies kurzfristig Aufträge, welche teils hohe Margen generieren, auszuführen. Ferner konnte mit den größten Abnehmern der Erdenprodukte für die kommenden Jahre fixe Abnahmeverträge in größerem Umfang realisiert werden. Dem Ziel der Gesellschaft, den Marktanteil zu festigen bzw. auszubauen, konnte damit Rechnung getragen werden. Die Kundenstruktur unserer wichtigsten Abnehmer konnte im Erden, als auch im Brennstoffgeschäft weiter heterogenisiert werden, wodurch eine weitere Erhöhung der Unabhängigkeit von einzelnen wenigen Abnehmern herbeigeführt wurde. Insgesamt ist die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens als substanziell gut zu beurteilen. 3. Lage Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Eigenkapital um TEUR 8.603 auf TEUR 51.714 gesteigert werden. Aufgrund weiterer Investitionen ist die Bilanzsumme von TEUR 55.209 im Vorjahr auf TEUR 63.584 angestiegen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich geringfügig von 78,1% auf 81,3% im Berichtszeitraum. Die gute Finanzlage ermöglicht es Investitionen aus Eigenmitteln durchzuführen. Die Fremdkapitalquote beläuft sich zum Stichtag auf 18,7% und veränderte sich damit im Vergleich zum Vorjahr (21,9%) nur leicht. Zur Verfügung stehende Kreditlinien bei den Geschäftsbanken mussten im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquiditätslage des Unternehmens ermöglicht es Rechnungen innerhalb der Skontofrist zu begleichen, was sich wirtschaftlich positiv auswirkt. Der durch die globalen Krisen hervorgekommene Preisanstieg bei den Brennstoffen konnte weitestgehend an die Kunden weitergegeben werden. Aufgrund von präventiver Energiebeschaffung konnte den Preissteigerungen am Energiemarkt entgegengewirkt werden Dadurch hat sich die Wettbewerbssituation des Unternehmens gestärkt bzw. konnte ausgebaut werden. Das Vermögen ist zu 55,8% (Vj. 61,8%) im Anlagevermögen und zu 44,0% (Vj. 37,8%) im Umlaufvermögen gebunden. Finanzanlagen machen 38,1% (Vj. 45,0%) der Bilanzsumme aus. Weitere 17,6% (Vj. 16,5%) entfallen auf Sachanlagen, 13,1% (Vj. 17,6%) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und 14,6% (Vj. 14,7%) auf Vorräte. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung der Gesellschaft steuern und beurteilen wir auf der Grundlage der Umsatzerlöse und des EBITDA. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sanken die Umsatzerlöse um 17,1% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung lässt sich durch die Abnahme des Verbraucherkonsums im Gartenbau und insbesondere durch den rückgängigen Preiseffekt beim Brennstoffgeschäft, hervorgerufen durch die deutlich nachlassende Verunsicherung der Verbraucher hinsichtlich der ausreichenden Energieversorgung, begründen. Das EBITDA ver zeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang in Höhe von 14,3%. Bei der Planung des Geschäftsjahres 2023 wurde von einem Umsatzrückgang in Höhe von 20% und einer Steigerung des EBITDA um ca. 5% ausgegangen. Die Prognosen aus dem Vorjahr wurden hinsichtlich der Umsatzerlöse leicht übertroffen, allerdings bzgl. des EBITDA deutlich unterschritten. Die Abweichung lässt sich durch nicht vorhergesehene Effekte der geopolitischen Lage, insbesondere der in Folge eines Terroranschlags durch die Hamas an Israel sich zuspitzenden Lage in der Nahost-Region und damit der militärischen Großmächte und der dadurch verunsicherten Verbraucher erklären. Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 wird zusammenfassend als positiv beurteilt. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsführung als gut bewertet. 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es wird der Einsatz von Torf in den Pflanzsubstraten weiter gemindert. Das Unternehmen forciert die Nutzung anderer Substrate bei der Herstellung von Erden. Durch fortgeführte Investitionen in die Druckluft-Systeme beim Blockheizkraftwerk und Erneuerungen der wichtigen maschinellen Einrichtungen konnte eine Reduktion des Energiebedarfs des Kraftwerks sowie eine relativ deutliche Einsparung des Aufwands im Personalbereich erreicht werden, da durch die weitere Technologisierung des Kraftwerks eine weitestgehende Automatisierung erreicht werden kann. Laufende Tätigkeiten für den weiteren Ausbau der Photovoltaik-Ausbau auf den Dächern des Betriebsgeländes, wodurch eine weitere Unabhängigkeit des stromkostenintensiven Unternehmens vom Strommarkt vorangetrieben werden soll, konnten im abgelaufenen Jahr so weit fertiggestellt werden, sodass ein tatsächlicher Bezug von Energie aus diesen zusätzlichen Kapazitäten zeitnah im Jahr 2024 möglich ist. Der zur Erdenproduktion wichtige Rohstoff Torf wird aus dem Baltikum angeliefert. Zur langfristigen Sicherung dieser Lieferkette, die für die Erden- und Substratherstellung notwendig ist, haben sich die Gesellschafter der Gregor Ziegler GmbH strategisch an lettischen Unternehmen beteiligt und Abbauflächen erworben. Die Mitarbeiterschicht, insbesondere in den strategisch wichtigen Positionen konnte weiter verfestigt und ausgebaut werden. Der überwiegende Teil der Belegschaft ist langjährig beim Unternehmen angestellt und es kam im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keiner Fluktuation eines größeren Teils der Beschäftigten. Insbesondere können in den wichtigen strukturellen Positionen, den Mitarbeitern mit hohem immateriellen Wert, durch zusätzliche Benefits, wie arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge, Dienstradangebot und diversen Sachzuwendungen diese teilweise ausgebaut beziehungsweise gefestigt werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Voraussichtliche Entwicklung Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 moderat steigende Kosten, insbesondere bei den Personalkosten hinnehmen muss. Es ist davon auszugehen, dass diese gestiegenen Kosten nicht vollständig und auch nur zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden können. Bei den Kosten für die Rohstoffversorgung erwarten wir im Jahr 2024 eine leichte Entspannung, durch nachlassende Unsi cherheit in der globalen Energieversorgung und einer sich in Folge der Notenbank-Aktivitäten sich relativ deutlich reduzierenden Inflation. In unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir mit rund 78 Mio. EUR einen um ca. 10% ge ringeren Umsatz als im Geschäftsjahr 2023. Außerdem erwarten wir eine deutliche Minderung des EBITDA zum Vorjahr in Höhe von 50% auf rd. 7 Mio. EUR. Die Planung basiert auf einer geringeren Konsumbereit schaft der Verbraucher sowie die Stabilisierung/Rückgang des Preisniveaus im Brennstoffbereich und der optimistischen Einschätzung hinsichtlich der individuellen Energie-Versorgungssicherheit. Wir erwarten weiterhin, dass die Mitarbeiterfluktuation auf einem, wie bisher bestehenden, niedrigen Level verbleiben wird. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das Unternehmen weist aufgrund seiner langjährigen und sehr tief verflochtenen Kundenbeziehungen im Erden-/ als auch im Brennstoffgeschäft eine sehr gute und nachhaltig gefestigte Marktposition auf. Im Erden-/ als auch Brennstoffgeschäfts wird es aufgrund der starken Auftragslage des letzten Geschäftsjahres zu einer gewissen Normalisierung und einer etwas geringeren Nachfrage insbesondere von Brennstoffen in den nächsten Monaten kommen, wodurch ein etwas geringerer, jedoch sich auf historisch hohem Niveau befindlicher Absatz erreichbar sein sollte. Im Brennstoffgeschäft ist aufgrund der weiterhin beständigen Nachfrage aus Südeuropa (insbesondere Italien) und durch die fortschreitenden Umrüstungen der privaten Haushalte hin zu Brennstofföfen ein potenziell hohes Niveau erreichbar, welches sich mengenmäßig etwas unterhalb des abgelaufenen Wirtschaftsjahres bewegen könn te. Die hohe, durch den beginnenden Angriffskrieg in der Ukraine durch Russland bedingte Nachfrage nach Brenn stoffen des vorangegangenen Jahres wird im Jahr 2024 nicht mehr erreicht werden können, da die Versorgungssi cherheit, auch beispielsweise durch Ausweitung der Flüssig gasversorgung, weitgehend volkswirtschaftlich sicher gestellt ist und die Verbraucher dies entsprechend auch antizipieren. Die kurzen Beschaffungswege führen einer sehr gut gedeckten Versorgungslage des Kernrohstoffes Späne im Be reich des Pelletsgeschäfts. Am Standort Rheinmünster, welcher die Produktion von Holzfaser durch führt, ist es uns gelungen eine verlässliche Versorgung mit Holzfaser, einem Kernelement des Ersatzes der Produktion von Pflanzensubstraten von Torf langfristig sicherzustellen, was eine verbesserte Planbarkeit bei den Herstellkosten dieser Produkte ermöglicht. Ferner konnte durch die weitere maschinelle und personelle Aufrüstung und Verbesserung von bestehen den Anla gen des Standorts Wiesmoor die schnelle Versorgung und Reaktion auf Marktgeschehen im Erdengeschäft im nördlichen Teil Deutschlands weiter erhöht und gesichert werden. Die firmeneigene LKW-Flotte ermöglicht zudem sehr flexibel auch auf kurzfristige Kundennachfragen mit hoher Marge reagieren bzw. diese realisieren zu können. Zudem ist das Unternehmen weitestgehend unabhängig von den in den letzten Jahren deutlich erhöhten Frachtpreisen und ist nicht gezwungen diese, anders als ein Großteil des Gesamtmarktes, an den Endkunden durch Preisaufschläge weiterleiten zu müssen. Zur weiteren Diversifizierung der Rohstoffversorgung im Brennstoffgeschäft wurden weitere Versorgungsquellen erschlossen, mit teils längerfristigen Abnahmeverträgen zu festgelegten Konditionen, was die langfristige Planbarkeit sichert. Die Entwicklungen im Energiebereich, von welchem das Unternehmen sehr abhängig ist, hat in den letzten beiden Jahren in Folge des Russland-Ukraine-Kriegs und der dadurch eingeleiteten Verknappung der Gaslieferungen zu teils signifikant und schnellen Erhöhung des Strompreises geführt. Diese Unsicherheit am Energiemarkt ist aufgrund der politischen Maßnahmen etwas zurückgekommen, wodurch eine höhere Planungssicherheit für das energiekostenintensive Unternehmen sich einstellte. Die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit des von der Gesellschaft betriebenen Biomassekraftwerks konnte im abgelaufenen Wirtschaftsjahr durch die erfolgreiche Teilnahme an der Energie-Einspeise-Gesetz-Ausschreibung der Bundesnetzagentur sichergestellt werden. Dies ist für die weitere strategische Planung des Unternehmens hin zur Schaffung der vollständigen autarken Energieversorgung von zentraler Bedeutung. Weiter wurden zusätz liche Pho to vol taik-Anla gen auf den Dächern des Be triebsgeländes geschaf fen. Um dieses potenziel le Risiko weiter zu re du zieren, wurde die Strom versor gung durch Terminein käufe (Tranchen-Modell) preislich längerfristig fixiert, wodurch hier Planbar keit des Kos ten teils geschaffen werden kann. Gesamtwirtschaftliche Risiken Der Russland-Ukrainekonflikt und einer dadurch drohenden globalen Eskalation der atomaren Großmächte stellt weiterhin eine große Gefahr für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dar. Weitere geopolitische Spannungen durch den Nahost-Konflikt ist ein zusätzlicher Unsicherheitsherd für die globale wirtschaftli che Entwicklung weltweit. Weiterhin besteht aufgrund der immer noch vergleichsweise hohen Inflations rate die Gefahr, dass die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und damit die Umsätze und Gewinne der Gesellschaft sinken. Branchenspezifische Risiken Insbesondere die konjunkturelle Entwicklung und die bestehenden Unsicherheiten im Binnenland beeinflussen den Konsumbereich und bergen dadurch Risiken im Kaufverhalten der Endverbraucher. Dies kann eine Kaufzurückhaltung herbeiführen, wodurch sich ein Rückgang im Absatz bemerkbar machen könnte. Ferner sind wetterbedingte Schwankungen im Frühjahr für den Absatz der Pflanzsubstrate eine weitere Unsicherheit, die man nicht beeinflussen kann, wenn das Klima sich als zu nass und kalt kristallisieren würde. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. Zinsänderungsrisiko Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank kann zu einer, wenn auch leichten, Belebung des Wirt schaftswachstums führen und die Umsätze sowie das Ergebnis der Gregor Ziegler GmbH positiv beeinflussen. Dies ist jedoch stark von der Entwicklung der Inflation im Euroraum und der damit einhergehenden Geldpolitik der Europäischen Zentralbank abhängig. Personelle Risiken Der Fachkräftemangel und die demografische Entwicklung der Gesamtbevölkerung stellt das Unternehmen vor zunehmende Herausforderungen. Die zudem strukturell belastete Arbeitsmarktsituation in Ost bayern bereitet dem Unternehmen zunehmend Probleme auch in der Rekrutierung von gewerblichen Produktivmitarbeitern. Weitere größere Unternehmen in der Region werben mit hohem Engagement, hohen Löhnen und weiteren großzügigen Benefits. IT-Risiken Risiken im Bereich der IT bestehen unter anderem aufgrund von Cyberangriffen und Schadsoftware. Wir sichern uns durch geeignete Maßnahmen und Datenbackups gegen diese Risiken ab. Rohstoffpreisänderungsrisiko Veränderung der weltpolitischen Lage hinsichtlich der Entwicklungen im Baltikum (russische Aggression) hinsichtlich der Versorgung des Rohstoffes mit Torf. Die Entwicklung der Rohstoffpreise ist außerdem von der Lage der Sägewerksbetreiber in Bezug auf Einschnitt und der Preisentwicklung am Holzmarkt abhängig. Hier ist im Zuge der sich abzeichnenden Schwäche der Nachfrage am Bau und auf dem Immobilienmarkt mit einem Rückgang zu rechnen. Insgesamt sehen wir aufgrund der Marktstellung und der Substanz der Gesellschaft keine Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Es sind keine existenzgefährdenden Risiken ersichtlich, welche den Fortgang des positiven Geschäftsverlaufs in Frage stellen würde. IV. Forschung- und Entwicklung Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an einer Entwicklung neuer Produkte, die entsprechende Resonanz im Markt finden. Darüberhinausgehende nennenswerte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sind im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. V. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt am Standort Ziegler Substrate Wiesmoor GmbH in Wiesmoor /Niedersachsen ein Erdenwerk. Es handelt sich hierbei um ein reines Erdenwerk. Ferner wird am Standort Baden Airpark in Rheinmünster eine Holzfaseranlage betrieben. Es handelt sich hierbei um eine Produktionsstätte. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Wesentlichen zählen zu den im Unternehmen genutzten Finanzinstrumenten Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ferner werden kurzfristig verfügbare Finanzmittel auf Tages-/und Festgeldkonten zur Erzielung eines kurzfristigen Inflationsausgleichs genutzt. Im Unternehmen ist ein System zur Überwachung der Debitoren eingerichtet, daher sind Forderungsausfälle nur in geringem Umfang zu erwarten. Die Begleichung von Verbindlichkeiten erfolgt stets unter Abzug von Skonto, soweit dies vereinbart ist. Insgesamt verfolgt das Management eine konservative Risikopolitik.
Plößberg, 31.03.2024 gez. Gregor Ziegler, Geschäftsführer gez. Matthias Ziegler, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gregor Ziegler GmbH mit Sitz in Plößberg ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Weiden unter HRB 1085 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gregor Ziegler GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches, den ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gem. § 264 ff. HGB sowie der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend dem gesetzlichen Gliederungsschema gem. § 266 HGB bzw. § 275 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die lineare Abschreibung erfolgt über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren. 2. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung wurde geometrisch degressiv sowie linear vorgenommen. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer wurde in Anlehnung an die steuerrechtlichen Abschreibungstabellen geschätzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. 3. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, erfolgt ein Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 S. 5 HGB. Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. 4. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten mit den handelsrechtlich notwendigen Kostenbestandteilen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Zinsen für Fremdkapital sind in die Herstellungskosten nicht einbezogen. 5. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nettobetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins- und Mahnrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,00% des Netto-Forderungsbestandes entsprechend ausreichend Rechnung getragen. 6. Flüssige Mittel sind mit den Nominalwerten ausgewiesen. 7. Bestehen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Die Bewertung erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz. 8. In dem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen sind der Gesellschaft gewährte Investitionszuschüsse enthalten. Die Minderung des jeweiligen Zuschusses erfolgt analog zur Abschreibung des geförderten Vermögensgegenstands. 9. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Soweit zum Stichtag eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besteht erfolgt eine Abzinsung entsprechend der Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre. 11. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. C. Angaben zu einzelnen Bilanzpositionen 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände ist auf nachfolgender Seite in einem Anlagenspiegel dargestellt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag des Berichtsjahres und Vorjahres nicht. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 0,00 (Vj. € 1.800,00) enthalten. Weiterhin sind in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von € 1.046.251,29 (Vj. € 142.045,79) enthalten. 3. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf dem Bewertungsunterschied von Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz. Die Bewertung erfolgte zu einem Steuersatz in Höhe von 26,325%. 706052255706052255PSPius StahlNicht erforderlich in 2023, da in Bilanz Gewinnvortrag und Jahresüberschuss ausgewiesen wird. 4. Sonderposten für Zuschüsse In dem Sonderposten für Zuschüsse sind der Gesellschaft gewährte staatliche Investitionszuschüsse zum Abzug von Anschaffungskosten der geförderten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens eingestellt. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Bestimmung des Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB der Pensionsrückstellung wurde das versicherungsmathematische Berechnungsverfahren "PUC-Methode" (Projected Unit Credit-Methode) angewandt. Der Rechnungszins beträgt 1,82%. Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie der Rententrend wurden mit 0,00% p.a. berücksichtigt. Es wurden biometrische Annahmen im Sinne der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 3.498,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber einem Geschäftsführer sind zum Bilanzstichtag insgesamt € 309.137 zurückgestellt. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
7. Verbindlichkeiten Zur Transparenz wurden die Angaben zu Restlaufzeiten und Besicherung der Verbindlichkeiten auf folgendem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von € 507.128,76 (Vj. € 288.521,50) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 HGB aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie geographisch bestimmten Märkten im Sinne des § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt, da sich unter Berücksichtigung der Organisation des Verkaufs keine erheblichen Unterschiede ergeben. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse in Höhe von € 1.007,00 (Vj. € 2.017,00) enthalten. 3. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Beträge in Höhe von € -18.151,31 (Vj. € 19.259,40) für die Altersversorgung enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 7.577,08 (Vj. € 0,00) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus Abzinsung in Höhe von € 9.158,00 (Vj. € 9.901,00) enthalten. 6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung von aktiven latenten Steuern in Höhe von € 3.021,84 (Vj. € 1.557,72) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 197 (Vj. 197) Mitarbeiter (inkl. Aushilfen) in folgenden Bereichen beschäftigt:
2. Ausschüttungsgesperrte Beträge In der Bilanz sind ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HBG in Höhe von € 36.321,66 enthalten. Die ausschüttungsgesperrten Beträge resultieren aus der Aktivierung von latenten Steuern. Weiterhin unterliegt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Höhe von € 3.498,00 einer Ausschüttungssperre. 3. 706053633657182165Haftungsverhältnisse706053633PSPius StahlAufstellung der Haftungsverhältnisse bitte erfassen.657182165PTPeter TretterKannst Du mir diese für 2022 bitte nochmal senden? Da kam "nur" das Darlehen über 4 Mio. für ZIMA Holding als Mit-Darlehensnehmer dazu Zum Abschlussstichtag haftet die Gesellschaft aufgrund Mithaft für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 7.417 aufgrund von Bürgschaften und Patronatserklärungen. Davon bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von T€ 160. Mit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der guten Bonität der Erstschuldner nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsame sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Betriebsüberlassungsverträgen in Höhe von T€ 2.529 jährlich. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Fahrzeugleasingverträgen in Höhe von T€ 1.155, - davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: T€ 770 - davon Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren: T€ 385. Durch die genannten Maßnahmen soll die Liquidität der Gesellschaft geschont werden. 5. Gesellschaftsorgane Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Berichtszeitraum durch die hauptamtlichen Geschäftsführer Gregor Ziegler (Sägewerksmeister) und Matthias Ziegler (Bürokaufmann). Die Geschäftsführer sind stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 6. Beteiligungsunternehmen Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an welchen die Gesellschaft mindestens 20% der Anteile besitzt (Angaben sind den jeweiligen Jahresabschlüssen der Unternehmen zum 31.12.2023 entnommen:
7. Honorar des Abschlussprüfers Für Abschlussprüferleistungen wurde ein Honorar in Höhe von T€ 20 und für andere Bestätigungsleistungen ein Honorar in Höhe von T€ 6,5 vereinbart. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 51.513.801,59 auf neue Rechnung vorzutragen.
Plößberg, 31.03.2024 gez. Gregor Ziegler, Geschäftsführer gez. Matthias Ziegler, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileDer geprüfte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der Fassung des Prüfungsberichts vom 24. Juni 2024 wurde am 15. Juli 2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die GREGOR ZIEGLER GmbH, Plößberg Prüfungsurteile: Wir haben den Jahresabschluss der GREGOR ZIEGLER GmbH, Plößberg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GREGOR ZIEGLER GmbH, Plößberg für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeiten des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolose Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Weiden, 24. Juni 2024 Weig
Wirtschaftsprüfung GmbH
gez. Silvia Klier, Wirtschaftsprüferin gez. Pius Stahl, Wirtschaftsprüfer |
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