Herstellung von Prüfmaschinen
MATACHANA Germany GmbH
An der Trave 14, 23923 Selmsdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bodo Heyde seit 14.1.2026 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Antonio Matachana S. A. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MATACHANA Germany GmbHSelmsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. September 2024 festgestellt. INHALTSVERZEICHNIS Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 (Kurzfassung gem. 8& 276 HGB) Anhang 2023 Lagebericht 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
Bilanz
|
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| Vorjahr | |||
| EUR | TEUR | ||
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||
| 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 0 | |
| 2. Software | 18.454,64 | 23 | |
| 18.454,64 | 23 | ||
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 582.210,91 | 591 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3,06 | 0 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 141.439,77 | 97 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 64 | |
| 723.653,74 | 752 | ||
| 742.108,38 | 775 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | |||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2.628.742,98 | 2.294 | |
| 2. Unfertige Erzeugnisse | 182.757,23 | 124 | |
| 3. Fertige Erzeugnisse | 2.226.520,59 | 1.287 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 66.457,83 | 13 | |
| 5.104.478,63 | 3.718 | ||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | |||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.777.175,41 | 4.398 | |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 133.499,78 | 197 | |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 184.647,55 | 184 | |
| 6.095.322,74 | 4.779 | ||
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 1.354.780,95 | 1.711 | |
| 12.554.582,32 | 10.208 | ||
| 13.296.690,70 | 10.983 | ||
P a s s i v a
| Vorjahr | |||
| EUR | TEUR | ||
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.000.000,00 | 1.000 | |
| II. Kapitalrücklage | 1.830.464,98 | 1.830 | |
| III. Bilanzgewinn | 2.578.240,17 | 2.230 | |
| 5.408.705,15 | 5.060 | ||
| B. Rückstellungen | |||
| 1. Steuerrückstellungen | 767.387,62 | 503 | |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 791.132,39 | 694 | |
| 1.558.520,01 | 1.197 | ||
| C. Verbindlichkeiten | |||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 151.301,54 | ||
| 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 2.616.598,06 | 1.065 | |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.360.501,29 | 1.245 | |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 845.216,50 | 912 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 886.549,07 | 916 | |
| davon aus Steuern: EUR 558.484,45 (i.V. TEUR 511) | |||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 49.175,02 (i.V. TEUR 51) | |||
| 5.860.166,46 | 4.138 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 469.299,08 | 588 | |
| 13.296.690,70 | 10.983 | ||
Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023
(Kurzfassung gemäß § 276
HGB)
| Vorjahr | |||
| EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Rohergebnis | 13.877.420,22 | 13.622 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -7.952.603,28 | -7.456 | |
| b) Soziale Abgaben | -1.419.306,51 | -1.354 | |
| -9.371.909,79 | -8.810 | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sacheinlagen | -101.727,48 | -95 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.173.303,42 | -2.687 | |
| 5. Betriebsergebnis | 1.230.479,53 | 2.030 | |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 81,00 | 1 | |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -127,09 | -2 | |
| 8. Finanzergebnis | -46,09 | -1 | |
| 10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -357.109,74 | -585 | |
| 11. Ergebnis nach Steuern | 873.323,70 | 1.444 | |
| 12. Sonstige Steuern | -25.473,26 | -24 | |
| 13. Jahresüberschuss | 847.850,44 | 1.420 | |
| 14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 2.230.389,73 | 1.160 | |
| 15. Ausschüttung/ Vorabausschüttung | -500.000,00 | -250 | |
| 16. Bilanzgewinn | 2.578.240,17 | 2.330 |
Anhang 2023
(1) Allgemeine Angaben
Die MATACHANA Germany GmbH (im Folgenden "MATACHANA" oder "Gesellschaft"), mit Sitz in Selmsdorf und Eintragung im Handelsregister B beim Amtsgericht Schwerin (HRB 11848), ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.
Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß 88 264, 276 und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen hat die Gesellschaft gemäß § 288 HGB verzichtet.
Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) beibehalten.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Angaben zur Bilanz
(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen der Vorjahre und um die Abschreibungen des Berichtsjahres bewertet.
Bei dem in Selmsdorf befindlichen Gebäude wird eine Nutzungsdauer von 33 Jahren unterstellt und bei der Abschreibung zugrunde gelegt.
Bei den Zugängen der beweglichen Anlagegegenstände erfolgen die Abschreibungen grundsätzlich linear. Die zugrundegelegte Nutzungsdauer beträgt bei den technischen Anlagen und Maschinen und bei den Wirtschaftsgütern der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 14 Jahren.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 liegen, wurde im Berichtsjahr ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst wird.
Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die fertigen Erzeugnisse mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse werden auf Basis von Materialeinzel- und -gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und -gemeinkosten bzw. zu Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde dabei beachtet. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit hohen Lagerreichweiten sowie für Leihgeräte erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Forderungsbestandes Rechnung getragen.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages angesetzt.
Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.
(3) Anlagespiegel (vgl. Seite 5)
(4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Ansprüche aus Lieferungen und Leistungen.
(5) Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionszahlungen in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten.
(6) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen von TEUR 21 mit einer Laufzeit von über einem Jahr.
(7) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Der Ausweis betrifft mit TEUR 838 Verbindlichkeiten aus Lieferungen sowie laufende Verrechnungen (TEUR 7).
(8)8 Restlaufzeiten Verbindlichkeiten
Es sind keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr vorhanden.
Sonstige Angaben
(9) Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft resultieren aus Leasingverträgen für betriebliche Kraftfahrzeuge, daraus resultieren insgesamt Aufwendungen von TEUR 1.597; diese entfallen für das Jahr 2024 auf TEUR 568 sowie für die Jahre 2025 bis 2027 von insgesamt TEUR 1.029.
(10) Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.
(11) Geschäftsführung
Geschäftsführer sind bzw. waren
| ― |
Herr Birger Spahrbier (Dipl.-Ing.) Operativer Geschäftsführer der Gesellschaft, Stockelsdorf. |
| ― |
Herr Antonio Mur, Kaufmann, CFO der Matachana S.A, Barcelona, Spanien (Abberufung mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Oktober 2023) |
| ― |
Herr Manuel Matachana Aramburu, MBA, CEO der Matachana S.A, Barcelona, Spanien (Bestellung mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Oktober 2023) |
(12) Geschäftsführerbezüge
Unter Bezugnahme auf 8& 286 Abs. 4 HGB werden die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht angegeben; unmittelbare Leistungen durch die Gesellschaft erfolgen nur an einen der Geschäftsführer.
(13) Mitarbeiterzahl
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 116 Mitarbeiter (116 Angestellte/ 0 Gewerbliche) beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2022 111 Mitarbeiter (111 Angestellte/0 Gewerbliche).
(14) Gesellschafter und Konzernverhältnisse
Muttergesellschaft der MATACHANA Germany GmbH ist die A. Matachana S.A., Barcelona, Spanien.
(15) Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von TEUR 2.578 bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.230 und dem Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 848 nach Abzug der Ausschüttungen aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR -500 auf neue Rechnung für das Jahr 2024 vorzutragen.
Selmsdorf, den 18. April 2024
gez.
Manuel Matachana Aramburu
Birger Spahrbier
Entwicklung des Anlagevermögens
zum 31. Dezember 2023
| Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand am | Stand am | ||||
| 01.01.2023 | Zugang | Abgang | Umbuchung | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||
| 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände | 65.910,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 65.910,00 |
| 2. Software | 321.686,19 | 5.359,60 | 0,00 | 0,00 | 327.045,79 |
| 387.596,19 | 5.359,60 | 0,00 | 0,00 | 392.955,79 | |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.708.448,41 | 0,00 | 0,00 | 27.784,39 | 1.736.232,80 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 62.085,93 | 0,00 | 1.811,51 | 0,00 | 60.274,42 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.350.312,92 | 99.536,41 | 13.478,31 | 0,00 | 1.436.371,02 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 64.313,55 | 0,00 | 36.529,16 | -27.784,39 | 0,00 |
| 3.185.160,81 | 99.536,41 | 51.818,98 | 0,00 | 3.232.878,24 | |
| 3.572.757,00 | 104.896,01 | 51.818,98 | 0,00 | 3.625.834,03 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Stand am | Stand am | |||
| 01.01.2023 | Zugang | Abgang | 31.12.2023 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände | 65.910,00 | 0,00 | 0,00 | 65.910,00 |
| 2. Software | 298.519,83 | 10.071,32 | 0,00 | 308.591,15 |
| 364.429,83 | 10.071,32 | 0,00 | 374.501,15 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 1.117.030,19 | 36.991,70 | 0,00 | 1.154.021,89 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 62.082,36 | 0,00 | 1.811,00 | 60.271,36 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.253.735,92 | 54.664,46 | 13.469,13 | 1.294.931,25 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2.432.848,47 | 91.656,16 | 15.280,13 | 2.509.224,50 | |
| 2.797.278,30 | 101.727,48 | 15.280,13 | 2.883.725,65 | |
| Buchwerte | ||
| Stand am | Stand am | |
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände | 0,00 | 0,00 |
| 2. Software | 18.454,64 | 23.166,36 |
| 18.454,64 | 23.166,36 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 582.210,91 | 591.418,22 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 3,06 | 3,57 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 141.439,77 | 96.577,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 64.313,55 |
| 723.653,74 | 752.312,34 | |
| 742.108,38 | 775.478,70 | |
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Grundlagen des Unternehmens
1.1 Geschäftstätigkeit
Die heutige Matachana Germany GmbH - bei ihrer Gründung im Jahr 1946 unter dem Namen WEBECO firmierend - ist seit dem Jahr 2000 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Antonio Matachana S.A. mit Sitz in Barcelona/Spanien. In enger Zusammenarbeit. mit der Muttergesellschaft hat sich die Gesellschaft von einer reinen Produktions- und Entwicklungsgesellschaft für Sterilisatoren zu einem ganzheitlichen Gesamtlösungsanbieter mit dem Schwerpunkt im Bereich der Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) im Krankenhausbereich entwickelt. In der Sparte Healthcare gehören neben Kliniken/Krankenhäusern auch Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und Tageskliniken zu den Auftraggebern des Unternehmens. Neben der Planung und Umsetzung von Systemlösungen (Reinigung, Desinfektion, Sterilisation), die auch die Automatisierung von Abläufen in der AEMP umfasst, wird zunehmend auch darüber hinaus zusätzlich die Planung und Umsetzung der baulichen Voraussetzungen als Gesamtprojekt entwickelt.
Die zweite Sparte LifeScience bedient mit ihrem Produktportfolio die Anforderungen im Forschungs- und Laborbereich. Zu den Kunden bzw. Auftraggebern des Unternehmens gehören hier sowohl öffentliche als auch private Einrichtungen.
Das Unternehmen hat eine Reihe von Kooperationen geschlossen, um die erforderlichen Gesamtlösungen in den jeweiligen Sparten anbieten zu können.
Der Hauptsitz des Unternehmens in Deutschland befindet sich in Selmsdorf, Mecklenburg- Vorpommern, von wo aus hauptsächlich der deutsche Markt betreut wird. Das Unternehmen führt neben der Zentrale in Selmsdorf mit den Abteilungen Marketing, Vertrieb, Service und Logistik 4 weitere Serviceniederlassungen in Deutschland. Lediglich in Einzelfällen und in Absprache mit der Muttergesellschaft betreut die Matachana Germany GmbH Projekte außerhalb Deutschlands.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaft
Nach den Angaben des Internationalen Währungsfonds entwickelte sich das Weltwirtschaftswachstum in 2023 mit 3,1% positiv, und übertrifft die Prognosewerte aus dem Vorjahr (2,8%) zurück. Bezogen auf die Euro-Zone wurde ein Wachstum von 0,5%, für Deutschland von -0,3% erzielt. Die Gründe für den Rückgang liegen in den direkten Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, den weltweiten Lieferengpässen und der derzeitigen politischen Situation einiger Volkswirtschaften. Weiterführend beeinflussten erhöhte Energiepreise und eine steigende Inflation das Wirtschaftswachstum in 2023 negativ.
2.2 Branchen- und Marktumfeld
Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan prognostizierte Anfang 2022, dass der Weltmarkt für Medizintechnik nach einer vorsichtigen Schätzung im Jahr 2023 um 7,5 Prozent auf einen Wert von 536 Milliarden US-Dollar wachsen wird. (vgl. SPECTARIS Medizintechnik Jahrbuch 2022/2023, S. 22 f.).
Aufgrund der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wuchs der Weltmarkt für Medizintechnik in 2023 dagegen nur auf 522 Milliarden US-Dollar an. Der Marktanteil für Sterilisation zusammen mit Dekontamination, medizinischer Ausrüstung und Mobiliar sowie Hilfsmitteln beträgt rd. 28% (vgl. SPECTARIS Medizintechnik Jahrbuch 2023/2024, S. 22 f.).
Der europäische Markt für Medizintechnik steht für knapp 30% des Weltmarktes. Innerhalb Europas ist der deutsche Markt für Medizintechnik von großer Bedeutung mit einem Anteil ca. 25%. (vgl. SPECTARIS Medizintechnik Jahrbuch 2023/2024, S. 16).
2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Die Matachana Germany GmbH startete in das Geschäftsjahr 2023 mit einem Auftragsbestand von rund 6,3 Mio. EUR (Vorjahr: 4,6 Mio. EUR). Der Auftragseingang belief sich im Laufe des Geschäftsjahres auf rund 14,9 Mio. EUR. Über das gesamte Geschäftsjahr wurden nach Auslieferungen im Vertriebsbereich rund 10,0 Mio. EUR fakturiert, so dass zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ein Auftragsbestand von rund 11,2 Mio. EUR für den Start in das neue Jahr 2024 zur Verfügung steht. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr und schafft die Voraussetzungen für das geplante Umsatzwachstum.
2.4 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf
Um unsere Akquisitionsbemühungen zu fördern, haben wir 2023 insbesondere am Weltkongress in Brüssel (WFHSS) teilgenommen. Bei der Messe in Düsseldorf nahm die Matachana Germany GmbH lediglich mit einer deutlich reduzierten Anzahl von Mitarbeitern vor Ort teil. Die ANTONIO MATACHANA, S. A. nahm außerdem im Januar des Jahres als Teil der gesamten Gruppe an der Messe ARAB HEALTH in Dubai teil.
Die im Jahr 2023 erzielten Auftragseingänge im Bereich Healthcare konnten die des Vorjahres deutlich übertreffen.
Dagegen konnten die im Vorjahr prognostizierten Umsätze von EUR 27 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern über dem des Jahres 2022 im Berichtsjahr nicht vollumfänglich erreicht werden. Als Gründe hierfür sind insbesondere für die Sparten Healthcare und LifeScience Verzögerungen bei baulichen Veränderungen in den Krankenhäusern und Laboren zu nennen. Hierdurch konnten die geplanten Fertigstellungen von Installationen nicht umgesetzt werden. Als Folge waren die bereits für die Installationen beschafften Geräte noch im Vorratsbestand der Matachana Germany zum Stichtag vorhanden und konnten nicht entsprechend ergebnisund umsatzwirksam erfasst werden. Dieser Umstand führte zu Umsatzerlösen, die hinter den Planwerten blieben und damit auch zu einem unter der Planung liegende Ergebnis vor Steuern.
Die Dienstleistungsabteilungen Service und PAS (Produkt Anwender Support) stellen zusammen eine sehr wichtige Stütze im Unternehmen dar. Im Bereich Service konnte der Umsatz im Jahr 2023 um 10,1 % auf 11,7 Mio. EUR gesteigert werden; die PAS-Abteilung erzielte eine Umsatzsteigerung um 7,7 % auf 2,2 Mio. EUR. Dieses Ergebnis kann im Vergleich zu den Vorjahren erneut als hervorragend eingestuft werden. Aufgrund der abgeschlossenen und geplanten Projekte und den in der Regel damit folgenden Beauftragungen in den Geschäftsfeldern PAS und Service erwarten wir auch für das laufende GeschäftsjJahr ähnliche Umsatzsteigerungen.
2.5 Geschäftsverlauf
2.5.1 Entwicklung von Gesamtleistung und Umsatz
Die Gesellschaft konnte ihre Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 um 4,1 % auf TEUR 24.774 (Vj. TEUR 23.801) steigern. Dabei macht die Umsatzsteigerung einen Betrag von TEUR 510 (2,2 %) aus. Darüber hinaus hat sich der Bestand an fertigen und unfertigen Leistungen/Projekten nochmals um TEUR 463 erhöht; hervorgerufen auch durch Verzögerungen bei der Installation von Geräten in Krankenhäusern -- insbesondere bedingt durch Verzögerungen bei baulichen Veränderungen.
Die ursprüngliche Planung beinhaltete Umsätze in 2023 von 27,1 Mio. EUR und konnte nicht erreicht werden. Die Auftragseingänge insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von 12,1 Mio. EUR auf 14,9 Mio. EUR gesteigert werden.
2.5.2 Kostenentwicklung
Der Materialaufwand der Matachana GmbH beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 11.011 gegenüber TEUR 10.329 im Vorjahr. Im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt die Materialeinsatzquote leicht erhöht bei 44,4% (Vj.:43,4 %).
Die Personalaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich von TEUR 8.810 auf TEUR 9.372 erhöht (+ 6,4 %). Hervorgerufen ist dieses durch die jährlichen Lohn- und Gehaltsanpassungen unserer Mitarbeiter und die Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter um 5 gegenüber dem Vorjahr.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 3,173 (VJ. TEUR 2.687). Relativ hat sich der Anteil dieses Aufwandspostens - bezogen auf die Gesamtleistung von 11,3 % (2022) auf jetzt 12,8 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten dabei Verwaltungsaufwendungen (laufendes Jahr TEUR 737, Vj. TEUR 623), Vertriebs- und Kundendienstaufwendungen (laufendes Jahr TEUR 2.186, Vj. TEUR 1.871), Aufwendungen des Betriebs (laufendes Jahr TEUR 109, Vj. TEUR 74) sowie übrige Aufwendungen (laufendes Jahr TEUR 141, Vj. TEUR 118).
Die wesentlichen Erhöhungen betreffen dabei den Kunden- und Außendienst und verstärkte Reiseaktivitäten. Darüber hinaus war ein Anstieg der Versand- und Transportkosten zu verzeichnen.
Ergebnisentwicklung
Betriebsergebnis (EBIT - unter Einbeziehung der sonstigen Steuern --) der Matachana Germany GmbH wies im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.205 im Gegensatz zum Vorjahr (TEUR 2.006) einen entsprechenden Rückgang aus. Bei vollständig zu vernachlässigendem Finanzergebnis und einer ergebnisbedingt verminderten Ertragssteuerbelastung des aktuellen Jahres wird in 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 848 ausgewiesen (Vj. TEUR 1.419).
Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 13.297 (Vj. TEUR 10.983). Sie ist damit um weitere TEUR 2.314 deutlich gestiegen, was auch auf die Ausweitung der Geschäfte zurückzuführen ist.
Das Anlagevermögen hat sich geringfügig um TEUR 33 auf TEUR 742 vermindert, weil insoweit die vorgenommenen Investitionen die Abschreibungen übertroffen haben.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtags- und umsatzbedingt um TEUR 1.379 erhöht; einige Projekte wurden zum Jahresende fertiggestellt. Die Vorräte haben sich erheblich um TEUR 1.386 auf TEUR 5.104 erhöht. Dies korrespondiert mit dem höheren Auftragsbestand zum Bilanzstichtag und ist auch der Bevorratung im Zusammenhang mit Preiserhöhungen geschuldet.
Darüber hinaus nahmen die flüssigen Mittel um TEUR 356 auf TEUR 1.355 ab, dies spiegelt den Vorrats- und Forderungsaufbau wider.
Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital in Folge des Jahresüberschusses des laufenden Jahres um TEUR 349, wobei im Geschäftsjahr 2023 eine Ausschüttung an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 500 erfolgte.
Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.409.
Die Eigenkapitalquote beträgt damit 40,7 % und ist damit relativ - aufgrund der deutlich höheren Bilanzsumme - um 5,4 Prozentpunkte gesunken (Vj. 46,1 %).
Die Steuerrückstellungen dotieren um TEUR 264 höher aufgrund der Zuführung für das aktuelle Jahr.
Bei den Verbindlichkeiten sind analog zur Veränderung des Auftragsbestandes die erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.552 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsgeschäft nahmen um TEUR 116 zu; die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern nahmen dagegen um TEUR 67 ab.
Die Liquidität selbst war während des Geschäftsjahres 2023 gesichert. Zum Bilanzstichtag bestehen zudem ausreichende Kreditlinien, zum Teil in Form von Avalkonten.
3. Prognosebericht
3.1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung
Der Internationale Währungsfonds prognostiziert das Weltwirtschaftswachstum für 2024 mit 3,1%. Ursächlich sind die andauernden Auswirkungen des Ukrainekonfliktes unter Berücksichtigung der Entwicklungen in China. 2025 soll eine leicht steigende Tendenz von 3,2% aufweisen.
Bezogen auf die Euro-Zone kann mit einem Wachstum von 0,9% in 2024 von einer rückläufigen Entwicklung gesprochen werden. Für 2025 wird ein Anstieg auf 1,7% erwartet.
Das Wirtschaftswachstum für Deutschland wird für 2024 mit 0,5% prognostiziert, 2025 wird eine Verbesserung auf 1,6% erwartet.
3.2. Branchen- und Marktumfeld
Das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan prognostiziert, dass der Weltmarkt für Medizintechnik bis 2027 um jährlich 5 Prozent auf einen Wert von 640 Milliarden US-Dollar wachsen wird. (vgl. SPECTARIS Medizintechnik Jahrbuch 2023/2024, S. 22 f.).
Bis 2025 wird zunächst tendenziell ein höheres Wachstum von 6,3% erwartet. Als Voraussetzung dafür, dass die deutsche Medizintechnik dieses Potential erschließen kann, wird ein geeigneter europäischer Rechtsrahmen mit maßvoller Bürokratie, ein positives Innovations- und Investitionsklima in Deutschland und der politische Wille in ein zukunftsfähiges, modernes und digitales Gesundheitswesen zu investieren genannt. (vgl. SPECTARIS Medizintechnik Jahrbuch 2023/2024, S. 9).
Die Warenbeschaffung aus China, dem mit Abstand größten Produzenten vieler Konsum- und Investitionsgüter bzw. Komponenten, gestaltete sich weiterhin schwierig.
Der Ukraine-Konflikt und die Folgen von Sanktionen und die Verschärfung des allgemeinen Handelskonflikts zwischen den USA, China und Russland spielten eine große Rolle, was auch die europäische Wirtschaft zu spüren bekam.
Die Beschaffung von Standardmaterialien wie Edelstahl und Ausrüstungskomponenten gestaltet sich weiterhin kompliziert. Die fragilen globalen Lieferketten stehen weiter unter Druck. Preiserhöhungen auf Lieferantenseite waren unumgänglich.
Die Beschäftigungssituation für das Jahr 2024 lässt sich auch mit Blick auf die aktuelle Situation nicht abschließend beantworten.
Auch mit dem Inkrafttreten der aktualisierten Medizinprodukteverordnung (MDR) werden die produzierenden Unternehmen mit massiven regulatorischen Anforderungen konfrontiert; dementsprechend groß ist die allgemeine Unruhe in der mittelständisch geprägten Branche.
Eine der zentralen Veränderungen im Krankenhausbereich ist die geplante Krankenhausreform. Am 10. Juli 2023 wurde durch das Bundesgesundheitsministerium hierzu ein Eckpunktepapier herausgegeben.
Bedingt durch die anstehenden Umstrukturierungsmaßnahmen in den bestehenden Zentralsterilisationsabteilungen der Krankenhäuser und die Entstehung neuer MVZs bzw. Tageskliniken im medizintechnischen Bereich sowie die Erweiterung des eigenen Produktportfolios und der Dienstleistungen sowie die zunehmende Bekanntheit der Matachana Germany GmbH im Life Science Bereich, können und werden wir vor dem Hintergrund der vergangenen, aktuellen und zu erwartenden Entwicklungen in der Branche weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken.
3.3. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Für das Geschäftsjahr 2024 ist das Ziel weiterhin der Ausbau der Kundenbasis und die Weiterentwicklung der Produktpalette, sowohl im Bereich Healthcare als auch LifeScience.
Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Auftragsbestandes zu Jahresbeginn erwarten wir für 2024 einen deutlich höheren Umsatz von rund 28,0 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr. Diese Erwartung basiert auf den weiterhin stabilen Umsätzen der Bereiche Service und PAS sowie dem starken Auftragseingang zu Beginn des Jahres 2024.
Der Auftragseingang im Bereich Healthcare hat sich auch in den ersten Monaten des Jahres 2024 positiv entwickelt, wir sind sehr optimistisch, den zu Jahresbeginn geplanten Auftragseingang im Laufe des Jahres zu erreichen.
Zu Beginn des Jahres 2024 bewegt sich der Auftragseingang des Bereiches LifeScience im Rahmen unserer Planung.
Für das Jahr 2024 ist geplant, Aktivitäten im Bereich Marketing auszubauen. Dazu zählen verstärkte Präsenz auf Messen und Kongressen. Des Weiteren werden die Vertriebstätigkeiten weiter intensiviert.
Es ist geplant weitere Räumlichkeiten zu modernisieren und in die IT-Landschaft zu investieren.
Die notwendige Umstellung der Fahrzeugflotte im Rahmen des Leasings wird ebenfalls zu vermehrten Aufwendungen in 2024 führen.
Zusammenfassende Gesamtaussage zur Zukunftsprognose:
Die Geschäftsführung der Matachana Germany GmbH betrachtet das Unternehmen vor dem Hintergrund der in der Vergangenheit getätigten Investitionen und des strategischen Konzepts grundsätzlich als gut aufgestellt. Bei der Installation von Projekten im Bereich Healthcare und LifeScience wird das Unternehmen weiterhin auf externe Ressourcen zurückgreifen.
Es bestehen gute Chancen, den geplanten Auftragseingang 2024 in den Bereichen Healthcare und LifeScience zu erreichen, der leicht über dem des Berichtsjahres liegen wird. Der zu erwartende Umsatz in den Vertriebseinheiten Healthcare und LifeScience wird geprägt durch den Auftragsbestand zu Beginn des Jahres 2024 sowie den Auftragseingängen im ersten Quartal 2024. Die Erwartungen zu Umsätzen aus den Unternehmensbereichen PAS (Produkt- AnwenderSupport) und Service wurden im Vergleich zum Berichtsjahr um ca. 10 % auf EUR. 15,3 Mio. erhöht.
Insgesamt gehen wir daher für 2024 von Umsatzerlösen in Höhe von ca. EUR 30 Mio. aus. Trotz einer im Vergleich zu 2023 höheren Kostensituation, planen wir mit einem Ergebnis vor Steuern für 2024 merklich über dem des Jahres 2023.
4. Chancen- und Risikobericht
Als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Antonio Matachana S.A. mit Hauptsitz in Barcelona ist die Matachana Germany GmbH in die Unternehmensgruppe integriert. Die Matachana Germany GmbH ist Chancen und Risiken ausgesetzt, die eng mit ihrer Geschäftstätigkeit verbunden sind. Chancen ergeben sich aus der Einbindung der Gesellschaft in ein weltweit tätiges, familiengeführtes Medizin- und Labortechnikunternehmen. Auch die zunehmende Bedeutung von Hygienestandards in Krankenhäusern und die wachsenden Forschungsaktivitäten im Laborbereich gehören zum Chancenprofil. Risiken lassen sich prinzipiell nicht vollständig vermeiden. Wir bemühen uns jedoch, diese Risiken und die möglichen Folgen für das Unternehmen so gering wie möglich zu halten.
Die Antonio Matachana S.A. hatte sich in den letzten Jahren entschlossen, Eigenentwicklungen im Bereich der Reinigungs- und Desinfektionsgeräte gemeinsam mit einem weiteren Partner aus der Industrie voranzutreiben. Besonders positiv ist die Entwicklung im Bereich der Automation in der AEMP, wo umfangreiche Anstrengungen unternommen wurden, um Matachana als Marktführer in diesem Bereich zu etablieren. Darüber hinaus gibt es große Aktivitäten zur Entwicklung von Aufbereitungsprozessen bei robotergestützten Systemen im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) sowie Bestrebungen, in Abstimmung mit Endoskopherstellern zertifizierte Aufbereitungsprozesse zu erhalten.
Risiken gehen wir zudem nur dann ein, wenn ihnen entsprechende Chancen in Form von Wachstum und Ertrag gegenüberstehen.
Aktuell sind insbesondere die Risiken aus der anhaltenden Beschaffungssituation im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt zu nennen, die sich negativ auf die Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Matachana Germany GmbH auswirken können. Ein Risiko-Managementsystem der Matachana Germany GmbH umfasst u.a. das Controlling und die regelmäßige interne Berichterstattung. Es ist darauf ausgerichtet, die Zahlungsfähigkeit langfristig zu sichern und das Eigenkapital zu stärken. Zu diesem Zweck werden in verschiedenen Überwachungsbereichen Risikoindikatoren ermittelt und ausgewertet.
Zusätzlich sehen wir die folgenden wesentlichen Risiken, denen wir mit verschiedenen Maßnahmen begegnen:
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Die Medizin- und Labortechnikbranche ist sowohl im Bereich der Sterilgutaufbereitung in Krankenhäusern als auch im Bereich der Labortierhaltung in der Forschung durch eine hohe Wettbewerbsintensität und einen intensiven Preiswettbewerb gekennzeichnet. Die Matachana Germany GmbH agiert in diesem schwierigen Marktumfeld. Das Unternehmen stellt sich dieser Herausforderung und bietet individuelle, auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Markt- und Vertriebskonzepte, um sich auch kurzfristig auf Kundenwünsche einstellen zu können. |
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Mit der Zertifizierung nach ISO 9001:2015 und EN ISO 13485:2016 + AC:2009 verfügt die Matachana Germany GmbH über ein ausgefeiltes Qualitätssicherungs- und Qualitätsmanagementsystem. Dazu gehören regelmäßige interne Audits ebenso wie Lieferantenaudits. Für den Fall einer möglichen Krisensituation verfügt das Unternehmen über einen Krisenstab, um auf die verschiedenen Herausforderungen reagieren zu können. |
Selmsdorf, den 18. April 2024
Matachana Germany GmbH
Birger
Spahrbier
Geschäftsführer
Manuel
Matachana Aramburu
Geschäftsführer
Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 276, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang sowie Lagebericht - haben wir am 24. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der MATACHANA Germany GmbH, Selmsdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MATACHANA Germany GmbH, Selmsdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungsiegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes MaRß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordanungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteilen wir Darstellung, Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 24. April 2024
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