Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 37186
Eingetragen
11.12.2017
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Entwicklung, Produktion und Wartung von Industrie-Robotik-Software, Hardware sowie mit diesem Gegenstand verbundenen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Piechnick
seit 11.12.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
2.96%
2.96%
M**** P********
2.96%

Ungelöste Beteiligungen (19)

NameAnteil
Wandelbots GmbHEigenbeteiligung
0.15%

Gesellschafter
Beta

5 von 26 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Insight Luxembourg XII S.à r.l.
Luxembourg
20.10%
83North V LP
CYM
11.94%
Atlantic Labs III GmbH & Co. KG
Germany
11.00%
Paua Ventures Fonds 1 GmbH & Co. KG
Germany
7.30%
EQT Ventures Investments S.à r.l.
Luxembourg
7.01%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wandelbots GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Wandelbots GmbH ist ein Technologieunternehmen im Bereich der Mensch-Roboter- Interaktion. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dresden entwickelt Software-/Hardwareprodukte zur Interaktion mit industriellen Robotern in der Fertigung. Die dabei langfristig entwickelte Softwareplattform ermöglicht die Ansteuerung von unterschiedlichen Robotern auf Basis ein- und derselben Technologie und die Beschreibung von Roboterapplikationen durch Modelle. Auf dieser Basis hat Wandelbots ein Endkundenprodukt entwickelt - Wandelbots Teaching - das technische Laien in die Lage versetzt, Roboter anzulernen, ohne sie programmieren zu müssen. Im Zusammenspiel mit Softwareherstellern für Virtualisierungen (z. B. Microsoft, Nvidia) verfügt die dem Teachingprodukt zugrundeliegende Software von Wandelbots zudem über die Fähigkeiten, Automatisierungsanlagen zu virtualisieren und Abläufe in der Produktion zu simulieren.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Wandelbots sein Geschäft mit dem Produkt Wandelbots Teaching in Deutschland weiter ausgebaut und initial in den USA eingeführt. Der adressierbare Kundenmarkt wurde dabei durch die Erweiterung auf weitere Roboterhersteller und Peripheriegeräte sowie die Erweiterung der geographischen Region USA vergrößert. Der Fokus des angebotenen Produktes ist für pfadintensive Applikationen wie Schweißen und Schleifen mit Robotern der Marken Universal Robots und Yaskawa optimiert. In Zukunft wird dies auf weitere Roboterhersteller, Applikationen und Geographien ausgeweitet.Der innovative No-Code Ansatz kann durch die Spezialisierung auf weitere Kundenanwendungen und Roboterhersteller etabliert werden und bereitet die Grundlage für weitere Produkte, die in den nächsten Jahren vorgestellt werden. Aus jeder in Verwendung befindlichen Installation können Anforderungen für den weiteren Ausbau des Produktangebotes abgeleitet werden.

Über ein flächendeckendes Netzwerk von Partnern im Bereich der Systemintegration ist Wandelbots in der Lage, die Teachingtechnologie in unterschiedliche Branchen und Applikationen im Bereich der industriellen Automatisierung zu vertreiben. Kundenunternehmen mit hohem Automatisierungsgrad versprechen darüber hinaus Skalierungspotenzial im Direktgeschäft ("brown field").

Um die Fähigkeiten des Teachingproduktes beim initialen Aufbau von Automatisierungsanlagen unter Beweis zu stellen, war im Jahr 2022 eine dedizierte Abteilung im Projektgeschäft tätig. Der Geschäftszweck dieser Abteilung waren Anforderungsaufnahme, Projektierung und Inbetriebnahme von Automatisierungsanlagen bei Kunden. In allen zustande gekommenen Projekten wurde dabei das Teachingprodukt eingesetzt und zur weiteren Verwendung an den Kunden übergeben. Neben dem Lizenzumsatz aus dem Verkauf des Teachingproduktes konnte Wandelbots auf diesem Weg Projektumsätze generieren.

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Steuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen nach den folgenden Leistungsindikatoren:

• Umsatz

• Liquidität, gemessen am Bestand der flüssigen Mittel

3. Forschung und Entwicklung

Die Wandelbots GmbH entwickelt eine universelle Plattform für Roboter mit dem derzeitigen Fokus auf industrielle Fertigung, die es ermöglicht, Applikationen für unterschiedliche Roboter verschiedener Hersteller, Werkzeuge und Sensoren über eine einheitliche Schnittstelle zu programmieren. Auf Basis dieser Plattform können konkrete Produkte entwickelt und vertrieben werden. Dabei entwickelt Wandelbots auch eigene Produkte, die an fertigende Unternehmen vertrieben werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde das Teaching-Produkt mit den USA an einem weiteren geographischen Markt neben Deutschland platziert. Dabei hat sich Wandelbots auf sehr spezialisierte Marktsegmente ("pfadintensive Applikationen" wie Schweißen und Schleifen) fokussiert. Gleichzeitig wurde die Integration weiterer Hardwareplattformen vorangetrieben.

Wandelbots investiert einen großen Teil der Ressourcen in Forschung und Entwicklung. Die Entwicklung der beschriebenen Plattform und Produkte ist gänzlich neuartig, stellt jedoch eine große technische Herausforderung dar.

Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden in folgende Bereiche getrennt:

Forschung

- Wandelbots Lab (Forschungsbereich zur Untersuchung etwaiger Einsatzmöglichkeiten von Produkten und Technologien im Markt)

Entwicklung

- Hardware Prototypen

- Zubehör Prototypen

- Softwareentwicklung

- QA Mitarbeiter (Programmierarbeiten zur Identifikation und Behebung von Verbesserungsmöglichkeiten und Fehlerbehebungen)

- User Experience und Design Erstellung

Die Forschungskosten werden getrennt von den Entwicklungskosten geführt und nicht aktiviert. Entwicklungskosten für Prototypen von Hardware und Zubehör sowie Kosten für Softwareentwicklung wurden aktiviert. Kosten für QA Mitarbeiter, die in abgrenzbarem Umfang für Programmierarbeiten anfallen, die zu einer wesentlichen Erweiterung oder einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehende wesentliche Verbesserung im Sinne des § 255 HGB führen, wurden insoweit aktiviert.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Eigenleistungen in Höhe von 8.824 TEUR aktiviert. Fertiggestellte Vermögensgegenstände wurden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2022 betrugen die Abschreibungen auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 3.886 TEUR.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftlich waren die Prognosen für eine Erholung der Wirtschaft mit dem Abklingen der Corona-Pandemie bis zum Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar 2022 leicht positiv und optimistisch. Das Kriegsgeschehen, die Energiekrise sowie hohe Inflationsraten haben sowohl das Konsum- als auch das Geschäftsklima in Deutschland und ganz Europa im weiteren Jahresverlauf deutlich eingetrübt.1

Nach einer Stagnation des Gesamtmarktes infolge der Coronapandemie 2020, sind im Jahr 2021 weltweit 517.000 neue Roboter in Betrieb genommen worden, was zu einer gesamten Installationsbasis von 3,48 Mio. Robotern weltweit geführt hat.2 Im Jahr 2022 kamen 553.000 weitere neu installierte Roboter hinzu, womit einerseits ein Wachstum gegenüber des Vorjahres in Höhe von 5% , und andererseits eine weltweite Installationsbasis von 3,9 Mio. Robotern erreicht wurde.3 Um das Wachstum in Branchen zu fördern, die bisher einen geringen Automatisierungsgrad aufweisen, sind Roboterhersteller bestrebt, ihre Produkte auf neue Zielkunden zu optimieren4. Zeitgleich sehen sich Unternehmen, insbesondere im produzierenden Mittelstand sowohl in Deutschland als auch in den USA, vor der Herausforderung von Effizienzoptimierung und Fachkräftemangel5. Um das Potenzial in diesem Segment zu heben, müssen Roboter für diese Zielgruppe kostengünstig erwerb- und betreibbar sein und geringstmögliche Barrieren für die Bedienung durch Laien haben. Kostengünstige kollaborative Roboter sind eine Antwort der Roboterhersteller auf die Barriere der hohen Anfangsinvestition ihrer Kunden im Mittelstand, dennoch bleiben die laufenden operativen Kosten und die Anforderungen an technologische Expertise im anwendenden Unternehmen Hürden beim Verkauf.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html

2 Quelle: https://ifr.org/downloads/press2018/2022_WR_extended_version.pdf [Abruf: 07.11.2023]

3 Quelle: https://ifr.org/ifr-press-releases/news/world-robotics-2023-report-asia-ahead-of-europe-and-the-americas [Abruf 21.11.2023]

4 Quelle: https://www.plastverarbeiter.de/automation/der-markt-im-spannungsfeld-neuer-technologischer-einfluesse-585.html [Abruf: 21.11.2023]

5 Quelle: https://www.mittelstandsbund.de/themen/arbeit-bildung/themenschwerpunkt-fachkraeftemangel/ursachen-folgen [Abruf 21.11.2023]

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Wandelbots GmbH hat im Jahr 2020 das erste Endkundenprodukt im Markt etabliert. Der Marktanteil im anvisierten Segment (pfadintensive Applikationen mit Universal Robot und Yaskawa) konnte 2022 in jedem Quartal gesteigert werden. Das Zielsegment sind Roboter der Herstellers Universal Robots und Yaskawa in Deutschland und in den USA, die für pfadintensive Applikationen eingesetzt werden. Einen großen Wettbewerbsvorteil erzielt Wandelbots dadurch, dass sie eine Technologie anbieten, die es technischen Laien ermöglicht, Roboter prozessstabil anzulernen.

Der Fokus auf prozess- und pfadintensive Applikationen (z.B. Schweißen, Schleifen, Kleben) stellt einen zusätzlichen Alleinstellungsfaktor dar. Auf diese Weise kann sich Wandelbots exzellent positionieren und hat kaum bedeutende direkte Konkurrenz, während das manuelle Ausführen dieser Arbeiten oftmals langjährige Expertise verlangt. Die Fähigkeit der zugrundeliegenden Softwareplattform, Industrieanlagen zu virtualisieren und Fertigungsprozesse zu simulieren ist zudem ein vielversprechender Produktansatz, auf den es im Jahr 2022 bereits erste interessierte Resonanz gab.67

Der Gesamtumsatz beläuft sich im Jahr 2022 auf 427 TEUR. Die intern gesteckten Umsatzziele für 2022 konnten nicht erreicht werden, da sich insbesondere im vierten Quartal sicher geglaubte Kunden- und Partnerverträge nicht materialisieren ließen. Schon zum Ende des Geschäftsjahres 2022 musste die Geschäftsleitung anerkennen, dass im gewählten Zielkundensegment eine geringer als angenommene Innovationsbereitschaft und daraus resultierend Anforderungen an Automatisierungslösungen bestehen, die das Teachingprodukt zu diesem Zeitpunkt nicht erfüllen konnte. Daraus resultierend musste sich Wandelbots Ende des Jahres 2022 von 17 Mitarbeiter, insbesondere im Bereich Vertrieb, trennen, mit dem Ziel, Liquidität zu schonen und Ressourcen für die Produktentwicklung verfügbar zu machen.

Da unsere Prognose aus dem Vorjahr bereits auf dem vorläufigen Jahresabschluss 2022 basierte, welcher zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts 2021 in einer Entwurfsversion vorlag, ist die prognostizierte Reduktion der Umsätze auf etwa die Hälfte des Wertes aus 2021 wie prognostiziert eingetreten.

Die Liquidität, die ergriffenen Maßnahmen zur Kostenoptimierung sowie die Reifegrade der verkaufbaren Produkte sind deutliche Vorteile von Wandelbots gegenüber potenziellen Wettbewerbern. Die Prognose der Liquidität (Bestand an flüssigen Mitteln) in Höhe von 64,8 Mio. EUR ist eingetreten.

6 Quelle: 5 Robotik-Trends für 2023 [IFR, Abruf 21.11.2023]; Softwareplattform adressiert direkt Trend 1, 2, 3,

und 4 7 IFR Report 2023; Wachstumsmärkte für Robotik; Platz 3 USA, Platz 5 Deutschland

a) Ertragslage

Wie schon im Jahr 2021 begonnen, wurde auch im Jahr 2022 die Strategie, verfügbare finanzielle Ressourcen in die Produktentwicklung und den Go-To-Market zu investieren weiterverfolgt. Dies zeigt sich im Personalaufbau und der damit verbundenen Erhöhung der Kosten, den höheren operativen Kosten sowie der gestiegenen Investitionsbereitschaft. Leider blieb die Entwicklung der Umsatzerlöse hinter den Erwartungen zurück.

Der Jahresfehlbetrag stieg um 11.253 TEUR auf 15.187 TEUR an, was im Wesentlichen auf zusätzliche Investitionen im Rahmen der Wachstumsstrategie des Unternehmens zurückzuführen ist (insbesondere im Bereich der Abschreibungen auf immaterielles Anlagevermögen, Personalaufwendungen- und sonstige betriebliche Aufwendungen).

Die Ertragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2022 2021 Veränderung ggü d. Vorjahr
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 427 951 -524 -55
+ Bestandsveränderungen 61 0 61 100
+ and.akt.Eigenleistung 8.824 9.109 -285 -3
+ sonst. betriebl. Erträge 447 630 -183 -29
- Materialaufwand 493 232 261 113
- Personalaufwand 12.760 7.831 4.929 63
- Abschreibungen 4.283 2.762 1.521 55
- sonst. betriebl. Aufwand 7.368 3.744 3.624 98
+ Finanzerträge 53 0 53 100
- Finanzaufwand 91 54 37 68
Ergebnis nach Steuern -15.182 -3.932 -11.250 -286
- sonstige Steuern 5 2 3 150
Jahresergebnis -15.187 -3.934 -11.253 -286

b) Finanzlage

Das im Rahmen der im Dezember 2021 abgeschlossenen Finanzierungsrunde zusätzlich aufgenommene Kapital, welches in 2022 zugeflossen ist, wurde 2022 insbesondere in die Internationalisierung des Geschäfts mit Schwerpunkt USA sowie in die signifikante Skalierung des Vertriebs- und Entwicklungsbereiches investiert. Auf Grund der verhaltenen Lage am Kundenmarkt musste sich Wandelbots im 4. Quartal 2022 zur Liquiditätsschonung von Mitarbeitern trennen.

Trotz einer bestehenden Geschäftsbeziehung von Wandelbots mit der Silicon Valley Bank (SVB) war Wandelbots dank des umsichtigen Umgangs mit den eigenen liquiden Mitteln von der Insolvenz dieser Bank nicht betroffen, da das Guthaben, dass bei der SVB angelegt war, kurz vor dem Bekanntwerden der Insolvenz auf ein anderes Geschäftskonto der Wandelbots GmbH transferiert wurde, insbesondere mit dem Ziel, von den dortigen Tagesgeldzinsen zu profitieren. Im Gegensatz konnte durch sehr risikoarme Anlage von Teilen des Kapitals Zinserträge gesteigert werden.

Zum 31. Dezember 2022 verfügt das Unternehmen aufgrund seiner hohen Liquidität (TEUR 64.819, Vorjahr: TEUR 10.367) und Eigenkapitalquote (98%, Vorjahr: 96%) über eine starke Finanzlage.

Die Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

c) Vermögenslage

2022
TEUR
2021
TEUR
Abs. Veränderung
TEUR
Rel. Veränd erung
%
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 19.927 15.048 4.879 33
Sachanlagen 781 790 -9 -2
Finanzanlagen 1 1 0 0
Vorräte 1.379 685 694 101
Forderungen 496 191 305 160
Sonstige Vermögensgegenstände 624 432 192 44
Flüssige Mittel/ Wertpapiere 64.819 10.367 54.452 525
Rechnungsabgrenzungsposten 433 195 238 122
Summe Aktiva 88.462 27.709 60.753 219
PASSIVA
2022
TEUR
2021
TEUR
Abs. Veränderung
TEUR
Rel. Veränd erung
%
Eigenkapital 86.252 26.491 59.761 226
zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0 23 -23 -100
Rückstellungen 619 408 211 52
Verbindlichkeiten aus Lieferung und 652 417 235 56
Leistung / erhaltene Anzahlungen
Sonstige Verbindlichkeiten 497 229 268 117
Rechnungsabgrenzungsposten 129 141 -12 -9
Summe Passiva 88.462 27.709 60.753 219

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Aktivierung der selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände und unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen, um 4.879 TEUR gestiegen.

Das Umlaufvermögen ist um 54.643 TEUR gestiegen, was im Wesentlichen aus einem höheren Bestand an flüssigen Mitteln resultiert.

Der Rückgang der Forderungen aus Lieferung und Leistung um 162 TEUR resultiert aus geringerem Umsatzvolumen und der guten Zahlungsmoral unserer Kunden.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 211 TEUR auf 619 TEUR angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus den höheren Urlaubsrückstellungen und den Rückstellungen für Personalkosten im Zuge des Personalabbaus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind gegenüber dem Vorjahr um 206 TEUR angestiegen. Dies ergibt sich aus der Weiterverfolgung unserer in 2021 festgelegten Strategie, welche darauf ausgerichtet ist, die finanziellen Ressourcen in Produktentwicklung und Go-To- Market zu investieren. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

3. Gesamtaussage

Unseren Geschäftsverlauf, sowie unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz des Rückgangs der Umsatzerlöse als positiv ein.

Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind nach der initialen Phase der Wachstumskurve in 2022 rückläufig. Die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen zur Gegensteuerung (Trennung von 17 Mitarbeitenden; vgl Nr. II.2) reduzieren insbesondere die monatlichen Personalkosten.

III. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung wird weiterhin durch starkes Wachstum von Roboterinstallationen und Nachfrage nach Automatisierungslösungen geprägt sein.8 Hohe Anfangsinvestitionen, hohe laufende Kosten und steigender Fachkräftemangel führen zur Notwendigkeit, Investitionen in Automatisierung und Robotik zu tätigen.9 Im Bereich der Klein- und Mittelstandsbetriebe ist ein großes Wachstum an Automatisierung zu erwarten. Unternehmen, in denen Robotik heute schon angewandt wird, fragen insbesondere einfacher zu handhabende und kostengünstigere Möglichkeiten nach Simulation und virtueller Planung von Fertigungsanlagen nach.10 Beide Nachfragen kann Wandelbots auf Basis der erschaffenen Softwareplattform bedienen.

Höhere Liquidität, Marktzugang, Produktreifegrad, etablierte Partnerschaften und ein hoch fachkompetentes Team von Mitarbeitenden sind bestrebt, um den Product-Market-Fit und die Skalierung eines Geschäfts von Wandelbots mit wiederkehrenden Umsätzen sicherzustellen.

Der prognostizierte Umsatz für 2023 beläuft sich auf 200 TEUR und die erwartete Liquidität, gemessen am Bestand der flüssigen Mittel zum 31.12 2023 beträgt 45.682 TEUR.

IV. Chancen- und Risikobericht

Mit ihren Lösungen adressiert die Wandelbots GmbH beide der in Abschnitt I dargestellten Hürden: Die Einfachheit der Bedienung ermöglicht Laien, Roboter anzulernen und zu bedienen und in direkter Folge werden Kosten für die Beauftragung externer Experten gesenkt. Auf Basis dieser Verkaufsargumente kann das Geschäft von Wandelbots in den kommenden Jahren skaliert und um weitere Applikationen und geographische Regionen erweitert werden. Wesentliche Wachstumsmärkte sind neben Deutschland die USA und China. Im Jahr 2022 hat sich Wandelbots vor allem auf den heimischen Markt und die USA konzentriert. Ein Aufbau des Geschäfts in Asien ist vorerst nicht geplant.

Die deutliche Vergrößerung des adressierbaren Marktes durch die steigende Kompatibilität der Wandelbots Produkte in Bezug auf Roboterplattformen, Peripherie und Applikationen stellt eine Chance zu einer signifikanten Umsatzsteigerung dar. Virtualisierung von Roboteranlagen und Simulation von Fertigungsprozessen auf Basis derselben Softwareplattform, die auch für das Teachingprodukt zum Einsatz kommt, erschließen neue Kunden und bedienen die Anforderungen dieser Kundengruppe, die aktuell schon über Automatisierungsanlagen verfügen ("brown field").

8 Vgl. IFR Report 2023

9 Vgl. bspw: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Loesen-Roboter-den-Fachkraeftemangel-article24009546.html

10 Vgl. IFR: 5 Robotik-Trends für 2023

Die Ausweitung des Geschäfts in internationale Märkte mit starkem Wachstum im Bereich der industriellen Robotik kann zu dem geplanten Umsatzwachstum beitragen. Vor allem die Ausweitung des Geschäfts in den USA und der, im Einklang mit der Umsatzentwicklung, geplante Ausbau der in Chicago ansässigen Wandelbots Incorporated stellen die Chance für einen steigenden Marktanteil und dadurch stark wachsende Umsätze dar.

Das Feedback aus den ersten Geschäftsaktivitäten im US-amerikanischen Markt ist vielversprechend. Dort ansässige Kunden zeigen eine deutlich höhere Innovationsbereitschaft als deutsche / europäische Kunden.11

Die Etablierung eines großen internationalen Partnernetzwerks erlaubt langfristig ein starkes Umsatzwachstum bei mäßig wachsendem Personalbedarf. Auf diese Weise können Wandelbotsprodukte im Markt angeboten werden, ohne im gleichen Maße Vertriebsaktivitäten notwendig zu machen und linear Kosten zu steigern.

Die Etablierung eines vollständigen No-Code Ansatzes erfordert ein Umdenken im Markt. Speziell in der Automatisierungsindustrie ist die Etablierung technischer Innovationen, die völlig neue Anwendungsfälle ermöglichen, sehr zeitaufwändig. Wandelbots hat dazu langfristige Partnerschaften mit Systemintegratoren geschlossen. Auf diese Weise kann ein flächendeckendes Vertriebsnetz etabliert und die Marktveränderung mit bekannten und etablierten Branchenexperten vorangetrieben werden.

Die aktuell nicht kalkulierbaren Konsequenzen durch die Störung internationaler Lieferketten bedeuten ein Risiko für die Produktion eigener Hardwareprodukte. Durch die ausreichenden Bestände kritischer Komponenten wird dies kurzfristig kein Problem darstellen. Zudem gibt es bereits erste Nachfragen nach Virtualisierung und Simulation durch große Unternehmen, die ohne Hardware von Wandelbots bedient werden können und dabei als Grundlage auf dieselbe Software aufbauen wie auch das Teachingprodukt.

Darüber hinaus haben sich die Folgen der Corona-Pandemie sowie die geopolitische und volkswirtschaftliche Lage auf die Investitionsbereitschaft des Zielkundensegmentes ausgewirkt. Dem eigenen Risiko, der Steigerung der Kosten, insbesondere im Bereich Vertrieb bei inadäquater Umsatzentwicklung hat Wandelbots bereits im 4. Quartal 2022 entgegengewirkt.

Durch die geographische Ausweitung und die Diversifikation im Produktbereich erhöhen sich sowohl das Produkt-Angebot von Wandelbots als auch der adressierbare Markt.

11 PwC [Abruf 21.11.2023]; Viele gute Argumente sprechen aktuell für Investitionen in den USA. An erster Stelle stehen die Marktgröße und die Innovationsbereitschaft der Amerikaner.

Anlage I

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Dresden, den 18. Dezember 2023

gez. Christian Piechnick, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 20.709.885,82 15.837.718,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.927.150,44 15.047.222,63
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.760.695,00 12.273.790,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 1.981.324,44 2.530.379,28
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 185.131,00 243.053,35
II. Sachanlagen 781.328,00 790.006,00
1. technische Anlagen und Maschinen 7.282,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 774.046,00 790.006,00
III. Finanzanlagen 1.407,38 490,00
1. Beteiligungen 1.407,38 490,00
B. Umlaufvermögen 67.318.881,50 11.675.901,78
I. Vorräte 1.379.385,59 685.177,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.120.711,61 623.771,94
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 466.508,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 654.203,61 623.771,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 180.638,00 166.239,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 64.818.784,30 10.366.952,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 432.773,66 195.358,70
Aktiva 88.461.540,98 27.708.979,11

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 86.252.386,86 26.491.298,93
I. ausgegebenes Kapital 86.194,00 63.224,00
1. Gezeichnetes Kapital 86.327,00 63.357,00
2. eigene Anteile -133,00 -133,00
II. Kapitalrücklage 107.595.603,39 32.670.834,29
III. Verlustvortrag 6.242.759,36 2.308.739,20
IV. Jahresfehlbetrag 15.186.651,17 3.934.020,16
B. zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0,00 22.970,00
C. Rückstellungen 619.365,52 407.754,00
D. Verbindlichkeiten 1.460.831,01 645.795,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 311.447,53
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.149.383,48 645.795,54
E. Rechnungsabgrenzungsposten 128.957,59 141.160,64
Passiva 88.461.540,98 27.708.979,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 9.266.115,01 10.459.631,93
2. Personalaufwand 12.759.661,98 7.831.692,07
a) Löhne und Gehälter 10.789.677,90 6.653.299,38
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.969.984,08 1.178.392,69
davon für Altersversorgung 1.253,45 981,00
3. Abschreibungen 4.282.613,71 2.762.557,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.282.613,71 2.762.557,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.367.766,17 3.744.324,57
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.272,70 444,00
davon Erträge aus Abzinsung 259,00 444,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 90.969,02 53.671,90
7. Ergebnis nach Steuern -15.181.623,17 -3.932.170,16
8. sonstige Steuern 5.028,00 1.850,00
9. Jahresfehlbetrag 15.186.651,17 3.934.020,16

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Wandelbots GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Darüber hinaus wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführung der Wandelbots GmbH ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gegeben sind.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wandelbots GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dresden
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: 37186

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den unmittelbar zurechenbaren Herstellungskosten zuzüglich einem angemessenen Gemeinkostenzuschlag angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer - welche zwischen 3 und 10 Jahren liegt - der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach diesem Stichtag darstellen, gebildet.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nominalwert angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit dieser Ertrag für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 3.407.766,52

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 7.621.499,43

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 15.140.310,85 7.871.808,75 0,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 2.530.379,28 952.245,84 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.925,17 8.095,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 55.263,35 9.712,78 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.992.878,65 8.841.862,37 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.683,60 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.252.116,50 305.689,05 70.252,30
Summe Sachanlagen 1.252.116,50 313.372,65 70.252,30
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 490,00 937,38 20,00
Summe Finanzanlagen 490,00 937,38 20,00
Summe Anlagevermögen 19.245.485,15 9.156.172,40 70.272,30
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.501.300,68 24.513.420,28
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände -1.501.300,68 1.981.324,44
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.976,13 339.996,30
4. geleistete Anzahlungen -64.976,13 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 26.834.741,02
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.683,60
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.487.553,25
Summe Sachanlagen 0,00 1.495.236,85
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.407,38
Summe Finanzanlagen 0,00 1.407,38
Summe Anlagevermögen 0,00 28.331.385,25
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.866.520,85 3.886.204,43 0,00 0,00 6.752.725,28
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.135,17 75.730,13 0,00 0,00 154.865,30
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.945.656,02 3.961.934,56 0,00 0,00 6.907.590,58
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 401,60 0,00 0,00 401,60
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 462.110,50 320.278,05 68.881,30 0,00 713.507,25
Summe Sachanlagen 462.110,50 320.679,65 68.881,30 0,00 713.908,85
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.407.766,52 4.282.614,21 68.881,30 0,00 7.621.499,43
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 17.760.695,00 12.273.790,00
2. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.981.324,44 2.530.379,28
3. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 185.131,00 187.790,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 55.263,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 19.927.150,44 15.047.222,63
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 7.282,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 774.046,00 790.006,00
Summe Sachanlagen 0,00 781.328,00 790.006,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1.407,38 490,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.407,38 490,00
Summe Anlagevermögen 0,00 20.709.885,82 15.837.718,63

Forschungs- und Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit einem Betrag von EUR 8.824.054,59 aktiviert.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge (EUR 31.351,94) für noch nicht vereinnahmte Zuschüsse und Zinsen erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 19.742.019,44 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 19.742.019,44
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 19.742.019,44

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellung für ausstehende Rechnungen in Höhe von 18.500 EUR enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
erhaltene Anzahlungen 30,7 30,7 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 621,5 621,5 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 311,4 311,4 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 497,2 476,5 20,7 0,0
Summe 1.460,8 1.440,1 20,7 0,0

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.332.748,42 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

davon mit einer Restlaufzeit

bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
47,60 430,40 1.854,80

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Geschäftsjahr 156 (Vorjahr 121).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Christian Piechnik ausgeübter Beruf: CEO

Es wird von der Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht und die Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung unterlassen.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Dem Beirat gehörten an:

Gil Goren, 83North V LP

Philine Huizing, Insight Partners

Georg Stockinger, SquareOne

Michelle Gonzalez, Microsoft

Srinidhi Rao, Next47

Jenny Dreier, EQT

Christophe Maire, Atlantic Labs

Christian Piechnick

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag von 15.186.651,17 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

UNTERZEICHNUNG

 

Dresden, 18. Dezember 2023

gez. Christian Piechnick

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Wandelbots GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wandelbots GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wandelbots GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 21. Dezember 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Axel Steffen, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Andre Kaszas, Wirtschaftsprüfer

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