Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 109359
Eingetragen
18.8.2017
Branche
KurierdiensteSonstige Post-, Kurier- und Expressdienste a. n. g.Paket- und Expressdienste
Gegenstand
Organisation von Tür-zu-Tür-Dienstleistungen für kundenspezifische, zeitkritische Versanddienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Alfred Blank
seit 11.11.2024
Prokura
Ronald Pilcz
seit 11.11.2024
Prokura
Elazar Grinstein
seit 18.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CNW COURIER NETWORK PTE. LTD.SGP
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CNW COURIER NETWORK PTE. LTD.
Singapore
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Courier Network Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Courier Network Germany GmbH gehört zum weltweiten Verbund der Courier Network Unternehmen (kurz CNW genannt), mit Filialen in 42 Ländern. Der Betätigungsbereich liegt in der Notfall-Logistik, hier werden ausschließlich sehr eilige und wichtige Sendungen für Kunden der Automobil-, Halbleiter- und Luftfahrtbranche per Luftfracht, Kurier oder Charterflug transportiert. Jeder Transport ist sozusagen ein maßgeschneidertes Einzelstück, oder eine kundenspezifische Logistik Lösung.

2. Wirtschaftliches Umfeld

Der weltweite Luftfrachtmarkt unterlag 2023 einer erheblichen Konsolidierung und Veränderung gegenüber den Corona Krisenjahren 2020-2022. Das Volumen und verfügbaren Kapazitäten stiegen zwar wieder um 11.3% (zu 2022) und auf 2.5% über vor-Corona Niveau, allerdings brachen die Luftfrachtraten um bis zu 75% gegenüber 2021/2022 ein. Dies hatte auch einen einschneidenden Effekt auf die erzielten Margen pro Kilogramm, bzw. pro Sendung.

Dieser Rückgang der Luftfrachtraten spiegelt sich auch im Rückgang der Umsätze wider, die eingekauften Frachtkapazitäten wurden allerdings ebenfalls zu erheblich reduzierten Konditionen eingekauft. Die während der Corona Zeit üblichen besonderen Dienstleistungen im Bereich der Flughafen Abfertigung normalisierten sich ebenfalls auf vor Krisen Niveau.

3. Geschäftsverlauf

Der Umsatz der Courier Network Germany GmbH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 26,6 Mio Euro gegenüber 16,2 Mio im Vorjahr. Die Steigerung des Umsatzes lag primär an der Gewinnung neuer und sehr Umsatzstarker Geschäfte, namentlich der BMW Chartervertrag für wöchentliche B747F Flüge zwischen Amsterdam und Shenyang, sowie anderer großer Neukunden im Importbereich aus Asien.

Der Gewinn nach Steuern konnte in 2023 auf 1,6 Mio Euro im Vergleich zum Vorjahresgewinn von 1,2 Mio Euro gesteigert werden. Die lag zum einen an den deutlich verbesserten Gestehungskosten per Kilogramm für Kapazitäten bei den Fluggesellschaften und sonstigen Dienstleistungen, sowie durch reduzierten Personalaufwand.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

· Umsatzentwicklung, · Betriebsergebnis und · Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität, Umsatzrendite und den Cashflow aus der laufenden Tätigkeit heran. Die Umsatzrentabilität beträgt 9,03%. Die Umsatzrendite beträgt 6,03% und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,34% zurück gegangen. Der Cashflow aus der laufenden Tätigkeit beträgt im Berichtsjahr 2.6 Mio Euro.

5. Prognosebericht

5.1 Prognosebericht 2024

Durch einen besseren Ausbau der vertrieblichen Aktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe, haben sich neue Kundenverbindungen eröffnet die den Umsatz und die damit verbundene Tonnage erweitern. Eine detaillierte Planung der Umsätze ist allerdings, dem Geschäftsmodell geschuldet, nicht möglich. Die Notfall Logistik kommt eben dann zum Einsatz, wenn übliche Logistik Produkte und Maßnahmen nicht mehr zielführend sind. Für 2024 rechnen wir trotzdem mit leicht steigenden Umsätzen und einem verbesserten Ergebnis nach Steuern.

5.2 Bericht über die zukünftige Entwicklung

Die Größe des Luftfrachtmarkts wird im Jahr 2024 auf 151,22 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 201,57 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,92 % im Prognosezeitraum (2024-2029) entspricht.

Daher möchten wir in den folgenden Jahren an der Wachstumskurve partizipieren und unseren Marktanteil ausbauen.

6. Chancen- und Risikobericht

6.1 Risikobericht

Die finanzielle Rentabilität der Fluggesellschaften liegt trotz des anhaltenden Drucks auf die Kostenentwicklung durch das makroökonomische Umfeld für die gesamte Branche in Reichweite. Die erhebliche Differenz zwischen Kerosin- und Ölpreisen schränkt die Fähigkeit der Fluggesellschaften ein, im Gegensatz zu anderen Branchen von potenziellen Ölpreisrückgängen zu profitieren. Begrenzte Raffineriekapazitäten könnten dieses Problem anhalten. Angespannte Arbeitsmärkte führen zu höheren Löhnen, und die nicht nachhaltige Preissetzungsmacht innerhalb der nachgelagerten Wertschöpfungskette der Luftfahrt dürfte auch bestehen bleiben. 

6.2 Chancenbericht

Die Luftfrachtindustrie dient als Rückgrat des globalen Handels, erleichtert den Transport von Gütern und vernetzt Unternehmen weltweit. In den letzten Jahren kam es aufgrund des Wachstums der Weltwirtschaft, veränderter Verbraucherpräferenzen und technologischer Fortschritte zu einem dramatischen Anstieg der Luftfracht. Der grenzüberschreitende Handel ist einer der Haupttreiber des aktuellen Marktwachstums, das sich in den kommenden Jahren voraussichtlich noch weiter beschleunigen wird. Da der Welthandel eskaliert, steigt die Nachfrage nach einem schnellen und effizienten internationalen Versand. 

6.3 Gesamtaussage

Die steigende Nachfrage nach Luftfrachttransportdienstleistungen stellt Frachtanbieter vor neue Herausforderungen. Fluggesellschaften müssen der Implementierung treibstoffeffizienter Lösungen und der Nutzung innovativer Technologien Priorität einräumen, um kostengünstige Dienste anbieten zu können. Durch die Veränderung des Einkaufverhaltens am Markt sehen wir grundsätzlich einer sehr positiven und wachsenden Branche entgegen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 78.170,00 94.147,00
I. Sachanlagen 78.170,00 94.147,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.170,00 94.147,00
B. Umlaufvermögen 8.887.411,09 13.157.080,06
I. Vorräte 0,00 1.117.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.180.936,09 9.340.608,63
1. Forderungen gegen Gesellschafter 102.078,26 753.262,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.629.635,68 4.089.720,75
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.449.222,15 4.497.625,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 706.475,00 2.699.471,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.140,26  
Aktiva 8.970.721,35 13.251.227,06

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.674.500,36 3.066.118,67
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.041.118,67 1.846.413,39
III. Jahresüberschuss 1.608.381,69 1.194.705,28
B. Rückstellungen 450.426,36 1.670.508,18
C. Verbindlichkeiten 3.845.794,63 8.514.600,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   375.713,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr   375.713,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.686.965,83 5.550.122,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.686.965,83 5.550.122,45
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.158.828,80 2.588.764,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.158.828,80 2.588.764,66
Passiva 8.970.721,35 13.251.227,06

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.166.036,93 5.638.552,95
2. Personalaufwand 2.389.952,79 2.625.249,09
a) Löhne und Gehälter 2.006.707,02 2.246.594,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 383.245,77 378.654,97
3. Abschreibungen 24.452,82 43.366,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 24.452,82 43.366,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.444.210,71 1.213.257,39
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 9.867,00 10.263,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 56.553,33 3.834,14
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 4.635,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 755.166,25 560.926,02
8. Ergebnis nach Steuern 1.608.807,69 1.194.953,28
9. sonstige Steuern 426,00 248,00
10. Jahresüberschuss 1.608.381,69 1.194.705,28

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt.

Es wurden (teilweise) größenabhängige Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Courier Network Germany GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 109359

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich für immaterielle Vermögensgegenstände sowie für Sachanlagen auf 3 bis 23 Jahre. Bei dauerhaften Wertminderungen wurden zudem außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Entfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung erfolgt eine Zuschreibung bis auf die fortgeführten Anschaffungskosten.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr und wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind kurzfristig und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt. Auf eine Abzinsung wurde aufgrund der Kurzfristigkeit verzichtet. Bei der Bewertung wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den Steuerrückstellungen im Vorjahr handelt es sich ebenfalls um kurzfristige Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, ebenfalls alle eine Restlaufzeit bis 1 Jahr und wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 102.078,26 (Vorjahr: EUR 753.262,71). Dabei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 4.629.635,68 (Vorjahr: EUR 4.089.720,75).

Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen



Bezeichnung
lfd. Jahr
Vorjahr

EUR
EUR
sonstige Rückstellungen
123.159,43
0,00
Rückstellungen für Personalkosten
73.100,00
65.800,00
Rückstellungen für Abschluss
12.500,00
6.500,00
Rückstellungen für Aufbewahrung
500,00
500,00
Rückstellungen Kosten Agenten
234.020,93
310.000,00
Aufwandsrückstellungen
7.146,00
0,00
Summe
450.426,36
382.800,00



Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 375.713,10) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 1.686.965,83 (Vorjahr: EUR 5.550.122,45).

Angaben zu Haftungsverhältnissen

Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen zum Stichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen im Gesamtumfang von EUR 389.335,77.   Davon entfallen keine Verpflichtungen auf die Altersversorgung oder auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen


zum Stichtag 31.12.2023 / ab 01.01.2024


Art
Laufzeit bis
Summe Aufwand bis Laufzeitende in EUR
Fahrzeugleasing
15.09.2025
10.185,00
Fahrzeugleasing
15.09.2025
10.185,00
Fahrzeugleasing
27.11.2026
12.709,20
Fahrzeugleasing
18.05.2025
16.663,06
Büromiete
31.12.2026
115.206,84
Büromiete
31.05.2027
224.386,67
Summe

389.335,77


Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 28.

Arbeitnehmergruppen
Zahl
Arbeiter
1,00
Angestellte
27,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit
28,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
26,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
2,00


Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Alleiniger Geschäftsführer:
Elazar Grinstein
seit 12.07.2017


Konzernzugehörigkeit

Die Courier Network Germany GmbH wurde in den Konzernabschluss der CNW Courier Network Pte. Ltd, Singapore einbezogen.

Die CNW Courier Network Pte. Ltd., Singapore stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Frankfurt am Main, den 13. Juni 2024                                                                                               Grinstein, Elazar                            

sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, den 13. Juni 2024

gez. Grinstein, Elazar

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


"

An die Courier Network Germany GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Courier Network Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Courier Network Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

Mannheim, 26. Juni 2024 WSB Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marius Laskowski      Jürgen Wolf Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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