Courier
Network Germany GmbH
Frankfurt am
Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Grundlagen des Unternehmens
Courier Network Germany GmbH gehört zum weltweiten
Verbund der Courier Network Unternehmen (kurz CNW genannt),
mit Filialen in 42 Ländern. Der Betätigungsbereich
liegt in der Notfall-Logistik, hier werden
ausschließlich sehr eilige und wichtige Sendungen
für Kunden der Automobil-, Halbleiter- und
Luftfahrtbranche per Luftfracht, Kurier oder Charterflug
transportiert. Jeder Transport ist sozusagen ein
maßgeschneidertes Einzelstück, oder eine
kundenspezifische Logistik Lösung.
2. Wirtschaftliches Umfeld
Der weltweite Luftfrachtmarkt unterlag 2023 einer
erheblichen Konsolidierung und Veränderung
gegenüber den Corona Krisenjahren 2020-2022. Das Volumen
und verfügbaren Kapazitäten stiegen zwar wieder um
11.3% (zu 2022) und auf 2.5% über vor-Corona Niveau,
allerdings brachen die Luftfrachtraten um bis zu 75%
gegenüber 2021/2022 ein. Dies hatte auch einen
einschneidenden Effekt auf die erzielten Margen pro
Kilogramm, bzw. pro Sendung.
Dieser Rückgang der Luftfrachtraten spiegelt sich
auch im Rückgang der Umsätze wider, die
eingekauften Frachtkapazitäten wurden allerdings
ebenfalls zu erheblich reduzierten Konditionen eingekauft.
Die während der Corona Zeit üblichen besonderen
Dienstleistungen im Bereich der Flughafen Abfertigung
normalisierten sich ebenfalls auf vor Krisen Niveau.
3. Geschäftsverlauf
Der Umsatz der Courier Network Germany GmbH betrug im
abgelaufenen Geschäftsjahr 26,6 Mio Euro gegenüber
16,2 Mio im Vorjahr. Die Steigerung des Umsatzes lag
primär an der Gewinnung neuer und sehr Umsatzstarker
Geschäfte, namentlich der BMW Chartervertrag für
wöchentliche B747F Flüge zwischen Amsterdam und
Shenyang, sowie anderer großer Neukunden im
Importbereich aus Asien.
Der Gewinn nach Steuern konnte in 2023 auf 1,6 Mio Euro
im Vergleich zum Vorjahresgewinn von 1,2 Mio Euro gesteigert
werden. Die lag zum einen an den deutlich verbesserten
Gestehungskosten per Kilogramm für Kapazitäten bei
den Fluggesellschaften und sonstigen Dienstleistungen, sowie
durch reduzierten Personalaufwand.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser
Fokus auf:
· Umsatzentwicklung,
· Betriebsergebnis und
· Branchenentwicklung.
Wir ziehen für unsere interne
Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität,
Umsatzrendite und den Cashflow aus der laufenden
Tätigkeit heran. Die Umsatzrentabilität
beträgt 9,03%. Die Umsatzrendite beträgt 6,03% und
ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 1,34% zurück
gegangen. Der Cashflow aus der laufenden Tätigkeit
beträgt im Berichtsjahr 2.6 Mio Euro.
5. Prognosebericht
5.1 Prognosebericht 2024
Durch einen besseren Ausbau der vertrieblichen
Aktivitäten innerhalb der Unternehmensgruppe, haben sich
neue Kundenverbindungen eröffnet die den Umsatz und die
damit verbundene Tonnage erweitern. Eine detaillierte Planung
der Umsätze ist allerdings, dem Geschäftsmodell
geschuldet, nicht möglich. Die Notfall Logistik kommt
eben dann zum Einsatz, wenn übliche Logistik Produkte
und Maßnahmen nicht mehr zielführend sind.
Für 2024 rechnen wir trotzdem mit leicht steigenden
Umsätzen und einem verbesserten Ergebnis nach Steuern.
5.2 Bericht über die zukünftige Entwicklung
Die Größe des Luftfrachtmarkts wird im Jahr
2024 auf 151,22 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll
bis 2029 201,57 Milliarden US-Dollar erreichen, was einem
durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 5,92 % im
Prognosezeitraum (2024-2029) entspricht.
Daher möchten wir in den folgenden Jahren an der
Wachstumskurve partizipieren und unseren Marktanteil
ausbauen.
6. Chancen- und Risikobericht
6.1 Risikobericht
Die finanzielle Rentabilität der
Fluggesellschaften liegt trotz des anhaltenden Drucks auf die
Kostenentwicklung durch das makroökonomische Umfeld
für die gesamte Branche in Reichweite. Die erhebliche
Differenz zwischen Kerosin- und Ölpreisen schränkt
die Fähigkeit der Fluggesellschaften ein, im Gegensatz
zu anderen Branchen von potenziellen
Ölpreisrückgängen zu profitieren. Begrenzte
Raffineriekapazitäten könnten dieses Problem
anhalten. Angespannte Arbeitsmärkte führen zu
höheren Löhnen, und die nicht nachhaltige
Preissetzungsmacht innerhalb der nachgelagerten
Wertschöpfungskette der Luftfahrt dürfte auch
bestehen bleiben.
6.2 Chancenbericht
Die Luftfrachtindustrie dient als Rückgrat des
globalen Handels, erleichtert den Transport von Gütern
und vernetzt Unternehmen weltweit. In den letzten Jahren kam
es aufgrund des Wachstums der Weltwirtschaft,
veränderter Verbraucherpräferenzen und
technologischer Fortschritte zu einem dramatischen Anstieg
der Luftfracht. Der grenzüberschreitende Handel ist
einer der Haupttreiber des aktuellen Marktwachstums, das sich
in den kommenden Jahren voraussichtlich noch weiter
beschleunigen wird. Da der Welthandel eskaliert, steigt die
Nachfrage nach einem schnellen und effizienten
internationalen Versand.
6.3 Gesamtaussage
Die steigende Nachfrage nach
Luftfrachttransportdienstleistungen stellt Frachtanbieter vor
neue Herausforderungen. Fluggesellschaften müssen der
Implementierung treibstoffeffizienter Lösungen und der
Nutzung innovativer Technologien Priorität
einräumen, um kostengünstige Dienste anbieten zu
können. Durch die Veränderung des Einkaufverhaltens
am Markt sehen wir grundsätzlich einer sehr positiven
und wachsenden Branche entgegen.
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
78.170,00 |
94.147,00 |
| I.
Sachanlagen |
78.170,00 |
94.147,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
78.170,00 |
94.147,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.887.411,09 |
13.157.080,06 |
| I.
Vorräte |
0,00 |
1.117.000,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
8.180.936,09 |
9.340.608,63 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
102.078,26 |
753.262,71 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
4.629.635,68 |
4.089.720,75 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.449.222,15 |
4.497.625,17 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
706.475,00 |
2.699.471,43 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
5.140,26 |
|
| Aktiva |
8.970.721,35 |
13.251.227,06 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.674.500,36 |
3.066.118,67 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
3.041.118,67 |
1.846.413,39 |
| III.
Jahresüberschuss |
1.608.381,69 |
1.194.705,28 |
| B.
Rückstellungen |
450.426,36 |
1.670.508,18 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.845.794,63 |
8.514.600,21 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
|
375.713,10 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
|
375.713,10 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.686.965,83 |
5.550.122,45 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
1.686.965,83 |
5.550.122,45 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.158.828,80 |
2.588.764,66 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
2.158.828,80 |
2.588.764,66 |
| Passiva |
8.970.721,35 |
13.251.227,06 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.166.036,93 |
5.638.552,95 |
| 2.
Personalaufwand |
2.389.952,79 |
2.625.249,09 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.006.707,02 |
2.246.594,12 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
383.245,77 |
378.654,97 |
| 3.
Abschreibungen |
24.452,82 |
43.366,19 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
24.452,82 |
43.366,19 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.444.210,71 |
1.213.257,39 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
9.867,00 |
10.263,53 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
56.553,33 |
3.834,14 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
0,00 |
4.635,12 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
755.166,25 |
560.926,02 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
1.608.807,69 |
1.194.953,28 |
| 9.
sonstige Steuern |
426,00 |
248,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
1.608.381,69 |
1.194.705,28 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften sowie dem GmbHG aufgestellt.
Es wurden (teilweise) größenabhängige
Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch genommen.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Courier Network Germany
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Frankfurt am Main |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Frankfurt am Main |
| Register-Nr.: |
HRB 109359 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die
durchschnittliche Nutzungsdauer beläuft sich für
immaterielle Vermögensgegenstände sowie für
Sachanlagen auf 3 bis 23 Jahre. Bei dauerhaften
Wertminderungen wurden zudem außerplanmäßige
Abschreibungen vorgenommen. Bei Entfall der Gründe
für die außerplanmäßige Abschreibung
erfolgt eine Zuschreibung bis auf die fortgeführten
Anschaffungskosten.
Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis 1 Jahr und
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Wertberichtigungen berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen sind kurzfristig und
wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten
gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in
Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.
Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei
berücksichtigt. Auf eine Abzinsung wurde aufgrund der
Kurzfristigkeit verzichtet. Bei der Bewertung wurden alle
erkennbaren Risiken berücksichtigt. Bei den
Steuerrückstellungen im Vorjahr handelt es sich
ebenfalls um kurzfristige Rückstellungen.
Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, ebenfalls
alle eine Restlaufzeit bis 1 Jahr und wurden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche
Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder
ähnliche Rechte besichert.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich
gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern
beläuft sich auf EUR 102.078,26 (Vorjahr: EUR
753.262,71). Dabei handelt es sich um Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen.
Angaben zu Forderungen gegenüber verbundene
Unternehmen
Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen
betragen EUR 4.629.635,68 (Vorjahr: EUR 4.089.720,75).
Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen
Rückstellungen
Bezeichnung
|
lfd. Jahr
|
Vorjahr
|
|
EUR
|
EUR
|
sonstige
Rückstellungen
|
123.159,43
|
0,00
|
Rückstellungen
für Personalkosten
|
73.100,00
|
65.800,00
|
Rückstellungen
für Abschluss
|
12.500,00
|
6.500,00
|
Rückstellungen
für Aufbewahrung
|
500,00
|
500,00
|
Rückstellungen Kosten
Agenten
|
234.020,93
|
310.000,00
|
Aufwandsrückstellungen
|
7.146,00
|
0,00
|
Summe
|
450.426,36
|
382.800,00
|
Angaben und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 375.713,10) enthalten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betragen EUR 1.686.965,83 (Vorjahr: EUR
5.550.122,45).
Angaben zu Haftungsverhältnissen
Zum Stichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.
Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen
Es bestehen zum Stichtag sonstige finanzielle
Verpflichtungen im Gesamtumfang von EUR
389.335,77. Davon entfallen keine Verpflichtungen
auf die Altersversorgung oder auf Verpflichtungen
gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte:
Angaben zu sonstigen finanziellen
Verpflichtungen
|
|
|
zum Stichtag 31.12.2023 / ab 01.01.2024
|
|
|
Art
|
Laufzeit bis
|
Summe Aufwand bis Laufzeitende in EUR
|
Fahrzeugleasing
|
15.09.2025
|
10.185,00
|
Fahrzeugleasing
|
15.09.2025
|
10.185,00
|
Fahrzeugleasing
|
27.11.2026
|
12.709,20
|
Fahrzeugleasing
|
18.05.2025
|
16.663,06
|
Büromiete
|
31.12.2026
|
115.206,84
|
Büromiete
|
31.05.2027
|
224.386,67
|
Summe
|
|
389.335,77
|
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 28.
Arbeitnehmergruppen
|
Zahl
|
Arbeiter
|
1,00
|
Angestellte
|
27,00
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
28,00
|
vollzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
26,00
|
teilzeitbeschäftigte
Mitarbeiter
|
2,00
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Person geführt:
Alleiniger
Geschäftsführer:
|
Elazar Grinstein
|
seit 12.07.2017
|
|
Konzernzugehörigkeit
Die Courier Network Germany GmbH wurde in den
Konzernabschluss der CNW Courier Network Pte. Ltd, Singapore
einbezogen.
Die CNW Courier Network Pte. Ltd., Singapore stellt den
Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 13. Juni
2024
Grinstein,
Elazar
sonstige Berichtsbestandteile
Frankfurt am Main, den 13.
Juni 2024
gez.
Grinstein, Elazar
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
"
An die Courier Network Germany GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Courier Network
Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Courier
Network Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen."
Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in
Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und
den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung
von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.
(10.2021)).
Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen
Bestätigungsvermerks außerhalb dieses
Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung
voraus.
Die Veröffentlichung oder Weitergabe des
Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der
bestätigten Fassung abweichenden Form
(einschließlich der Übersetzung in andere
Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit
dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere
Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich
auf § 328 HGB hin.
Mannheim, 26. Juni 2024 WSB Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marius Laskowski
Jürgen Wolf
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer |