Beteiligungsgesellschaften
Felss Rotaform GmbH
Gewerbestraße 62, 75015 Bretten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Prinz seit 4.12.2025 | Geschäftsführer |
Arthur Fauth seit 12.6.2025 | Prokura |
Anja Silke Wolfinger seit 14.2.2025 | Prokura |
Darko Kadoic seit 2.3.2022 | Prokura |
Silver Bossert seit 31.10.2013 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SigmaRoc plc | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Felss Rotaform GmbHBrettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht zum Jahresabschluss 2015der Felss Rotaform GmbH, Bretten1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie weltwirtschaftliche Dynamik blieb 2015 schwach. Wie schon in den Vorjahren wurden die Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung nicht erfüllt. Prognosen wurden daher sukzessive nach unten angepasst - gesamtwirtschaftlich sowie in wichtigen Industriebranchen. War der Internationale Währungsfonds (IWF) im Oktober 2014 noch von einem globalen Wachstum von preisbereinigt 3,8% ausgegangen, dürfte der tatsächliche Zuwachs nur 3,1% betragen haben. In den Schwellen- und Entwicklungsländern hat sich das Wachstum voraussichtlich auf 4,0% abgeschwächt. In den Industrieländern erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 1,9%. Im Euro-Raum hat sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2015 weiter erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um real 1,5%. Die Wirtschaft profitierte insbesondere von der Erhöhung der privaten Konsumausgaben. Trotz historisch niedriger Zinsen und einer leicht verbesserten Unternehmensstimmung entwickelten sich die Investitionen weiter schwach. Die Exportwirtschaft hatte leichten Rückenwind durch einen schwächeren Euro-Wechselkurs. Die US-Wirtschaft entwickelte sich 2015 weiter robust. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung um real 2,5% war wieder in starkem Maße konsumgetrieben. Die Arbeitslosenquote sank auf 5%. Zum Jahresende erhöhte die US-Notenbank erstmals nach sieben Jahren geringfügig den Leitzins. Mit einem stabilen Jahresauftakt startete die deutsche Konjunktur in das Jahr 2015. Das Wirtschaftswachstum verlief bis zum Ende des Jahres stetig, so dass das Bruttoinlandsprodukt insgesamt im Jahresdurchschnitt real um 1,7% wuchs. Auch in 2015 kamen die stärksten Impulse vom Konsum. 2. Branchenspezifische RahmenbedingungenDie Komponentenfertigung ist als Zulieferer für die Automobilindustrie stark von der Entwicklung dieser Branche abhängig. Das Automobiljahr 2015 brachte für die USA und China jeweils neue Höchststände, Westeuropa legte ebenfalls kräftig zu und erreichte das beste Niveau seit fünf Jahren. Im Gesamtjahr 2015 erzielte der westeuropäische Markt mit 13,2 Mio. neu zugelassenen PKW ein Wachstum von 9%. In den neuen EU-Ländern erreichten die Neuzulassungen im Gesamtjahr 2015 zum ersten Mal seit sechs Jahren die Millionen-Marke (+12%). Das schnellste Wachstum im Gesamtjahr bei den größeren osteuropäischen Märkten verzeichnete die Tschechische Republik mit plus 20% (230.900 PKW). Der US-Markt für Light Vehicles (PKW und Light Trucks) erreichte im Gesamtjahr 2015 einen neuen Rekordwert von 17,4 Mio. Light Vehicles (+6%). 3. Grundlagen der GesellschaftDie Gesellschaft ist im Geschäftsbereich der Komponentenfertigung tätig. Am Standort in Gölshausen fertigt die Felss Rotaform GmbH Komponenten mit den Kerntechnologien der Felss Gruppe wie Rundkneten oder Axialformen und übernimmt auf Wunsch des Kunden auch Schritte wie Drehen und Schleifen oder Montagearbeiten. 4. Geschäftsverlauf im abgelaufenen GeschäftsjahrDie Gesamtleistung der Felss Rotaform GmbH übertraf im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum die EUR 30 Mio.-Grenze. Die Materialaufwandsquote lag im abgelaufenen Geschäftsjahr rd. 2% unter der des Vorjahres. Der Rohertrag war somit in Folge der höheren Gesamtleistung ebenfalls absolut höher als im Vorjahr. Die Personalaufwendungen waren durch den im Jahresdurchschnitt höheren Personalbestand höher. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen belastete die Bewertung von Kundenforderungen das Ergebnis. Das erzielte Ergebnis und der erzielte operative Cashflow waren auf etwa gleichem Niveau wie im Vorjahr. Der Beschaffungsmarkt der Gesellschaft ist stark vom Stahlmarkt abhängig. Der sinkende Bedarf Chinas belastete 2015 die weltweite Stahlproduktion. In China hat sich der Produktionszuwachs seit dem Beginn des Jahrzehntes deutlich verlangsamt. Aufgrund von Materialpreisgleitklauseln hat diese Entwicklung jedoch eine untergeordnete Bedeutung. Investitionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem in Bezug auf den Maschinenpark und die Erweiterung der Produktionsfläche für Neuanläufe im aktuellen Geschäftsjahr getätigt. 5. Lage der GesellschaftDie Bilanzsumme hat sich um TEUR 80 auf TEUR 13.015 geringfügig verringert. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital : Eigenkapital) ist leicht auf 1,5 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Eigenkapitalsituation ist stabil. Die Eigenkapitalquote hat sich von 38,0% auf 39,7% verbessert. Die Zahlungsfähigkeit war während des abgelaufenen Geschäftsjahres stets gewährleistet. Die getätigten Investitionen wurden durch Eigen- und Fremdkapital finanziert. 6. NachtragsberichtDie Geschäftsführung der Gesellschaft wird ab dem 11. Januar 2016 von einem neuen Geschäftsführer wahrgenommen. 7. Prognose- und RisikoberichtDer PKW-Weltmarkt wächst nach aktuellen Prognosen 2016 um 2%. Die Prognosen gehen für den US Markt und Westeuropa von einem Wachstum von rund 1% und für den chinesischen Markt von rund 20% aus. Der deutsche PKW-Markt soll nach dieser Prognose 2016 leicht auf rund 3,2 Mio. Neuzulassungen zulegen. Beim Export rechnet der Verband der Automobilindustrie mit einem Zuwachs von 1% auf knapp 4,5 Mio. PKW. Die Inlandsproduktion dürfte ebenfalls um 1% auf rund 5,8 Mio. Einheiten steigen. Bei Umsatz und Beschäftigung erwarten wir eine stabile Entwicklung. Die Auslandsproduktion wird voraussichtlich ein Volumen von 9,7 Mio. PKW erreichen (+3%). Risiken für die Gesellschaft liegen vor allem im Bereich der Tätigkeit im Bereich der Automobilindustrie. Risiken durch sich verändernde Marktsituationen begegnen wir mit dem Aufbau flexibler Strukturen. Produkthaftungsrisiken begegnen wir mit konsequentem Qualitätsmanagement. Risiken im Bereich der IT-Infrastruktur rücken immer mehr in den Fokus und werden mit der notwendigen Sorgfalt behandelt. Chancen sehen wir für die Gesellschaft vor allem im Trend in der Automobilindustrie hin zu Leichtbau, Ressourceneffizienz und Energieeinsparung. Neben der technischen Entwicklung liegt ein großes Potenzial in unseren Mitarbeitern, das wir durch Know-How Transfer und konsequente Personalentwicklung stetig fördern und auf zukünftige Belange ausrichten. Unter angemessener Berücksichtigung von Chancen und Risiken sowie eines stabilen Marktumfelds wird im Geschäftsjahr 2016 mit einer Seitwärtsbewegung sowohl in Umsatz als auch im Ergebnis gerechnet. Wir werden das Jahr 2016 nutzen, um eine gute Basis für die Folgejahre zu schaffen und entsprechend in Konsolidierungs- und Optimierungsmaßnahmen investieren. Bei der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft werden im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen erwartet. Geplante Investitionen werden mit Eigen- und Fremdkapital finanziert, die Eigenkapitalsituation bleibt in Bezug zur steigenden Bilanzsumme stabil und verbessert sich absolut. Für das Folgejahr 2017 erwarten wir bei unveränderten Marktbedingungen einen leichten Umsatzzuwachs und eine Ertragsverbesserung im einstelligen Prozentbereich.
Gölshausen, den 21. März 2016 gez. Rolf Käser Bilanz zum 31. Dezember 2015der Firma Felss Rotaform GmbH, BrettenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015der Firma Felss Rotaform GmbH, Bretten
Anhang für das Geschäftsjahr 2015der Felss Rotaform GmbH, BrettenA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der §§ 268 - 274 a HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, mit Ausnahme der Bewertungssystematik der Vorräte, gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Von Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. 2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend abgezinst. 4. Liquide Mittel Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. 5. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag bzw. zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungen Für Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungen vorgenommen. 8. Währungsumrechnungen Die auf Fremdwährung lautenden Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie die auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag, unter Beachtung der Restlaufzeit, angesetzt. 9. Latente Steuern Für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, durch Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt. C. Angaben zu Posten der Bilanz1. Aktivseite Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibung ist aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Des Weiteren ist aus dem Anlagenspiegel die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen ersichtlich. Zuschüsse zu Zugängen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gewährt. Sonderabschreibungen, außerplanmäßige Abschreibungen und Zuschreibungen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vorgenommen. In Vorjahren wurden die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu retrograd ermittelten Herstellungskosten, durch Minderung der anteiligen Verkaufspreise um einen pauschalen Abschlag für Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie Gewinnzuschlag, bewertet. Ab dem Geschäftsjahr 2015 werden die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse durch eine Zuschlagskalkulation ermittelt. Zudem erfolgt ab diesem Geschäftsjahr auf den gesamten Vorratsbestand ein Bewertungsabschlag auf Basis ermittelter Gängigkeiten. Durch die geänderte Bewertung des Vorratsbestands kam es im Geschäftsjahr zu einer zusätzlichen Abwertung von TEUR 11. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen nicht. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind vollumfänglich solche aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Unter dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind keine Forderungen ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Zinsbegrenzungsgeschäft (Zins-Cap) zum Bilanzstichtag mit einem Buchwert von TEUR 19 enthalten. Der Zins-Cap hat eine Laufzeit bis Mitte 2020 und einen Geschäftsumfang zwischen TEUR 1.025 und TEUR 2.050. In dem Posten aktive Rechnungsabgrenzung sind keine Disagiobeträge enthalten. 2. Passivseite Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 1.500 und ist voll einbezahlt. Die Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen TEUR 204 und Garantieverpflichtungen TEUR 300. Verbindlichkeitenspiegel:
Der stille Gesellschafter erhält ein Festentgelt und ein gewinnabhängiges Entgelt. An Verlusten und am Vermögen der Gesellschaft ist der stille Gesellschafter nicht beteiligt. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten vollumfänglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von insgesamt TEUR 5.992 sind durch Globalzession der Debitoren sowie durch Sicherungsübereignung der Vorräte und teilweise durch Sicherungsübereignung von Sachanlagen der Gesellschaft sowie durch Abtretung von Guthaben im Rahmen eines Multibankenkredits besichert. Zu den Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr besteht eine Multibankkreditlinie. Die Anschlussfinanzierung/Prolongation mit einer Restlaufzeit bis 30.09.2019 war bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung endverhandelt, wurde bankintern genehmigt und soll bis Mitte April 2016 neu vereinbart werden. In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Leistungen weitestgehend durch im Einzelnen nicht ermittelte Eigentumsvorbehalte gesichert. D. Angaben zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungPeriodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen von wesentlicher Bedeutung sind nicht angefallen. Die Abschreibungen beinhalten keine Sonderabschreibungen und keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. E. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB. Am Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung:
Für die Verbindlichkeiten einer nahe stehenden Gesellschaft bestehen Mitverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 200. Eine Inanspruchnahme drohte am Abschlussstichtag nicht. F. Sonstige AngabenArbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Geschäftsführer):
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Herr Rolf Käser ist einzelvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen an Geschäftsführer Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Firma Felss Holding GmbH in Königsbach-Stein (Amtsgericht Mannheim HRB Nr. 501458) einzubeziehen, sofern nicht von der größenabhängigen Befreiung gem. § 293 HGB Gebrauch gemacht wird. Vorschlag für die Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Bretten, den 21. März 2016 gez. Rolf Käser
BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Felss Rotaform GmbH, Bretten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 24. März 2016 WirtschaftsTreuhand
GmbH
gez. Frank, Wirtschaftsprüfer gez. Schirner, Wirtschaftsprüfer Hinweis gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB Die Erleichterungen für die Offenlegung wurden in Anspruch genommen. Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen geprüften Jahresabschluss. Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.9.2016 festgestellt. |
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