Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 214552
Eingetragen
11.9.2019
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Erbringung von Werkvertragsleistungen in den Bereichen Handel, Logistik und Produktion

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Rodday
seit 4.8.2021
Prokura
Jörg Müller
seit 11.9.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
L.I.T. Personallogistik GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

L.I.T. Personallogistik GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

L.I.T. AG

Brake

Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2021

Lagebericht zum Konzernabschluss der L.I.T. AG für das Geschäftsjahr 2021

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der L.I.T. AG Konzern mit Hauptsitz in Brake verfügt über ein breites Leistungsspektrum entlang der gesamten Logistikkette. Gegründet im Jahr 1988 realisieren heute rund 3.900 Mitarbeiter an 101 verschiedenen europäischen Standorten ganzheitliche Logistikkonzepte in der Transport- und Lagerlogistik sowie sonstige Dienstleistungen, u. a. im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und der Immobilienentwicklung bzw. -verwaltung.

Das Unternehmen verfügt über ca. 550.000 m 2 Lager- und Freiflächen und einem Fuhrpark aus rund 1.470 Lkw mit 4.000 Wechselbrücken und 1.140 Trailern. Die Transport- und Logistikdienstleistungen werden überwiegend in den folgenden Kernbranchen erbracht:

- Automotive

- Stahl

- Chemie

- Baustoffe

- Getränke

- Verpackung

- Einzelhandel

- Lebensmittelbranche

- Sonstige Industrie

Zum Kundenkreis der L.I.T. Gruppe gehören unter anderem namenhafte national und international agierende Unternehmen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung von individuellen Logistik-, Fuhrpark und Dispositionsmanagement- sowie Warenwirtschaftsprogrammen, wird von der konzerneigenen Tochter comLogis computed Logistics GmbH zusammen mit externen Dienstleistern betrieben.

Der wichtigste Pfeiler dieser Innovationskraft ist ein Team aus hochqualifizierten Entwicklern sowie verlässlichen Dritt-Partnern. Im Bereich der IT-Anwendungsentwicklung wird intern ausgebildet, um auch in den kommenden Jahren die Verfügbarkeit von Entwicklern zu erhalten und damit weitere innovative IT-Lösungen innerhalb der Logistikkette zu schaffen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (auch kalenderbereinigt). "Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen", sagte Dr. Georg Thiel, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2021" in Wiesbaden. "Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat", so Thiel weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt, verkettet Veränderung gegenüber dem Vorjahr in Prozent:
2011 2012 2013 2014 2015 2016
3,9 0,4 0,4 2,2 1,5 2,2
2017 2018 2019 2020 2021
2,7 1,1 1,1 -4,6 2,7  

Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht.

Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Verarbeitenden Gewerbe deutlich um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die meisten Dienstleistungsbereiche verzeichneten gegenüber 2020 merkliche Zuwächse. So nahm die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 5,4 % zu. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe fiel das Wirtschaftswachstum aufgrund der anhaltenden pandemiebedingten Einschränkungen mit einem Plus von 3,0 % etwas verhaltener aus. Lediglich im Baugewerbe, in dem die Corona-Pandemie im Jahr 2020 keine sichtbaren Spuren hinterlassen hatte, ging die Wirtschaftsleistung 2021 gegenüber 2020 leicht um 0,4 % zurück.

Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 hat die Wirtschaftsleistung in den meisten Wirtschaftsbereichen noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. So lag die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe 2021 noch 6,0 % unter dem Niveau von 2019. Die sonstigen Dienstleister, zu denen neben Sport, Kultur und Unterhaltung auch die Kreativwirtschaft zählt, waren besonders stark von der anhaltenden Corona-Pandemie beeinträchtigt. Hier lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung 2021 sogar noch 9,9 % unter dem Vorkrisenniveau. Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wurde der Rückgang der Wirtschaftsleistung aus dem Krisenjahr 2020 im Jahr 2021 nahezu kompensiert. Das Baugewerbe und der Bereich Information und Kommunikation konnten sich in der Pandemie behaupten und ihre Wirtschaftsleistung im Vergleich zu 2019 merklich steigern.

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stabilisierten sich 2021 auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und sind damit noch weit von ihrem Vorkrisenniveau entfernt. Die Konsumausgaben des Staates waren auch im Jahr 2021 eine Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft. Sie stiegen trotz des bereits hohen Vorjahresniveaus im zweiten Jahr der Corona-Pandemie preisbereinigt um weitere 3,4 %. Der Staat gab vor allem mehr Geld aus, um die im Frühjahr 2021 flächendeckend eingeführten kostenlosen Antigen-Schnelltests und die Corona-Impfstoffe zu beschaffen sowie Test- und Impfzentren zu betreiben.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2021 von 44,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren etwa genauso viele Erwerbstätige wie im Vorjahr. Allerdings arbeiteten viele Erwerbstätige nun in anderen Wirtschaftsbereichen oder anderen Beschäftigungsverhältnissen als zuvor. Beschäftigungsgewinne gab es im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+2,2 %), im Bereich Information und Kommunikation (+2,4 %) sowie im Baugewerbe (+1,2 %). Dagegen kam es im Handel, Verkehr und Gastgewerbe wie schon im Jahr zuvor zu Beschäftigungsverlusten (-1,8 %). Die Zahl geringfügig Beschäftigter und Selbstständiger nahm 2021 weiter ab, während mehr Erwerbstätige sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2021 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 153,9 Milliarden Euro. Das war noch etwas mehr als im Jahr 2020 mit 145,2 Milliarden Euro und das zweithöchste Defizit seit der deutschen Vereinigung. Das Defizit des Bundes stieg beträchtlich und war im Jahr 2021 mit 155,3 Milliarden Euro sogar noch etwas höher als das Defizit des Staates insgesamt. Dagegen waren die Finanzierungssalden der Länder (-1,6 Milliarden Euro) und der Sozialversicherungen (-0,1 Milliarden Euro) nur leicht im Minus. Die Gemeinden schlossen das Haushaltsjahr sogar mit einem kleinen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro ab. Gemessen am nominalen BIP errechnet sich für den Staat im Jahr 2021 eine Defizitquote von 4,3 %.[1]

Im Jahr 2021 war der Güterverkehr zu großen Teil geprägt von dem Vorjahresrückgang aufgrund der Corona-Pandemie bzw. der, durch die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung ausgelösten, schweren gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einbrüche. Ausgehend von dem gedrückten Vorjahresstand haben nahezu alle Verkehrsträger nur mehr oder minder große Teile des vorangegangenen Rückgangs wettgemacht.

Das gesamtmodale Güterverkehrsaufkommen stieg lediglich um 1,2 %, die Transportleistung dagegen wegen der hier höheren Bedeutung der grenzüberschreitenden Verkehre mit 4,4 % deutlich stärker.

Güterverkehr 2021 in Deutschland

Verkehrszweig 2021 2020 Veränderung 2021 gegenüber 2020
Tonnen
Millionen
Tonnenkilometer Milliarden Tonnen
Millionen
Tonnenkilometer Milliarden Tonnen
in
Tonnenkilometer
%
Straße 3.685,0 505,6 3.656,4 487,5 +0,8 +3,7
Eisenbahn 378,9 129,9 358,8 119,8 +5,6 +8,4
Binnenschiff 194,2 48,1 188,0 46,3 +3,3 +3,9
Seeschiff 282,9 X 272,1 X +4,0 X
Insgesamt 4.541,0 683,6 4.475,3 653,6 +1,5 +4,6

Auf den Straßen wurden nach Schätzungen im vergangenen Jahr 3,7 Millionen Tonnen und damit 0,8 % mehr Güter befördert als im Jahr 2020. Im Binnenschiffverkehr konnte zum Vergleichszeitraum erstmalig wieder ein Anstieg der Beförderungsmenge erwirtschaftet werden. Der Eisenbahnverkehr beförderten mit 379 Millionen Tonnen wieder mehr Güter im Vergleich zum Vorjahr (+5,6 %). Auch der Seeverkehr erholte sich und verzeichnete einen Anstieg der Beförderungsmenge um 4,0 % moderat auf 283 Millionen Tonnen.[2]

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2021 können wir insgesamt als positiv bewerten. Uns ist es gelungen eine Umsatzsteigerung von 31,1 % (VJ -0,1 %) zu verzeichnen.

Anhaltend hohe (Re-) Investitionstätigkeiten, welche insbesondere für die Erweiterung des LKW-Fuhrparks, Lagerausstattungen und IT-Lösungen getätigt wurden sowie die Einbeziehung neuer Firmen sind für den Anstieg der AfA auf insgesamt 15,8 Mio. € ursächlich.

Das EBIT (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) ist gegenüber dem Vorjahr von 9.622,0 T€ in 2020 auf 6.325,0T€ in 2021 gesunken. Die EBIT-Marge hat sich dementsprechend von 3,1 % auf 1,5 % reduziert.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Der Umsatzerlös der L.I.T. Gruppe stieg in 2021 um 31,1 % auf insgesamt 409.024 T€ (VJ: 311.916 T€). Die Umsatzsteigerung oberhalb der Vorjahresprognose ist durch die damals noch nicht geplanten Umsätze der in 2022 neu konsolidierten Gesellschaften bedingt.

Die Umsätze wurden in den Geschäftsfeldern Transportdienstleistungen 317,6 Mio. € (VJ 243,7 Mio. €), Lager-Logistik 65,5 Mio. € (VJ 45,6 Mio. €), Personaldienstleistungen 25,5 Mio. € (VJ 22,1 Mio. €) und sonstige Dienstleistungen 0,5 Mio. € (VJ 0,5 Mio. €) erzielt.

Im Berichtsjahr betrugen die Gesamtpersonalaufwendungen absolut 107,6 Mio. € gegenüber 84,4 Mio. € im Vorjahr. Im Verhältnis zum Umsatz ergibt dies eine Quote von rund 26,3 % (VJ 27,1 %).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 6.325 T€ (VJ 9.622 T€), das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt rund 22.157 T€ (VJ 23.034 T€). Im Verhältnis zum konsolidierten Umsatz beträgt die EBIT-Marge (EBIT/Umsatz *100) 1,5 % (VJ 3,1 %). Die EBITDA-Marge liegt bei 5,4 % (VJ 7,4 %). Der prozentuale Rückgang der EBITDA-Marge ist im Wesentlichen auf die deutlich verschlechterte Auftragslage im Bereich "Automobil" zurückzuführen. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2022 hat sich die Situation im Segment "Automobil" wieder stabilisiert, wodurch wir in 2022 insgesamt dann auch wieder von einer stabilen Rentabilität auf dem Niveau von 2021 ausgehen können.

Das Berichtsjahr des L.I.T. AG Konzerns schließt mit einem Jahresüberschuss von rund 3.475 T€ ab (VJ 3.250 T€).

Im Jahresdurchschnitt wurde die L.I.T. Gruppe durch vier Vorstandsmitglieder, 31 verschiedene Geschäftsführer sowie 22 Einzel- oder Gesamtprokuristen vertreten. Außerdem waren 3.478 Mitarbeiter (VJ 3.068), davon 664 kaufmännische Angestellte (VJ 528), 2.673 gewerbliche Angestellte (VJ 2.264) und 141 Aushilfen (VJ 194) sowie 103 (VJ 82) Auszubildende beschäftigt.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen.

Das Finanzmanagement der L.I.T. Gruppe umfasst insbesondere das Kapital- und Vermögensstrukturmanagement sowie das Cash- und Liquiditätsmanagement.

Die Ziele des Finanzmanagements sind:

1. Eine angemessene Gestaltung der Kapital- und Vermögensstruktur der L.I.T. Gruppe

und

2. Die Aufrechterhaltung der Liquidität der L.I.T. Gruppe zu jedem Zeitpunkt.

Unser Cash- und Liquiditätsmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Skontopotentiale zu nutzen. Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

Im Geschäftsjahr 2021 stiegen sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 45.066 T€ (VJ: 28.799 T€) oder 29,2 % (VJ: 24,4 %) der Bilanzsumme, als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit insgesamt 31.102 T€ (VJ: 15.878 T€) oder 20 % (VJ: 13 %) an. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Möglichkeit Skontoerträge zu generieren wird stets genutzt.

Die Liquidität im Unternehmen stellt sich im Jahresdurchschnitt sehr stabil dar. Durch bestehende Verträge mit Factorgesellschaften und der damit verbundenen Warenkreditversicherung ist der Konzern gut gerüstet, bei weiter steigendem Umsatz den damit verbundenen Liquiditätsbedarf zu decken.

Aus betrieblicher Tätigkeit flossen der L.I.T. Gruppe Mittel in Höhe von 4.072,1 T€ zu(VJ: 11.350,7 T€). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Gesamthöhe von -36.151,6 T€ (VJ: -15.943,8 T€) war geprägt durch Mittelabflüsse aus Investitionen in den Fuhrpark sowie durch Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis in Höhe von 17.707,3 T€.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme des L.I.T. Konzerns für 2021 beträgt 154.427 T€ (VJ 117.792 T€), was +31,1 % entspricht. Die Gruppe weist ein Eigenkapital von 25.172 T€ (VJ 21.743 T€) aus, woraus sich eine Eigenkapitalquote 16,3 % (VJ 18,5 %) ergibt, die mit einer EBIT-Rentabilität (EBIT/eingesetztes EK *100) von 25,1 % (VJ 44,3 %), bzw. mit einer EBITDA-Rentabilität von 88,0 % (VJ 105,9 %) verbunden ist.

Das Anlagevermögen stellt mit 86.982 T€ etwa 56,3 % (Vorjahr 59,4 %) der Bilanzsumme dar.

Der Anteil der langfristigen Verbindlichkeiten der Bilanzsumme liegt auf Grund der Akquisitionsfinanzierungen bei nunmehr 27,9 % (VJ 22,0 %) der Bilanzsumme. Der Anteil der kurzfristigen Verbindlichkeiten inkl. der Rückstellungen liegt auf Grund der gestiegenen Bilanzsumme nun bei 55,8 % (VJ 60,6 %).

III. Prognosebericht

1. Entwicklung der Wirtschaftslage des Güterverkehrs in Deutschland

Güterverkehr der Landverkehrsträger nach Güterabteilungen

Im Jahr 2022 werden die gesamtwirtschaftlichen Leitdaten den Aufholprozess der pandemiebedingten Verluste des Jahres 2020 im Straßengüterverkehr fortsetzen und sogar verstärken. Das Bruttoinlandsprodukt sowie die Industrie- und Bauproduktion werden sogar erheblich spürbar wachsen.

Der Dieselkraftstoffpreis lag schon im Februar 2022 mit 1,66 Euro pro Liter um 30 % und Mitte März mit 2,30 Euro um über 70 % über dem Vorjahresstand. Zwar gehen wir von einer Rückbildung des aktuellen Preisschubs aus (vgl. Abschn. 2.4), jedoch verbleibt auch dann im Jahresdurchschnitt - im Vorjahr zog der Preis im Verlauf an - ein Anstieg um rund ein Viertel. Bei einem Verbrauch von 30 bis 35 l/100 km (Fernverkehr, 40-Tonner) erhöhen sich die kilometerbezogenen Kraftstoffkosten (ohne Umsatzsteuer) gegenüber 2021 rechnerisch um 12 Cent. Bezogen auf die Gesamtkosten (rund 2 Euro/km) bedeutet dies eine Verteuerung um 6 %. Hinzu kommen Anstiege der Fahrzeugpreise und auch der Personalkosten. Laut BGL führt dies zu einer schweren Bedrohung der ökonomischen Situation der Unternehmen, weil dieser Kostenanstieg nicht oder nur teilweise in den Transportpreisen weitergegeben werden kann. Letzteres bedeutet aber für die Verkehrsentwicklung im laufenden Jahr, dass sich die Marktpreise für den Lkw-Verkehr, auch wegen des nach wie vor bestehenden Wettbewerbs durch ausländische Unternehmen, nicht in einem Ausmaß erhöhen, der zu spürbaren Verlagerungen zum Schienengüterverkehr führt. Zum wiederholten Mal in den letzten Jahren wirkt ein Kostenanstieg weniger auf die Nachfrage im Lkw-Verkehr als auf die betriebswirtschaftliche Situation der deutschen Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir für das Jahr 2022 ein Wachstum des Aufkommens um 1,5 % und der Leistung um 2,4 %. Letzteres ist geringer als das Plus im Vorjahr (3,7 %, s.o.), was vor allem durch die Abschwächung des deutschen Außenhandels zustande kommt. Letzteres ist auch der Hauptgrund dafür, dass die Differenz zwischen den beiden Größen - nach dem o.a. außerordentlich hohen Wert im Vorjahr (3 Prozentpunkte) - jetzt wieder eine "normale" Größenordnung annimmt. Damit wird der Vorkrisenstand beim Aufkommen nahezu erreicht und bei der Leistung um knapp 4 % übertroffen.[3]

Dies sind jedoch Prognosen, die vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine getroffen worden sind. Die wirtschaftliche Lage zum Ende des ersten Quartals 2022 war geprägt von den Folgen des Ukraine-Krieges, vor allem der Kraftstoffpreisexplosion. Diese konnte zwar teilweise in den Frachtpreisen weitergegeben werden, was für deutliche Umsatzanstiege sorgte, dennoch kamen die Betriebsergebnisse stark unter Druck.

Rund 95 Prozent der befragten Firmen kämpften mit gestiegenen Gesamtkosten, 72 Prozent mit höheren Personalkosten, rund 85 Prozent mit gestiegenen Fahrzeugkosten und 98,5 Prozent mit erhöhten Treibstoffkosten. Mehr als jeder siebte Betrieb sah sich zudem mit einer gesunkenen Zahlungsmoral seiner Kunden konfrontiert.

Diese Entwicklung wird sich im weiteren Jahresverlauf anscheinend noch verstärken: 86,5 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit weiter steigenden Gesamtkosten. 73 Prozent gaben an, auch mit höheren Personalkosten zu rechnen, gut 77 Prozent erwarten steigende Fahrzeugkosten und 71 Prozent erhöhte Treibstoffkosten.

Allerdings schnellte der Umsatzsaldo im ersten Quartal 2022 aufgrund der diversen Kostenexplosionen und deren teilweise Weitergabe von minus 4 Prozentpunkten im Vorquartal auf jetzt plus 23,5 und damit auf den höchsten Wert seit dem zweiten Quartal 2011.[4]

2. Entwicklung L.I.T. AG Konzern

Das laufende Geschäftsjahr 2022 ist insbesondere durch den Kriegsausbruch in der Ukraine und durch spürbare Materialengpässe bei den Kunden geprägt.

Während die Integration der CI-Gruppe weitestgehend im Geschäftsjahr 2021 abgeschlossen wurde, wird der Ukraine Krieg und die daraus resultierenden Folgen die L.I.T.-Gruppe auch weiterhin begleiten.

Es bleibt das Risiko von Produktionseinstellungen bei den Kunden. Des Weiteren führen die Materialengpässe zu Produktionsrückgängen bis hin zu teilweise kompletten Einstellungen der Produktion, was bei der L.I.T.-Gruppe zu Umsatzrückgängen und daraus resultierenden Überkapazitäten führt.

Die L.I.T-Gruppe ist auf eine anhaltende Phase erheblicher Unsicherheiten vorbereitet. Die Unternehmensleitung prüft die Situation stetig sehr sorgfältig und ergreift angemessene Maßnahmen, um Mitarbeiter, Partner und Kunden bestmöglich zu schützen.

Bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung sind Maßnahmen zur Kostensenkung und Beibehaltung der Liquidität umgesetzt.

Das konsequente Handeln und ergreifen der notwendigen Maßnahmen führt dazu, das wir für 2022 weiter an den gesetzten Ertragsplanungen festhalten. Der Gesamtumsatz wird trotz des Ukraine Krieges und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Folgen spürbar über dem Vorjahresniveau liegen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die EBITDA-Marge für 2022 auf ca. 8% steigen wird.

Unter der Annahme, dass insbesondere die Materialengpass-Krise sich nicht überproportional in 2023 ausweiten wird und die anstehende Rezession sich nicht allzu kräftig durchschlagen wird, gehen wir in dem Geschäftsjahr 2023 von einem leichten Wachstum der Umsatzerlöse und einer stabilen Rentabilität aus. Wir gehen dabei von einer EBITDA-Marge von ebenfalls ca. 8% aus.

Im Transportbereich liegt der Fokus auch in 2022 auf der Optimierung bestehender Geschäfte. Insbesondere das Thema "kombinierte Transportlösungen" soll weiter ausgebaut werden.

Im Bereich Lager & Logistik ergeben sich durch Investition erhebliche Wachstumsmöglichkeiten. Generell wird dieser Bereich langfristig weiter überproportional wachsen.

Auch die Fuhrparkgesellschaft stärkt ihre Auftragslage in 2022 nachhaltig. Es konnten bereits weitere Frachtführerkonzepte mit Neukunden entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden.

Im Bereich Personallogistik werden wir in 2022 wieder wachsen. Dazu sollen bestehende Synergien konsequent genutzt werden und die Ertragskraft der jetzigen Geschäfte weiter optimiert werden.

Wieder konnte allen Auszubildenden, die im laufenden Geschäftsjahr ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ein Übernahmeangebot gemacht werden.

Durch die weiterhin laufenden Qualitätssicherungsmaßnahmen wird zusätzlich die bereits vorhandene Prozesssicherheit konsequent erhöht.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, wie beispielsweise temporäre extreme Kostensteigerung (steiler Anstieg der Energiekosten), haben sich im Jahr 2022 negativ auf das Ergebnis der L.I.T.-Gruppe ausgewirkt.

Die L.I.T.-Gruppe ist weiterhin folgenden Risiken ausgesetzt:

Corona-Pandemie:

- Mögliche Ausbrüche von Infektionen sowohl bei eigenen als auch bei Mitarbeitern des Kunden können die Leistungsfähigkeit signifikant beeinflussen.

- Nachfragespitzen bei bestimmten Produkten können auf Seiten des Logistikdienstleisters zu Kapazitätsengpässen führen.

- Pandemiebedingte Schließungen von z.B. Häfen in Fernost können zu Lieferverzögerungen bei unseren Kunden führen.

Ukraine-Krieg und die daraus resultierenden Folgen:

- Die Verfügbarkeit von Fahrpersonal verknappt sich weiter dadurch das auch die Ukrainischen Kraftfahrer nicht mehr dem europäischen Transportmarkt zur Verfügung stehen.

- Die Energiepreise (Diesel, Gas und Strom) steigen weiter und können nicht mehr in der Form an die Kunden weitergereicht werden.

a) Branchenspezifische Risiken

Die konjunkturelle Lage war im Jahr 2022 in Deutschland sehr geprägt von den Folgen des Ukraine Krieges.

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgeblichen Einfluss auf Risiken für die Unternehmensgruppe. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Transport- und Logistikdienstleistungen deutlich schwächen. Daraus können für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ausweitung von Nutzungsgebühren (insbesondere die Ausweitung der LKW-Maut auf weitere Bundesstraßen) stellen ebenfalls ein Risiko in der Speditions- und Logistikbranche dar.

b) Wettbewerbsrisiken/Kundenrisiken

Das Wettbewerbsrisiko ist insbesondere im Transportsegment nach wie vor hoch. Da die L.I.T. Gruppe jedoch vermehrt in Geschäften mit erhöhten Logistik- und Equipmentanforderungen aktiv ist, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken weiter gesunken sind.

Auf Grund weitgehendener EURO-Fakturierung bestehen nur geringe Währungsrisiken.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens sind derartige Risiken trotz der wirtschaftlichen Rezession derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind derzeit keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Unser unternehmensinternes Steuerungssystem, welches im Wesentlichen aus der Jahresplanung, der unterjährigen Kontrolle und Steuerung sowie regelmäßigen Geschäftsführungssitzungen besteht, ermöglicht es uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und so gezielt Maßnahmen zu ergreifen. Wir sehen bei den erwähnten Risiken auch immer die Chance schnell und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren und somit einen Vorsprung vor dem Wettbewerb zu haben.

Wir wollen die Chancen ergreifen und eine weitere Diversifikation in der Kundenstruktur vornehmen. Abhängigkeiten von einzelnen Kunden existieren durch die konsequente Verfolgung dieser Strategien nicht mehr. Breite Wachstums- und Entwicklungspotentiale werden ermöglicht.

Die Umweltpolitik der Regierung sehen wir, im Gegensatz zu einigen anderen Branchenteilnehmern, ausdrücklich als Chance. Wir wollen mit den vorhandenen und natürlichen Ressourcen verantwortungsvoll umgehen und so unseren Teil zu den umweltpolitischen Zielen beitragen.

Auch gegenüber dem Risiko des Fachkräftemangels sehen wir uns gut gerüstet. Als eines der größten Ausbildungsunternehmen der Region bilden wir unsere Fachkräfte von morgen überwiegend selbst aus. Wir sind nicht allein vom Personalmarkt abhängig. Zusätzlich rekrutieren wir mittlerweile unser Personal nicht mehr nur in Deutschland, sondern auch in den anliegenden europäischen Nachbarstaaten.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir uns mit unserem Know-how, unserer Erfahrung, unserer Innovationskraft und unserer Qualität stellen.

3. Gesamtaussage

Die L.I.T. Gruppe ist durch die bereits beschriebenen Maßnahmen gut aufgestellt. Insbesondere die starke Diversifikation in den Produktgruppen kommt uns dabei zugute und hat sich neben der Corona-Pandemie auch bei den Folgen des Ukraine Krieges bereits bewährt.

Wir kennen unsere Risiken und können dadurch auch sehr bewusst kalkulierbare Risiken eingehen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in der L.I.T. Gruppe bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und Factoring. Die Gesellschaften des L.I.T. AG Konzerns arbeiten mit kreditversicherten Kunden zusammen. Forderungsausfälle können dadurch auf ein Minimum reduziert werden.

Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonti innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanzierten sich die Gesellschaften der L.I.T. Gruppe überwiegend über Factoring-Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des L.I.T. AG Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Insgesamt bestehen für die L.I.T. Gruppe 49 Tätigkeits-Standorte in Deutschland. Hier verfügen, teilweise mehrere Gesellschaften über eine eingetragene Niederlassung (mehrfach):

Bad Oyenhausen Hamminkeln Porta Westfalica
Barsinghausen Herford Polch
Baunatal Herscheid Rinteln
Berlin Holzminden Stadthagen
Brake Kall Stavenhagen
Bremen Karsdorf Stuhr
Bruchhausen-Vilsen Kassel Walzbachtal
Budenheim Klipphausen/Dresden Weilheim
Damme Köln / Porz Weißenthurm
Delmenhorst Leipzig Werl
Dorfen Lübbenau Wissen
Dortmund Minden Worms
Eisenach Mönchengladbach Wülfrath
Germersheim Moers Wunstorf
Großenlupnitz Münster Zwickau
Hamburg Norden  
Hamm Oebisfelde  

Sowie an 15 ausländischen Standorten:

Affi (Italien); Colchester (GB); Riga (Lettland); Grevenmacher (Luxemburg); Colmar (Frankreich); Hoek v. Holland (Niederlande); Villach (Österreich); Zielona Gorá und Pinczow (Polen); Michalovce und Kosice (Slowenien); Madrid (Spanien); Libenice und Melnik (Tschechien) sowie Timisoara (Rumänien).

 

Brake, den 30. November 2022

gez. Fokke Fels

[1] Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 14.01.2022

[2] Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Mittelfristprognose Winter 2021/2022 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur FE-Nr. 97.0398/2018 München/Köln, März 2022

[3] Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Mittelfristprognose Winter 2021/2022 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur FE-Nr. 97.0398/2018 München/Köln, März 2022

[4] BGL-Konjunkturanalyse: Die Folgen des Ukraine-Krieges sind spürbar; Deutsche-Verkehrs-Zeitung vom 04.07.2022

Konzernbilanz

AKTIVA

31.12.2021 31.12.2020
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 671.918,67   471.915,00
2. Firmenwert 932.851,95   1.038.530,00
3. Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung 23.635.020,70   13.319.356,81
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 25.239.791,32 28.237,50
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.335.731,15   1.028.532,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 135.746,02   198.766,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.654.652,46   52.384.942,06
4. Geleistete Anzahlungen 77.331,90 59.203.461,53 0,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 981.367,30   891.150,44
2. Beteiligungen 361.377,00   572.756,53
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.207,27   1.028,47
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 3.000,00   20.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.191.554,98 2.538.506,55 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.817.294,78   1.672.539,88
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 606.661,04   602.567,75
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 238.000,00   7.000,08
4. Geleistete Anzahlungen 806.885,56 3.468.841,38 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 30.180.435,80   20.710.433,98
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.415.580,29   1.298.783,61
3. Sonstige Vermögensgegenstände 18.854.976,00 52.450.992,09 12.220.285,18
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   6.442.034,01 9.074.511,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   2.198.989,21 2.250.187,31
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   2.884.368,55 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva   154.426.984,64 117.791.526,24

PASSIVA

     
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 6.320.000,00   6.320.000,00
II. Kapitalrücklage 452.875,36   452.875,36
III. Gesetzliche Rücklagen 269.400,00   269.400,00
IV. Gewinnvortrag 14.869.690,35   11.626.086,24
V. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung -221.630,22   -175.670,71
VI. Nicht beherrschende Anteile 6.120,94   58,43
VII. Konzernjahresüberschuss 3.475.094,61 25.171.551,05 3.249.783,48
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Pensionsrückstellungen 179.168,50   0,00
2. Steuerrückstellungen 2.326.739,13   3.089.928,24
3. Sonstige Rückstellungen 5.441.608,57 7.947.516,20 4.760.247,30
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 45.065.836,88   28.799.001,15
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.101.519,52   15.878.298,46
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.854,52   543,46
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 17.218,12   1.201.739,74
5. Sonstige Verbindlichkeiten 42.901.263,97 119.095.693,01 40.795.421,95
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   68.300,75 11.261,18
E. PASSIVE LATENTE STEUERN   2.143.923,63 1.512.551,96
Bilanzsumme, Summe Passiva   154.426.984,64 117.791.526,24

Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung

2021 2020
1. Umsatzerlöse   409.024.426,71 311.916.216,81
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen   4.093,29 602.567,75
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   0,00 12.165,81
4. Sonstige betriebliche Erträge   3.150.030,49 4.427.507,67
davon aus der Währungsumrechnung € 42.065,46 (Vorjahr € 97.677,68)      
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40.995.174,90   13.262.745,81
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 215.113.737,21 256.108.912,11 175.635.294,02
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 87.977.978,58   69.098.265,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 19.626.505,52   15.301.162,35
davon für Altersversorgung € 159.120,29 (Vorjahr € 256.396,69)   107.604.484,10  
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.831.532,40   13.412.422,33
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen   26.699.742,95 20.533.966,71
davon aus der Währungsumrechnung € 95.622,22 (Vorjahr € 177.591,94)      
    5.933.878,93 9.714.601,15
9. Erträge aus Beteiligungen 300.484,67   86.257,28
10. Erträge aus assoziierten Unternehmen 90.216,82   79.989,43
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 232.081,81   212.373,68
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 0,00 (Vorjahr € 0,00)      
12. Aufwendungen aus assoziierten Unternehmen 0,00   260.014,50
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.501.843,44   1.510.584,71
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 17,84 (Vorjahr € 40,69)   -879.060,14  
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   839.923,68 4.085.181,91
15. Ergebnis nach Steuern   4.214.895,11 4.237.440,42
16. Sonstige Steuern   739.800,50 987.656,94
17. Konzernjahresüberschuss   3.475.094,61 3.249.783,48
18. davon nicht beherrschende Anteile   191.921,31 6.179,37

Konzernanhang

Allgemeine Hinweise

Die L.I.T. AG hat ihren Sitz in Brake. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Oldenburg unter HRB 100607 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft L.I.T. AG sowie 49 (Vorjahr: 35) inländische und 13 (Vorjahr: 11) ausländische Tochterunternehmen.

An der SLN Systemlogistik Norden GmbH & Co. KG ist neben der L.I.T. AG (indirekt über die L.I.T. Logistik-Information-Transport Cargo GmbH und die SLN Systemlogistik Norden GmbH, als Komplementärin) ein außenstehender Kommanditist beteiligt. An der Südvolumen GmbH, Germersheim, ist neben der L.I.T. AG (indirekt über die L.I.T. Speditions GmbH) ein außenstehender Gesellschafter beteiligt. An der Kieserling Contract & Logistics GmbH ist neben der L.I.T. AG (indirekt über die L.I.T. Cargo GmbH) ebenfalls ein außenstehender Gesellschafter beteiligt. Darüber hinaus sind an der KIESERLING Personalmanagement GmbH (in 2022 umfirmiert in Halog Personal GmbH)und der Kieserling Werkvertrag GmbH neben der L.I.T. AG (indirekt über die L.I.T. Personallogistik GmbH) auch jeweils ein außenstehender Gesellschafter beteiligt

Es erfolgte eine Vollkonsolidierung dieser Gesellschaften. Für den jeweiligen Anteil des außenstehenden Gesellschafters wurde ein Ausgleichsposten "Nicht beherrschende Anteile" gebildet.

Anteilsbesitz der Muttergesellschaft

Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da die Muttergesellschaft L.I.T. AG einen beherrschenden Einfluss nach § 290 Abs. 1 HGB auf diese Gesellschaften ausüben kann.

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Stammkapital Anteil am Stammkapital
T€ T€ %
L.I.T. "Logistik-Information-Transport" Speditions GmbH Brake 400,0 400,0 100
L.I.T. Logistik-Information-Transport Cargo GmbH Brake 200,0 200,0 100
L.I.T. "Logistik-Information-Transport" Lager & Logistik GmbH Brake 100,0 100,0 100
S.L. Systemlogistik GmbH Brake 26,0 26,0 100
Hanseatische Transportgesellschaft Kieserling mbH Bremen 25,0 25,0 100
SLN Systemlogistik Norden Beteiligungs-GmbH Norden 25,0 25,0 100
SLN Systemlogistik Norden GmbH & Co. KG Norden 20,0 10,2 51
comLogis computed Logistics GmbH Brake 25,0 25,0 100
VELOC GmbH Brake 500,0 500,0 100
MAX Personalservice GmbH Brake 25,6 25,6 100
MAX Werkvertrag GmbH Brake 25,0 25,0 100
T&P Speditions GmbH Polch 25,0 25,0 100
L.I.T. "Logistik-Information-Transport" Automotivservices GmbH Zwickau 25,0 25,0 100
SCE GmbH Hörselberg-Hainich 25,0 25,0 100
Logistikdienstleistungsgesellschaft Moers GmbH Moers 25,0 25,0 100
Leipziger Logistikdienstleistungsgesellschaft mbH Leipzig 150,0 150,0 100
Logistikdienstleistungsgesellschaft Stavenhagen mbH Stavenhagen 150,0 150,0 100
L.I.T. Air & Sea GmbH Bremen 25,6 25,6 100
HALOG Personal GmbH Brake 25,0 18,75 75
L.I.T. Personallogistik GmbH Brake 26,0 26,0 100
KIESERLING Personalmanagement GmbH Hamm 26,0 26,0 100
KIESERLING Werkvertrag GmbH Hamm 25,6 19,2 75
KCC Nutzfahrzeugservice GmbH Hamburg 25,0 25,0 100
L.I.T. Service & Administration GmbH Brake 250,0 250,0 100
Logistikdienstleistungsgesellschaft Wülfrath mbH Wülfrath 150,0 150,0 100
L.I.T. Lager & Logistik NORD GmbH Bremen 25,6 25,6 100
Kieserling Contract & Logistics GmbH Hamburg 25,0 20,0 80
L.I.T. Health Logistics & Services GmbH Brake 25,0 25,0 100
Dynamo Inhouse GmbH Brake 25,0 25,0 100
L.I.T. Personalservice NORD-OST GmbH Brake 25,0 25,0 100
(bis 24.03.2022 Apollo Fachpersonal GmbH)        
Hölkemeier Spedition GmbH Minden 120,0 120,0 100
DWL Deutsche Werkslogistik GmbH Hamburg 25,0 25,0 100
DWL Deutsche Werkslogistik Zeit GmbH Hamburg 25,0 25,0 100
LIT Luxembourg S.à r.l. Grevenmacher / Luxemburg 12,5 12,5 100
L.I.T. International Forwarding Ltd. Colchester, Essex / Großbritannien (TGBP) 25,0 (TGBP) 25,0 100
L.I.T. Trasporti s.r.l. Affi / Italien 10,3 10,3 100
LIT Spedycja Polska Sp.z.o.o. Zielona Gora / Polen (TPLN) 6.565 (TPLN) 6.565 100
L.I.T. Nederland B.V. Hoek van Holland / Niederlande 25,0 25,0 100
L.I.T. Česká republika s.r.o. Prag / Tschechische Republik (TCZK) 850 (TCZK) 850 100
L.I.T. France SARL Colmar / Frankreich 25,0 25,0 100
L.I.T. Alpe Adria GmbH Villach / Österreich 35,0 35,0 100
L.I.T. Slovensko s.r.o. Michalovce / Slowenien 10,0 10,0 100
ELRO Driver Services srl Timisoara / Rumänien (TRON) 701,9 (TRON) 701,9 99,9
Baltic Haulage SIA Riga / Lettland 91,2 91,2 100
LIT Logistyka Polska Sp.z.o.o. Zielona Gora / Polen (TPLN) 50,0 (TPLN) 50,0 100
WESTFALIA Intralog GmbH Herford 26,0 26,0 100
CI Beteiligungsverwaltung GmbH Hamminkeln 150,0 150,0 100
CI Verwaltungsdienstleistungen GmbH Hamminkeln 26,0 26,0 100
CI Unternehmensberatung GmbH Hamminkeln 25,0 25,0 100
CI Automotive-Service GmbH Hamminkeln 25,0 25,0 100
CI Logistik GmbH Karsdorf 26,0 26,0 100
SSG-Speditionsgesellschaft mbH Stuhr 25,0 25,0 100
CI Contract-Logistics GmbH Bremen 50,0 50,0 100
Unstrut Saale Güterlogistik GmbH Walzbachtal 30,0 30,0 100
Unstrut Saale Abfertigungsgesellschaft mbH Karsdorf 25,0 25,0 100
MW Logistics Dienstleister GmbH Delmenhorst 25,0 25,0 100
L.I.T. Automotive Services Damme GmbH Damme 25,0 25,0 100
L.I.T. Automotive Services Brake GmbH Brake 25,0 25,0 100
Südvolumen GmbH Germersheim 25,0 18,75 75
L.I.T. Real Estate Brake 25,0 25,0 100
L.I.T. IBERIAN FORWARDING S.R.L. Barcelona / Spanien 15,0 15,0 100
L.I.T. Facility Management GmbH Bremen 25,0 25,0 100

Der hier gezeigte Anteil am Stammkapital zeigt sowohl direkte Beteiligungsquoten an Tochtergesellschaften als auch indirekte Beteiligungsquoten an Enkelgesellschaften.

Folgende Firmen werden im vorliegenden Konzernabschluss erstmals vollkonsolidiert:

- L.I.T. Logistyka Polska Sp.z.o.o., Zielona Gora / Polen

- CI Beteiligungsverwaltung GmbH, Hamminkeln

- CI Verwaltungsdienstleistungen GmbH, Hamminkeln

- CI Unternehmensberatung GmbH, Hamminkeln

- CI Automotive-Service GmbH, Hamminkeln

- CI Logistik GmbH, Karsdorf

- SSG-Speditionsgesellschaft mbH, Stuhr

- CI Contract-Logistics GmbH, Bremen

- L.I.T. Facility Management GmbH (ehemals CI Personal-Service Gesellschaft mbH)

- Unstrut Saale Güterlogistik GmbH, Walzbachtal

- USAG Unstrut Saale Abfertigungsgesellschaft mbH

- WESTFALIA Intralog GmbH, Herford

- MW Logistics Dienstleister GmbH, Delmenhorst

- L.I.T. Automotive Services Damme GmbH, Damme

- L.I.T. Automotive Services Brake GmbH, Brake

- Südvolumen GmbH, Germersheim

Folgende Firmen werden im vorliegenden Konzernabschluss als Gemeinschaftsunternehmen i.S.v. § 310 HGB quotal konsolidiert:

Name der Gesellschaft Sitz der Gesellschaft Stammkapital Anteil am Stammkapital
T€ T€ %
SmartRail Logistics GmbH Berlin 100,0 50,0 50
KVW Beteiligungs GmbH Barsinghausen 25,0 12,5 50
KVW Kraftverkehr GmbH & Co. KG Barsinghausen 25,0 12,5 50
LLW Lagerhaus & Logistik GmbH Barsinghausen 25,6 12,8 50

Die B-Log Bulk Logistik GmbH, Brake, Stammkapital € 50.000, wird nach der Equity-Methode gemäß § 312 HGB konsolidiert, da dem LIT-Konzern zwar 50 % der Anteile gehören, ihm aber lediglich ein Minderheitenstimmrecht zusteht. Der anteilige Jahresüberschuss des Jahres 2021 beträgt € 40.078,26. Infolgedessen ergibt sich ein Wert der Beteiligung zum 31. Dezember 2021 in Höhe von € 120.067,69.

Die VELOC GmbH hält 50 % der Anteile an der FNS Vermietungsgesellschaft GbR mbH, Brake, erworben. Da dem LIT-Konzern jedoch nur Minderheitsstimmanteile zustehen, erfolgt die Konsolidierung nach der Equity-Methode gemäß § 312 HGB. Zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung betrug der Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligung in Höhe von € 3.100.000 und dem anteiligen Eigenkapital in Höhe € 1.512.717,28. Dieser Unterschiedsbetrag resultierte ausschließlich aus stillen Reserven im Anlagevermögen. Der anteilige Jahresüberschuss des Jahres 2021 beträgt € 50.138,63 und wird als Ertrag aus assoziierten Unternehmen im Konzernjahresüberschuss berücksichtigt und dem Beteiligungswert zugeschrieben. Im Berichtsjahr wurden außerdem € 160.000,00 an die VELOC zurückgezahlt. Infolgedessen ergibt sich ein Wert der Beteiligung zum 31. Dezember 2021 in Höhe von € 701.299,64.

Darüber hinaus werden an der VTM fair GmbH, Weilheim, eine Beteiligung von 24,49 % hinzu, die at equity konsolidiert wird. Der anteilige Jahresfehlbetrag für 2021 beträgt € -115.069,74. Der Beteiligungswert beträgt zum 31. Dezember 2021 weiterhin € 0,00.

Die drei assoziierten Unternehmen bilanzieren nach HGB und unter Beachtung der Konzernbewertungsrichtlinie.

Die LIT Spedycja Polska Sp.z.o.o., Zielona Gora / Polen, hat ein gezeichnetes Kapital von PLN 6.565.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von PLN 4,4583 für € 1,00.

Die L.I.T. International Forwarding Ltd., Colchester / Großbritannien, hat ein gezeichnetes Kapital von £ 25.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von £ 0,8931 für € 1,00.

Die L.I.T. Česká republika s.r.o., Prag / Tschechische Republik, wurde 2016 erstmals konsolidiert. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals in Höhe von CZK 850.000 erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von CZK 27,7276 für € 1,00.

Die ELRO Driver Service srl, Timisoara / Rumänien, wurde 2018 erstmals konsolidiert. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals in Höhe von RON 8.860 erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von RON 4,6607 für € 1,00.

Die LIT Logistyka Polska Sp.z.o.o., Zielona Gora / Polen, hat ein gezeichnetes Kapital von PLN 6.565.000. Die Gesellschaft wurde zum 1. Janaur 2021 zum ersten Mal vollkonsolidiert, da die Voraussetzungen des § 296 Abs. 2 im Jahr 2021nicht mehr vorliegen. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von PLN 4,5597 für € 1,00.

In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen

Ein Tochterunternehmen braucht gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist.

Im Berichtszeitraum wurde dieses Wahlrecht für kein Tochterunternehmen in Anspruch genommen (Vorjahr eine ausländische Tochter).

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der L.I.T. AG einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Großbritannien bilanziert in britischen Pfund.

Die Jahresabschlüsse der LIT Spedycja Polska Sp.z.o.o., Zielona Gora / Polen, und LIT Logistyka Polska Sp.z.o.o. Zielona Gora / Polen, wurden in polnischen Zloty aufgestellt.

Der Jahresabschluss der L.I.T. Česká republika s.r.o., Prag / Tschechische Republik, wurde in tschechischen Kronen aufgestellt.

Der Jahresabschluss der ELRO Driver Service srl, Timisoara / Rumänien, wurde in rumänischen Lei aufgestellt.

Die Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 308 a HGB. Die entstandenen Währungsdifferenzen wurden in den "Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung" eingestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Die Geschäftswerte aus der Erstkonsolidierung werden über eine planmäßige Nutzungsdauer von 30, 15, 10 bzw. 5 Jahren abgeschrieben. Diese Firmenwerte resultieren insbesondere aus dem "Know-How" der jeweiligen Tochtergesellschaften in ihren Geschäftsbereichen, der seit über 20 Jahren eingeführten Marke LIT und den langjährig gewachsenen Kundenbeziehungen der erworbenen Gesellschaften. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig ab dem Monta des Zugangs.

Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor.

Bei der Bemessung der Rückstellungen zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung wurde in den Jahren bis 2009 unter Anwendung der damals zulässigen Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB alter Fassung) in der Weise vorgenommen, dass der Anschaffungswert der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung verrechnet wurde.

Bei erstmalig konsolidierten Gesellschaften seit 2010 wird die Neubewertungsmethode angewandt.

Hierbei ordnen wir die im Erstkonsolidierungszeitpunkt vorhandenen stillen Reserven den betreffenden Aktivposten zu; ein verbleibender Betrag, um den die Anschaffungskosten das neu bewertete Eigenkapital übersteigen, wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen.

Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir bisher im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Da dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Gemäß DRS 23, Tz. 147a und Tz. 148 wird er seit 2017 unter der Position Gewinnvortrag ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt.

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:

Stand am 1.1.2021
Änderung des Konsolidierungskreises
Zugänge Abgänge Umbuchungen
(A) (U) Währungsdifferenz
Stand am 31.12.2021
Anschaffungs - / Herstellungskosten            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.999.558,98 36.004,19 603.950,17      
      3.848,00 (A)    
      28.237,50 (U) 0,00 2.663.902,84
2. Firmenwerte 1.748.741,61 32.026,39 0,00   0,00 1.780.768,00
3. Geschäftswert aus der            
Kapitalkonsolidierung 19.700.353,57 0,00 12.536.015,19   0,00 32.236.368,76
4. Geleistete Anzahlungen 28.237,50 0,00 0,00      
      -28.237,50 (U) 0,00 0,00
  23.476.891,66 68.030,58 13.139.965,36      
      3.848,00 (A)    
      0,00 (U) 0,00 36.681.039,60
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.247.681,32 0,00 425.629,51   0,00 1.673.310,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 827.802,26 0,00 22.443,22   602,11 850.847,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 81.968.016,42 2.448.601,54 18.780.524,91      
      9.074.554,23 (A) 2.171,55 94.124.760,19
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 72.464,27 4.867,63   0,00 77.331,90
  84.043.500,00 2.521.065,81 19.233.465,27      
      9.074.554,23 (A) 2.773,66 96.726.250,52
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an assozierten Unternehmen 1.293.216,99 0,00 90.216,86   0,00 1.383.433,85
2. Beteiligungen 593.755,53 6.079,04 72.700,47   0,00 382.376,00
      307.159,04 (A)    
      17.000,00 (U)    
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.315,96 0,00 178,80   0,00 1.494,76
4. Wertpapiere des Anlagenvermögens 20.000,00 9.560,00 0,00   0,00 3.000,00
      9.560,00 (A)    
      -17.000,00 (U)    
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 1.191.554,98   0,00 1.191.554,98
  1.908.288,48 15.639,04 1.354.651,11      
      316.719,04 (A)    
      0,00 (U) 0,00 2.961.859,59
  109.428.680,14 2.604.735,43 33.728.081,75      
      9.395.121,27 (A)    
      0,00 (U) 2.773,66 136.369.149,72
Stand am 1.1.2021
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Währungsdifferenz
Stand am 31.12.2021
Abschreibungen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.527.643,98 468.114,19 3.774,00 0,00 0,00 1.991.984,17
2. Firmenwerte 710.211,61 137.704,44 0,00 0,00 0,00 847.916,05
3. Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung 6.380.996,75 2.220.351,31 0,00 0,00 0,00 8.601.348,06
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.618.852,34 2.826.169,94 3.774,00 0,00 0,00 11.441.248,28
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 219.148,33 118.431,35 0,00 0,00 0,00 337.579,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 629.035,45 85.943,05 0,00 0,00 123,08 715.101,58
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.583.074,36 12.800.988,06 5.916.163,42 0,00 102,23 36.468.001,23
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  30.431.258,14 13.005.362,46 5.916.163,42 0,00 225,31 37.520.682,49
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an assozierten Unternehmen 402.066,55 0,00 0,00 0,00 0,00 402.066,55
2. Beteiligungen 20.999,00 0,00 0,00 0,00 0,00 20.999,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 287,49 0,00 0,00 0,00 0,00 287,49
4. Wertpapiere des Anlagenvermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  423.353,04 0,00 0,00 0,00 0,00 423.353,04
  39.473.463,52 15.831.532,40 5.919.937,42 0,00 225,31 49.385.283,81
Stand am 31.12.2021
Stand am 31.12.2020
Buchwerte    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 671.918,67 471.915,00
2. Firmenwerte 932.851,95 1.038.530,00
3. Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung 23.635.020,70 13.319.356,82
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 28.237,50
  25.239.791,32 14.858.039,32
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.335.731,15 1.028.532,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 135.746,02 198.766,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.656.758,96 52.384.942,06
4. Geleistete Anzahlungen 77.331,90 0,00
  59.205.568,03 53.612.241,86
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an assozierten Unternehmen 981.367,30 891.150,44
2. Beteiligungen 361.377,00 572.756,53
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.207,27 1.028,47
4. Wertpapiere des Anlagenvermögens 3.000,00 20.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 1.191.554,98 0,00
  2.538.506,55 1.484.935,44
  86.983.865,90 69.955.216,62

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Latente Steuern

Auf bestehende steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern gebildet, insoweit in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung erwartet wird. Im Jahr 2021 wurden hierfür erstmalig aktive latente Steuer gebildet, es ergab sich hieraus ein Ertrag in Höhe von T€ 2.884,4. Des Weiteren resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung von Anlagevermögen im Handels- und Steuerrecht sowie aus der Anwendung des BilMoG passive latente Steuern, die separat ausgewiesen werden. Für die Berechnung wurden die derzeit gültigen Steuersätze für Körperschaft- (15,83% inkl. Solidaritätszuschlag) und die für die jeweilige Gesellschaft anwendbaren Gewerbesteuer (10,5% bis 16,8%) angewendet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von T€ 6.320,0 entspricht dem bei der L.I.T. AG ausgewiesenen Bilanzposten.

Es handelt sich um 6.320.000 Stückaktien ohne Nennwert. Die Aktien lauten auf den Namen der Aktionäre.

Entwicklung des Gewinnvortrages

Stand am 31.12.2020 11.626.086,24
Konzernjahresüberschuss 2020 3.249.783,48
Stand am 31.12.2021 14.869.690,35

Passive latente Steuern

Die Steuerrückstellungen sind überwiegend für Ertragsteuern des Berichtsjahres und der Vorjahre gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalansprüche und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeiten Gesamt
T€
bis zu einem Jahr
T€
zwischen einem und fünf Jahren
T€
von mehr als fünf Jahren
T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 45.065,8 16.736,0 26.503,0 1.826,8
(Vorjahr) (28.799,0) (8.873,6) (16.603,8) (3.321,6)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.101,5 31.101,5 0,0 0,0
(Vorjahr) (15.878,3) (15.878,3) (0,0) (0,0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,9 9,9 0,0 0,0
(Vorjahr) (0,5) (0,5) (0,0) (0,0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 17,2 17,2 0,0 0,0
  (1.201,7) (1.201,7) (0,0) (0,0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 42.901,3 28.143,2 14.014,8 743,3
(Vorjahr) (40.795,4) (24.145,7) (15.290,9) (1.358,8)
- davon aus Steuern 8.498,8 8.498,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (6.270,3) (6.270,3) (0,0) (0,0)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.031,3 1.031,3 0,0 0,0
(Vorjahr) (698,4) (698,4) (0,0) (0,0)
  119.095,7 76.007,8 40.517,8 2.570,1
(Vorjahr) (86.675,0) (50.099,8) (31.894,7) (4.680,5)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind zu T€ 12.643 besichert. Davon entfallen T€ 2.000 auf eine selbstschuldnerische Bürgschaft, durch prozentuale öffentliche Garantie mit T€ 3.000 sowie darüber hinaus mit Sicherheitsübereignungen der L.I.T. AG besichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen T€ 21.367,2 (Vorjahr T€ 26.516) Verpflichtungen aus Mietkaufverträgen. Diese sind mit den durch sie finanzierten Anlagegütern besichert. Weiterhin bestehen in den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Konzern sind diverse Miet- und Leasingverträge mit Restlaufzeiten von 2022 bis 2030 abgeschlossen. Die daraus resultierenden Restverpflichtungen belaufen sich auf T€ 33.680,7.

T€
2022 13.723,2
2023 5.568,5
2024 3.732,5
2025 2.488,1
weitere Jahre 8.168,4
  33.680,7

Daneben haben im Vorjahr einzelne Konzerngesellschaften für nahestehende Unternehmen Bürgschaften abgegeben. Die dazugehörigen Verpflichtungen valutierten zum Bilanzstichtag vom 31. Dezember 2021 mit T€ 9.537,8 (Vorjahr T€ 5.637,8). Auf Grund der positiven Ertragslage der nahestehenden Unternehmen rechnen wir nicht mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaften.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2021 2020
T€ % T€ %
Umsatzerlöse        
Transportdienstleistungen 317.568 77,6 243.741 78,1
Lagerlogistik 65.511 16,0 45.643 14,6
Personaldienstleistungen 25.530 6,2 22.083 7,2
Sonstige Dienstleistungen 415 0,1 449 0,1
  409.024 100,0 311.916 100,0

Sonstige Angaben

Vorstand

Dipl.-Wirt. Ing. Fokke Fels, Brake, Kaufmann (Vorsitzender),

Simeon W. Breuer, Rastede, Geschäftsführer,

Bachelor of Business Administration Julian Lachnitt, Nordenham, Geschäftsführer

Ingo Schreiber, Edewecht, Geschäftsführer

Aufsichtsrat

Anke Hollmann, Brake, Raumausstatter-Meisterin (Vorsitzende)

Christian Niemann, Kaufmann, Minden

Pawel Zaboklicki, Zielona Gora / Polen, Staatlich gepruefter Betriebswirt der Fachrichtung Verkehrswirtschaft / Logistik (DAV)

Gesamtbezüge des Vorstands

Die Bezüge des Vorstands der L.I.T. AG betrugen für 2021 T€ 1.167,6 (Vorjahr: T€ 353,6).

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat der L.I.T. AG erhielt für 2020 T€ 8,0 (Vorjahr: T€ 8,0) an Aufwandsentschädigungen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) belief sich auf 3.478 (Vorjahr 2.986). Davon waren 2.673 (Vorjahr 2.264) gewerbliche und 664 (Vorjahr 528) kaufmännische Mitarbeiter sowie 141 (Vorjahr 194) Aushilfen.

Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB

Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 113 abgerechnet. Weitere Leistungen wurden nicht abgerechnet.

Mitteilung gemäß § 264 b Nr. 3 HGB

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften SLN Systemlogistik Norden GmbH & Co. KG, Norden, und LLW Lagerhaus & Logistik GmbH, Barsinghausen, als Rechtsnachfolgerin der KVW Kraftverkehr GmbH & Co. KG, Barsinghausen, nehmen die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 264 b Nr. 3 HGB in Bezug auf die Offenlegungspflicht gemäß § 325 HGB in Anspruch.

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften

- S.L. Systemlogistik GmbH, Brake (Unterweser)

- SLN Systemlogistik Norden Beteiligungs-GmbH, Norden

- comLogis computed Logistics GmbH, Brake (Unterweser)

- VELOC GmbH, Brake (Unterweser)

- MAX Personalservice GmbH, Brake (Unterweser)

- MAX Werkvertrag GmbH, Brake (Unterweser)

- T&P Speditions GmbH, Polch

- Logistikdienstleistungsgesellschaft Wülfrath mbH, Wülfrath

- Logistikdienstleistungsgesellschaft Moers mbH, Moers

- L.I.T. Air & Sea GmbH, Bremen

- L.I.T. Logistik-Information- Transport Cargo GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. Service & Administration GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. Lager & Logistik GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. Health Logistics & Services GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. "Logistik- Information-Transport" Speditions GmbH, Brake (Unterweser)

- HALOG Personal GmbH, Brake (Unterweser)(vormals KIESERLING Personalmanagement GmbH, Hamm)

- L.I.T. Automotive Service Damme GmbH, Damme

- Hölkemeier Spedition GmbH, Minden

- KIESERLING Werkvertrag GmbH, Hamm

- Kieserling Contract & Logistics GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. Automotive Competence Center Bremen GmbH, Brake (Unterweser)(vormals KVW Beteiligungs GmbH, Barsinghausen)

- LLW Lagerhaus & Logistik GmbH, Barsinghausen

- Dynamo Inhouse GmbH, Brake (Unterweser)

- L.I.T. Personalservice NORD-OST GmbH (bis 24.03.2022 Apollo Fachpersonal GmbH), Brake (Unterweser)

- PS&M Deutsche Werkslogistik GmbH (vormals DWL Deutsche Werkslogistik GmbH), Hamburg

- PS&M Deutsche Werkslogistik Zeit GmbH (vormals DWL Deutsche Werkslogistik Zeit GmbH), Hamburg

- Hanseatische Transportgesellschaft Kieserling mbH, Bremen

- WESTFALIA Intralog GmbH, Herford

- MW Logistics Dienstleister GmbH, Delmenhorst

nehmen Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

Gewinnverwendung des Mutterunternehmens

Der Jahresüberschuss der L.I.T. AG wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Brake, 30. November 2022

L.I.T. AG

gez. Dipl.-Wirt. Ing. Fokke Fels, Vorstandsvorsitzender

gez. Simeon W. Breuer, Vorstand

gez. Bachelor of Business, Administration BAA Julian Lachnitt, Vorstand

gez. Ingo Schreiber, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Konzernabschlussprüfers

An die L.I.T. AG, Brake

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der L.I.T. AG, Brake, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang 2021, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der L.I.T. AG, Brake, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oyten, 7. Dezember 2022

EPG Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer

gez. Philipp Kresin, Wirtschaftsprüfer

Konzerneigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
T€
Ausgleichsposten
T€
Eigenkapital
T€
Stand am 1.1.2021 6.320,0 452,9 15.139,1 -175,7   21.736,3
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0   0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0   0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 -6,1 0,0   -6,1
Übrige Veränderungen 0,0 0,0 6,2 -45,9 * -39,7
Konzernjahresüberschuss 0,0 0,0 3.283,2 0,0   3.283,2
Stand am 31.12.2021 6.320,0 452,9 18.422,4 -221,6   24.973,7

* = Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital
T€
Minderheitenanteil am erwirtschafteten Konzernergebnis
T€
Ausgleichsposten
T€
Eigenkapital
T€
T€
Stand am 1.1.2021 0,1 6,2 0,0 6,2 21.742,5
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0 -6,1
Übrige Veränderungen 6,0 -6,2 0,0 -0,2 -39,9
Konzernjahresüberschuss 0,0 191,9 0,0 191,9 3.475,1
Stand am 31.12.2021 6,1 191,9 0,0 198,0 25.171,6

Konzerneigenkapitalspiegel Vorjahr

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital
T€
Ausgleichsposten
T€
Eigenkapital
T€
Stand am 1.1.2020 6.320,0 452,9 11.940,4 27,8   18.741,0
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0   0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0   0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0   0,0
Übrige Veränderungen 0,0 0,0 -44,9 -203,4 * -248,3
Konzernjahresüberschuss 0,0 0,0 3.243,6 0,0   3.243,6
Stand am 31.12.2020 6.320,0 452,9 15.139,1 -175,7   21.736,3

* = Veränderung der Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital
T€
Minderheitenanteil am erwirtschafteten Konzernergebnis
T€
Ausgleichsposten
T€
Eigenkapital
T€
T€
Stand am 1.1.2020 -72,7 -44,9 0,0 -117,6 18.623,4
Kapitalerhöhungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Ausschüttungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Übrige Veränderungen 72,7 44,9 0,0 117,6 -130,7
Konzernjahresüberschuss 0,0 6,2 0,0 6,2 3.249,8
Stand am 31.12.2020 0,1 6,2 0,0 6,2 21.742,5

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

2021
T€
2020
T€
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 3.475,1 3.249,8
+ Abschreibungen 15.831,5 13.412,4
+ Veränderung Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 6,1 72,7
+ Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung -46,0 -203,4
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 164,7 25,0
+ Zunahme / Abnahme (-) von Rückstellungen (ohne Steuerrückstellung) -1.790,7 707,6
- Zunahme / Abnahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus L+L sowie anderer Aktiva 21.312,3 4.981,4
+ Zunahme / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus L+L sowie anderer Passiva 7.867,0 -4.161,3
+ Zinsaufwendungen / Zinserträge (-) 1.269,8 1.298,2
- Beteiligungserträge 300,5 86,3
+ Ertragsteueraufwand / Ertragsteuerertrag (-) 839,9 4.085,2
- Ertragsteuerzahlungen 1.603,1 2.017,9
A) Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.072,1 11.350,7
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen (Finanzanlagen) 160,0 330,0
- Auszahlungen für Investitionen (Finanzanlagen) 1.264,4 75,0
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen (immaterielle Vermögensgegenstände) 0,0 2.673,6
- Auszahlungen für Investitionen (immaterielle Vermögensgegenstände) 604,0 445,2
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen (Sachanlagen) 1.965,0 536,2
- Auszahlungen für Investitionen (Sachanlagen) 19.233,5 19.262,1
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 17.707,3 0,0
+ Erhaltene Zinsen 232,1 212,4
+ Erhaltene Dividenden 300,5 86,3
B) Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -36.151,6 -15.943,8
+ Ein- Auszahlungen durch/für Kreditaufnahme 26.100,5 3.784,8
- Gezahlte Zinsen 1.501,8 1.510,6
C) Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit 24.598,7 2.274,2
D) Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (=A+B+C) -7.480,8 -2.318,9
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 16,1 -5,3
Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 2.813,6 0,0
Finanzmittelfonds am 01.01. des Jahres -5.642,8 -3.318,6
davon kurzfristige Kredite (-14.717,4) (-9.278,5)
Finanzmittelfonds am 31.12. des Jahres -10.293,9 -5.642,8
davon kurzfristige Kredite (-16.736,0) (-14.717,4)

Bericht des Aufsichtsrats zum Jahresabschluss zum 31.12.2021

der L.I.T. AG sowie des Konzernabschlusses der L.I.T. AG

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Im Geschäftsjahr 2021wurde die Arbeit des Vorstands beratend begleitet sowie sorgfältig und regelmäßig überwacht. Der Vorstand informierte regelmäßig, umfassend und zeitnah durch Berichte und persönliche Gespräche über die für das Unternehmen wichtigen Belange der Geschäftsentwicklung, der Risikolage, der Planung sowie des Risikomanagements. Von den Plänen abweichende Entwicklungen des Geschäftsverlaufs wurden im Einzelnen erläutert. Strategische Ausrichtungen des Unternehmens und der Gruppe stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat ab und erörterte in regelmäßigen Abständen über das Fortschreiten und den Stand der Strategieumsetzungen.

Im Geschäftsjahr 2021 ist der Aufsichtsrat zu mehreren Sitzungen zusammengetreten. Vom Vorstand wurde außerhalb dieser Sitzungen die Vorsitzende des Aufsichtsrats regelmäßig über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage und wesentliche Geschäftsvorfälle informiert. Der Aufsichtsrat wurde in Entscheidungen von grundsätzlicher und strategischer Bedeutung eingebunden.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren neben der aktuellen Geschäftsentwicklung, die finanzielle Lage, die Planung und die Strukturierung des Unternehmens sowie dessen strategische Ausrichtung, auch im Hinblick auf aktuelle, wirtschaftliche, politische, Geschehnisse.

Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der L.I.T. AG wurde durch den vom Vorstand beauftragten Wirtschaftsprüfer, der EPG Treuhand Aktiengesellschaft, Oyten erstellt. Eine Bescheinigung wurde erteilt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde dem Aufsichtsrat vorgelegt und im Rahmen seiner Prüftätigkeit mit dem Vorstand erörtert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss geprüft und ohne Einwendungen gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

Ebenso wurde die Buchführung, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der L.I.T. AG durch den in der ordentlichen Hauptversammlung am 20.12.2021 gewählten Abschlussprüfer, der EPG Treuhand Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde am 07.12.2022 erteilt. Der Aufsichtsrat hat den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und ohne Einwendungen gebilligt.

Für Ihr Engagement und hervorragenden Leistungen bedankt sich der Aufsichtsrat bei allen Mitarbeiter *Innen der L.I.T. Gruppe, den Führungskräften sowie dem Vorstand.

 

Brake, den 08.12.2022

gez. der Aufsichtsrat

Anke Hollmann, Aufsichtsratsvorsitzende

Angaben zur Billigung des Konzernabschlusses und Gewinnverwendung des Mutterunternehmens

Der Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 08.12.2022 gebilligt worden. Damit ist der Konzernabschluss nach § 172 AktG festgestellt.

Gewinnverwendung des Mutterunternehmens

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 7.712.524,94 der L.I.T. AG wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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