Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 18627 HB
Vorher
AHB-Mobilé GmbHConvivo Mobile GmbH
Eingetragen
22.6.2005
Branche
Sonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSeniorenwohnheime
Gegenstand
Der Betrieb von vollstationären, teilstationären und ambulanten Senioren- und Pflegeeinrichtungen im eigenen Namen und auf eigene Rechnung durch die Aufnahme älterer und hilfsbedürftiger Menschen einschließlich der Überlassung von Unterkunft sowie der Gewährung und Vorhaltung von Verpflegung und Betreuung sowie komplementärer Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Convivo Holding GmbH
Germany
231.920 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Convivo Life GmbH
(vormals: Convivo Mobile GmbH)

Bremen

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2019

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Convivo Gruppe mit Sitz in Bremen ist ein bundesweit agierender Dienstleistungskonzern im Care-Markt. So bietet Convivo aktuell in 9 Bundesländern mit über 4.000 Mitarbeitern Dienstleistungen in den Bereichen pflegerische Versorgung, Senior Living sowie Projekt- und Immobilienentwicklung an.

Die Convivo Mobile GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Convivo Holding GmbH. Sie fungiert als Betreibergesellschaft für vollstationäre und teilstationäre Pflegeleistungen sowie die ambulante Pflege und Kurzzeitpflege. Darüber hinaus werden Service-Wohnungen an pflegebedürftige Senioren vermietet.

I.1. Geschäftsmodell der Convivo Mobile GmbH

Die Convivo Mobile GmbH bietet an folgenden Standorten ihre Dienstleistungen an:

Betriebe per 31.12.2019 Plätze vollstationär Plätze teilstationär Wohnungen Summe Kunden ambulant
Seniorenhaus Rockwinkeler Park 42 0 0 42 0
Seniorenhaus am Klinikum Mitte 61 15 0 76 19
Seniorenresidenz Hohenzollernplatz 98 0 0 98 0
Seniorenresidenz an der Strandpromenade 94 0 10 104 0
0Seniorenresidenz Lichtensee 66 0 0 66 0
Seniorenresidenz Elisabethstift 88 10 0 98 0
Pflegeheim Neues Schützenhaus 61 0 0 61 0
Pflegeheim Stadthaus am Zwingerwall 91 0 0 91 0
Seniorenhaus Sonnenschein 60 22 0 82 104
Seniorenhuus Nenndorf 45 0 0 45 0
Haus am Berg Seniorenpflege und Betreuung 130 0 0 130 0
Villa Sonnenmond 71 0 0 71 0
Seniorenhaus Wiederitzsch 63 0 0 63 101
Seniorenresidenz Lurup 94 18 0 112 0
Convivo Ambulant Bremen 0 0 0 0 71
Convivo ambulant - Servicebüro Bremen Nord 0 0 0 0 60
Convivo ambulant - Servicebüro Bremen West 0 0 0 0 39
Pflegezentrum Kisdorf 79 0 28 107 0
Seniorenhaus am Jungfernstieg 60 0 0 60 0
Summe (Anz. Betriebe: 16) 1203 65 38 1306 394

Das Leistungsspektrum umfasst folgende Geschäftsfelder:

- Vollstationäre Pflege gemäß SGB XI

- Kurzzeitpflege gemäß SGB XI

- Ambulante Pflege gemäß SGB V und XI

- Tagespflege

- Betreutes Wohnen

- Essen auf Rädern

- Veranstaltungen/Feste für interne und externe Gäste

Hauptgeschäftsfelder der Gesellschaft sind die vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Tagespflege sowie das betreute Wohnen. Dieser Bereich finanziert sich aus Vergütungen für Pflegeleistungen, Unterkunft und Verpflegung sowie für die gesonderte Berechnung von Investitionskosten, die mit den Pflegekassen vereinbart wurden. Für die Service-Wohnungen werden neben den Mieten und Mietnebenkosten auch Dienstleistungen pauschal abgerechnet.

II. Wirtschaftsbericht

II. 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wachstumsmarkt Pflege

Der Pflegemarkt ist wirtschaftlich erfolgreich und wird auch in den kommenden Jahren ein signifikantes Wachstum erfahren. Mit einem Gesamtumsatz von 53 Milliarden Euro in 2017 verzeichnet der Pfllegemarkt einen Anteil von 14,2% an den geamten Gesundheitsangaben. Damit rangiert die Pflege im Gesundheitswesen an dritter Stelle hinter Krankenhäusern (25%) und Arztpraxen (22%)[1].

Gemäß Pflegestatistik[2] waren im Dezember 2017 3,4 Mio. Menschen in Deutschland pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI).

Bild

Im Vergleich zu 2015 (2,9 Mio.) stieg die Zahl der Pflegebedürftigen, u. a. durch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, deutlich um 19,4% (+554.000).

Infolge des medizinischen Fortschritts und der damit einhergehenden steigenden Lebenserwartung sowie der demographischen Entwicklung wird der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung steigen. Damit steigt unweigerlich auch die Nachfrage nach pflegerischen Leistungen weiter.

Der Pflegemarkt verzeichnet entsprechend, unabhängig von der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, überdurchschnittliche jährliche Wachstumsraten zwischen 2,2% und 5,0%.

II. 2. Geschäftsverlauf

Marktchancen konsequent nutzen

Die Einrichtungen der Convivo Mobile GmbH sind gut am Markt etabliert und die angebotenen Dienstleistungen werden gut nachgefragt. Die Gesellschaft profitiert auch im Geschäftsjahr 2019 durch den eingeschlagenen Wachstumskurs der Unternehmensgruppe.

Im Berichtszeitraum wurden die Einrichtungen Pflegezentrum Kisdorf (08/2019) sowie das Seniorenhaus am Jungfernstieg in Neumünster (06/2019) erfolgreich in die Gesellschaft integriert. Weiterhin wurde zur Stärkung des ambulanten Dienstes in Bremen das Servicebüro Bremen West per 01.03.2019 übernommen.

Im Geschäftsjahr 2019 hat die Convivo Mobile GmbH erstmal Geschäftsanteile im Rahmen von Share-Deals übernommen. Die Gellschaft ist fortan Gesellschafterin der DELTA-Pflegebetrieb GmbH sowie der Pflegeheim St. Willehad GmbH.

Die Kapazität der zur Convivo Mobile GmbH gehörenden Einrichtungen konnte im Berichtszeitraum von 1.139 auf 1.306 Plätze gesteigert werden. Die Zahl der ambulanten Kunden beträgt zum Stichtag 31.12.2019 394 Personen.

Bild

Die vollstationären Betriebe der Convivo Mobile GmbH konnten ihre durchschnittliche Auslastung in 2019 mit 87,4% leicht verbessern. Die Auslastung der teilstationären Einrichtungen verbesserte sich gegenüber 2018 deutlich von 64,5% auf 75,4%.

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II. 2.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtsjahr um 15,6% auf 46,5 Mio. € (VJ.: 40,2 Mio. €). Diese Steigerung resultiert neben der verbesserten teilstationären Auslastung auch aus der Erhöhung der vollstationären Erträge in den Bereichen Pflege, Unterkunft und Verpflegung.

Bild

Der branchenspezifische Pflegegradmix, die durchschnittliche Pflegebedürftigkeit unserer Kunden, konnte mit 3,4, im Gegensatz zur allgemeinen Branchenerwartung, auch in 2019 weiterhin stabil gehalten werden.

Bild

Die Personalaufwendungen sind um 2,8 Mio. € von 25,4 Mio. € auf 28,2 Mio. € gestiegen. Die erhöhten Personalkosten ergeben sich sowohl wachstumsbedingt als auch durch den verstärkten Einsatz von Fremdpersonal im Zuge der Fachkräfteknappheit, die weiterhin die Branche beschäftigt. Im Verhältnis zum Umsatz hat sich die Personalkostenquote von 63,1% auf 60,6% reduziert.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2019 mit einem positiven Jahresergebnis in Höhe von 0,5 Mio. € ab (VJ: 0,2 Mio. €).

Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr zusammengefasst wie folgt dar:

31.12.2019 31.12.2018 Ergebnisveränderung
Mio. € % Mio. € % Mio. € %
Gesamtleistung 46,5 100,0 40,2 100,0 0,6 15,6
Materialaufwand 8,9 19,1 7,3 18,2 -1,6 -21,9
Personalaufwand 28,2 60,6 25,4 63,1 -2,8 -11,2
Steuern, Abgaben, Versicherungen 0,7 1,5 0,7 1,7 0,0 -0,4
Miete, Pacht, Leasing 8,1 17,4 6,3 15,6 -1,9 -29,6
Instandhaltung und Instandsetzung 0,9 1,9 0,7 1,7 0,0 -32,8
Abschreibungen 0,5 1,2 0,5 1,3 0,0 -6,9
Sonstiger Betriebsaufwand 0,6 1,3 0,4 0,9 0,0 -72,7
./. Sonstige betriebliche Erträge 2,0 4,4 1,0 2,4 1,1 112,1
Betrieblicher Aufwand 45,9 98,7 40,1 39,4 -5,9 -14,6
Betriebsergebnis 0,6 1,3 0,2 0,4 0,4 241,2
Finanzergebnis -0,1 -0,2 0,0 0,0 0,0 -805,7
Jahresergebnis 0,5 1,1 0,2 0,4 0,3 201,6

II. 2.2. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag 0,4 Mio. €.

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit liegt mit 0,7 Mio.€ unter dem im Vorjahr erzielten Cashflow (1,0 Mio. €) und wurde im Wesentlichen durch die Zunahme der kurzfristigen Forderungen beeinflusst.

Unter weiterer Berücksichtigung der Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit für Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände und Finanzlagen (-1,0 Mio. €) ergibt sich im Geschäftsjahr 2019 eine Abnahme des Finanzmittelbestandes um 0,2 Mio. €.

II. 2.3. Vermögenslage

Wachstumsbedingt erhöht sich die Bilanzsumme der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 um 1,5 Mio.€ von 6,3 Mio. € auf 7,8 Mio. €.

Die Aktivseite der Bilanz ist vom Anlagevermögen (2,5 Mio. €; = 34,0% der Bilanzsumme) sowie den kurzfristigen Forderungen (4,4 Mio. €; = 56,6% der Bilanzsumme) geprägt.

Die Erhöhung des Anlagevermögens resultiert vorwiegend aus Zugänge in den immateriellen Vermögensgegenstände für Kaufpreiszahlungen für die im Rahmen von Asset-Deals erworbenen Betriebe. Die Zugänge der Finanzanlagen betreffen die im Rahmen von Share-Deals erworbenen Geschäftsanteile an der DELTA-Pflegebetrieb GmbH, Techau, sowie der Pflegeheim St. Willehad GmbH, Wilhelmshaven (0,2 Mio. €).

Die kurzfristigen Forderungen stiegen wachstumsbedingt um 0,9 MIo. € auf 4,4 Mio. € (VJ: 3,5 Mio. €) und beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen Gesellschafter (1,5 Mio. €).

Die Passivseite der Bilanz beinhaltet neben einem Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen (0,2 Mio. €; = 3,0% der Bilanzsumme) sonstige Rückstellungen (1,1 Mio. €; = 14,2% der Bilanzsumme) sowie Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten (4,1 Mio. €; = 52,8% der Bilanzsumme). Die Rückstellungen wurden überwiegend für die Vorsorge für Urlaubs- und Überstundenguthaben der Mitarbeiter, Jahresabschlusskosten, Energiekosten und Jahresabschluss/Archivierung gebildet.

II. 3. Unternehmenssteuerung

II. 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die unternehmerische Steuerung über finanzielle Leistungsindikatoren nutzt die Geschäftsführung der Convivo Mobile GmbH eine Vielzahl von Steuerungs- und Kontrollsystemen, die der ständigen Weiterentwicklung unterliegen. Die Messung und Überwachung von Risiken sowie die Unternehmenssteuerung erfolgt mit Hilfe eines einheitlichen Planungs- und Berichtsprozesses sowie Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung.

II. 3.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben den finanziellen Steuerungsgrößen in LucaNet werden auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren in Form von Dashboards regelmäßig überwacht. Hierzu zählen insbesondere die Auslastung, der branchenspezifische Pflegegradmix, die Qualität der erbrachten Pflegeleistungen sowie Personal-Kennzahlen, wie Mitarbeiterfluktuation, Fachkraftquote und Krankenstände. Somit werden mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt und entsprechende Steuerungsmaßnahmen im Zuge des eingeleiteten Sanierungsprozesses rechtzeitig eingeleitet.

III. Chancen- und Risikobericht

Permanentes Abwägen von Chancen und Risiken bildet die Grundlage verantwortungsbewussten, unternehmerischen Handelns der Convivo Mobile GmbH. Der Risikomanagement-Prozess ist daher integraler Bestandteil des Controlling- und Managementüberwachungssystems. Ziel der Geschäftsführung ist es, operative und finanzielle Risiken auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen. Dazu werden Risikomanagement- und Kontrollsysteme eingesetzt, wie bspw. der Planungs- und Berichtsprozess sowie die regelmäßige Überprüfung der Risikofaktoren.

Chancen

Die Gesellschaft entfaltet ihre Tätigkeit in einem ausgesprochenen Wachstumsmarkt, der weitgehend unabhängig von konjunkturellen Einflüssen ist. Der kontinuierliche Anstieg der Anzahl der Pflegebedürftigen bei gleichzeitigem Rückgang der Familienpflege eröffnet gute Perspektiven.

Im Branchenvergleich ist das Gesamtrisiko des Unternehmens als eher gering einzustufen. Getrieben von der demografischen Entwicklung wird auch die Nachfrage nach Wohn- und Pflegeleistungen weiter steigen. Dennoch ist die Gesellschaft als Dienstleistungserbringer im Gesundheitswesen verschiedenen Risiken ausgesetzt.

Risiken

Festgestellte Mängel in der Pflege-, Behandlungs- und Betreuungsqualität sowie die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen können zu Verfügungen der zuständigen Kontrollgremien wie Heimaufsicht und Pflegekassen führen. Daraus können sich nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation des Unternehmens ergeben. Um die hohen Qualitätsstandards dauerhaft sicherzustellen, wurden einheitliche Qualitätsnormen und Instrumente im zentralen Qualitätsmanagementprozess definiert. Deren Umsetzung wird durch Qualitätsbeauftragte begleitet und kontinuierlich überprüft.

Operativen Risiken aus der Personalausstattung sowie aus der gesetzlich festgelegten Fachkraftquote in den vollstationären Betrieben, die zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen und dem vermehrten Einsatz von Fremdpersonal führen können, begegnet die Convivo Mobile GmbH durch die kontinuierliche Qualifizierung und Bindung von Fachpersonal durch Vorteilsprogramme an das Unternehmen, sowie durch den Einsatz von direkt aus dem Ausland akquirierten Fachkräften. Weiterhin setzt die Gesellschaft Fremdpersonal in größerem Umfang ein.

Regulatorische, rechtliche und finanzielle Risiken

Die Gesellschaft realisiert den Großteil ihrer Einnahmen aus öffentlichen Kassen. Durch die steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen erhöht sich der Kostendruck auf die öffentlichen Kassen und auf die Pflegeversicherung. Aufgrund der regulierten Preisgestaltung besteht das Risiko, dass steigende Kosten nur teilweise oder verspätet über die Preise weitergegeben werden können.

Gleichzeitig wird dadurch das Risiko von Forderungsausfällen reduziert. Liquiditätsengpässe können aber durch verspätete Zahlungen bspw. im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen sowie durch lange Bearbeitungszeiten der gestellten Kostenübernahme- und Höherstufungsanträge entstehen.

Risiken aus politischen Änderungen in den sozialen Sicherungssystemen werden als eher gering eingestuft. Die aktuellen neuen gesetzlichen Regelungen dienen vielmehr der Stabilisierung der Finanzierung des Gesundheits- und Pflegesystems sowie der Leistungsanpassung.

Pandemien, wie die seit Frühjahr 2020 auftretende Corona-Pandemie, können zu Umsatzeinbußen führen. Dies betrifft insbesondere die pflegefernen Umsätze bspw. aus Zusatzleistungen für Catering. Wesentliche coronabedingte Umsatzausfälle, z.B. aus der Schließung der Tagespflege, werden mit Ausnahme der Investitionskosten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz auf Antrag erstattet.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen neue finanzielle Risiken jeglicher Art.

IV. Prognosebericht

Zur Stärkung des Eigenkapitals sowie zur weiteren Umsetzung der strategischen Unternehmensziele wurden im Geschäftsjahr 2019 vier Betriebsstätten der Gesellschaft veräußert. Dabei wurden die von der Convivo Mobile GmbH betriebenen Betriebsstätten (Asset-Deal) Senioreneinrichtung Luruper Hauptstraße, Seniorenresidenz an der Strandpromenade Fachpflegeheim Großenbrode, Haus am Berg und Villa Sonnenmond mit wirtschaftlicher Wirkung zum 28.02.2020 24:00 veräußert. Dadurch reduzieren sich die vollstationären Plätze zum 28.02.2020 um 389 Plätze. Die Transaktion stand unter mehreren aufschiebenden Bedngungen, insbesondere der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden und wurde am 11.03.2020 abschließend vollzogen.

Die Convivo Mobile GmbH profitiert durch Share- und Asset-Deals unmittelbar vom Wachstumskurs der Convivo Unternehmensgruppe. Dabei sind die von der Convivo Mobile GmbH betriebenen Einrichtungen im Wesentlichen gut am Markt positioniert. Auch in 2020 erwartet die Gesellschaft gute Auslastungsquoten und einen konstanten Pflegegradmix.

Der durch die in 2020 veräußerten Betriebe entstehende Umsatzrückgang soll durch das Wachstum kompensiert werden, so dass von einem weitgehend konstanten Umsatzvolumen für 2020 ausgegangen wird.

Die Gesellschaft erwartet sowohl Umsatzeinbußen als auch Kostensteigerungen in 2020 aus der aktuellen Corona-Pandemie. Hierunter fallen Umsatzminderungen, bspw. aus Zusatzleistungen für Catering oder der Schwimmbadnutzung. Wesentliche coronabedingte Umsatzausfälle, z.B. aus der Schließung der Tagespflege, werden nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz auf Antrag erstattet.

Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese basieren auf der Grundlage von Einschätzungen und Erwartungen der Geschäftsleitung und unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, die den tatsächlichen zukünftigen Geschäftsverlauf in positiver wie in negativer Hinsicht beeinflussen können.

 

Bremen, im Mai 2020

Convivo Mobile GmbH

Gez. Torsten Gehle, Geschäftsführer

[1] vgl. Deutsche Apotheker und Ärztebank, Branchenreport Pflege, 07/2019

[2] vgl. Statistisches Bundesamt: Pflegestatistik 2017, Deutschlandergebnisse

Bilanz

AKTIVA

31.12.2019
31.12.2018
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.051,00 6.035,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 642.718,00 650.769,00 275.320,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 298.087,00 307.406,00
2. Technische Anlagen 86.514,00 46.956,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.125.794,95 1.286.481,00
4. Fahrzeuge 38.493,00 63.661,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 143.415,44 1.692.304,39 99.216,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 175.001,02 0,00
2. Beteiligungen 765,00 175.766,02 765,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 102.685,05 71.715,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.723.854,33 1.648.962,76
2. Forderungen an Gesellschafter oder Träger der Einrichtung 1.530.770,17 723.443,09
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.188.696,12 4.443.320,62 1.149.707,40
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 391.787,71 614.857,83
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 388.195,13 45.711,33
Bilanzsumme, Summe Aktiva 7.844.827,92 6.340.239,22

PASSIVA

A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 231.920,00 231.920,00
II. Kapitalrücklage 621.941,35 621.941,35
III. Bilanzverlust -8.815,76 845.045,59 -512.576,84
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN
Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung
für Investitionen 231.481,00 261.785,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 36.181,23 57.796,65
2. Sonstige Rückstellungen 1.076.759,89 1.112.941,12 1.061.001,01
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.030.261,03 1.254.829,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.513,19 17.548,97
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.010.277,33 2.589.978,13
davon aus Steuern € 229.916,49 (Vj. T€ 422,6)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 666.752,61 (Vj. T€ 693,8)
4. Verwahrgeldkonto 76.943,45 4.143.995,00 6.942,45
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.511.365,21 749.073,48
Bilanzsumme, Summe Passiva 7.844.827,92 6.340.239,22

Gewinn- und Verlustrechnung

2019 2018
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege 28.033.302,89 23.991.588,48
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 8.582.310,89 7.475.515,55
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transport leistungen 233.716,48 258.541,21
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 7.113.104,39 6.326.875,08
5. Umsatzerlöse nach § 277 Abs. 1 HGB, soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 2.578.086,79 2.193.496,47
6. Sonstige betriebliche Erträge 2.070.965,19 48.611.486,63 976.445,75
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 23.582.780,80 21.200.575,76
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 4.630.788,57 4.176.692,84
davon für Altersversorgung € 167.004,20 (Vj. T€ 180,3)
8. Materialaufwand
a) Lebensmittel 984.254,60 951.401,37
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.325.485,18 1.054.432,13
c) Wirtschaftsbedarf / Verwaltungsbedarf 6.609.583,42 5.309.880,42
9. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 38.667,91 43.833,85
10. Steuern, Abgaben, Versicherungen 676.861,26 674.134,77
11. Mieten, Pacht, Leasing 8.137.096,09 45.985.517,83 6.276.636,62
12. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 25.449,65 26.883,57
13. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 30.304,00 166.342,04
14. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 539.860,28 505.177,29
15. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 903.874,91 680.531,73
16. Sonstige betriebliche Aufwendungen 628.171,92 -2.016.153,46 363.656,75
Zwischenergebnis 609.815,34 178.734,62
17. Zinsen und ähnliche Erträge 68.917,67 132.479,93
davon aus verbundenen Unternehmen € 47.317,42 (Vj. T€ 27,7)
18. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 174.971,93 144.192,95
davon an verbundene Unternehmen € 19.685,12 (Vj. T€ 21,5) -106.054,26
19. Jahresüberschuss 503.761,08 167.021,60
20. Verlustvortrag -512.576,84 -1.110.677,64
21. Zugang durch Verschmelzung 0,00 431.079,20
22. Bilanzverlust -8.815,76 -512.576,84

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Convivo Mobile GmbH hat ihren Sitz in Bremen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB 18627 HB eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB), den einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie den Vorschriften der Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) aufgestellt.

Für den Jahresabschluss wird das Wahlrecht nach § 8 PBV ausgeübt, die Formblätter (§ 330 HGB) der PBV für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anlagen- und Fördernachweise anzuwenden.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Es wird ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage mit 20% pro Wirtschaftsjahr als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 250,00, aber nicht € 1.000,00 übersteigen.

Der Geschäfts- und Firmenwert resultiert aus der Übernahme bzw. Verschmelzung von Unternehmen und ihren Kundenstämmen. Er wird planmäßig über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren linear abgeschrieben. Dem Abschreibungszeitraum liegt eine Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer beim Erwerb der Anteile zugrunde.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen enthalten die noch für das Vorjahr nachzuzahlenden Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

IV. Angaben zur Bilanz

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 1.530 (Vorjahr: T€ 723,4).

Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag in Höhe von T€ 512,6 (Vorjahr: T€ 1.110,7) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Überstunden, Berufsgenossenschaft, Abschluss und Prüfung sowie ausstehende Rechnungen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Stichtag bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

T€
Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 1.271
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen 120.629
Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen 121.900

Die Leasingverträge enden spätestens im Jahr 2024 und betreffen Betriebsausstattung sowie mehrere Fahrzeuge.

Bei den Mietverträgen handelt es sich um langfristige Verträge für Alten- und Pflegeheime sowie sonstige Objekte, welche spätestens im Jahr 2049 enden bzw. zu dann kündbar sind.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und den ergänzenden Vorschriften der PBV aufgestellt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 119 (Vorjahr: T€ 478), die im Wesentlichen Ausbuchungen von verjährten Forderungsüberzahlungen und Verbindlichkeiten sowie erstattete Betriebskosten und Beiträge zur Berufsgenossenschaft enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 159 (Vorjahr: T€ 103), welche im Wesentlichen erhaltene Leistungen aus 2018 betreffen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Zuschüsse der Agenturen für Arbeit ausgewiesen. Im Vorjahresbericht wurden die Zuschüsse in den Löhnen und Gehältern berücksichtigt.

VI. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Kaufmann Torsten Gehle, Achim

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer):

Pflegedienst 691
Hauswirtschaftlicher Dienst 210
Betreuungsdienst 92
Verwaltungsdienst 49
Leitung 39
Sonstige Dienste 32
Technischer Dienst 22
1.135

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von T€ 8,8 auf neue Rechnung vorzutragen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Convivo Holding GmbH, Bremen, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Bremen, 29. Mai 2020

gez. Torsten Gehle

Anlagennachweis (gemäß Pflege-Buchführungsverordnung)

Entwicklung der Anschaffungswerte
Bilanzposten Stand am 1.1.2019
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2019
1 2 3 6 7
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.690,21 0,00 17.690,21 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.557,62 6.887,25 25.943,19 24.501,68
3. Geschäfts- oder Firmenwert 315.738,23 415.313,66 0,00 731.051,89
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 376.986,06 422.200,91 43.633,40 755.553,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 515.410,81 1.670,08 3.364,00 513.716,89
1.1 darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 515.410,81 1.670,08 3.364,00 513.716,89
2. Technische Anlagen 122.225,25 50.426,06 4.751,34 167.899,97
2.1 darunter: in Betriebsbauten und Außenanlagen 122.225,25 50.426,06 4.751,34 167.899,97
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 3.504.898,88 340.981,77 1.349.134,36 2.496.746,29
3.1 darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWG´s und Festwerte in Betriebsbauten 1.021.403,57 65.582,10 572.774,73 514.210,94
4. Fahrzeuge 249.217,22 29.617,00 131.846,22 146.988,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 99.216,46 79.451,28 35.252,30 143.415,44
5.1 darunter: für Betriebsbauten 99.216,46 79.451,28 35.252,30 143.415,44
Summe Sachanlagen 4.490.968,62 502.146,19 1.524.348,22 3.468.766,59
darunter: Summe der Positionen 1.1, 2.1, 3.1 und 5.1 1.758.256,09 197.129,52 616.142,37 1.339.243,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 175.001,02 0,00 175.001,02
2. Beteiligungen 765,00 0,00 0,00 765,00
Summe Finanzanlagen 765,00 175.001,02 0,00 175.766,02
Insgesamt 4.868.719,68 1.099.348,12 1.567.981,62 4.400.086,18
Entwicklung der Abschreibungen
Bilanzposten Stand am 1.1.2019
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Entnahme für Abgänge
Stand am 31.12.2019
1 8 9 12 13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 17.689,21 0,00 17.689,21 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 37.522,62 4.871,25 25.943,19 16.450,68
3. Geschäfts- oder Firmenwert 40.418,23 47.915,66 0,00 88.333,89
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 95.630,06 52.786,91 43.632,40 104.784,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 208.004,81 10.989,08 3.364,00 215.629,89
1.1 darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 208.004,81 10.989,08 3.364,00 215.629,89
2. Technische Anlagen 75.269,25 10.867,06 4.750,34 81.385,97
2.1 darunter: in Betriebsbauten und Außenanlagen 75.269,25 10.867,06 4.750,34 81.385,97
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 2.218.417,88 433.228,23 1.280.694,77 1.370.951,34
3.1 darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWG´s und Festwerte in Betriebsbauten 915.893,57 40.689,10 572.755,73 383.826,94
4. Fahrzeuge 185.556,22 31.989,00 109.050,22 108.495,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.1 darunter: für Betriebsbauten 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.687.248,16 487.073,37 1.397.859,33 1.776.462,20
darunter: Summe der Positionen 1.1, 2.1, 3.1 und 5.1 1.199.167,63 62.545,24 580.870,07 680.842,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 2.782.878,22 539.860,28 1.441.491,73 1.881.246,77
Restbuchwerte
Bilanzposten Stand am 31.12.2019
Stand am 31.12.2018
1 14 15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.051,00 6.035,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 642.718,00 275.320,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 650.769,00 281.356,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 298.087,00 307.406,00
1.1 darunter: Betriebsbauten und Außenanlagen 298.087,00 307.406,00
2. Technische Anlagen 86.514,00 46.956,00
2.1 darunter: in Betriebsbauten und Außenanlagen 86.514,00 46.956,00
3. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.125.794,95 1.286.481,00
3.1 darunter: in Betriebsbauten, in Außenanlagen, GWG´s und Festwerte in Betriebsbauten 130.384,00 105.510,00
4. Fahrzeuge 38.493,00 63.661,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 143.415,44 99.216,46
5.1 darunter: für Betriebsbauten 143.415,44 99.216,46
Summe Sachanlagen 1.692.304,39 1.803.720,46
darunter: Summe der Positionen 1.1, 2.1, 3.1 und 5.1 658.400,44 559.088,46
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 175.001,02 0,00
2. Beteiligungen 765,00 765,00
Summe Finanzanlagen 175.766,02 765,00
Insgesamt 2.518.839,41 2.085.841,46

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum vollständigen Jahresabschluss wurde nachstehender Bestätigungsvermerk erteilt:

"An die Convivo Mobile GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Convivo Mobile GmbH Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Convivo Mobile GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, den Vorschriften der Pflegebuchführungsverordnung und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Oyten, 31. August 2020

EPG Treuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. August 2020 festgestellt worden.

Im Rahmen der Feststellung des Jahresabschlusses wurde beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen

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