Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 10748
Vorher
T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mit beschränkter Haftung
Eingetragen
16.10.1989
Branche
Sonstige Vermittlungstätigkeiten für die Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Telefonische Vermittlung von Geschäftskontakten, Terminen, Abwicklung telefonischer Routinetätigkeiten, insbesondere auch durch Einschaltung und Schulung von Subunternehmen -, Unterstützung und Beratung bei der Errichtung und Auswahl von CallCentern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Picking
seit 13.7.2021
Prokura
Deanna Kaspar
seit 30.4.2009
Prokura
Hannelore Picking
seit 5.8.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

36.50% identifiziert63.50% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Hannelore PickingCCONE Nearshore Finance GmbH+1
36.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AUCTUS 177. Beteiligungsgesellschaft mbH
63.50%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
205.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mit beschränkter Haftung

Augsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die T&M Gesellschaft für Telefonmarketing mbh (T&M) ist ein Inhabergeführter Call- und Contact-Center-Betreiber mit dem Sitz in Augsburg, der mit eigenen Standorten in Augsburg, Krefeld und Sofia, Bulgarien sowie exklusiv für uns tätigen Dienstleistern in Bosnien (4 Standorte) und der Türkei (9 Standorte) seit über 30 Jahren die Kommunikation mit Endkunden von langjährigen Auftraggebern aus den Branchen Energiewirtschaft, Logistik, Elektronik-Einzelhandel und Telekommunikation übernimmt. Die T&M erbringt dieses Customer Care Outsourcing mittlerweile ausschließlich im Inbound-Bereich: hier nehmen die Mitarbeiter die Kundenanliegen in den Kanälen Telefon, E-Mail, Fax/Brief, WhatsApp und den gängigen Social-Media-Kanälen entgegen. Die Tätigkeiten beinhalten den umfassenden Premium-Kundenservice im technischen und kaufmännischen Bereich (Service & Sales) sowie die Betreuung von Interessenten- und Neukundenhotlines.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaft und Branchensituation

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation geprägt, bei gleichzeitig hohen, allerdings rückläufigen Inflationsraten. Die Ursachen für diese schwächer als allgemein noch Anfang 2023 erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der deutlichen Kaufkraftverluste insb. durch die Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Das Bruttoinlandsprodukts (BIP) ist im Jahr 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigten) um 0,1 Prozent gesunken. Für 2024 rechnet die Bundesregierung nur mit einem sehr geringen Wachstum von 0,2 Prozent. Damit befindet sich Deutschland weiterhin in einer Stagnationsphase.

Auch zu Beginn des Jahres 2024 blicken viele Unternehmen eher pessimistisch in die Zukunft. So ist z.B. der ifo-Geschäftsklimaindex im Januar 2024 gefallen. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind allerdings im Januar im positiven Bereich. Auch private Haushalte scheinen im Zuge der rückläufigen Inflationsraten und wieder steigender Realeinkommen etwas optimistischer - das GfK-Konsumklima ist im Januar leicht gestiegen. Die weltwirtschaftlichen Risiken für das Jahr 2024 bleiben allerdings angesichts der aktuellen Schwächephase, der anhaltenden geopolitischen Krisen und den damit ggf. verbundenen Steigerungen der Rohstoffpreise hoch. Auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus November 2023 zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 und die sich daraus ergebenden steuerpolitischen Anpassungsnotwendigkeiten der öffentlichen Haushalte belasten die wirtschaftlichen Perspektiven in Deutschland.

Aufgrund der Mindestlohnerhöhungen sowie den allgemeinen Schwierigkeiten am deutschen Arbeitsmarkt geeignetes Personal zu finden ist weiterhin ein Trend zu Verlagerung von CallCenter-Dienstleistungen ins Ausland zu beobachten. Allerdings führt dies in unseren Stammländern Bosnien und Herzegowina und Türkei zu erhöhtem Wettbewerb im-Markt für deutschsprachige CallCenter-Leistungen. Wegen der hohen Inflationsraten und den damit verbundenen starken Mindestlohnerhöhungen insb. in der Türkei steigen auch die Personalkosten stark an, die Kostenvorteile sinken.

2.2 Geschäftsverlauf

Umsatz und Auftragsentwicklung

Trotz der gesamtwirtschaftlichen Lage war das Geschäftsjahr 2023 für die T&M ein erfolgreiches Jahr. Durch die dauerhaft sehr gute Auftragslage und den stetigen Ausbau der Projekte mit unseren Bestandskunden sowie durch die Hinzugewinnung eines namhaften Kunden aus der Telekommunikationsbranche konnte die T&M deutlich wachsen.

Im Geschäftsjahr 2023 stieg der Umsatz der T&M auf 32.890,8 TEUR (Vorjahr 26.330,2 TEUR). Damit konnte der Umsatz um fast ein Viertel (+24,9 Prozent) gesteigert werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde noch der größte Teil der Projekte mit eigenständigen Partnern in Bosnien und Herzegowina sowie der Türkei abgewickelt. Auf die seit 2021 bestehende Tochtergesellschaft T&M Bulgaria O.O.D in Sofia, Bulgarien sowie die im Berichtsjahr neu gegründete T&M Smalltalk GmbH in Krefeld entfiel im Jahr 2023 nur ein geringer Umsatzanteil. An beiden Gesellschaften hält die T&M eine Mehrheitsbeteiligung von jeweils 51 Prozent. Die Minderheitsbeteiligung entfiel jeweils auf die vor Ort tätigen Partner, die vorher bereits langjährig für die T&M als exklusive Unterauftragnehmer tätig waren. So sichert sich die T&M langfristig das notwendige Know-how zum erfolgreichen Betreiben der CallCenter-Dienstleistungen.

Auftragslage

Die Auftragslage der T&M ist weiterhin stabil und wachsend. Mit unseren großen Auftraggebern haben wir Vertragsbeziehungen mit langen Laufzeiten bzw. langen Kündigungsfristen. Für das Jahr 2024 werden die bestehenden FTE-Volumina (Bedarf an Vollzeit-Arbeitskräften) in einigen Projekten gleichbleiben bzw. - gerade bei komplexen und damit hochpreisigen und zukunftsträchtigen Themen - wachsen.

Personal

Die wichtigste Ressource im CallCenter-Bereich ist das Personal. Gerade bei komplexen Projekten steigt die Fluktuation im Bereich der CallCenter-Agenten. Diese bleibt eine große Herausforderung für alle CallCenter-Standorte, da für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter nicht immer ausreichend qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Gerade bei den CallCenter-Standorten in der Türkei kämpfen wir seit Jahren mit den halbjährlichen Anhebungen der Mindestlöhne durch den türkischen Staat. Der türkische Mindestlohn hat sich mit der Mindestlohnanhebung zum 01.01.2024 im Vergleich zum Mindestlohn am 01.01.2023 verdoppelt (+ 100,02 Prozent). Unter Berücksichtigung des starken Verfalls der türkischen Währung betrug die Erhöhung des Mindestlohnes wechselkursbereinigt immer noch über 23 Prozent. Auch wenn die gezahlten Ist-Löhne in der Türkei nicht in allen Bereichen analog zur Mindestlohnerhöhung angepasst wurden, konnten die Kostensteigerungen nicht in allen Projekten durch entsprechende Erhöhungen der Konditionen durch die Auftraggeber vollständig aufgefangen werden. Dieser Kostendruck besteht grundsätzlich auch bei den CallCenter-Standorten in Bosnien und Herzegowina. Allerdings sind hier die gesetzlichen Mindestlohnerhöhungen wesentlich geringer (+ 3,86 Prozent in 2023) so dass die Kostensteigerungen deutlich moderater ausfallen.

Zur Personalrekrutierung setzen wir zunehmend auf eine Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und nutzen die gängigen Social-Media-Kanäle. Gerade in Bosnien und Herzegowina konnten wir so die Personalrekrutierung deutlich ausweiten. Durch eine Ausweitung unserer Standorte in Regionen mit geringerem Wettbewerb im Markt für deutschsprachige CallCenter-Agenten konnten wir sowohl in Bosnien und Herzegowina als auch in der Türkei ein ausreichendes Personalwachstum sicherstellen. Diese Entwicklung wird auch im Jahr 2024 anhalten.

Finanzierungsmaßnahmen:

Aufgrund der weiteren Thesaurierung der angefallenen Gewinne konnte der Betriebsmittelkreditbedarf im Jahr 2023 weiter vermindert werden, obwohl die T&M durchschnittlich ca. eineinhalb Monatsumsätze für die angeschlossenen Mehrheitsbeteiligungen bzw. selbständigen Partner vorfinanziert. So konnte der Zinsaufwand um fast 80% von 17,1 TEUR im Jahr 2022 auf 3,7 TEUR im Jahr 2023 gesenkt werden. Demgegenüber stiegen die Zinserträge von 14,3 TEUR auf 22,9 TEUR an. Allerdings wird der Finanzmittelbedarf der T&M aufgrund von geplanten Investitionen in 2024 (Aufbau von Mehrheitsbeteiligungen bei den bisher selbständigen Partnern in Bosnien und Herzegowina und der Türkei) deutlich ansteigen.

Sonstige wesentliche Themen

Für das Geschäftsjahr 2024 ist die Integration der bisher eigenständigen Partner in Bosnien und Herzegowina und der Türkei als Mehrheitsbeteiligungen der T&M geplant. Zu diesem Zweck werden in diesen Ländern neue Gesellschaften gegründet an denen die T&M mindestens 51% der Gesellschaftsanteile hält. Die bisherigen Partner bleiben mit einer Beteiligung von bis zu 49% an Bord und sichern die weitere Geschäftsentwicklung. In diesem Zusammenhang haben wir uns zum 31.12.2023 von einem der beiden CallCenter-Partner in der Türkei getrennt und konzentrieren uns auf die beiden bestehenden Unternehmen in der Türkei bzw. Bosnien und Herzegowina. Wir können die Volumina, die dieser türkische Partner bisher abgedeckt hat, bei den verbleibenden Partner neu aufbauen und stärken diese somit deutlich. Außerdem vereinfachen sich viele Steuerungsprozesse. Allerdings wird dieser Aufbauprozess bis weit ins zweite Halbjahr 2024 hinein andauern.

Ertragslage

01.01.2023 bis 31.12.2023 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR % EUR %
Umsatzerlöse 32.890.821,17 100,0 26.330.184,43 100,0
Sonst. betriebIiche Erträge 108.671,89 0,3 50.370,57 0,2
- Materialaufwand / bezogene Leistungen 25.326.375,55 77,0 22.395.241,40 85,0
- Personalaufwand 2.774.270,73 8,4 1.125.843,38 4,3
- Abschreibungen 54.924,04 0,2 18.271,39 0,1
- Sonst. betr. Aufwand 827.125,63 2,5 551.559,74 2,1
- Finanzergebnis 19.171,08 0,1 -521.712,00 -2,0
Ergebnis vor Steuern 4.035.968,19 12,3 1.767.927,09 6,7
- Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.304.479,71 0,0 572.253,00 2,2
sowie sonstige Steuern
Jahresergebnis 2.731.488,48 8,3 1.195.674,09 4,5

Aufgrund der weiteren Verlagerung von Auftragsvolumina der T&M ins noch kostengünstigere Ausland und des konsequenten Ausbaus komplexer und damit hochpreisiger Projekte konnte der betriebliche Rohertrag um über 92% auf 7.673,1 TEUR (Vorjahr: 3.985,3 TEUR) überdurchschnittlich ges teigert werden. Damit trugen im Geschäftsjahr 2023 die im Vorjahr getätigten umfangreichen Investitionen in Mitarbeiter-Aufbau und -Entwicklung Früchte.

Die Personalkosten (+ 146,4 Prozent), Raumkosten (+ 191,3 Prozent) und Fahrzeugkosten (+ 61,6 Prozent) sind insb. aufgrund der Verschmelzung der Limez GmbH auf die T&M im Geschäftsjahr 2023 stark angestiegen. Durch diese Verschmelzung zum 01.01.2023 stieg die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl der T&M von 13 auf 57 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Insgesamt sind die Gemeinkosten um 115,6 Prozent von 1.695,7,9 TEUR auf 3.656,5 TEUR im Berichtsjahr angestiegen.

Letztendlich konnte das Ergebnis vor Steuern im Geschäftsjahr 2023 um 128,3 Prozent auf 4.036,0 TEUR (Vorjahr 1.767,9 TEUR) sehr erfreulich und deutlich über den Planwerten gesteigert werden. Bei einer Umsatzrendite (vor Steuern) von 12,3 Prozent konnte die T&M das bisher beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielen.

Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022
EUR % EUR %
Aktivseite
Anlagevermögen 166.134,84 1,4 202.469,42 2,6
Forderungen 8.816.609,75 73,6 6.126.928,87 79,0
Sonst. Vermögensgegenstände 112.479,17 0,9 343.839,68 4,4
Flüssige Mittel 2.877.269,57 24,0 1.083.329,46 14,0
Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,0 571,00 0,0
Summe Aktivseite 11.972.493,33 100,0 7.757.138,43 100,0

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
EUR % EUR %
Eigenkapital 5.165.689,59 43,1 2.607.545,93 33,6
Lieferverbindlichkeiten 3.549.328,14 29,7 3.946.531,54 50,9
Sonst. Verbindlichkeiten 1.624.123,95 13,6 618.614,74 8,0
Rückstellungen 1.633.351,65 13,6 584.446,22 7,5
Summe Passivseite 11.972.493,33 100,0 7.757.138,43 100,0

Aufgrund der Ausweitung des Geschäftsvolumens und der Verschmelzung mit der Limez GmbH stieg die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 54,3 Prozent auf 11.972,5 TEUR (Vorjahr: 7.757,1 TEUR). Das Anlagevermögen ist aufgrund planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen von 202,5 TEUR auf 166,1 TEUR (- 18 Prozent) zurückgegangen.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind von 6.470,8 TEUR auf 8.929,1 TEUR (+ 38 Prozent) gestiegen. Der Bestand an liquiden Mitteln konnte auf 2.877,3 TEUR gesteigert werden (Vorjahr: 1.083,3 TEUR). Die Steigerung um 166 Prozent ist auf die positive Finanz- und Ertragslage zurückzuführen.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der Einstellung von 2.000,0 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen und durch den thesaurierten Bilanzgewinn auf 5.165,7 TEUR (Vorjahr: 2.607,5 TEUR). Dadurch stieg die Eigenkapitalquote auf 43,1 Prozent (Vorjahr: 33,6 Prozent). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund von Vorauszahlungen im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 3.549,3 TEUR gesunken. Die Erhöhung der Rückstellungen von 584,4 TEUR auf 1.633,4 TEUR sowie die Erhöhung der Sonstigen Verbindlichkeiten von 618,6 TEUR auf 1.624,1 TEUR ist vor allem auf die gestiegenen Steuern zurückzuführen. Kreditverbindlichkeiten bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Finanzlage

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 konnte weitgehend auf eine Inanspruchnahme der bestehenden Kontokorrentlinie verzichtet werden.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit der T&M sank leicht um 7,3 Prozent auf 2.042,8 TEUR (Vorjahr: 2.202,9 TEUR). An die Gesellschafterin wurde eine Auszahlung in Höhe von 173,3 TEUR getätigt. Die liquiden Mittel betrugen zum 31.12.2023 2.877,3 TEUR (Vorjahr: 1.083,3 TEUR).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung der Unternehmensgruppe zieht die Gesellschaft die Umsatzerlöse, die Umsatzrendite und das Vorsteuerergebnis heran. Vgl. diesbezüglich oben die Ausführungen unter Ertragslage.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

3. Ausblick, Chancen & Risiken

Ausblick

Die T&M ist - insb. auch durch die anstehende Integration der bisher selbständig agierenden Partner als Mehrheitsbeteiligungen in die T&M-Gruppe - für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Die T&M verfügt über ein breites Auftraggeber-Portfolio in den Branchen Energie, Telekommunikation, Logistik und Elektronik-Einzelhandel. So sind wir auch bei konjunkturellen Schwankungen einzelner Branchen gut abgesichert.

Wir gehen - trotz einer weiterhin zu erwartenden wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland von einer leichten Umsatzsteigerung in den nächsten Jahren aus. Ein Teil ergibt sich aus der (zumindest teilweisen) Weitergabe von steigenden Personalkosten aufgrund von Mindestlohnerhöhungen in den relevanten Ländern. Mit mehreren Auftraggebern konnte bereits eine Ausweitung des Geschäftsvolumens vereinbart werden.

Wir planen mit einer leicht sinkenden operativen Umsatzrendite 2024, da wir davon ausgehen, nicht alle Kostensteigerungen vollständig an unsere Auftraggeber weiter reichen zu können. Auf der anderen Seite wird die T&M in 2024 signifikante Beteiligungserträge erzielen können.

In Summe rechnen wir mit einer leichten Steigerung des Ergebnisses vor Steuern.

Chancen

Chancen ergeben sich zum einen durch eine, teilweise bereits vereinbarte, Ausweitung der bestehenden Projekte und zum anderen durch eine Erweiterung der angebotenen CallCenter-Leistungen auf den englischsprachigen Markt. Aufgrund der Fokussierung auf komplexe, insb. auch Sales-lastige Projekte können wir uns von vielen Wettbewerbern abheben.

Risiken

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir keine direkten Risiken durch eine Verlagerung von Geschäftsprozessen weg von CallCenter-Dienstleistungen hin zu KI-gestützten IT-Lösungen. Wir werden uns weiterhin auf komplexe, insb. auch Sales-lastige Projekte fokussieren; hier erwarten wir für die nächsten drei bis fünf Jahre noch keine Ablösung durch KI-Lösungen.

Grundsätzliche Risiken bestehen weiterhin - wie in den Vorjahren auch - durch Kostensteigerungen, die nicht vollumfänglich an die Auftraggeber durchgereicht werden können. Unsere Verträge mit Auftraggebern haben lange Laufzeiten bzw. Kündigungsfristen. Wir gehen nicht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 bestehende Verträge nicht verlängert / gekündigt werden. Zahlungsausfall-Risiken sehen wir nicht. Die CallCenter-Arbeitsplätze der T&M sind stark IT-basiert; grundsätzlich wäre ein Ausfall der IT-Infrastruktur ein Risiko für die T&M: Ein umfangreiches IT-Notfallkonzept und redundante Systeme und Anbindungen reduzieren dieses Risiko deutlich.

Gesamtausblick

Die T&M ist für die nächsten Jahre gut aufgestellt. Umsätze und Ergebnisse werden, entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, moderat steigen. Die Integration der Partner in Bosnien und Herzegowina und der Türkei sichern die Produktionsstandorte ab. Die Fokussierung auf komplexe und /oder Sales-lastige Projekte gewährleistet dauerhafte Auftragsvolumina.

 

Augsburg, 20.6.2024

Hannelore Picking

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 166.134,84 202.469,42
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 6.855,00
II. Sachanlagen 93.984,00 129.542,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 93.984,00 129.542,00
III. Finanzanlagen 72.149,84 66.072,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.175,17 22.960,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 43.974,67 43.112,42
B. Umlaufvermögen 11.806.358,49 7.554.098,01
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.929.088,92 6.470.768,55
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.877.269,57 1.083.329,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 571,00
Summe Aktiva 11.972.493,33 7.757.138,43

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.165.689,59 2.607.545,93
I. Gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Kapitalrücklage 187.056,39 187.056,39
III. Gewinnrücklagen 2.000.000,00
IV. Bilanzgewinn 2.773.633,20 2.215.489,54
davon Gewinnvortrag 42.144,72 1.019.815,45
B. Rückstellungen 1.633.351,65 584.446,22
C. Verbindlichkeiten 5.173.452,09 4.565.146,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 47.922,70
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.173.452,09 4.517.223,58
Summe Passiva 11.972.493,33 7.757.138,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.673.319,36 3.985.313,60
2. Personalaufwand 2.773.663,12 1.125.843,38
a) Löhne und Gehälter 2.308.901,78 986.918,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 464.761,34 138.924,52
davon für Altersversorgung 7.566,30 2.969,16
3. Abschreibungen 54.924,04 18.271,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 54.924,04 18.271,39
davon außerplanmäßige Abschreibungen 6.708,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 827.935,09 551.559,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.860,48 14.261,75
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 518.867,60
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 518.867,60
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.689,40 17.106,15
davon an verbundene Unternehmen 867,30 558,20
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.302.364,71 570.071,15
9. Ergebnis nach Steuern 2.733.603,48 1.197.855,94
10. sonstige Steuern 2.115,00 2.181,85
11. Jahresüberschuss 2.731.488,48 1.195.674,09
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 42.144,72 1.019.815,45
13. Bilanzgewinn 2.773.633,20 2.215.489,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mit beschränkter Haftung
Firmensitz laut Registergericht: Augsburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: 10748

Der Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - der T&M Gesellschaft für Telefonmarketing mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der deutschen handelsrechtlichen Vorschriften, der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags sowie unter Beachtung des GmbHG erstellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Forderungen aus Lieferung und Leistung

In den Forderungen aus Lieferung und Leistung sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 9.766,73 EUR (Vorjahr 0,00 EUR) enthalten.

Eigenkapital

Der Jahresabschluss wurde unter teilweiser Gewinnverwendung aufgestellt.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 97.427,20 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 145.643,24 EUR

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: Die im Rahmen der Verschmelzung aufgenommene Internetseite der Limez Service GmbH wurde im Berichtsjahr außerplanmäßig abgeschrieben, da hierfür keine Verwendung mehr bestand.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.622,50 -7.000,00 6.621,50 146,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 13.622,50 -7.000,00 6.621,50 146,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.493,70 12.512,04 139.021,74 48.070,04 93.984,00
Summe Sachanlagen 220.493,70 12.512,04 139.021,74 48.070,04 93.984,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22.960,00 17.965,17 0,00 28.175,17
-12.750,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 43.112,42 862,25 0,00 43.974,67
Summe Finanzanlagen 66.072,42 18.827,42 0,00 72.149,84
-12.750,00
Summe Anlagevermögen 300.188,62 31.339,46 145.643,24 48.216,04 166.134,84
-19.750,00
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.855,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.855,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.542,00
Summe Sachanlagen 129.542,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 22.960,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 43.112,42
Summe Finanzanlagen 66.072,42
Summe Anlagevermögen 202.469,42

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
übrige Verbindlichkeiten 5.173,4 5.173,4 0,0 0,0
Summe 5.173,4 5.173,4 0,0 0,0

Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung

In den Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 330.748,85 EUR (Vorjahr 525.494,71 EUR) enthalten.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außergewöhnliche Aufwendungen und Erträge

Die Anteile an der T & M Communikom Mannheim GmbH wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr veräußert. Hieraus resultiert ein außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von 12.749,00 EUR, der unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen ist.

Mit Wirkung zum 1.1.2023 wurde die Limez Service GmbH auf die T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mbH verschmolzen. Das Verschmelzungsergebnis von 12.987,26 EUR wird in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt. Aufgrund der Verschmelzung und der damit einhergehenden Übernahme von Personal sind die Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen, darin insbesondere Mietaufwendungen und Reisekosten nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Ohne die Verschmelzung hätten sich keine wesentlichen Veränderungen dieser Positionen ergeben.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 52,75
leitende Angestellte 4,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 57,25
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 44,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 12,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Hannelore Picking.

Erster Geschäftsführer: Hannelore Picking ausgeübter Beruf: Kauffrau

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter im Anhang gem. § 285 Nr. 9 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an: Frau Hannelore Picking

Die Gesamtleitung hatten die nachfolgenden Personen: Frau Hannelore Picking

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
TEUR
T&M Bulgaria OOD 51,00% 280 317
T&M Smalltalk GmbH 51,00% liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor
T&M IMS Group d.o.o 51,00% liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor

Die T&M Smalltalk GmbH wurde im Geschäftsjahr neu gegründet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.731.488,48 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.773.633,20 EUR, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 2.773.633,20 EUR vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Augsburg, 20.6.2024

gez. Hannelore Picking, Geschäftsführerin

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der T & M Gesellschaft für Telefonmarketing mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü

fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 12. Juli 2024

O&P
GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer

Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss gegebenenfalls nur teilweise offengelegt wird.

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