pro-beam Service GmbHLiquidiert

Zeppelinstraße 26, 82205 Gilching, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 246353
Eingetragen
28.1.2019
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen ergänzt: Betätigung auf dem Gebiet der Strahl- und Beschichtungstechnik für Bearbeitung von Gegenständen aller Art, wie z.B. Fügen, Bohren, Beschichten, Härten, Abtragen und Auftragen sowie andere Technologien zur Behandlung von Gegenständen. Insbesondere ist die Gesellschaft berechtigt, auf den erwähnten Gebieten. a) Anlagen zu entwickeln, zu projektieren, zu fertigen und zu vertreiben; b) Dienstleistungen jeder Art durchzuführen; c) technische Entwicklungen durchzuführen, gewerbliche Schutzrechte zu erwerben und/oder Nutzungsrechte an solchen Schutzrechten zu erwerben oder zu vergeben, Beratungen durchzuführen und Gutachten zu erstellen.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Dr. Müller
seit 31.3.2021
Prokura
Karl Grubmüller
seit 31.3.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG (vormals: pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG)

Gilching (vormals: Planegg)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 218.989,01 243.379,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 455.500,40 683.250,60
674.489,41 926.630,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.928.580,23 7.477.378,07
2. technische Anlagen und Maschinen 7.370.093,73 5.553.804,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.874.616,42 1.808.853,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.186.148,81 2.724.276,53
22.359.439,19 17.564.312,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 137.625,00 137.625,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 100,00
147.625,00 147.725,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.300.577,90 2.127.016,25
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 8.222.861,28 13.502.761,39
3. fertige Erzeugnisse und Waren 501.966,98 721.829,74
4. geleistete Anzahlungen 16.008.162,67 15.160.055,71
5. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -21.831.301,81 -21.920.993,11
5.202.267,02 9.590.669,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.080.115,38 7.082.163,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.818.366,56 2.083.999,48
9.898.481,94 9.166.162,87
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.361.200,80 1.952.143,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 139.928,17 206.591,71
D. Aktive latente Steuern 542.823,50 454.782,75
43.326.255,03 40.009.018,54

PASSIVA

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Kommanditkapital 1.033.747,00 1.033.747,00
II. Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 687.285,37 878.720,94
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 407.802,77 367.027,93
IV. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 16.056.673,17 17.774.365,17
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 367.777,30 494.317,02
2. sonstige Rückstellungen 4.924.505,89 5.228.277,92
5.292.283,19
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.173.540,05 7.083.910,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.059.440,05 (Vj. € 2.141.410,99)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: € 1.010.500,00 (Vj. € 1.098.900,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.456.294,01 1.625.162,45
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 5.456.294,01 (Vj. € 1.625.162,45)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.086.104,09 3.152.808,64
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 6.086.104,09 (Vj. € 3.152.808,64)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 63.631,34 61.031,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 63.631,34 (Vj. € 61.031,34)
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.068.894,04 2.309.649,14
19.848.463,53 14.232.562,56
- davon ggü. Gesellschaftern: € 939.966,13 (Vj. € 688.413,56)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.580.640,83 (Vj. € 1.709.649,14)
43.326.255,03 40.009.018,54

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Geschäftsjahr
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 55.936.104,75 47.775.260,15
2. Erhöhung (+)/Verminderung (-) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -5.383.734,21 4.437.589,55
3. andere aktivierte Eigenleistungen 148.564,96 1.596,00
4. sonstige betriebliche Erträge 1.266.073,17 1.432.293,14
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -6.280.847,77 -14.016.003,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -5.052.285,10 -4.551.313,76
-11.333.132,87 -18.567.316,77
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -19.245.640,01 -15.652.458,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.601.735,63 -2.958.753,87
-22.847.375,64 -18.611.212,63
- davon für Altersversorgung € -182.483,61 (Vj. € -190.728,92)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.590.003,34 -2.298.371,12
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -15.355.097,03 -11.536.256,33
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 110.109,20 1.148.994,07
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.559,09 8.282,52
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -210.417,18 -274.956,16
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -382.857,29 -815.110,64
- davon latente Steuern € 88.040,75 (Vj. € 75.684,00)
13. Ergebnis nach Steuern -640.206,39 2.700.791,78
14. sonstige Steuern -61.326,45 -18.786,10
15. Jahresfehlbetrag -701.532,84 2.682.005,68
16. Ergebnisanteil fremder Gesellschafter 592.374,66 -2.549.165,62
17. Jahresfehlbetrag nach Anteilen Dritter -109.158,18 132.840,06
18. Gewinn- / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 878.720,94 1.593.511,87
19. Entnahme der Gesellschafter -82.277,39 -1.007.541,24
20. Entnahme aus der Kapitalrücklage 0,00 159.910,25
21. Bilanzgewinn 687.285,37 878.720,94

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Kapitalanteile Rücklagen
Kapitalanteile der Kommanditisten
EUR
Summe
EUR
Kapitalrücklage gem. Gesellschaftsvertrag
EUR
Stand 31.12.2017 1.033.747,00 1.033.747,00 159.910,25
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 -159.910,25
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2018 1.033.747,00 1.033.747,00 0,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2019 1.033.747,00 1.033.747,00 0,00
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen
Rücklage gem. Gesellschaftsvertrag
EUR
sonstige Gewinnrücklagen
EUR
Summe
EUR
Summe
EUR
Summe
EUR
Stand 31.12.2017 0,00 1.593.511,87 1.593.511,87 1.753.422,12 2.787.169,12
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -1.007.541,24 -1.007.541,24 -1.007.541,24 -1.007.541,24
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 159.910,25 159.910,25 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 132.840,06 132.840,06 132.840,06 132.840,06
Stand 31.12.2018 0,00 878.720,94 878.720,94 878.720,94 1.912.467,94
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -82.277,39 -82.277,39 -82.277,39 -82.277,39
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 -109.158,18 -109.158,18 -109.158,18 -109.158,18
Stand 31.12.2019 0,00 687.285,37 687.285,37 687.285,37 1.721.032,37
Nicht beherrschende Anteile Konzern-Eigenkapital
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne und Verluste
EUR
Summe
EUR
Summe
EUR
Stand 31.12.2017 7.151.731,45 796.244,56 7.668.933,90 15.616.909,91 18.404.079,03
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00 0,00 -1.007.541,24
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -28.780,03 0,00 -28.780,03 -28.780,03
sonstige Veränderungen -105.437,47 -392.521,44 509.971,67 12.012,76 12.012,76
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 -7.915,16 2.549.165,62 2.541.250,46 2.674.090,52
Stand 31.12.2018 7.046.293,98 367.027,93 10.728.071,19 18.141.393,10 20.053.861,04
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital -1.125.317,34 0,00 0,00 -1.125.317,34 -1.207.594,73
Währungsumrechnung 0,00 47.288,14 0,00 47.288,14 47.288,14
Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag 0,00 -6.513,30 -592.374,66 -598.887,96 -708.046,14
Stand 31.12.2019 5.920.976,64 407.802,77 10.135.696,53 16.464.475,94 18.185.508,31

Konzernkapitalflussrechnung

2019
T€
2018
T€
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile) -702 2.682
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.590 2.298
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -110 1.282
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -217 -65
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.570 -4.093
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.526 -1.067
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 57 -1.696
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 209 267
- Sonstige Beteiligungserträge -110 -1.149
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 383 815
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 -397
-/+ Ertragsteuerzahlungen -421 -533
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 12.775 -1.656
Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -141 0
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 17 887
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.056 -6.190
- Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 1.071
+ Erhaltene Zinsen 2 8
+ Erhaltene Dividenden 110 1.149
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -7.068 -3.075
Finanzierungstätigkeit
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 15
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 3.055
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -1.910 0
Konzernkapitalflussrechnung
- Gezahlte Zinsen -210 -275
- Gezahlte Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -82 0
- Gezahlte Ausschüttungen an andere Gesellschafter -1.125 -1.008
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.328 1.788
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 2.379 -2.943
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.952 4.908
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 30 -13
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.361 1.952

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019

1. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen besteht unter der Firma pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Gilching. Die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG ist im Handelsregister des Amtsgerichtes München unter HRA 76696 eingetragen.

Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung der pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG durch die pro-beam Verwaltungs AG, Gilching, welche die persönlich haftende Gesellschafterin der pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG ist. Die pro-beam Verwaltungs AG hat sich im April 2019 umfirmiert und heißt seitdem pro-beam Verwaltungs GmbH. Die pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG firmiert seitdem unter pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG.

Das Mutterunternehmen hat den Konzernabschluss unter Beachtung der Vorschriften der §§ 290 ff. HGB erstellt. Bei der Erstellung des Konzernabschlusses wurden im Wesentlichen die Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Commitee (DRSC) beachtet.

Die Gliederung der Konzernbilanz entspricht § 266 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Konzernanhang aufgeführt.

2. Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis besteht neben der pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG, Gilching, als Mutterunternehmen aus folgenden Unternehmen:

Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital * letztes Jahresergebnis *
1. pro-beam GmbH & Co. KGaA sowie mittelbar über diese Gesellschaft: Gilching 26,8% 20.873 696
2. pro-beam systems GmbH Neukirchen 100% 1.415 514
3. pro-beam additive GmbH (vormals: pro-beam technologies GmbH) Gilching 100% -846 -856
4. pro-beam Service GmbH Gilching 100% 680 312
5. pro-beam Immobilien Besitz- und Verwaltungsgesellschaft mbH Gilching 100% -136 -13
6. pro-beam electron beam technology Suzhou Co. Ltd., China Suzhou, China 100% 3.085 537
7. pro-beam USA Inc., USA Aurora, USA 100% 158 195

* in TEUR

Die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG (vormals: pro-beam Beteiligungs AG & Co. KG) ist persönlich haftende Gesellschafterin der pro-beam GmbH & Co. KGaA (vormals: pro-beam AG & Co. KGaA). Von Gesetzes wegen steht ihr daher die Geschäftsführung bei der Tochtergesellschaft zu (§ 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB).

Folgende verbundene Unternehmen werden nicht einbezogen:

Beteiligungsquote Kapitalanteil
in T€
8. pro-beam GmbH & Co. Objekt Gilching KG, Passau 100% 10

Die Objektgesellschaft Nr. 8 wird nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil das Mutterunternehmen gem. § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB bei wirtschaftlicher Betrachtung nicht die Mehrheit der Risiken und Chancen trägt. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2019 betrug T€ -183, der Jahresfehlbetrag 2019 betrug T€ -5.

Die nachfolgend aufgeführten Gesellschaften werden von den Befreiungsvorschriften des § 264 Absatz 3 HGB Gebrauch machen und ihren Jahresabschluss nicht offenlegen:

 

1. pro-beam GmbH & Co. KGaA

 

2. pro-beam systems GmbH

 

4. pro-beam Service GmbH

3. Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens, das ist der 31. Dezember, aufgestellt. Dieser Stichtag entspricht dem Abschlussstichtag aller einbezogenen Gesellschaften.

Vor der Zusammenfassung der Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden die Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen hinsichtlich der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften nach den von der Muttergesellschaft vorgegebenen konzerneinheitlichen Richtlinien auf die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HB II) übergeleitet.

Die pro-beam electron beam technology Ltd. (VR China) bilanziert in Landeswährung. Der Umrechnungskurs EURO zur Landeswährung beträgt für China 1: 7,7355 (Jahresergebnis) und 1: 7,8205 (Bilanzstichtag). Die pro-beam USA bilanziert in Landeswährung. Der Umrechnungskurs EURO zur Landeswährung beträgt für USA 1: 1,1195 (Jahresergebnis) und 1: 1,1234 (Bilanzstichtag).

3.1 Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wird nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den jeweiligen Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung durchgeführt. Das Eigenkapital des Tochterunternehmens ist mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen im Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3, Abs. 2 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten.

Im Berichtsjahr wurde die pro-beam Service GmbH aus der pro-beam systems GmbH ausgegliedert. Aus Konzernsicht erfolgte keine Anpassung der Kapitalkonsolidierung, da sich dadurch keine Veränderung des Konsolidierungskreises ergab.

Ein nach der Verrechnung der Anschaffungskosten für die Anteile mit dem (neubewerteten) Eigenkapital verbleibender Unterschiedsbetrag ist in der Konzernbilanz, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als "Geschäfts- oder Firmenwert" und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital auszuweisen. Passivische Unterschiedsbeträge werden direkt in die Konzernrücklagen eingestellt bzw. erfolgswirksam vereinnahmt, soweit feststeht, dass sie einem realisierten Gewinn entsprechen bzw. die ungünstigen Entwicklungen eingetreten oder die erwarteten Aufwendungen angefallen sind.

Im Berichtsjahr 2016 führte die Zahlung einer Abfindung durch die Gesellschaft im Zuge des Ausscheidens eines Kommanditisten zu einem aktiven Unterschiedsbetrag von € 1.138.751, der einen Geschäfts- oder Firmenwert darstellt. Aufgrund seines Zugangs zum 31.12.2016 erfolge im Berichtsjahr 2017 erstmals eine planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts zu 1/5.

In Höhe der Minderheitenanteile von fremden Gesellschaftern werden in der Konzernbilanz "Nicht beherrschende Anteile" ausgewiesen.

3.2 Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Aufrechnung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

3.3 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnlichen Erträge werden ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

3.4 Zwischenergebniseliminierung

Zwischenergebnisse, die auf Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, wurden im vorliegenden Konzernabschluss eliminiert, soweit diese nicht unwesentlich waren und für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung waren (Wesentlichkeit).

4. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der pro-beam Beteiligungs GmbH & Co.KG geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwischen 3 und 5 Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre bzw. 5 Jahre (Zugang 31.12.2016) abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegegenstände mit einem Einzelanschaffungspreis bis EUR 800,00 wurden im Geschäftsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem Nennwert bilanziert. Bei dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Prinzips der verlustfreien Bewertung angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Zahlungen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Kommanditkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse. Sie werden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Erfüllungsbeträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und den Verbindlichkeiten grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs.

Im Konzernabschluss werden die Bilanzen der einbezogenen Unternehmen mit dem Stichtagskurs erfolgsunwirksam umgerechnet. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erträge und Aufwendungen mit den Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen bewertet.

5. Angaben zur Bilanz

5.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Konzernanlangespiegel

Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Währungsdifferenz
EUR
Anfangs bestand
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.172.560,75 244,46 2.172.805,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.742.460,96 0,00 2.742.460,96
Immaterielle Vermögensgegenstände 4.915.021,71 244,46 4.915.266,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.435.062,00 0,00 10.435.062,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.565.083,26 12.218,93 31.577.302,19
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.289.341,60 2.469,16 4.291.810,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.724.276,53 455,19 2.724.731,72
Sachanlagen 49.013.763,39 15.143,28 49.028.906,67
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 0,00 10.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 157.624,00 0,00 157.624,00
3. Wertpapiere 100,00 0,00 100,00
Finanzanlagen 167.724,00 0,00 167.724,00
SUMME 54.096.509,10 15.387,74 54.111.896,84
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
Anschaffungs-Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 140.873,21 7.365,26 0,00 2.306.313,16
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 2.742.460,96
Immaterielle Vermögensgegenstände 140.873,21 7.365,26 0,00 5.048.774,12
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 665.907,63 0,00 0,00 11.100.969,63
2. technische Anlagen und Maschinen 2.456.850,41 116.825,36 903.667,34 34.820.994,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 567.916,84 9.425,87 0,00 4.850.301,73
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.365.084,43 0,00 -903.667,34 5.186.148,81
Sachanlagen 7.055.759,31 126.251,23 0,00 55.958.414,75
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 10.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 157.624,00
3. Wertpapiere 0,00 100,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 100,00 0,00 167.624,00
SUMME 7.196.632,52 133.716,49 0,00 61.174.812,87
kumulierte Abschreibunge 01.01.2019
EUR
Währungsdifferenz
EUR
Anfangs bestand
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.929.181,13 0,00 1.929.181,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.059.210,36 0,00 2.059.210,36
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.988.391,49 0,00 3.988.391,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.957.683,93 0,00 2.957.683,93
2. technische Anlagen und Maschinen 26.011.278,47 5.638,95 26.016.917,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.480.488,47 977,79 2.481.466,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 31.449.450,87 6.616,74 31.456.067,61
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 19.999,00 0,00 19.999,00
3. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 19.999,00 0,00 19.999,00
SUMME 35.457.841,36 6.616,74 35.464.458,10
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Währungsdifferenz
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158.143,05 0,00 0,00 2.087.324,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 227.750,20 0,00 0,00 2.286.960,56
Immaterielle Vermögensgegenstände 385.893,25 0,00 0,00 4.374.284,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 214.705,47 0,00 0,00 3.172.389,40
2. technische Anlagen und Maschinen 1.494.359,20 58.747,63 -1.628,14 27.450.900,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.045,42 646,04 180,33- 2.975.685,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 2.204.110,09 59.393,67 -1.808,47 33.598.975,56
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 19.999,00
3. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 19.999,00
SUMME 2.590.003,34 59.393,67 -1.808,47 37.993.259,30
Buchwert 31.12.2019
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 218.988,98 243.379,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 455.500,40 683.250,60
Immaterielle Vermögensgegenstände 674.489,38 926.630,23
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.928.580,23 7.477.378,07
2. technische Anlagen und Maschinen 7.370.093,73 5.553.804,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.874.616,42 1.808.853,13
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.186.148,81 2.724.276,53
Sachanlagen 22.359.439,19 17.564.312,52
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 137.625,00 137.625,00
3. Wertpapiere 0,00 100,00
Finanzanlagen 147.625,00 147.725,00
SUMME 23.181.553,57 18.638.667,75

5.2 Umlaufvermögen

Sämtliche Forderungen und Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

5.3 Eigenkapital

Das Kommanditkapital beträgt zum Stichtag unverändert EUR 1.033.747,00.

In dem Bilanzgewinn 2019 ist ein ausschüttungsgesperrter Betrag durch die Aktivierung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 543 enthalten.

Zur Entwicklung des Eigenkapitals siehe den Konzerneigenkapitalspiegel.

5.4 Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeiten Summe
bis 1 Jahr
in T€
1 bis 5 Jahre
in T€
größer 5 Jahre
in T€
in T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.059 3.104 1.011 5.174
(Vorjahr) (2.141) (3.844) (1.099) (7.084)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.456 0 0 5.456
(Vorjahr) (1.625) (0) (0) (1.625)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.086 0 0 6.086
(Vorjahr) (3.152) (0) (0) (3.152)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 64 0 0 64
(Vorjahr) (61) (0) (0) (61)
sonstige Verbindlichkeiten 1.581 1.488 0 3.069
(Vorjahr) (1.710) (600) (0) (2.310)
ggü. Gesellschaftern 940 0 0 940
(Vorjahr) (688) (0) (0) (688)
Summe 14.246 4.592 1.011 19.848

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 64 beinhalten das Verrechnungskonto der pro-beam Verwaltungs GmbH.

5.5 Latente Steuern

Latente Steuern werden mit Hilfe der bilanzorientierten Verbindlichkeitenmethode ermittelt. Dabei errechnen sich die latenten Steuern auf temporäre Differenzen zwischen dem Steuerwert von Vermögenswerten und Schulden und ihrem Wert in der Konzernbilanz.

Aktive latente Steuern werden nur in der Höhe angesetzt, in der es wahrscheinlich ist, dass künftige steuerpflichtige Gewinne vorhanden sein werden, gegen die die temporären Differenzen verrechnet werden können. Es wurden aktive latente Steuern für vorhandene temporäre Differenzen in der pro-beam GmbH & Co. KGaA und in der Konsolidierung angesetzt.

Die in dem aktiven Abgrenzungsposten für latente Steuern enthaltene Steuerabgrenzung infolge der Differenz aus der Summe der Einzelergebnisse und dem Konzernergebnis beträgt TEUR 182. Dabei wurden im Laufe des Geschäftsjahres TEUR 29 ergebniserhöhend zugeführt. Die Bewertung erfolgte mit einem Steuersatz von 30 % und beruht im Wesentlichen auf der Auflösung konzerninterner Rückstellungen und der Zwischenergebniskonsolidierung sowie auf der Bildung von Gewährleistungsrückstellungen bei ausländischen Tochtergesellschaften (pro-beam electron beam technology Ltd., China) im Zuge der Anpassung an das Recht des Mutterunternehmens.

Der latente Steuersaldo am Ende des Geschäftsjahres aufgrund steuerlicher Verlustvorträge beträgt TEUR 361 auf Grundlage des steuerlichen Ergebnisses und basierend auf einer positiven fünfjährigen Prognose. Dabei wurden im Berichtsjahr TEUR 59 ergebniserhöhend zugeführt.

5.6 Sicherheiten

Die im Rahmen des Sicherheitenpoolvertrags bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowohl bei der pro-beam systems GmbH als auch bei der pro-beam GmbH & Co. KGaA sind gesamtschuldnerisch besichert durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Produktionsanlagen, Raumsicherungsübereignungen von Warenlagern, Zessionen (Warenlieferungen und Leistungen, Forderungen) sowie Grundschulden.

Der durch die Commerzbank AG bereitgestellte Avalkreditrahmen wurde zum Stichtag in Höhe von EUR 1.897.567 durch die pro-beam systems GmbH beansprucht. Er ist durch einen Sicherheitenpoolvertrag zwischen der pro-beam systems GmbH und der pro-beam GmbH & Co. KGaA gesamtschuldnerisch bei allen beteiligten Geschäftsbanken besichert.

Der durch die Bayrische Landesbank bereitgestellte Avalkreditrahmen wurde zum Stichtag in Höhe von EUR 1.289.221 durch die pro-beam systems GmbH beansprucht. Er ist durch einen Sicherheitenpoolvertrag zwischen der pro-beam systems GmbH und der pro-beam GmbH & Co. KGaA gesamtschuldnerisch bei allen beteiligten Geschäftsbanken besichert.

5.7 Haftungsverhältnisse

Die pro-beam Gruppe haftet gesamtschuldnerisch für bestimmte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Dabei können bestimmte Geschäftskredite zwischen der pro-beam systems GmbH und der pro-beam GmbH & Co. KGaA wechselseitig oder gemeinsam ausgenutzt und in Anspruch genommen werden.

5.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen bis Ende 2019 aus Mietverträgen TEUR 963 und aus Leasingverträgen TEUR 468 für Betriebsgrundstücke, -gebäude und -büros und deren Ausstattung. Die angegebenen Beträge stellen die jährliche Belastung dar. Die Leasingverträge beinhalten größtenteils KFZ Leasing und haben eine durchschnittliche Laufzeit von 3 Jahren. Die Mietverträge für die Geschäftsräume der Gesellschaft haben Laufzeiten bis zum Jahr 2033.

6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

D Europa Asian USA Sonstige Welt
Lohnfertigung 52% 30% 18% 1% 0%
Anlagenbau 23% 23% 20% 29% 5%
Service 21% 34% 1% 40% 4%
Anteil am Gesamtumsatz 38% 27% 18% 15% 2%

Im Berichtsjahr sind Erträge und Aufwendungen in außergewöhnlicher Größenordnung i. H. v. insgesamt TEUR 567 (Erträge) bzw. TEUR 3.075 (Aufwendungen) angefallen. Diese stehen im Zusammenhang mit

(1)

den Kosten für Beratung sowie Interimsmanager (TEUR 2.663),

(2)

Aufwand aus dem Abgang von Anlagevermögen (TEUR 58),

(3)

Anstieg des Werkstatt- und Produktionsbedarfs aufgrund des Umzugs und damit verbundenen Neuanschaffungen von Kleinverbrauchsgütern (TEUR 226),

(4)

aktivierter Eigenleistung im Bereich der pro-beam additive GmbH (TEUR 149),

(5)

(den Erträgen aus de Auflösung von Rückstellungen (TEUR 377).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 251 (VJ. TEUR 215) enthalten sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 37).

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen beinhalten Firmenwertabschreibungen in Höhe von TEUR 228.

Im Aufwand aus Steuern vom Einkommen und Ertrag ist ein Ertrag aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 88 und Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 412 enthalten.

7. Konzernkapitalflussrechnung

Die Darstellung der Kapitalflussrechnung erfolgt nach dem Mindestgliederungsschema aus dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 (DRS 21). Der in der Kapitalflussrechnung dargestellte Finanzmittelfonds setzte sich aus der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Position "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten" zusammen.

8. Konzerneigenkapitalspiegel

Die Darstellung des Konzerneigenkapitalspiegels erfolgt nach dem Schema aus dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 22 (DRS 22).

9. Sonstige Pflichtangaben

9.1 Geschäfte mit nahestehenden Personen

Geschäfte zwischen nahestehenden Unternehmen und Personen basierten grundsätzlich vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr vorherrschenden Rahmenbedingungen auf marktüblichen Konditionen.

9.2 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Konzernabschlussprüfer im Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar betrug für die Abschlussprüfung des Mutterunternehmens insgesamt ca. TEUR 6.

9.3 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden im Konzern insgesamt 410 (Vj. 328) Mitarbeiter beschäftigt, davon 89 kaufmännische Mitarbeiter sowie 321 Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und Produktion.

9.4 Organe der Gesellschaft und Aufwendungen für Organe

Die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG ist persönlich haftende Gesellschafterin der pro-beam GmbH & Co. KGaA. Im Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Geschäftsführung der pro-beam GmbH & Co. KGaA durch die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG. Deren Geschäftsführung erfolgt durch die pro-beam Verwaltungs GmbH (Gezeichnetes Kapital EUR 52.000,00).

Die Geschäftsführung der pro-beam Verwaltungs GmbH setzt sich wie folgt zusammen:

Nicolas Freiherr von Wolff, Eching, geschäftsführender Gesellschafter

Dr. Thorsten Löwer, München, geschäftsführender Gesellschafter

Als Vergütung wurden der persönlich haftenden Gesellschafterin im Geschäftsjahr TEUR 584 gewährt.

Die pro-beam GmbH & Co. KGaA hat einen Aufsichtsrat, der wie folgt besetzt ist:

Dr. Harald Lindemann, Rechtsanwalt (Vorsitzender)

Markus Kepka, Dipl.-Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)

Dr. Christian Hackl, Geschäftsführer bei der TUMTech GmbH

Der Aufwand für den Aufsichtsrat belief sich im Berichtsjahr auf TEUR 60.

9.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Unternehmen und dessen Fortführung haben sich im Bereich der gesamtwirtschaftlichen Situation aufgrund des COVID-19 Virus ergeben. Weitere Erläuterungen hierzu sind im Konzernlagebericht beschrieben.

9.6 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gilching, 18. Dezember 2020

pro-beam Verwaltungs GmbH

Nicolas Freiherr von Wolff, Geschäftsführer

Dr. Thorsten Löwer, Geschäftsführer

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

1. Geschäftstätigkeit:

Eingangs sei erwähnt, dass die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG selbst nur eine Beteiligung an der pro-beam GmbH & Co. KGaA hält. Der eigentliche Geschäftsbetrieb findet im Teilkonzern der pro-beam GmbH & Co. KGaA statt.

Die pro-beam Gruppe ist eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Elektronenstrahltechnik. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist das Betreiben von Elektronenstrahlmaschinen zur Bearbeitung von Metallbauteilen. Neben den Elektronenstrahlen wendet die Gruppe auch die Laserstrahltechnik an. Zur Bearbeitung angelieferter Bauteile werden mittels der jeweiligen Strahltechnik geschweißt, gebohrt oder gehärtet. Innerhalb der pro-beam Gruppe wird diese Dienstleistung an zwei Standorten in Deutschland angeboten.

Die zweite Geschäftstätigkeit innerhalb der pro-beam Gruppe ist der Maschinen- und Anlagenbau. In der Tochtergesellschaft pro-beam systems GmbH werden Laser- und Elektronenstrahlmaschinen für den internationalen Markt gebaut und weltweit vertrieben.

Die zum 01. April 2019 aus der pro-beam systems GmbH ausgegliederte pro-beam Service GmbH übernimmt das After-Sales-Geschäft des Maschinen- und Anlagenbaus, bestehend aus Wartung, Reparatur und Ersatzteilgeschäft.

Eine Tochtergesellschaft in China bedient den chinesischen und asiatischen Markt über die gesamte Dienstleistungs- und Produktpalette. Eine weitere Tochtergesellschaft in den USA bearbeitet den nordamerikanischen Markt im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus. Insgesamt ist die pro-beam Gruppe eine der weltweit größten Dienstleister im Bereich der Lohnbearbeitung und im Anlagenbau mittels Strahltechnik, insbesondere Elektronenstrahltechnik.

2. Markt und Geschäftsentwicklung

Der Markt für Schweiß-Dienstleistungen mittels Energiestrahlen ist im Wesentlichen von der fortschreitenden technischen sowie der gesamtkonjunkturellen Entwicklung abhängig. Weiterhin beeinflussen Entwicklungen in alternativen Schweißverfahren (z.B.

Reibschweißen, Unter-Pulver-Schweißen und Engspalt-WIG-Schweißen) und zum Teil auch branchenspezifische Entwicklungen den Markt. Insgesamt entwickelt sich die Nachfrage nach Dienstleistungen und Produkten basierend auf der Elektronenstrahltechnologie, infolge der zunehmend komplexer werdenden Anforderungen durch neue Werkstoffkombinationen und zunehmende Bauteilanforderungen, positiv.

Im Geschäftsjahr 2019 stieg der Umsatz der pro-beam Gruppe um 17 % auf TEUR 55.936 (Vj. TEUR 47.775). Dies resultiert insbesondere aus den positiven Markttrends im Bereich der Schweißdienstleistungen. Gleichwohl setzt das Segment der Beschichtung den positiven Geschäftstrend aus dem Vorjahr im Berichtsjahr fort und die Perforation konnte ihre Umsätze deutlich steigern. Auch der Bereich des Anlagenbaus konnte einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Die in 2017 gegründete Tochtergesellschaft pro-beam USA Inc. konnte sich im Berichtsjahr weiter am Markt etablieren und einen positiven Umsatztrend verzeichnen. Des Weiteren wirkt sich die im Berichtsjahr 2019 durchgeführte Ausgründung der Service GmbH positiv auf den Umsatz aus.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich im Berichtszeitraum um TEUR 4.236 auf TEUR 22.847. Dies ist insbesondere auf den Stellenaufbau an allen deutschen Standorten, insbesondere im Bereich der Lohnfertigung und dem administrativen Bereich, zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 3.819 auf TEUR 15.355. Dies ist teils auf Restrukturierungs- und Effizienzmaßnahmen und die damit verbundenen Managementgebühren für Interimsmanager zurückzuführen. Zudem sind einmalige Kosten für den Umzug der pro-beam GmbH & Co. KGaA von Planegg nach Gilching und die Einrichtung der neuen Geschäftsräume enthalten. Um qualifizierte Fachkräfte für den erfolgten Personalaufbau zur Steigerung der Kapazitäten zu gewinnen, wurde im Berichtsjahr außerdem intensive Personalbeschaffung betrieben.

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erhöhten sich um 13% auf TEUR 2.590 (Vj. TEUR 2.298). Wesentlich für die Steigerung waren die Anschaffungen neuer Maschinen.

Das Betriebsergebnis der pro-beam Gruppe sank im Berichtszeitraum auf TEUR -159 (Vj. TEUR 2.634). Der Rückgang des Betriebsergebnisses ist im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr 2019 notwendigen Beratungskosten für Interimsmanager am Standort Burg zurückzuführen.

Die Mitarbeiterzahl der pro-beam Gruppe erhöhte sich im Berichtszeitraum auf durchschnittlich 410 Angestellte (Vj. 328). Dies resultiert aus der Erhöhung der Kapazitäten der Lohnfertigung am Standort Burg, einem Stellenaufbau im administrativen Bereich durch die weitere Professionalisierung sowie der Ausgliederung und dem Ausbau der pro-beam Service GmbH und nicht zuletzt aus dem allgemeinen Unternehmenswachstum.

3. Vermögens- und Finanzlage

Im Jahresvergleich erhöhte sich das Anlagevermögen (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) der Gruppe von TEUR 18.639 auf TEUR 23.182.

Der Anstieg des Anlagevermögens ist durch die Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe bedingt. Im Berichtsjahr wurde intensiv in die Anschaffung mehrerer Maschinen investiert, um die Anwendungsbreite der EB-Technik und die Kapazitäten zu erweitern und die Basis für das weitere Wachstum der nächsten Jahre zu legen. Insbesondere im Bereich der Perforation wurde an der Kapazitätsgrenze gearbeitet und eine Ausweitung der Fertigungsmöglichkeiten war dringend erforderlich. Hinzu kommen Investitionen für den Erstbezug des Standorts in Gilching, insbesondere in die Betriebs- und Geschäfts- sowie die technische Gebäudeausstattung.

Des Weiteren ist ein Anstieg des Anlagevermögens auf den Neubau der pro-beam systems GmbH zurückzuführen. Die Bauarbeiten am Standort Stollberg haben bereits begonnen. Das Anlagevermögen der pro-beam systems hat sich dementsprechend um TEUR 2.327 erhöht und ist dabei größtenteils auf den Neubau zurückzuführen.

Der Bilanzausweis des Vorratsvermögen sank auf TEUR 5.202 (Vj. TEUR 9.591). Dies ist zurückzuführen auf die Bestandsveränderung. Unfertige Erzeugnisse und Projekte aus dem Vorjahr wurden abgeschlossen. Das macht sich auch in dem deutlichen Umsatzwachstum bemerkbar. Wie bereits im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 21.831) offen von den Vorräten abgesetzt. Diese beziehen sich im Wesentlichen auf geleistete Anzahlungen für die Errichtung eines Gebäudes sowie die unfertigen Erzeugnisse. Die pro-beam GmbH & Co. KGaA ist nach den vertraglichen Vereinbarungen Generalübernehmerin für das Bauprojekt. Die Abnahme erfolgt nach Gesamtfertigstellung. Des Weiteren stammen die erhaltenen Anzahlungen aus dem Anlagenbau. Im Wesentlichen ergibt sich die Veränderung des Vorratsvermögens aus den im Berichtsjahr abgeschlossenen Projekten des Anlagenbaus und dem daraus im Stichtagsvergleich bedingten Rückgang der unfertigen Erzeugnisse.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 8% auf TEUR 9.898 (VJ. TEUR 9.166). Die Erhöhung ist auf eine höhere Steuerforderung zurückzuführen sowie auf den Aufbau des Mieterdarlehens der pro-beam GmbH & Co. KGaA aus dem Leasingvertrag für den Neubau in Gilching.

Das Eigenkapital sank im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 18.186 (VJ. TEUR 20.054) aufgrund von Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter aus 2017 und 2018. Die Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 42 % (Vj. 50 %).

Die Rückstellungen haben sich um TEUR 430 auf TEUR 5.292 reduziert. Wesentlicher Faktor ist der Rückgang der Steuerrückstellungen sowie der Gewährleistungsrückstellungen und der Rückstellungen für Verkaufsförderungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich im Berichtszeitraum um TEUR 1.910 auf TEUR 5.174. Die Abnahme begründet sich durch die anteilige Tilgung der bestehenden langfristigen Darlehen. Neue langfristige Bankverbindlichkeiten wurden nicht aufgenommen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen deutlich um TEUR 2.933 auf TEUR 6.086. Dies ist auf das Unternehmenswachstum zum Jahresende zurückzuführen.

4. Forschung und Entwicklung

Die pro-beam GmbH & Co. KGaA investiert weiterhin in Forschung und Entwicklung. Schwerpunkt dabei ist die Optimierung der Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsfeatures im Bereich der Elektronenstrahlgeneratoren und -anwendungen mit dem Ziel, die verfahrenstechnischen Anwendungsmöglichkeiten des Elektronenstrahls zu erweitern. Darüber hinaus investiert die Gruppe in die Entwicklung neuer Anwendungsfelder für die Lasertechnik, wobei auch hier sowohl anwendungsbezogene als auch anlagentechnische Ansätze verfolgt werden. Mit den Entwicklungsschwerpunkten soll das Angebot der pro-beam Gruppe im Bereich der Strahltechnik komplettiert werden.

5. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2019 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 141 getätigt, die überwiegend in Softwarelizenzen geflossen sind. In das Sachanlagevermögen wurden TEUR 7.056 investiert. Schwerpunkte waren die Anschaffung von Maschinen und technischen Anlagen in Höhe von TEUR 2.457 sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 568, größtenteils für weitere Einrichtung des im Jahr 2018 bezogenen Gebäudes am Standort Gilching. Die geleisteten Anzahlungen für Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 5.186 setzen sich im Wesentlichen zum einen aus dem Neubau am Standort Stollberg, aus technischen Anlagen im Bau bei der Muttergesellschaft sowie bei der pro-beam additive GmbH zusammen.

6. Risiken: Marktsituation und Wettbewerb

Mit Jahresbeginn 2020 ist das Risiko durch das Corona-Virus aufgekommen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aufgrund des COVID-19 ist derzeit noch nicht final bewertbar insbesondere auch aufgrund des erneuten Lock down light ab November. Bereits vor dem Ausbruch des Corona-Virus waren die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll. Angesichts der sich täglich verschlechternden weltwirtschaftlichen Lage durch die Pandemie sind die mittelfristigen Auswirkungen auf die pro-beam Gruppe derzeit offen. Bisher ist ein deutlicher Rückgang des Auftragseingangs im Bereich des Anlagenbaus zu vernehmen. Auch in der Lohnfertigung, vor allem am Standort Burg ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Der Tiefpunkt wurde aus aktueller Sicht im Mai sowie August erreicht. In China ist die Nachfrage im Bereich Automobil im ersten Halbjahr stark eingebrochen, eine zögerliche Erholung jedoch sichtbar. Eine schrittweise Erholung ist seit Beginn des 4. Quartals zu verzeichnen. Für USA wird trotz des Shut-Down's im Frühjahr ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Durch Kurzarbeit, deutliche Kosteneinsparungen, intensiver Marktbearbeitung im Anlagenbau mit gleichzeitiger Aufholung der aufgelaufenen Rückstände wird dem Risiko seitens der Gruppe begegnet. Gleichzeitig wurden intensive Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter sowie der Sicherstellung der Produktion ergriffen. Die Maßnahmen werden regelmäßig innerhalb der Geschäftsleitung abgestimmt sowie eine aktive Kommunikation mit Belegschaft und Betriebsrat an allen Standorten geführt.

Abgesehen von der gesamtwirtschaftlichen Lage und den damit verbundenen Risiken bestehen im Bereich der Lohnfertigung die wesentlichen Risiken weiterhin darin, alternative Fügeverfahren zur Laser- und Elektronenstrahltechnik sowie immer höhere Anforderungen an die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Weiterhin im Fokus der Risiken für die Geschäftsentwicklung ist die zunehmend schwierigere Gewinnung von qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowohl Facharbeiter als auch Ingenieure. Eine weitere Herausforderung ist die ständige Aufrechterhaltung der notwendigen Verfügbarkeit der hochtechnischen Anlagen im Lohnbetrieb.

Aufgrund neuer Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten bei alternativen Fügeverfahren wie z.B. dem Unter-Pulver-Schweißverfahren steigt der Wettbewerb in Marktsegmenten, die bisher weitgehend vom Elektronenstrahl dominiert wurden, wie z.B. im Bereich des Schweißens von großen Bauteilen mit hohen Schweißtiefen. Damit besteht weiterhin das Risiko, sowohl Lohnaufträge als auch Anlagenaufträge an Konkurrenzverfahren zu verlieren. pro-beam begegnet dem Risiko u.a. durch Forschung und Entwicklung im Bereich der Generator- und Verfahrenstechnik, um die Anwendungsmöglichkeiten der Laser- und Elektronenstrahltechnik zu erweitern. Weiterhin führt pro-beam immer wieder vergleichende technische und kaufmännische Analysen der Wettbewerbsverfahren durch, mit dem Ziel, diese, wie im Fall des Lasers bereits geschehen, ggf. in die pro-beam Produktpalette einzubinden und dem Markt ebenfalls anzubieten. Die pro-beam Gruppe begegnet dem Risiko weiterhin durch Erschließung neuer Marktsegmente mit Alleinstellungsmerkmalen für die Strahltechnik (Konstruktionsmöglichkeiten, Materialien, Fertigungsmöglichkeiten im Rahmen der Wertschöpfungskette).

Vor allem im Bereich der Bearbeitung von Mittel- und Großbauteilen besteht ein Risiko, die geforderte Qualität nicht zu erzielen. Erfahrungen und Erkenntnisse aus der Umsetzung des Großprojektes ITER bilden dabei die Grundlage für die weitere konsequente Vorgehensweise bei der Risikomitigation. Insbesondere wird an der prozessualen, systemischen und organisationalen Stringenz der Wertschöpfungskette gearbeitet, um über die weitere Optimierung dieser das Qualitätssicherungssystem in Gänze zu verbessern. Darüber hinaus begegnet die pro-beam Gruppe Risiken durch klare kaufmännische Richtlinien, konsequente Weiterentwicklung der technischen Möglichkeiten der Anlagentechnik, dem Einsatz hochqualifizierter und erfahrener Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2019 wurde die Vertragsgestaltung mit den Kunden grundlegend überarbeitet hierbei wurden bisher bestehende Haftungsrisiken kundenspezifisch angepasst.

Aufgrund der hohen technischen Ansprüche besteht für die pro-beam Gruppe ein Risiko, nicht ausreichend qualifiziertes Personal zu identifizieren und gewinnen zu können. Die pro-beam Gruppe hat zur Begegnung dieses Risikos bereits ein professionelles gruppenweites Personalwesen installiert. Dieses wurde im Jahr 2019 weiter ausgebaut und durch Personalmarketingmaßnahmen unterstützt. Einen Schwerpunkt bildet weiterhin die gezielte Personalakquise, bei Bedarf mit Unterstützung durch spezialisierte Personaldienstleister. Dem Risiko wird darüber hinaus durch intensive Mitarbeiterschulung und -ausbildung besonders in den technischen Funktionen Rechnung getragen.

Aufgrund des Erfolges bzgl. Personalakquisition konnte die pro-beam Gruppe in den letzten beiden Jahren wachsen. Aus dem höheren Personalstand resultiert ein Anstieg der Fixkosten. Um diesem Risiko zu begegnen bzw. dieses zu begrenzen erfolgt zum einen ein intensives Vertriebscontrolling. Darüber hinaus wird ein gewisses Maß an Flexibilität durch Zeitarbeit und Befristungen angestrebt.

Angesichts der hohen Energieintensität der angebotenen Dienstleistungen besteht ein Ertragsrisiko durch steigende Energiekosten, in Deutschland insbesondere auch infolge der Beschränkungen bei der Freistellung von Belastungen des EEG-Gesetzes für Unternehmen. Die pro-beam Gruppe begegnet dem Risiko durch Weitergabe von Preissteigerungen an den Kunden und der Einführung eines Systems zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Im Bereich des Anlagenbaus sind die wesentlichen Risiken die Aufnahme weiterer Schweißtechniken in das Produktportfolio und den damit einhergehenden technischen Herausforderungen beim Erreichen der erforderlichen Produktivität und Produktqualität. Darüber hinaus besteht weiterhin der Wettbewerbs- und damit verbundene Margendruck. Die pro-beam Gruppe begegnet den Risiken durch Anwerben von geeignetem Fachpersonal, einer stringenten Qualitätssicherung sowie kontinuierlichen Effizienzverbesserungen in der Entwicklung und Produktion der Anlagen.

Allgemein besteht weiterhin ein Risiko für die Geschäftsentwicklung der pro-beam Gruppe im Zusammenhang mit der weltwirtschaftlichen Gesamtsituation. Vor allem Handelsstreitigkeiten und daraus resultierende protektionistische Maßnahmen einzelner Länder bergen ein Risiko. Die pro-beam Gruppe hat bereits frühzeitig, durch Gründung von Tochtergesellschaften in den großen Zielmärkten USA und China reagiert, um derartige Risiken abzumildern. Zudem werden mittlerweile andere Märkte intensiv vertrieblich bearbeitet.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aufgrund des Coronavirus ist derzeit noch nicht final bewertbar. Die pro-beam Gruppe hat aber bereits Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagement definiert, um eventuellen Veränderungen adäquat zu begegnen und das Risiko zu minimieren.

7. Ausblick

Die pro-beam Gruppe profitiert weiterhin und nachhaltig vom etablierten Geschäftsmodell als Dienstleister und Anlagenbauer. Sie verfügt über einen weltweit einmaligen Maschinenpark und darüber hinaus in verschiedenen Bereichen über führendes technologisches Know-how.

Im laufenden Geschäftsjahr ist das Ziel der pro-beam Gruppe die angestoßenen strategische Initiativen weiterzuentwickeln. Die Etablierung vor allem der ausländischen Tochtergesellschaften in den jeweiligen Zielmärkten soll weiterhin konsequent vorangebracht werden. Zudem wird die Erschließung des Bereichs der additiven Fertigung durch die bei der pro-beam additive GmbH (vormals pro-beam technologies GmbH) betriebene Forschung und Entwicklung forciert.

Es kann bisher keine quantitative Aussage getroffen werden wie stark sich die Pandemie auf den Umsatz und das Ergebnis der pro-beam Gruppe auswirken wird. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses ist eine deutliche Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu verzeichnen.

Die Produktion der Tochtergesellschaft in China stand nach dem chinesischen Neujahr außerplanmäßig für ca. 4 Wochen. Die Nachfrage im Bereich Automobil ist bedingt durch Covid 19 im ersten Halbjahr stark eingebrochen, zögerliche Erholung zeigt sich ab dem 4. Quartal. Insofern ist erstmalig ein leicht negatives Ergebnis für die Tochtergesellschaft in China möglich.

In USA wird trotz des Shut-downs im Frühjahr ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

Der Auftragseingang in der Auftragsfertigung liegt unter Plan. Der Tiefpunkt wurde aus aktueller Sicht in den Monaten Mai und August erreicht.

Aufgrund weltweiter Rezession und der Tatsache, dass der Anlagenbau in der Gruppe in den Segmenten Automotive und Luftfahrt tätig ist, ist eine deutliche Investitionszurückhaltung zu verzeichnen. In der Folge ergibt sich ein zeitlich verzögerter Auftragseingang. Die Gruppe plant in diesem Bereich erst im Jahr 2021 mit einem Aufschwung.

Die pro-beam Gruppe hat aber bereits Maßnahmen im Rahmen des Risikomanagement definiert, um eventuellen Veränderungen adäquat zu begegnen und das Risiko zu minimieren. Es wurden die staatlichen Hilfen in Form von Steuerstundungen betragt. Des Weiteren steht das Management in engem Kontakt mit den Hausbanken, um die Kreditlinien im Falle von Liquiditätsengpässen kurzfristig zu erweitern. Es wurde Kurzarbeit beantragt, um die Personalkosten relevant zu senken aufgrund von Auftragsrückgängen. Diese Möglichkeiten werden zum Zeitpunkt der Erstellung aktiv verfolgt. Es werden alle Maßnahmen zur Liquiditätssicherung, zur Sicherung einer reibungslosen Abwicklung des operativen Geschäfts sowie zur strategischen Absicherung des Unternehmens getroffen. Aufgrund des breitgefächerten Geschäftsmodells und keiner Abhängigkeit von nur einer singulären Branche, sieht das Management einem positiven Ausgang der Krise für das Unternehmen entgegen.

Unter Berücksichtigung der Auswirkungen von Corona gehen wir aktuell nur noch von einem positiven sechsstelligem EBIT aus. Allerhöchste Priorität hat derzeit der Umgang mit möglichen Konsequenzen aus der Corona-Krise insbesondere im Zusammenhang mit dem nicht vorhersehbaren, erneutem Lock down light mit Beginn des Novembers.

 

Gilching, 18. Dezember 2020

pro-beam Verwaltungs GmbH

Nicolas Freiherr von Wolff, Geschäftsführer

Dr. Thorsten Löwer, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der pro-beam Beteiligungs GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

hole ich ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformation der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für mein Prüfungsurteil.

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Köln, den 18. Dezember 2020

von Wrede, Wirtschaftsprüfer

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