ES Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roman Gorovoy seit 2.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Alton Investment (H.K.) CO, Limited | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Electrostar GmbHEbersbach an der FilsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der ELECTROSTAR GmbH, Ebersbach/Fils (Amtsgericht Ulm, HRB 738328), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der aus den Verschmelzungen entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 253 Abs. 3 S. 4 i.V.m. S. 3 HGB planmäßig über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, da dessen Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Die entgeltlich erworbenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem bis 15 Jahre vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 15 Jahren. Die erwarteten Nutzungsdauern, die der Ermittlung der Abschreibungen zu Grunde gelegt werden, orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungs-Tabellen, wobei regelmäßig vom Mittelwert der vorgegebenen Bandbreiten ausgegangen wird. Zugänge zum Sachanlagevermögen werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen übernommenen Stückkosten, die auf Basis laufend aktualisierter Arbeitspläne ermittelt werden. Die unfertigen Erzeugnisse werden entsprechend des Produktionsfortschrittes mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten sowie Sondereinzelkosten der Fertigung (Werkzeugkosten). Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde eingehalten. Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde entgegen den Vorgaben des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ein Rechnungszinssatz von 6,00 % angesetzt. Bedingt durch den Kreis der Berechtigten wurde im Rahmen der Berechnung der Pensionsrückstellung von der Berücksichtigung von Rentensteigerungen und Fluktuationsraten sowie Gehaltstrends abgesehen. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit erfolgt zum Barwert unter Zugrundlegung eines Rechnungszinssatzes von 0,99 % und der Berücksichtigung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G). Bei der Ermittlung der Rückstellungen wird von einem Einkommenstrend von jährlich 0,00 % ausgegangen. Des Weiteren erfolgte die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutsche Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Barwert dieser Verpflichtungen wurde unter Ansatz eines Rechnungszinssatzes von 1,74 %, eines Gehaltstrends von 2,50 % sowie einer Fluktuationsrate von 22,92 % und Zuhilfenahme der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 501.304,93 (i.V. EUR 193.579,19) enthalten, die in Höhe von EUR 341.304,93 (i. V. EUR 43.579,19) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen. In den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (i.V. EUR 200.000,00) enthalten. Unter Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände befinden sich Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 50,00 (i. V. EUR 50,00). 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Verbindlichkeiten Unter den Verbindlichkeiten ist ein Betrag in Höhe von EUR 5.276.320,87 (i.V. EUR 3.753.486,56) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, ein Betrag in Höhe von EUR 1.667.269,99 (i.V. EUR 2.229.133,19) mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren sowie ein Betrag in Höhe von EUR 133.333,40 (i.V. EUR 133.333,40) mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen EUR 2.079.352,73 (i.V. EUR 2.326.666,68) und sind mit Wirkung ab dem 8. Juni 2021 im Rahmen einer Raumsicherungsübertragung von Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen besichert. Für Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.367.673,55 (i.V. EUR 1.069.779,42) bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen EUR 192.250,92 (i.V. EUR 376.037,04) und betreffen in Höhe von EUR 44.173,03 (i. V. EUR 211.724,78) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 761.742,99 (i.V. EUR 1.053.052,08) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 8.109,96 (i. V. EUR 7.294,96) enthalten. 2. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 58.704,00 (i. V. EUR 58.773,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Außerbilanzielle Geschäfte Im Berichtsjahr wurden das neue Lagerverwaltungssystem sowie Werkzeuge für Kehrmaschinen Sale-and-Lease-Back Transaktionen veräußert. Diese Geschäfte dienen der Finanzierung der veräußerten Vermögensgegenstände. Durch die Veräußerung flossen der Gesellschaft im Berichtsjahr liquide Mittel in Höhe von TEUR 989 zu. Die gesamten künftigen Verpflichtungen aus Sale-and-Lease-Back Transaktionen belaufen sich zum Stichtag auf EUR 1,9 Mio. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 7,0 Mio. Ergänzend hierzu sind die Sale-and-Lease-Back-Verpflichtungen aus den außerbilanziellen Geschäften zu berücksichtigen. 5. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer ist: Roman Gorovoy, Stuttgart Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für frühere Organmitglieder wurde eine Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 967.318 (i. V. EUR 961.318) gebildet. An den Geschäftsführer wurden Kredite in Höhe von EUR 67.740,28 (i. V. EUR 81.981,02) gewährt. 6. Nachtragsbericht Gemäß Vereinbarung vom 14. Januar 2022 hat Producteers Holding ApS, Blokhus/Dänemark, sämtliche von ihr an der Producteers International GmbH, Schorndorf, gehaltenen Geschäftsanteile in die Gesellschaft eingebracht. Die Gesellschaft wurde von der aus der Einbringung resultierenden Verpflichtung zur Zahlung eines Earn-Outs an die Producteers Holding ApS, Blokhus/Dänemark, mit der Vereinbarung einer Schuldübernahme vom 22. Oktober 2024 für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 befreit. Die von der Gesellschaft gehaltenen 100%igen Geschäftsanteile an der Producteers International GmbH, Schorndorf, (Buchwert zum 31. Dezember 2023 i. H. v. EUR 1.865.278,12) wurden mit notariell beurkundetem Vertrag vom 31. August 2024 nebst Nachtrag vom 24. Oktober 2024 sowie mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 31. August 2024 rückwirkend zum 1. Januar 2024 auf die Producteers Holding ApS (25%), Blokus/Dänemark, und auf die neu errichtete ALGO Beteiligungs GmbH (75%), Wien/Österreich, abgespalten. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. 7. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der ALGO Handels GmbH, Wien/Österreich. Diese stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden in elektronischer Form im österreichischen Firmenbuch veröffentlicht. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.506.859,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ebersbach/Fils, 20. November 2024 ELECTROSTAR GmbH Roman Gorovoy, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens der ELECTROSTAR GmbH, Ebersbach/Fils, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die ELECTROSTAR GmbH ist als mittelständisches Unternehmen im Bereich der Produktion von elektrischen Staubsaugern, handgeführten Kehrmaschinen und Hände- und Haartrocknern tätig. Sitz des Unternehmens ist Ebersbach an der Fils. Die Produkte werden insbesondere unter dem Markenzeichen STARMIX vertrieben. Darüber hinaus werden für namhafte Kunden Auftragsproduktionen und Entwicklungen für diese Produkte übernommen. Mit der Gründung der Tochtergesellschaft Electrostar Czechia s.r.o. im Jahr 2022 und der teilweisen Verlagerung der Produktion nach Tschechien im Geschäftsjahr 2023 wurde das Ziel verfolgt, den Standort Ebersbach räumlich zu entlasten. Markt- und Absatzentwicklung Das Marktumfeld im Jahr 2023 war durch eine stagnierende Wirtschaft in Europa geprägt, begleitet von Kostensteigerungen in den Bereichen Rohmaterialien und Personal. Die Inflationsrate sowie die Energiepreise verblieben das ganze Jahr über auf hohem Niveau. Besonders die Baubranche in Deutschland litt unter einem deutlichen Rückgang, der durch Zinserhöhungen, steigende Baukosten und einen allgemeinen Kaufkraftverlust ausgelöst wurde. Der Absatz unserer Reinigungsprodukte unter der Marke STARMIX im Export und bei unseren OEM-Kunden hat aufgrund der ungünstigen wirtschaftlichen Bedingungen im Vergleich zum Vorjahr erheblich nachgelassen. Trotz dieser Herausforderungen gelang es uns, auf dem deutschen Markt durch die Gewinnung neuer Kunden einen leichten Absatzanstieg zu verzeichnen, der dazu beitrug, den Umsatzrückgang bei den Reinigungsprodukten insgesamt zu mildern. Die sich nach Corona erholende Sanitärbranche in Deutschland wurde ebenfalls durch die Wirtschaftskrise negativ beeinflusst. Trotzdem gelang es Electrostar, den Absatz zu steigern, auch wenn dieser weiterhin unter dem Niveau vor der Pandemie liegt. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Gesamtumsatz der ELECTROSTAR GmbH sank im Jahr 2023 um 12,5% auf EUR 41,3 Mio. und blieb damit deutlich unter dem für das Jahr prognostizierten Umsatzniveau. Trotz des allgemeinen Rückgangs zeigte die Entwicklung innerhalb der verschiedenen Geschäftsbereiche der Organisation unterschiedliche Trends. Im Sanitärbereich konnte eine deutliche Umsatzsteigerung von 9,7% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet werden, was hauptsächlich auf einen Absatzanstieg bei unseren Großhandelskunden zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu erlebte der Reinigungsbereich unter der Eigenmarke STARMIX einen Umsatzrückgang von 13,3%. Dieser Rückgang im Export trug wesentlich zu diesem negativen Ergebnis bei, obwohl sich die Inlandsgeschäfte mit der Marke leicht verbesserten. Ein besonders starker Rückgang wurde im OEM-Geschäft verzeichnet, das sich auf unsere Kunden aus der Elektrowerkzeugbranche konzentriert. Hier fiel der Umsatz erheblich gegenüber dem Vorjahr, was den starken Einbruch in der Baubranche widerspiegelt. Investitionen Im Jahr 2023 tätigte die ELECTROSTAR GmbH Investitionen in Höhe von insgesamt 219 TEUR. Ein bedeutender Teil dieser Investitionen, nämlich 62 TEUR, floss in die IT-Ausstattung, um die technologische Infrastruktur des Unternehmens zu aktualisieren und zu verbessern. Weitere 49 TEUR wurden in Werkzeuge zur Produkterstellung investiert. Zusätzlich wurden 52 TEUR in die Optimierung der internen Logistik eingesetzt, um Abläufe effizienter zu gestalten und die Betriebsleistung zu verbessern. Personal Im Jahr 2023 beschäftigte die ELECTROSTAR GmbH durchschnittlich 191 Mitarbeiter, was im Vergleich zum Vorjahr mit 210 Mitarbeitern einen Rückgang darstellt. Zu Beginn des Jahres führte die Einführung von Kurzarbeit und die unsichere Wirtschaftslage zu einer erhöhten Fluktuation, besonders deutlich ausgeprägt im Bereich der Fertigung. Für das Jahr 2024 plant die Gesellschaft keine wesentlichen Veränderungen im Personalbestand. Beteiligungen Die ELECTROSTAR GmbH veräußerte ihre 100%-Beteiligung an der Beijing ELECTROSTAR Schoettle Electrical Appliances Co. Ltd, Peking/China, mit Wirkung zum 27. Juli 2023. Im Geschäftsjahr 2023 hielt ELECTROSTAR weiterhin eine 100%-Beteiligung an der Producteers International GmbH in Schorndorf. Producteers erzielte ein Jahresergebnis von 503 TEUR, gegenüber 997 TEUR im Vorjahr. Die Gesellschafter von ELECTROSTAR GmbH haben beschlossen, dass sowohl Producteers als auch Electrostar künftig als eigenständige Einheiten agieren sollen, um den Fokus auf das jeweilige Kerngeschäft zu stärken und die gruppeninterne Komplexität zu reduzieren. Electrostar wird sich auf Produkte unter der Marke Starmix sowie das OEM-Geschäft konzentrieren, während Producteers primär im OEM-Geschäft tätig sein wird. Producteers International GmbH wurde durch eine Abspaltung in 2024 aus dem Electrostar-Unternehmensverbund gelöst und wird seitdem unter der ALGO Beteiligungs GmbH (75%), Wien/Österreich, und der Producteers Holding ApS (25%), Blokus/Dänemark, geführt. Weitere Details hierzu finden sich im Nachtragsbericht im Anhang. Die Equi Nederland B.V. in Tiel, Niederlande, erzielte ein Jahresergebnis von 145 TEUR, gegenüber 262 TEUR im Vorjahr. Die neu gegründete Electrostar Czechia s.r.o. in Nyrany, Tschechien, begann ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2023 und verzeichnete aufgrund der Anlaufkosten ein Jahresergebnis von -160 TCZK. Die strukturellen Änderungen und Abspaltungen haben keine unmittelbaren Auswirkungen auf das operative Geschäft. Die Zusammenarbeit mit Producteers und die laufenden Projekte werden ohne Unterbrechungen fortgesetzt. Forschung und Entwicklung Im Jahr 2023 konzentrierten sich die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der ELECTROSTAR GmbH auf folgende Bereiche: Die Weiterentwicklung einer hochwertigen Sauger Serie für das obere Marktsegment sowie Entwicklung von diversen Produkten und Zubehören für staubfreies Arbeiten. Zudem wurde die Entwicklung einer neuen Profi-Kehrmaschine erfolgreich abgeschlossen. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresergebnis von TEUR -838 (i. V. TEUR +731) abgeschlossen. Der Verlust vor Ertragsteuern lag aufgrund des Umsatzrückgangs bei rund TEUR -565 und damit innerhalb der prognostizierten Erwartung eines Ergebnisses vor Ertragsteuern von rd. EUR -0,2 Mio. bis EUR -0,6 Mio. Die Bilanzsumme hat sich im Berichtsjahr um TEUR 1.906 Mio. auf EUR 17,6 Mio. deutlich verringert. Dies ist im Wesentlichen auf die Zahlung ausstehender Personalkosten der Jahre 2021 und 2022 aus den liquiden Mitteln zurückzuführen (EUR 1,47 Mio.) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des Umsatzrückganges ebenfalls um 8,2% (TEUR -407). Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag verringert sich aufgrund des negativen Ergebnisses leicht um 0,5 Prozentpunkte auf 39,1% (i.V. 39,6 %). Die sonstigen Rückstellungen reduzieren sich deutlich um EUR 1,8 Mio. Dazu wesentlich beigetragen haben die bereits oben beschriebenen Auszahlungen der Ergebnis- und Erfolgsbeteiligungen bei den Mitarbeitern aus Vorjahren (TEUR -1.282) sowie die erfolgswirksame Auflösung einer Garantierückstellung (TEUR -362). Die Materialeinsatzquote verringert sich in diesem Jahr um 0,7 Prozentpunkte auf 54,9 %. Wesentlich sind hier die reduzierten Kosten für bezogene Leistungen im Bereich Energie. Die Personalkosten haben sich mit einer Reduzierung von EUR 0,4 Mio. unterproportional zur Gesamtleistung entwickelt. Wesentliche Ursache für die Reduzierung der Personalkosten war der Einsatz von Kurzarbeit in der Produktion im erstem Quartal 2023 und erhöhte Fluktuation im Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 136 (+1,8 %) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hierbei haben sich insbesondere die Kosten für Personaleinstellungen um TEUR 250 erhöht. Im Jahr 2023 wurden mehrere Führungspositionen durch Headhunter gesucht und eingestellt. Das Jahresergebnis beträgt TEUR -838 (i. V. TEUR +731). Die Hausbank hat der Gesellschaft im Jahr 2020 eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 1.800 eingeräumt. Diese läuft unbefristet und valutiert zum Stichtag bei TEUR 362. Seitens einer Gesellschafterin wurde im November 2019 ein langfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 850 gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit bis November 2024 und valutiert zum Bilanzstichtag mit TEUR 327. Durch eine Vereinbarung mit der Darlehensgeberin waren die Tilgungsleistungen mit Wirkung seit August 2022 zunächst bis auf weiteres ausgesetzt. Gemäß gesonderter Ergänzungsvereinbarung wurden die ausstehenden Zinszahlungen 2022 im Jahr 2023 nachgezahlt und ab dem 01.01.2023 ist die Zinszahlungen wieder aufgenommen. Eine Darlehensforderung der Gesellschaft gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 200 wurde mit dem Darlehen verrechnet. Mit Wirkung ab November 2024 ist eine Aufnahme der Tilgungsleistungen in Höhe von TEUR 20 monatlich in Planung. Zur Abfederung der Coronakrise erhielt die Gesellschaft über die finanzierende Hausbank zwei Darlehen. Ein Darlehen in Höhe von EUR 1,8 Mio.- Laufzeit bis 30. Juni 2026. Dieses valutiert zum Bilanzstichtag bei EUR 0,9 Mio. Das weitere Darlehen in Höhe von EUR 0,8 Mio. mit einer Laufzeit bis 30. Juni 2030 valutiert am Bilanzstichtag bei TEUR 578. Im Zuge der Verschmelzung mit der Haaga Kehrsysteme im Jahr 2020 wurden Darlehen gegenüber Banken in Höhe von TEUR 855 übernommen. Darunter zur Abfederung der Coronakrise ein Darlehen aus 2020 der Hausbank mit EUR 0,4 Mio. - Laufzeit bis 30. Juni 2026. Diese Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit TEUR 240. Darüber hinaus besteht ein Darlehen der Buildinloc Ltd., welches zum Bilanzstichtag mit TEUR 784 valutiert. Durch eine Vereinbarung mit der Buildinloc Ltd. wurden die Zins- und Tilgungsleistungen mit Wirkung ab August 2022 bis 31.12.2023 ausgesetzt. Die Aufnahme der Zinszahlungen erfolgte gemäß gesonderter Vereinbarung ab dem 01.01.2023 wieder und dauert aktuell an. Tilgungen finden nicht statt. Seitens einer der Gesellschaft nahestehenden Person wurde im August 2023 ein Darlehen in Höhe von TEUR 600 gewährt. Die Darlehenslaufzeit verlängert sich automatisch um 1 Jahr, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird. Das Darlehen wird aktuell nicht getilgt. Eine weitere Gesellschafterin gewährte im August 2023 ein Darlehen in Höhe von TEUR 390. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 6 Monaten zur Finanzierung der Earn out Zahlungen. Das Darlehen valutiert zum Stichtag bei TEUR 130. Eine der Gesellschaft nahestehende Person hat am 9. November 2022 eine bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 befristete Patronatserklärung zugunsten der ELECTROSTAR GmbH dahingehend abgegeben, nach der die Gesellschaft jederzeit finanziell so auszustatten ist, dass diese ihren Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern nachkommen kann. Die Patronatserklärung ist auf einen Betrag von EUR 1,5 Mio. beschränkt. Die Gesellschaft hat einer Tochtergesellschaft am 09.03.2023 ein Darlehen in Höhe von TEUR160 zur Finanzierung des Anlaufes gegeben. Dieses hat eine Laufzeit bis 31.03.2028 und valutiert zum Stichtag mit TEUR 160. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft eine Lagerverwaltungssoftware und einen Satz Werkzeuge im Wege des Sale-and-lease-back veräußert. Weitere Details hierzu finden sich im Anhang. Risiko-Managementziele und -Methoden Die Gesellschaft steuert das Unternehmen mit Hilfe eines systematischen Berichtswesens durch kontinuierliche Verfolgung der Auftrags- und Ertragslage, um vermeidbare Risiken bereits im Vorfeld zu erkennen. Tägliche Kurzbesprechungen mit den wesentlichen Themen der aktuellen Woche und Folgemonate unterstützen dies. Die Finanz- und Ertragslage wird im Rahmen von Monats- und Quartalsberichten ausgewertet und dem gesamten Führungskreis zur Verfügung gestellt. Die einzelnen Hauptabteilungsleiter erstatten monatlich über ihren Verantwortungsbereich, Projektstatus und etwaige bereichsübergreifende Themen Bericht. Zur Absicherung von Forderungsausfällen erfolgt ein striktes Mahnwesen. Im Inlandsvertrieb wird die Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen erfolgreich weitergeführt. Liefersperren bei unbeglichenen Rechnungen ab der ersten Fälligkeit zeigen weiter deutliche Wirkung. Bei Neukunden werden die Lieferungen gegebenenfalls nur gegen Vorkasse abgewickelt. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die ELECTROSTAR GmbH sieht sich in ihrer künftigen Entwicklung bedeutenden Risiken gegenüber. Besonders hervorzuheben sind die Nachfragerückgänge im Bausektor, die durch die aktuelle Wirtschaftskrise in Deutschland weiter verschärft werden. Diese Situation wird durch zusätzliche Herausforderungen wie steigende Personalkosten im Kampf um qualifiziertes Personal komplizierter. Zudem erschweren stetige Forderungen der Kunden nach Preisreduzierungen aufgrund sinkender Rohstoffpreise und früherer unvollständiger Preisanpassungen die finanzielle Lage. Ein weiteres signifikantes Risiko stellt die Erhöhung der Standortkosten dar, bedingt durch steigende Mieten und anhaltend hohe Energiekosten. Potenzielle Zollbarrieren in den USA könnten die Kostenstruktur zusätzlich belasten. Ein spezifisches Risiko betrifft den neuen Standort in Tschechien, wo eine unzureichende Auslastung einen erhöhten Finanzierungsbedarf zur Finanzierung des Produktanlaufs nach sich ziehen könnte. Darüber hinaus stellt die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität und die Verbreitung schädlicher Software ein erhebliches Risiko für die Verfügbarkeit, Sicherheit und Vertraulichkeit von Informationen sowie IT-gestützten Systemen dar. Trotz umfassender Schutzmaßnahmen könnten im schlimmsten Fall IT-gestützte Geschäftsprozesse vorübergehend unterbrochen werden, was erhebliche negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis nach sich ziehen könnte. Ein Verlust oder Missbrauch sensibler Daten könnte zudem erheblichen Reputationsschaden verursachen. Trotz bestehender Risiken bieten strategische Investitionen und eine optimierte Vertriebsorganisation der ELECTROSTAR GmbH erhebliche Chancen: Der Aufbau eines neuen Produktionsstandorts im Jahr 2023 in Tschechien ermöglicht nicht nur die Schaffung von Kapazitäten für neue Produktlinien, sondern senkt auch die Herstellkosten bestehender Produkte. Zusätzlich bieten sich große Chancen in der erfolgreichen Markteinführung weiterer Produktneuheiten, insbesondere in den Bereichen der staubfreien Baustelle (Vorabscheider und Luftreiniger) und Kehrmaschinen (Durosweep). Die Erschließung neuer Märkte in Nordamerika und bei internationalen Kundengruppen sollen das Geschäftsfeld erweitern und das Unternehmenswachstum unterstützen. Das Unternehmen strebt zudem eine Verbesserung seiner Vertriebsstruktur und eine Steigerung der Produktivität im Bereich der Logistik an, um ab 2024 wieder profitabel zu sein und die Neukundengewinnung, besonders im Ausland, zu beschleunigen. Ausblick Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz zwischen 42 und 43 Mio. EUR, was leicht unter der Vorjahresprognose liegt. Begleitet wird diese Umsatzerwartung von einem Ergebnis vor Ertragsteuern zwischen 0,4 Mio. EUR und 0,8 Mio. EUR, was unseren Zielvorgaben entspricht. Wir planen, diese Ziele durch umfassende Kosteneinsparungen, insbesondere im Bereich der Beratungsleistungen, und den Ausbau der Vertriebskapazitäten zu erreichen. Für das Jahr 2025 planen wir mit einem moderaten und stetigen Umsatzwachstum, das etwa 5 % über dem Niveau von 2024 liegen soll. Diese Prognose basiert auf unserer Erwartung einer langsamen wirtschaftlichen Erholung und Umsatzsteigerungen durch die Einführung neuer Produkte im Bereich der staubfreien Baustelle sowie den Ausbau neuer Märkte in Nordamerika und Südeuropa. Durch weitere Kosteneinsparungen in den Bereichen Material- und Betriebskosten sowie personelle Verstärkungen, insbesondere in den Abteilungen Vertrieb und Entwicklung, strebt die Gesellschaft die Realisierung ihrer strategischen Ziele an. Für das Jahr 2025 plant die Gesellschaft ein Ergebnis im Bereich von 1,1 bis 1,5 Mio. EUR. Die Gesellschaft bleibt weiterhin auf die Überlassung von Fremdkapital und die Aufrechterhaltung der bestehenden Kreditlinien angewiesen, um die geplanten Maßnahmen zur Risikominderung und Chancennutzung umzusetzen. Die im Jahr 2022 abgegebene Patronatserklärung über 1,5 Mio. EUR besteht unverändert bis zum 31. Dezember 2024 fort; eine Inanspruchnahme wird nicht erwartet und eine Verlängerung ist derzeit nicht geplant.
Ebersbach/Fils, 20. November 2024 ELECTROSTAR GmbH Roman Gorovoy, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersZum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht. Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELECTROSTAR GmbH, Ebersbach/Fils, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELECTROSTAR GmbH, Ebersbach/Fils, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. November 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Frank Strohm, Wirtschaftsprüfer Philipp Rosenthal, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ELECTROSTAR GmbH, Ebersbach/Fils, wurde von der Gesellschafterversammlung für das Geschäftsjahr 2023 am 26.03.2025 festgestellt. |
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