Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH

An der Schulenburg 1, 49593 Bersenbrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 20817
Eingetragen
15.2.2001
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Be- und Verarbeitung sowie Vertrieb von metallischen Erzeugnissen aus Aluminium und Stahl

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Wiegmann
seit 21.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.55%
29.45%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Wiegmann-Gruppe Beteiligungs GmbH
Germany
1.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH

Bersenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

BILANZEN ZUM 31. DEZEMBER 2024 UND 2023

AKTIVA

2024 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.613,00 63.880,00
II. Sachanlagen:
1. technische Anlagen und Maschinen 2.368.792,00 2.416.657,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.172,00 452.761,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.000,00 35.676,50
2.868.964,00 2.905.094,50
2.880.577,00 2.968.974,50
B. UMLAUFVERMÖGEN:
I. Vorräte: 3.164.403,54 3.309.671,87
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 597.476,73 477.434,86
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 315.122,56 286.154,74
912.599,29 763.589,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 356.704,65 768.089,53
4.433.707,48 4.841.351,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.357,00 3.344,00
7.317.641,48 7.813.669,50

PASSIVA

2024 2023
A. EIGENKAPITAL:
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 1.302.480,51 1.302.480,51
III. Gewinnvortrag 1.983.038,52 1.983.038,52
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
4.785.519,03 4.785.519,03
B. RÜCKSTELLUNGEN: 172.000,00 177.300,00
C. VERBINDLICHKEITEN:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.121.598,66 1.162.410,66
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 499.784,72 1.150.242,74
3. übrige Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten 738.739,07 538.197,07
- davon aus Steuern: 108.668,04 € (Vorjahr: 112.953,83 €)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
2.360.122,45 2.850.850,47
7.317.641,48 7.813.669,50

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGEN FÜR DIE GESCHÄFTSJAHRE 2024 UND 2023

2024 2023
1. Rohergebnis 4.927.761,15 5.075.287,54
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -2.620.468,37 -2.556.501,65
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -568.109,96 -557.112,70
davon 30,6 (VJ:T€ 29,7)
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -501.535,68 -525.101,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.763.906,79 -1.831.803,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 82,31
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.817,63 -73.020,80
davon an verbundenen Unternehmen: T€ 20,5 (VJ: T€ 49,3)
7. Ergebnis nach Steuern -569.077,28 -468.171,21
8. sonstige Steuern -3.869,23 -5.062,00
9. aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Verluste/-Gewinne 572.946,51 473.233,21
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3. Verbindlichkeiten

4. Haftungsverhältnisse

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

VI. Sonstige Pflichtangaben

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Gesellschaft ist unter der Firma Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH im Handelsregister B des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer 20817 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist 49593 Bersenbrück, An der Schulenburg 1.

II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer gem. § 253 III HGB beträgt 3 bis 5 Jahre.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

technische Anlagen und Maschinen: 8 bis 15 Jahre

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5 bis 10 Jahre.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 EUR werden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung notwendiger Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener und notwendiger Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten, soweit der Bestand gedeckt ist, gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nennwerten angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Uneinbringliche Posten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden einzelwertberichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den Nettoforderungsbestand (ohne Umsatzsteuer und unter Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen) gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Stichtag, die Aufwand nach dem Stichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 573 enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Gesamt Vorjahr unter 1 Jahr Vorjahr
Verbindlichkeit T€ T€ T€ T€
2.360 2.851 1.527 1.909
1 - 5 Jahre Vorjahr über 5 Jahre Vorjahr
Verbindlichkeit T€ T€ T€ T€
809 895 24 47

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, selbstschuldnerische Bürgschaften sowie Sicherungsübereignungen besichert.

Darüber hinaus bestehen für die übrigen Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 491 enthalten.

4. Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungen durch z.B. Bürgschaften für fremde Verbindlichkeiten.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzten sich im Einzelnen wie folgt zusammen:

an nahestende Unternehmen an andere insgesamt
T€ T€ T€
2025 360,0 108,5 468,5
2026 360,0 92,5 452,5
2027 360,0 57,4 417,4
2028 360,0 0,0 360,0
2029 360,0 0,0 360,0
1.800,0 258,4 2.058,4

V. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Es liegen keine berichtspflichtigen Angaben vor.

VI. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

2024 2023
Produktion 37 37
Verwaltung 14 17
Teilzeitbeschäftigte, Aushilfskräfte 3 4
54 58

Zusätzlich beschäftigte die Gesellschaft im Jahresdurchschnitt einen Geschäftsführer sowie vier Auszubildende.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch

Kaufmann Andreas Wiegmann, Bersenbrück,

geführt.

Auf die Angaben der Gesamtbezüge an die Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht:

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresfehlbetrag durch die Wiegmann Gruppe Beteiligungs GmbH, Bersenbrück ausgeglichen.

 

Bersenbrück, den 24. März 2025

Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH

Andreas Wiegmann, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde ordnungsgemäß am 31. März 2025 festgestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2024

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
01. Jan. 2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31. Dez. 2024
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.040,20 0,00 0,00 0,00 330.040,20
II. SACHANLAGEN:
1. technische Anlagen und Maschinen 5.364.399,67 263.090,51 47.910,00 35.676,50 5.615.256,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.514.491,09 120.054,67 212.050,04 0,00 1.422.495,72
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.676,50 30.000,00 0,00 -35.676,50 30.000,00
6.914.567,26 413.145,18 259.960,04 0,00 7.067.752,40
7.244.607,46 413.145,18 259.960,04 0,00 7.397.792,60
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01. Jan. 2024 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2024
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.160,20 52.267,00 0,00 318.427,20
II. SACHANLAGEN:
1. technische Anlagen und Maschinen 2.947.742,67 346.631,01 47.909,00 3.246.464,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.061.730,09 102.637,67 212.044,04 952.323,72
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.009.472,76 449.268,68 259.953,04 4.198.788,40
4.275.632,96 501.535,68 259.953,04 4.517.215,60
NETTOBUCHWERTE
2024 2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE:
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.613,00 63.880,00
II. SACHANLAGEN:
1. technische Anlagen und Maschinen 2.368.792,00 2.416.657,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 470.172,00 452.761,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 30.000,00 35.676,50
2.868.964,00 2.905.094,50
2.880.577,00 2.968.974,50

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

GLIEDERUNG

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Bericht über Zweigniederlassungen

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH ist in der Herstellung und im Handel für Bauprodukte im Industrie- und Gewerbebau tätig. Wir beliefern das gesamte Bundesgebiet sowie das benachbarte Ausland insbesondere mit Profilen aus Metall für Gebäudehüllen. Unsere Kunden stammen zu ca. 90 Prozent aus dem gewerblichen Bereich und setzen sich aus vielen, vor allem handwerksnahen, Branchen zusammen. Der Rest sind Privat- und institutionelle Kunden.

Als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen mit rund 54 Mitarbeitern beschäftigen wir uns mit der Herstellung und dem Vertrieb von Bauprodukten aus Stahl und Aluminium. Seit über 40 Jahren beliefern wir unsere Kunden bundesweit mit Trapez- und Wellprofilen, Sandwichelementen sowie Kantprofilen für den Industrie- und Gewerbebau.

Auf modernen Profilieranlagen fertigen wir qualitativ hochwertige Trapezprofile und Fassadenelemente. Des Weiteren haben wir die Produktlinien C-Riegel und Z-Pfetten, sowie Kantprofile im Fertigungsprogramm, die wir auf über 20 modernen Fertigungsanlagen herstellen.

Im Berichtsjahr haben wir erstmalig in eine Laserschneidanlage investiert, um ein noch tieferes Produktsortiment zu gestalten und nicht von Zukäufen abhängig zu sein.

Eine große Auswahl an Sandwichelementen, Zubehörmaterial wie Lichtplatten, Schrauben, Kalotten, Profilfüller etc. runden das Lieferprogramm der Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH ab.

2. Forschung und Entwicklung

Wir arbeiten eng mit Ingenieurbüros, dem Bundesverband IFBS e.V., der Forschungsstelle Stahlanwendung und Materialprüfanstalten zusammen. Viele unserer Produkte sind bauaufsichtlich zugelassen und zertifiziert. Bei allen Projekten geht es um die Verbesserung der Bauweise, der Optimierung von Herstellungsprozessen und Entwicklung neuer Ideen für unser Unternehmen, auch im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung. Verschiedene Digitalisierungsprojekte stehen vor der Umsetzung. Entwicklungsarbeit wird im Bereich tragender Profile geleistet.

Gegenstand unserer Herstellungstätigkeit ist die innovative Verfahrenstechnologie zur Herstellung von Bauprodukten im Industrie- und Gewerbebau. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft sind unsere Mitarbeiter, deren Impulse ständig in die Weiterentwicklung unseres Angebotsportfolios einfließen.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt laut statistischem Bundesamt Berlin, um 0,2 Prozent gefallen, also wiederholt ein Absinken im Vergleich zum Vorjahr. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie)

Im Verarbeitenden Gewerbe wurde weniger erwirtschaftet, die Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich ab (-3,0 %). Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. In den energieintensiven Industriezweigen - hierzu zählen beispielsweise die Chemie- und Metallindustrie - blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. Im Jahr 2023 war sie infolge der stark gestiegenen Energiepreise erheblich zurückgegangen.

Im Baugewerbe nahm die Bruttowertschöpfung 2024 gegenüber dem Vorjahr mit -3,8 % noch etwas stärker ab. Die nach wie vor hohen Baupreise und Zinsen führten dazu, dass weniger Gebäude errichtet wurden.

(Quelle: Pressemitteilung destatis.de)

Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung (KW 09/10 2025) sind aktuelle Einflussfaktoren: Der Ukraine-Krieg ist noch nicht beendet und der neue amerikanische Präsident unterstützt die Ukraine nicht mehr bzw. nur mit weitreichenden Bedingungen. Die europäischen Länder sind stärker gefordert. Deutschland hat einen neuen Bundestag gewählt und steht politisch vor neuen Herausforderungen, die direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft nehmen.

Die Marktsituation der Branche für Bauprodukte im Industrie- und Gewerbebau stellt sich folgendermaßen dar: mangelnde Nachfrage und schwache Konjunktur gehen zu Lasten der Marktpreise. Trotz hoher Energiepreise sind die Beschaffungskosten auf der Materialseite (Stahl, Aluminium, Bauprodukte) gefallen.

Für die Stahlverarbeiter kam es nach erheblichen Preiserhöhungen in den Vorjahren zu einem regelrechten Preisverfall auf das Vormaterial "verzinktes und verzinkt-beschichtetes Feinblech". Dies wirkt sich negativ auf die Bewertung von Lagerbeständen aus.

Im Branchenverband IFBS e.V. (Verband für den Metallleichtbau) war in der Summe aller am Meldeverfahren beteiligten Herstellfirmen in 2024 ein Rückgang der Auftragsmengen um 4,65% über die Produktgruppen Trapezprofile, Kassettenprofile und Sandwichelemente zu verzeichnen.

2. Geschäftsverlauf

Im letzten Geschäftsjahr erlebten wir eine stagnierende Nachfrage im Vergleich zu 2023. Die Auftragsvergabe der Kunden war getrieben von gefallenen Materialpreisen. Trotzdem beschäftigen uns allgemein hohe Baukosten. Unterjährig bestand Abwertungsbedarf auf Lagermengen, die 2023 eingekauft wurden. Der Stahlpreisindex für 2024 hatte mit 108 ein Niveau von -11,2 Prozentpunkten gegenüber dem Indexwert 119,2 im Jahr 2023. (Quelle: statista.com)

Die Tariflöhne wurden im Berichtsjahr zum 01.04.2024 um 6,25 % erhöht. Eine Preiserhöhung in den lohnintensiven Bereichen konnte aufgrund der Marktlage nicht umgesetzt werden.

Die verarbeitete Menge Stahlblech betrug 2024 rund 6.600 Tonnen und befindet sich damit wieder im Aufwind. Unsere Umsatzerlöse setzen sich zum einen aus der Herstellung von Flachblechen, Kantprofilen und Trapezprofilen, zum anderen aus dem Handel von Trapezprofilen, Sandwichelementen und Zubehör zusammen.

Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um ca. 5 % gesunken. Ursächlich sind im Wesentlichen die zuvor beschriebenen Preissenkungen und Abwertungen, bzw. die gesunkene Nachfrage. Unter Berücksichtigung erhöhten Personalaufwandsquote sowie leicht gestiegener sonstiger betrieblicher Aufwendungen wurde ein negatives Jahresergebnis vor Verlustübernahme in Höhe von T€ 573 erzielt.

Weiterhin konnte die Vorjahresprognose, Erzielung eines Umsatzes i.H.v. ca. 20,0 Mio. €, aufgrund rückläufiger Auftragseingänge nicht erreicht werden. Aus diesen Gründen konnte das prognostizierte leicht positive EBIT ebenfalls nicht erreicht werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Die wesentliche Ergebnisquelle des Unternehmens ist die Herstellung von Bauprodukten im Industrie- und Gewerbebau sowie der Handel mit derartigen Produkten (Streckengeschäft). Der Produktionsprozess wird flankiert durch den Einkauf der Rohstoffe bei langjährigen Lieferanten aus dem Inland und dem europäischen Ausland sowie dem Vertrieb der einbaufertigen Produkte. Unsere Ertragslage ist durch gleichbleibenden Umsatz, bei weniger Materialeinsatz gekennzeichnet.

Die Veränderungen in den Warengruppen waren ähnlich rückläufig. Die Bereiche "Handel/Streckengeschäft" und "Eigenfertigung" kämpfen mit sinkenden Auftragseingängen.

Die Materialaufwendungen, der mit Abstand größte Kostenblock, ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 7 % gesunken.

Die Personalaufwendungen sind im Jahr 2024 prozentual um 2,5 % gesstiegen. Hintergrund ist die beschriebene Erhöhung der Löhne um 6,25% im April. Im Bereich der Mitarbeiterfluktuation waren mehr Abgänge als Zugänge zu verzeichnen.

Innerhalb der Position der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind vor allem die Verwaltungskosten (inkl. Energie), die Pachtaufwendungen, die Mietleasingaufwendungen sowie die Ausgangsfrachten von besonderer Bedeutung.

Der erzielte Verlust von T€ 573 wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages vom Organträger der Wiegmann Gruppe ausgeglichen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote liegt bei 65,4 % und kann als sehr solide betrachtet werden. Kurzfristige Liquiditätsengpässe sind nicht absehbar. Zum Bilanzstichtag verfügten wir über einen Finanzmittelbestand in Höhe von T€ 356,7.

Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft Kreditlinien in Höhe von T€ 300,0 so dass Liquiditätsengpässe nicht auftreten. Diese Kreditlinie wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr quasi nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten planmäßig weiter reduziert werden und betragen nunmehr T€ 1.121,6. Für Investitionen wurden Darlehen in Höhe von T€ 300,0 aufgenommen.

Langfristige Anlagen sind zu 100 % durch unser Eigenkapital gedeckt, womit eine fristenkongruente Finanzierung gewährleistet ist.

Unsere Liquidität 2. Grades (Verhältnis liquide Mittel + kurzfristige Forderungen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten + Rückstellungen) beträgt 72,6 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind damit nicht in voller Höhe durch die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände gedeckt.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit T€ -428 negativ.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil.

Im Jahr 2024 beliefen sich die Investitionen in das Sachanlagevermögen auf T€ 413,1 und entfielen im Wesentlichen auf die Anschaffung einer Laserschneideanlage, LKW und Erweiterungen/Ertüchtigungen von vorhandenen Maschinen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung den Umsatz sowie das EBIT heran. Wichtiger Leistungsindikator ist für uns des Weiteren der Cash Flow.

Die Umsatzerlöse haben sich trotz einer höheren Menge verarbeiteten Stahlblechs negativ um ca. 5 % verändert. Das EBIT ist von T€ -400 auf T€ -530 gesunken. Unsere wirtschaftliche Lage kann dennoch weiter als stabil bezeichnet werden.

III. PROGNOSEBERICHT

Wir sehen für das Geschäftsjahr 2025 zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch keine positiven Signale für die Bauwirtschaft, an dessen Indikation wir uns orientieren. Positive Effekte erwarten wir jedoch in der Solarwirtschaft und im Sanierungsbereich.

Der negative Einfluss der Ukraine-Krise auf die deutsche Wirtschaft hat sich im vergangenen Jahr gehalten und wird sicher noch das Jahr 2025 bis auf weiteres beeinflussen. Die vorausgesagte Eintrübung des Investitionsklimas hat sich bereits durchgesetzt.

Vorsichtige Änderungen unserer Vertriebs- und Produktpolitik stehen bevor. Gute Kontakte zu Kunden und Lieferanten bestärken unsere Position im Markt, so dass wir langfristig ein ernst zu nehmender Marktbegleiter bleiben werden.

Im Bereich der konstruktiven Profile, die aus verzinktem Spaltband hergestellt werden, verspürt das Unternehmen nach wie vor eine gute Nachfrage. Die Nachfrage konnte zumeist in der gewünschten Lieferzeit bedient werden. Dies gilt auch für die Produktgruppe "Siding".

Im Geschäftsjahr 2025 ist es beabsichtigt, das Niveau der Produktionsmenge wieder zu steigern, um Beschäftigung und Umsatz zu sichern. Wir gehen von einer Steigerung des Umsatzes auf eine Höhe von 19,0 Mio € aus, die jedoch stark von den Marktpreisen für verzinkten und verzinkt-beschichtetem Stahlblech abhängig sein wird.

Den Fixkostenbereich gilt es weiterhin zu senken. Weiterhin sind Rohstoff- und Energiekosten stark volatil. Raumkosten und Verwaltungskosten sind eher gleichbleibend. Zusammengefasst erwarten wir einen leicht positiven EBIT.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Unser Unternehmen ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Branchenrisiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Hierzu zählen unter anderem das Absatzmarktrisiko, das Beschaffungsmarktrisiko sowie das Bonitätsrisiko. Die Geschäftsführung ist sich dieser Risiken bewusst und beobachtet daher sich abzeichnende Veränderungen gewissenhaft.

Gegen den Wettbewerb am Markt muss weiterhin mit innovativen Verkaufsstrategien, effizienten Herstellungsmethoden und gutem Service agiert werden. Im laufenden Geschäftsjahr wird der Fokus auf effektivere Produktionsmethoden und positive Auswirkungen der Digitalisierung gelegt.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken der Branche haben zugenommen. Da unsere Produkte zum Teil echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Der Jahresbeginn 2025 ist geprägt von einer unsicheren Situation am Stahlmarkt. Europäische Werke sind nicht ausgelastet. Importe werden von Zöllen belastet. Dies kann die wirtschaftliche Situation unseres Unternehmens und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns gewisse Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Im Übrigen besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Forderungsausfallversicherer. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Risiken durch den Ukraine- und weiterer Kriege

Die gesamtwirtschaftlichen Folgen der aktuellen Kriegsgeschehen treffen uns genauso, wie alle anderen Unternehmen auch. Direkte Folgen haben wir nicht zu befürchten, da keiner unserer Lieferanten in den Kriegsgebieten liegt und wir keine Handelsbeziehungen mit ukrainischen, bzw. osteuropäischen Unternehmen pflegen. Die Lieferwege unserer Importeure sind aber durch den Umweg über Südafrika gestört.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Werke zurück. Langfristige Beziehungen werden gepflegt und weiter ausgebaut. Keiner unserer Lieferanten hat mehr als 15 % unseres Einkaufsvolumens, was mögliche Beherrschungsrisiken minimiert. Gegen den Wettbewerb am Markt muss weiterhin mit innovativen Verkaufsstrategien, effizienten Herstellungsmethoden und gutem Service agiert werden.

3. Gesamtaussage

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem regen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und steigenden Personalkosten sowie der Auswirkungen der aktuellen Krisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. BERICHT ÜBER ZWEIGNIEDERLASSUNGEN

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Bersenbrück, den 24. März 2025

Andreas Wiegmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rudolf Wiegmann Umformtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lohne, den 24. März 2025

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