D+S logistic GmbH
Luisenstraße 1, 96465 Neustadt bei Coburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anita Gößwein seit 9.10.2023 | Prokura |
Linda Hampel seit 9.10.2023 | Prokura |
Fritz Knabner seit 9.10.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
D+S logistic GmbHNeustadt bei CoburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Eigene Geschäftstätigkeit Im Jahr 1991 wurde die D+S logistic GmbH (nachfolgend auch: D+S) gegründet und blickt nun auf über 30 erfolgreiche Jahre zurück. Unsere Geschäftstätigkeiten umfassen die Bereiche Logistik, Handling und Transport. Die Kunden können uns Teilprozesse oder ihre gesamte Logistik übergeben bzw. zu uns auslagern. In der Vergangenheit konnten wir sowohl organisch als auch durch Zukäufe wachsen und unsere Dienstleistungspalette erweitern, obwohl im Jahr 2018 und auch 2019 aufgrund der Schließung zweier Standorte in Nürnberg und Reichenbach ein Rückgang der Gesamtleistung zu verzeichnen war. Im Jahr 2023 wurde mit Priester ein weiterer Standort geschlossen und die dort betriebene Zeitschriften-Logistikbereich eingestellt, da der einzige Auftraggeber keine Aufträge mehr vergab. Unser neuestes Geschäftsfeld wurde im Jahr 2019 durch die Übernahme der Geschäftstätigkeit der insolventen Spedition Schreiner GmbH gegründet. Hier werden Rohstoffe in Kipperfahrzeugen und Schubböden-Fahrzeugen transportiert. Aufgrund unserer bestehenden fünf Standorte sind wir in der Lage, unseren Kunden optimale gesamteinheitliche logistische Lösungsansätze anzubieten. Wir sind nicht auf einzelne Branchen konzentriert bzw. spezialisiert, wenngleich wir schwerpunktmäßig Know-how in den Bereichen Automotive, Möbel, Stahl und Schüttgüter anbieten können. Mit unseren im Durchschnitt 200 Mitarbeitern und einer Lagerfläche von 70.000 qm können wir unseren Kunden umfassende Logistikleistungen anbieten. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung in Deutschland lag im Jahr 2023 mit 4.122 Mrd. € nominal um 6.3% über dem Vorjahr (3.877 Mrd. €). Preisbereinigt ist jedoch aufgrund der hohen Inflation ein Rückgang von 0,2% zu verzeichnen. Somit befand sich das Land in einer Rezession. Für die Logistikbranche liegen aktuell noch keine Zahlen zum Umsatz des Jahres 2023 vor. Bei den Dieselkosten war im Gegensatz zum Vorjahr ein Rückgang zu verzeichnen. Nach dem Vorjahresanstieg um 40,5% sind diese im Jahr 2023 zwar um 11,6% gesunken, lagen aber immer noch deutlich über dem Vorkrisenniveau. Damit ist gegenüber dem Jahr 2016 saldiert eine Preissteigerung von 59,6% zu verzeichnen. Trotz der deutlich um nominal 6,0% gestiegenen durchschnittlichen Bruttoverdienste verbleibt aufgrund der hohen Inflation von 5,9% bei den Reallöhnen lediglich ein Steigerung 0,1% gegenüber dem Vorjahr. Die bereits seit Jahren vorhandenen Schwierigkeiten geeignetes Fachpersonal zu finden und langfristig zu binden, war unverändert vorhanden. Hier ist es zunehmend wichtig, die Mitarbeiterfluktuation niedrig zu halten, da die Personalfindung und -einarbeitung aufgrund der stetig komplexer werdenden Abläufe in der digitalisierten Logistikabwicklung immer mehr zeitliche und personelle Ressourcen erfordert. 3. Wesentliche Entwicklungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 3.1 Allgemein Wie schon im Vorjahr haben wir uns auch im Jahr 2023 auf unsere Kerngeschäfte und die Betreuung der Stammkundschaft konzentriert. Gleichzeitig haben wir durch die im Jahr 2019 vollzogene Übernahme des Geschäftsbetriebs sowie von Anlagevermögen und Personal der insolventen Spedition "Schreiner GmbH" unser Tätigkeitsspektrum um den Bereich "Rohstofftransport mit Kipper- und Schubböden-Fahrzeugen" erweitert. Seither sind keine neuen Tätigkeitsbereiche hinzugekommen. Unsere am Standort Priester ausgeführte Tätigkeit im Bereich Zeitschriftenlogistik haben wir im Geschäftsjahr 2023 vollständig eingestellt und den Standort geschlossen. 3.2 Auslastung Die direkten Auswirkungen der Corona-Pandemie waren für uns nicht mehr spürbar. Auch die im Vorjahr durch den Ukrainekrieg vorhandenen Probleme waren nur noch von untergeordneter Bedeutung. Jedoch hat die Verunsicherung in der Bevölkerung angehalten und die schon im Vorjahr vorhandene Kaufzurückhaltung war noch stärker ausgeprägt. Insbesondere bei Konsumausgaben war eine deutliche Zurückhaltung zu spüren. Dies führte bei uns zu niedrigeren Frachterlösen und Infolge des Abbaus von Lagerbeständen durch unsere Kunden auch zu niedrigeren Erlösen aus der Vermietung. Auch deshalb wurden unsere angemieteten Lagerflächen reduziert. Unsere Lagerkapazitäten waren zu jederzeit über 75% ausgelastet. Insgesamt wurden im Jahr 2023 im Handling-Bereich Umsatzsteigerungen von 11% erzielt. In den Bereichen Paketdienstlogistik und Lagerbewirtschaftung waren hingegen Umsatzrückgänge von 17% bzw. 19% zu verzeichnen. Unsere Fahrzeugflotte war wie schon im Vorjahr zufriedenstellend ausgelastet. 4. Darstellung der Lage der Gesellschaft 4.1 Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage:
Erläuterung der wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr: Die Umsätze sind im Geschäftsjahr um T€ 3.032 bzw. 11,4% zurückgegangen. Ursache hierfür waren im Wesentlichen niedrigere Frachterlöse und niedrigere Erlöse aus der Lagerbewirtschaftung während die Handling-Erlöse angestiegen sind. Dabei hat sich der Materialaufwand mit einer Abnahme um T€ 2.827 bzw. 21,3% prozentual noch stärker reduziert. Innerhalb des Materialaufwands sind insbesondere die Kosten für bezogene Frachtleistung um T€ 1.301, für Diesel um T€ 698 und für Lagermieten um T€ 407 niedriger als im Vorjahr. Somit sank der Rohertrag I geringfügig um 1,5% oder T€ 205 von T€ 13.384 im Vorjahr auf T€ 13.179 im laufenden Geschäftsjahr. Nahezu unverändert sind die Personalaufwendungen, diese sind mit T€ 6.311 lediglich um T€ 2 niedriger als im Vorjahr. Die Gründe hierfür liegen in der geringeren Anzahl von Beschäftigten bei gleichzeitig angestiegenen Bruttolöhnen. Aufgrund dessen ist der Rohertrag II um T€ 203 niedriger als im Vorjahr, bei jetzt T€ 6.867. Zusammen mit den
ist der Jahresüberschuss im Ergebnis leicht um T€ 202 auf T€ 3.119 zurückgegangen. Die Umsatzrendite ist hingegen um 0,7 Prozentpunkte angestiegen und beträgt 13,2% (Vj.12,5%). 4.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme verminderte sich um T€ 1.721 auf T€ 12.130. Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen lediglich um T€ 335 auf T€ 4.763 während das Umlaufvermögen deutlich um T€ 1.373 auf T€ 7.353 zurückgegangen ist. Im Anlagevermögen ist der Rückgang mit T€ 177 auf die Position "Grundstücke und Bauten" und mit T€ 156 auf die Position "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" zurückzuführen. Hier standen Investitionen von T€ 246 den Abschreibungen von T€ 402 gegenüber, während der Rückgang bei der Position "Grundstücke und Bauten" vollständig auf Abschreibungen zurückzuführen ist. Im Umlaufvermögen sind bei nur geringfügig um T€ 12 niedrigeren Vorräten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich um T€ 2.025 gesunken. Ursache hierfür ist neben der hier enthaltenen um T€ 714 reduzierten Forderung aus der Weiterbelastung von Einfuhrumsatzsteuern an Kunden (weshalb auch die hieraus resultierenden sonstigen Verbindlichkeiten stark gesunken sind, vgl. nächsten Absatz) auch der Umstand, dass die Geschäftsbeziehung mit Kunden, denen ein sehr langes Zahlungsziel eingeräumt war, beendet wurde und dass ein Großkunde im Bereich Möbellogistik Insolvenz anmelden musste. Ebenfalls gesunken sind die sonstigen Vermögensgegenstände (um T€ 53), die Forderungen gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis (um T€ 12) sowie die Rechnungsabgrenzungen (um TEUR 12), während die Forderungen gegen Gesellschafter um T€ 15 sowie die liquiden Mittel um T€ 713 höher sind als im Vorjahr. Insgesamt zeigt sich ein um T€ 1.373 bzw. 15,7% niedrigeres Umlaufvermögen als im Vorjahr. Auf der Passivseite ist das Eigenkapital durch die Ausschüttung von T€ 3.200 abzüglich dem erzielten Jahresüberschuss von T€ 3.119 um T€ 81 gesunken. Dennoch ist aufgrund der um T€ 1.721 niedrigeren Bilanzsumme die Eigenkapitalquote um 8,6 Prozentpunkte angestiegen, von 65,4% im Vorjahr auf 74,0%. Die Rückstellungen haben sich insgesamt um T€ 275 verringert, dabei sind die Steuerrückstellung um T€ 171 und die sonstigen Rückstellungen um T€ 105 niedriger als im Vorjahr. Bei den Verbindlichkeiten ist insgesamt ein Rückgang um T€ 1.364 zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist dies mit T€ 786 auf niedrigere sonstige Verbindlichkeiten und mit T€ 485 auf niedrigere Bankverbindlichkeiten zurückzuführen. 4.3 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cash-Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) von T€ 3.701 (Vj. T€ 3.957) erzielt. Die flüssigen Mittel sind um T€ 713 auf T€ 3.583 angestiegen und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 485 auf T€ 1.006 zurückgegangen. Zu jedem Zeitpunkt war die Gesellschaft in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 4.4 Investitionen und deren Finanzierung Unsere erforderlichen Ersatzinvestitionen im Fahrzeugbereich wickeln wir sowohl über Leasingverträge als auch durch Käufe ab. Die Finanzierung erfolgte dabei aus dem Cash-Flow. 4.5 Zusammenfassung Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin sehr gut gelaufen ist, wenngleich Umsatz und Ergebnis unter dem "Rekordjahr" 2022 liegen. 5. Soll-Ist Abweichungsanalyse für 2023 Entsprechend der Planung für 2023 sind unsere Umsätze gesunken und lagen mit T€ 23.618 noch um T€ 1.658 oder 6,4% unter unserem prognostizierten Wert (T€ 25.276). Das Jahresergebnis ist - nicht wie prognostiziert - um T€ 23 angestiegen, sondern um T€ 202 gesunken, liegt allerdings mit T€ 3.119 weiterhin mit einer Umsatzrendite von 13,2% im sehr guten Bereich. Die Gründe für den Rückgang von Umsatz und Gewinn liegen neben der Insolvenz eines Großkunden und der beendeten Geschäftsbeziehung mit einem weiteren Kunden in der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. 6. Voraussichtliche Entwicklung und deren Chancen und Risiken Die Entwicklung in der Automobilindustrie stellt viele oberfränkische Produktionsbetriebe vor neuen Herausforderungen. Einsparungen, Optimierungen und die damit verbundene Sicherung der Lieferverträge haben erste Priorität. Für uns bedeutet dies, dass wir noch enger mit unseren Kunden in Kontakt stehen, um rechtzeitig auf Auftragsschwankungen reagieren zu können. Durch das erweiterte Produktportfolio sind wir breiter aufgestellt und reduzieren dadurch das branchenspezifische Risiko. 6.1 Ukraine-Krieg Obwohl wir nicht direkt beeinträchtigt sind, erwarten wir durch die damit im Zusammenhang stehenden wesentliche Verteuerung von Lebensmitteln, Energie und aller Arten von Waren ein verschlechtertes Konsumklima, was unsere Geschäftsentwicklung beeinträchtigen kann. So sind zwar zwischenzeitlich unsere Kosten für Diesel und bezogenen Frachtleistungen weiter gesunken, jedoch noch nicht auf das Vorkriegsniveau. Die Unsicherheit über diese Preisentwicklung macht es für uns zunehmend schwieriger die Angebotspreise zu kalkulieren. Für unsere Kunden gilt dies gleichermaßen, erschwerend kommt für diese noch hinzu, die erforderlichen Rohstoffe und bezogenen Waren termingerecht in der erforderlichen Menge zu erhalten, wobei die Situation aktuell wesentlich besser ist als vor einem Jahr. Der weitere Verlauf der Entwicklung ist derzeit nicht absehbar, insbesondere die Lieferpolitik Russlands und Chinas, auch im Hinblick auf den Taiwan-Konflikt. Insofern sind die hier erfolgten Aussagen unter der Prämisse einer weiterhin funktionierenden Rohstoff- und Energieversorgung gemacht. 6.2 Inflation und Zinsniveau Infolge der Corona-Pandemie-Maßnahmen sowie des Ukraine-Kriegs sind die Preise angestiegen und auch im laufenden Jahr ist diese Entwicklung weiter zu beobachten. Zur Inflationsbekämpfung hat die EZB den Leitzins bereits mehrfach deutlich angehoben. Die Banken geben das erhöhte Zinsniveau weiter mit der Folge, dass sowohl Konsum- als auch Investitionskredite deutlich teurer geworden sind. Als Folge der hohen Preise für laufende Kosten der Haushalte, insbesondere für Lebensmittel und Energie, fehlt vielfach das Geld für Konsumausgaben, was zu einer geringeren Nachfrage führt. Auch unsere Kunden, und somit auch wir, sind hiervon betroffen. 6.3 Corona-Pandemie Die Einflüsse der Corona-Pandemie auf die globale Konjunktur und die weltweiten Lieferketten zeigten sich im Jahr 2023 nur noch vereinzelt und sind im bisherigen Verlauf des Jahres 2024 nicht mehr erkennbar. Geblieben sind jedoch seit der Corona-Pandemie die hohen krankheitsbedingten Personal-ausfälle. Hier ist es wichtig zu versuchen, die Fehlzeiten zu verringern und unsere Leistung termingerecht auszuführen. 6.4 Unternehmensrisiko Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, sind derzeit auch unter Einbeziehung des Ukraine-Krieges nicht erkennbar. 6.5 Gesamtwirtschaftliche Einflüsse Konjunkturelle Entwicklungen in unseren Kernmärkten können das Geschäft insofern beeinflussen, als mit einer einhergehenden Veränderung der Kapazitätsauslastung sowohl positive als auch negative Auswirkungen bei Umsatz und Unternehmensergebnis auftreten können. Diese betreffen auch unsere Kunden, insbesondere durch die weiteren Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Inflation und der Rezession und dadurch auch uns. 6.6 Risiken aus der Betriebstätigkeit Mögliche Schadensfälle sind durch entsprechende Versicherungsverträge wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Mögliche Forderungsausfälle werden durch ein zeitnahes Debitorenmanagement abgedeckt. Gewährleistungsansprüche fallen nicht an. 6.7 Produktions- und Beschaffungsrisiken Unsere Gesellschaft bedient sich bei der Beschaffung der benötigten Materialien einer Vielzahl von Lieferanten. Bei der Lieferantenauswahl wird im Hinblick auf Beschaffungsrisiken neben der Lieferqualität und -treue auch die Marktstellung und wirtschaftliche Position des Lieferanten mit bewertet. Es besteht keine Abhängigkeit von einem Hauptlieferanten und bei einem Ausfall kann auf andere Lieferanten ausgewichen werden. Dennoch kann es bei Lieferverzögerungen, Lieferausfällen, Qualitätsmängeln oder anderen nicht beeinflussbaren Ereignissen zu kurzfristigen Ablaufstörungen kommen, die die Ertragslage jedoch nicht wesentlich beeinflussen würden. 6.8 Preisänderungsrisiko Ein Risiko mit wirtschaftlicher Bedeutung besteht bei den Einkaufskonditionen für Kraftstoffe, da diese sowohl von den Rohstoffpreisen für Rohöl abhängig sind und großen Schwankungen unterliegen als auch von einer gesetzlich beabsichtigten Co 2 -Bepreisung betroffen sind. Aufgrund der auftretenden Engpässe bei den Laderaumkapazitäten ist mit Preissteigerungen im Transporteinkauf zu rechnen. Langfristige Bindungen an Partner minimieren das Risiko hier entscheidend. 6.9 Personalbeschaffungsrisiko Ein von der Politik herbeigeführtes Risiko resultiert aus dem zum 1.1.2022 eingeführten Bürgergeld, als Nachfolge der bisherigen Hartz-4-Gesetze. Dieses macht es insbesondere für gering qualifiziertes Personal zunehmend unattraktiv zu arbeiten, da die Alimentierung durch den Sozialstaat bereits im Vorjahr 2022 ein ungesund hohes Niveau erreicht hatte. Allein die Tatsache, dass zu Beginn des Jahres 2024 das Bürgergeld um über 12% angestiegen ist, während der Anstieg des Bruttoverdienstes nur knapp die Hälfte betrug, zeigt das verantwortungslose Vorgehen der Regierung. Der viele Jahrzehnte vorherrschende Grundgedanke, dass sich Leistung lohnen und es arbeitenden Menschen besser gehen muss als Arbeitsunwilligen, tritt zunehmend in den Hintergrund. Dies macht es für uns zunehmend schwieriger, auf dem bereits durch die Altersstruktur der Gesellschaft ausgedünnten Arbeitsmarkt geeignetes Personal in ausreichender Anzahl zu finden und langfristig zu halten. 6.10 Informationstechnische Risiken Durch verschiedene Maßnahmen in Bezug auf Anwendung, Organisation, Systeme, Netzwerke und Mitarbeiter schützt sich das Unternehmen gegen einen unberechtigten Datenzugriff oder Datenmissbrauch durch Dritte. Zum Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität kommen technische Schutzmaßnahmen zum Einsatz, z.B. Firewall, Virenscanner, Zugangs- und Zugriffskontrollen auf Anwendungs- und Betriebssystemebene. 6.11 Finanztechnische Risiken Die Liquidität ist durch ausreichende Kontokorrentverträge gesichert. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Hausbanken untermauert dies. 6.12 Rechtliche und steuerliche Risiken Es sind keine rechtlichen oder steuerlichen Risiken erkennbar, die nicht im Rahmen von bilanzieller Vorsorge abgedeckt sind. 6.13 Weitere Risiken Bedingt durch die politische Verunsicherung ist eine deutliche Zurückhaltung im Konsum zu verzeichnen. Der Online-Handeln ist deutlich zurückgegangen. Durch die zögernde Einkaufspolitik der Großversender wurden die Lagerbestände deutlich reduziert. Die variablen Lagerkapazitäten werden entsprechend reduziert. Die bislang bereits im Coburger Raum frei gewordenen und noch freiwerdenden Lageflächen sorgen für einen erheblichen Preisdruck. 6.14 Sonstige Risiken Über die vorstehend genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar. 6.15 Chancen Unsere Chancen sehen wir im weiter anhaltenden Trend zum Outsourcing von Logistikleistungen in Industrie und Handel. Hier können wir durch die Übernahme dieser Aktivitäten unseren Kurs fortsetzen und weiterhin gute Erträge erzielen. 7. Prognosebericht 7.1 Strategische Zielgrößen Das Unternehmen wird auch im Geschäftsjahr 2024 - wie bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich geschehen - weiterhin bestrebt sein, dem Vertrauen seiner Kunden als zuverlässiger Dienstleister und Servicepartner gerecht zu werden. 7.2 Planung für 2024 Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 13% niedrigere Umsätze von T€ 20.515 und einen mit T€ 1.384 deutlich um T€ 1.735 niedrigeren Jahresüberschuss als im abgelaufenen Geschäftsjahr. Hierbei gehen wir davon aus, dass uns die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, der Inflation und die politische Entwicklung beeinträchtigen werden. Diese prognostizierte Entwicklung wird durch die betriebswirtschaftliche Auswertung per März 2024 bestätigt, hier werden ein Umsatz von T€ 5.470 (Vorjahres-Vergleichszeitraum T€ 6.901) und ein Ergebnis nach Steuern von T€ 440 (Vorjahres-Vergleichszeitraum T€ 839) ausgewiesen.
Neustadt b. Coburg, den 11.6.2024 D+S logistic GmbH, Neustadt Der Geschäftsführer: Fritz Knabner Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft
1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahres-abschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1.3 Währungsumrechnung Fremdwährungsposten waren nicht vorhanden. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handels-gesetzbuches (§§ 252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgren-zungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücks-rechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgren-zungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungs-abgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Der Geschäfts- und Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig linear abgeschrieben. Der Zeitraum, über den der Geschäfts- und Firmenwert abgeschrieben wird beträgt 15 Jahre. Die Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschrei-bungen auf abnutzbare Anlagegegenstände wurden - in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften - linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten von € 250,01 bis € 800,00) wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Diese beträgt unverändert 1%. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Jahresabschlussstichtag noch nicht veranlagen Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbind-lichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - bis auf die Aufbewahrungsrückstellung und die Jubiläums-rückstellung - nicht vor. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen haben im Wesentlichen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Ein Betrag von T€ 1 (Vj. T€ 4) hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 2.432 gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen und Grundschulden der finanzierten Wirtschaftsgüter besichert. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 582 vorgenommen. In den Abschreibungen des Anlagevermögens sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind die folgenden periodenfremden Erträge enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremden Aufwendungen in Höhe von T€ 41 aus diversen Vorgängen enthalten. Die größte Einzelposition betrifft mit T€ 6 die Leasinganpassung für einen LKW. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhn-licher Bedeutung i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. 4. Ergänzende Angaben 4.1 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften / Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen liegen in Höhe von T€ 2.018 vor. Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da die Verträge für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurden. 4.2 Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gem. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. 4.4 Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, liegen nicht vor. 4.5 Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Thomas Schnappauf, Industriekaufmann, Reichenbach und Herrn Fritz Knabner, Kaufmann für Spedition und Logistik, Bad Staffelstein, geführt. In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. 4.6 Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2023 waren - entsprechend § 267 Abs. 5 HGB - beschäftigt:
4.7 Beteiligungen Die Gesellschaft hält eine Beteiligung von 100% an der D+S warehousing GmbH, Rödental. Der Jahresüberschuss des Unternehmens betrug im Geschäftsjahr 2023 T€ 504 und das Eigen-kapital zum 31.12.2023 T€ 674. Eine weitere (geringfügige) Beteiligung besteht an der QL Qualitäts-Logistik KG, Steinfurt. Hierzu liegen keine Informationen vor. 5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.119 einen Teilbetrag in Höhe von T€ 2.000 auszuschütten und den verbleibenden Betrag zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Zu den Auswirkungen des Ukrainekriegs wird auf die Erläuterungen im Lagebericht hingewiesen.
Neustadt b. Coburg, den 11.6.2024 D+S logistic GmbH, Neustadt Der Geschäftsführer: Fritz Knabner Entwicklung des Anlagevermögens(Bestandteil des Anhangs)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die D+S logistic GmbH, Neustadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der D+S logistic GmbH, Neustadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der D+S logistic GmbH, Neustadt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens-schädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 14. Juni 2024 Wagner-Gruber, Dr. Hacker & Partner mbB, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer Feststellung Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2023 festgestellt. |
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