Frischemarkt Schreiber GmbH
Niedersachsenstraße 19, 21244 Buchholz in der Nordheide, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulf Schreiber seit 14.2.2017 | Geschäftsführer |
Ingo Schreiber seit 14.2.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Frischemarkt Schreiber GmbHBuchholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung zeigte sich in Deutschland zu Beginn des Jahres 2021 zweigeteilt. Während viele Dienstleistungsbereiche durch die Maßnahmen der Pandemiebekämpfung eingeschränkt waren, zeigte sich die Industrieproduktion relativ robust. Die Preisniveauentwicklung zeigte seit Anfang 2021 erstmals wieder steigende Tendenzen und lag bei rund 1 %. Hintergründe waren das Auslaufen der temporären Senkung der USt-Sätze, eine Erholung der Import- und Rohstoffpreise sowie die Einführung der CO 2 -Bepreisung. Im weiteren Verlauf 2021 war die deutsche Wirtschaft insgesamt auf Erholungskurs (+1,9 %). In den Dienstleistungsbereichen setzte das Geschäftsklima den Aufwärtstrend weiter fort und übertraf im Juni erstmals das Vorkrisenniveau. So legten zum Beispiel die Umsätze im Einzelhandel im Mai deutlich zu (+4,2%) und das GfK Konsumklima stieg im Juni auf den höchsten Stand seit August 2020. Die Knappheit bei Rohstoffen und Vorprodukten macht sich zunehmen beim Preisniveau bemerkbar, die Inflationsrate zog weiter an. Die Inflationsrate lag im Oktober bei 4,5 %, der höchste Wert seit August 1993. Haupttreiber waren wiederum die Energiepreise. Die Verbraucherpreisinflation zieht nicht nur in Deutschland, sondern ebenfalls in vielen Regionen der Welt kräftig an, aktuell insbesondere auch in den USA. Momentan spielt vor allem der Anstieg im Bereich der Energiepreise (z.B. Preise für Erdgas, Rohöl) eine große Rolle. Auch die Inflationserwartungen ziehen weltweit merklich an. Die Entwicklung des Einzelhandels im Jahr 2021 war abhängig von der jeweiligen Branche. Im gesamten Einzelhandel wuchs der Umsatz, aber deutlich unter den Wachstumsraten des Vorjahres. Der Lebensmitteleinzelhandelt profitierte vor allem zu Beginn der Krise. In 2021 konnte das Umsatzwachstum beibehalten, aber nicht weiter ausgebaut werden. Nicht nur die Industrie hatte mit Lieferproblemen zu kämpfen, auch der Einzelhandelt klagte über Engpässe. Geschäftsverlauf Nach Angaben des Marktforschungsinstituts GfK verzeichnet der LEH in 2021 ein Umsatzwachstum von nominal 2,9 Prozent. Dies ist nach dem Rekordjahr 2020 mit einem Umsatzwachstum von nominal 11,3 Prozent ein deutlich nachlassendes Umsatzwachstum. Mit Blick auf die einzelnen Vertriebsschienen schnitten die Vollsortimenter (Super- und Verbrauchermärkte) erneut besser ab als der LEH insgesamt; ihr Zuwachs lag im Jahr 2021 mit 4,3 Prozent (Vorjahr: 16,7) wieder über dem Gesamtmarkt. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Frischemarkt Schreiber GmbH haben sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt: Die Entwicklung der Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern war deutlich von der erhöhten Nachfrage im LEH aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Aufgrund von überproportional gestiegenen Umsatzerlösen bei konstanter Rohertragsmarge konnte der Rohertrag um rund 6% erhöht werden. Das Rohergebnis stieg um T€ 234. Dem EDEKA-Verbund ist es das gesamte Jahr 2021 hinweg gelungen die Frischemarkt Schreiber GmbH vollumfänglich mit Ware zu versorgen. Die Erhöhung des Personalaufwandes um rund 13 % ist neben den durchgeführten Lohn- und Gehaltsanpassungen im Wesentlichen auf den wachstumsbedingten Anstieg der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen, wobei die Personalaufwandsquote mit 17,7 Prozent leicht zum Vorjahr stieg. Die um T€ 43 niedrigeren Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus dem leicht gesunkenen Betriebsergebnis, was sich auch in dem zum Vorjahr geringeren Jahresüberschuss niederschlägt. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Frischemarkt Schreiber GmbH hat sich um T€ 225 auf T€ 3.187 erhöht. Diese Entwicklung ist auf der Aktivseite auf die um T€ 325 gestiegenen Vermögensgegenstände geprägt, die ein im Geschäftsjahr 2021 gewährtes Darlehen in Höhe von T€ 390 enthalten. Das Sachanlagevermögen entwickelte sich im Wesentlichen durch laufende Abschreibung rückläufig (T€ -157). Auf der Passivseite spiegelt sich diese Entwicklung im Wesentlichen im Eigenkapital (T€ 227) wider. Weiterhin stehen gesunkenen Darlehen (T€ -191) gestiegene Rückstellungen (T€ 115) gegenüber. Aufgrund des Jahresüberschusses 2021 hat sich das Eigenkapital auf T€ 1.102 erhöht, wodurch sich die Eigenkapitalquote um 5 Prozentpunkte auf 34,6 Prozent verbesserte. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich um T€ 26 leicht auf T€ 733. Während der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit insbesondere aufgrund des erzielten Jahresüberschusses positiv war, führten Investitionen und Kredittilgungen jeweils zu einem negativen Cash-Flow aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Die Investition 2021 von T€ 34 erfolgten im Wesentlichen in die Betriebsausstattung. Neben der Eigenkapitalfinanzierung stehen der Frischemarkt Schreiber GmbH zwei Bankdarlehen zur Verfügung, die im Geschäftsjahr 2021 in Höhe von T€ 182 planmäßig getilgt wurden und zum 31. Dezember 2021 mit T€ 1.028 valutieren. Darüber hinaus enthält der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit die zwei seitens der Gesellschafter im Geschäftsjahr 2021 gewährten Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 390, welche in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden. Die Finanzlage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch ausreichende Finanzierungsmittel. Das Anlagevermögen wird vom Eigenkapital zu 112,1 Prozent (Vorjahr: 76,6 Prozent) gedeckt. Die Anlagenintensität - Verhältnis des Anlagevermögens zum Gesamtvermögen - beträgt 30,8 Prozent (Vorjahr: 38,5 Prozent). Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2021 beschäftigte die Gesellschaft 111 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 105). Risiko- und Chancenbericht Risikomanagement und internes Kontrollsystem Aufgabe des Risikomanagements als integraler Bestandteil der Geschäftsstrategie ist es, Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten, so dass geeignete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können. Im Rahmen des Risikomanagements erfolgt eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem operativen Geschäft. Hierbei werden in einem laufenden Prozess Risiken aufgenommen, analysiert, bewertet und gesteuert. Der Unternehmensplanung und dem internen Berichtswesen kommt eine besondere Bedeutung für das Risikomanagement zu. Um die Risiken und Chancen zu überwachen und die Zielerreichung zu verfolgen, wurde ein differenzierter Controlling-Prozess etabliert. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Planungen erstellt und die Geschäftsentwicklung analysiert. Hierzu bedient sich die Gesellschaft auch der entsprechenden Dienstleistungen des EDEKA-Verbundes. Auf dieser Grundlage werden die Entscheidungen des Managements getroffen. Die Aufbauorganisation des Chancen- und Risikomanagements ermöglichen es, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, früh zu erkennen. Geschäftsrisiken und -chancen Der deutsche LEH zählt zu den am härtesten umkämpften Teilmärkten der Volkswirtschaft. Mit seinem Modell des von selbstständigen Kaufleuten geführten Lebensmitteleinzelhandels ist der EDEKA-Verbund in diesem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld gut aufgestellt. Von den Leistungen der zentralen und regionalen Vorstufen profitiert insbesondere das von selbstständigen Kaufleuten geführte Vollsortimentsgeschäft. Der mittelständische Einzelhandel hat sich in den vergangenen Jahren als krisensicher und äußerst wettbewerbsfähig erwiesen. Mit ihrem individuellen, auf die Kundenbedürfnisse vor Ort zugeschnittenen Markt- und Sortimentskonzepten ist die Frischemarkt Schreiber GmbH jederzeit in der Lage, sich flexibel auf die Herausforderungen des Marktes einzustellen. Der demografischen Entwicklung in Deutschland, die geprägt ist von einer wachsenden Anzahl von Einpersonenhaushalten, einer älter werdenden Bevölkerung, aber auch von einer überdurchschnittlichen Zuwanderung, trägt die Frischemarkt Schreiber GmbH mit der Entwicklung entsprechender Sortiments- und Marktkonzepte Rechnung. Insbesondere eine bereits hohe Marktdichte trägt dazu bei, dass im Landkreis Harburg die Möglichkeiten quantitativen Wachstums begrenzt sind. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Gestaltung attraktiver Angebote an höherwertigen Lebensmitteln zunehmend an Bedeutung. Regionale Produkte und authentische, auf Menschen mit unterschiedlicher ethnischer Herkunft zugeschnittene Spezialsegmente sowie Bio- und Convenience-Erzeugnisse sind daher in den letzten Jahren verstärkt in das Sortiment integriert worden. Operative Risiken und Chancen Die Frischemarkt Schreiber GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit Veränderungen der Konsumentennachfrage, aber auch des Wettbewerbs, in besonderem Maße ausgesetzt. Beide Faktoren haben maßgeblichen Einfluss auf die Umsatz- und Ergebnissituation. Das Einkaufsverhalten der Verbraucher ebenso wie der Wettbewerb werden daher ständig beobachtet und analysiert. Durch große Sortimentsvielfalt und eine stabile Lieferantenstruktur mit einem hohen Anteil regionaler Produzenten baut der EDEKA-Verbund potenziellen Risiken vor und gewährleistet eine verlässliche, für den Verbraucher nachvollziehbare Preisgestaltung. Einem veränderten Konsumverhalten, insbesondere dem sensitiveren Ernährungsbewusstsein, wird durch Schaffung neuer Wachstumssegmente Rechnung getragen. Durch die weitere Optimierung und Nutzung der gruppenweiten IT-Lösungen (LUNAR-Lösungen) wird eine Verbesserung der Wertschöpfung auf allen Prozessebenen und insbesondere im Einzelhandel erwartet. Die Nutzung der stufenübergreifenden Warenwirtschaft bietet u.a. verbesserte Möglichkeiten für Berichtswesen, Analysen und somit für die Steuerung des jeweiligen Geschäfts. Zusätzlich trägt dies dazu bei, die Kommunikation und den Austausch zwischen Großhandelsbetrieben und Kaufleuten zu intensivieren. Mittels einer deutlich verbesserten Steuerung des Warengeschäfts sollen der Einkauf optimiert und weitere Vorteile auch für den EDEKA-Einzelhandel erzielt werden. Über die gewöhnlichen Risiken aus dem Betrieb eines Einzelhandelsstandortes hinaus sind Umweltrisiken nicht erkennbar. Risiken aus dem operativen Geschäftsbetrieb werden durch das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem fortlaufend überwacht. Lieferantenrisiken und -chancen Zusätzlich zu den bereits beschriebenen operativen Risiken ergeben sich im Verhältnis zu den Lieferanten der EDEKA ZENTRALE Risiken, die insbesondere das Eigengeschäft betreffen. Um diesen zu begegnen, sind umfangreiche Steuerungsmaßnahmen getroffen worden, die im Übrigen auch die Risiken aus dem Eigenmarkengeschäft reduzieren. Prozesse und Abläufe werden kontinuierlich in Bezug auf Effizienz hinterfragt, Krisenfälle systematisch aufgearbeitet, um auch in Zukunft ein hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleisten zu können. Das etablierte Krisenmanagementsystem wird unterstützt durch ein übergreifendes elektronisches Rückrufsystem für die Zentraleinheiten und alle Großhandelsbetriebe. Risiken aus möglichen Versorgungsengpässen sind durch das breit angelegte Lieferanten-Portfolio und durch gezielte Planungen der jeweiligen Herkunft bzw. durch die Bestimmung der Herkunftsländer reduziert. In besonders sensiblen Warengruppen wie z.B. Fleisch und Wurst oder Obst und Gemüse engagiert sich der EDEKA-Verbund seit Langem selbst in der Produktion oder setzt auf langjährige, verlässliche Beziehungen zur Landwirtschaft. Der EDEKA-Verbund ist sich seiner Mitverantwortung für die langfristige Sicherung der Lebensgrundlagen auch im Hinblick auf menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in der Lieferkette bewusst. Diese gewinnen in der öffentlichen Wahrnehmung und Bewertung von Produkten und Unternehmensleistungen einen immer größeren Stellenwert. Ziel ist es, das Vertrauen in die Marke EDEKA und speziell in die Eigenmarkenprodukte von EDEKA weiter zu stärken. Auch der WWF sowie die strategische Partnerschaft mit dem WWF berücksichtigen die Thematik verstärkt. Das Thema menschenrechtliche Sorgfaltspflichten in der Lieferkette wird seit 2019, unter Berücksichtigung bereits vorhandener Wissens- und Kompetenzstrukturen, durch eigene Experten koordiniert. Die bereits vielfältigen Aktivitäten im Bereich der menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten - unter anderem in Initiativen, Projekten und über Zertifizierungen - wurden 2020 erstmals zusammengefasst und komprimiert auf der Verbund-Website dargestellt. In 2021 wurde die Climate Supplier Initiative vom EDEKA-Verbund und WWF ins Leben gerufen, die sich für mehr Klimaschutz entlang der gesamten Lieferkette einsetzt. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Der Finanzbereich der Frischemarkt Schreiber GmbH steuert die Liquiditäts- und Zinsrisiken. Er bedient sich dabei geeigneter Management- und Kontrollsysteme, mit denen die Risiken gemessen und überwacht werden. Die Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Liquidität zur Abwicklung der operativen Geschäftsprozesse ist eine wesentliche Aufgabe des Finanzmanagements. Im Rahmen der mittel- bis langfristigen Finanzplanung wird der künftige Kapitalbedarf ermittelt. Die Bedarfsplanung erfolgt in enger Abstimmung mit dem operativen Unternehmensbereich. Personalrisiken und -chancen Die aktuelle Wirtschaftslage, die demographische Entwicklung und vor allem die Corona-Pandemie in Deutschland bewirken besondere Herausforderungen am Arbeitsmarkt, die auch in 2021 deutlich zu spüren waren. Hier konnte sich die Frischemarkt Schreiber GmbH als sicherer und attraktiver Arbeitgeber deutlich am Markt positionieren. Die Gesellschaft ist bei der Realisierung der strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für die Frischemarkt Schreiber GmbH zu gewinnen und an sie zu binden, ist eine dauerhafte Herausforderung. Die vorangetriebene Aus- und Weiterbildung sichert die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals. Personalführung und -entwicklungsmaßnahmen sowie Schulungen bewirken die unternehmerische Denk- und Handlungsweise auf allen Stufen des Unternehmens. Soziale Faktoren spielen bei der Personalgewinnung und -bindung eine immer größere Rolle. Um eine noch größere Identifikation der Beschäftigten und potenziellen Mitarbeiter zu erreichen, wurde ein Leitbild entwickelt und kommuniziert. Informationssicherheit Die bestehenden IT-Systeme im EDEKA-Verbund gewährleisten eine Informationssicherheit auf einem hohen Niveau, welche kontinuierlich qualitativ optimiert wird. Die hohe Einheitlichkeit und Normierung der verbundweit genutzten Daten-, Prozess- und IT-Infrastrukturen tragen zur Risikovermeidung bei. Dabei garantieren die einheitliche IT-Infrastruktur sowie die dazugehörigen Sicherungsverfahren eine sehr gute Verfügbarkeit der Systeme. Zusätzlich werden permanent Maßnahmen unternommen, um die Integrität, die Vertraulichkeit und die Verfügbarkeit geschäftskritischer Daten im notwendigen Umfang zu gewährleisten. Der EDEKA AG Konzern zählt nach dem IT-Sicherheitsgesetz (ITSiG) zu einem Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) auf dem Gebiet des Lebensmittelhandels. In 2020 ist durch geeignete Maßnahmen der Sicherheitsstandard nochmals verbessert worden, insbesondere ist in Präventionsmaßnahmen investiert worden (u.a. Schwachstellenmanagement, Monitoring, Awareness). Zusammenfassung der Risiko- und Chancensituation Insgesamt hat die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergeben, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Auch die Corona-Krise mit all ihren Auswirkungen ist für die Frischemarkt Schreiber GmbH kein bestandsgefährdendes Risiko. Die Corona-Pandemie war auch in 2021 noch präsent. Die Gewährleistung der Versorgung der regionalen Bevölkerung mit Lebensmitteln in dieser Zeit ist unser oberstes Ziel. Wirtschaftlich betrachtet führen die »Hamsterkäufe« und die gestiegene Bedarfsdeckung zu einem Mehrumsatz, allerdings besteht das Risiko eines Rückgangs der Umsätze in der Folgezeit. Zudem besteht das Risiko, dass es im Personalbereich zu erhöhten krankheitsbedingten Ausfällen kommt und damit zu erhöhten Arbeitsbelastungen. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Eckdaten und zu erwartende Marktentwicklungen Der Sachverständigenrat (SVR) prognostizierte im Jahresgutachten 2022/23 (Stand: Oktober 2022) ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland für das Jahr 2022 von ca. 1,7% und geht für das Jahr 2023 von einem Rückgang um 0,2 % aus. Prognostiziert werden Raten für die Verbraucherpreisinflation von 8,0% beziehungsweise 7,4%. Wesentlicher Grund für diese Prognosen sind der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Im Euro-Raum hat sich die konjunkturelle Lage und der Ausblick erheblich verschlechtert. Die gestiegene Unsicherheit aufgrund der Verringerung der russischen Gaslieferungen hat zu starken Preissteigerungen geführt. Insbesondere Deutschland ist von dem russischen Erdgas stark abhängig und von der Energiekrise stark betroffen. Die steigenden Energiepreise werden nach und nach an die Verbraucher weitergegeben. Von Auswirkungen auf den privaten Konsum und steigendem Sparverhalten ist auszugehen. Prognosebericht der Frischemarkt Schreiber GmbH Die außergewöhnliche Umsatzentwicklung im LEH aufgrund der Corona-Pandemie setzte sich auch in den ersten Monaten des Jahres 2021 fort und führte zu hohen Umsatzzuwächsen in den ersten beiden Monaten. Diese flauten dann etwas ab, aber im Gesamtjahr 2021 erhöhten sich die Umsatzerlöse gleichwohl um ungefähr 4 %. Bei einer unveränderten Rohertragsquote und einer erhöhten Personalaufwandsquote wird derzeit von einem Ergebnisrückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2022 wird eine Umsatzminderung im einstelligen Prozentbereich erwartet. Hierzu trägt auch die erwartete Entspannung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bei. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine auf Beschaffungspreise und das Kaufverhalten der Kunden können derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Buchholz in der Nordheide, 30. September 2022 gez. Ulf Schreiber gez. Ingo Schreiber BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2021A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma Frischemarkt Schreiber GmbH, Niedersachsenstraße 19, 21244 Buchholz in der Nordheide (Tostedt, HRB 205979) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe der abzugrenzenden Beträge angesetzt. 2. Rückstellungen Unter den sonstigen Rückstellungen werden insbesondere Tantieme- und sonstige Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern sowie erwartete Kosten für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung ausgewiesen. 3. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEuro 91 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften beider Geschäftsführer sowie einer Gesellschaft der EDEKA-Gruppe gesichert. 4. Passive latente Steuern Die ausgewiesenen passiven latenten Steuern erwachsen aus einer abweichenden steuerlichen Behandlung der Expansionsvergütung und geringwertiger Wirtschaftsgüter. Im Berichtsjahr verminderte sich die hieraus ergebende Steuerlatenz um TEuro 10,4 gegenüber dem Vorjahr. D. sonstige Angaben 1. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 111 Arbeitnehmer beschäftigt. Hierbei handelt es sich um 2 Leitende Mitarbeiter, 2 Angestellte und 107 gewerbliche Arbeitnehmer. 2. sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEuro 4.335; davon TEuro 427 kurzfristig, TEuro 1.655 mittelfristig und TEuro 2.254 langfristig. Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt: 3. sonstige Pflichtangaben Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Ulf Schreiber, Buchholz in der Nordheide, Kaufmann Ingo Schreiber, Buchholz in der Nordheide, Kaufmann Ein Aufsichtsrat oder Beirat ist nicht vorhanden. sonstige Berichtsbestandteile
Buchholz in der Nordheide, 30. September 2022 gez. Ulf Schreiber gez. Ingo Schreiber Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Frischemarkt Schreiber GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Frischemarkt Schreiber GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frischemarkt Schreiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaftvermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. August 2024 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Teske, Wirtschaftsprüferin Prof. Dr. Winzker, Wirtschaftsprüfer |
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