Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 11344
Vorher
Verlion GmbH
Eingetragen
26.4.1995
Branche
Verlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Das Verlegen, die Herausgabe und das Erstellen von Telekommunikationsverzeichnissen aller Art und in jeder Ausprägung, der Erwerb von Beteiligungen an ähnlichen Unternehmen mit vergleichbarem Geschäftszweck sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Mehrwertdiensten im Telekommunikationsbereich. Die Vermittlung von Werbung in eigene und fremde Auskunftsmedien. Der Betrieb von Rechenzentren, die Gestaltung, Anreicherung und Aufbereitung von Informationen sowie die Erfassung, Pflege und Verwaltung von Daten zur Herstellung systematisch aufbereiteter Auskunftsmedien in allen Ausprägungen. Der Erwerb, die Verwaltung, die Vermietung, die Verpachtung, Bebauung eigenen und fremden Grund- und Immobilienbesitzes.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Claudia Leis
seit 16.9.2025
Prokura
Sandra Napierski
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Bernhard Lüders
seit 29.1.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
550.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG

Essen

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Konzerns

Die Tätigkeitsfelder der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe sind das Verlegen, die Herausgabe und das Erstellen von Telekommunikationsverzeichnissen aller Art und jeder Ausprägung sowie die Vermittlung von Anzeigen. Zudem werden Online-Dienstleistungen wie die Beratung, Erstellung und Pflege von mobilen - und/oder desktop Webseiten, Webauftritten, Präsenz in sozialen Medien und anderen - und/oder desktop Webpräsenzprodukten wie z. B. Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Apps sowie Social-Media-Konzepte erbracht. Dazu unterhält die Gruppe neben ihrem Stammsitz in Essen die folgenden drei Zweigniederlassungen:

Maximilian Telefonbuchverlag Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Detmold

Telefonbuchverlag Potsdam Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Werder/Havel

Verlag Karl Leitermeier Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Stuttgart.

Ab dem Geschäftsjahr 2019 wurde der Konsolidierungskreis um die in Dorsten ansässigen Websmart-Gesellschaften erweitert.

Die mit der unternehmerischen Tätigkeit verbundenen Risiken werden grundsätzlich mit Maßnahmen eines Risikomanagements gesteuert. Dabei ist als wesentliches Instrumentarium die Aufstellung und Genehmigung der Planung, die Quartalsberichterstattung in Form einer kurzfristigen Erfolgsrechnung einschließlich einer Abweichungsanalyse zu nennen.

Die Berichte werden von der Geschäftsführung bewertet und gegenüber dem Gesellschafterausschuss und dem Beirat kommuniziert.

Daneben stützt sich die Geschäftsführung auf die rechtliche Beratung sowohl speziell geschulter Mitarbeiter als auch externer Fachleute, um möglichen Risiken, die sich u.a. aus den vielfältigen steuerlichen und handelsrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben können, zu begegnen.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland erwies sich laut Bundesfinanzministerium in 2022, bei einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (real) um 1,8%, einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 0,3% auf 5,4% und bei einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,9% im Vorjahresvergleich als robust gegenüber den schwierigen Rahmenbedingungen. Gemäß der aktuellen Einschätzung von Januar 2023 der EU-Kommission, OECD und nach IWF, wird sich das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um ca. 0,4% und die Verbraucherpreise um ca. 7,2% erhöhen, während die Arbeitslosenquote bei ca. 3,5% erwartet wird.

Das wirtschaftliche Geschehen, insbesondere die Herstellung von Waren und Dienstleistungen, in nahezu allen Wirtschaftsbereichen war in 2022 größtenteils durch Engpässe bei der Versorgung mit Energie, Lieferschwierigkeiten von Rohstoffen, sowie einem deutlichen Arbeitskräftemangel belastet. Durch u. a. starke Preissteigerungen bei der Energie, war die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt stark erhöht. Damit war das wirtschaftliche Umfeld für den allgemeinen Anzeigenmarkt in 2022 weiterhin schwierig.

b. Geschäftsverlauf

Das vergangene Jahr ist bundesweit durch Umsatzrückgänge bei den Print- und Onlineprodukten der Telekommunikationsverzeichnisse gekennzeichnet. Diese Entwicklung trifft auch für die Sutter Verzeichnisverlag Gruppe zu. Demgegenüber konnten bei den verzeichnisunabhängigen Produkten Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich insgesamt um 8,8% zum Vorjahr und somit deutlich höher als unsere Vorjahresprognose, die gleichbleibende Umsatzerlöse vorsah.

Der operative Fokus lag 2022 auf der Gewinnung neuer sowie der Entwicklung bestehender Onlineprodukte für den Anzeigenverkauf, was uns mit einem Anstieg um T€ 342 bei zwei Produkten in 2022 gelungen ist.

Die Zahl der Beschäftigten in der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe steigt im Vergleich zum 31.12. des Vorjahres um 18 auf 274 Mitarbeiter.

c. Ertragslage

Insgesamt ergibt sich eine Umsatzreduzierung um T€ 3.820 auf T€ 39.859.

Die Umsatzerlöse 2022 setzen sich wie folgt zusammen:

Anzeigenverkauf T€ 29.284
SEO-Listing T€ 3.562
Erstellung von Webseiten und Hosting T€ 2.446
Facebook T€ 1.438
Google Pakete T€ 1.198
Vermietung T€ 932
Sonstige T€ 1.452
Erlösschmälerungen T€ -453

Das Ergebnis vor Steuern der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe reduziert sich um T€ 3.420 auf T€ 1.005. Zu dieser Entwicklung trugen niedrigere Umsatzerlöse (T€ 3.820) und sonstige betriebliche Erträge (T€ 427) sowie höherer Materialeinsatz (T€ 976) bei. Demgegenüber reduzierte sich der Personalaufwand (T€ 807) und weitere sonstige betrieblichen Aufwendungen (T€ 595), bei einem höheren Finanzergebnis (T€ 217). Das im Vorjahr prognostizierte rückläufige Ergebnis vor Steuern ist eingetreten, jedoch deutlicher als geplant.

d. Finanzlage

Der Kapitalaufbau weist aufgrund des Jahresüberschusses (T€ 40) und nach Berücksichtigung einer Entnahme aus der Kapitalrücklage (T€ 2.700) zum Zwecke der Gutschrift auf den Privatkonten eine Verringerung des Eigenkapitals um T€ 2.660 aus. Weiterhin reduzierten sich die erhaltenen Anzahlungen mit dem Rückgang des Auftragseingangs. Andererseits haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen erhöht, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Der Konzern hat zum 31.12.2022 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Zum 31.12.2022 besteht eine Verpflichtung zur Errichtung eines sogenannten "Gastronomie-Freestander" auf einem bereits im Eigentum der Sutter Telefonbuchverlag GmbH befindlichen Grundstücks. Die Investitionskosten betragen T€ 3.450, wobei T€ 1.655 bereits geleistet und unter geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau aktiviert wurden.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 1.199 auf T€ 4.444 verringert und die finanziellen Mittel haben sich um T€ 538 erhöht. Vor dem Hintergrund der gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.034 auf T€ 76.420 gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote bei einer Verringerung des Eigenkapitals um T€ 2.660 von 76,0% auf 74,5% gesunken. Im gesamten Geschäftsjahr wurde ausreichende Liquidität vorgehalten.

e. Vermögenslage

Die Reduzierungen im Anlagevermögen in Höhe von T€ 2.199 resultieren mit T€ 5 aus den Finanzanlagen und mit T€ 3.099 aus den immateriellen Vermögensgegenständen, die Sachanlagen erhöhen sich um T€ 905. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 0) und dem Sachanlagevermögen (T€ 1.423) liegen deutlich unter den Abschreibungen (T€ 3.647), wobei planmäßige Abschreibungen auf den Firmenwert in Höhe von T€ 3.092 und auf das Gebäude von T€ 342 entfallen.

Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch einen Rückgang des Anlagevermögens, der abschreibungsbedingt ist, der sonstigen Vermögensgegenstände und der aktiven latenten Steuern gekennzeichnet. Demgegenüber steht ein Zuwachs der flüssigen Mittel. Wie im Vorjahr übersteigen die flüssigen Mittel die erhaltenen Anzahlungen.

f. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der allgemeinen Umsatzrückgänge der bundesweiten Telekommunikationsverzeichnisse, des Ukraine-Krieges und der hohen Inflationsrate ist die Geschäftsentwicklung in 2022 als angemessen zu beurteilen.

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Die sich abschwächende wirtschaftliche Ausgangslage macht es auch für den allgemeinen Anzeigenmarkt schwieriger, womit sich auch das Marktumfeld der Verzeichnisverlage weiter eintrübt. Der rückläufige Umsatztrend der Print- und Onlineausgaben der Telefonbücher wird auch in 2023 anhalten. Optimistischer sind wir bei der weiteren Umsatzentwicklung unserer nicht verzeichnisabhängigen Onlineprodukte sowie der Webseitenerstellung.

Trotz eines optimistischen Planungsansatzes aus Herbst 2022, lassen die im Jahr 2023 bisher realisierten Auftragseingänge und Umsätze in einem schwierigen Umfeld, das voraussichtlich auch weiter durch Konjunkturrückgang und Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt wird, ein Umsatzergebnis auf etwa gleichem Niveau wie 2022 erwarten. Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung sind bereits ca. 39% des erwarteten Umsatzes für 2023 akquiriert.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein im Vergleich zu 2022 deutlich rückläufiges Ergebnis vor Steuern von ca. T€ -600 erwartet. Da die Verlagerung des Umsatzwachstums von Printmedien zu Onlinewerbung sich zunehmend auf die Margen auswirkt, resultiert dies vor allem aus dem genannten rückläufigen Umsatz im Verzeichnisgeschäft, bei steigenden Kosten und steigendem Materialaufwand für Online-Produkte sowie aus höheren Personalkosten für die Ausweitung des Verkaufsaußendienstes auch auf neue Gebiete innerhalb Deutschlands.

Ausweislich der Liquiditätsplanung der Gesellschaft ist für 2023 mit einer leicht steigenden Liquidität zu rechnen, durch teils durchgeführte und teils erwartete Steuererstattungen aus Rückabwicklung der Besteuerung der Herausgeber-GbR ́s. Mit den liquiden Mitteln können wie in den Vorjahren alle mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Ausgaben finanziert werden.

Nach wie vor liegt die größte Herausforderung für den Verlag im Wandel des Werbeverhaltens der Kunden, wobei Auftritt und Präsenz im Internet sowie digitales Marketing für werbende Unternehmen zunehmend wichtiger werden.

Die Chance der im Markt bekannten Dachmarke "Sutter LOCAL MEDIA" liegen für den Verlag weiterhin darin, dass das Interesse der Kunden an digitalen Online-Produkten stets zunimmt, was durch die erfolgreiche Platzierung neuer Produkte bereits nachgewiesen wurde. Die Bekanntheit der Produktmarken, die Breite der angebotenen Leistungen und die Nähe zum werbenden Kunden stärken die Kundenbeziehung und ermöglichen sowohl eine langfristige Kundenbindung als auch die Vermarktung der vorhandenen und weiterer neuer Multimedia- und Online-Produkte. Die bereits erfolgreich vermarkteten Onlineprodukte, inclusive der Webseitenerstellung, müssen noch intensiver bei vorhandenen Kundengruppen platziert und weitere neue Felder für den Anzeigenverkauf erschlossen werden bei gleichzeitigem Wachstum im Neukundengeschäft. Die Herausforderung der digitalen Transformation der Geschäftsfelder und die weitere Digitalisierung der internen Prozesse wird weiterhin konsequent verfolgt, um so u.a. auch zu Kostenreduzierung und weiteren Optimierungen der vorhandenen Bearbeitungsprozesse zu gelangen, dazu soll der Einsatz der neuen Verkaufssoftware und der bevorstehende vollständige Umstieg auf SAP S/4HANA entscheidend beitragen.

Aus der Beteiligung an der DTM Deutsche Tele Medien GmbH ist unklar, wie der Leistungsaustausch mit der Gesellschafterin Sutter Telefonbuchverlag GmbH steuerlich zu beurteilen ist. Falls von der gegenwärtigen Behandlung abgewichen wird, könnten sich in der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe Körperschaft- und Gewerbesteuernachzahlungen für die Jahre 2017-2022 in Höhe von ca. T€ 1.705 ergeben.

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit erforderlich, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Forderungsmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.

Es sind keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit bedeutendem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden.

 

Essen, 17. April 2023

Dr. Oliver-Till Dieckhaus

Bernhard Lüders

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen

Aktiva

31.12.2021
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.072,67 11
2. Geschäfts- und Firmenwert 12.368.466,19 15.461
12.372.538,86 15.472
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.846.579,36 8.168
2. Einbauten in fremde Bauten 1.416,00 2
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.408,69 240
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.654.704,77 309
9.624.108,82 8.719
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 251.000,00 251
2. Beteiligungen 7.536.061,95 7.541
7.787.061,95 7.792
29.783.709,63 31.983
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 27.364,94 32
2. Unfertige Erzeugnisse 319.812,40 168
347.177,34 200
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.386.772,46 2.343
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 154.715,70 159
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 209.108,06 147
4. Sonstige Vermögensgegenstände 9.690.066,22 10.112
12.440.662,44 12.761
III. Flüssige Mittel 32.539.474,93 32.001
45.327.314,71 44.962
C. Rechnungsabgrenzungsposten 558.508,12 572
D. Aktive latente Steuern 750.000,00 937
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0
76.419.532,46 78.454

Passiva

31.12.2021
T€
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Komplementär 1.020,00 1
2. Kommanditisten 50.000,00 50
51.020,00 51
II. Rücklagen 56.903.624,33 59.564
56.954.644,33 59.615
B. Rückstellungen
I. Pensionsrückstellungen 403.567,00 254
II. Steuerrückstellungen 8.190.503,08 8.251
III. Sonstige Rückstellungen 2.029.301,50 2.659
10.623.371,58 11.164
C. Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0
I. Erhaltene Anzahlungen 4.480.989,49 4.962
II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 526.262,87 372
III. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0
III. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0
IV. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0
III. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.739.705,35 1.539
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 867.209,40 560
8.614.167,11 7.433
D. Rechnungsabgrenzungsposten 227.349,44 242
E. Passive latente Steuern 0,00 0
76.419.532,46 78.454

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
T€
1. Umsatzerlöse 39.858.828,02 43.679
2. Bestandsveränderung 152.295,15 42
3. Sonstige betriebliche Erträge 776.691,45 1.204
4. Materialaufwand 6.368.437,29 5.392
5. Personalaufwand 15.951.385,57 16.758
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.617.351,30 3.693
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 14.120.759,71 14.716
8. Finanzergebnis 275.591,79 59
9. Ergebnis vor Steuern 1.005.472,54 4.425
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 965.669,09 1.367
11. Konzernjahresüberschuss 39.803,45 3.058

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs-/ Herstellungskosten
Stand 1. Januar 2022 Zugänge Umbuchung Abgänge Kumulierte Abschreibg.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.583.524,88 0,00 0,00 1.836.423,27 21.743.028,94
Geschäfts- und Firmenwert 62.278.767,66 0,00 0,00 0,00 49.910.301,47
Geleistete Anzahlungen auf immat. Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
85.862.292,54 0,00 0,00 1.836.423,27 71.653.330,41
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 15.362.233,60 7.882,95 12.721,11 0,00 7.536.258,30
Einbauten in gemieteten Räumen 8.487,85 0,00 0,00 0,00 7.071,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.131.535,86 57.238,83 0,00 564.455,34 2.502.910,66
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 309.332,51 1.358.093,37 -12.721,11 0,00 0,00
18.811.589,82 1.423.215,15 0,00 564.455,34 10.046.240,81
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.651.000,00 0,00 0,00 0,00 1.400.000,00
Beteiligungen 7.714.836,94 25.125,01 0,00 0,00 203.900,00
9.365.836,94 25.125,01 0,00 0,00 1.603.900,00
114.039.719,30 1.448.340,16 0,00 2.400.878,61 83.303.471,22
Buchwerte
Stand 31. Dezember 2022 Stand 31. Dezember 2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.072,67 11.010,67 6.938,00
Geschäfts- und Firmenwert 12.368.466,19 15.460.582,72 3.092.116,53
Geleistete Anzahlungen auf immat. Anlagen 0,00 0,00 0,00
12.372.538,86 15.471.593,39 3.099.054,53
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.846.579,36 8.167.869,24 341.893,94
Einbauten in gemieteten Räumen 1.416,00 1.779,00 363,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.408,69 240.356,69 176.039,83
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.654.704,77 309.332,51 0,00
9.624.108,82 8.719.337,44 518.296,77
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 251.000,00 251.000,00 0,00
Beteiligungen 7.536.061,95 7.540.936,94 30.000,00
7.787.061,95 7.791.936,94 30.000,00
29.783.709,63 31.982.867,77 3.647.351,30

Entwicklung der kumulierten Abschreibungen

Stand 1. Januar 2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Zuschreibung 31.12.2022 Stand 31. Dezember 2021
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.572.514,21 6.938,00 1.836.423,27 0,00 21.743.028,94
Geschäfts- und Firmenwert 46.818.184,94 3.092.116,53 0,00 0,00 49.910.301,47
Geleistete Anzahlungen auf immat. Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
70.390.699,15 3.099.054,53 1.836.423,27 0,00 71.653.330,41
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 7.194.364,36 341.893,94 0,00 0,00 7.536.258,30
Einbauten in gemieteten Räumen 6.708,85 363,00 0,00 0,00 7.071,85
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.891.179,17 176.039,83 564.308,34 0,00 2.502.910,66
10.092.252,38 518.296,77 564.308,34 0,00 10.046.240,81
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.400.000,00 0,00 0,00 0,00 1.400.000,00
Beteiligungen 173.900,00 30.000,00 0,00 0,00 203.900,00
1.573.900,00 30.000,00 0,00 0,00 1.603.900,00
82.056.851,53 3.647.351,30 2.400.731,61 0,00 83.303.471,22

Konzernanhang

Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG ist handelsrechtlich nicht zu der Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, die Aufstellung erfolgt freiwillig nach den Regelungen §§ 264 a, 290 ff. HGB.

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG einbezogenen Gesellschaften, sind nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB bzw. §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG sind die folgenden Gesellschaften einbezogen:

als Muttergesellschaft

 

Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen (SVV KG)

Amtsgericht Essen, HRA 8987

als Tochtergesellschaften

Anteil in %
Sutter Telefonbuchverlag GmbH, Essen (TBV) 100,0
Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH, Essen (VVGmbH) 100,0
Einheits-GmbH & Co. KG:
Websmart GmbH & Co. KG, Dorsten
Websmart Verwaltungsgesellschaft mbH, Dorsten
100,0

Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB die folgende Tochtergesellschaft in der rechtlichen Konstruktion einer doppelstöckigen Einheits-GmbH & Co. KG nicht einbezogen:

regiodot Holding GmbH & Co. KG, Essen (Anteil in %: 100,0)

regiodot Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen

regiodot GmbH & Co. KG, Essen

regiodot Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen

Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften

 

Sutter Telefonbuchverlag GmbH, Essen

 

Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH, Essen

 

Websmart GmbH & Co. KG, Dorsten

nehmen die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB insoweit in Anspruch, als sie ihren Jahresabschluss und Lagebericht nicht nach § 325 HGB offenlegen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die von den Tochterunternehmen nach einheitlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften aufgestellten Einzelabschlüsse sind mit ihren Aktiva und Passiva, soweit nicht von Konsolidierungs- und sonstigen Anpassungsvorgängen beeinflusst, in voller Höhe in den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG übernommen worden.

Die Kapitalkonsolidierung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH und der Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH erfolgte unter Anwendung der Buchwertmethode. Stille Reserven sind bei Grundstücken und Gebäuden zugeschrieben worden. Ein sich ergebender Firmenwert wurde bei der Erstkonsolidierung ausgewiesen. Zeitpunkt der Verrechnung war der 01.01.2007 (Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung). Die konsolidierungsbedingte Zuschreibung auf das Gebäude wird über die verbleibende Restlaufzeit (bis 2036) abgeschrieben.

Bei der Kapitalkonsolidierung der Websmart GmbH & Co. KG und Websmart Verwaltungsgesellschaft mbH wurde für die Erstkonsolidierung zum 01.01.2019 die Neubewertungsmethode angewandt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert worden. Aufrechnungsdifferenzen wurden entsprechend der Verbuchung im Einzelabschluss erfolgswirksam eliminiert.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Gewinn- und Verlustrechnungen der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG und der einbezogenen Gesellschaften zusammengefasst. Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Zugänge werden beginnend im Monat der Anschaffung ratierlich abgeschrieben.

Für Anlagenzugänge hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Kosten (netto) über € 250 lagen und € 800 nicht überstiegen, sofort abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten unter € 250 wurde das Wirtschaftsgut sofort als Betriebsausgabe abgesetzt.

Der bilanzierte Firmenwert wird aufgrund der langfristigen Laufzeit der Verlagsrechte für die Verzeichnisse über 20 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind bis auf einen Anteil an verbundenen Unternehmen und zwei Beteiligungen, die teilweise abgeschrieben wurden, zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu letzten Einstandspreisen bzw. niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Für die unter den Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen ausgewiesenen Verwaltungsdrucksachen besteht ein Festwert, der alle 3 Jahre neu ermittelt wird.

Die Bewertung von fremd bezogenen unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgt zu Anschaffungskosten. Enthaltene Eigenleistungen für unfertige Erzeugnisse werden auf Basis von Stundensätzen bewertet, unter Einbezug angemessener Gemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden als "Flüssige Mittel" zum Nennwert ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Abgrenzung von Aufwendungen für Folgejahre.

Rückstellungen sind zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dies beinhaltet auch eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB unter Zugrundelegung eines seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, restlaufzeitspezifischen Durchschnittszinssatzes (Euro-Raum) der letzten sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Die Abzinsung der einzelnen Rückstellungen hat unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag zu erfolgen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Abzinsungszinssatz wurde zum 31.12.2022 ein Zinssatz von 1,78 % herangezogen. Die Bewertung erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode. Als biometrische Annahmen werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck herangezogen sowie eine Rentendynamik von 1,5 % berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 166 (Vorjahr T€ 262).

Für die Umsetzung der Vorgaben des IDW Rechnungslegungshinweises zur handelsrechtlichen Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) wurde das Primat der Passivseite zugrunde gelegt.

Für die Steuerbilanz wurde den Pensionsrückstellungen nach den Vorschriften des § 6a EStG ein Zinsfuß von 6 % zugrunde gelegt. Der Unterschied beträgt T€ 1.755 (Vorjahr T€ 1.744).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und unbelastet sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der saldierte Ausweis wird von der Gesellschaft für die Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen mit dem Planvermögen pro betroffener Person vorgenommen und als aktiver Unterschiedsbetrag bzw. Rückstellung in der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung des Planvermögens erfolgte zu dem Aktivwert der Versicherung. Zum 31.12.2022 wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 4.100 mit Planvermögen in Höhe von T€ 3.921 saldiert.

Die Verbindlichkeiten sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag anzusetzen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die von den Kunden bezahlten Jahresgebühren für die erstellten Webseiten, die über die Laufzeit monatlich abgegrenzt werden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen resultieren, ist in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts erfolgt.

Die in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Erläuterungen zu den einzelnen Positionen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3 Seite 1 und 2 dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 12 (Vorjahr T€ 22) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

Aktive latente Steuern

Bei den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG ergeben sich Unterschiede beim Ansatz bei den Rückstellungen für Pensionen und sonstiger Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Darüber hinaus bestehen Unterschiede beim Ansatz des Gebäudewertes und den Beteiligungen, die zu passiven latenten Steuern führen.

Aus der Nutzung steuerlicher Verlustvorträge wurden zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern nur insoweit angesetzt (T€ 523), als die Realisierung der Steuerentlastung aus den Verlustvorträgen innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwarten ist (§ 274 Abs. 1 Satz 4 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB).

Zur Berechnung der latenten Steuern wird der unternehmensindividuelle Steuersatz aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften (Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG 16,2 % (GewSt), Sutter Telefonbuchverlag GmbH 31,7 % (KSt, SolZ und GewSt) bzw. 15,8 % (KSt und SolZ) und Websmart GmbH & Co. KG 17,3 % (GewSt)) herangezogen, so dass sich saldiert die aktiven latenten Steuern um T€ 187 auf T€ 750 reduzieren.

Konzern-Eigenkapital

Der Ausweis des Konzerneigenkapitals erfolgt gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 264c Abs. 2 Satz 1 HGB.

Hinsichtlich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf die gesonderte Darstellung im Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 5), der gemäß DRS 22 aufgestellt wurde.

Vom Jahresüberschuss 2022 der Muttergesellschaft Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG (T€ 6.425) wurden T€ 6.297 den Rücklagenkonten der Kommanditisten sowie T€ 128 dem Rücklagenkonto eines Komplementärs gutgeschrieben. Darüber hinaus erfolgten Entnahmen (T€ 2.700) aus den Rücklagekonten der Kommanditisten (T€ 2.646) und des Komplementärs (T€ 54) zur Gutschrift auf den Privatkonten.

Der Jahresüberschuss der Sutter Telefonbuchverlag GmbH beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 2.382, der Websmart GmbH & Co. KG T€ 239, der Websmart Verwaltungsgesellschaft mbH T€ 2 und der Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH T€ 2.

Rückstellungen

Es bestehen Pensionsverpflichtungen (T€ 404) für 6 Mitarbeiter.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere noch ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 712), Tantiemen (T€ 280), noch zu gewährenden Urlaub und Zeitguthaben (T€ 198), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 183), Handelsvertreterausgleichsansprüche (T€ 182), ausstehende Gehälter (T€ 177), Kosten für Betriebsprüfungen Folgejahre (T€ 78), Aktenlagerungskosten (T€ 68), ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 58) sowie Abfindungen (T€ 22).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
2022 bis zu einem Jahr zw. ein und fünf Jahren mehr als fünf Jahre
T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.481 4.481 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 526 526 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.740 2.740 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 867 867 0 0
8.614 8.614 0 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (T€ 274). Die Verbindlichkeiten des Vorjahres mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betrugen T€ 7.433.

Umsatzerlöse

2022 2021
T€ T€
Anzeigenverkauf 29.284 33.371
SEO Listung 3.562 3.887
Erstellung von Webseiten und Hosting 2.446 2.672
Facebook 1.438 1.286
Google-Pakete 1.198 1.008
Vermietung 932 906
Sonstige 1.452 1.099
Erlösschmälerungen -453 -550
39.859 43.679

Sonstige betriebliche Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 131), sowie sonstige periodenfremden Erträge (T€ 147), die vor allem auf Endabrechnungen der Vorjahre (=erhaltene Gutschriften) und weiterbelastete Kosten zurückzuführen sind, ausgewiesen.

Materialaufwand

2022 2021
T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.522 905
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.846 4.487
6.368 5.392

Personalaufwand

2022 2021
T€ T€
Gehälter 13.232 13.983
Soziale Abgaben 2.412 2.472
Aufwendungen für Altersversorgung 307 303
15.951 16.758

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Grundsteuern von T€ 24 enthalten.

Finanzergebnis

2022 2021
T€ T€
Erträge aus Beteiligungen 165 126
Zuschreibungen zu Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0 0
Zinsen und ähnliche Erträge 255 2.223
(davon aus Abzinsung) (88) (34)
Abschreibungen auf Finanzanlagen 30 100
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 114 2.190
(davon aus Aufzinsung) (0) (1)
276 59

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen die Beteiligung an der DTM Deutsche Tele Medien GmbH (T€ 108) und an der GoLocal GmbH & Co. KG (T€ 57).

Die Zinsen und ähnliche Erträge betreffen im Wesentlichen Zinserträge zur Gewerbesteuer aus der Rückabwicklung der Sutter TBV GmbH & DTM Deutsche Tele Medien GmbH GbR. Davon sind T€ 114 einer anderen Periode zuzuordnen.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Gewerbesteuer aus der Rückabwicklung der Sutter TBV GmbH & DTM Deutsche Tele Medien GmbH GbR. Davon sind T€ 97 einer anderen Periode zuzuordnen.

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen (T€ 79) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Zinserträgen aus dem Planvermögen (T€ 160) verrechnet. Der Saldo im Zinsertrag beträgt T€ 82.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen Abschreibungen einer Beteiligung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

In den nach § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisenden Zinsaufwendungen aus Abzinsung resultieren T€ 6 aus der Abzinsung der Rückstellungen für Aktenlagerung und zukünftige Betriebsprüfungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

2022 2021
T€ T€
Steuern vom Einkommen und Ertrag 966 1.368
(davon latente Steuern) (187) (-12)
966 1.368

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen drei unbefristete Aval-Bürgschaften gegenüber Vermietern.

Es bestehen weiterhin sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. T€ 6.460 aus Investitionsvorhaben, Mietverträgen sowie aus Leasing- und Serviceverträgen.

Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen von Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens für Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet.

Angaben zu Abschlussprüferhonoraren

Im Geschäftsjahr 2022 sind an den Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen 2022 T€ 99 und für sonstige steuerliche und wirtschaftliche Beratung T€ 18 angefallen.

Nachtragsbericht

Wir weisen darauf hin, dass die künftigen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die deutsche Wirtschaft die ggf. wieder Einfluss auf unser Geschäft haben könnten, derzeit nicht abschätzbar sind. Im Übrigen sind wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

Mitarbeiter

Mitarbeiter
Jahresdurchschnitt 2022 (§ 267 Abs. 5 HGB)
(ohne 16 Auszubildende, 5 in Elternzeit, 2 Geschäftsführer)
247
Stand 31.12.2022
(einschl. Auszubildende, in Elternzeit, Geschäftsführer)
274
Jahresdurchschnitt umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigte(einschl. Auszubildende, in Elternzeit, Geschäftsführer)
241

 

Essen, 17. April 2023

Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen

vertreten durch die Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH

Dr. Oliver-Till Dieckhaus

Bernhard Lüders

Die Gesellschafterversammlung der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG hat am 9. Mai 2023 den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2022 mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 39.803,45 und einer Konzernbilanzsumme von EUR EUR 76.419.532,46 gebilligt.

Konzern - Kapitalflussrechnung

2022 2021
TEUR TEUR
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag) 40 3.057
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.647 3.793
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen -451 2.241
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 0 0
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -376 -2.077
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.166 -1.212
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 -3
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 0 0
9. - Sonstige Beteiligungserträge -165 -126
10. +/- Aufwendungen / Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
11. +/- Ertragsteueraufwand / -ertrag 966 1.368
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -383 -1.398
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) 4.444 5.643
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 0
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 0
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 3
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.423 -188
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens und Deckungsvermögens 77 168
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen und Deckungsvermögen -25 -100
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0 0
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0 0
24. + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
25. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 0
26. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
27. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
28. + Erhaltene Zinsen 0 0
29. + Erhaltene Dividenden bzw. Gewinnanteile, Ausschüttungen aus Rücklagen 165 126
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) -1.206 9
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
33. - Auszahlungen aufgrund von Kapitalrückzahlungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 0
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen / Zuwendungen 0 0
38. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
39. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
40. - Gezahlte Zinsen 0 -2
41. - Gezahlte Dividenden bzw. Gewinnanteile, Ausschüttungen aus Rücklagen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -2.700 -2.200
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) -2.700 -2.202
44. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Summe der Zeilen 15, 30 und 43) 538 3.450
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0 0
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 32.001 28.551
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe 44 bis 47) 32.539 32.001

Zusammensetzung des Fonds am Ende der Periode

+ Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 32.539 32.001
- Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0
- Sonstige kurzfristige Kreditaufnahmen zur Finanzmitteldisposition 0 0
32.539 32.001

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für den Zeitraum 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2022

(Eigenkapitalspiegel)

Kapitalanteile
Komplementär Kommanditisten Summe
Stand am 31.12.2020 1.020,00 50.000,00 51.020,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2021 1.020,00 50.000,00 51.020,00
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2022 1.020,00 50.000,00 51.020,00
Rücklagen
Kapitalrücklage gemäß Gesellschaftvertrag Gewinnrücklagen Konzerneigenkapital Summe
Rücklage gemäß Gesellschaftsvertrag Sonstige Gewinnrücklagen Summe
Stand am 31.12.2020 35.778.560,30 22.927.638,79 0,00 22.927.638,79 58.706.199,09
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -2.200.000,00 0,00 -2.200.000,00 -2.200.000,00
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0,00 3.057.621,79 0,00 3.057.621,79 3.057.621,79
Stand am 31.12.2021 35.778.560,30 23.785.260,58 0,00 23.785.260,58 59.563.820,88
Gutschrift auf Gesellschafterkonten im Fremdkapital 0,00 -2.700.000,00 0,00 -2.700.000,00 -2.700.000,00
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 0,00 39.803,45 0,00 39.803,45 39.803,45
Stand am 31.12.2022 35.778.560,30 21.125.064,03 0,00 21.125.064,03 56.903.624,33

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Gesellschafterausschusses für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Gesellschafterausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 17. April 2023

PKF WIRTSCHAFTS-REVISION UND TREUHAND AKTIENGESELLSCHAFT
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Helmut Fischer, Wirtschaftsprüfer

Prof. Dr. Bertram Fischer, Wirtschaftsprüfer

(Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 (Konzernbilanzsumme EUR 76.419.532,46; Konzernjahresüberschuss EUR 39.803,45) und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen.)

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