Sutter Telefonbuchverlag GmbH
Berthold-Beitz-Boulevard 420, 45141 Essen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Leis seit 16.9.2025 | Prokura |
Sandra Napierski seit 12.12.2024 | Geschäftsführer |
Bernhard Lüders seit 29.1.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
GoYellow GmbHAufgelöst | 11.67% |
| 7.36% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KGEssenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Grundlagen des Konzerns Die Tätigkeitsfelder der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe sind das Verlegen, die Herausgabe und das Erstellen von Telekommunikationsverzeichnissen aller Art und jeder Ausprägung sowie die Vermittlung von Anzeigen. Zudem werden Online-Dienstleistungen wie die Beratung, Erstellung und Pflege von mobilen - und/oder desktop Webseiten, Webauftritten, Präsenz in sozialen Medien und anderen - und/oder desktop Webpräsenzprodukten wie z. B. Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Apps sowie Social-Media-Konzepte erbracht. Dazu unterhält die Gruppe neben ihrem Stammsitz in Essen die folgenden drei Zweigniederlassungen: Maximilian Telefonbuchverlag Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Detmold Telefonbuchverlag Potsdam Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Werder/Havel Verlag Karl Leitermeier Zweigniederlassung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH; Stuttgart. Ab dem Geschäftsjahr 2019 wurde der Konsolidierungskreis um die in Dorsten ansässigen Websmart-Gesellschaften erweitert. Die mit der unternehmerischen Tätigkeit verbundenen Risiken werden grundsätzlich mit Maßnahmen eines Risikomanagements gesteuert. Dabei ist als wesentliches Instrumentarium die Aufstellung und Genehmigung der Planung, die Quartalsberichterstattung in Form einer kurzfristigen Erfolgsrechnung einschließlich einer Abweichungsanalyse zu nennen. Die Berichte werden von der Geschäftsführung bewertet und gegenüber dem Gesellschafterausschuss und dem Beirat kommuniziert. Daneben stützt sich die Geschäftsführung auf die rechtliche Beratung sowohl speziell geschulter Mitarbeiter als auch externer Fachleute, um möglichen Risiken, die sich u.a. aus den vielfältigen steuerlichen und handelsrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben können, zu begegnen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland erwies sich laut Bundesfinanzministerium in 2022, bei einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (real) um 1,8%, einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 0,3% auf 5,4% und bei einem Anstieg der Verbraucherpreise um 6,9% im Vorjahresvergleich als robust gegenüber den schwierigen Rahmenbedingungen. Gemäß der aktuellen Einschätzung von Januar 2023 der EU-Kommission, OECD und nach IWF, wird sich das Bruttoinlandsprodukt in 2023 um ca. 0,4% und die Verbraucherpreise um ca. 7,2% erhöhen, während die Arbeitslosenquote bei ca. 3,5% erwartet wird. Das wirtschaftliche Geschehen, insbesondere die Herstellung von Waren und Dienstleistungen, in nahezu allen Wirtschaftsbereichen war in 2022 größtenteils durch Engpässe bei der Versorgung mit Energie, Lieferschwierigkeiten von Rohstoffen, sowie einem deutlichen Arbeitskräftemangel belastet. Durch u. a. starke Preissteigerungen bei der Energie, war die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt stark erhöht. Damit war das wirtschaftliche Umfeld für den allgemeinen Anzeigenmarkt in 2022 weiterhin schwierig. b. Geschäftsverlauf Das vergangene Jahr ist bundesweit durch Umsatzrückgänge bei den Print- und Onlineprodukten der Telekommunikationsverzeichnisse gekennzeichnet. Diese Entwicklung trifft auch für die Sutter Verzeichnisverlag Gruppe zu. Demgegenüber konnten bei den verzeichnisunabhängigen Produkten Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Die Umsatzerlöse reduzierten sich insgesamt um 8,8% zum Vorjahr und somit deutlich höher als unsere Vorjahresprognose, die gleichbleibende Umsatzerlöse vorsah. Der operative Fokus lag 2022 auf der Gewinnung neuer sowie der Entwicklung bestehender Onlineprodukte für den Anzeigenverkauf, was uns mit einem Anstieg um T€ 342 bei zwei Produkten in 2022 gelungen ist. Die Zahl der Beschäftigten in der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe steigt im Vergleich zum 31.12. des Vorjahres um 18 auf 274 Mitarbeiter. c. Ertragslage Insgesamt ergibt sich eine Umsatzreduzierung um T€ 3.820 auf T€ 39.859. Die Umsatzerlöse 2022 setzen sich wie folgt zusammen:
Das Ergebnis vor Steuern der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe reduziert sich um T€ 3.420 auf T€ 1.005. Zu dieser Entwicklung trugen niedrigere Umsatzerlöse (T€ 3.820) und sonstige betriebliche Erträge (T€ 427) sowie höherer Materialeinsatz (T€ 976) bei. Demgegenüber reduzierte sich der Personalaufwand (T€ 807) und weitere sonstige betrieblichen Aufwendungen (T€ 595), bei einem höheren Finanzergebnis (T€ 217). Das im Vorjahr prognostizierte rückläufige Ergebnis vor Steuern ist eingetreten, jedoch deutlicher als geplant. d. Finanzlage Der Kapitalaufbau weist aufgrund des Jahresüberschusses (T€ 40) und nach Berücksichtigung einer Entnahme aus der Kapitalrücklage (T€ 2.700) zum Zwecke der Gutschrift auf den Privatkonten eine Verringerung des Eigenkapitals um T€ 2.660 aus. Weiterhin reduzierten sich die erhaltenen Anzahlungen mit dem Rückgang des Auftragseingangs. Andererseits haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen erhöht, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Der Konzern hat zum 31.12.2022 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zum 31.12.2022 besteht eine Verpflichtung zur Errichtung eines sogenannten "Gastronomie-Freestander" auf einem bereits im Eigentum der Sutter Telefonbuchverlag GmbH befindlichen Grundstücks. Die Investitionskosten betragen T€ 3.450, wobei T€ 1.655 bereits geleistet und unter geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau aktiviert wurden. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um T€ 1.199 auf T€ 4.444 verringert und die finanziellen Mittel haben sich um T€ 538 erhöht. Vor dem Hintergrund der gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.034 auf T€ 76.420 gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote bei einer Verringerung des Eigenkapitals um T€ 2.660 von 76,0% auf 74,5% gesunken. Im gesamten Geschäftsjahr wurde ausreichende Liquidität vorgehalten. e. Vermögenslage Die Reduzierungen im Anlagevermögen in Höhe von T€ 2.199 resultieren mit T€ 5 aus den Finanzanlagen und mit T€ 3.099 aus den immateriellen Vermögensgegenständen, die Sachanlagen erhöhen sich um T€ 905. Die Zugänge bei den immateriellen Vermögensgegenständen (T€ 0) und dem Sachanlagevermögen (T€ 1.423) liegen deutlich unter den Abschreibungen (T€ 3.647), wobei planmäßige Abschreibungen auf den Firmenwert in Höhe von T€ 3.092 und auf das Gebäude von T€ 342 entfallen. Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch einen Rückgang des Anlagevermögens, der abschreibungsbedingt ist, der sonstigen Vermögensgegenstände und der aktiven latenten Steuern gekennzeichnet. Demgegenüber steht ein Zuwachs der flüssigen Mittel. Wie im Vorjahr übersteigen die flüssigen Mittel die erhaltenen Anzahlungen. f. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der allgemeinen Umsatzrückgänge der bundesweiten Telekommunikationsverzeichnisse, des Ukraine-Krieges und der hohen Inflationsrate ist die Geschäftsentwicklung in 2022 als angemessen zu beurteilen. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht Die sich abschwächende wirtschaftliche Ausgangslage macht es auch für den allgemeinen Anzeigenmarkt schwieriger, womit sich auch das Marktumfeld der Verzeichnisverlage weiter eintrübt. Der rückläufige Umsatztrend der Print- und Onlineausgaben der Telefonbücher wird auch in 2023 anhalten. Optimistischer sind wir bei der weiteren Umsatzentwicklung unserer nicht verzeichnisabhängigen Onlineprodukte sowie der Webseitenerstellung. Trotz eines optimistischen Planungsansatzes aus Herbst 2022, lassen die im Jahr 2023 bisher realisierten Auftragseingänge und Umsätze in einem schwierigen Umfeld, das voraussichtlich auch weiter durch Konjunkturrückgang und Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt wird, ein Umsatzergebnis auf etwa gleichem Niveau wie 2022 erwarten. Zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung sind bereits ca. 39% des erwarteten Umsatzes für 2023 akquiriert. Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein im Vergleich zu 2022 deutlich rückläufiges Ergebnis vor Steuern von ca. T€ -600 erwartet. Da die Verlagerung des Umsatzwachstums von Printmedien zu Onlinewerbung sich zunehmend auf die Margen auswirkt, resultiert dies vor allem aus dem genannten rückläufigen Umsatz im Verzeichnisgeschäft, bei steigenden Kosten und steigendem Materialaufwand für Online-Produkte sowie aus höheren Personalkosten für die Ausweitung des Verkaufsaußendienstes auch auf neue Gebiete innerhalb Deutschlands. Ausweislich der Liquiditätsplanung der Gesellschaft ist für 2023 mit einer leicht steigenden Liquidität zu rechnen, durch teils durchgeführte und teils erwartete Steuererstattungen aus Rückabwicklung der Besteuerung der Herausgeber-GbR ́s. Mit den liquiden Mitteln können wie in den Vorjahren alle mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Ausgaben finanziert werden. Nach wie vor liegt die größte Herausforderung für den Verlag im Wandel des Werbeverhaltens der Kunden, wobei Auftritt und Präsenz im Internet sowie digitales Marketing für werbende Unternehmen zunehmend wichtiger werden. Die Chance der im Markt bekannten Dachmarke "Sutter LOCAL MEDIA" liegen für den Verlag weiterhin darin, dass das Interesse der Kunden an digitalen Online-Produkten stets zunimmt, was durch die erfolgreiche Platzierung neuer Produkte bereits nachgewiesen wurde. Die Bekanntheit der Produktmarken, die Breite der angebotenen Leistungen und die Nähe zum werbenden Kunden stärken die Kundenbeziehung und ermöglichen sowohl eine langfristige Kundenbindung als auch die Vermarktung der vorhandenen und weiterer neuer Multimedia- und Online-Produkte. Die bereits erfolgreich vermarkteten Onlineprodukte, inclusive der Webseitenerstellung, müssen noch intensiver bei vorhandenen Kundengruppen platziert und weitere neue Felder für den Anzeigenverkauf erschlossen werden bei gleichzeitigem Wachstum im Neukundengeschäft. Die Herausforderung der digitalen Transformation der Geschäftsfelder und die weitere Digitalisierung der internen Prozesse wird weiterhin konsequent verfolgt, um so u.a. auch zu Kostenreduzierung und weiteren Optimierungen der vorhandenen Bearbeitungsprozesse zu gelangen, dazu soll der Einsatz der neuen Verkaufssoftware und der bevorstehende vollständige Umstieg auf SAP S/4HANA entscheidend beitragen. Aus der Beteiligung an der DTM Deutsche Tele Medien GmbH ist unklar, wie der Leistungsaustausch mit der Gesellschafterin Sutter Telefonbuchverlag GmbH steuerlich zu beurteilen ist. Falls von der gegenwärtigen Behandlung abgewichen wird, könnten sich in der Sutter Verzeichnisverlag Gruppe Körperschaft- und Gewerbesteuernachzahlungen für die Jahre 2017-2022 in Höhe von ca. T€ 1.705 ergeben. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit erforderlich, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Forderungsmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Es sind keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit bedeutendem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vorhanden.
Essen, 17. April 2023 Dr. Oliver-Till Dieckhaus Bernhard Lüders Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, EssenAktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Entwicklung des Anlagevermögens
Entwicklung der kumulierten Abschreibungen
KonzernanhangAllgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG ist handelsrechtlich nicht zu der Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, die Aufstellung erfolgt freiwillig nach den Regelungen §§ 264 a, 290 ff. HGB. Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG einbezogenen Gesellschaften, sind nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB bzw. §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG sind die folgenden Gesellschaften einbezogen: als Muttergesellschaft
als Tochtergesellschaften
Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB die folgende Tochtergesellschaft in der rechtlichen Konstruktion einer doppelstöckigen Einheits-GmbH & Co. KG nicht einbezogen: regiodot Holding GmbH & Co. KG, Essen (Anteil in %: 100,0) regiodot Holding Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen regiodot GmbH & Co. KG, Essen regiodot Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen Abschlussstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften
nehmen die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB insoweit in Anspruch, als sie ihren Jahresabschluss und Lagebericht nicht nach § 325 HGB offenlegen. Konsolidierungsgrundsätze Die von den Tochterunternehmen nach einheitlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften aufgestellten Einzelabschlüsse sind mit ihren Aktiva und Passiva, soweit nicht von Konsolidierungs- und sonstigen Anpassungsvorgängen beeinflusst, in voller Höhe in den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG übernommen worden. Die Kapitalkonsolidierung der Sutter Telefonbuchverlag GmbH und der Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH erfolgte unter Anwendung der Buchwertmethode. Stille Reserven sind bei Grundstücken und Gebäuden zugeschrieben worden. Ein sich ergebender Firmenwert wurde bei der Erstkonsolidierung ausgewiesen. Zeitpunkt der Verrechnung war der 01.01.2007 (Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung). Die konsolidierungsbedingte Zuschreibung auf das Gebäude wird über die verbleibende Restlaufzeit (bis 2036) abgeschrieben. Bei der Kapitalkonsolidierung der Websmart GmbH & Co. KG und Websmart Verwaltungsgesellschaft mbH wurde für die Erstkonsolidierung zum 01.01.2019 die Neubewertungsmethode angewandt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Unternehmen sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung eliminiert worden. Aufrechnungsdifferenzen wurden entsprechend der Verbuchung im Einzelabschluss erfolgswirksam eliminiert. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Gewinn- und Verlustrechnungen der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG und der einbezogenen Gesellschaften zusammengefasst. Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Zugänge werden beginnend im Monat der Anschaffung ratierlich abgeschrieben. Für Anlagenzugänge hat die Gesellschaft von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Kosten (netto) über € 250 lagen und € 800 nicht überstiegen, sofort abgeschrieben. Bei Anschaffungskosten unter € 250 wurde das Wirtschaftsgut sofort als Betriebsausgabe abgesetzt. Der bilanzierte Firmenwert wird aufgrund der langfristigen Laufzeit der Verlagsrechte für die Verzeichnisse über 20 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind bis auf einen Anteil an verbundenen Unternehmen und zwei Beteiligungen, die teilweise abgeschrieben wurden, zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu letzten Einstandspreisen bzw. niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Für die unter den Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen ausgewiesenen Verwaltungsdrucksachen besteht ein Festwert, der alle 3 Jahre neu ermittelt wird. Die Bewertung von fremd bezogenen unfertigen und fertigen Erzeugnissen erfolgt zu Anschaffungskosten. Enthaltene Eigenleistungen für unfertige Erzeugnisse werden auf Basis von Stundensätzen bewertet, unter Einbezug angemessener Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden als "Flüssige Mittel" zum Nennwert ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Abgrenzung von Aufwendungen für Folgejahre. Rückstellungen sind zu dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dies beinhaltet auch eine Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB unter Zugrundelegung eines seitens der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, restlaufzeitspezifischen Durchschnittszinssatzes (Euro-Raum) der letzten sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Die Abzinsung der einzelnen Rückstellungen hat unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellung zum Bilanzstichtag zu erfolgen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Als Abzinsungszinssatz wurde zum 31.12.2022 ein Zinssatz von 1,78 % herangezogen. Die Bewertung erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode. Als biometrische Annahmen werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck herangezogen sowie eine Rentendynamik von 1,5 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs.6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt T€ 166 (Vorjahr T€ 262). Für die Umsetzung der Vorgaben des IDW Rechnungslegungshinweises zur handelsrechtlichen Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) wurde das Primat der Passivseite zugrunde gelegt. Für die Steuerbilanz wurde den Pensionsrückstellungen nach den Vorschriften des § 6a EStG ein Zinsfuß von 6 % zugrunde gelegt. Der Unterschied beträgt T€ 1.755 (Vorjahr T€ 1.744). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und unbelastet sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Der saldierte Ausweis wird von der Gesellschaft für die Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen mit dem Planvermögen pro betroffener Person vorgenommen und als aktiver Unterschiedsbetrag bzw. Rückstellung in der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung des Planvermögens erfolgte zu dem Aktivwert der Versicherung. Zum 31.12.2022 wurden Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 4.100 mit Planvermögen in Höhe von T€ 3.921 saldiert. Die Verbindlichkeiten sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zu ihrem Erfüllungsbetrag anzusetzen. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die von den Kunden bezahlten Jahresgebühren für die erstellten Webseiten, die über die Laufzeit monatlich abgegrenzt werden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen resultieren, ist in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts erfolgt. Die in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Erläuterungen zu den einzelnen Positionen Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3 Seite 1 und 2 dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 12 (Vorjahr T€ 22) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Aktive latente Steuern Bei den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG ergeben sich Unterschiede beim Ansatz bei den Rückstellungen für Pensionen und sonstiger Rückstellungen, die zu aktiven latenten Steuern führen. Darüber hinaus bestehen Unterschiede beim Ansatz des Gebäudewertes und den Beteiligungen, die zu passiven latenten Steuern führen. Aus der Nutzung steuerlicher Verlustvorträge wurden zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern nur insoweit angesetzt (T€ 523), als die Realisierung der Steuerentlastung aus den Verlustvorträgen innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwarten ist (§ 274 Abs. 1 Satz 4 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB). Zur Berechnung der latenten Steuern wird der unternehmensindividuelle Steuersatz aller in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften (Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG 16,2 % (GewSt), Sutter Telefonbuchverlag GmbH 31,7 % (KSt, SolZ und GewSt) bzw. 15,8 % (KSt und SolZ) und Websmart GmbH & Co. KG 17,3 % (GewSt)) herangezogen, so dass sich saldiert die aktiven latenten Steuern um T€ 187 auf T€ 750 reduzieren. Konzern-Eigenkapital Der Ausweis des Konzerneigenkapitals erfolgt gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 264c Abs. 2 Satz 1 HGB. Hinsichtlich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals verweisen wir auf die gesonderte Darstellung im Konzerneigenkapitalspiegel (Anlage 5), der gemäß DRS 22 aufgestellt wurde. Vom Jahresüberschuss 2022 der Muttergesellschaft Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG (T€ 6.425) wurden T€ 6.297 den Rücklagenkonten der Kommanditisten sowie T€ 128 dem Rücklagenkonto eines Komplementärs gutgeschrieben. Darüber hinaus erfolgten Entnahmen (T€ 2.700) aus den Rücklagekonten der Kommanditisten (T€ 2.646) und des Komplementärs (T€ 54) zur Gutschrift auf den Privatkonten. Der Jahresüberschuss der Sutter Telefonbuchverlag GmbH beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 2.382, der Websmart GmbH & Co. KG T€ 239, der Websmart Verwaltungsgesellschaft mbH T€ 2 und der Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH T€ 2. Rückstellungen Es bestehen Pensionsverpflichtungen (T€ 404) für 6 Mitarbeiter. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere noch ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 712), Tantiemen (T€ 280), noch zu gewährenden Urlaub und Zeitguthaben (T€ 198), Prüfungs- und Beratungskosten (T€ 183), Handelsvertreterausgleichsansprüche (T€ 182), ausstehende Gehälter (T€ 177), Kosten für Betriebsprüfungen Folgejahre (T€ 78), Aktenlagerungskosten (T€ 68), ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge (T€ 58) sowie Abfindungen (T€ 22). Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (T€ 274). Die Verbindlichkeiten des Vorjahres mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betrugen T€ 7.433. Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 131), sowie sonstige periodenfremden Erträge (T€ 147), die vor allem auf Endabrechnungen der Vorjahre (=erhaltene Gutschriften) und weiterbelastete Kosten zurückzuführen sind, ausgewiesen. Materialaufwand
Personalaufwand
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Grundsteuern von T€ 24 enthalten. Finanzergebnis
Die Erträge aus Beteiligungen betreffen die Beteiligung an der DTM Deutsche Tele Medien GmbH (T€ 108) und an der GoLocal GmbH & Co. KG (T€ 57). Die Zinsen und ähnliche Erträge betreffen im Wesentlichen Zinserträge zur Gewerbesteuer aus der Rückabwicklung der Sutter TBV GmbH & DTM Deutsche Tele Medien GmbH GbR. Davon sind T€ 114 einer anderen Periode zuzuordnen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Zinsaufwendungen für Gewerbesteuer aus der Rückabwicklung der Sutter TBV GmbH & DTM Deutsche Tele Medien GmbH GbR. Davon sind T€ 97 einer anderen Periode zuzuordnen. Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen (T€ 79) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Zinserträgen aus dem Planvermögen (T€ 160) verrechnet. Der Saldo im Zinsertrag beträgt T€ 82. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen Abschreibungen einer Beteiligung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. In den nach § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB gesondert in der Gewinn- und Verlustrechnung auszuweisenden Zinsaufwendungen aus Abzinsung resultieren T€ 6 aus der Abzinsung der Rückstellungen für Aktenlagerung und zukünftige Betriebsprüfungen. Steuern vom Einkommen und Ertrag
Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen drei unbefristete Aval-Bürgschaften gegenüber Vermietern. Es bestehen weiterhin sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. T€ 6.460 aus Investitionsvorhaben, Mietverträgen sowie aus Leasing- und Serviceverträgen. Geschäftsführung Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen von Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens für Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB analog verzichtet. Angaben zu Abschlussprüferhonoraren Im Geschäftsjahr 2022 sind an den Abschlussprüfer für Abschlussprüfungsleistungen 2022 T€ 99 und für sonstige steuerliche und wirtschaftliche Beratung T€ 18 angefallen. Nachtragsbericht Wir weisen darauf hin, dass die künftigen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die deutsche Wirtschaft die ggf. wieder Einfluss auf unser Geschäft haben könnten, derzeit nicht abschätzbar sind. Im Übrigen sind wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. Mitarbeiter
Essen, 17. April 2023 Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen vertreten durch die Verzeichnisverlag Geschäftsführung GmbH Dr. Oliver-Till Dieckhaus Bernhard Lüders Die Gesellschafterversammlung der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG hat am 9. Mai 2023 den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG zum 31. Dezember 2022 mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 39.803,45 und einer Konzernbilanzsumme von EUR EUR 76.419.532,46 gebilligt. Konzern - Kapitalflussrechnung
Zusammensetzung des Fonds am Ende der Periode
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für den Zeitraum 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2022(Eigenkapitalspiegel)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Gesellschafterausschusses für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Gesellschafterausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 17. April 2023 PKF
WIRTSCHAFTS-REVISION UND TREUHAND AKTIENGESELLSCHAFT
Dr. Helmut Fischer, Wirtschaftsprüfer Prof. Dr. Bertram Fischer, Wirtschaftsprüfer (Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 (Konzernbilanzsumme EUR 76.419.532,46; Konzernjahresüberschuss EUR 39.803,45) und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022 der Sutter Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG, Essen.) |
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