ESATEC Ingenieurgesellschaft für Umwelttechnik mbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karl Gröner seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Dieter Harnecker seit 8.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gröner Harnecker Logistik GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LAGEBERICHT FüR DAS GESCHäFTSJAHR 20211. Geschäfts und Rahmenbedingungen Die Gröner Harnecker Logistik GmbH (kurz: GHL) gliedert sich in zwei Geschäftsbereiche. Ein Bereich ist der Nahverkehr, in dem Transportdienstleistungen für Handelsorganisationen im Segment Lebensmittel und Konsumgüter erbracht werden. In diesem Bereich konzentriert sich die GHL auf Transportdienstleistungen zur Versorgung von dezentralen sowie zentralen Lagerstandorten und Endverbrauchermärkten in Deutschland. In diesem Segment wurden Neukunden gewonnen. Der Jahresumsatzanteil beläuft sich hierbei auf rd. 98 %. Ein weiterer Bereich ist der Fernverkehr, der allerdings nur einen Anteil von rd. 2 % an der Jahresgesamtleistung hat. Die allgemeine Situation im Logistikbereich ist nach wie vor durch starken Preisdruck der Kunden und den Mangel an geeigneten Kraftfahrern gezeichnet. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.1. Ertragslage Die Gesamtleistung des Vorjahres wurde um rd. 7 % unterschritten. Es gab leichte Verschiebungen in den Marktsegmenten Nah- und Fernverkehr. Die Umsatzerlöse für das abgelaufene Geschäftsjahr lagen sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr deutlich unter Plan. In beiden Bereichen musste ein Umsatzrückgang hingenommen werden. Der Rückgang der Personalaufwendungen ist auf die gesunkene Mitarbeiterzahl zurückzuführen, wodurch auch die Umsatzziele nicht erreicht werden konnten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken zwar um TEUR 432, hier waren jedoch die Fahrzeugkosten dennoch deutliche Kostentreiber. In Summe ergab sich ein negatives Ergebnis von T€ -118. 2.2. Vermögenslage Das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag beträgt 337.276,25 EUR. Die Bankverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag überwiegend aus langfristigen Darlehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen überwiegend aus Mietkaufverträgen. Das Anlagevermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus Fahrzeugen, Hänger, Auflieger und Werkstattausrüstung sowie Büroausstattung. Außerplanmäßige Abschreibungen waren weder auf das Anlagevermögen noch auf Forderungen erforderlich. 2.3 Finanzlage Verbindlichkeiten werden nicht immer in den vereinbarten Zahlungsfristen bedient, Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war zum Bilanzstichtag nicht zufrieden stellend. Aufgrund der Entwicklung in 2022 hat sich die Liquiditätslage deutlich verschlechtert. 3. Risikobericht Durch das monatliche erstellte Reporting nach Geschäftsbereich und Standorte hat die Geschäftsführung ein wichtiges Instrument Abweichungen vom Plan unverzüglich zu erkennen, um mit geeigneten Gegenmaßnahmen möglichen Risiken zeitnah entgegenzuwirken. Für 2023/2024 wurde ein Liquiditätsplan aufgestellt, der den permanenten aktuellen Änderungen angepasst wird. Damit ist die Basis für eine Geldmitteldisposition gegeben. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Kunde und operatives Ergebnis sowie Cashflow basierend auf dem unserem Berichtswesen heran. Unsere wirtschaftliche Lage kann nicht als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Anzahl der Mitarbeiter war gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig. Einen hohen Stellenwert nimmt die interne und externe Weiterbildung ein, um ihre weiteren beruflichen und fachlichen Qualifikationen zu fördern. Der Unternehmenswert wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflusst. Wir versuchen diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern sowie die Technologieposition und Umweltbelange, zu erfassen und bestmöglich zu entwickeln. Letztendlich ziehen wir aus diesen Indikatoren Rückschlüsse, inwiefern das Unternehmen: - als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber langfristig engagierte Mitarbeiter an sich bindet, - neue kreative Produkte entwickelt, die den heutigen aber vor allem den morgigen Bedürfnissen von bestehenden und künftigen Kunden entsprechen, - das Produkt- und Serviceangebot so gestaltet, dass der Kunde einen optimalen Nutzen erzielen kann, - sowie Produktionsprozesse so regelt, dass Ressourcen geschont und Emissionen so weit wie möglich vermieden werden. 5. Prognosebericht 5.1. Restrukturierungsmaßnahmen 2021/2022 ff. Die im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 implementierten Restrukturierungsmaßnahmen konnten aufgrund der Corona-Pandemie nicht vollständig umgesetzt werden, sollen aber weiter vorangetrieben werden. 5.2. Zukünftige Entwicklung Die eingeleiteten Maßnahmen werden auch im Geschäftsjahr 2022/2023 weiterverfolgt und ausgebaut, mit dem Ziel, weitere Ertragspotenziale zu identifizieren Im Rahmen der Ergebnisbesprechungen werden identifizierte Schwachstellen mit den Führungskräften der operativen Standorte analysiert und im Ergebnis notwendige Maßnahmen eingeleitet. Die Ergebnisüberwachung wird weiter fortgesetzt und weiterentwickelt, um somit mögliche weitere Ressourcen zu identifizieren. Im letzten Quartal 2022 wurden mit einem Kunden erste bessere Konditionen ausverhandelt. 5.3 Ergebnisprognose 2022/2023 In den ersten 10 Monaten des Jahres 2022 wurde ein vorläufiger Verlust von TEUR - 675 erzielt, hierfür sind zum einen die gestiegenen Personal- und Fahrzeugkosten sowie der Umsatzausfall verantwortlich. Für das Jahr 2022 wird mit einem Verlust von ca. TEUR -602 gerechnet. In der Planung für das Jahr 2023 wird von einem Jahresverlust von TEUR -214 ausgegangen. 6. Risiken der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung Das wesentliche Risiko der zukünftigen Entwicklung betrifft die Ertrags- und Liquiditätssituation, die aufgrund der defizitären Ertragslage weiterhin sehr angespannt ist. Aus der Ertrags- und Liquiditätsplanung ergibt sich für 2023/2024 eine geringe Zahlungsüberdeckung mit temporärer Zahlungsstockung. Für einen jederzeitigen Überschuss der Zahlungseingänge über die Zahlungsausgänge ist jedoch erforderlich, dass die Ertragsprognosen eintreffen und dass bestehende Darlehenszusagen aufrechterhalten bleiben bzw. erforderliche Liquidität ggf. bereitgestellt wird. Diesbezüglich besteht somit eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Im Rahmen eines IDW S6 Gutachten vom 20.02.2024 der Nagel Gesellschaft für Unternehmensberatung mbH wird unter den dort genannten Voraussetzungen von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Die finanzierende Bank hat unter noch zu erfüllenden Bedingungen einer Stillhaltevereinbarung zugestimmt. Hauptaugenmerk wird daher für 2024 ff. in der Steigerung der Ertragssituation und der Liquiditätssicherung liegen. Im Bereich der Nahlogistik liegt das Risiko, dass wir aufgrund Mitarbeitermangels nicht sämtliche Aufträge ausführen können. Neben den spezifischen Risikofaktoren sind die allgemeinen Risiken der Branchen- und Konjunkturentwicklung in Deutschland und Europa zu beachten. Auch stellen die Inflation und die Gewinnung von Mitarbeiter ein weiteres Risiko dar. Durch ein Planungs- und Berichtswesen ist sichergestellt, dass die Geschäftsleitung mögliche Risiken zeitnah erkennen und notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen kann. 7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden meistens nicht in den vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. 8. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Chemnitz, den 25. Februar 2024 Gröner Harnecker Logistik GmbH Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gröner Harnecker Logistik GmbH hat ihren Sitz in Chemnitz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nr. HRB 24609 eingetragen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde in 2009 aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden entsprechend der steuerlichen Handhabung 15 Jahre festgelegt.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 79.886,37 (Vorjahr: EUR 52.482,57). Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge mit € 0,00 enthalten. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital ist in 2 Stammeinlagen mit € 12.500,00 eingeteilt. Die ausstehenden Einlagen sind eingezahlt. Gewinn-/Verlustvortrag
Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit T€ 221 die Ansprüche von Arbeitnehmern. Die anderen Rückstellungen sind im Vergleich hierzu betragsmäßig unbedeutend. Unter den Arbeitnehmer-Ansprüchen sind solche eines Gesellschafter-Geschäftsführers mit T€ 0 enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten lassen sich wie folgt untergliedern:
Sicherheiten: Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 1.002.395,38 gesichert durch: Globalzession Sicherungsübereignungen Fahrzeuge und Transportmittel Haftungsfreistellungserklärungen der sächsischen Aufbaubank Bürgschaften der Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von EUR 1.959.543,05 gesichert durch: Sicherungsübereignungen Fahrzeuge und Transportmittel Sicherungsabtretungen Fahrzeuge und Transportmittel Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.510.264,59 (Vorjahr: EUR 1.656.653,72). Aktive/Passive latente Steuern Aktive latente Steuern: Der Ansatz ergibt sich mit einem kombinierten Effektivertragsteuersatz von rd. 30 % auf die körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge. Der Wert beträgt 161.813 EUR. Passive latente Steuern: Des Weiteren ergibt sich aus Bewertungsunterschieden eine passive latente Steuer in Höhe von 401.281 EUR. Wegen der gebotenen Saldierung ist eine passive latente Steuer in Höhe von 239.468 EUR als Überhang auszuweisen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen den Berichtszeitraum. Sonstige Angaben Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 161.813. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Aufgrund der Größenklasse der Gesellschaft entfällt die Angabe. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung gab es keine innerbetrieblichen Ereignisse von besonderer Bedeutung. Das Corona-Virus und seine Folgen auf die Volkswirtschaft und die Kapitalmärkte sind derzeitig nicht absehbar. Die Auswirkungen werden aber auch unsere Geschäftstätigkeit und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Der Ukraine-Krieg und die Inflation sowie deren Folgen auf die Volkswirtschaften und die Kapitalmärkte sind derzeitig nicht absehbar. Die Auswirkungen werden aber auch unsere Geschäftstätigkeit und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Bedeutsame Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Diesbezüglich wird auf die Ausführungen der Geschäftsführung unter Punkt 6 des Lageberichts (Risiken der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung") verwiesen Angaben gem. § 42 III GmbHG Forderungen gegen Gesellschafter bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von EUR 48.543,41 (Vorjahr: EUR 53.633,36). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Positionen werden marktüblich verzinst. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 IV HGB. Jahresergebnis/Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Chemnitz, den 2. November 2022 gez. Karl Gröner, Geschäftsführer gez. Dieter Harnecker, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer folgende Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss macht von den Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch. Prüfungsurteile An die Gröner Harnecker Logistik GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Gröner Harnecker Logistik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gröner Harnecker Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Ausführungen der Geschäftsführung unter Nr. 6 (Risiken der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung) des Lageberichts, in denen ausgeführt wird, dass zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs erforderlich ist, dass die in der Unternehmensplanung / IDW S6 Gutachtens prognostizierte kurz und mittelfristige Ertrags- und Liquiditätsentwicklung realisiert wird und die derzeitigen Darlehenszusagen bestehen bleiben bzw. die erforderliche Liquidität durch zusätzliche Darlehen bereitgestellt wird. Wie dargelegt deuten diese Umstände auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidenheim, den 26.02.2024 RHK
Russ Haible Kubina PartG mbB
Kubina, Wirtschaftsprüfer Russ, Wirtschaftsprüfer |
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