Vattenfall Europe Netzservice GmbHLiquidiert
Puschkinallee 52, 12435 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Schäfer seit 5.8.2015 | Geschäftsführer |
Andreas Haupt seit 28.4.2014 | Prokura |
Stefan Dr. Rolauffs seit 28.4.2014 | Prokura |
Erik Dr. Landeck seit 5.3.2014 | Geschäftsführer |
Jürgen Schunk seit 2.2.2011 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vattenfall Europe Netzservice GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bericht über das Geschäftsjahr 2014 vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 Jahresabschluss 2014Puschkinallee 52, 12435 BerlinLageberichtGeschäft und organisatorische StrukturDie Unternehmen des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören die Strom- und Wärmeerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die Energieverteilung und der Vertrieb. Die Vattenfall-Gruppe ist in zwei regionale Einheiten unterteilt: Business Region Nordic (Skandinavien) und Business Region Continental/UK (Kontinentaleuropa und Großbritannien). Zentral gesteuert werden Asset Optimisation and Trading sowie Holdingfunktionen des Konzerns (Staff Functions). Die Vattenfall Europe Netzservice GmbH (VE Netzservice) führt Tätigkeiten in der Business Region Continental/UK aus und ist Bestandteil der Business Unit Distribution. Die VE Netzservice ist auf dem Gebiet der Netzdienstleistungen und der Öffentlichen Beleuchtung tätig. Steuerungsgrößen des Konzerns sind das Betriebsergebnis nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften IFRS sowie weitere wertorientierte Kennzahlen. Forschung und EntwicklungDie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden auf Ebene des Vattenfall Konzerns zentral geführt. Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Aktivitäten. WirtschaftsberichtRahmenbedingungenPolitisches UmfeldMit dem Energiekonzept hat sich die Bundesregierung ambitionierte energie- und klimapolitische Ziele gesetzt. Erstens soll der Ausstoß der Treibhausemissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Zweitens sollen die erneuerbaren Energien zukünftig den Hauptanteil der deutschen Energieversorgung bereitstellen und drittens soll der Energieverbrauch deutlich gesenkt und die Energieeffizienz erhöht werden. Damit steht die Energieversorgung in Deutschland vor einem fundamentalen Umbau. Durch die Bundesregierung wurde in den letzten Jahren eine Reihe von energiepolitischen Entscheidungen getroffen. So wurde unter anderem die Stilllegung von Kernkraftwerken verfügt und die schrittweise Stilllegung der restlichen Kernkraftwerke bis 2022 festgeschrieben. Dies geht einher mit dem verstärkten Ausbau von regenerativen Energien. Am 25. April 2013 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Bundesbedarfsplangesetz, das den für die Energiewende in Deutschland notwendigen Netzausbau beschleunigen soll. Es legt fest, welche Netzausbauprojekte in den nächsten zehn Jahren im Übertragungsnetz vordringlich und energiewirtschaftlich notwendig sind. UmweltschutzDer Umweltschutz ist ein vorrangiges Ziel von Vattenfall und ein fester Bestandteil in der Strategie der VE Netzservice. Die VE Netzservice arbeitet eng mit den beiden Verteilungsnetzbetreibern in Berlin und Hamburg, Stromnetz Berlin GmbH (Stromnetz Berlin) und Stromnetz Hamburg GmbH (Stromnetz Hamburg), zusammen, um Umweltschutzmaßnahmen vorzuschlagen und nach Beauftragung umzusetzen. Vorrangig stehen der Schutz des Bodens und des Wassers im Mittelpunkt. Schwerpunkte bilden die Sanierung kontaminierter Böden, das Sichern von Ölkabeln sowie die Sanierung von Ölausgleichsgefäßen, die aus umwelttechnischen Gründen aus dem Erdreich in geschützte Bauwerke umgesetzt werden. Das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, hat in 2014 mit der VE Netzservice eine Vereinbarung zur Umsetzung eines umfangreichen Erneuerungs- und Modernisierungsprogramms der Berliner Straßenbeleuchtung abgeschlossen. Inhalt ist die ingenieurmäßige Umsetzung von Modernisierungs- und Energieeinsparmaßnahmen an den öffentlichen Beleuchtungsanlagen des Landes Berlin mit dem Ziel, das Alter und damit einhergehend auch die Störanfälligkeit der Anlagen zu minimieren. Weiterhin werden mit der Umsetzung des Programms signifikante Einsparungen beim Energieverbrauch generiert, und somit wird sichergestellt, dass der Beschluss des Abgeordnetenhauses, den Energieverbrauch der Berliner Beleuchtung in den nächsten Jahren um 30 bis 50 Prozent zu reduzieren, umgesetzt werden kann. Lage des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die Errichtung, Inspektion, Wartung und Instandsetzung von Netzanlagen und Netzen für die Weiterleitung von Energie im Auftrag der Betreiber von öffentlichen oder industriellen Versorgungsnetzen unter Berücksichtigung des Klimaschutzes, einschließlich Störungsdienst, Herstellung von Netzanschlüssen, Betreuung von Kundenanlagen, Anlagenservice, technischer Kundenservice sowie die Erbringung von Dienstleistungen für die öffentliche Beleuchtung und Lichtsignalanlagen. Wesentliche Kunden der VE Netzservice sind die Stromnetz Berlin und die Stromnetz Hamburg. Die Gesellschaft führt neben energiespezifischen Dienstleistungen im Sinne des § 6b Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die zu den anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors zählen, auch Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors aus. Im Jahr 2014 hat die VE Netzservice den Bereich "Logistik Distribution" aus der Vattenfall Europe Business Services GmbH übernommen. Diese Integration hat im Vergleich zum Vorjahr Auswirkungen in der Gewinn- und Verlustrechnung, in der Bilanz und bei der Anzahl der Mitarbeiter. GeschäftsverlaufDie VE Netzservice weist auch im Geschäftsjahr 2014 eine positive Geschäftsentwicklung auf und konnte die Umsatzerlöse um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Der Rückgang der Umsatzerlöse mit dem Auftraggeber 50Hertz Transmission GmbH (50Hertz) konnte durch höhere Umsatzerlöse mit den Verteilungsnetzbetreibern mehr als ausgeglichen werden. Die Geschäftsführung der VE Netzservice beurteilt die wirtschaftliche Lage des Unternehmens positiv und die im Lagebericht 2013 erwartete Prognose entspricht dem eingetretenen Geschäftsverlauf. ErtragslageUmsatz nach Auftraggeber
Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die Umsatzerlöse der VE Netzservice 443.984 T€ und erhöhten sich damit um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptauftraggeber waren die Stromnetz Berlin und die Stromnetz Hamburg. Zu den umsatzstärksten Einzelprojekten mit den Verteilungsnetzbetreibern zählten der Neubau des Umspannwerkes (UW) Britz, der Ersatz der 110-kV-Schaltanlage im UW Malchow, der Neubau des UW Landjägerstraße inklusive der 110-kV-Netzanbindung, der Ersatz der 110-kV-Schaltanlage im UW Jenfeld und die Verstärkung der Leitung 28/29 nördlich des Elbtunnels. Die VE Netzservice hat im Juni 2014 das neu errichtete 110/10-kV-Umspannwerk Landjägerstraße an die Stromnetz Berlin übergeben. Die Bauzeit betrug rund 4,5 Jahre und das Projektvolumen lag insgesamt bei ca. 22.000 T€. Im September 2014 begann nach über 60-jähriger Betriebsdauer der Rückbau der 3,6 Kilometer langen 110-kV-Freileitung Reuter zum Jakob-Kaiser-Platz. Voraussetzung hierfür war eine neu zu errichtende zweisystemige Kabelverbindung, welche im Juli 2014 in Betrieb genommen werden konnte. Ebenfalls im September 2014 übergab die VE Netzservice das neu errichtete 110/10-kV-Umspannwerk Britz an die Stromnetz Berlin. Die Bauzeit betrug rund 3,5 Jahre und das Projektvolumen lag insgesamt bei ca. 24.000 T€. Weiterhin ist die Umsetzung der Automatisierung der ca. 2.400 Mittelspannungsringe durch die VE Netzservice seit Jahren eindeutiges Ziel, um die Wiederversorgungszeiten zu verkürzen. In 2014 wurde die 1.000ste automatisierte Netzstation in Betrieb genommen. Gewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung)
Den operativen Umsätzen und Erträgen stehen operative Aufwendungen im Wesentlichen bestehend aus Material- und Personalaufwand sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 24.033 T€ liegen um 12,1 Prozent unter dem Vorjahresvergleichswert von 27.341 T€. Die Reduzierung um 3.308 T€ resultiert im Wesentlichen aus einer Ausgleichszahlung für das UW Friedrichshain im Vorjahr. Der Materialaufwand lag im Geschäftsjahr 2014 mit 225.918 T€ um 6,2 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres von 212.706 T€. Die Erhöhung von 13.212 T€ resultiert im Wesentlichen aus der verstärkten Durchführung von Projekten mit den Verteilungsnetzbetreibern. Der Materialaufwand bei den sonstigen Auftraggebern liegt leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Personalaufwand lag im Geschäftsjahr 2014 mit 137.924 T€ um 11,6 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres von 123.622 T€. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich um 11.986 T€ höhere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen, um 1.652 T€ höhere Aufwendungen für Löhne und Gehälter und um 633 T€ höhere Aufwendungen für soziale Abgaben. Im Geschäftsjahr 2014 betrugen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen 51.468 T€ und erhöhten sich damit um 2,3 Prozent gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres von 50.319 T€. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich höhere Kosten für Mieten und Pachten. Das negative Zinsergebnis verschlechterte sich um 391 T€ auf 12.511 T€, was im Wesentlichen auf die um 400 T€ höheren Zinszuführungen für Pensionen zurückzuführen ist. Die Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 38.884 T€ (Vorjahr: 31.934 T€) resultiert im Wesentlichen aus den höheren Umsatzerlösen mit den Verteilungsnetzbetreibern durch die verstärkte Beauftragung und Umsetzung größerer Einzelprojekte. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages wird das Ergebnis in vollem Umfang an die Muttergesellschaft Vattenfall GmbH abgeführt. Vermögens- und Finanzlage
Das Anlagevermögen hat sich um 1.185 T€ erhöht, die Gründe hierfür sind Investitionen in den Fuhrpark sowie in die Werkstatt- und Laborausrüstung und die Übernahme des Anlagevermögens des Bereiches Logistik Distribution. Das Anlagevermögen wird vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die VE Netzservice ist eine Servicegesellschaft. Das Vermögen der Gesellschaft besteht überwiegend aus kurzfristig gebundenen Geldmitteln, die bei der Vattenfall GmbH verzinslich angelegt sind. Die Erhöhung des Umlaufvermögens im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 13.227 T€ resultiert im Wesentlichen aus höheren geleisteten Anzahlungen und höheren Forderungen. Die Rückstellungen sind um 27.231 T€ gestiegen, dies ist im Wesentlichen durch höhere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen begründet. Im Vergleich zum Vorjahr sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Sonderposten um 12.819 T€ gesunken, was im Wesentlichen auf die Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Durch die Erhöhung der Bilanzsumme bei gleichbleibendem Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote von 8,0 Prozent im Vorjahr auf 7,8 Prozent reduziert. Das kurzfristig gebundene Vermögen überdeckte die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Kapitalflussrechnung (Kurzfassung)
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. Die Liquidität blieb nahezu unverändert. Der positive Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit wurde durch Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit nahezu ausgeglichen. Da die VE Netzservice eine reine Servicegesellschaft ist, wurden Investitionen nur im geringen Umfang getätigt. Der Gewinn des Jahres wurde an die Vattenfall GmbH abgeführt. Die verbleibenden Geldmittel wurden als zum Finanzmittelfonds zu zählendes Cash-Pooling-Darlehen bei der Muttergesellschaft angelegt. GesamtaussageInsgesamt wird die wirtschaftliche Lage des Unternehmens durch die Geschäftsführung als positiv beurteilt. Mitarbeiterinnen und MitarbeiterAm 31. Dezember 2014 beschäftigte die VE Netzservice 1.408 Mitarbeiter und 174 Auszubildende. Die Belegschaft erhöhte sich gegenüber dem Ende des Vorjahres um 64 Mitarbeiter im Wesentlichen durch die Integration des Bereiches "Logistik Distribution". Das Arbeitsschutz-Management-System (AMS), welches an den Standorten Berlin und Hamburg seit 2005 eingeführt und erstmalig 2008 zertifiziert wurde, wurde in 2014 zum zweiten Mal durch die Berufsgenossenschaft rezertifiziert. Hierbei wurde durch die Auditoren eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems festgestellt und der VE Netzservice ein erfolgreiches Management attestiert. Ebenfalls in 2014 wurde das Qualitäts-Management-System (QMS) nach ISO 9001:2008 durch die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) geprüft und erfolgreich abgeschlossen. Als weitere Maßnahme zur Verbesserung der Arbeitsunfälle wurde in 2014 das Präventionstool "Sicherheitsimpuls" in der VE Netzservice eingeführt. Dieses Instrument soll dazu beitragen, das persönliche Sicherheitsbewusstsein der Vorgesetzten und Mitarbeiter weiter zu schärfen bzw. zu sensibilisieren, damit alle im alltäglichen Leben oder in ungewöhnlichen Situationen sicher handeln. Weiter entwickelt wurde das Tool "Beinaheunfälle", was positiv zu einem stetigen Anstieg der Meldungen von unsicheren Situationen führte. Das Monitoring der Anzahl der Unfälle bezogen auf 1 Mio. Arbeitsstunden wurde in 2014 auch auf Fremdfirmenmitarbeiter übertragen. Verantwortung für Arbeitssicherheit bedeutet für den Netzservice nicht nur die Sicherheit und Gesundheit des eigenen Personals. Ein neues Pilotprojekt soll auch die Sicherheit von Fremddienstleistern und externen Arbeitern verbessern, die im Erdreich in unmittelbarer Nähe der Leitungen arbeiten. Aufgrund seiner Historie weist Berlin eine hohe Dichte von Medien unterschiedlicher Leitungsbetreiber auf. Dies birgt Risiken und Gefahren, für die Fachkräfte sensibilisiert werden sollen. In Zusammenarbeit mit der KKI -Kompetenzzentrum Kritische Infrastrukturen GmbH (KKI) wurden im Jahr 2014 gemeinsam mit der VE Wärme AG, der NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG, den Berliner Wasserbetrieben sowie dem Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) die Rahmenbedingungen für eine "Berliner Schulung" festgelegt. Die KKI hat bereits in einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Leitungsbetreiber zur Schadensminimierung im Bau (BALSibau) Schulungen für Tiefbauunternehmen durchführt. Neben der umfangreichen Vermittlung theoretischer Grundlagen gehörten praxisnahe Vorführungen zum Programm, beispielsweise Demonstrationen von Lichtbögen bei beschädigten Kabeln oder Stichflammen aufgrund von Schäden an Gasleitungen. Das gute Niveau im Bereich der Arbeitsunfälle der letzten Jahre konnte leider nicht gehalten werden. Die Anzahl der Gesamtunfälle stieg gegenüber dem Vorjahr um 71,4 Prozent. Im gleichen Zusammenhang stieg die Anzahl der Ausfalltage um 125,0 Prozent an. Die Anzahl der Unfälle bezogen auf 1 Mio. Arbeitsstunden lag in 2014 bei 5,2. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. PrognoseberichtIm Jahr 2015 wird die VE Netzservice ihre Hamburger Unternehmenseinheit Netzservice Hamburg mit sämtlichen ihr jeweils zuzuordnenden Gegenständen und Verpflichtungen, Rechtsverhältnissen einschließlich der Arbeitsverhältnisse und mit sämtlichen sonstigen Rechten und Pflichten im Wege der Abspaltung auf eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Vattenfall GmbH übertragen. Handelsrechtlicher Abspaltungsstichtag ist der 01. Januar 2015. Der anschließende Verkauf an die HGV Hamburger Gesellschaft für Vermögens- und Beteiligungsmanagement GmbH findet mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01. Januar 2016 statt. Für die beiden zukünftigen Gesellschaften werden weiterhin die Stromnetz Berlin und die Stromnetz Hamburg die Hauptauftraggeber sein. Des Weiteren wird, allerdings mit rückläufiger Tendenz an beiden Standorten, die 50Hertz als Auftraggeber für die Instandhaltung und Umsetzung von Projekten am Höchstspannungsnetz an den Gesamtumsatzerlösen beteiligt sein. Für das Geschäftsfeld Öffentliche Beleuchtung Berlin wird ein leichter Zuwachs bei den Umsatzerlösen in 2015 erwartet. Nach heutigem Kenntnisstand wird ein Jahresergebnis beider Gesellschaften in Summe auf dem Niveau des Ergebnisses von 2014 erwartet. Die Investitionstätigkeiten der beiden Gesellschaften werden auch in den kommenden Jahren auf einem niedrigen Niveau liegen, da weiterhin kein anlagenintensives Geschäft betrieben wird. Chancen- und RisikoberichtWirtschaftliche RisikenEs besteht das Risiko, dass es in der Zukunft zu einer geringeren Beauftragung durch den Verteilnetzbetreiber in Berlin kommt. Im Gegensatz zur Situation in Hamburg, in der die Stromnetz Hamburg in 2014 die Ausschreibung zur Konzessionsvergabe gewonnen hat und einen neuen Konzessionsvertrag abschließen konnte, dauert in Berlin der Prozess zur Vergabe der Konzession zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an. Die Stromnetz Berlin hat sich um die Wiedergewinnung des Konzessionsvertrages beworben. Eine Entscheidung wird frühestens Mitte 2015 erwartet. Bei Nichtgewinnung der Konzession geht das wirtschaftliche und/oder rechtliche Eigentum am Verteilnetz Berlin auf den neuen Konzessionär über. Eine veränderte Beauftragung an die VE Netzservice ist in diesem Fall nicht auszuschließen. Eine für die VE Netzservice ungünstige Marktentwicklung auf den Beschaffungsmärkten kann zu höheren Preisen und auch zu längeren Lieferzeiten für wichtige Materialien und Leistungen führen. Begrenzt wird dieses Risiko durch eine gezielte Beobachtung des Beschaffungsmarktes durch den dienstleistenden Einkaufsbereich von Vattenfall. Weitere Risiken ergeben sich aus dem möglichen Ausfall der eingesetzten IT-Applikationen und den damit verbundenen Ausfallzeiten. Um dem entgegen zu wirken, hat die VE Netzservice die IT-Betreuung an einen IT-Dienstleister übergeben. ChancenEs besteht die Chance, dass wirtschaftliche oder energiepolitische Rahmenbedingungen dazu führen, dass die Netzkapazitäten, z. B. auch für den Anschluss von dezentralen Einspeise-Anlagen, ausgebaut werden müssen. Die Umsetzung der erforderlichen Netzerweiterungen würde nach Beauftragung der Verteilungsnetzbetreiber durch die VE Netzservice ausgeführt werden. Des Weiteren können Zusatzbeauftragungen durch 50Hertz und im Rahmen der öffentlichen Beleuchtung des Landes Berlin die Auftragssituation verbessern. GesamtrisikolageFür die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2014 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2015 sind keine derartigen Risiken erkennbar. Bilanz Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014der Vattenfall Europe Netzservice GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
AnhangAllgemeine VorbemerkungenDer Jahresabschluss der VE Netzservice wurde nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Alle Werte sind in Tausend Euro (T€) ausgewiesen. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn-und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die VE Netzservice wird in den Konzernabschluss der Vattenfall AB mit Sitz in Stockholm/Schweden einbezogen. Der Konzernabschluss der Vattenfall AB ist nach den von der EU-Kommission übernommenen internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS aufgestellt und wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Des Weiteren ist er beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556036-2138 eingetragen. Zwischen der Vattenfall GmbH und der VE Netzservice besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die VE Netzservice ist in den körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAKTIVAAnlagevermögenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Abschreibungen für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2008 angeschafft oder hergestellt wurden, werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte und hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die ab dem Geschäftsjahr 2013 angeschafft wurden, werden als Sammelposten ausgewiesen und linear abgeschrieben. In den Geschäftsjahren 2010 bis 2012 wurde von dem Wahlrecht, geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam zu erfassen, Gebrauch gemacht. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den fortgeführten Anschaffungskosten des Vermögensgegenstandes. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Wertaufholungsgebotes bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund vorübergehender Wertminderung werden nicht vorgenommen. Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt bzw., soweit erforderlich, auf den Bilanzstichtag abgezinst. UmlaufvermögenDie Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. PASSIVASonderpostenAls Sonderposten werden erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der betreffenden Vermögensgegenstände. RückstellungenBei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Verpflichtungen aus Vorruhestandsregelungen und Aufstockungsbeträge aus Altersteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszins für die Abzinsung handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen und von drei Jahren für Altersteilzeit- und Vorruhestandsrückstellungen. Soweit Pensionsverpflichtungen mit einem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung). Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Die anderen sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente SteuernDie VE Netzservice ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder auf Grund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang, nach Saldierung, auch dort bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Berichtsjahr 2014 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. (2) VorräteDie Vorräte betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen im Wesentlichen auf Forderungen aus Projektdienstleistungen und Umbauten an Netzanlagen in Kundeneigentum. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 342.967 T€ (Vorjahr: 342.964 T€) verzinsliche kurzfristige Geldanlagen bei der Gesellschafterin Vattenfall GmbH und 8.310 T€ (Vorjahr: 541 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen die Gesellschafterin Vattenfall GmbH bestehen in Höhe von 342.967 T€ (Vorjahr: 342.964 T€). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen geleistete Anzahlungen von 13.197 T€ (Vorjahr: 7.512 T€) ausgewiesen. (4) Flüssige MittelDie flüssigen Mittel bestehen aus Kassenbeständen. (5) EigenkapitalDas gezeichnete Kapital mit 11.000.000,00 € wird zu 100,0 Prozent von der Vattenfall GmbH gehalten. (6) SonderpostenDie Sonderposten enthalten steuerpflichtige Zuschüsse. (7) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen.
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen für Langzeitkonten, Altersteilzeit und Jubiläum sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten. (8) Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen 39 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 2.009 T€) sowie erhaltene Anzahlungen in Höhe von 0 T€ (Vorjahr: 1 T€). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Vattenfall GmbH bestehen in Höhe von 25.808 T€ (Vorjahr: 16.503 T€). Darin enthalten sind Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 25.689 T€ (Vorjahr: 16.475 T€). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(9) UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf die Durchführung von Instandhaltungsmaßnahmen und die Umsetzung von Projekten. Diese wurden im Geschäftsjahr zu 93,9 Prozent mit Verteilnetzbetreibern umgesetzt. Der größte Partner innerhalb des Vattenfall-Konzerns ist dabei die Stromnetz Berlin mit insgesamt 254.205 T€. (10) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Materialverkäufe. Weiterhin sind darin periodenfremde Erträge in Höhe von 2.576 T€ enthalten. (11) Materialaufwand
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen resultieren überwiegend aus beauftragten Tiefbaumaßnahmen im Zusammenhang mit den für die Kunden erbrachten Dienstleistungen. (12) Personalaufwand
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt (ohne Auszubildende)
(13) AbschreibungenDie Abschreibungen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. Im Geschäftsjahr 2014 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen. (14) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(15) Zinsergebnis
Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen in Höhe von 12.861 T€ (Vorjahr: 12.357 T€) wird unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen. Es handelt sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 10.340 T€ (Vorjahr: 9.940 T€) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten in Höhe von 2 T€ (Vorjahr: 2 T€) verrechnet. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in Anlehnung an die Empfehlungen des DRS 2 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Beim Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit entfallen 336 T€ (Vorjahr: 290 T€) auf Einzahlungen aus Zinsen. Zinszahlungen beliefen sich auf 11 T€ (Vorjahr: 77 T€). Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich aus verzinslichen kurzfristigen Geldanlagen bei der Vattenfall GmbH in Höhe von 342.967 T€ und 1 T€ Kassenbeständen zusammen. Sonstige AngabenHonorare des AbschlussprüfersFür Tätigkeiten des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden im Geschäftsjahr 40 T€ berechnet. Die Honorare entfallen in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle VerpflichtungenAm 31. Dezember 2014 bestand ein Bestellobligo für beauftragte Fremdleistungen in Höhe von 125.000 T€ (Vorjahr: 165.000 T€). Am 31. Dezember 2014 bestanden weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Mietverträgen im Umfang von 5.308 T€ (Vorjahr: 5.628 T€). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um kurzfristige Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. HaftungsverhältnisseEs bestehen Banksicherheiten in Höhe von 1.000 T€ (Vorjahr: 1.200 T€). Derzeit bestehen keine Anzeichen für eine Inanspruchnahme aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen. Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)Die Gesellschaft führt neben energiespezifischen Dienstleistungen im Sinne des § 6b Abs. 1 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die zu den anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors zählen, auch Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors aus. Geschäfte größeren Umfangs nach § 6b Abs. 2 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)Die VE Netzservice erbrachte Netzdienstleistungen für die Stromnetz Berlin in Höhe von 254.205 T€. Angaben zu den Organen der GesellschaftNach den Regelungen des § 7 des Gesellschaftsvertrages wird bei der Vattenfall Europe Netzservice GmbH ein paritätisch besetzter Aufsichtsrat gebildet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung sind in einer gesonderten Übersicht als Anlage zum Anhang dargestellt. Da nur drei Geschäftsführer eine Vergütung durch die Gesellschaft erhielten, wird auf die Angabe der Bezüge unter Verweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Vattenfall Europe Netzservice GmbH haben für ihre Tätigkeit 110 T€ (Vorjahr: 55 T€) erhalten.
Berlin, 12. Februar 2015 Vattenfall Europe Netzservice GmbH Geschäftsführung Dr. Helmar Rendez Dr. Erik Landeck Organe der GesellschaftAufsichtsratStefan Dohler (seit 29.01.2014)Vorsitzender Geschäftsführer der Vattenfall Energy Trading GmbH Dr. Helmar Rendez (bis 28.01.2014)Vorsitzender Vorsitzender der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH Volker Stüber *Stellvertretender Vorsitzender Bundesfachgruppenleiter Energie und Bergbau der ver.di Bundesverwaltung -Vereinte Dienstleistungsgesellschaft (ver.di) e.V. Frank Breyer *Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Vattenfall Europe Netzservice GmbH Siegmar Günther *Freigestelltes Betriebsratsmitglied der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Hamburg Alexander Heieis *Betriebsratsvorsitzender der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Hamburg Joachim Hilla *Betriebsratsvorsitzender der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Berlin Alexander Jung (seit 19.11.2014)Generalbevollmächtigter Berlin, Vattenfall GmbH Swetlana Jung *Betriebsratsmitglied der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Berlin Catrin Jung-Draschil (seit 17.09.2014)Head of Business Strategy, Vattenfall GmbH Dr. Erik Landeck (bis 28.01.2014)Mitglied der Geschäftsführung der Stromnetz Berlin GmbH Torsten MeyerArbeitsdirektor der Vattenfall GmbH Petra Mohr *Freigestelltes Betriebsratsmitglied der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Hamburg Ina Morgenroth *Gewerkschaftssekretärin der IG Metall Hamburg Elisabeth Schirp (seit 29.01.2014)Industrial Relations Germany, Vattenfall GmbH Dr. Jürgen Schmidberger (bis 20.01.2014)Vorstand Finanzen, Vattenfall Europe Wärme AG Dr. Rainer Schubach (bis 30.06.2014)Ehemaliger Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG Rainer SchulzeHead of Human Resources der Business Region Continental/UK, Vattenfall GmbH Lutz WegnerHead of Legal Heat and Distribution der Vattenfall GmbH Manuela Weiland *Betriebsratsmitglied der Vattenfall Europe Netzservice GmbH in Berlin Gunnar Wilhelm (bis 13.11.2014)Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall Europe Kundenservice GmbH Michael WoelkiMitglied der Geschäftsführung der Vattenfall Europe Business Services GmbH Robert Zurawski (seit 21.01.2014)Head of Planning & Control der Business Region Continental/UK, Vattenfall GmbH GeschäftsführungDr. Helmar Rendez, BerlinVorsitzender der Geschäftsführung (seit 08.02.2014) Ressort Technik und Personal Dr. Erik Landeck, SchönefeldMitglied der Geschäftsführung (seit 08.02.2014) Ressort Strategie und Kaufmännisches Ressort Stefan Hadré, BerlinMitglied der Geschäftsführung (bis 31.07.2014) Dr. Dietrich Graf, HamburgSprecher der Geschäftsführung (bis 07.02.2014) Jürgen Grieger, RosengartenMitglied der Geschäftsführung (bis 07.02.2014) BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss, dem Lagebericht und zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vattenfall Europe Netzservice GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt."
Berlin, 13. Februar 2015 Ernst
& Young GmbH
Glöckner, Wirtschaftsprüfer Gerlach, Wirtschaftsprüfer Bericht über das Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates an die Gesellschafterversammlungder Vattenfall Europe Netzservice GmbHÜberwachung und Beratung der GeschäftsführungDer Aufsichtsrat nahm im Berichtsjahr die ihm nach dem Gesetz und dem Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahr. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat und den Aufsichtsratsvorsitzenden in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig und zeitnah über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der technischen Entwicklung, der Risikolage einschließlich des Risikomanagements sowie über andere grundsätzliche Fragen und besondere Ereignisse. Alle Geschäftsführungsmaßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sowie weitere wichtige Vorgänge sind vom Aufsichtsrat geprüft und in Sitzungen am 10.01.2014, 29.01.2014, 19.03.2014 und 10.12.2014 eingehend beraten worden. Darüber hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit der Geschäftsführung, insbesondere mit dem Sprecher der Geschäftsführung, regelmäßig Kontakt gehalten und mit ihm auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens beraten. Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014Der von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014 und der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung durch den von der Gesellschafterversammlung gewählten Abschlussprüfer, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Im Zusammenhang mit der Prüfung des Jahresabschlusses wurde auch das Risikofrüherkennungssystem der Gesellschaft geprüft. Ein Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses war infolge des zwischen der Gesellschaft und der Vattenfall Europe AG abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages nicht zu prüfen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2014 sowie der Prüfbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Die Abschlussunterlagen wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 20. März 2015 - in Gegenwart und nach einem Bericht des Abschlussprüfers - ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht und gegen die darin enthaltenen Erklärungen der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern der Geschäftsführung, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Betriebsräten für ihren engagierten Einsatz und die geleistete Arbeit.
Berlin, 20. März 2015 Der Aufsichtsrat Vorsitzender |
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