Newerkla GmbH & Co.KG

73431 Aalen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRA 723620
Eingetragen
15.8.2013

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Newerkla Verwaltungs- GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Newerkla GmbH & Co.KG

Aalen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Newerkla GmbH & Co. KG, Aalen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Newerkla GmbH & Co. KG ist das führende Vollsortimentshaus für Bürobedarf, -technik, -ausstattung und IT in der Region mit über 55-jähriger Erfahrung. Ihre Tätigkeit besteht aus dem Handel mit Büroartikeln, Bürosystemlösungen, Büroeinrichtungen sowie Computer-, Druck- und Kopiertechnik und die Bereitstellung von technischem Kundendienst, Wartungs- /Supportleistungen und Kundenberatung und -betreuung hinsichtlich der vorgenannten Waren und Dienstleistungen.

Das Geschäftsjahr 2023 war für unser Unternehmen erfolgreich.

Die Geschäftsleitung wird die allgemeinen Marktentwicklungen dieser Branchen fortlaufend im Auge behalten und das Portfolio sowie das Dienstleistungsangebot kontinuierlich entsprechend anpassen.

Die Kapitalstruktur ist als ausgewogen bewertet werden. Sowohl die Struktur unseres kurz- und langfristigen Vermögens als auch unserer Verbindlichkeiten ist stabil.

Insgesamt ist unsere wirtschaftliche und finanzielle Lage als gut zu bezeichnen.

2. Unternehmensentwicklung

Die wichtigsten Erfolgsgaranten unserer Unternehmensleistung und unserer innovativen Lösungen ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter in den einzelnen Abteilungen. Trotz allgemeinem Fachkräftemangel blieb die Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr konstant.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von mehreren Faktoren geprägt. Neben den Auswirkungen des andauernden Krieges in der Ukraine und den globalen Unsicherheiten waren vor allem die hohe Inflation und die Energiekriese inklusive der damit einhergehenden Umstellungsprozesse große Herausforderungen. Der allgemeine Fachkräftemangel und die extremen Energiepreiserhöhungen haben zu einer Schwächung des Industriesektors geführt. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen und herausfordernden Situation in vielen Bereichen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 insgesamt gut behaupten. Der Fokus liegt gesamtwirtschaftlich betrachtet bei einem fortlaufenden Wandel hin zu einer nachhaltigeren und digitaleren Wirtschaft.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedriger Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und der Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt 2023 0,7 % höher.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten.

Die verhaltene weltwirtschaftlich Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Nach Daten des Statistischen Bundesamtes verzeichnete Deutschland im Jahr 2023 knapp 45,9 Millionen Erwerbstätige. Das waren 0,7 % mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie in Deutschland.

Trotz der allgemeinen Einschnitte, Unsicherheiten und Herausforderungen, die sowohl in unserem Einzugsgebiet als auch bei unseren Kunden zu spüren sind, konnten wir im Jahr 2023 unsere Umsatzziele erreichen und unsere Aktivitäten hinsichtlich der Gewinnung von Neukunden und der Ausweitung der Marktpräsenz weiter ausbauen.

2. Geschäftsverlauf

Wir blicken erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Im Vergleich zum Jahr 2022 konnte sowohl der Gesamtumsatz gesteigert als auch der Rohgewinn leicht verbessert werden.

Die betrieblichen Kosten haben sich im Vergleich zu 2022 erhöht.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist geprägt von unserem operativen Kerngeschäft und der Ausrichtung auf die sich ändernden allgemeinen wirtschaftlichen Gegebenheiten.

a) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich insgesamt als gut dar. Zum 31.12.2023 kann eine Eigenkapitalquote von 32,57 % ausgewiesen werden.

b) Ertragslage

Der Personalaufwand bewegt sich im branchenüblichen Rahmen. Unsere Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen.

2023 2022
T€ T€
Rohertrag 5.177 4.693
Jahresüberschuss 536 511
Jahresüberschuss vor Ertragssteuern 630 593
Abschreibungen auf Anlagevermögen 201 85
Finanzlage 2023 2022
T€ T€
a) Bilanzziffern
Bilanzsumme 3.951 4.414
Eigenkapital 1.287 1.287
Flüssige Mittel 1.131 573
2023 2022
T€ T€
b) Finanzziffern
1. Cash Flow nach DVFA/SG 738 596
2. Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.254 291
3. Cash Flow aus Investitionstätigkeit -208 -232
4. Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -488 -288
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes (Summe 2.-4.) 558 -229

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement zielt darauf ab, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen termingerecht einzuziehen.

Alle Verbindlichkeiten können stets fristgerecht und innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die Liquiditätslage ist als positiv zu beurteilen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Ergebnis vor Steuern und den Cash Flow heran.

Den Cash Flow berechnen wir aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt TEuro 630 (i. V. TEuro 593) und der Cash Flow beträgt TEuro 738 (i. V. TEuro 596).

5. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage kann als gut eingestuft werden. Unsere beabsichtigten Unternehmensziele für das Berichtsjahr konnten erreicht werden.

III. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 ist eine Prognose aufgrund der globalen Unsicherheiten und den herausfordernden Situationen bei unseren Kunden und Lieferanten resultierend aus dem allgemeinen Fachkräftemangel, der Energiekrise, der hohen Inflation und der damit einhergehenden Schwächung des Industriesektors nur schwer möglich. Die Unternehmensleitung reagiert auf die sich stetig wechselnden Gegebenheiten kontinuierlich und ergreift geeignete Maßnahmen. Die Entwicklungen in der Region, bundesweit und auch global werden stetig beobachtet.

Wir stufen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens langfristig gesehen positiv ein. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Ertragswirtschaftliche Risiken

Die allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen, die sich aus den bereits genannten Gegebenheiten in der Region, bundesweit und auch global ergeben, machen sich auch bei den Kunden des Unternehmens bemerkbar. Zudem haben die Wettbewerbsrisiken in der Branche insgesamt zugenommen. Die Preistransparenz durch den Online-Handel hat die Wettbewerbsbedingungen nicht einfach gestaltet, weshalb wir der Vermarktung von qualifizierten Dienstleistungen zunehmend größere Bedeutung beimessen. Mit unserem breit und tief gefächerten Sortiment als Vollausstatter der Bürobranche können wir konjunkturelle Risiken minimieren und Schwankungen im zyklischen Einkaufsverhalten unserer Kunden, insbesondere im Bereich der Investitionsgüter, ausgleichen. Wir sind zuversichtlich, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Dank der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitallage unseres Unternehmens sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar.

Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Im Einkauf arbeiten wir mit einer Vielzahl innovativer Lieferanten zusammen, mit denen wir langfristige Partnerschaften anstreben und stets einen offenen Dialog führen. Entsprechend unserer Unternehmensphilosophie erfolgt die Auswahl der Partner unter ökonomischen, qualitativen, fairen und nachhaltigen Gesichtspunkten. Durch die Unterzeichnung des PBS-Ehrenkodex bekennen wir uns gleichzeitig ebenfalls zu diesen Werten.

Dem zunehmenden Wettbewerb, insbesondere durch die zunehmende Konkurrenz im Internet, begegnen wir weiterhin mit Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität.

3. Gesamtaussage

In Bezug auf die zukünftige Entwicklung erkennen wir weiterhin Risiken, insbesondere aufgrund der bereits erwähnten Marktgegebenheiten, des schwierigen Wettbewerbsumfelds und möglicher weltwirtschaftlicher Turbulenzen. Angesichts unserer finanziellen Stabilität sind wir jedoch gut für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen nutzt keine Finanzierungsinstrumente, die ein signifikantes Risiko mit sich bringen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, der sich aus Großunternehmen, mittelständischen Firmen und Kleinbetrieben aller Branchen, sowie Einrichtungen der öffentlichen Hand und Dienstleistern zusammensetzt. Mit einem Großteil dieser Kunden pflegen wir eine langjährige Zusammenarbeit, die von Vertrauen in unser Team und unsere Leistungen geprägt ist. Daher ist das Risiko von Forderungsausfällen gering.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist es, den Unternehmenserfolg vor finanziellen Risiken jeglicher Art zu schützen. Bei der Verwaltung der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um Ausfallrisiken zu minimieren, verfügt das Unternehmen über ein effektives Forderungsmanagement. Das positive Ergebnis aus diesen Maßnahmen zeigt sich in der geringen Rate an Forderungsausfällen in der Vergangenheit.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Aalen, den 25. November 2024

Eduard Newerkla, Geschäftsführer der Newerkla Verwaltungs-GmbH

Andrea Newerkla, Geschäftsführerin der Newerkla Verwaltungs-GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 520.635,00 512.140,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.449,00 115.774,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 94.208,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 43.449,00 21.566,00
II. Sachanlagen 301.686,00 225.866,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.854,00 74.854,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2,00 2,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.830,00 151.010,00
III. Finanzanlagen 175.500,00 170.500,00
1. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 173.000,00 168.000,00
B. Umlaufvermögen 3.407.256,45 3.881.392,45
I. Vorräte 1.194.185,66 1.970.012,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.082.065,24 1.338.487,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.131.005,55 572.891,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.888,21 20.106,24
Summe Aktiva 3.950.779,66 4.413.638,69

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.286.618,12 1.286.618,12
I. Kapitalanteile 100.000,00 100.000,00
1. Kapitalanteile Kommanditisten 100.000,00 100.000,00
II. Rücklagen 1.186.618,12 1.186.618,12
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
B. Rückstellungen 431.426,45 426.233,00
C. Verbindlichkeiten 2.228.985,09 2.692.079,88
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 410.528,51 734.672,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 70.838,99 322.812,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 339.689,52 411.859,82
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 945.415,39 529.265,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 945.415,39 529.265,33
3. sonstige Verbindlichkeiten 873.041,19 1.428.142,39
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 873.041,19 1.428.142,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.750,00 6.400,00
E. Passive latente Steuern 0,00 2.307,69
Summe Passiva 3.950.779,66 4.413.638,69

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 5.177.061,41 4.694.697,24
2. Personalaufwand 3.490.708,82 3.126.203,45
a) Löhne und Gehälter 2.932.098,29 2.599.782,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 558.610,53 526.420,71
davon für Altersversorgung 13.042,01 13.473,02
3. Abschreibungen 201.443,79 87.109,74
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 201.443,79 85.009,74
davon außerplanmäßige Abschreibungen 75.208,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen überschreiten 2.100,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 802.917,74 836.068,21
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.388,59 1.256,62
davon Erträge aus Abzinsung 2.833,65 1.219,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 44.411,23 42.237,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 93.596,31 81.761,69
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.307,69
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.307,69
8. Ergebnis nach Steuern 547.372,11 522.572,93
9. sonstige Steuern 11.139,31 11.290,97
10. Jahresüberschuss 536.232,80 511.281,96
11. Gutschrift auf Kapitalkonten 0,00 0,00
12. Gutschrift auf Verbindlichkeitskonten 536.232,80 511.281,96
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 0,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Aalen, 25. November 2024

Eduard Newerkla, Geschäftsführer der Newerkla Verwaltungs-GmbH

Andrea Newerkla, Geschäftsführerin der Newerkla Verwaltungs-GmbH

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2024 festgestellt.

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Newerkla GmbH & Co. KG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Newerkla GmbH & Co. KG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft und Co. gemäß § 264 a (1) i.V. m. § 267 (2) HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Newerkla GmbH & Co.KG
Firmensitz laut Registergericht: Aalen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRA 723620

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Dabei wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt, da hierdurch der tatsächliche Wertverlust der Vermögensgegenstände am besten wiedergespiegelt wird.

Bei den Zugängen von Computerhardware ab dem Jahr 2021 wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr zu Grunde gelegt.

Die Abgänge wurden zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen ausgebucht.

Bei den Zugängen an Geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde von dem Recht Gebrauch gemacht, diese in voller Höhe abzuschreiben, soweit die Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerabzug für das einzelne Wirtschaftsgut Euro 800,00 nicht übersteigen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertung Rechnung getragen. Hinsichtlich des allgemeinen Kreditrisikos ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet worden.

Die flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Weise angesetzt, dass Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt wurden.

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte höher lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Weise angesetzt, dass Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt wurden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Newerkla GmbH & Co. KG, Aalen

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugange Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 164.131,19 47.874,00 0,00 0,00 212.005,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 95.000,00 0,00 0,00 0,00 95.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 259.131,19 47.874,00 0,00 0,00 307.005,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.392.155,81 0,00 0.00 0,00 1.392.155,81
2. technische Anlagen und Maschinen 14.142,82 0.00 0,00 0.00 14.142.82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 611.287,28 157.982.79 2.605,27 0.00 766.554,80
Summe Sachanlagen 2.017.585,91 157.962,79 2.695,27 0,00 2.172.853,43
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00
2. Genossenschaftsanteile 168.000,00 5.000,00 0,00 0,00 173.000,00
Summe Finanzanlagen 170.500,00 5.000,00 0,00 0,00 175.500,00
Summe Anlagevermögen 2.447.217,10 210.836,79 2.695,27 0,00 2.655.358,62
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023 Zuschreibung Geschäftsjahr
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.585,19 25.901,00 0,00 0,00 168.558,19 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 792,00 94.208,00 0,00 0,00 95.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 143.357,19 120.199,00 0,00 0,00 263.556,19 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.317.301,81 0,00 0,00 0,00 1.317.301,81 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.140,82 0,00 0,00 0,00 14.140,82 0.00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 460.277,28 81.244.79 1.797,27 0,00 539.724,80 0.00
Summe Sachanlagen 1.791.719,91 81.244,79 1.797,27 0,00 1.871.167,43 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0.00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0.00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.935.077,10 201.443,79 1.797,27 0,00 2.134.723,62 0,00
Buchwert 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.449,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.449,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.854,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.830,00
Summe Sachanlagen 301.686,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.500.00
2. Genossenschaftsanteile 173.000,00
Summe Finanzanlagen 175.500,00
Summe Anlagevermögen 520.635,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände am 31.12.2023 gliedern sich wie folgt:

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis ein Jahr davon Restlaufzeit mehr als ein bis fünf Jahre davon Restlaufzeit mehr als fünf Jahre
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.020.316,21 1.020.316,21 0,00 0,00
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) (1.233.067,65) (1.233.067,65) (0,00) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 61.749,03 61.749,03 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände (Vorjahr) (105.420,13) (105.420,13) (0,00) (0,00)
Summe: 1.082.065,24 1.082.065,24 0,00 0,00
Summe (Vorjahr): (1.338.487,78) (1.338.487,78) (0,00) (0,00)

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:

Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Gewerbesteuerrückstellung 17.674,00 0,00
Sonstige Rückstellungen 114.652,45 170.605,00
Rückstellungen für Personalkosten 171.700,00 112.400,00
Instandhaltung bis 3 Monate 0,00 16.928,00
Archivierungskosten 127.400,00 126.300,00
Summe: 431.426,45 426.233,00

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis ein Jahr davon Restlaufzeit über ein Jahr davon Restlaufzeit mehr als fünf Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 410.528,51 70.838,99 339.689,52 30.477,88
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten (Vorjahr) (734.672,16) (322.812,34) (411.859,82) (128.599,65)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 14.136,40 14.136,40 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 379.363,29 379.363,29 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr) (901.381,85) (901.381,85) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber persönlich haftenden Gesellschaftern 12.293,41 12.293,41 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber pers. haftenden Gesellschaftern (Vorjahr) (11.819,76) (11.819,76) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten 933.121,98 933.121,98 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten (Vorjahr) (517.445,57) (517.445,57) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 479.541,50 479.541,50 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr) (526.760,54) (526.760,54) (0,00) (0,00)
Summe: 2.228.985,09 1.889.295,57 339.689,52 30.477,88
Summe (Vorjahr): (2.692.079,88) (2.280.220,06) (411.859,82) (128.599,65)

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 2.307,69 Euro.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Am Abschlussstichtag bestanden folgende finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB betreffen:

- Mietverpflichtungen (Lagermiete und Parkplätze) 62.800 Euro (gesamte Vertragslaufzeit)
- Mietverpflichtungen (bewegliche Wirtschaftsgüter) 203 Euro (gesamte Vertragslaufzeit)
- Leasingverpflichtungen 426.670 Euro (gesamte Vertragslaufzeit)

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 28
Angestellte 37
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 65

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Komplementär-GmbH geführt:

Geschäftsführer: Eduard Newerkla ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Geschäftsführerin: Andrea Newerkla ausgeübter Beruf: Dipl. Betriebswirtin (FH)

Gesellschafter

Folgende Gesellschaften sind persönlich haftende Gesellschafter:

Name Newerkla Verwaltungs- GmbH
Sitz Aalen
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gezeichnetes Kapital: 25.000,00 Euro

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Ausleihungen 0,00
Forderungen 0,00
Verbindlichkeiten 945.415,39

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis 2023 wurde im Verhältnis der Kommanditanteile den Darlehenskonten der Gesellschafter gutgeschrieben.

 

Aalen, den 25. November 2024

Newerkla GmbH & Co. KG

Eduard Newerkla

Andrea Newerkla

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Newerkla GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Newerkla GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Newerkla GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Schwäbisch Gmünd, den 2. Dezember 2024

ALP Lutz GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl. oec. Heinz Lutz, Wirtschaftsprüfer

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