Leupold Transport und Lager KG
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Florian Leupold seit 1.2.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Leupold GmbHOberkotzauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022SPEDITION LEUPOLD GMBH, OBERKOTZAUGeschäftsverlauf 1.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft und Branche Trotz gesamtwirtschaftlicher Hemmnisse wie der anhaltenden Corona-Pandemie, dem Krieg in der Ukraine, steigenden Preisen und Friktionen in den globalen Lieferketten konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 ein Wachstum verzeichnen. Das bereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg nach Angaben des statistischen Bundesamtes um 1,8 %. Die Wachstumsdynamik ließ jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich nach, insbesondere gegen Jahresende. Produktionsrückgänge mussten vor allem energieintensive Branchen wie die chemische Industrie, Metallverarbeitung sowie das Baugewerbe hinnehmen. Insgesamt wies das produzierende Gewerbe mit einem Plus von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr damit nur ein sehr geringes Wachstum aus. Durch das Aufheben der Lockdown-Maßnahmen der Bundesregierung kamen auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsproduktes positive Wachstumsimpulse in Höhe von 4,3 % durch die steigenden privaten Konsumausgaben hinzu. Der Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftwagen reichte im Jahr 2022 nicht an das Vorjahr heran, der Schienengüterverkehr konnte jedoch ein Wachstum von 1,2 % erreichen. Vor allem die Binnenschifffahrt litt mit einem Minus von 8,4 % besonders unter der gesunkenen Nachfrage. Die in Deutschland im Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsgüterverkehr beförderte Gütermenge sank im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um rund 1,6 % auf rund 3,59 Mrd. t; die Verkehrsleistung im Inland nahm um rund 1,3 % auf rund 453,8 Mrd. tkm ab (ohne Straßengüterverkehr gebietsfremder Fahrzeuge in Deutschland). Die Leistungsrückgänge mit deutschen Lastkraftfahrzeugen bezogen sich im Jahr 2022 sowohl auf den Binnen- wie grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche als auch Werksverkehr zeigten sich hierbei rückläufig. Die Rückgänge entstanden unter anderem aufgrund gesunkener Nachfrage nach Baumaterialien, Nahrungs- und Genussmitteln, Metall- und chemischen Erzeugnissen sowie Fahrzeugen. Der Ukrainekrieg verstärkte die Lieferkettenproblematik zunehmend und verstärkte die Verknappung von Fahrzeugteilen, was auch die LKW-Neuzulassungen nachteilig beeinflusste. Vor allem die Zulassungen gasbetriebener LKWs fielen im Verlauf des Krieges stark ab. Der Wirtschaftszweig Güterbeförderung im Straßengüterverkehr, Umzugstransporte stieg im Jahr 2022 um 13,5 % an, im Bereich "Sonstige Dienstleistungen für den Verkehr" um rund 16,3 %. Steigende Kosten bei Dieselkraftstoffen, Energie, weiteren Betriebsmitteln, Löhne und Gehälter sowie eine weitere Verknappung des Laderaumangebots im Frühjahr und Sommer 2022 führten zu einem starken Anstieg der Frachtraten, mit dem gestiegene Kosten kompensiert werden sollten. Zwar wurden diesen Maßnahmen seitens der Kundschaft weitestgehend Verständnis entgegengebracht, doch reichten die Steigerungen in vielen Fällen nicht aus, um die Kostensteigerungen vollständig zu kompensieren. Die vorher bereits angespannte Fahrersituation verstärkte sich durch den Ukraine-Krieg noch weiter. 1.2 Umsatzentwicklung Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 %. 1.3 Investitionen Die Investitionen erfolgten in EDV, PKWs und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. 1.4 Personal Die Spedition Leupold GmbH beschäftigte im Jahr 2022 durchschnittlich 183 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende). Darstellung der Lage 2.1 Erläuterungen zum Ergebnis 2022 In der Spedition Leupold GmbH werden insgesamt drei Produkte produziert: Sammelgutausgang, Sammelguteingang und Direktverkehre/Fernverkehr. Im Sammelguteingang müssen Sendungen von Franchisepartnern der DHL/Unitrans zugestellt werden. Bei DHL/Unitrans herrscht bei kleinen Sendungen bis 2.500 kg Arbeitsteilung vor. Das bedeutet, dass diese Aufträge nicht direkt beim Absender abgeholt und beim Empfänger zugestellt werden. Diese Sendungen werden zunächst durch den Nahverkehr regional abgeholt und an einem Umschlagsplatz gesammelt. Die Ware wird dann nach Zustellgebieten getrennt und über Nacht über Hauptläufe/Nachtsprünge zum Zustellbetrieb transportiert. Anschließend stellt der Zustellbetrieb diese Sendungen am nächsten Tag zu. Jeder dieser Transportschritte wird separat abgerechnet. Dadurch hat jeder Betrieb zwei Rollen: Im Sammelgutausgang holt er Sendungen eigener Kunden ab und rechnet hierfür eigene Preise ab. Im Sammelguteingang muss er Sendungen anderer Partner, die er über Nacht erhalten hat, zustellen. Hierfür darf er nur Verrechnungspreise laut Unitransvereinbarung abrechnen, die Rückrechnung Sammelguteingang genannt wird. Die Preise für diese Zustellung werden auf Franchiseebene europaweit festgelegt und sind für Leupold kaum veränderbar. Obwohl es in der Zwischenzeit einige Änderungen gab, sind diese Verrechnungspreise seit Anfang der 2000er Jahre größtenteils gleichgeblieben. Die Höhe der Zustellerlöse richten sich nach Empfängerpostleitzahl und transportiertem Gewicht, mögliche Änderungen über die Jahre wie beispielsweise gestiegene Treibstoffkosten oder Mautanpassungen blieben hier unberücksichtigt. Es existiert keine Möglichkeit des finanziellen Ausgleiches bei Volumenspitzen. Da sich die Erlöse hier kaum verändern, waren die vergangenen Jahre vor allem von starken Effizienzsteigerungsbemühungen geprägt, da die Renditen in diesem Geschäftsbereich immer kleiner ausfielen. Eine mögliche Gegensteuerung hier waren so genannte "Leistungstarife" bei den Transportunternehmern/Lieferanten. Hierbei werden die Lieferanten nach ihrer Effizienz, meistens in einer festen Vergütung pro Zustellstopp vergütet. Stellt der Transportunternehmer an einem Tag mehr zu als am vorherigen, so verdient er mehr Geld. Der Spediteur, der ihn einsetzt, profitiert wiederum von einer besseren Rendite, da nicht nur er selbst, sondern auch sein Lieferant an einer höheren Auslastung interessiert ist. Mit der Vergrößerung der Problematik um Berufskraftfahrer wurden diese Leistungstarife jedoch ab 2018 von den Transportunternehmern zunehmend abgelehnt, da die verbliebenen Berufskraftfahrer die hohen Arbeitspensa nicht mehr leisten wollten oder konnten. Mit der sinkenden Leistungsbereitschaft der Fahrer sanken die Erlöse für Transportunternehmer teilweise so stark, dass diese nicht mehr ausreichten, um die Tageskosten der Fahrzeuge zu decken. Da andere Berufskraftfahrer allerdings nicht zu finden waren, lehnten die Lieferanten diese Vergütung zunehmend ab und forderten einen Ersatz dieser Vergütung durch eine Tagespauschale. Hierbei erhält der Lieferant für einen Tag einen festen Preis, unabhängig von seiner zugestellten oder abgeholten Menge. Im Sammelguteingang müssen Sendungen anderer Unitranspartner zugestellt werden, grundsätzlich gilt, dass die Sendung am jeweiligen Einsatztag zustellpflichtig ist. Schafft der Empfangsspediteur es nicht, alle Sendungen an einem Arbeitstag zuzustellen, so bildet sich ein Rückstau an Sendungen, dieser wird auch "Überhang Sammelguteingang" genannt. Es ist grundsätzlich normal, einen gewissen Überhang Sammelguteingang zu produzieren, überschreitet dieser allerdings 35 bis 40 % der Tagesmenge entwickelt ein Betrieb mehrere Probleme, die sich nur mit hohem Aufwand selbst lösen lassen. Umschlagsanlagen sind Immobilien, die nicht für die Lagerung von Ware ausgelegt sind. Die Ware steht hier nur etwa 4 Stunden täglich und kann nicht gestapelt werden. Vergrößert sich der Überhang über mehrere Tage, ist die Umschlagsanlage irgendwann "voll" und kann keine weiteren Sendungen mehr aufnehmen. In diesem Fall muss der Überhang in Wechselbrücken außerhalb des Lagers untergebracht werden. Der bestehende Überhang muss anschließend mit zusätzlichem Fuhrpark, der weitere Kosten verursacht, abgefahren werden. In der Regel ist das Aufbauen des Überhangs nicht kostenintensiv, sondern der Abbau. Durch die beengten Platzverhältnisse ist sowohl das Beladen der Fahrzeuge als auch deren Disposition schwieriger, was die Effektivität sinken lässt. Stellt ein Fahrzeug im kleinen Nahverkehr beispielsweise normalerweise 14 Stopps pro Tag zu, sinkt die Effektivität in diesem Zeitraum meist auf 6-8 Stopps pro Einsatztag. Diese Lage verbessert sich erst dann, wenn der Überhang auf 20 % eines Tagesvolumens oder weniger sinkt. Die Aufhebung der Corona-Lockdownmaßnahmen führten zu gesteigerten Mengen im Sammelguteingang bei Leupold durch das Netzwerk DHL/Unitrans. Im Gegensatz zu 2021 gestaltete sich die Situation jedoch im Jahr 2022 dahingehend anders, dass die Ukraine Krise sowie die Lieferengpässe durch die Engpässe an chinesischen Häfen noch hinzukamen. Diese beiden Tatbestände brachten die Sendungsmengenplanungen des Netzwerkes deutlich ins Ungleichgewicht. In der Niederlassung Oberkotzau kam es hierbei wieder zu Sendungsüberhängen im Sammelguteingang etwa fünf Wochen nach Aufhebung der Corona Maßnahmen. Im Gegensatz zum Vorjahr hatte das Netzwerk jedoch über den Winter 2022 Neuerungen beschlossen, die derlei Effekte abschwächen sollten. Hierunter fallen beispielsweise eine strengere Überwachung der Einhaltung der Maßnahmen sowie die Einrichtung spezieller Gruppen von Mitarbeitern, die an den entsprechenden Standorten aushelfen müssen und von jeder Niederlassung zu benennen und vorzuhalten sind. Im Vergleich zum Vorjahr stellte sich die Situation damit zwar immer noch kritisch, wenngleich auch bei weitem nicht mehr so dramatisch dar. Innerhalb der Sommermonate bis Ende Oktober konnte die Zustellleistung aufgrund der bestehenden extremen Überhangsituation dennoch nicht wirtschaftlich gestaltet werden. Dies führte zu einem schlechten Jahresergebnis. Dennoch konnten die finanziellen Auswirkungen durch bessere Vorbereitung und eine bessere Behandlung der Situation sowohl intern als auch durch das Netzwerk positiver gestaltet werden. Auch die Rückgabe des BMW-Direktverkehrgeschäftes an DHL im September 2021 konnte sich in diesem Wirtschaftsjahr vollständig auswirken. Durch die Abgabe dieser Aufträge an DHL konnte der Deckungsbeitrag sowohl im Direktverkehrgeschäft selbst als auch im Sammelguteingang verbessert werden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Platzverhältnisse in der Umschlagsanlage durch das Fehlen der zwischengelagerten Sendungen besser ausfiel als im Vorjahr und dadurch die Handlungsfähigkeit der Niederlassung weitestgehend gewahrt werden konnte. Die Dachorganisation DHL/Unitrans hat generell ein hohes Interesse an einer möglichst konstant hohen Zustellquote jedes Standortes und besitzt finanzielle Möglichkeiten, mit Pönalen und Strafzahlungen entsprechend zu agieren. Da der Standort Oberkotzau hier jedoch nicht der einzige mit Problemen war, wurden diese Möglichkeiten hier nicht ausgeschöpft. Stattdessen wurde mit Personal und Fahrzeugen zwar ausgeholfen, diese wurden natürlich nicht kostenlos gestellt. Im Netzwerk DHL/Unitrans wird die Zustellquote sowie der Überhang Sammelguteingang täglich gemessen und verglichen. Daher hat die Netzwerkorganisation ein hohes Interesse daran, die Zustellleistung der Beteiligten möglichst hochzuhalten. Werden hier bestimmte Kennzahlen nicht eingehalten, kann es hier zu Pönalen kommen, insofern sich die Situation hier nicht bessert. Diese konnten jedoch im Jahr 2022 vermieden werden. Es bestehen mehrere Möglichkeiten, einen Überhang im Sammelguteingang abzubauen, die im Jahr 2022 auch angewendet wurden:
Diese oben genannten Maßnahmen sind sinnvoll und produktiv. Ein Nachteil an ihnen ist jedoch, dass grundsätzlich seitens der Netzwerkleitung neben intensiver Absprache keine Möglichkeit besteht, diese auch durchzusetzen, sollten sich einige Niederlassungen nicht daran halten. Zwar kommt es schlussendlich immer nach einigen Wochen dazu, dass diese Maßnahmen eingehalten werden und diese entsprechend Wirkung zeigen, allerdings versuchen einige Niederlassungen stets, diese für einige Wochen zu umgehen. Da die Preise für Zustellungen innerhalb von Sammelgutnetzwerken kaum verhandelbar sind, ging es hier in den vergangenen 20 Jahren vorrangig darum, möglichst viele Sendungen bei geringem Fahrzeugeinsatz zuzustellen. Erlöst man beispielsweise 30 Euro pro Zustellstopp, so müssten bei einer Fahrzeugpauschale von 300 Euro pro Einsatztag, 10 oder mehr Zustellstopps erwirtschaftet werden, um eine Rendite bezogen auf dieses Fahrzeug zu erwirtschaften. Die Renditen im Sammelguteingang betrugen bezogen auf den Deckungsbeitrag in der Vergangenheit selten mehr als 15-20 %, was die Anfälligkeit dieser Marge bei sinkender Effizienz erklärt. Sinken die Zustellstopps weiter, so ist es einfach, hier hohe negative Deckungsbeiträge zu erzeugen. Werden lediglich 7 Zustellstopps erreicht, so entspricht dies einem negativen Deckungsbeitrag von -90 Euro oder -30 %. Das erklärt, warum gesunkene Effizienz, selbst in nur einem Monat, hohe Verluste bedeuten kann. In den Kostenarten erkennt man obigen Effekt an bestimmten Veränderungen, die typisch für diese Entwicklung sind:
Gegen Ende März 2022 wurden die Corona-Einschränkungen sukzessiv beendet. In dieser Zeit entstanden Verzögerung in den globalen Lieferketten. Bis dahin waren die Sendungszahlen allerdings innerhalb des Plans und des Vorjahresvergleichs. Die Sendungsmenge stieg jedoch danach sehr stark an. Dies hatte Überhänge in den Zustellmengen im Sammelguteingang zur Folge. Es ist generell nicht sehr wahrscheinlich, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die durch Corona und die verbundenen Lockdownregelungen eingetreten sind, wiederholen werden. Daher ist nicht davon auszugehen, dass sich Effekte dieser Art wieder einstellen. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zu 2021 um 292 T€ gesunken. Dabei sank das langfristig gebundene Vermögen um 155 T€. Die Forderungen im Verbund- und Beteiligungsbereich stiegen um 270 T€ auf 2.317 T€, die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände blieben unverändert bei 331 T€, währenddessen sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 683 T€. Die liquiden Mittel erhöhten sich um 335 T€. Die Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um 2 T€ auf 37 T€. Die aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen verringerten sich um 77 T€ und betragen 469 T€. Auf der Passivseite der Bilanz verringerte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrages um 632 T€ auf 101 T€. Das Fremdkapital erhöhte sich um 340 T€ auf 6.844 T€. Die Eigenkapitalquote liegt bei 1,4 %, die Fremdkapitalquote beträgt 98,6 %. 2.3 Finanzierung und Liquidität Der erwirtschaftete Jahrescashflow beträgt in 2022 -790 T€. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich ausschließlich um Mietkaufkredite und unterwegs befindliche Zahlungen. Zum 31.12.2022 bestanden freie Kreditlinien. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben. 2.4 Ertragslage Das Rohergebnis erhöhte sich um 1.377 T€. Der Personalaufwand je Mitarbeiter erhöhte sich im Jahr 2022 um 3,0 T€. Die sonstigen Aufwendungen (laut VFE-Lage) erhöhten sich von 7.106 T€ im Jahr 2021 auf 7.945 T€ in 2022 (+ 839 T€). Das Betriebsergebnis 2022 beträgt -1.357 T€ und liegt damit um 322 T€ über dem Vorjahresergebnis. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis erhöhte sich um 104 T€ und beträgt 262 T€. Die ertragsabhängigen Steuern betragen 43 T€. Das neutrale Ergebnis erhöhte sich um 1.556 T€ auf 506 T€, insbesondere aufgrund eines Forderungsverzichtes der Muttergesellschaft sowie Abschreibungen Umlaufvermögen im Vorjahr. Das Jahresergebnis liegt insgesamt um 1.393 T€ über dem Vorjahr und beträgt -632 T€. Die Rentabilität entwickelte sich wie folgt:
Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken 3.1 Risikobericht allgemein Die Gesellschaft nimmt am Qualitätsmanagementsystem der Unitrans Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH teil und ist nach DIN ISO 9001, DIN ISO 14001 (Umweltmanagement) und nach DIN EN 12798 (Gefahrgutmanagement) zertifiziert. Alle Mitarbeiter werden kontinuierlich geschult und Risiken aus den Arbeitsabläufen begrenzt. Neben herkömmlichen betriebswirtschaftlichen Risiken lassen sich die Risiken in der nationalen Landfracht in Deutschland in folgende Gruppen unterteilen:
3.2 Gesamtwirtschaftliche Einflüsse Die gesamtwirtschaftlichen Einflüsse liegen vor allem in der Binnennachfrage, wodurch eine konjunkturelle Abhängigkeit entsteht. Übersteigen oder unterschreitet diese die zur Verfügung stehende Produktionskapazität, können diese oft hohe Verluste verursachen, weil die zugrundliegenden Preise oft festgeschrieben sind und Änderungen hier nur langfristig und für die Zukunft geschlossen werden können. 3.3 Risiken aus der Betriebstätigkeit Innerhalb der Betriebstätigkeit ergeben sich Risiken vor allem durch fehlende Fläche und Transportraum als Produktionskapazität. Reichen diese zur Erfüllung der gestellten Transportvolumina nicht aus, müssen diese meist teuer vom Markt beschafft werden. 3.4 Beschaffungsrisiko Das Beschaffungsrisiko begründet sich größtenteils in den tagesaktuellen Preisen der Transportunternehmerbranche. Im Gegensatz zu Produktionsbetrieben können Spediteure bei Dienstleistungen keinen Bestand vorhalten, um damit Preisschwankungen über einen gewissen Zeitraum abzufangen. In den vergangenen Jahren ist auch die Investitionsbereitschaft der Lieferanten in die Schaffung neuen Laderaums zurückgegangen, weil Berufskraftfahrer fehlen und die Margen noch nicht zufriedenstellend sind. Führt diese sinkende Investitionsbereitschaft zu Laderaumverknappung innerhalb von ganz Deutschland oder regional, können die Preise schnell und stark ansteigen. Kurzfristig haben Spediteure hier kaum Reaktionsmöglichkeiten. Mittelfristig können diese Schwankungen allerdings durch partielle Preiserhöhungen abgefangen werden. Die Akzeptanz solcher Preiserhöhungen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht. 3.5 Finanztechnische Risiken Bei Leupold werden jährliche Erfolgsplanungen auf Gesellschafts- und Produktbasis durchgeführt. Aus diesen werden Liquiditätsplanungen erstellt. Diese haben im Zeitraum 2022, 2023 und folgende keine Finanzierungslücke ergeben. Ausfallrisiken von Forderungen werden durch eine Bonitätsüberwachung der größten Kunden und durch ein aktives Mahnwesen begegnet. 3.6 Rechtliche und steuerrechtliche Risiken Rechtliche Risiken bestehen vor allem in kurzfristigen Mauterhöhungen der Bundesregierung, die vor allem in den letzten Jahren mit zu wenig Vorlauf umgesetzt werden mussten. Auch ist die Transparenz der Mauterhöhungen im Voraus verbesserungsfähig. Details werden oft zu spät bekannt und können dann eine schnelle Kalkulation des hieraus entstehenden Finanzbedarfes, der an die Kunden weiter berechnet werden muss, erschweren. 3.7 Sonstige Risiken Der Raum Oberfranken hat in den vergangenen 20 Jahren starke Abwanderung in den südbayerischen Raum erfahren. In den vergangenen Jahren hat sich diese Tendenz Richtung Stagnation normalisiert. Aufgrund des wirtschaftlichen Wachstums in den vergangenen Jahren konnte der Personalbedarf kaum durch regionale Mitarbeiter gedeckt werden. In Berufen mit höherer Ausbildungsanforderungen lässt sich dies noch einfach realisieren, sodass der Mangel sich weniger auf qualifiziertes Personal bezieht. Bei gewerblichen Mitarbeitern besteht dieser Mangel jedoch ohne Zweifel. Dies führt einerseits zu höheren Personalkosten, andererseits auch zu sinkender Effizienz, die sich vor allem in der Veränderung der Krankheitsquote über mehrere Jahre hinweg ablesen lässt. 3.8 Chancen Chancen zur Verbesserung der Ertragsleistung der Unternehmung bestehen vorrangig in einer Verbesserung der Auslastungssituation des regionalen Nahverkehrs sowie einer Beherrschung von Grenzkosteneffekten in den Lieferantenpreisen des nationalen Fernverkehrs im Falle von Volumenspitzen. 4 Prognosebericht und sonstige Angaben zur zukünftigen Entwicklung Zum Zeitpunkt der Berichterstellung fällt das Wirtschaftsjahr 2023 deutlich besser aus als 2022 und es konnte wieder ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Die verbesserte Ertragslage ist auf folgende Umstände zurückzuführen:
Für das Jahr 2024 bleibt der Fokus daher weiterhin im Vorantreiben der Fuhrparkreduzierung, Reduzierung des damit in der Vergangenheit einher gegangenen Investitionsbedarfes, Preiserhöhungspolitik sowie Personalreduktion.
Oberkotzau im Juni 2024 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022SPEDITION LEUPOLD GMBH, OBERKOTZAUAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Grundsätzliche Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Spedition Leupold GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 1911 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Oberkotzau. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268274, 276277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252256a HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert nach dem Going-Concern-Prinzip durchgeführt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von maximal 5 Jahren zugrunde. Geleistete Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden zum Teil linear, zum Teil degressiv abgeschrieben; der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Seit dem 1. Januar 2008 wird für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Da er als Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten in die Handelsbilanz übernommen. Finanzanlagen Ausleihungen an verbundene Unternehmen und Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh, Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die NettoForderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten und Zahlungsbeträgen angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden entsprechend den zugrunde liegenden Sachverhalten berechnet. AKTIVE LATENTE STEUERN Auf steuerliche Verlustvorträge wurden aktive latente Steuern i.H.v. TEUR 469 gebildet. Gemäß Planung werden die Verlustvorträge in den Jahren 2023 bis 2025 durch Jahresüberschüsse aufgebraucht. EIGENKAPITAL ist mit dem Nominalwert angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Ausleihungen an Gesellschafter Es bestehen Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 818. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 2.318) sind Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 1.250, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 216 sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 852 enthalten. 3.2 Gesonderte Angabe von Posten In dem Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 2.317.564,15 enthalten. 3.3 Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.4 Forderungen gegen Gesellschafter Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.102. 4. Eigenkapital Angabe des gezeichneten Kapitals in DM Das gezeichnete Kapital beträgt DM 100.000,00. 5. Rückstellungen Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
6. Verbindlichkeiten 6.1 gesonderte Angabe von Posten In dem Posten Verbindlichkeiten sind enthalten:
6.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 6.144.425,12 (Vj.: 5.660.184,30) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von EUR 395.055,17 (Vj.: 507.788,77) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 531.122,28 (Vj.: 656.090,66) erfolgt durch Grundschulden, Sicherungsübereignung der Mietkaufgegenstände sowie durch Globalabtretung der Forderungen. 6.3 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.860.997,49 (Vj.: 1.813.651,18). 6.4 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind in voller Höhe von TEUR 74 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG 1. Außergewöhnliches Ergebnis Außergewöhnliche Erträge Es bestehen Erträge aus einem Forderungsverzicht von Intercompany-Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 500. 2. GewinnverwendungsvorschlagDer nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 631.760,52 wird mit dem Gewinnvortragskonto verrechnet. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme: Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Außerdem bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 833. Dabei handelt es sich um Jahresbeträge. Von den dargestellten finanziellen Verpflichtungen bestehen folgende gegenüber verbundenen Unternehmen: Verpflichtungen aus Miet und Pachtverträgen: TEUR 833. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen
4. Gesellschaftsorgane 4.1 Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Friedrich Leupold, technischer Geschäftsführer Herr Florian Leupold, technischer Geschäftsführer 4.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB sowie unter Bezugnahme auf das BMJSchreiben vom 6. März 1995 unterlassen. 5. Konzernzugehörigkeit Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20 % besitzt sowie Angabe der Höhe des Kapitalanteils, Eigenkapital und Ergebnis des letzten Geschäftsjahres, für das ein Jahresabschluss vorliegt:
F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB Spedition Leupold GmbH, Oberkotzau Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Oberkotzau, 10. Juni 2024 gez. Friedrich Leupold, Geschäftsführer gez. Florian Leupold, Geschäftsführer
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Spedition Leupold GmbH, Oberkotzau: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Leupold GmbH, Oberkotzau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Leupold GmbH, Oberkotzau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hof, den 10. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer gez. Woeschka, Wirtschaftsprüfer (An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)" ANGABE NACH § 328 HGB Der Jahresabschluss der Spedition Leupold GmbH, Oberkotzau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.202 wurde am 10.Juni 2024 festgestellt. |
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