Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 77077
Vorher
Fresh Food Fast GmbH
Eingetragen
2.3.2016
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBüros für InnenarchitekturReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Konzeption, Planung, Bau, technische Ausstattung, Wartung, Einrichtung, Design, Einkauf von Materialien & Möbeln, Reparaturen, Logistik, Verwaltung, Administration, Schulung, Ausbildung, Betreiben, Beteiligung, Beratung, Betreuung, Leitung von Gastronomie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Torsten Deska
seit 6.6.2025
Geschäftsführer
Prokura
Martin Hunger
seit 4.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Valora International AGCHE
94.89%
Valora Holding AGCHE
5.11%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Valora Food Service Deutschland GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Frittenwerk GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Frittenwerk GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist ein schnell wachsendes Unternehmen, das sich auf den Betrieb von Imbissrestaurants spezialisiert hat. Das Kerngeschäft besteht in der Zubereitung und dem Verkauf von Pommes Frites und anderen Snacks, die mit verschiedenen Soßen und Toppings angeboten werden. Die Zielgruppe des Unternehmens umfasst sowohl Jugendliche als auch Erwachsene, die Wert auf schnelle, qualitativ hochwertige und innovative Fast Food-Angebote legen. Im Jahr 2014 eröffnete Frittenwerk das erste Restaurant in Düsseldorf mit der Idee, Pommes Frites und Poutines (Loaded Fries) mit frischen Zutaten zu attraktiven Preisen in stilvollem Ambiente anzubieten.

Abhängig von den Besonderheiten des jeweiligen regionalen Marktes betreibt Frittenwerk seine Restaurants mit einem Mix aus zwei Betriebsmodellen: Ownoperations-Restaurants (OWN) und Restaurants in Franchise-Partnerschaften. Diese zwei operativen Modelle geben die strategische Flexibilität, neue Regionen zu erschließen und bestehende Regionen adäquat zu entwickeln. OWN-Restaurants sind die von der Frittenwerk GmbH selbst betriebenen Restaurants. Franchise-Restaurants sind Restaurants, die von Franchisepartnern betrieben werden. Die Gesellschafter dieser Restaurants sind die jeweiligen Franchisepartner von Frittenwerk. Aktuell führt Frittenwerk seine Restaurants ausschließlich im Inland.

Zum Stichtag 31.12.2023 werden 42 (31.12.2022: 33) Frittenwerk-Restaurants in Deutschland betrieben, davon 32 (31.12.2022: 23) eigene Restaurants sowie 10 (31.12.2022: 8) Restaurants in Franchise-Partnerschaften. Zudem werden zwei Food-Trucks betrieben.

Sämtliche Anteile an der Frittenwerk GmbH wurden im Juni 2022 von dem Schweizer Convenience- und Foodservice-Konzern VALORA übernommen. VALORA ist in Deutschland unter anderem durch das Franchisesystem BackWerk (SB-Bäckerei) und das Agenturmodell Ditsch (Brezelbäckerei) bekannt. Durch die gesellschaftsrechtliche Eingliederung in die VALORA Gruppe ist eine stabile Finanzierung der Frittenwerk GmbH gewährleistet. Die Muttergesellschaft Valora Food Service Deutschland GmbH hat Frittenwerk neben Eigenkapital auch weitere Finanzmittel über ein Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren dienen die Umsatzerlöse, das Betriebsergebnis (EBIT) und das Ergebnis vor Steuern. An diesen finanziellen Leistungsindikatoren messen wir den Erfolg unserer Geschäftsaktivitäten.

Mit dem Fokus auf nachhaltiges Wirtschaften sowie auf der Mitarbeiterzufriedenheit nutzt Frittenwerk auch zwei nichtfinanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens. Im Jahr 2023 hat die Frittenwerk GmbH für alle selbstbetriebenen Bestandrestaurants Ökostrom bezogen. Außerdem ist es im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in den Filialen ein Ziel, die Effizienz beim Energieverbrauch zu erhöhen. Die Investition in die Entwicklung unserer Mitarbeiter ist ein weiterer Schwerpunkt. Im Jahr 2023 wurden umfangreiche Weiterbildungsprogramme eingeführt, die darauf abzielen, die beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse unserer Angestellten zu erweitern. Diese Programme umfassen Schulungen zu neuen Technologien und Fortbildungen im Bereich Customer Experience. Die kontinuierliche Weiterbildung und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter sind essenziell für den langfristigen Erfolg und die Innovationskraft der Frittenwerk GmbH.

Geschäftsbedingt konzentriert sich der Bereich Forschung und Entwicklung bei Frittenwerk in der Eigenschaft als Innovationstreiber sowie als Labor für Neuerungen und wird zentral für alle Frittenwerk-Restaurants (sowohl OWN- als auch Franchise-geführte Restaurants) durch die Zentralabteilung "Food & Beverage" der Frittenwerk GmbH geführt. Wesentliche Aufwendungen sind insoweit im Berichtsjahr 2023 nicht entstanden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

Die Weltwirtschaft verlor im Berichtsjahr 2023 an Schwung. Trotz eines robusten Starts in das Jahr 2023 verlangsamte sich das Wachstum spürbar über den Sommer. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und einem signifikanten Anstieg der Zinsen in den meisten Weltregionen. Die Inflation sank nur langsam von einem sehr hohen Niveau. Obwohl die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend wiederhergestellt wurden, zeigte das weltweite verarbeitende Gewerbe angesichts eines schwachen Produktivitätswachstums, dem Auslaufen der COVID-19-Stützungsmaßnahmen und schwieriger finanzieller Bedingungen Schwächen.

Die deutsche Wirtschaft blieb 2023 weiterhin in einer schwierigen Lage. Insbesondere der private Verbrauch erwies sich als anfällig für konjunkturelle Schwächen, und auch die Exporte verzeichneten einen Rückgang. Die Spannungen zwischen China und dem Westen führten zu einem unterdurchschnittlichen Wachstum des Außenhandels. Obwohl sich die Belastung von Unternehmen und privaten Haushalten durch die Energiepreise verringerte, reichte dies nicht aus, um andere negative Einflussfaktoren zu kompensieren, denn die massiven Zinserhöhungen der meisten Zentralbanken bremsten die Wirtschaft. Insgesamt war in Deutschland im Jahr 2023 eine Reduktion der Wirtschaftsleistung - gemessen am preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt - um 0,3% zu verzeichnen.

Aufgrund der oben genannten schwierigen Rahmenbedingungen hat sich auch die Gastronomiebranche in Deutschland im Jahr 2023 leicht rückläufig entwickelt (Rückgang um 1,1% gemäß Angaben des Statistischen Bundesamts). Diesen negativen Marktbedingungen konnte sich die Frittenwerk GmbH mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes widersetzen.

2.2. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 sowie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die geschäftliche Entwicklung der Frittenwerk GmbH war im Geschäftsjahr 2023 sehr erfreulich. Im ersten Quartal wurde durch das ungewöhnlich sonnige milde Wetter ein starker Frequenzanstieg - insbesondere in den Innenstadtlagen - im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnet.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 hat Frittenwerk insgesamt elf neue Standorte eröffnet, davon neun selbst geführte Company-Restaurants und zwei durch Franchise-Partner betriebene Filialen. Aufgrund von Verzögerungen im Bau lagen die Umsätze der im Jahr 2023 eröffneten Restaurant etwas unter den Erwartungen. Dennoch konnte der für das Jahr 2023 erwartete und prognostizierte Umsatzanstieg erreicht werden, im Wesentlichen durch höhere Umsatzerlöse der bereits vor 2023 eröffneten Restaurants. Insgesamt hat Frittenwerk im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von TEUR 39.875 erzielt.

Demgegenüber wurde das für 2023 geplante EBIT von TEUR 2.885 mit TEUR 2.610 leicht unterschritten. Gründe für die Abweichungen lagen insbesondere in hören Kosten für den Wareneinsatz sowie dem geringeren als geplanten Ergebnisbeitrag der in 2023 neu eröffneten Restaurants.

Der Wareneinsatz ist im Vergleich zum Umsatz leicht unterproportional zum Umsatz gestiegen. Der Wareneinsatz lag im Berichtsjahr bei TEUR 11.320, diese entspricht einer Wareneinsatzquote (Materialaufwand in Relation zum Umsatz) von 28,4%. Die Verbesserung von 0,6%-Punkten im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus im November 2022 umgesetzten Preiserhöhungen, welche die Preissteigerungen auf der Einkaufsseite überkompensiert haben.

Die Personalaufwendungen belaufen sich auf TEUR 12.780 und liegen damit deutlich über dem Niveau des Vorjahres von TEUR 9.157. Der Anstieg begründet sich vor allem mit den zusätzlichen Personalaufwendungen durch die im Jahr 2023 neu eröffneten Verkaufsstellen. Weiterhin wurden Zentralfunktionen auf- und ausgebaut.

Die Abschreibungen auf Sach- und immaterielles Anlagevermögen ist im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr um TEUR 743 auf TEUR 2.092 gestiegen. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus Abschreibungen auf Einbauten in den in den Jahren 2022 und 2023 eröffneten Restaurantbetrieben.

Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind bedingt durch das Unternehmenswachstum und die Eröffnung weiterer Standorte im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und belaufen sich im Berichtsjahr 2023 auf TEUR 12.701 (Vorjahr: TEUR 9.312). Größte Position sind mit TEUR 6.568 Raumkosten, gefolgt von Werbe- und Reisekosten in Höhe von TEUR 872.

Bedingt durch das erreichte Unternehmenswachstum konnte im Berichtszeitraum ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheres Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.387 (Vorjahr: TEUR 868) erzielt werden. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.764. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von TEUR 1.234 gegenüber dem Vorjahr.

Die Bilanzsumme beträgt zum Ende des Berichtsjahres TEUR 23.857 und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 12.631) nahezu verdoppelt. Zum 31.12.2023 hat sich der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen (Anlagenintensität) im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 9,6%-Punkte auf 71,8% (31.12.2022: 63,2%) erhöht. Die absolute Erhöhung des langfristigen Vermögens um TEUR 9.292 auf TEUR 17.122 resultiert im Wesentlichen aus der Aktivierung von Restauranteinbauten bei den im Geschäftsjahr eröffneten Restaurantbetrieben.

Entsprechend gegenläufig hat sich die Umlaufintensität, definiert als Anteil des mittel und kurzfristig gebundenen Vermögens am Gesamtvermögen, von 36,7% zum 31.12.2022 auf 28,2% zum 31.12.2023 reduziert. Die Vorräte sind zum 31.12.2023 um TEUR 208 auf TEUR 530 (31.12.2022: TEUR 738) gesunken. Die Reduktion betrifft im Wesentlich die Lagerhaltung von Dekorationsartikel für Restaurantbetriebe. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 692 (31.12.2022: TEUR 650) und bestehen im Wesentlichen gegenüber den Franchisepartnern.

Das Eigenkapital hat sich zum 31.12.2023 - bedingt durch den im Berichtszeitraum erzielten Jahresüberschuss - auf TEUR 4.409 (31.12.2022: TEUR 2.691) erhöht. Aufgrund der überproportional gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote leicht auf 18,5% (31.12.2022: 21,3%) reduziert. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch ein langfristiges Gesellschafterdarlehen im Nennwert von TEUR 13.000 gesichert.

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert ein positiver operativer Cashflow von TEUR 4.752. Cashflowerhöhend haben sich insbesondere der Aufbau der Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten und nicht auszahlungswirksame Abschreibungen ausgewirkt. Aus der Investitionstätigkeit war ein Mittelabfluss von TEUR 11.352 zu verzeichnen, der im Wesentlichen aus Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen geprägt ist. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 6.765 resultiert im Wesentlichen aus der Höhung des Gesellschafterdarlehens.

2.3. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens

Die Entwicklung im Geschäftsjahr war weiterhin von der Erholung nach der Coronapandemie geprägt. Neben dieser allgemein positiven Entwicklung konnte die Gesellschaft außerdem die für das Umsatzwachstum bzw. Expansion gesteckten Ziele erreichen. Durch die Ablösung von Bankverbindlichkeiten durch ein Gesellschafterdarlehen konnte die Finanzierung der Gesellschaft langfristig gesichert werden.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Zu Beginn des Jahres 2024 befindet sich die deutsche Volkswirtschaft weiterhin in einem schwierigen Fahrwasser. Zwar lassen einige belastende Faktoren aus dem Vorjahr wie die hohen Verbraucherpreissteigerungen und die daraus folgenden Kaufkraftverluste nach, die Inflation wird aber voraussichtlich unter anderem infolge von Basiseffekten durch das Auslaufen temporärer Entlastungsmaßnahmen noch einige Zeit oberhalb der Zwei-Prozent-Schwelle liegen. Vor allem die wieder steigenden Reallöhne und die robuste Arbeitsmarktentwicklung dürften eine binnenwirtschaftliche Erholung im Jahresverlauf befördern. Für das Gesamtjahr 2024 wird ein leichter Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,2% erwartet. Für eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung sprechen die günstige Lohn- und Beschäftigungsentwicklung.

Aufgrund des Auslaufens des reduzierten Mehrwertsteuersatzes für Speisen, die in Restaurants verzehrt werden, scheinen Preiserhöhungen in der Gastronomie derzeit unausweichlich. Steigende Preise werden voraussichtlich zu einem Rückgang der Besucherzahlen führen. Das Marktforschungsinstitut Circana geht von einem Frequenzrückgang von bis zu 4% aus. Neben dem Frequenzrückgang wird ein Trading-Down-Effekt erwartet, d.h. Kunden ziehen vermehrt niedrigpreisige Segmente höherpreisigen Segmenten vor. Inwieweit Frittenwerk von dieser Entwicklung profitieren kann, ist derzeit noch unsicher.

Die Frittenwerk GmbH sieht große Wachstumschancen in der fortgesetzten Expansion sowohl national als auch international. Der Trend zu Fast-Casual-Dining und die steigende Nachfrage nach hochwertigen Snack-Angeboten bieten weiteres Potenzial. Zudem eröffnet die zunehmende Digitalisierung in der Gastronomiebranche neue Möglichkeiten, um die betriebliche Effizienz zu steigern und die Kundenbindung zu erhöhen.

Für das kommende Jahr erwartet die Frittenwerk GmbH eine Fortsetzung des positiven Wachstumstrends. Geplant ist die Eröffnung weiterer Filialen sowie die Einführung neuer Produkte (insbesondere Saisonspecials), um die Marktposition weiter zu stärken. Es wird ein Umsatzwachstum von mehr als 30% und eine weitere Verbesserung der Ertragslage prognostiziert. Das Umsatzwachstum resultiert im Wesentlichen aus denen im Laufe des Jahre 2023 eröffneten Eigenstellen.

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Frittenwerk GmbH einen Umsatz von TEUR 52.578, ein EBIT von TEUR 3.051 sowie im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ein deutlich höheres Ergebnis vor Steuern. Des Weiteren ist geplant, den Stromverbrauch durch entsprechende Maßnahmen deutlich zu reduzieren und die Schulung von Mitarbeitern aller Karrierestufen weiter zu intensivieren.

3.2 Risikobericht

Die nachstehende Übersicht zeigt die wesentlichen, auf das Unternehmen wirkenden Risikogruppen, inklusive der Einschätzung der potenziellen Eintrittswahrscheinlichkeiten sowie Schadenpotenziale in den Kategorien der internen Risikosteuerung. Bei den Eintrittswahrscheinlichkeiten wird zwischen niedrig (bis zu 30%), mittel (über 30% und unter 50%) und hoch (über 50%) unterschieden. Die Schadenspotenziale reichen von gering (Schadenshöhe bis zu EUR 1 Mio.), moderat (Schadenshöhe über EUR 1 Mio. bis zu EUR 10 Mio.) und schwerwiegend (Schadenshöhe über EUR 10 Mio.).

Wesentliche Risikogruppe / Eintrittswahrscheinlichkeit / Schadenspotenzial

Allgemeine Risiken / niedrig / schwerwiegend

Reputationsrisiken / niedrig / moderat Leistungswirtschaftliche Risiken / niedrig / moderat Finanzierungsrisiken / niedrig / moderat IT-Risiken / mittel / moderat Expansionsrisiken / mittel / moderat Prozessrisiken / niedrig / moderat Die Beurteilung der wesentlichen Risikogruppen hat sich im Vergleich zum Vorjahresstichtag nicht wesentlich verändert. Entwicklungsbeeinträchtigende oder bestandsgefährdende Risiken liegen unverändert nicht vor.

Allgemeine Risiken

Die Frittenwerk GmbH ist als Betreiber von Restaurantbetrieben von einem freien Zugang zu den Restaurants abhängig. Sollte aufgrund von staatlichen Verordnungen oder anderen sich auf die Bewegungsfreiheit der Bevölkerung Einfluss nehmenden Faktoren ein Zugang zu den Restaurantbetrieben des Unternehmens nur noch eingeschränkt möglich sein, so kann dies einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben.

Reputationsrisiken

Es besteht grundsätzlich das Risiko, dass in einzelnen Restaurants die zentralen Qualitätsvorgaben und die Qualitätssicherungsprozesse nicht eingehalten werden. Daraus könnten sich gegebenenfalls Qualitäts- oder Hygienemängel ergeben, die behördliche Untersuchungen sowie negative Presseberichte und letztlich massive Reputationsschäden für die Marke Frittenwerk insgesamt und damit auch für die von der Frittenwerk GmbH betriebenen Restaurants nach sich ziehen und damit die Geschäftsentwicklung wesentlich negativ beeinflussen könnten. Frittenwerk entgegnet diesem Risiko durch strikte Verfahrens- und Qualitätsvorgaben, durch unterjährig mehrfach stattfindende Qualitäts-, Verfahrens- und Hygieneprüfungen sowie durch Untersuchungen unabhängiger und unternehmensfremder lebensmitteltechnischer Prüfinstitute.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung bzw. die Gästezahlen von Frittenwerk können sich insbesondere durch das Auftreten zusätzlicher Wettbewerber im Markt der Systemgastronomie in einem zu Frittenwerk vergleichbaren Marktsegment ergeben. Frittenwerk begegnet diesem Risiko durch eine laufende Verbesserung der bestehenden Prozesse in den Restaurants sowie der regelmäßigen Einführung von Formatinnovationen (wie zum Beispiel diverse Saisonspecials). Darüber hinaus prüft Frittenwerk kontinuierlich die Verbesserung und Überarbeitung des Designs, um das Gästeerlebnis nachhaltig zu optimieren.

Steigende Energie- und Rohstoffpreise wirken sich negativ auf die Ertragskraft der von der Gesellschaft und der durch Franchisepartner betriebenen Restaurants aus. Bei sehr schnell steigenden Preisen besteht das Risiko, dass Kostensteigerungen nicht unmittelbar an den Kunden weitergeben werden können und sich deshalb wirtschaftliche Nachteile einstellen. Diesem Risiko wird durch eine fortlaufende Überwachung des Waren- und Personaleinsatzes begegnet. Des Weiteren wird fortlaufend geprüft, in welchem Umfang Kostensteigerungen durch Anpassung der Verkaufspreise kompensiert werden können. Durch die Einkaufsabteilung wird mittels längerfristiger Verträge und Verhandlungsmöglichkeiten durch Größenvorteile versucht Preissteigerungen zu minimieren.

Finanzierungsrisiken

Die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit von Frittenwerk sowie die Umsetzung der Expansionsstrategie erfolgt aus dem operativen Cashflow als auch über durch ein Gesellschafterdarlehen bereitgestellte Finanzmittel.

Im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsplanung und -disposition kann Frittenwerk Risiken schnell erkennen und kurzfristig angemessene Maßnahmen zur Risikokompensation umsetzen. Sollten die Restaurants einer nachhaltig negativen Geschäftsentwicklung unterliegen, so könnte sich hieraus ein über den bisher verfügbaren Finanzierungsrahmen hinausgehender Finanzmittelbedarf ergeben.

Darüber hinaus kann das Risiko bestehen, dass Frittenwerk notwendige Finanzierungsmittel durch Mittel der Gesellschafter oder bei Banken nicht oder nicht rechtzeitig beschaffen kann. Daraus kann ein unter Umständen bestandsgefährdendes Risiko resultieren.

IT-Risiken

Frittenwerk setzt im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit in vielen Bereichen IT-gestützte Systeme und Prozesse ein (u.a. BI-Systeme, Kassensysteme, Systeme für Personalplanung). Probleme mit diesen Systemen können insbesondere zu Verzögerungen und Ineffizienz in den operativen Geschäftsabläufen führen. Um die entsprechenden Risiken zu minimieren, werden alle relevanten IT-Systeme durch Frittenwerk fortlaufend überwacht und kontinuierlich weiterentwickelt.

Expansionsrisiken

Weiteren Risiken ist Frittenwerk im Zusammenhang mit der bundesweiten Expansion des Geschäftsmodells ausgesetzt. Bei der Eröffnung von Frittenwerk-Restaurants in neuen Regionen besteht die Gefahr, dass diese zumindest in der Anfangsphase nicht das gewünschte Umsatz- und Profitniveau erreichen. Um die mit der bundesweiten Expansion zusammenhängenden Risiken zu minimieren, analysiert Frittenwerk im Vorfeld sämtlicher Investitionen tiefgehend, insbesondere im Hinblick auf die lokale Wettbewerbssituation.

Rechtsrisiken

Die Frittenwerk GmbH ist - wie jedes Unternehmen - rechtlichen Risiken ausgesetzt. Auf Basis der Einschätzung unserer rechtlichen Vertreter schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme aus laufenden Passivprozessen als niedrig und das Schadenspotenzial als moderat ein.

3.3 Chancenbericht

Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich für Frittenwerk aus der Umsetzung von Produktinnovationen sowie der Expansion in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Auch in Zukunft werden Chancen aus der Vermarktung von in eignen Restaurants oder Franchise-Restaurants angebotenen Produkten unter Nutzung der Marke Frittenwerk erwartet. Ein wesentlicher Vorteil ist unsere Markenbekanntheit, die wir weiter ausbauen wollen.

Mit unserem vergleichsweise hohen Anteil an eigenbetriebenen Restaurants können wir Marktentwicklungen und Konsumentenwünsche sehr frühzeitig erkennen und auf diese schnell reagieren. Hierin sehen wir einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern mit einem sehr hohen Franchise-Anteil.

Eine große Chance, die sich der Gesellschaft bietet, liegt darin, die bestehenden Standorte zu verdichten sowie neue Gebiete, Regionen und Länder zu erschließen. Durch die Zweisäulenstrategie mit Eigenbetrieben und Franchisepartnern ist die Chance auf schnelles Wachstum sehr gut skalierbar.

Für Frittenwerk bilden kompetente, leistungsfähige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis für den Geschäftserfolg und die Weiterentwicklung des Unternehmens. Unsere Personalstrategie ist eingebettet in die Geschäftsstrategie und orientiert sich und an unseren Unternehmenswerten. Sie wird gemeinsam mit den operativen Einheiten kontinuierlich weiterentwickelt. Hierbei finden interne Veränderungen sowie Veränderungen und Trends an den Arbeitsmärkten und in der Gesellschaft Berücksichtigung. Standort- und funktionsübergreifende Projekte und Initiativen dienten im Jahr 2023 der Kommunikationsverbesserung unserer Fach- und Führungskräfte. Damit wurde die Zusammenarbeit im Unternehmen noch stärker gefördert, Synergien geschaffen und eine Kultur des voneinander Lernens zur kontinuierlichen Verbesserung etabliert. Dies wollen und werden wir weiter intensivieren.

 

Düsseldorf, 12.08.2024

gez. Mateo Skendo, Geschäftsführer

gez. Keydi Skendo, Geschäftsführer

gez. Martin Hunger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 17.122.348,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 266.809,00
II. Sachanlagen 16.830.539,69
III. Finanzanlagen 25.000,00
B. Umlaufvermögen 6.596.477,38
I. Vorräte 529.669,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.379.250,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 37.604,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.687.557,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 137.700,50
Summe Aktiva 23.856.526,57

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.408.932,96
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.000,00
III. Gewinnvortrag 2.610.307,74
IV. Jahresüberschuss 1.763.625,22
B. Rückstellungen 2.335.518,95
C. Verbindlichkeiten 17.112.074,66
Summe Passiva 23.856.526,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 30.183.644,08
2. Personalaufwand 12.779.917,04
a) Löhne und Gehälter 10.472.528,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.307.388,37
davon für Altersversorgung 12.527,59
3. Abschreibungen 2.092.283,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.092.283,50
davon außerplanmäßige Abschreibungen 11.020,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.701.373,13
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 9.720,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.089,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 230.973,38
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 623.428,63
8. Ergebnis nach Steuern 1.763.757,40
9. sonstige Steuern 132,18
10. Jahresüberschuss 1.763.625,22

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Frittenwerk GmbH, Düsseldorf, ist im Handelsregister B beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Registernummer 77077 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Frittenwerk GmbH wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitgehend im Anhang aufgeführt. Gleiches gilt für die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den §§ 266 und 275 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Im Einzelnen wurden die Vermögens- und Schuldposten wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Die immateriellen Vermögensgegenstände haben in der Regel eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Die Sachanlagen haben in der Regel eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,00 (Sammelposten) werden im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren anteilig abgeschrieben.

2. Vorräte

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren wurden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt.

Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungs-/Anschaffungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Es werden Abschläge auf niedrigere Marktpreise vorgenommen. Weitere Abschläge berücksichtigen neben dem Alter der Bestände auch deren Reichweite sowie Verwertbarkeit.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind geleistete Kautionen in Höhe von TEUR 608 (Vorjahr: TEUR 207) enthalten. Diese haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände

Die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kassenbestände werden zum Nominalwert angesetzt.

5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

6. Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerzahlungen für bis zum Bilanzstichtag abgeschlossene Veranlagungszeiträume gebildet.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

8. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 zeigt der als Anlage zum Anhang beigefügte Anlagenspiegel.

2. Sonstige Rückstellungen

Die Rückbauverpflichtungen machen etwas mehr als 30% der sonstigen Rückstellungen aus. Zu 28% bestehen die sonstigen Rückstellungen aus Rückstellungen für Personalkosten und zu rund 4% aus Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung und Prüfung. Zu weiteren 21% bestehen die sonstigen Rückstellungen aus Rückstellung für ausstehende Rechnungen, was auf den sehr frühen Erstellungszeitpunkt rückführbar ist. Der Rest sind sonstige Rückstellungen.

3. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
Laufzeit 1 - 5 Jahre
TEUR
Laufzeit > 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kredititinstituten 257 247 10 0
(521) (321) (200) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 316 316 0 0
(382) (382) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 13.075 0 0 13.075
(6.002) (0) (0) (6.002)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.613 2.613 0 0
(1.014) (1.014) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 851 851 0 0
(628) (628) (0) (0)
Summe 17.112 4.027 10 13.075
(8.992) (2.492) (200) (6.002)
1) Vorjahreszahlen in Klammern

Unter den Verbindlichkeiten befinden sich keine besicherten Beträge.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
aus Steuern 87
im Rahmen der sozialen Sicherheit 12
Sonstige 752
851

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Unternehmensgruppe erzielt Ihre Umsätze im Wesentlichen durch Abgabe von Speisen und Getränke innerhalb der jeweiligen Restaurants sowie per Lieferdienst. Die Gruppe ist in der Mehrzahl der deutschen Bundesländer vertreten. Ein Schwerpunkt stellt jedoch Nordrhein-Westfalen und Berlin dar.

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen befinden sich Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.115,26 (i.V. EUR 232,08).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen befinden sich Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 9.720,22 (i.V. EUR 2.332,42)

VII. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:

Fällig 2024
EUR
Fällig 2025-2028
EUR
Fällig ab 2029
EUR
Gesamt
EUR
Miet-, Leasing- und Wartungsverpflichtungen 4.503 16.183 10.112 30.798
Vorjahreswert 2.703 9.961 4.640 17.304

2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Im Unternehmen waren während des Geschäftsjahres 2023 630 (i.V. 509) Arbeitnehmer beschäftigt.

3. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer des Mutterunternehmens war Herr Mateo Skendo (Kaufmann), Düsseldorf sowie Herr Keydi Skendo (Kaufmann), Düsseldorf und Herr Martin Hunger (Kaufmann), Hürth bestellt. Auf eine Angabe der Gesamtbezüge der Organe wird unter Inanspruchnahme der Befreiung gemäß § 314 Abs. 3 HGB analog zu § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Frittenwerk GmbH ist dem Konzern der Fomento Economico Mexicano S.A.B. de C.V. (FEMSA) mit Sitz in Mexiko zugehörig. Die Mutter des kleinsten Teilkonzerns ist die Valora Food Service Deutschland GmbH mit Sitz in Deutschland. Nach § 285 Nr. 17 HGB wird zu den Angaben zum Abschlussprüferhonorar auf den Konzernabschluss verwiesen.

4. Vorschlag Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens

Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:

Gewinnvortrag 01.01.2023: EUR 2.655.716,68
./. EK-Auswirkung durch Umstrukturierung EUR 45.408,94
+ Jahresüberschuss 31.12.2023: EUR 1.763.625,22
= Bilanzgewinn 31.12.2023: EUR 4.373.932,96

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.373.932,96 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 12. August 2024

Frittenwerk GmbH, Düsseldorf

gez. Mateo Skendo, Geschäftsführer

gez. Keydi Skendo, Geschäftsführer

gez. Martin Hunger, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Historische Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Umstrukturierung hist. Zugänge
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.536,00 0,00 279.683,92 0,00 0,00 302.219,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.739.306,22 301.597,21 4.753.620,72 0,00 4.537.075,10 21.331.599,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 550.630,51 0,00 6.321.387,03 0,00 -4.537.075,10 2.334.942,44
12.289.936,73 301.597,21 11.075.007,75 0,00 0,00 23.666.541,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 0,00 0,00 2.000,00 0,00 25.000,00
12.339.472,73 301.597,21 11.354.691,67 2.000,00 0,00 23.993.761,61
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Umstrukturierung hist. Abschreibungen
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.873,00 0,00 17.537,92 0,00 35.410,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.459.490,97 301.597,21 2.063.893,82 0,00 6.824.982,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 11.020,00 0,00 11.020,00
4.459.490,97 301.597,21 2.074.913,82 0,00 6.836.002,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.477.363,97 301.597,21 2.092.451,74 0,00 6.871.412,92
Buchwert
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 266.809,00 4.663,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.506.617,25 7.279.815,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.323.922,44 550.630,51
16.830.539,69 7.830.445,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 27.000,00
17.122.348,69 7.862.108,76

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Frittenwerk GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Frittenwerk GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Frittenwerk GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 sind, wurden nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 12. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Tim Bonnecke, Wirtschaftsprüfer

gez. Svenja Stauch, Wirtschaftsprüferin

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