Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Hotset GmbH
Hueckstraße 16, 58511 Lüdenscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Ganghoff seit 13.11.2025 | Prokura |
Sven Braatz seit 13.11.2025 | Geschäftsführer |
Daniel Philipp Honsel seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 16.67% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hotset GmbHLüdenscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023der Hotset GmbH, LüdenscheidA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftszweck Die Gesellschaft ist unter der o.g. Firma im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB 3927 eingetragen. Unternehmensgegenstand ist die Fertigung von hochbelastbaren Heizpatronen (Hotset) sowie der Handel mit denselben und etwaigem Zubehör für den Bedarf und die Ausrüstung der plastikverarbeitenden Industrie und allgemeiner Maschinenindustrie im In- und Ausland auf eigene und fremde Rechnung sowie die Tätigung aller Geschäfte, die diesem Zwecke dienlich sind. Die Hotset-Gruppe bietet für alle Bereiche der industriellen Temperiertechnik technologisch fortschrittliche Produkt- und Systemlösungen für thermodynamische Anwendungen an und ist als Zulieferer und Entwicklungspartner vornehmlich für Kunden in Kunststoff-, Oberflächen- und Heißkanaltechnik, Werkzeugbau und Gießereiwesen, Lebensmitteltechnik und Verpackungstechnik tätig. Dazu stellt die Hotset-Gruppe neben den Komponenten (Hochleistungsheiz-, Wendelrohrpatronen, Maschinendüsen und flexiblen Rohrheizkörpern, Sensorik) Beheizungssysteme her. Darüber hinaus werden verstärkt Projekte in der Umsetzung und Optimierung thermodynamischer Prozesse mit Kunden durchgeführt. 2. Aufbau der Hotset-Gruppe Am Hauptstandort der Hotset GmbH in Lüdenscheid werden nach DIN EN ISO 9001:2015, VDE und UL die Komponenten gefertigt, die Produkt- und Systemlösungen entwickelt und das Projektgeschäft getätigt. Zudem erfolgt vom Hauptquartier der Hotset GmbH das Controlling und die Steuerung der insgesamt sechs der zur Hotset-Gruppe zählenden rechtlich selbständigen Einheiten anhand von betriebswirtschaftlichen Erfolgskennzahlen. Die Gesellschaften betreuen an den Standorten auf Malta (Hotset Malta Ltd.), in Singapur (Hotset Singapore Pte.Ltd.), China (Hotset Heating Elements Co. Ltd., Suzhou), Indien (HIPL India Pvt. Ltd., Bangalore) und in den USA (Hotset America Corporation, Swainsboro/Georgia) die regionalen Märkte mit den Services und Produkten der Gruppe vertrieblich. An dem Standort auf Malta erfolgt zusätzlich die Produktion von Komponenten. In den USA zählt das nach UL zertifizierte Schaltschrankgeschäft (Produktion) zu den Kernkompetenzen. Im Jahr 2023 wurden 100% der Anteile an der Hotset UK Limited in Großbritannien erworben. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche a) Gesamtwirtschaftliche Lage Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Im Gesamtjahr 2023 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe kalenderbereinigt um 1,5 % niedriger als im Vorjahr. Dabei sank die Produktion in der Industrie um 0,7 %, in der Energieerzeugung um 15,0 % und im Baugewerbe um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Während die Produktion insgesamt bis Mai 2023 vergleichsweise stabil blieb, sank sie in den Folgemonaten abgesehen von einer Stagnation im August 2023 im saison- und kalenderbereinigten Vormonatsvergleich durchgängig. Die Industrieproduktion (Produzierendes Gewerbe ohne Energie und Baugewerbe) nahm im Dezember 2023 gegenüber November 2023 saison- und kalenderbereinigt um 1,5 % ab. Dabei ging die Produktion von Vorleistungsgütern um 5,2 % zurück und die Produktion von Konsumgütern um 0,9 %. Die Produktion von Investitionsgütern stieg hingegen um 1,3 %. Außerhalb der Industrie verzeichnete die Energieerzeugung im Dezember 2023 einen Zuwachs von 4,1 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Dezember 2023 kalenderbereinigt 3,0 % niedriger. Die Industrieproduktion sank im gleichen Zeitraum um 3,7 %. Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Geldpolitik beginnt voraussichtlich bereits im ersten Halbjahr 2024 mit Zinssenkungen. Eine konjunkturelle Belebung zeichnet sich aber derzeit noch nicht ab. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Insgesamt rechnen wir für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,8 Prozent, nach 3,1 Prozent im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 erwarten wir ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 Prozent. b) Branchenbezogene Lage Auftragseingänge M+E-Industrie: Der Auftragsindex lag im Q4 preisbereinigt 0,9% unter Q3. Großaufträge vor allem aus der Eurozone & dem Inland, welche zum Jahresende verbucht wurden, stabilisierten die Entwicklung etwas. Im Vorjahresvergleich lagen die Neuaufträge weiterhin zurück (Q4: -3,6%). Für 2023 summierte sich der Auftragsrückgang auf -5,1%. Vor allem Maschinenbau, Elektrotechnik & Gießereien verzeichnen Rückgänge. Produktion M+E Industrie: Der Rückgang der M+E-Produktion hat sich im Q4 fortgesetzt (-1,8% zum Vorquartal). Im Dezember lag das Produktionsvolumen nochmals leicht unter dem schwachen Niveau des Vormonats. Nur aufgrund von Nachholeffekten, welche infolge einer verbesserten Materiallage Ende 2022/Anfang 2023 zu einer temporären Erholung führten, verzeichnete die M+E-Industrie im Gesamtjahr noch ein leichtes Produktionsplus von 2,6%. Das Vorkrisenniveau 2017/2018 wird aber das 5. Jahr in Folge deutlich verfehlt. Der Abstand hat sich im Q4 wieder auf 10%-Punkte vergrößert. Die Veränderung der Konjunkturindikatoren in der deutschen Metall- und Elektroindustrie Januar-Dezember 2023 zum Vorjahreszeitraum betragen:
2. Entwicklung des Geschäfts a) Geschäftsverlauf Die Umsätze der Hotset GmbH wurden wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Verkauf der Komponenten und der Systeme erzielt. Das Geschäft mit Projekten ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Der Auftragseingang gegenüber Vorjahr ist um 1% gesunken. Die Umsatzerlöse sind im Jahr 2023 gegenüber Vorjahr um rd. 5%; insgesamt (-T€ 1.063) gesunken (-T€ 564, -3,8% im Inland; -T€ 500, -7,4% im Ausland). Durch erhebliche Materialpreissteigerungen ist der Rohertrag des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr von T€ 12.030 auf T€ 10.888 also um T€ 1.142 oder 9,5 % gesunken und beträgt nun rd. 53 % vom Umsatz im Vergleich zu 56 % im Vorjahr. Angesichts des reduzierten Rohgewinns konnten die Kosten gegenüber dem Vorjahr in absoluten Werten verringert werden. In tatsächlicher Hinsicht sind die Personalaufwendungen durch kostensenkende Maßnahmen um 5,4% gesunken (- T€ 422), die Aufwendungen für Abschreibungen wegen umgesetzten Investitionen um T€ 11 gegenüber dem Vorjahr gestiegen und die sonstigen Aufwendungen um T€ 463 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das Betriebsergebnis hat sich positiv entwickelt (+ 34 %). Dies ist insbesondere durch die Beteiligungserträge in Höhe von T€ 470,8 begründet. Da das Ergebnis vor Steuern die Bemessungsgrenze in diesem Jahr nicht überstieg, kam es nicht zu einer Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter. Es wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 664 (Vorjahr: T€ 494) ausgewiesen. Nach Abzug von Steuern konnte ein Jahresüberschuss von T€ 552 erzielt werden; gegenüber dem Vorjahr (T€ 223) bedeutet dies eine Steigerung von rd. 148 %. Positiv zu erwähnen ist, dass wir wieder in angestammten Märkten (z.B. der Heisskanalindustrie) neue Kunden begeistern konnten. Der Vertrieb hat sich neuformiert und ist nun in der Lage, mit den dazugewonnenen Fähigkeiten neue Produkte zu verkaufen. b) Produktion, Beschaffung, Investitionen Hotset hat im 50. Jahr ihres Bestehens, zwei große Investitionen getätigt. Zum einen den Kauf des Ingenieurbüros "iQTemp". Die vier Mitarbeiter haben sich auf die Konstruktion und Vertrieb von Werkzeugeinsätzen für konturnahe Kühlung spezialisiert. Zu den Kernkompetenzen zählt auch die Simulation von Temperaturprofilen. Die neuen Kundenkontakte und Fähigkeiten werden dazu beitragen, dass das System- und Projektgeschäft von Hotset deutlich gestärkt werden kann. Die zweite große Investition ist die Akquise des Unternehmens "Hotset UK" in Wales. Das Unternehmen stellt Kleinstserien von Temperatursensoren, Heizelementen und Heizbändern her. Hauptsächlich wird damit der Ersatzteilmarkt im Vereinigten Königreich bedient. Das Unternehmen wird mit seinen hochengagierten Mitarbeitern und deren Knowhow eine Bereicherung für die gesamte Hotset Gruppe darstellen. Zudem ist die Umsatzrendite des Unternehmens überdurchschnittlich und trägt damit zur Risikostreuung der Gruppe bei. Die Produktion in Deutschland wird durch die Energie- und Lohnkosten immer weniger wettbewerbsfähig. Auch die geplante Produktivität konnte aufgrund der geringen Auslastung und der Kurzarbeit in einigen Bereichen nicht erreicht werden. In Malta wurde dagegen eine signifikante Verkürzung und Konstanz in der Lieferzeit erreicht werden. Mittelfristig muss es gelingen, das System- und Projektgeschäft deutlich auszuweiten. Vielversprechende Ansätze gibt es dazu bereits u.a. in der Flugzeugbauindustrie. c) Finanzierungsmaßnahmen Die im Jahr 2023 aufgenommenen langfristigen Fremdmittel in Höhe von T€ 2.550 dienten in dem Geschäftsjahr überwiegend zur Finanzierung der Investitionen in das Finanzanlagevermögen und haben eine Restlaufzeit bis zum 31.12.2030. d) Personal- und Sozialbereich Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Mitarbeiter gesunken und liegt bei durchschnittlich 145 Mitarbeitern. Per 31.12.2023 waren es 145 Mitarbeiter. Im Dezember waren zwei Leiharbeitnehmer beschäftigt. In Bezug auf die Aus- und Weiterbildung wird im Unternehmen wie in der Vergangenheit der Bildungsbedarf im laufenden Jahr durch Leistungsbeurteilungs- und Personalentwicklungs- gespräche festgestellt. Im Jahr 2023 wurden Weiterbildungen im Bereich Vertrieb, Technik, Informationstechnologie, Einkauf, Finanzwesen, Projektmanagement und Gesundheitsförderung erfolgreich durchgeführt. Derzeit beschäftigt die Hotset GmbH insgesamt 6 Auszubildende (Vorjahr: 7), um sich Fachkräfte für morgen aus den eigenen Reihen zu sichern. 3. Nachtragsbericht Die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 und auch der Beginn des Geschäftsjahres 2024 stehen ganz im Zeichen der Deutschen Rezession. Insbesondere die Maschinenbauindustrie ist von den fehlenden Aufträgen aus China und der DACH Region betroffen. In welchem Ausmaß sie die Nachfrage nach unseren Produkten und damit unsere Umsatz- und Ertragslage künftig beeinflussen werden, ist aktuell nicht absehbar. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht zum Abschlussstichtag im Wesentlichen aus dem Finanzanlagevermögen sowie Vorräten und Forderungen. Auf der Aktivseite betrugen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Bilanzstichtag T€ 1.646 (Vorjahr T€ 1.380) und sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 266 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen betragen T€ 2.814 (Vorjahr: T€ 3.825) und sind kumuliert gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.011 gesunken. Gleichzeitig sanken auch die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen um T€ 481 auf T€ 987. Den langfristig gebundenen Aktiva bestehend aus dem Anlagevermögen in Höhe von T€ 7.804 stehen langfristige Verbindlichkeiten (gegenüber Kreditinstituten) von T€ 3.578 (Vorjahr T€ 1.438) gegenüber. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt rd. 69 % (Vorjahr: rd. 78 %) und liegt damit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Eigenkapitalrendite ist auf rd. 4 % gestiegen (Vorjahr 2 %). Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr von im Vorjahr T€ 16.090 um T€ 2.806 auf T€ 18.896 erhöht. b) Finanzlage Die liquiden Mittel der Hotset GmbH betrugen zum Bilanzstichtag T€ 936 (Vorjahr: T€ 454). Zum Bilanzstichtag hatte die Hotset GmbH Nettoverbindlichkeiten (Bankverbindlichkeiten) in Höhe von T€ 3.578 (Vorjahr T€ 1.438). Der Anstieg beruht auf den im Geschäftsjahr getätigten Investitionen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt die Fremdkapitalquote rd. 31 % (Vorjahr: rd. 22 %). Investitionen im Bereich Maschinen und Anlagen wurden im Geschäftsjahr im Umfang von rd. T€ 315 getätigt. Sie entsprechen der Ersatzbeschaffung für den Substanzerhalt im mehrjährigen Zyklus. Wesentliche Investitionen wurden im Bereich der Produktion getätigt, um die Modernisierung der Infrastruktur weiter voranzutreiben. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 449 und betragen rd. 4,1 % des Rohergebnisses (Vorjahr rd. 3,6 %). Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 11 erhöht (Vorjahr T€ 438). Zur Liquiditätslage der Gesellschaft ist festzuhalten, dass unverändert die Finanzierung der laufenden Geschäfte sowie die Durchführung der geplanten Investitionen jederzeit sichergestellt waren. Zum Abschlussstichtag bestanden darüber hinaus nicht in Anspruch genommene Kreditlinien. c) Ertragslage Infolge der anhaltenden Rezession in Deutschland sind die Umsatzerlöse von rd. T€ 21.466 um T€ 1.063 auf T€ 20.403 gesunken. Dabei entfielen rd. T€ 9.093 auf Inlands- und rd. T€ 11.310 auf Auslandsumsätze. Die Reduzierung der Lagerbestände führte zu einer Reduzierung der Gesamtleistung um T€ 672 auf T€ 20.768 (Vorjahr T€ 21.440). Dabei entwickelte sich der Materialaufwand (+ 5 %) überproportional. Die Reduzierung des Rohergebnisses wurde von der Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der Beteiligungserträge sowie der Reduzierung des Personalaufwandes kompensiert und führten zu einer Erhöhung der Ertragslage. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich auf T€ 2.901 (Vorjahr T€ 3.364). Das Beteiligungsergebnis erhöhte sich aufgrund der beschlossenen Gewinnausschüttung von zwei Tochtergesellschaften von T€ 0 im Vorjahr auf T€ 471. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für das Geschäftsjahr ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern von rund T€ 664 (Vorjahr T€ 494) aus. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag von T€ 75 (Vorjahr T€ 224) sowie sonstigen Steuern von T€ 37 (Vorjahr T€ 48) kann ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 552 festgestellt werden, der im Vergleich zum Vorjahr um T€ 329 gestiegen ist. d) Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung steht ganz im Zeichen der Deutschen Rezession. Insbesondere die Maschinenbauindustrie ist von den fehlenden Aufträgen aus China und der DACH Region betroffen. Wir spüren bei fast allen Kunden eine deutliche Investitionszurückhaltung. Außerdem steigt der Druck, die während der COVID Pandemie gestiegenen Kosten wieder zu reduzieren. Mit dem erzielten Jahresergebnis blieben wir im Geschäftsjahr 2023 unter unseren Erwartungen. Wir sind aber durchaus zufrieden, dass wir trotz fehlender Nachfrage, schnell und konsequent reagiert haben und dadurch Verluste vermeiden konnten. Mit einer Eigenkapitalquote von 69 % zeigt sich die Vermögenslage zum 31. Dezember 2023 überdies robust und für die zukünftigen Herausforderungen gerüstet. 5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Hotset GmbH wird auf der Grundlage eines Kennzahlensystems gesteuert, das im Wesentlichen auf quantitativen betriebswirtschaftlichen Zielgrößen mit Schwerpunkt auf die Erfolgsgrößen beruht. Die definierten Leistungsparameter werden als Benchmark in der Hotset-Gruppe verwendet und von der Geschäftsführung der Hotset GmbH mit den Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften vereinbart und ihre Einhaltung im Weg eines regelmäßigen monatlichen Controllings überwacht. Als finanzielle Leistungsindikatoren werden dabei unter anderem die Umsatzerlöse gemäß § 275 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 HGB und das erwartete Ergebnis im Sinne des § 275 Abs. 2 S. 1 Nr. 17 HGB zugrunde gelegt. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Hotset GmbH betreffen vornehmlich die Beachtung des Indikators Kundenzufriedenheit, der im Zuge von Evaluierungen regelmäßig erhoben wird, sowie den ressourcenschonenden Einsatz von Produktionsmitteln. Die im Vorjahr begonnenen vorbereitenden Maßnahmen wurden im Geschäftsjahr fortgesetzt, um die Abläufe im Unternehmen vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Unternehmensführung auszurichten. Weitere Projekte werden im laufenden Geschäftsjahr umgesetzt. Ferner werden bei den Mitarbeiterbelangen besonderer Wert auf Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten gelegt und den Mitarbeitern auf Basis gesonderter Vereinbarungen Mitsprachemöglichkeiten eingeräumt. 6. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie gänzlich neue Produkte und Systeme. Auch in diesem Geschäftsjahr wurden zum Ausbau des Produktionsportfolios umfangreiche Entwicklungsarbeiten durchgeführt. Die Übernahme der "iQTemp" GmbH hat unsere Fähigkeiten beim Auslegen, Simulieren und Herstellen von Temperiersystemen deutlich erweitert. Derzeit bauen wir die Abteilung "Produktentwicklung" mit Hilfe des Lean-Ansatzes um. C. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die Gesellschaft unterliegt als produzierendes Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie den spezifischen Risiken der Branche. Diese bestehen in den komplexen technischen und logistischen Anforderungen der Planung, Fertigung und Inbetriebnahme der Einzel- und Serienfertigung sowie mit den Produkten verbundenen Services und Projektbearbeitungen, den kaufmännischen Herausforderungen auf den in- und ausländischen Märkten sowie den jeweiligen wirtschaftlichen und politischen Länderrisiken in den Regionen der Absatzmärkte. Im Finanzierungsmanagement werden zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der regelmäßig an die aktuelle Entwicklung angepasst wird und als Basis für die Mitteldisposition fungiert. Personalrisiken aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels wird durch die Aus- und Fortbildungsaktivitäten gezielt begegnet. Zur frühzeitigen Erkennung von strategischen Krisen werden alle verfügbaren in- und externen Informationsquellen ausgewertet. Die Ergebnisse werden regelmäßig der Geschäftsführung berichtet und zusätzlich mit den Verantwortlichen für die Märkte und Produkte erörtert. Die herrschende Rezession in Deutschland lässt uns leider auf niedrigem Niveau stagnieren. Auch unsere Kunden in China zeigen eine deutliche Kaufzurückhaltung. 2. Chancenbericht Für die Gesellschaft ergeben sich insbesondere durch die neu entwickelten Produkte und Systeme mittel- bis langfristig weitere Chancen für Wachstum und Ertrag. Im Bereich der Projekte werden die thermischen Prozesse der Kunden analysiert und Lösungen für ein neues Produkt, ein neues Verfahren oder ein komplettes Prozesswärmesystem entwickelt. Das Leistungsangebot umfasst Engineering, Prototypenbau und Serienfertigung und wird dazu dienen, die Marktdurchdringung in den Kernmärkten Europa und Nordamerika zu erhöhen. Mit unseren Fähigkeiten können wir einen Beitrag für unsere Kunden leisten, die jeweiligen Produktionsverfahren CO 2 neutral zu gestalten. Viele Kunden beabsichtigen aufgrund der Unsicherheit beim Bezug von Gas und durch das Ziel der Dekarbonisierung von der Beheizung mit Erdgas zur Beheizung mit grünem Strom umzusteigen. Diesen Umstieg unterstützen unsere Produkte bei effizienter Verwendung. Zudem setzen wir unsere Anstrengungen fort, uns in den Märkten "Medizin" und der "Verteidigungs- und Sicherheitstechnik" zu etablieren. 3. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Ziel der Geschäftsführung ist es unverändert, den durch die globalen Krisen ausgelösten Unsicherheiten mittels interner Umstrukturierungen und Investitionen in Innovationen auf dem Gebiet der Digitalisierung zu begegnen. Durch neue Produkte und die Akquisition neuer Kunden für Projekte soll die Leistungsfähigkeit des Unternehmens signifikant erhöht werden. Damit sollen sukzessiv Umsatz und Ertrag stabilisiert werden, um sodann zurück auf den Wachstumskurs zu kommen. Chancen durch die Akquisition von Unternehmen und Geschäftsbereichen haben wir bei den Unternehmen "Hotset UK" und "iQTemp" erkannt und erfolgreich umgesetzt. D. Prognosebericht Alle bisherigen Prognosen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland mussten immer wieder korrigiert werden. Es ist kaum möglich, aufgrund der vielen Krisen und Herausforderungen (Ukrainekrieg, Krieg im Nahen Osten, Präsidentschaftswahl USA, usw.) eine Vorhersage zu treffen. Im besten Fall wird der internationale private Konsum sich wieder erholen und Hotset mit dem Marktwachstum wieder in eine bessere Ertragslage kommen. Allerdings ist es eher wahrscheinlich, dass wir auch im laufenden Jahr Strukturanpassungen vornehmen müssen. Hotset wird sich auf neue Branchen, wie Medizin und Verteidigung fokussieren. Die Erfolge lassen sich sicher nicht von jetzt auf gleich realisieren. Aber nur so können wir uns dauerhaft im Wettbewerb auf dem Gebiet der Wärmetechnik behaupten.
Lüdenscheid, den 19. April 2024 Die Geschäftsführung Ralf Schwarzkopf BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023der Hotset GmbH, LüdenscheidI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Hotset GmbH hat ihren Sitz in Lüdenscheid. Sie ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn unter der Nummer HRB 3927. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung (Gesamtkostenverfahren) wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Ansatz des Anlage- und Umlaufvermögens, des Rechnungsabgrenzungspostens, der latenten Steuern sowie des Eigenkapitals und der Rückstellungen und Verbindlichkeiten erfolgte nach den Vorschriften des HGB. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Ansatz- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Bei den Abschreibungen auf das bewegliche Anlagevermögen wurde sowohl nach der degressiven als auch der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Neuzugänge ab 2010 werden einheitlich linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden sofort in voller Höhe abgeschrieben. Im Jahr des Zugangs wird ihr sofortiger Abgang unterstellt. Die Gegenstände des Finanzanlagevermögens umfassen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen die mit den Anschaffungskosten aktiviert werden. Auf die Anteile an verbundenen Unternehmen, die auf fremde Währung lauten, wurden aufgrund von Wechselkursänderungen Abschreibungen in Höhe von TEUR 19 vorgenommen. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen als Aufwendungen aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Hotset GmbH Anteile von mehr als 20 % hält. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.
* zum Aufstellungszeitpunkt lagen noch keine finalen Jahresabschlüsse vor. ** Jahresabschluss zum 30. September 2023 Darüber hinaus besteht eine Beteiligung in Höhe von 0,01 % an der Hotset Malta Ltd., Malta. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN IN DER BILANZ Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, ab ihrer Fertigstellung entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Das Vorratsvermögen ist durch eine körperliche Bestandsaufnahme nachgewiesen. Die Bestandsaufnahme erfolgte in der Zeit vom 27.12. bis 29.12.2023. Handelsware und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerdem wurde eine altersabhängige Gängigkeitsabschreibung vorgenommen. Hierbei werden Bestände mit Abschlägen von bis zu 100 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgewertet. Eigene Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgte mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Es wurden zudem altersabhängige Gängigkeitsabschreibungen wie bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen vorgenommen. Handelswaren werden in einem gesonderten Posten ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert bilanziert. Auslandsforderungen sind in Euro fakturiert. Etwaige Währungsrisiken bestehen demnach nicht. Die Pauschalwertberichtigung wurde mit 1 % auf den Netto-Forderungsbestand ermittelt. Wesentliche Einzelrisiken werden mittels Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen (TEUR 2.540; Vj.: TEUR 3.553). Es handelt sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (L&L). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen (TEUR 274; Vj.: TEUR 273). Es handelt sich um Forderungen aus L&L. Die übrigen Forderungen sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 20.900,00 (Vj.: EUR 20.900,00) enthalten. Die liquiden Mittel sind mit den Nominalbeträgen ausgewiesen. In den Guthaben bei Kreditinstituten sind EUR 183.148,00 aus USD-Konten enthalten. Die Bewertung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 54,2 beruhen auf Bewertungsunterschieden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz in den Rückstellungen und beim Anlagevermögen. Verrechnet sind passive latente Steuern auf Bewertungsunterschiede beim Deckungsvermögen und bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt TEUR 29,4. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte unter Verwendung eines Steuersatzes in Höhe von 30,0 %. Aufgrund der Aktivierung der aktiven latenten Steuern, der Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und des aktivierten Unterschiedbetrages zwischen dem beizulegenden Zeitwert zwischen den Anschaffungskosten von Vermögensgegenständen i.S.d. §0246 Abs. 2 S. 2 HGB besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 152,2. Für die Pensionszusage an den Geschäftsführer wurde eine Pensionsrückstellung gebildet. In dem Geschäftsjahr wurde die bisherige Pensionszusage in eine vollständig versicherungsgebundene Altersvorsorgezusage umgewandelt. Die Rückstellung wurde somit abweichend von der Bilanzierung in den vorherigen Geschäftsjahren, mit dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherungsansprüche bewertet. Daraus ergibt sich ein Ertrag aus der Teilauflösung der bisherigen Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 132.618,85. Zur Absicherung der Versorgungsverpflichtungen wurden drei Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen und an den Versorgungsberechtigten verpfändet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen zum 31.12.2023 EUR 363.774,62. Die Pensionsrückstellung setzt sich wie folgt zusammen:
Nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB beträgt der ausschüttungsgesperrte Betrag nach Abzug der latenten Steuern EUR 25.229,53. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftigen kaufmännischen Gesichtspunkten in Höhe der Erfüllungsbeträge für folgende Risiken gebildet. Sie beziehen sich im Wesentlichen auf Personalkosten (Überstunden, Jubiläumszuwendungen und erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile). Verbindlichkeitenspiegel
1) Sicherungsübereignung 2) Grundschulden *) Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zu den in Rechnung gestellten Beträgen bzw. in Höhe der Zahlungsverpflichtungen ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 559.196,06 (Vj.: EUR 520.203,85) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, davon bestehen aus Steuern EUR 159.511,73 (Vj.: EUR 107.608,41), Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von EUR 395.272,16 (Vj.: EUR 405.589,81) und davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.716,44 (Vj.: EUR 3.375,80). Es wurden keine nicht marktüblichen Geschäfte mit nahestehenden Personen geschlossen. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 17.904,70 (Vj.: EUR 8.831,23). In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ertrag aus der Teilauflösung der bisherigen Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 132.618,85 als außergewöhnlicher Ertrag enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 82.810,66 (Vj.: EUR 70.820,82) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 34.466,47 (Vj.: EUR 165.016,15). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen von verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 108.523,70 (Vj.: EUR 89.468,76) enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Höhe von EUR 1.125,00 (Vj.: EUR 10.337,00) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten latente Steuern in Höhe von EUR 45.000,00 (Vj.: EUR -4.700,00). V. SONSTIGE ANGABEN Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 135 Mitarbeiter beschäftigt. Die Verteilung auf einzelne Gruppen ist wie folgt:
Bei den Mitarbeiterbeständen handelt es sich um den Durchschnitt der vier Quartalsendbestände. Geschäftsführer ist Herr Ralf Schwarzkopf, Lüdenscheid. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB bestanden wie folgt: Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten für Bürgschaften: TEUR 2.500 (Vj. TEUR 2.500). Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft aus diesen Verpflichtungen heraus ist nicht zu rechnen. Es bestehen über den Bilanzstichtag hinausreichende finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 545. Darin sind Mietverpflichtungen für angemietete Räume in Höhe von TEUR 260 enthalten. Besondere Risiken oder Chancen sind hieraus nicht erkennbar. Nachtragsbericht Die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 und auch der Beginn des Geschäftsjahres 2024 stehen ganz im Zeichen der Deutschen Rezession. Insbesondere die Maschinenbauindustrie ist von den fehlenden Aufträgen aus China und der DACH Region betroffen. Die damit verbundenen negativen Folgen für die Gesamtwirtschaft und die Hotset GmbH haben sich in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 negativ ausgewirkt. Im Hinblick auf etwaige künftige Effekte wird auf den Lagebericht verwiesen. In welchem Ausmaß sie die Nachfrage nach unseren Produkten und damit unsere Umsatz- und Ertragslage künftig beeinflussen werden, ist aktuell nicht absehbar. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 552 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorgetragen wird.
Lüdenscheid, den 19. April 2024 Die Geschäftsführung Ralf Schwarzkopf
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Hotset GmbH Prüfungsurteile Hotset GmbH Wir haben den Jahresabschluss der Hotset GmbH, Lüdenscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hotset GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 19. April 2024 Dr.
Wassermann Audit GmbH
Dr. Boris Heller, Wirtschaftsprüfer Niklas Kuntschner, Wirtschaftsprüfer |
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