HaTeFo GmbH
Das Neue Land 17, 39359 Calvörde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robin Jörg Schwaderer seit 18.8.2025 | Prokura |
André Suckel seit 27.1.2020 | Prokura |
Helmut Greuel seit 2.7.2014 | Prokura |
Marko Karl Leitz seit 19.3.2014 | Geschäftsführer |
Jörg Schwaderer seit 28.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.80% | |
J**** S*********+2 | 0.20% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HaTeFo GmbHCalvördeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die HaTeFo GmbH hat ihren Sitz in Calvörde und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Magdeburg in Abteilung B unter der Nr. 11759 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Merkmale für eine große Kapitalgesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2023 erstmalig wieder unterschritten. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen - deren Dauer der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer entspricht - angesetzt. Die Sachanlagen werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden auf Sachanlagen im Berichtsjahr nicht vorgenommen. Die Zugänge von geringwertigen Wirtschaftsgütern bis € 800,00 werden gem. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Die Bewertung der sonstigen Ausleihungen erfolgt zum Nennwert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Einbeziehung notwendiger Gemeinkosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags in Euro umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Finanzanlagen Bei den sonstigen Ausleihungen in Höhe von € 2.213.844,26 handelt es sich um ein Mieterdarlehen, das planmäßig getilgt wird. 3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von T€ 1.809 gegen Gesellschafter (QuickPack Haushalt + Hygiene GmbH) ausgewiesen. Ein Ausfallrisiko ist nicht gegeben. Forderungen in Höhe von T€ 22 (Vj. T€ 4) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. 4. Flüssige Mittel Es handelt sich um Kassenbestand und Bankguthaben. 5. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt € 500.000,00. Die Stammeinlagen sind voll eingezahlt. 6. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem unterlassene Instandhaltungen, ausstehende Rechnungen, Jahresabschlusskosten und Urlaubsansprüche von Mitarbeitern. Der Bilanzansatz berücksichtigt alle erkennbaren sonstigen Risiken und Verpflichtungen. 7. Verbindlichkeiten Nachfolgend werden die Verbindlichkeiten mit den angabepflichtigen Restlaufzeiten dargestellt.
Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 1.120 Verbindlichkeiten aus einer Warehousing-Finanzierung enthalten, die durch die Übereignung von Waren gesichert sind. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 HGB) gegliedert. Die Umsatzerlöse betreffen mit Mio. € 17,1 = 25,4 % (Vj. Mio. € 14,9 = 22,3 %) das EU-Ausland. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 106 enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf T€ 45 (Vj. T€ 17). Die Position enthält Erträge gem. § 285 Nr. 31 HGB aus der Kostenübernahme durch den Hauptabnehmer in Höhe von T€ 1.813. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. von T€ 85 (Vj. T€ 47) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 25 (Vj. T€ 186) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Über die im Vorjahr veräußerten Immobilien wurde ein unbefristeter Pachtvertrag abgeschlossen. Hieraus ergeben sich jährliche Pachtzahlungen in Höhe von T€ 185. Die Pacht stellt eine Alternative zur Nutzung eigener Immobilien dar. Vorteile der Verträge sind insbesondere die niedrigere Kapitalbindung und der Wegfall des Verwertungsrisikos. Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahresaufwand in Höhe von T€ 1.892. Die Leasingverträge werden mit der Einstellung der Produktion mit Wirkung zum Ende des Jahres 2024 abgelöst werden. 2. Geschäftsführer Im Berichtsjahr waren Geschäftsführer
Geschäftsführerbezüge fielen nicht an. 3. Beschäftigte Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 180 Mitarbeiter (12 Angestellte, 168 Arbeiter)- ohne Geschäftsführer - (Vorjahr 263) beschäftigt. 4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. 6. Abschlussprüferhonorar (gem. § 285 Nr. 17 HGB) Für das abgelaufene Geschäftsjahr ist als Aufwand für den Jahresabschlussprüfer angefallen:
Calvörde, 17.06.2024 Jörg Schwaderer Marko Leitz Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 20231 Geschäftsmodell Die HaTeFo GmbH produziert am Standort in Calvörde Verpackungen aus Kunststoff und Backpapier. Die von uns hergestellten Produkte werden überwiegend von den großen europäischen Einzelhandelsunternehmen und Discountern als Handelsmarken und über den Großhandel vertrieben. Unsere Produkte werden zum größten Teil an ein nahestehendes Unternehmen verkauft. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft expandierte 2023 nur moderat Die Weltwirtschaft legte im Jahr 2023 nur in sehr verhaltenem Tempo zu. Eine rezessive Entwicklung, die aufgrund der deutlich restriktiven Geldpolitik der Notenbanken insbesondere für die Industrieländer befürchtet werden konnte, hat sich auf globaler Ebene nicht eingestellt. Die weltweite Wirtschaftsleistung ist im vergangenen Jahr 2023 um 3,0 % gewachsen. Im Jahr 2022 hatte das Wachstum noch 3,5% betragen. Im Euroraum ist der Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im Berichtsjahr bei einem Plus von 0,5 % schwach ausgefallen. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 geschrumpft - hier wurde ein BIP-Rückgang um 0,3 % ausgewiesen. Inflationsraten nach deutlichen Zinserhöhungsschritten auf dem Rückzug, Niveau aber noch relativ hoch Die Inflationsraten zeigten sich zuletzt vor allem auf Grund der niedrigen Rohstoffpreise und der expansiveren Geldpolitik der Notenbanken im Trend spürbar rückläufig. Somit dürfte die geldpolitische Straffung in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt weitgehend erreicht haben. Gleichwohl wird die Teuerung voraussichtlich erst mittelfristig wieder nachrangig in die Nähe der Zielmarken der Zentralbanken sinken. Die globale Inflationsrate lag 2023 bei 6,9 %. Für die Industriestaaten lag die Teuerungsrate für das Jahr 2023 bei 4,7 %. Für Deutschland hat das statistische Bundesamt eine Preissteigerungsrate von 5,9 % für das vergangene Jahr berichtet. Energiemarkt im Jahr 2023 Die Strompreise verbilligten sich im Gleichschritt mit Gas. Auch die steigende Erzeugung von erneuerbaren Energien half dabei, die Energiepreise zu senken. Innovativere Großspeicherlösungen in Verbindung mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien haben weiterhin das Potenzial, die Strom- und Gaspreise voneinander zu entkoppeln. Zudem steht die EU weiterhin in Verhandlungen über die Reform des Strommarktdesigns, das die Strommärkte langfristig stabilisieren soll.
2.2 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 konnte durch bestehende Verträge für die Energie im Vergleich zu 2022 stabil geplant werden. Die abgeschlossenen Energieverträge haben das Ergebnis positiv beeinflusst. Das Umsatzniveau konnte nachfragebedingt nicht gehalten werden. Die Beschaffungspreise waren überwiegend stabil. Leider bestand im Jahr 2023 keine kontinuierliche Auslastung. Unser Hauptkunde war aus Kostengründen gezwungen, Artikel zu deutlich niedrigeren Preisen aus Asien zu beziehen. Dies hatte zur Folge, dass wir Restrukturierungsmaßnahmen umsetzen mussten, was leider auch mit einem Personalabbau verbunden war. Der bereinigte operative Verlust (EBIT vgl. Nr. 2.6) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 760 TEUR vermindert werden. Mehrkosten aufgrund der Minderauslastung wurden durch den Hauptabnehmer erstattet, wodurch das Jahresergebnis ausgeglichen werden konnte. 2.3 Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die Umsatzerlöse insbesondere durch die geringe Kapazitätsauslastung deutlich um 24.008 TEUR auf 67.092 TEUR gesunken. Die Umsätze liegen damit um 26,4 % unter dem Vorjahr. Die Rohertragsquote bezogen auf die Betriebsleistung (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung) von 17,0 % liegt deutlich über dem Vorjahresniveau (14,8 %). Grund hierfür sind insbesondere gesunkenen Energiekosten. Der Rohertrag (Betriebsleistung ./. Materialaufwand) von 11.381 TEUR liegt um 2.141 TEUR unter dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1.888 TEUR auf 7.518 TEUR gesunken. Dieses ist auf Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Durch die Kostenübernahme durch unseren Hauptlieferanten in Höhe von 1.813 TEUR konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 311 TEUR erzielt werden, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 1.619 TEUR ausgewiesen werden musste. 2.4 Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Jahresvergleich um 586 TEUR zurückgegangen. Direkt investiert wurde im Wesentlichen in Ersatz- bzw. Ergänzungsanschaffungen in Höhe von 988 TEUR. Der Bestand der Vorräte hat sich um 4.199 TEUR gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert auf 4.296 TEUR. Dies ist ebenfalls auf die Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Unsere Kundenforderungen von 7.550 TEUR liegen mit 3.234 TEUR über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg beruht auf der Einbeziehung in die Finanzierungsstruktur der Unternehmensgruppe. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 3.462 TEUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des Jahresüberschusses von 17,0 % im Vorjahr auf 20,6 %. Der Fremdkapitaleinsatz beträgt zum Bilanzstichtag 13.302 TEUR. 2.5 Finanzlage Der Cash Flow aus der aus der laufenden Geschäftstätigkeit nach DRS 21 war im Berichtsjahr mit 129 TEUR leicht positiv, nachdem im Vorjahr noch ein Mittelabfluss in Höhe von 1.104 TEUR zu verzeichnen war. Die Bankverbindlichkeiten wurden um 3.000 TEUR erhöht. Hierbei handelt es sich um ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Durch die gleichzeitige Rückführung der Warehousing-Verbindlichkeiten ist der CashFlow aus der Investitionstätigkeit von -115 TEUR weitgehend ausgeglichen. Zur Sicherung der Liquidität besteht in der Unternehmensgruppe eine diversifizierte Finanzierungsstruktur mit langfristigen Finanzierungsvereinbarungen. 2.6 Finanzielle Leistungsindikatoren Um das operative Geschäft richtig darzustellen, verwenden wir zur Steuerung ein operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt um Sondereffekte. Dabei werden einmalige (z. B. außerplanmäßige Abschreibungen), periodenfremde und nicht beeinflussbare Aufwendungen und Erträge entsprechend korrigiert, um die Ertragslage im Zeitablauf vergleichbar darzustellen. Unter Berücksichtigung der im Berichtsjahr und Vorjahr erfolgten Anpassungen, ergibt sich ein EBIT in Höhe von -1.347 TEUR nach -2.107 TEUR im Vorjahr. Die Anpassungen beziehen sich im Berichtsjahr insbesondere auf die Kostenerstattung durch einen Kunden. Im Vorjahr waren vor allem Versicherungsentschädigungen in Höhe von 900 TEUR zu eliminieren. 3 Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Prognosebericht Im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2024 ist durch die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen worden, dass die Produktion bis zum November 2024 vollständig eingestellt wird. Die Maschinen und weitere Assets werden bestmöglich verkauft und verwertet. Aufgrund der bei der Gesellschaft vorhandenen stillen Reserven ist der Fortbestand der Gesellschaft gesichert. Die ersten Monate des Jahres 2024 sind am Beschaffungsmarkt stabil. Die Umsätze sind im 1. Quartal 2024 leicht rückläufig zum Vorjahr. Ab Mai 2024 wurde die Gefrierbeutelproduktion planmäßig eingestellt. Die weitere Produktion von Backpapier und Müllbeutel wird bis Ende November 2024 sukzessive zurückgebaut. Dadurch wird der Umsatz bis November stetig rückläufig sein. Die Planzahlen sind auf die Produktionsschließung ausgelegt und werden voraussichtlich weitestgehend erreicht. Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wird sich künftig insbesondere auf den Handel mit Verpackungen konzentrieren. Wir rechnen weiter mit einem bereinigten negativen EBIT für das Geschäftsjahr 2024. Wir gehen davon aus, dass dieser Verlust durch entsprechende Maßnahmen (z. B. Gewinne aus Anlagenverkäufe) ausgeglichen werden kann. Aus der Handelstätigkeit werden für die Zukunft positive Ergebnisse erwartet. 3.2 Risiko- und Chancenbericht Risikomanagementsystem Unser Planungs- und Berichtssystem haben wir in den letzten Jahren wesentlich erweitert. Im Rahmen eines monatlichen Reporting werden die Finanzzahlen analysiert und berichtet. Wesentliches Ziel unserer Risikopolitik ist es zu gewährleisten, dass Risiken, die bestimmte Erfolgspositionen oder den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig erkannt und somit bereits im Vorfeld durch das zeitnahe Einleiten und Umsetzen von Gegenmaßnahmen minimiert werden. In Managementinformationssitzungen werden die Risiken abteilungsübergreifend und im Unternehmensverbund analysiert und bei Bedarf Maßnahmen definiert und umgesetzt. Beschaffungsrisiken Neben gesamtwirtschaftlichen Risiken stellt insbesondere die Erhöhung der Rohstoff- und Energiepreise ein wesentliches Risiko dar, falls diese Preissteigerungen unser Hauptkunde nicht oder nur teilweise an seine Kunden weitergeben kann und infolgedessen unsere eigenen Rohmargen unter Druck geraten. Der gesamte Ein- und Verkauf erfolgt zum größten Teil in Euro, wodurch die Gesellschaft nur geringe Währungsrisiken zu tragen hat. Die Zunahme der Discount-Vertriebsschienen im In- und Ausland und die hohe Konzentration im Handel führen dazu, dass die Umsätze des nahestehenden Unternehmens zu einem erheblichen Teil mit wenigen großen Einzelhandelsketten realisiert werden und dadurch gegenseitige Abhängigkeiten bestehen. Absatzrisiken Der Absatz erfolgt weitestgehend an ein nahestehendes Unternehmen. Hergestellte Erzeugnisse werden im Grundsatz sofort an dieses Unternehmen fakturiert. Aus diesem Grund unterliegt HaTeFo keinem Verwertungsrisiko bei den produzierten Erzeugnissen. Finanzwirtschaftliche Risiken Unser Finanz- und Liquiditätsmanagement ist darauf ausgerichtet, den Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen und den zukünftigen Liquiditätsbedarf des Unternehmens zu sichern. Neben der langfristigen Finanzplanung verfügen wir über aussagekräftige Instrumente zur kurzfristigen Liquiditätsvorschau und -steuerung. Auf Basis unserer diversifizierten Finanzierungsstruktur ist die Gesellschaft nachhaltig und vollumfänglich durchfinanziert. Zusammen mit unseren Finanzierungspartnern werden weitere Liquiditätsreserven erschlossen. IT-Risiken Der zunehmenden Cyber-Kriminalität wird durch laufende Aktualisierung unserer Hard- und Software Rechnung getragen. Eine Cyber Risk-Versicherung wurde im Unternehmensverbund abgeschlossen. Chancen Unsere Unternehmensstrategie mit der Einbindung in einen Unternehmensverbund nahestehender Unternehmen ermöglicht es uns auch nach Einstellung der Produktion durch die Handelstätigkeit nachhaltig positive Ergebnisse zu erzielen.
Calvörde, 17. Juni 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HaTeFo GmbH, Calvörde Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HaTeFo GmbH, Calvörde - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HaTeFo GmbH, Calvörde für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Memmingen, den 17. Juni 2024 ABT
Treuhand GmbH
Kast, Wirtschaftsprüferin Negele, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am: 20. Juni 2024 |
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