Richter Uhren- und Schmuck Handels GmbHLiquidiert

08056 Zwickau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 6148
Eingetragen
13.8.1992
Branche
Einzelhandel mit Uhren und SchmuckGroßhandel mit Uhren und SchmuckReparatur und Instandhaltung von Uhren und Schmuck
Gegenstand
Handel mit Uhren und Schmuck sowie Reparatur von Uhren.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ullrich Richter
seit 7.1.2021
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richter Uhren- und Schmuck Handels GmbH

Zwickau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 20,00 53.372,58
I. Sachanlagen 20,00 20,00
II. Finanzanlagen 0,00 53.352,58
B. Umlaufvermögen 129.780,14 139.849,35
I. Vorräte 110.230,00 117.112,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.383,91 6.418,14
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.736,21 1.981,60
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 15.166,23 16.319,21
C. Rechnungsabgrenzungsposten 120,00 143,00
D. Aktive latente Steuern 1.938,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 131.858,14 193.364,93

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 52.210,53 51.798,84
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 26.645,94 26.234,25
B. Rückstellungen 24.298,91 72.368,54
C. Verbindlichkeiten 55.348,70 69.197,55
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 25.527,70 31.202,55
Bilanzsumme, Summe Passiva 131.858,14 193.364,93

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Richter Uhren und Schmuck Handels GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Für den Darstellungswechsel sind folgende Gründe anzuführen:

-  die Erfordernisse einer klaren und übersichtlichen Gliederung,
-  die in Zukunft weitgehend im Anhang erfolgende Darstellung der Ausweiswahlrechte sowie
-  Platzprobleme in der Bilanz und GuV.
-  Anwendung BilMoG

Die Änderung betrifft insbes. folgende Sachverhalte:

In diesem handelsrechtlichen Jahresabschluss wurden die Vorschriften nach BilMoG in vollem Umfang berücksichtigt. Dies ist insbesondere für die Bewertung und Ansatzvorschriften zu den Pensionsrückstellungen und entsprechenden Rückdeckungsversicherungen maßgebend.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:

Zur Erläuterung wird ausgeführt:

Anwendung durch BilMoG hinsichtlich der Saldierung von Aktivposten mit Passivposten wurde § 246 Abs. 2 HGB n. F.  angewandt. Entsprechend wurde mit den dazugehörigen Aufwendungen und Erträgen verfahren.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher
Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.§ 255 Abs. 2 HGB n. F. wurde berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:


Die LV - Rückdeckungsansprüche wurden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Nach § 274 HGB n. F. besteht die Wahlmöglichkeit der Bildung von aktiven latenten Steuern Die Aktivierung erfolgte in Höhe der Differenz aus der Überleitungsrechnung 30% v. Euro 6.462,00 = 1.938,00 Euro.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf die Verrechnungsvorschrift nach § 246 HGB n. F. wird verwiesen.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und
Verlustrechnung

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. PUC Methode.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
  

Zinssatz
5,15
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
2,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Klaus Heubeck 2005G
 


Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt.

Unterlassene Rückstellungsbildung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen


Die Erleichtungsmöglichkeit gemäß Artikel 67 Abs. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen. Der Betrag der nicht gebildeten Rückstellungen beträgt zum 31. 12. 2010 Euro 30.593,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
  

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden
78.154,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
0,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
58535,61
verrechnete Aufwendungen
5181,94
verrechnete Erträge
5.183,03


Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Anerkannte Versicherungsmathematische Grundsätze.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Gewinnvortrag

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse einer vollständigen Gewinnthesaurierung aufgestellt. Im handelsrechtlichen Jahresabschluss per  31. 12. 2010 wurde ein Gewinnvortrag aus 2009 von Euro 26.234,25 einbezogen.

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 20. 01 . 2012 festgestellt.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

In der Gesellschafterversammlung vom 20. 01. 2012 wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 1.938,00.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
  

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
0,00
Aktivierung latenter Steuern
1.938,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert
0
Gesamtbetrag
1.938,00


Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
  

Erster Geschäftsführer:
Ulrich Richter
ausgeübter Beruf:
Uhrmachermeister


Unterschrift der Geschäftsleitung
  

Zwickau, den 20. 01. 2012
 
Ort, Datum
Unterschrift

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2012 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.