AuG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Selbe AdressePraxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Ohnmacht seit 2.4.2026 | Prokura |
Claudius Leinberger seit 2.4.2026 | Prokura |
Eric Sarvan seit 12.8.2010 | Prokura |
Sophie Papalexiou seit 12.8.2010 | Prokura |
Thomas Keck seit 12.8.2010 | Prokura |
Johannes-Georg Walter seit 13.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 27.22% | |
| 27.22% | |
J********** H*** | 15.38% |
| Name | Anteil |
|---|---|
PARTICIP GmbHEigenbeteiligung | 3.32% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
10 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 10 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PARTICIP GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Particip GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Particip GmbH, Freiburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Particip GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 4. Dezember 2024 Schäfer
& Partner GmbH
Prof. Dr. Marcus Scholz, Wirtschaftsprüfer Nicole Ehrhardt, Wirtschaftsprüferin Nach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellte Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Passiva
Nach vollständigem Gliederungsschema gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung) zum 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER PARTICIP GMBH, FREIBURG IM BREISGAUI. Allgemeine Angaben Die Particip GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 5459 eingetragen. Der Jahresabschluss der Particip GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung erfolgte nach § 266 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach § 275 Abs. 2 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung 1. Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden innerhalb der steuerrechtlich zugelassenen Zeiträume linear und degressiv vorgenommen. Bei beweglichen Anlagegegenständen erfolgt der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die sonstigen Ausleihungen zu Anschaffungskosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Wertpapiere, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, werden im Umlaufvermögen ausgewiesen und mit ihren Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips und des Wertaufholungsgebots bilanziert. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen sind berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2. Grundlagen für die Umrechnung von Währungsposten Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs in Euro umgerechnet. Verluste aus Kursdifferenzen, die bis zum Bilanzstichtag eintreten, werden erfolgswirksam berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht angewendet. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 3. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital lautet unverändert auf EUR 169.000,00. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 5.587; Vj. TEUR 6.575) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 509; Vj. TEUR 1.112). 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - nicht durch Pfandrechte gesichert. 6. Umsatzerlöse Die Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft umfasst zu einem wesentlichen Teil langfristige Dienstleistungs- und Serviceverträge. Da eine Gewinnrealisierung erst im Zeitpunkt der Erfüllung der Gesamtleistung dazu führen würde, dass der Jahresabschluss kein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, werden Umsätze und Gewinne von kalkulatorisch abgrenzbaren Teilleistungen bereits periodenbezogen realisiert. Umsatzerlöse nach regionaler Tätigkeit
Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen
7. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von TEUR 46 (Vj. TEUR 1), die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind, und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 196 (Vj. TEUR 36). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 39), die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind. IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den langfristigen Mietverträgen für die Büroflächen:
Haftungsverhältnisse bestehen keine. 2. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Unternehmensorgane hat die Gesellschaft die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer war im Jahr 2023 Herr Dipl. Ing. agr. Johannes G. Walter bestellt. 4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl von Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:
5. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer im Geschäftsjahr berechnete Honorar setzt sich wie folgt zusammen:
6. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB Im laufenden Geschäftsjahr wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. 7. Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Finanzlage der Gesellschaft auswirken, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 8. Angaben nach § 285 Nr. 34 HGB Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.031.470,81 wie folgt zu verwenden: EUR 3.018.882,49 werden an die Gesellschafter ausgeschüttet, der verbleibendende Gewinn in Höhe von EUR 2.012.588,32 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Freiburg im Breisgau, den 27. November 2024 Particip GmbH Johannes G. Walter Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Particip GmbH ist eine international tätige Consultingfirma. Sie erbringt seit 1989 eine Vielzahl von Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement und Beratung mit Schwerpunkt in der Entwicklungszusammenarbeit. Bis heute hat die Particip GmbH über 1.900 Projekte in über 150 Ländern erfolgreich durchgeführt. Die erbrachten Leistungen erstrecken sich dabei von der Konzeption über die Durchführung bis zu Monitoring und Evaluierung von Projekten, Programmen, Strategien sowie Studien und Untersuchungen in verschiedensten Sektoren. Die Particip GmbH arbeitet für nationale und internationale Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), für Nicht-Regierungs-Organisationen (NRO) sowie für private Unternehmen. Zu den Auftraggebern zählten unter anderen Europäische Kommission (EC), verschiedene Unterorganisationen der Vereinten Nationen, die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Weltbank, die Asiatische Entwicklungsbank (ADB), die Afrikanische Entwicklungsbank (AfDB), für die für Entwicklungszusammenarbeit zuständigen Stellen der skandinavischen und der Benelux-Länder sowie von Österreich und der Schweiz, wobei die verschiedenen Aufträge der Europäischen Kommission rund 73% des Gesamtumsatzes ausmachen. Die Particip GmbH ist weltweit tätig und hat in vielen Ländern im Rahmen der Projektdurchführungen ausländische Betriebsstätten begründet und Netzwerke aufgebaut. Particip hat seine Tätigkeiten in drei Geschäftsbereichen angeordnet: Im Bereich Monitoring und Evaluierung haben wir eine sehr gute Wettbewerbsposition erreicht. Wir leiten zwei der 5 Konsortien, die alle Projekte der Europäischen Kommission weltweit monitoren. Ein Auftrag deckt dabei alle Aktivitäten der EU in den afrikanischen Staaten ab (2019-2025), der andere Auftrag deckt alle Aktivitäten der EU in den europäischen Nachbarstaaten ab (2019-2021-2025). Für die Generaldirektionen Internationale Partnerschaften (DG INTPA) und Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen (DG NEAR) wurde das von Particip GmbH geführte Konsortium für den Evaluationsrahmenvertrag ausgewählt. Wir leiten 6 Rahmenverträge der EU (DG INTPA):
als alleiniger Auftragnehmer für den Bereich Wahlbeobachtungen (2021-2025). Darüber hinaus sind wir Konsortialpartner (2024-2027) für die Bereiche
Im Bereich der Durchführungsprojekte sind wir breit aufgestellt: Unterstützung der Verwaltungsreformen und Öffentliche Finanzen, Unterstützung von Akteuren der Zivilgesellschaft, Kommunikationsprojekte weltweit, Bildungs- und Umweltprojekte. In den genannten Bereichen konnten wir unsere Wettbewerbsposition halten bzw. ausbauen. 2. Forschung und Entwicklung Die Arbeit der Particip GmbH basiert auf dem Management von Veränderung und der Überzeugung, dass diese nur dauerhaft erfolgreich sein kann, wenn die betroffenen Menschen im Mittelpunkt stehen. Dies bedeutet, dass die Particip GmbH einen "partizipativen" Ansatz im Rahmen ihrer Management- und Beratungstätigkeiten verfolgt, welcher auf dauerhafte Entwicklung setzt. Angepasste Methoden, Einbindung der Zielgruppen und fachlicher Input sind die wichtigsten Bausteine dafür. Die Weiterentwicklung der Ansätze, Methoden und Werkzeuge für unsere Management- und Beratungstätigkeiten, auch mit Hilfe von KI, ist ein wichtiger Bestandteil unserer kontinuierlichen Entwicklung. Die Mitarbeiter der Particip GmbH leiten und steuern zahlreiche Durchführungsprojekte in den Bereichen Öffentliche Verwaltung, ökonomische und soziale Entwicklung sowie im Umwelt- und Bildungssektor mit einem Volumen von bis zu TEUR 30.000. Technische Assistenz auf nationalstaatlicher Ebene stellt ebenso wie die Unterstützung von Ministerien und sonstigen nationalen Planungsgruppen bei der Umsetzung von Entwicklungsstrategien und bei der Geberkoordination ein zentrales Aufgabengebiet dar. Im Bereich Wissensmanagement haben wir die neue Suchmaschine weiter angepasst, die alle internen Dokumente und Kommunikationen abgreift. Auch KI-Instrumente werden zunehmend eingesetzt, um sowohl sprachliche Verbesserungen als auch effizientere Analyse und Verarbeitung von umfangreichen Dokumenten durchzuführen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Particip GmbH ist von traditionellen Konjunkturzyklen wenig bis gar nicht betroffen. Die Hauptauftraggeber haben langfristige Budgetplanungen und Mittelverpflichtungen. Die Budgets unseres Hauptkunden für die Entwicklungszusammenarbeit, die Generaldirektion Internationale Partnerschaften der Europäischen Kommission, sind bis zum Jahr 2027 definiert und zeigen mit über 110 Mrd. EUR ein eher stabiles Marktvolumen an. Langfristige Veränderungen auf der Seite unseres Hauptkunden, der Europäischen Union, durch die hohe Zunahme der Staatsverschuldung der Mitgliedsstaaten und durch Umlenkung von Finanzmitteln im Rahmen des Ukrainekrieges sind bisher noch nicht abzuschätzen. Nach wie vor gibt es in unserer Consultingbranche einen Konzentrationsprozess. Durch unser beständiges Wachstum in den letzten 17 Jahren bis 2023 von durchschnittlich 19% pro Jahr und unsere gute Kapitalausstattung sind wir gegenüber diesen Veränderungen gut gewappnet. Organisches Wachstum war, ist und bleibt der bevorzugte Entwicklungspfad. Grundsätzlich können Krisen wie die Corona-Pandemie oder in Ländern wie Afghanistan, Somalia oder Ukraine unsere Geschäftsentwicklung negativ, aber auch positiv beeinflussen. In der Ukraine sind beispielsweise nur geringe Aktivitäten möglich. Dagegen führen wir in Afghanistan und Somalia, mittlerweile auch im Sudan, mehrere Projekte erfolgreich durch. Durch die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wurden bestehende Projektaktivitäten erstmal pausiert, die aber mittlerweile durch Umstrukturierung der Verträge wieder aufgenommen und erweitert werden konnten. Auch für die Ukraine wird es in Zukunft einen erhöhten Bedarf an Consultingleistungen geben. Die zunehmende Einflussnahme auf Entwicklungsländer von Staaten wie China und Russland können auf der einen Seite die Bereitschaft der Regierungen in diesen Ländern, mit unseren Auftraggebern zusammen zu arbeiten, verringern, auf der anderen Seite könnte es auch zu verstärkten Anstrengungen unsere Auftraggeber für diese Länder führen. 2. Geschäftsverlauf Das ursprünglich geplante Umsatzvolumen von rund Mio. EUR 61,5, das Anfang 2024 auf Mio. EUR 60 reduziert wurde, wurde im Geschäftsjahr 2023 mit knapp Mio. EUR 59,318 unterschritten, v.a. weil bei zwei größeren Projekten Verzögerungen in der Durchführung auftraten. Hauptumsatztreiber waren das größte Einzelprojekt ("Monitoring der EU-Aktivitäten in Afrika") mit 9,47%, der Rahmenvertrag Regierungsführung, der aus einer Vielzahl von Einzelaufträgen besteht mit 7,68% und der Rahmenvertrag für Evaluierungen mit 6,40%. Somit hat sich die Bedeutung von Einzelprojekten und von Rahmenverträgen kaum verändert. Die Anzahl der offenen Verträge lag im Jahr 2023 bei 194 (216), hat sich damit um 10% reduziert. Aktuell stehen wir für 2024 bei 199. Gleichzeitig ist die durchschnittliche jährliche Auftragsgröße mit TEUR 307 für 2022 und TEUR 303 in 2023 annähernd gleichgeblieben. Für das Jahr 2024 stehen wir aktuell bei TEUR 361. Der Gewinnrückgang nach Steuern ist mit 25 % doch stärker ausgefallen als erwartet. Der Umsatz sank um rund 11%, die Projektkosten jedoch nur um 9,8%, folglich ist die durchschnittliche Projektmarge um 2,9% niedriger als im Vorjahr ausgefallen. 3. Lage a) Ertragslage Der Auftragsbestand ist im Laufe des Jahres 2023 von TEUR 180.023 auf TEUR 219.572 bis zum Jahresende gestiegen. Die Betriebsleistung ist im Geschäftsjahr mit TEUR 59.318 zu TEUR 66.951 in 2022 um 11,4% gesunken. Die aufgewendeten Projektkosten sind im Vergleich zum Umsatz mit 9,8% weniger stark gesunken, mit der Folge, dass damit der durchschnittliche Projektdeckungsbeitrag um rund 2,9% sank. Die Personalkosten inkl. der Kosten projektunabhängiger freier Mitarbeiter (TEUR 9.014; Vj. TEUR 10.001) sind im Vergleich zum Vorjahr um 9,9% gesunken (ohne Kosten projektunabhängiger freier Mitarbeiter lt. Gewinn- und Verlustrechnung TEUR 6.293; Vj. TEUR 7.970; d.h. -21 %). Auch für 2023 sind die einzelnen Anbieterpreise der externen Experten gestiegen, wobei das Gesamtvolumen zurückging. Die regelmäßig wiederkehrenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen ohne Aufwendungen für projektunabhängige freie Mitarbeiter sind leicht um 4,3% zurückgegangen. Das Gesamtergebnis (nach Steuern) aus dem Jahr 2023 sank vor diesem Hintergrund im Geschäftsjahr um 25% von TEUR 6.681 auf TEUR 5.031. b) Finanzlage Die liquiden Mittel bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben. Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Stichtag TEUR 16.518 (Vj. TEUR 11.342), so dass die Gesellschaft sämtlichen Zahlungsverpflichtungen uneingeschränkt nachkommen kann. Wir nutzen keinerlei lang- oder mittelfristiges Fremdkapital. Zur Projektfinanzierung wird kurzfristiges Fremdkapital in Form von Anzahlungen durch Auftraggeber (TEUR 10.697; Vj. TEUR 7.313) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.147; Vj. TEUR 10.377) genutzt sowie das vorhandene Eigenkapital, welches in 2023 TEUR 18.324 (Vj. TEUR 17.301) betrug. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich in 2023 von TEUR 4.410 auf TEUR 8.897 insgesamt erhöht. So wurden hohe Ertragssteuerzahlungen geleistet (TEUR 1.765). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva haben sich in Höhe von TEUR 4.419, die Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.423 vermindert und die übrigen kurzfristen Schulden (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Anzahlungen) in Höhe von TEUR 1.985 erhöht. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 330. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Wesentlichen aufgrund von Ausschüttungen mit TEUR -4.050 negativ. Angesichts der guten finanziellen Ausstattung mit liquiden Mitteln und der soliden Finanzstruktur sieht sich die Particip GmbH für die Zukunft als gut gerüstet und ist jederzeit in der Lage, alle Zahlungsverpflichtungen komplett und umgehend zu erfüllen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage stellt sich in 2023 durch die weiter gestiegene Liquidität im Berichtsjahr sehr solide dar. Auf Grund des positiven Ergebnisses konnte das Eigenkapital unter Berücksichtigung von Ausschüttungen um TEUR 1.023 auf TEUR 18.324 erhöht werden. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,5 % (Vj. 36,9 %). Im Jahr 2023 sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 29.154 (Vj. TEUR 33.927) aufgrund weniger abgerechneter Projekte zum Jahresende gesunken, die liquiden Mittel sind im Vorjahresvergleich im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 5.176 gestiegen (TEUR 16.518; Vj. TEUR 11.342). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 10.147 sind um TEUR 230 (Vj. TEUR 10.377) gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 1.093 sind um TEUR 1.171 (Vj. TEUR 2.263) zurückgegangen. Die erhaltenen Anzahlungen sind um TEUR 3.385 auf TEUR 10.697 angestiegen. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um TEUR 1.596 auf TEUR 6.191 im Wesentlichen aufgrund gesunkener Personalrückstellungen vermindert. Die Bilanzsumme hat um 1,5 % bzw. TEUR 711 auf TEUR 47.608 zugenommen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a) Projektakquisition Es werden kontinuierlich folgende Leistungsindikatoren erfasst:
b) Projektcontrolling Es werden kontinuierlich folgende Leistungsindikatoren erfasst:
c) Arbeitnehmerschaft Zum 31.12.2023 beschäftigte die Particip GmbH inklusive des Geschäftsführers 69 (Vj. 69) Mitarbeiter inklusive studentischer Aushilfskräfte und der sich in Elternzeit befindlichen Mitarbeiter. Im Jahr 2023 war die Fluktuation etwas höher als der langjährige Durchschnitt. Insgesamt 15 Mitarbeiter (davon keine Praktikanten/Aushilfen aber inklusive projektunabhängige freie Mitarbeiter) haben das Unternehmen verlassen. Dies wurde durch Neueinstellungen von 10 Mitarbeitern kompensiert. d) Struktur des Personalaufwands Der Gesamtaufwand für Mitarbeiter betrug im Jahr 2023 TEUR 6.293 (Vj. TEUR 7.970). Davon entfallen auf Gehälter TEUR 5.634 (Vj. TEUR 7.154) und TEUR 659 (Vj. TEUR 816) auf soziale Abgaben. Die Particip GmbH ist nicht tarifgebunden. Die Gehälter orientieren sich an der Funktion und dem Erfahrungshintergrund der Mitarbeiter. Es besteht ein Erfolgsbeteiligungsprogramm, dessen Höhe sich nach Funktion und persönlichen Leistungen, nach Leistung der Abteilung und des Gesamtunternehmens berechnet. Berechtigt sind alle Projektmanager und Führungskräfte. Projektassistenten und Verwaltungsangestellte werden am Erfolg des jeweiligen Teams und des Gesamtunternehmens beteiligt. e) Sozialleistungen Die Mitarbeiter können sich zusätzlich durch eine Gruppenunfall- und eine Auslandsreisekrankenversicherung absichern. Betriebliche Altersversorgung wird über Entgeltumwandlung ermöglicht. Darüber hinaus wird Mitarbeitern die Mitgliedschaft bei Hansefit angeboten. f) Aus- und Weiterbildung Im Jahr 2023 wurden verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen in persönlicher Abstimmung mit den einzelnen Mitarbeitern (z.B. fachspezifische Fort- und Weiterbildungen und "on-the-job" Trainings) durchgeführt. In regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergesprächen werden die persönlichen Weiterbildungsnotwendigkeiten festgelegt. III. Prognosebericht Auf Grund des angepassten Geschäftsplanes für 2024 soll der Bruttoumsatz in etwa TEUR 68.000 erreichen. Das Jahresergebnis nach Steuern soll dabei im Jahr 2024 ca. TEUR 6.300 erreichen, was einer Umsatzrendite von knapp 9,2% entspricht. Der voraussichtliche Gewinnanstieg entspricht dem gestiegenen Umsatz der Projekte. Die geplanten Fremdkosten sollen sich im Geschäftsjahr 2024 ähnlich entwickeln wie der Umsatz. Die Profitabilität wird jedoch durch internationalen Preisdruck eher stagnieren oder leicht zurückgehen. Es sind keine größeren Investitionen für das Jahr 2024 geplant, es sind nur leichte Erhöhung der Ausgaben im IT-Bereich sowie Ersatzbeschaffungen in notwendigem Umfang geplant. Grundsätzlich können Krisen wie die Corona-Pandemie oder in Ländern wie Afghanistan, Somalia oder Ukraine unsere Geschäftsentwicklung negativ, aber auch positiv beeinflussen. In der Ukraine sind beispielsweise nur geringe Aktivitäten möglich. Dagegen führen wir in Afghanistan und Somalia mehrere Projekte erfolgreich durch, die noch bis zu 2028 dauern. Durch die Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wurden bestehende Projektaktivitäten erstmal pausiert, die aber mittlerweile durch Umstrukturierung der Verträge wieder aufgenommen und mit mehrjährigen Laufzeiten erweitert werden konnten. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden würden, sehen wir derzeit nicht. Wir rekrutieren unsere Mitarbeiter weltweit. Dadurch ist das Risiko eines Fachkräftemangels aufgrund zu wenig verfügbarer Akademiker in Deutschland eher gering. Zusätzlich wird dieses Risiko abgeschwächt durch das weite Spektrum der Fachdisziplinen, die für uns relevant sind. Einer erhöhten Mobilität von Akademikern begegnen wir mit entsprechenden Maßnahmen der Mitarbeiterbindung (z.B. Erfolgsbeteiligungen, flexible Arbeitszeitmodelle, Vereinbarkeit von Familie und Beruf). Allerdings hat sich die angespannte Wohnungssituation in Freiburg schon im Einzelfall negativ auf die Rekrutierung ausgewirkt. Die IT hat einen großen Stellenwert in unserer Geschäftstätigkeit. Unsere IT-Sicherheitssysteme werden ständig auf dem neuesten Stand gehalten. In 2024 wurde ein sicherheitsrelevanter Verhaltenstest der Mitarbeiter fortgesetzt, um Sicherheitslücken durch menschliches Fehlverhalten zu reduzieren. Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund der Kundenstruktur als gering einzuschätzen. Sicherheitsrisiken in unseren Tätigkeitsländern begegnen wir mit detailliertem Sicherheitsmanagement sowie angepassten Versicherungslösungen. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten Restriktionen in vielen Ländern gehören mittlerweile der Vergangenheit an und unsere Reisetätigkeiten habe sich vollständig normalisiert. 2. Chancenbericht Insgesamt konnten wir unseren Bekanntheitsgrad bei unserem Hauptkunden ausbauen und auch den Umsatz mit neuen Kunden steigern. Besonders unsere Kernkompetenz in Methoden des Projektmanagements, des Monitorings und der Evaluierung hat die Diversifizierung erleichtert. Unser Auftragsbestand für 2025 beträgt zum 2. Dezember 2024 TEUR 62.432, von 2025 bis 2029 TEUR 136.314. Durch die Pandemie wurde sehr stark auf Arbeit von zu Hause umgestellt und verstärkt entsprechende IT-Instrumente eingesetzt. Dies wird auch in Zukunft zu einem gewissen Grad aufrechterhalten und kann zu einer Kostenreduzierung führen. Darüber hinaus können die Bewältigung verschiedener Krisen weltweit und ihrer weiteren Folgen zusätzliche Nachfrage nach unseren Dienstleistungen entstehen lassen. 3. Gesamtaussage Internationale Krisen (Flüchtlinge, Finanzsektor, Terrorismus, Kriege) erhöhen die Unsicherheit über politische und finanzielle Veränderungen unserer Auftraggeber. Bisher vorliegende Informationen über die Budgets unseres Hauptkunden für die Entwicklungszusammenarbeit für die Jahre bis 2027 zeigen ein eher stabiles Marktvolumen an. Trotzdem sehen wir die Möglichkeit, durch weitere Diversifikation unserer Kundenbasis, sowie durch Verbesserung interner Prozesse und Erhöhung der Erfolgsrate in der Akquisition unsere Marktposition zu festigen. Auswirkungen der Pandemie stellen kein Problem mehr dar. Langfristige Veränderungen auf der Seite unseres Hauptkunden durch die hohe Zunahme der Staatsverschuldung sowie durch die aktuellen Kriege sind bisher noch nicht abzuschätzen. Der vorausschauende Umgang mit Chancen und Risiken der Geschäftstätigkeit ist wesentliches Element der Unternehmensführung. Daraus ergibt sich, dass aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft erkennbar sind. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Absatz und Beschaffung finden im Wesentlichen auf Euro-Basis statt. Der Projektanteil in Fremdwährung hat zu einem saldierten Kursverlust (TEUR 100) aus Wechselkursdifferenzen geführt. Zusätzlich entstand ein Bewertungsverlust durch hohe Dollarbestände in Höhe von TEUR 256. Das Risiko von Forderungsausfällen ist aufgrund der Kundenstruktur als gering einzuschätzen. In einigen Fällen werden Anzahlungen gegen entsprechende Garantien eingeholt. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Zweigniederlassung Brüssel in der Rue Montoyer 31 ist vollständig in die Particip GmbH eingebunden (Buchhaltung, IT, Versicherungs- und Personalmanagement wird von Freiburg aus gemacht). Da unsere Hauptauftraggeber aus der Europäischen Kommission kommen, hat die Zweigniederlassung in Brüssel strategische Bedeutung. Der Umsatzanteil der Zweigniederlassung und der Projektbüros in Brüssel ist im Jahr 2023 gestiegen auf 31,31% (Vj. 27,56%). Der Umsatzanteil der ausländischen Betriebsstätten ist gesunken und lag im Jahr 2023 bei 39,79% (Vj. 46,49%). Seit November 2022 hat die Particip GmbH eine 100%ige Tochter in Afghanistan. Der Umsatzanteil betrug in 2023 0,78%.
Freiburg im Breisgau, den 3. Dezember 2024 Particip GmbH Johannes G. Walter |
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Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Organisationen der Bildung, Wissenschaft und Forschung
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Außerunterrichtliche Betreuung für Schulkinder (ohne Jugendarbeit)
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen