SciCan GmbH
Leutkirch im Allgäu
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
SciCan
GmbH, Leutkirch - Registergericht Ulm 725207
Bilanz
zum 31. Dezember 2023 (Offenlegungsexemplar)
AKTIVA
|
2023
EUR |
2022
TEUR |
| A.
Anlagevermögen |
18.324,00 |
23 |
| I. Sachanlagen |
18.324,00 |
23 |
| 1. Andere Anlagen,
Betriebs- u. Geschäftsausstattung |
18.324,00 |
23 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.191.698,48 |
1.698 |
| I. Vorräte |
1.250.873,61 |
863 |
| II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
594.533,87 |
560 |
| 1. davon Forderungen
gegen verbundene Unternehmen |
22.956,99 |
65 |
| III. Kassenbestand,
Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks |
346.291,00 |
275 |
| C. Nicht durch
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
8.568.387,21 |
8.852 |
| SUMME AKTIVA |
10.778.409,69 |
10.573 |
PASSIVA
|
2023
EUR |
2022
TEUR |
| I. Gezeichnetes
Kapital |
25.564,59 |
26 |
| 1. Gezeichnetes
Kapital |
25.564,59 |
26 |
| II.
Kapitalrücklage |
664.679,45 |
665 |
| III.
Gewinnrücklagen |
15.623,64 |
15 |
| 1. Andere
Gewinnrücklagen |
15.623,64 |
15 |
| IV. Verlustvortrag |
-9.558.301,16 |
-9.827 |
| V.
Jahresüberschuss |
284.046,27 |
269 |
| VI. Nicht durch
Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
8.568.387,21 |
8.852 |
| A.
Rückstellungen |
75.433,00 |
58 |
| B.
Verbindlichkeiten |
10.702.976,69 |
10.515 |
| davon mit Restlaufzeit
über 1 Jahr |
10.702.976,69 |
10.515 |
| 1. davon
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
10.637.898,89 |
10.455 |
| davon mit Restlaufzeit
über 1 Jahr |
10.637.898,89 |
10.455 |
| 2. davon
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
|
0 |
| SUMME PASSIVA |
10.778.409,69 |
10.573 |
Anhang
für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
(Offenlegungsexemplar)
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung
der ergänzenden Bestimmungen für kleine
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung
entspricht der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 HGB.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Im Interesse einer besseren Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz
und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke
ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw.
Gewinn- und
Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind,
weitestgehend im Anhang aufgeführt.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung wurde trotz des bestehenden bilanziellen
Überschuldens in Höhe von TEUR 8.568 (Vorjahr:
TEUR 8.852) weiterhin
unter der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB)
vorgenommen, da insgesamt Rangrück-
trittsvereinbarungen für Darlehensforderungen in
Höhe von TEUR 10.638 (Vorjahr: TEUR 10.464)
vorliegen.
Die Darlehensgeber sind gegenüber der SciCan GmbH
hinter sämtliche Forderungen aller gegenwärtigen
und zukünftigen anderen
Gläubiger der SciCan GmbH im Rang hinter die
Forderungen im Sinne des § 39 Abs. 1 Nr 5
Insolvenzordnung (InsO) zurückgetreten.
Durch diese Maßnahme wird die Überschuldung
beseitigt. Die Geschäftsführung ist daher der
Auffassung, dass die Voraussetzungen
zur Bewertung der Annahme der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit gegeben sind.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um plan-
mäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Ab-
schreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die
steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2
EStG angewendet. Anschaffungskosten von abnutzbaren
beweglichen Wirtschaftsgütern des
Anlagevermögens, die einer selbständi-
gen Nutzung fähig sind, werden im
Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als
Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaf-
fungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800
€ nicht übersteigen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter der Berücksichtigung von
Anschaffungsnebenkosten angesetzt.
Soweit erforderlich wurden weitere Abwertungen
vorgenommen, um die tatsächliche Verwendbarkeit zu
berücksichtigen und sowohl
die eigenen Qualitätsmaßstäbe als auch
die Anforderungen des Medizinprodukterechts zu
erfüllen (z.B. wegen Überalterung,
Beschä-
digung, Un-brauchbarkeit, Überbestand und
Unverkäuflichkeit).
Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder
niedrigeren Marktpreisen bilanziert.
Nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde bei
den Waren der beizulegende Wert retrograd ermittelt und
dann angesetzt,
wenn dieser Vergleichswert unter den Herstellungs- bzw.
Anschaffungskosten lag. Soweit also die voraussichtlichen
Verkaufspreise
abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu
einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden
entsprechende Abwer-
tungen vorgenommen. Fremdkapitalkosten wurden nicht
einbezogen.
Alle Gegenstände des Vorratsvermögens wurden,
nach dem vom Konzern einheitlich für alle
Konzernunternehmen definierten Maß-
stab bewertet. Danach sind die einzelnen
Gegenstände - mit Ausnahme von Neuprodukten - bei
einer Reichweite von bis zu 12
Monaten abschlagsfrei, bei über 12 bis 24 Monaten
mit einem Abschlag von 50 % des 12 Monate
übersteigenden Betrags und bei
einer Reichweite von über 24 Monaten mit einem
Abschlag von 100 % des 24 Monate übersteigenden
Betrags anzusetzen. Waren in
Sonderlägern, die nicht direkt für den Verkauf
bestimmt sind, werden mit Abschlägen zwischen 35 % und
50% belegt.
Soweit diese Abschläge zu einer unzutreffenden
Bewertung geführt hätten, wurde eine
Einzelbewertung der Gegenstände des Vor-
ratsvermögens vorgenommen. Dies war insbesondere
dann der Fall, wenn Handelswaren aus Gründen der
Versorgungssicherheit und
Kostendegression bewusst in größeren Mengen
bevorratet werden.
Bei den zu Nennwerten angesetzten Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren
Einzelrisiken durch Wertbe-
richtigungen berücksichtigt. Durch
Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % (Vorjahr:
1,18 %) auf die offenen Forderungen zum
Stichtag, wurde dem allgemeinen Ausfall- und
Kreditrisiko, der Skontierung bzw. der Laufzeit der
Forderungen ausreichend Rechnung
getragen.
2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen
werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
3. Sonstige Angaben
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 9 (Vorjahr: 9).
3.1 Angaben zu einem befreienden
Konzernabschluss
Oberstes Mutterunternehmen ist die in Altstätten
(SG), Schweiz ansässige Coltène/Whaledent AG.
Oberstes Mutterunternehmen,
in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen
wird, ist die an der Schweizer Börse SIX Swiss
Exchange unter dem Valo-
ren-symbol CLTN (ISIN: CH 0025343259) notierte COLTENE
Holding AG mit Sitz in Altstätten (SG), Schweiz. Die
COLTENE Hol-
ding AG erstellt als einziges Mutterunternehmen einen
Konzernabschluss für den kleinsten und
größten Kreis von Unternehmen.
Der Konzernabschluss steht über die
Internetadresse
https://global.coltene.com/investor-relations/financial-publications/annual-reports
als Download zur Verfügung.
3.2 Unterschrift der Geschäftsführung
Leutkirch im Allgäu, 17. Dezember 2024
gez. Jan Büll
gez. Markus Abderhalden
Der Jahresabschluss wurde am 20. Dezember 2024
festgestellt
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