Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Ferro Arnsberg GmbHLiquidiert
Zur Alten Ruhr 4, 59755 Arnsberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Neu seit 25.2.2005 | Liquidator |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ferro Arnsberg GmbH i.L.ArnsbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Jahresabschluss 2010 Bilanz zum 31. Dezember 2010 Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 Anhang für das Geschäftsjahr 2010 Lagebericht Bilanz zum 31. Dezember 2010 (in EUR)AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2010
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010Ferro Arnsberg GmbH i. LA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Ferro Arnsberg GmbH i.L. wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB. Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 Satz 1 HGB. Seit Beginn des Jahres 2005 befindet sich das Unternehmen in Liquidation B. Umstellung auf die Vorschriften des BilanzrechtsmodernisierungsgesetzesDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 erstellt. Die Anwendung der geänderten Vorschriften erfolgte erstmals für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2010. Bewertungsänderungen bei Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sind bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zu berücksichtigen; dies wirkte sich ausschließlich auf die mittelbaren Verpflichtungen aus. Der Aufwand daraus wurde im Geschäftsjahr vollständig im Außerordentlichen Ergebnis erfasst. Aufgrund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr des zum 1.1.2010 ermittelteten Unterschiedsbetrags vollständig zu den Pensionsrückstellungen zugeführt. Bewertungsänderung bei sonstigen Rückstellungen Gemäß den Vorschriften des BilMoG sind Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde. Latente Steuern Die neuen Bilanzierungsvorschriften des BilMoG sehen vor, die latenten Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen zu bilden. Durch diese Saldierung von aktiver und passiver Latenz ergab sich ein Aktivausweis. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Vorjahreszahlen Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. C. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Die Steuerforderungen betreffen abziehbare Umsatzsteuer aus Vorjahren und dem Berichtsjahr. Aktive latente Steuern wurden nach dem Wahlrecht des § 274 im Berichtsjahr nicht aktiviert. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) angesetzt und nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung, dass künftig grundsätzlich auf den so genannten "Erfüllungsbetrag" abzustellen ist. Hierbei sind künftige Preis- und Kostensteigerungen zwingend Bestandteil der Bewertung. Als biometrische Berechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der durch die Bewertungsumstellung entstandene Erhöhungsbetrag wurde vollständig im Berichtsjahr zugeführt. Die Pensionsrückstellung betrifft Verpflichtungen gegenüber Rentnern und ehemaligen Mitarbeitern, die nicht im Rahmen der Übertragung des operativen Geschäfts auf die Rohm & Hass Deutschland GmbH übertragen wurden. Sonstige Rückstellungen, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird. C. Angaben zu einzelnen Posten des
Jahresabschlusses
|
| Jan. - Dez. 2010 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 44.088,20 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | <44.088,20> |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 9.083,00 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | < 0,00> |
| Summe | 36.006,20 |
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen gemäß BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.
Ausserordentliches Ergebnis
Aus der Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 48 EUR, die ebenfalls im Außerordentlichen Ergebnis enthalten sind. Die einzelnen Auswirkungen aus der BilMoG-Umstellung sind unter den Grundlagen des Abschlusses der Ferro Arnsberg GmbH i.L. dargestellt. Im Vorjahr waren keine Geschäftsvorfälle im Außerordentlichen Ergebnis auszuweisen
E. Sonstige Angaben und Erläuterungen
Konzernzugehörigkeit
Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist eine 100 % Tochter der Ferro BV, Capelle Aan Den ljssel (Niederlande). Die Ferro Corporation Cleveland/Ohio, USA, bezieht den Jahresabschluss der Gesellschaft in ihren Konzernabschluss ein. Die Ferro Corporation ist ein an der New York Stock Exchange notiertes Unternehmen mit den entsprechenden Offenlegungspflichten. Der Konzernabschluss wird unter CIK (Central Index Key) 35214 bei der SEC (Securities and Exchange Commission) in New York, N.Y., USA, offen gelegt.
12. Ergebnisverwendungsvorschlag
Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Jahresverlust Ferro Arnsberg GmbH i.L von EUR 27.455,19
Wir schlagen vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 27.12.2011
Liquidator
Joachim Neu
Lagebericht Für das Geschäftsjahr 01.01.2010-31.12.2010
der Ferro GmbH i.L, Arnsberg
Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist Teil der Ferro-Gruppe mit Sitz in Cleveland, Ohio, USA
A. Geschäftsverlauf
Die Gesellschaft hat im Rahmen der Liquidation bereits im Jahr 2005 das operative Geschäft eingestellt.
1. Investitionen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft keine Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen getätigt.
2. Personal- und Sozialbereich
Die Berichtsgesellschaft hat im Berichtsjahr keine laufenden Zahlungen aus dem Bereich Personal. Im Rahmen der Altersversorgung wurden Aufwendungen in Höhe von EUR 1.995 getätigt.
B. Darstellung der Lage
1. Vermögens- und Ertragslage
Die Bilanzsumme der Ferro Arnsberg GmbH i.L in Höhe von TEUR 1.036 setzt sich ausschließlich aus Umlaufvermögen zusammen.
Die Gesellschaft bilanziert unter ihren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ein Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.000.
Die Gesellschaft ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausreichend mit Kapital ausgestattet, eine Überschuldung oder eine Zahlungsunfähigkeit liegen nicht vor.
2. Ertragslage
Die Einnahmen bestehen aus Zinserträgen aus dem o.g. Darlehen gegenüber der Gesellschafterin.
3. Jahresfehlbetrag
Die Gesellschaft erzielt im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 27.445,19
Arnsberg, 27.12.2011
Joachim Neu, Liquidator
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