Ferro Arnsberg GmbHLiquidiert

Zur Alten Ruhr 4, 59755 Arnsberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 394
Vorher
Ruhr-Pulverlack Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
17.2.1972
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Konzerneigene Anteile und Beteiligungen an Vermögenswerten, Unternehmen und Gesellschaften aller Art zu verwalten.

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Neu
seit 25.2.2005
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ferro Arnsberg GmbH i.L.

Arnsberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

Jahresabschluss 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Lagebericht

Bilanz zum 31. Dezember 2010 (in EUR)

AKTIVA

31.12.2010 31.12.2009
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.000.000,00 1.000.000,00
- Sämtlich gegen Gesellschafter--
Steuerforderung 16.431,95 14.747,95
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.016.431,95 1.014.747,95
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 20.027,90 7.577,68
Umlaufvermögen 1.036.459,85 1.022.325,63
Summe Aktiva 1.036.459,85 1.022.325,63

PASSIVA

31.12.2010 31.12.2009
Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
Bilanzgewinn 181.767,32 209.212,51
Eigenkapital 693.059,20 720.504,39
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen -Sämtlich gegen Gesellschafter- 149.924,65 170.112,89
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 0,00 2.342,74
Sonstige Rückstellungen 7.170,00 1.974,61
Pensionsrückstellungen 186.306,00 127.391,00
Summe Rückstellungen 193.476,00 131.708,35
Summe Passiva 1.036.459,85 1.022.325,63

Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2010

01.01.10 -31.12.10 01.01.09 - 31.12.09
Sonstige betriebliche Erträge 10.753,47 0,00
Rohergebnis 10.753,47 0,00
Personalaufwand
Löhne & Gehälter
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.995,00 -10.489,00
-- Davon für Alterversorgung EUR 1.995 (i. Vj. EUR 10.489,00)
Sonstige betriebliche Aufwendungen -23.371,86 -1.503,53
Betriebsergebnis -14.613,39 -11.992,53
Zinsen und ähnliche Erträge
--davon aus verbundene Unternehmen ( EUR 44.088,20 (i.Vj. EUR 44.988,78 ) 44.088,20 44.988,78
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
--davon aus verbundene Unternehmen EUR 0.00 (i.Vj. EUR 0,00) -9.083,00 0,00
Finanzergebnis 35.005,20 44.988,78
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 20.391,81 32.996,25
Außerordentliche Aufwendungen -47.837,00 0,00
Ergebnis vor Ertragsteuern -27.445,19 32.996,26
Steuern vorn Einkommen und vom Ertrag 0,00 6.763,12
Jahresüberschuss -27.445,19 39.759,37
Gewinnvortrag 209.212,51 169.453,14
Entnahme aus der Kapitalrücklage
Dividendenausschüttung 0,00 0,00
Bilanzgewinn 181.767,32 209.212,61

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2010

Ferro Arnsberg GmbH i. L

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Ferro Arnsberg GmbH i.L. wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Absatz 2 HGB.

Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 Satz 1 HGB.

Seit Beginn des Jahres 2005 befindet sich das Unternehmen in Liquidation

B. Umstellung auf die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 25. Mai 2009 erstellt.

Die Anwendung der geänderten Vorschriften erfolgte erstmals für das Geschäftsjahr 01.01.-31.12.2010.

Bewertungsänderungen bei Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sind bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zu berücksichtigen; dies wirkte sich ausschließlich auf die mittelbaren Verpflichtungen aus. Der Aufwand daraus wurde im Geschäftsjahr vollständig im Außerordentlichen Ergebnis erfasst.

Aufgrund des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurden im Geschäftsjahr des zum 1.1.2010 ermittelteten Unterschiedsbetrags vollständig zu den Pensionsrückstellungen zugeführt.

Bewertungsänderung bei sonstigen Rückstellungen

Gemäß den Vorschriften des BilMoG sind Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen zu bewerten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde.

Latente Steuern

Die neuen Bilanzierungsvorschriften des BilMoG sehen vor, die latenten Steuern auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlustvorträgen zu bilden. Durch diese Saldierung von aktiver und passiver Latenz ergab sich ein Aktivausweis. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Vorjahreszahlen

Bei der erstmaligen Aufstellung des Abschlusses nach BilMoG wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Artikels 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die Steuerforderungen betreffen abziehbare Umsatzsteuer aus Vorjahren und dem Berichtsjahr.

Aktive latente Steuern wurden nach dem Wahlrecht des § 274 im Berichtsjahr nicht aktiviert.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) angesetzt und nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung, dass künftig grundsätzlich auf den so genannten "Erfüllungsbetrag" abzustellen ist. Hierbei sind künftige Preis- und Kostensteigerungen zwingend Bestandteil der Bewertung. Als biometrische Berechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der durch die Bewertungsumstellung entstandene Erhöhungsbetrag wurde vollständig im Berichtsjahr zugeführt.

Die Pensionsrückstellung betrifft Verpflichtungen gegenüber Rentnern und ehemaligen Mitarbeitern, die nicht im Rahmen der Übertragung des operativen Geschäfts auf die Rohm & Hass Deutschland GmbH übertragen wurden.

Sonstige Rückstellungen, sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird.

C. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses
(in EUR, sofern nicht anders angegeben)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einem Darlehen von TEUR 1.000 gegen verbundene Unternehmen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit EUR 16.432 Umsatzsteuerforderungen aus den Vorjahren und Berichtsjahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit über ein Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Ferro Arnsberg GmbH i.L. hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, als Abzinsungssatz den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz zu verwenden, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sind bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen zu berücksichtigen; dies wirkte sich ausschließlich auf die mittelbaren Verpflichtungen aus. Gemäß Wahlrechts Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde im Geschäftsjahr der Komplette des zum 1.1.2010 ermittelten Unterschiedsbetrags zu den Pensionsrückstellungen TEUR 48 zugeführt. Der Aufwand daraus wurde im Geschäftsjahr vollständig im Außerordentlichen Ergebnis erfasst.

Die Rückstellungen für Pensionen basieren auf versicherungsmathematischen Gutachten der Mercer GmbH, Frankfurt am Main, wurden nach den Vorschriften des Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit rnethod) ein Zinssatz nach den Vorschriften des Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) ein Zinssatz von 5,15 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,75 % zugrunde gelegt. Die angenommene Rentensteigerung beträgt 2 %. Zudem wurden die Sterbetafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 beinhalten zurückgestellte Aufwendungen für Steuerberatung.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstige betrieblichen Erträge beinhalten mit TEUR 11 Zahlungseingänge aus bereits abgeschriebene Forderungen.

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung beinhalten Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen mit TEUR 2.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Kosten für Rechtsanwälte, Bankgebühren, und Beiträge, sie betrugen insgesamt TEUR 23 nach TEUR 2 im Vorjahr.

Zinsergebnis

Jan. - Dez. 2010
Zinsen und ähnliche Erträge 44.088,20
(davon aus verbundenen Unternehmen) <44.088,20>
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.083,00
(davon aus verbundenen Unternehmen) < 0,00>
Summe 36.006,20

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Bei den Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen gemäß BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 9.

Ausserordentliches Ergebnis

Aus der Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergaben sich Aufwendungen in Höhe von TEUR 48 EUR, die ebenfalls im Außerordentlichen Ergebnis enthalten sind. Die einzelnen Auswirkungen aus der BilMoG-Umstellung sind unter den Grundlagen des Abschlusses der Ferro Arnsberg GmbH i.L. dargestellt. Im Vorjahr waren keine Geschäftsvorfälle im Außerordentlichen Ergebnis auszuweisen

E. Sonstige Angaben und Erläuterungen

Konzernzugehörigkeit

Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist eine 100 % Tochter der Ferro BV, Capelle Aan Den ljssel (Niederlande). Die Ferro Corporation Cleveland/Ohio, USA, bezieht den Jahresabschluss der Gesellschaft in ihren Konzernabschluss ein. Die Ferro Corporation ist ein an der New York Stock Exchange notiertes Unternehmen mit den entsprechenden Offenlegungspflichten. Der Konzernabschluss wird unter CIK (Central Index Key) 35214 bei der SEC (Securities and Exchange Commission) in New York, N.Y., USA, offen gelegt.

12. Ergebnisverwendungsvorschlag

Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Jahresverlust Ferro Arnsberg GmbH i.L von EUR 27.455,19

Wir schlagen vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 27.12.2011

Liquidator

Joachim Neu

Lagebericht Für das Geschäftsjahr 01.01.2010-31.12.2010

der Ferro GmbH i.L, Arnsberg

Die Ferro Arnsberg GmbH i.L ist Teil der Ferro-Gruppe mit Sitz in Cleveland, Ohio, USA

A. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft hat im Rahmen der Liquidation bereits im Jahr 2005 das operative Geschäft eingestellt.

1. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft keine Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen getätigt.

2. Personal- und Sozialbereich

Die Berichtsgesellschaft hat im Berichtsjahr keine laufenden Zahlungen aus dem Bereich Personal. Im Rahmen der Altersversorgung wurden Aufwendungen in Höhe von EUR 1.995 getätigt.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der Ferro Arnsberg GmbH i.L in Höhe von TEUR 1.036 setzt sich ausschließlich aus Umlaufvermögen zusammen.

Die Gesellschaft bilanziert unter ihren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ein Darlehen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.000.

Die Gesellschaft ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausreichend mit Kapital ausgestattet, eine Überschuldung oder eine Zahlungsunfähigkeit liegen nicht vor.

2. Ertragslage

Die Einnahmen bestehen aus Zinserträgen aus dem o.g. Darlehen gegenüber der Gesellschafterin.

3. Jahresfehlbetrag

Die Gesellschaft erzielt im Geschäftsjahr 2010 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 27.445,19

 

Arnsberg, 27.12.2011

Joachim Neu, Liquidator

Nachrichten & Medien

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