Monitizer GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Saaek seit 6.8.2025 | Geschäftsführer |
Peter Reuther seit 10.11.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Norican Group ApS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Light Metal Casting Equipment GmbH (vormals: Auctus achtundvierzigste Beteiligungsgesellschaft mbH)Gummersbach (vormals: München)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 06.03.2015 bis zum 31.12.2015Konzernbilanz für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr 2015(vormals AUCTUS achtundvierzigste Beteiligungsgesellschaft mbH, München)Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März bis 31. Dezember 2015
Konzernanhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und KonzernabschlussstichtagDie Light Metal Casting Equipment GmbH hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kleinst-Kapitalgesellschaften einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Erstkonsolidierung des Teilkonzerns ITALPRESSE INDUSTRIE Srl wurde auf den 06. März 2015 vorgenommen. In der Zeit vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 ergaben sich keine Veränderungen des Konsolidierungskreises. Mit Datum 07. März 2015 erwarb die Light Metal Casting Equipment GmbH die Mehrheitsanteile an der ITALPRESSE INDUSTRIE Srl. Gemäß § 290 Abs. 1 HGB besteht somit ein beherrschender Einfluss des Mutterunternehmens und damit die Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts. Die Gliederung der Konzern-Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem in § 275 Abs. 2 HGB enthaltenen Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Mutterunternehmens, den 31. Dezember 2015, aufgestellt worden und wurde aufgrund der erstmaligen Aufstellung für den Zeitraum 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 aufgestellt. Somit entspricht dieser Zeitraum dem ersten Konzern-Geschäftsjahr. Die einbezogenen Teilkonzerne und deren Tochtergesellschaften haben für die Zeitraum vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 Zwischenabschlüsse aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis (einschl. Anteilsbesitz)Der Konsolidierungskreis der Light Metal Casting Equipment GmbH, Gummersbach, besteht aus folgendem Teilkonzern:
Der Konsolidierungskreis des Teilkonzerns ITALPRESSE INDUSTRIE Srl besteht aus folgenden Unternehmen:
III. Angaben zu den Konsolidierungsgrundsätzen1. Zeitpunkt der ErstkonsolidierungDie Erstkonsolidierung des Teilkonzerns und der Tochterunternehmen erfolgte auf folgende Zeitpunkte:
2. Angaben zu den KonsolidierungsmethodenBei der Kapitalkonsolidierung wurde die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 S. 2 HGB) angewandt (Vollkonsolidierung mit Minderheitenausweis). Dabei erfolgte die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Unterschiedsbeträge der Aktivseite wurden, soweit sie nicht im Rahmen der Aufdeckung von stillen Reserven einzelnen Vermögensgegenständen zugeordnet wurden, als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung wurden ergebniswirksam erfasst. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen der in den Konzernabschluss einbezogenen Konzernunternehmen. Zwischenergebnisse wurden nach § 304 HGB eliminiert. Latente Steuern wurden im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung sowie im Rahmen der Aufdeckung stiller Reserven unter Anwendung der Neubewertungsmethode entsprechend gebildet. IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Light Metal Casting Equipment GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Bei der Überleitung der einzelnen Jahresabschlüsse auf die Summenbilanz wurden im Rahmen der einheitlichen Bilanzierung und Bewertung folgende Anpassungen vorgenommen:
Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben. Die Annahme einer betrieblichen Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts von mehr als fünf Jahren ist begründet durch die Stabilität und Bestandsdauer der Branche und der langlebigen Technologie der Produkte des erworbenen Unternehmens. Die aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus den aufgedeckten stillen Reserven aus der Erstkonsolidierung zum 06. März 2015. Die Abschreibung erfolgt planmäßig über die geschätzte Nutzungsdauer. (Wir verweisen auf die weiteren Ausführungen zum Anlagevermögen auf Seite 6.) Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode auf die Nutzungsdauer. UmlaufvermögenDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Handelswaren wurden mit den gleitenden Durchschnittspreisen bzw. zu niedrigeren letzten Einstandspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt. In die Bewertung wurden neben den direkten Kosten auch die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Risiken wurde durch angemessene Abschläge Rechnung getragen. Die den Vorräten zuzuordnenden erhaltenen Anzahlungen sind auf der Passivseite ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko zu Lieferforderungen wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt. Aktive latente SteuernIm Teilkonzern ITALPRESSE INDUSTRIE Srl bestehen ebenfalls Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 31,4 % ergeben sich aktive latente Steuern von T€ 1.934 die im Wesentlichen auf Vorräte mit T€ 860, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit T€ 367, Gewährleistungsrückstellungen mit T€ 781 und Pensionsrückstellungen mit T€ -73 entfallen. Rückstellungen und VerbindlichkeitenZur Bewertung der Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Konzernbilanz verwiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristenkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz. Die Verbindlichkeiten sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder WährungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Rahmen der Zugangsbewertung mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Fremdwährungsumrechnung ausländischer TochtergesellschaftenIm Konzernabschluss erfolgt die Umrechnung der Bilanzposten von ausländischen Tochtergesellschaften in Fremdwährung nach der sogenannten modifizierten Stichtagsmethode. Das heißt, das Eigenkapital wurde mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, die übrigen Aktiva und Passiva mit dem Kurs zum Konzernabschlussstichtag und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Die bilanziellen Differenzen aus der Umrechnung wurden erfolgsneutral mit dem Eigenkapital verrechnet. Folgende Umrechnungskurse wurden zugrunde gelegt:
V. Angaben zur KonzernbilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Der Ausweis der Unterschiedsbeträge erfolgt als Geschäfts- oder Firmenwert. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren. Die aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus den aufgedeckten stillen Reserven aus der Erstkonsolidierung zum 06. März 2015 im Teilkonzern ITALPRESSE INDUSTRIE Srl. Die stillen Reserven wurden auf Unternehmensmarke und technische Anlagen verteilt und haben eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 bzw. 8 Jahren. UmlaufvermögenSämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. RückstellungenPensions- und Jubiläumsverpflichtungen werden nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der "Projected-Unit-Credit-Method" (PUC-Methode) ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zum 31.12.2015 zugrunde:
Beim Rechnungszins wurde von dem Wahlrecht gemäß Artikel 75 Abs. 7 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Altersvorsorgeverpflichtungen) wurden dementsprechend in Anwendung des § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. mit einem Rechnungszinsfuß abgezinst, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt (10-Jahres-Durchschnittszinssatz). Zuvor war nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB a. F. für Zwecke der Abzinsung solcher Rückstellungen ein Rechnungszinsfuß zwingend vorgeschrieben, der sich aus dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt (7-Jahres-Durchschnittsszinssatz). Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuerverbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus ungewissen Verbindlichkeiten gegenüber Personal (T€ 968), Verbindlichkeiten aus ausstehenden Rechnungen (T€ 1.090) und Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 2.568). VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten sowie Sicherheiten für Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Passive latente SteuernIm Teilkonzern ITALPRESSE INDUSTRIE Srl wurden auf Konsolidierungsebene passive latente Steuern in Höhe von T€ 3.725 gebildet, die unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 31,4 % auf die Aufdeckung stiller Reserven bei dem immateriellen Anlagevermögen entfallen. VI. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:
VII. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisseDie Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB setzen sich wie folgt zusammen:
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Bürgschaften schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Termingeschäfte USD/Euro zum StichtagDie Gesellschaft hatte zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte auf Dollar-Basis abgeschlossen, die der Sicherung von Grundgeschäften dienen. Die Devisentermingeschäfte bilden mit den zugrunde liegenden Grundgeschäften eine Bewertungseinheit. Den Marktveränderungen der Devisentermingeschäfte stehen entsprechende gegenläufige Marktveränderungen der Grundgeschäfte gegenüber. Die Messung der Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten erfolgte anhand der Critical Term Match-Methode. Ansprüche und Verpflichtungen aus den schwebenden Geschäften wurden saldiert. Rückstellungen für Drohverluste werden nur gebildet, soweit sich aus dem Grundgeschäft auch unter Berücksichtigung der gesicherten Kurse ein Verlust ergibt.
Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB setzen sich wie folgt zusammen:
ArbeitnehmerDie durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter teilt sich im Rumpfwirtschaftsjahr wie folgt auf:
Außerbilanzielle GeschäfteAlle Gesellschaften besitzen kein Immobilienvermögen, vielmehr sind alle Büro-, Produktions- und Lagergebäude angemietet. Ziel ist die Stärkung der Liquidität. Darüber hinaus werden die entsprechenden Verwaltungstätigkeiten auf den Leasinggeber übertragen. Risiken ergeben sich aus der geringeren Flexibilität wegen der Bindung an die Vertragslaufzeit. Geschäfte mit nahestehenden UnternehmenEs gab keine für die Beurteilung der Finanzlage wesentlichen nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen. Kosten für die AbschlussprüferAufwendungen im Geschäftsjahr für den Jahresabschlussprüfer ergeben sich wie folgt:
Organe der GesellschaftAls Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr bestellt:
Unter Bezugnahme auf § 286 (4) HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach §314 (1) Nr. 6a HGB verzichtet.
Gummersbach, den 25. April 2016 Light Metal Casting Equipment GmbH Uwe Altena Rudolf Riedel Entwicklung des Anlagevermögens im Konzern-Rumpfgeschäftsjahr 2015 (in €)
Konzernlagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015A. Grundlagen des Konzerns1. GeschäftsmodellDie Italpresse-Gruppe mit den Marken Italpresse und Gauss ist ein kompletter Anbieter für die Leichtmetallgießereien mit Anlagen und Automatisierungen für drei verschiedenen Gießverfahren: Druckguss, Kokillenguss und Niederdruckguss. Die Italpresse-Gruppe beliefert überwiegend Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, die Gussteile für PKW und LKW herstellen. 2. Ziele und StrategienDas Geschäftsjahr war auch 2015 geprägt von einem sehr unterschiedlichen Investitionsverhalten in den einzelnen Märkten Europa, Asien und Amerika. Durch den eingeschlagenen Kurs der Italpresse-Gruppe, die Präsenz in Asien und Amerika auszubauen und deren selbständige Entwicklung mit eigenen Gesellschaften zu fördern, können die Auswirkungen des typischerweise zyklischen Geschäfts ausgeglichen werden, was eine kontinuierliche Entwicklung der Italpresse-Gruppe und die Wachstumsplanung unterstützt. 3. SteuerungssystemDie interne Organisation der italienischen Teilkonzern-Muttergesellschaft Italpresse Industrie S.r.l. hat sich bewährt und wurde entsprechend den aktuellen Erfordernissen weiterentwickelt. Da die Italpresse nahezu alle wesentlichen Funktionen für die Gauss Automazione S.r.l. im Rahmen der Geschäftsbesorgung übernimmt, werden dort dieselben Prozesse zur Steuerung angewandt. In den drei Vertriebsregionen Asien, Europa und Amerika ist je ein verantwortlicher Vertriebsleiter bestellt, jeweils mit Sitz in der örtlichen Gesellschaft. Deren Aufgabe ist es, jeweils die lokale Vertriebsorganisation an die Marktbedürfnisse vor Ort anzupassen. Die ausländischen Tochtergesellschaften der Italpresse Industrie S.r.l. sind Vertriebsgesellschaften, die zusätzlich Ersatzteile und Service für die lokal installierten Maschinen anbieten. Die Produktion ist in Italien konzentriert. Durch die gute Absatzlage und den damit einhergehenden hohen Auftragsbestand ist das Produktionsvolumen in Italien erneut gestiegen. Die Kapazitäten werden auch im folgenden Jahr ausgelastet. 4. Forschung und EntwicklungUnsere Produktentwicklungen dienen dem Ziel, unsere führende technische Position zu festigen und weiter auszubauen. Dabei nutzen wir die Erfahrungen mit unseren bereits ausgelieferten Anlagen im Bereich Druckguss, Kokillenguss und Niederdruckguss. Durch Messungen vor Ort und Informationen der Gießereibetreiber optimieren wir ständig die Konstruktion und Verfahrenstechnik unserer Produkte. Im Geschäftsjahr 2015 konzentrierten sich die Entwicklungsaktivitäten im Bereich der Druckgussmaschinen auf die Überarbeitung des Produktspektrums bei den Zwei-Platten-Maschinen und die Einführung eines neuen Kontrollsystems zur Überwachung und Maschinensteuerung. Daneben wurde eine neue Steuereinheit für die Einspritzung entwickelt. In den Bereich Niederdruckguss wurden neue Anwendungen für die Produktion von Aluminiumteilen zur Marktreife gebracht. Im Bereich Kokillenguss wurde ein neues Greifsystem für Sandkerne zur Effizienzerhöhung der Anlagen sowie eine neue Entkernmaschine zur Erweiterung des Produktspektrums von Gauss entwickelt. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas Jahr 2015 war für den Maschinen- und Anlagenbau in Europa wiederum ein schwieriges Jahr. Der Auftragseingang blieb hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück und lag ungefähr auf dem Vorjahresniveau. 2. GeschäftsverlaufDie Italpresse-Gruppe konnte sich in dem Marktumfeld erneut sehr gut behaupten. Im Berichtszeitraum konnte ein Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4,6 Mio. € sowie ein Konzern-Überschuss von 3,0 Mio. € erzielt werden. 2.1 Umsatz- und AuftragsentwicklungDer Auftragseingang im Konzern lag im Berichtszeitraum bei 73,3 Mio. €. Dem Auftragseingang entsprechend entwickelte sich auch der Umsatz. Im Berichtszeitraum lag er bei 87.1 Mio. €. Der Umsatz verteilt sich mit rd. 78,5 Mio. € auf den Produktbereich Anlagenbau und mit rd. 8,6 Mio. € auf den Service- und Ersatzteilbereich. 2.2 Beschaffung und ProduktionDie bewährte Bündelung der Produktion in Italien wurde unverändert beibehalten. Neben einer qualitativ hochwertigen und kostengünstigen Fertigung wurden die Abläufe der Projektabwicklung und Produktion optimiert. Das Ergebnis sind schnellere, weniger fehleranfällige und wirtschaftlichere Prozesse. Auch im Berichtszeitraum konnten die benötigten Materialien ohne größere Probleme bezogen werden. Da recht gängige Materialien eingesetzt werden, kam es zu keinen nennenswerten Preisveränderungen oder Engpässen. Wir erwarten auch für die nächsten Jahre hier keine Anspannungen. 2.3 InvestitionenDie Investitionsausgaben in Höhe von 1.183 T€ betreffen mit 849 T€ im wesentlichen Zugänge bei den immateriellen Anlagen, mit 334 T€ Zugänge im Sachanlagevermögen für Technische Anlagen und Maschinen (T€ 51) sowie Hardware und Büroausstattung (T€ 283). Zum Stichtag gab es keine wesentlichen Verpflichtungen aus Investitionsvorhaben. 2.4 Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenQualitätsmanagementDie Italpresse Industrie S.r.l. und die Gauss Automazione S.r.l. sind ISO 9001 zertifiziert. In 2016 findet das nächste Rezertifizierungs-Audit statt. Die Unternehmen werden hierbei durch einen externen Qualitätsmanagementbeauftragten unterstützt. 3. Darstellung der LageDa der vorliegende Konzernabschluss der Light Metal Casting Equipment GmbH erstmalig zum 31.12.2015 aufgestellt wurde, erfolgt der Vergleich der Zahlen innerhalb der Vermögenslage mit den Werten der Erstkonsolidierung zum 06.03.2015. 3.1 VermögenslageDie Bilanzsumme des Light Metal Casting Equipment-Konzerns liegt zum Ende des Jahres 2015 um 5.7 Mio. € höher als zum 06.03.2015 bei 95,3 Mio. €. (06.03.2015: 89,6 Mio. €). Das Anlagevermögen reduzierte sich aufgrund von die Investitionen übersteigenden Abschreibungen um 1,6 Mio. € auf 21.0 Mio. €, die Vorräte stiegen um 2,0 Mio. € auf 24,7 Mio. €, die Forderungen erhöhten sich um 17,5 Mio. € auf 42,4 Mio. € wohingegen das Guthaben bei Kreditinstituten um 12 Mio. € auf 2,8 Mio. € fiel. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital auf Grund des Konzern-Jahresüberschusses in Höhe von 3.0 Mio. € erhöht und beträgt zum 31. Dezember 2015 17,2 Mio. € (06.03.2015: 14,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 18,0% gegenüber 15,8% zum Vorjahr. Die Rückstellungen betragen 6,4 Mio. € (06.03.2015: 5,2 Mio. €). Die Verbindlichkeiten von 67,5 Mio. € (06.03.2015: 65.7 Mio. €) wurden durch den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen (-5,2 Mio. €), dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+12,6 Mio. €) sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-5,3 Mio. €) maßgeblich beeinflusst. Die passiven latenten Steuern verringerten sich um 0,3 Mio. € auf 3,7 Mio. €. 3.2 FinanzlageDem Guthaben bei Kreditinstituten von 2,8 Mio. €. stehen Bankkredite in Höhe von 30,0 Mio. € gegenüber, sodass sich saldiert kurzfristige Netto-Verbindlichkeiten von 27,2 Mio. € ergeben. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug -5,5 Mio. €, der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -1,2 Mio. € und der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit -5,3 Mio. €, woraus sich ein gesamter Cash-Flow von -12 Mio. € ergibt. Hauptsächliches Ziel des Finanzmanagements ist die jederzeitige Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Konzerns. 3.3 ErtragslageIm Berichtszeitraum konnte ein Umsatz von 87,1 Mio. € erreicht werden. Der Rohertrag lag bei 24,0 Mio. €. Letztlich schloss der Berichtszeitraum mit einem Konzernergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4,6 Mio. € sowie einem Konzern-Jahresüberschuss von 3,0 Mio. € ab. 3.4 Personal- und SozialbereichDer Personalbestand zum Stichtag 31. Dezember 2015 betrug 234. 4. GesamtaussageZusammengefasst beurteilt die Geschäftsführung der Gesellschaft den Verlauf des Geschäftsjahres für den Konzern als insgesamt zufriedenstellend. Die prognostizierte planmäßige Tilgung der Bankkredite ist erfolgt. C. Prognose sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung1. Prognosebericht und Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungFür 2016 rechnen wir damit, dass der Umsatz weiter leicht gesteigert werden kann. Aufgrund höherer Margen und besserer Kapazitätsauslastung wird das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ebenfalls leicht höher ausfallen. Durch die verbesserte Umsatz- und Ergebnissituation sowie ein aktives Working-Capital-Management werden auch ausreichende Cashflows erzielt, um die Bankkredite weiterhin planmäßig zu tilgen. Allerdings bestehen auf Grund der instabilen Finanzmärkte auch Risiken, dass das Wirtschaftswachstum weltweit geringer als prognostiziert ausfällt und somit die Kunden ihre Investitionsprojekte verschieben bzw. verwerfen. 2. Chancen- und RisikoberichtDie Italpresse-Gruppe beliefert überwiegend Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, die Gussteile für PKW und LKW herstellen. Hieraus leitet sich eine starke Abhängigkeit von der Investitionstätigkeit dieser Industrien ab. Die Produkte der Italpresse-Gruppe sind für die Aluminiumindustrie ausgelegt und entwickelt. Mit unseren Anlagen können Metalle mit ähnlichen Schmelztemperaturen und Dichte verarbeitet werden. Daher sind unsere Möglichkeiten neue Kundengruppen und Anwendungen zu finden, um die Risiken, die sich aus Schwankungen der Branchenkonjunktur ergeben, zu streuen und damit besser beherrschbar zu machen, begrenzt. Durch das Wachstum in den asiatischen und amerikanischen Märkten wird die regionale Basis der Geschäftstätigkeit erweitert und die Abhängigkeit von der europäischen Branchenkonjunktur zunehmend vermindert. Diese Entwicklung wird sich in den Folgejahren fortsetzen und damit den Italpresse-Konzern weiter positiv beeinflussen. Weiterhin unterliegt die Italpresse-Gruppe den allgemeinen Konjunkturrisiken, die auch von der Geldpolitik der jeweiligen Märkte abhängen. 3. Wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresIn China blieb der Umsatz noch unter den Erwartungen. Im Laufe des Geschäftsjahres wurde die Organisation unter neue Leitung gestellt und es zeichnen sich erste Erfolge der überarbeiteten Vertriebs- und Servicestrategie ab, sodass mit steigenden Auftragseingängen gerechnet wird. Ziel des Konzerns ist es, die Erschließung der asiatischen und amerikanischen Märkte fortzusetzen und die Marktanteile in diesen Teilen deutlich zu steigern. Mit der damit verbundenen Umsatzsteigerung und der verbesserten Kostenstruktur soll das profitable Wachstum fortgesetzt und das Unternehmen weiter gestärkt werden. Die Fachmesse GIFA 2015 in Düsseldorf bot eine sehr gute Gelegenheit für die gesamte Italpresse-Gruppe, das Angebotsspektrum darzubieten. Die Resonanz unserer Kunden und Interessenten aus aller Welt war überwiegend positiv. Das zeigt auch, dass die Technologien von Italpresse und Gauss inzwischen weltweit nachgefragt werden. Im Bereich PR wurden die Aktivitäten deutlich erhöht. Neben dem Redesign der Logos der beiden Marken wurde der Internetauftritt komplett überarbeitet. Daneben wurde die ALUTECH PARTNERSHIP unter Führung der Italpresse Industrie S.r.l. ins Leben gerufen, der auch die Gauss Automazione S.r.l. angehört. Ziel dieses Zusammenschlusses von Unternehmen, die unterschiedliche Komponenten für die Gießereiindustrie herstellen, ist es zusammen den Kunden Lösungen für ihre Produktion anzubieten, die die Effizienz und Profitabilität nachhaltig steigern. D. NachtragsberichtDie positive Geschäftsentwicklung aus 2015 wird auch für 2016 erwartet. Wir beobachten weiter eine rege Anfragetätigkeit. Der für 2016 geplante Umsatz ist damit per Ende März 2016 auf Grund der langen Durchlaufzeiten nahezu vollständig durch den vorhandenen Auftragsbestand sowie die stabilen Ersatzteil- und Serviceumsätze abgesichert, so dass sich die Italpresse-Gruppe unverändert positiv entwickeln wird. Die Konzernumsätze bis Ende März 2016 betragen 12,0 Mio. €. Andere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Gummersbach, 25. April 2016 Die Geschäftsführung Konzern-Kapitalflussrechnung für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 nach DRS 21 (indirekte Methode)
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015
Der zum Stichtag ausschüttbare Betrag beläuft sich auf T€ 2.601. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der Light Metal Casting Equipment GmbH (vormals: AUCTUS achtundvierzigste Beteiligungsgesellschaft mbH), Gummersbach (vormals: München), aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzern-Kapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel- und den Konzernlagebericht für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Light Metal Casting Equipment GmbH (vormals: AUCTUS achtundvierzigste Beteiligungsgesellschaft mbH), Gummersbach (vormals: München), für das Konzern-Rumpfgeschäftsjahr vom 06. März 2015 bis 31. Dezember 2015 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 12. Mai 2016 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Robert Binder, Wirtschaftsprüfer Frank Schmitt, Wirtschaftsprüfer |
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