IT Vision Technology GmbH

Am Schlossberg 6, 71229 Leonberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 21862
Eingetragen
28.3.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Das Unternehmen nutzt und entwickelt Technologien im Bereich IT, welches es in folgenden Geschäftsbereichen seinen Kunden zur Verfügung stellt: IT-Consulting, IT-Solutions, IT-Sicherheit, IT-Infrastruktur, IT-Multimedia & Entertainment.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Kreuzer
seit 22.9.2005
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
69.96%
30.04%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jochen Klipfel
Karlsruhe, Rosengarten 11
29.150 €
69.96%
Patrick Kreuzer
Esslingen a N., Tobias-Mayer-Straße 4/1
12.500 €
30.04%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IT Vision Technology GmbH

Leonberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz (HGB) 2022

IT Vision Technology GmbH

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.186.375,86 € 4.133.992,07 €
II. Sachanlagen 2.047.822,36 € 2.116.299,94 €
III. Finanzanlagen 878.508,30 € 659.058,02 €
7.112.706,52 € 6.909.350,03 €
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 898.341,00 € 224.943,54 €
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.045.687,57 € 10.127.189,29 €
III. Kassenbestand. Guthaben b. Kreditinstituten. Postgiro 198.550,10 € 221.748,26 €
11.142.578,67 € 10.573.881,09 €
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.782,74 € 26.394,40 €
Summe Aktiva 18.317.067,93 € 17.509.625,52 €

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Kapital 41.650,00 € 41.650,00 €
II. Rücklage - € - €
III. Gewinn- und Verlustvortrag 3.465.802,35 € 3.432.895,89 €
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 157.253,89 € 32.906,46 €
3.664.706,24 € 3.507.452,35 €
B. Rückstellungen 154.925,68 € 169.871,11 €
C. Verbindlichkeiten 13.699.635,08 € 13.000.490,77 €
D. Rechnungsabgrenzungsposten 149.362,28 € 116.695,46 €
E. Passive latente Steuern 648.438,65 € 715.115,83 €
Summe Passiva 18.317.067,93 € 17.509.625,52 €

Gewinn- und Verlustrechnung (HGB) 2022

IT Vision Technology GmbH

31.12.2022 31.12.2021
1. Rohergebnis 5.253.209,71 € 4.800.798,67 €
2. Personalaufwand -1.809.592,09 € -1.835.487,45 €
a) Löhne und Gehälter -1.523.545,68 € -1.553.500,88 €
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, -286.046,41 € -281.986,57 €
davon für Altersversorgung -33.305,52 € -33.354,52 €
3. Abschreibungen -950.347,83 € -828.654,95 €
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -950.347,83 € -828.654,95 €
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 € 0,00 €
4. sonstige betriebl. Aufwendungen -2.280.078,23 € -1.885.567,88 €
5. Erträge aus anderen Wertpapieren u. Ausleihungen 0,00 € 0,00 €
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 123.431,68 € 118.434,42 €
davon aus verbundenen Unternehmen 54.845,57 € 61.156,91 €
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -232.020,08 € -164.472,48 €
davon aus verbundenen Unternehmen -52.313,87 € -33.669,56 €
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 66.633,00 € -161.079,07 €
9. Ergebnis nach Steuern 171.236,16 € 43.971,26 €
10. sonstige Steuern -13.982,27 € -11.064,80 €
11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 157.253,89 € 32.906,46 €

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gemäß §§ 238 ff. HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss erfüllt die Voraussetzungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Bilanzierungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt.

Immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Weiterhin wurde die Sonderabschreibung nach § 7h EstG im Geschäftsjahr 2022 für ein Gebäudeteil in Anspruch genommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Die Position Vorräte beinhaltet erbrachte, noch nicht abgerechnete Leistungen. Diese gehören zum normalen Projektgeschäft der Gesellschaft und werden hier im Sinne der periodengerechten Gewinnermittlung aktiviert.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Die Gliederung der Konten erfolgte im Geschäftsjahr 2022 nach dem Kontenrahmen SKR04 nach dem Abschlussgliederungsprinzip und wurde durch unternehmensspezifische Konten ergänzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Finanzanlagen

Die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB ergeben sich lt. Aufstellung:

Gesellschaft Sitz Register Höhe des Anteils Höhe des Anteils
in % in EUR
ITVT Business Solutions Nord GmbH Leonberg HRB739588 100,00 125.000,00
ITVT Business Solutions Süd GmbH Leonberg HRB737997 100,00 25.000,00
ITVT Business Solutions Köln GmbH Leonberg HRB754736 100,00 25.000,00
Facilitymanagement 365 und Bau GmbH Leonberg HRB754957 100,00 2.500,00
vormals: ITVT Business Solutions
Nürnberg UG (haftungsbeschränkt) ITVT Energy Solutions UG (haftungsbeschränkt) Leonberg HRB754691 100,00 2.500,00
ITVT Lauda-Königshofen GmbH Leonberg HRB728108 100,00 50.000,00
ITVT Niederbrombach GmbH Leonberg HRB733399 100,00 25.000,00
ITVT Börfink GmbH Leonberg HRB733364 100,00 25.000,00
ITVT Business Solutions Leipzig GmbH Leonberg HRB749345 100,00 25.000,00
ITVT Carrier UG (haftungsbeschränkt) Leonberg HRB749539 100,00 1.000,00
ITVT Consulting GmbH Leonberg HRB761918 100,00 25.000,00
ITVT Smart Solutions GmbH Leonberg HRB760375 100,00 52.500,00
ITVT Netherlands B. V. Amsterdam, NL KVK64708136 100,00 10.000,00
ITVT Schweiz AG Kanton Aarau, CH CHE-368.701.301 100,00 46.032,49
ITVT Philippines Inc. Manila, PH 2021080021490-29 100,00 11.200,22
ITVT Software Solution Inc. Florida, US P13000045450 100,00 75,31
oho360 GmbH Leonberg HRB771930 25,00 6.250,00
Predictive Financing GmbH Freiburg im Breisgau HRB717935 24,70 8.199,00

Das Eigenkapital aller Gesellschaften an denen die IT Vision Technology GmbH beteiligt ist beträgt in Summe 2.722.508,97 EUR (Vj. 2.653.753,52 EUR).

Das Jahresergebnis für alle diese Gesellschaften beträgt in Summe -107.450,81 EUR (Vj. -219.953,13 EUR).

In den Finanzanlagen sind keine Geschäftsführerdarlehen enthalten. Die gewährten Darlehen werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen abgebildet.

2. Vorräte

Die Position Vorräte beinhaltet erbrachte, noch nicht abgerechnete Leistungen i. H. v. 898.341,00EUR (Vj. 224.728,09 EUR). Diese gehören zum normalen Projektgeschäft der IT Vision Technology GmbH und werden hier im Sinne der periodengerechten Gewinnermittlung aktiviert.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Salden aus Lieferung und Leistung i. H. v. 4.606.597,90EUR (Vj. 4.655.873,10 EUR) enthalten.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen belaufen sich für 2022 auf 2.901.345,21 EUR (Vj. 2.428.551,69 EUR).

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen ggü. dem Finanzamt enthalten.

4. Verbindlichkeiten und -spiegel

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2022 (2021) wie folgt zusammen:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. 6.493.026,52 EUR (Vj. 6.005.222,13 EUR) durch Abtretungen und Grundschulden besichert.

In den Verbindlichkeiten sind 88.518,76 EUR (Vj. 58.999,33 EUR) aus Steuern und 5.726,18 EUR (Vj. -80,85 EUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Weiterhin werden hier auch die Geschäftsführer-/ Gesellschafterdarlehen i. H. v. 518.600,47EUR (Vj. 492.488,77 EUR) ausgewiesen. Diese haben eine unbestimmte Laufzeit und sind auf erste Anforderung zurückzuzahlen. Der Zinssatz beträgt 3 % über dem Basiszinssatz.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Gesamt davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.493.027 € 3.069.916 € 2.181.505 € 1.241.606 €

5. Latente Steuern

Gemäß § 274 HBG haben wir für den zeitlichen Unterschied zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden latente Steuern ermittelt. Insgesamt ergibt sich eine Steuerbelastung, die wir in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen haben. Wir haben dabei vom Wahlrecht Gebrauch gemacht und auch die aktiven latenten Steuern auf Basis der Verlustvorträge berechnet und berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine passive latente Steuer in Höhe von 1.247.840,64 EUR sowie eine aktive latente Steuer in Höhe von 599.401,99 EUR. Den entsprechenden Saldo in Höhe von 648.438,65 EUR haben wir als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung:

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Personalaufwand

Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich 27 Mitarbeiter (Vj. 30 Mitarbeiter) in der IT Vision Technology GmbH beschäftigt, die Personalkosten setzten sich aus SV Beiträgen und Gehältern zusammen.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer entfällt nach HGB § 286.

V. SONSTIGE ANGABEN

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der IT Vision Technology GmbH waren/ sind:

Herr Jochen Klipfel, seit 28.03.2001

Herr Patrick Kreuzer, seit 28.03.2001

Gesamtbezüge der aktiven Organmitglieder

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer entfällt nach HGB § 286.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Ergebnisverwendung

Die Ergebnisse der Einzelabschlüsse werden in den Gewinn-/ Verlustvortrag übernommen und vorgetragen.

Die Gesellschafterversammlung hat am 17.12.2024 der Ergebnisverwendung zugestimmt.

 

gez. Jochen Klipfel, Geschäftsführer

gez. Patrick Kreuzer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
01.01.22 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.493.976,43 € 905.568,31 € - 5.000,00 € - € 7.394.544,74 €
EDV-Software selbst geschaffene immat. WG 6.067.103,73 € 905.568,31 € - 5.000,00 € 426.872,70 € 7.394.544,74 €
Immaterielle VermG in Entwicklung 426.872,70 € - € - € -426.872,70 € - €
2. Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte 16.665,46 € - € - 1.798,00 € - € 14.867,46 €
EDV-Software 16.665,46 € - € - 1.798,00 € - € 14.867,46 €
6.510.641,89 € 905.568,31 € - 6.798,00 € -€ 7.409.412,20 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte 3.461.091,35 € - € - € - € 3.461.091,35 €
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.049,39 € 28.685,73 € - 38.246,28 € - € 136.488,84 €
3.607.140,74 € 28.685,73 € - 38.246,28 € - € 3.597.580,19 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 657.058,02 € 219.450,28 € - € - € 876.508,30 €
2. sonstige Ausleihungen 2.000,00 € - € - € - € 2.000,00 €
659.058,02 € 219.450,28 € - € - € 878.508,30 €
10.776.840,65 € 1.153.704,32 € - 45.044,28 € - € 11.885.500,69 €
Abschreibungen
01.01.22 Zugänge Abgänge 31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte - 2.365.021,02 € - 850.648,98 € 5.000,00 € - 3.210.670,00 €
EDV-Software selbst geschaffene immat. WG - 2.365.021,02 € - 850.648,98 € 5.000,00 € - 3.210.670,00 €
Immaterielle VermG in Entwicklung - € - € -€ - €
2. Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte - 11.628,80 € - 2.535,54 € 1.798,00 € - 12.366,34 €
EDV-Software - 11.628,80 € - 2.535,54 € 1.798,00 € - 12.366,34 €
- 2.376.649,82 € - 853.184,52 € 6.798,00 € - 3.223.036,34 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte 1.366.892,42 € 74.874,60 € - € - 1.441.767,02 €
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - 123.948,38 € - 22.288,71 € 38.246,28 € - 107.990,81
- 1.490.840,80 € - 97.163,31 € 38.246,28 € - 1.549.757,83 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen - € - € - € - €
2. sonstige Ausleihungen - € - € - € - €
- € - € - € - €
- 3.867.490,62 € - 950.347,83 € 45.044,28 € - 4.772.794,17 €
Restbuchwerte
01.01.22 31.12.22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.128.955,41 € 4.183.874,74 €
EDV-Software selbst geschaffene immat. WG 3.702.082,71 € 4.183.874,74 €
Immaterielle VermG in Entwicklung 426.872,70 € -€
2. Konzessionen, Lizenzen und ähnliche Rechte 5.036,66 € 2.501,12 €
EDV-Software 5.036,66 € 2.501,12 €
4.133.992,07 € 4.186.375,86 €
II. Sachanlagen ]
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte 2.094.198,93 € 2.019.324,33 €
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.101,01 € 28.498,03 €
2.116.299,94 € 2.047.822,36 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 657.058,02 € 876.508,30 €
2. sonstige Ausleihungen 2.000,00 € 2.000,00 €
659.058,02 € 878.508,30 €
6.909.350,03 € 7.112.706,52 €

Unternehmenslagebericht

1.1 Geschäftstätigkeit

IT Vision Technology GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet und agiert als IT-Dienstleister mit Schwerpunkt auf der Implementierung und Beratung im Bereich Microsoft Dynamics 365. Zu den Kernleistungen zählen ERP-Lösungen, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), sowie Business-Intelligence-Dienste. ITVT betreut Kunden in Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Indien, den Philippinen und den USA.

Heute sind rund 32 Mitarbeiter für die Muttergesellschaft tätig.

ITVT Group ist in verschiedene Gesellschaften untergliedert, die jeweils eigene Dienstleistungen erbringen. Eine tragende Rolle spielen dabei die Rechenzentrums- bzw. Cloud-Leistungen. IT Vision Technology GmbH verfügt daneben über verschiedene Partner und Subunternehmer, mit denen IT Vision Technology GmbH regelmäßig zusammenarbeitet.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Zeitraum von 2020 bis 2022 investierte die ITVT Gruppe verstärkt in Forschung und Entwicklung. Dies erfolgt in den Tochtergesellschaften. Zudem wurde die Plattform Stadtwerk365 weiterentwickelt, um Kunden effizientere Arbeitsabläufe zu ermöglichen. In das Standardprodukt Stadtwerk365 wurde im Berichtsjahr 0,68 Mio. EUR investiert. Darüber hinaus wurden zwei weitere Produktentwicklungen in 2022 abgeschlossen.

1.3. Wirtschaftsbericht

1.3.1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft war 2022 von geopolitischen Unsicherheiten und wirtschaftlichen Herausforderungen wie steigenden Energiepreisen und anhaltenden Lieferkettenproblemen geprägt. Dennoch verzeichnete die IT-Branche ein moderates Wachstum, da Unternehmen verstärkt in digitale Transformation und Cloud-Technologien investierten.

1.3.2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2022 war für ITVT durch signifikantes Wachstum in den Bereichen ERP- und CRM-Lösungen gekennzeichnet. Der Umsatz steigerte sich um 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Erweiterung des Kundenportfolios und die steigende Nachfrage nach Microsoft Dynamics 365 waren hierbei entscheidend.

1.3.3. VFE-Lage

1.3.3.1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Profitabilität weiter gesteigert und die finanzielle Stabilität ausgebaut werden. Dabei sind insbesondere folgende Entwicklungen hervorzuheben:

Nachhaltige Steigerung des Rohertrags: Der Rohertrag erhöhte sich um 452,4 T€ auf 5,25 Mio. €, womit das Unternehmen weiterhin eine stabile operative Leistung erzielt. Die Rohertragsmarge bleibt mit 24,2 % auf einem starken Niveau.

Robuste betriebliche Ertragskraft: Das EBITDA stieg im Berichtsjahr um 80,9 T€ auf 1,15 Mio. €. Dies zeigt, dass trotz anhaltender externer Herausforderungen ein positiver Ergebnistrend gesichert werden konnte.

Der Jahresüberschuss wurde mit 157,3 T€ gegenüber dem Vorjahr mehr als vervierfacht mit 124,3 T€. Dies unterstreicht eine nachhaltige Ergebnisverbesserung und die erfolgreiche Steuerung von Kosten und Erträgen.

1.3.3.2. Finanzlage

Die Liquidität war zu jeder Zeit gesichert. Zusätzliche Investitionen in "Shared Services" in den Philippinen und den Standort in der Schweiz wurden durch operative Cashflows gedeckt. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert und bleibt weiterhin auf hohem Niveau. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

1.3.3.3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen stieg um 807,4 T€ auf 18,32 Mio. €. Der Zuwachs resultiert hauptsächlich aus einer Erhöhung des kurzfristigen Vermögens, insbesondere durch den deutlichen Anstieg der Vorräte um 673,4 T€.

Das Anlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 203,4 T€, wobei ein Rückgang der Sachanlagen um -68,5 T€ durch einen Anstieg der immateriellen Vermögensgegenstände mit 52,4 T€ und Finanzanlagen mit 219,5 T€ ausgeglichen wurde. Dies deutet auf eine verstärkte Investition in langfristige Wertschöpfungspotenziale hin.

Das Eigenkapital stieg um 157,3 T€ auf 3,66 Mio. €, die Eigenkapitalquote bleibt jedoch stabil bei 20,0 %. Gleichzeitig erhöhten sich die Verbindlichkeiten moderat um 650,2 T€, insbesondere gegenüber verbundenen Unternehmen mit 1,14 Mio. €, während sonstige Verbindlichkeiten zurückgingen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände blieben nahezu konstant bei 10,1 Mio. €, während die liquiden Mittel um -23,2 T€ auf 198,6 T€ sanken. Die insgesamt stärkere Bindung von Kapital im Umlaufvermögen hat Auswirkungen auf die kurzfristige Liquiditätssteuerung.

1.3.4. nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Mitarbeiterzufriedenheit (Service): 4,8 von 5 Punkten

Kundenzufriedenheit (Service): 4,5 von 5 Punkten

Umwelt: Reduktion des Energieverbrauchs um 8 % durch neue Lösungen zur Effizienzsteigerung.

1.3.5. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt von soliden Fortschritten in wichtigen Geschäftsbereichen und einem moderaten Umsatzwachstum von 10 %. Trotz Herausforderungen wie einer niedrigen EBIT-Marge hat das Unternehmen durch Investitionen in Infrastruktur und die Erweiterung seiner globalen Präsenz wichtige Weichen für zukünftiges Wachstum gestellt. Die strategischen Ziele konnten in Teilen erreicht werden, wobei Verbesserungspotenziale insbesondere im Bereich der operativen Effizienz und Risikominderung erkannt wurden. ITVT ist weiterhin gut positioniert, um die digitale Transformation seiner Kunden zu unterstützen und die Marktposition durch innovative Lösungen zu stärken.

1.4. Risikobericht

Nach Einschätzung der Geschäftsführung liegen bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht vor.

Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Ertragslage ergeben sich in unseren "Leuchtturmprojekten" und werden permanent bewertet und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen. In regelmäßigen Geschäftsführungssitzungen werden die aktuelle Geschäftsentwicklung im Vergleich zu Budgets analysiert und Maßnahmenpläne zur Zielerreichung entwickelt. Bestehende Risiken zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind im Jahresabschluss erfasst und kommentiert.

Die Hauptrisiken sind die

Abhängigkeit von und Bindung an Microsoft als Hauptpartner

Mögliche Verzögerungen bei Projekten aufgrund globaler Lieferkettenprobleme

Währungsrisiken durch internationale Geschäftstätigkeit

Maßnahmen zur Risikominimierung

Im Jahr 2022 wurden strengere Projektcontrolling-Maßnahmen eingeführt, um potenzielle Verzögerungen zu minimieren. Zudem wurde das Forderungsmanagement verbessert, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Ausfallrisiken bei Forderungen sollen durch Versicherungen abgedeckt werden; diese Maßnahme wird jedoch erst im Jahr 2025 eingeführt.

1.5. Chancenbericht

Steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen und Automatisierung, insbesondere in den Bereichen KI-gestützte ERP-Systeme, Cloud-Lösungen und Prozessautomatisierung. Besonders starkes Wachstum wird in Branchen wie Fertigung, Einzelhandel und Energiewirtschaft erwartet.

Ausbau der globalen Präsenz, insbesondere in der Asia Pacific-Region (APAC).

Erweiterung des Serviceportfolios mit KI-gestützten Lösungen.

Die Konsolidierung des europäischen Marktes in unserem Segment und die fortschreitende Akzeptanz von Microsoft Dynamics 365 CRM und ERP sowie der darauf aufbauenden ITVT Lösungen eröffnet neue Märkte im In- und Ausland. Der weitere Ausbau des Know-Hows in Bereich Contact Center, Machine Learning, künstliche Intelligenz (Al) und virtuelle Agenten ermöglicht neue Zielgruppen und eine tiefere Fertigungstiefe für die bestehenden Lösungen.

Im Bereich Industry konnten wichtige Kundenpartnerschaften mit DAX Konzernen geschlossen bzw. erweitert werden, die das Wachstum in diesem Bereich sichern.

Der Wandel in der Energiewirtschaft mit den dazu kommenden Herausforderungen für Unternehmen in der Branche bestätigt die Position und Ausrichtung der IT Vision Technology GmbH als durchgängiger Lösungsanbieter in diesem Segment. Die Bedürfnisse der Branche entwickeln sich wie prognostiziert und in der IT Vision Technology GmbH Wachstumsstrategie zu Grunde gelegt.

1.6. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen nicht vor.

1.7. Prognosebericht

Die konsequente Weiterführung der Strategie der IT Vision Technology GmbH und der Ausbau der Geschäftstätigkeit im europäischen Umfeld lässt für 2023 auf eine stabile Umsatzlage (Umsatz zwischen 18,9 Mio. EUR und 19,1 Mio. EUR) und eine verbesserte Ergebnislage zwischen 300 TEUR und 500 TEUR (ohne Berücksichtigung der Forschungszulage) schließen.

Ab 2025 lässt die Planung eine stabile Umsatz- und Ertragslage erwarten.

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterung nach §326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IT Vision Technology GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IT Vision Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IT Vision Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, 20. März 2025

M ● K ● S MAUDRICH GMBH & CO. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Maudrich, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 20.03.2025 von den Gesellschaftern festgestellt.

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