Universal Transport Spedition GmbH

Borchener Straße 334, 33106 Paderborn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 14734
Vorher
DTL Transport & Logistik GmbHSTE Spezialtransporte Thüringen GmbHSTE Universal Transport GmbH
Eingetragen
9.11.2005
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Durchführung und Erbringung von Transport- und Logistikdienstleistungen, insbesondere im Bereich Spezialtransporte sowie Handel mit gebrauchten Fahrzeugen und Anhängern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Hoffmann
seit 10.4.2025
Prokura
Michael Gruber
seit 10.4.2025
Geschäftsführer
Eva Maria Grone
seit 5.10.2020
Prokura
Frank Nissen-Schütt
seit 5.10.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
GRUBER Logistics S.p.A.ITA
100.00%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Germany
64.000 €
64.00%

Beteiligungen

NameAnteil
SW Gotha GmbHAufgelöst
95.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Universal Transport Spedition GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf

Die Universal Transport Spedition GmbH mit ihren Niederlassungen in Gotha, Bendorf und Aurich, führt Schwer- und Spezialtransporte der unterschiedlichsten Größenordnungen durch und gilt als kompetenter Partner für Kunden aus den Bereichen Windkraft, Militär, Bau und Industrie, die hochwertige Industriegüter mit Übermaßen herstellen.

Die Umsatzerlöse sind insgesamt von € 18,4 Mio. im Jahr 2022 auf 16,9 Mio € im Jahr 2023 etwas zurückgegangen. In nachfolgender Aufstellung ist ersichtlich, wie sich diese Umsätze auf die verschiedenen Geschäftsfelder zuordnen lassen.

Kundengruppe Anteile am Gesamtumsatz 2023 Anteile am Gesamtumsatz 2022
Windkraft 28,00% 17,70%
Bauwirtschaft 15,00% 17,90%
Industrie 9,00% 5,40%
Service 10,20% 9,60%
Großfahrzeuge 37,80% 49,40%
Gesamtergebnis 100% 100%

Bedingt durch den Zuwachs im Windkraftbereich und zusätzliche Projekte im 4. Quartal im Militärbereich, konnte der Wegfall des Rahmenvertrages Militärgeschäft zum Vorjahr weitestgehend kompensiert werden.

Insgesamt war die Auftragslage in den anderen Segmenten zum Ende des Jahres 2023 eher rückläufig.

Der eigene Fuhrpark konnte durch den Einsatz speziell in den Bereichen Windkraft und Militär konstant gehalten werden. Ebenfalls wirkte sich der branchen- und niederlassungsübergreifende Einsatz in der großen Gruppe Gruber Logistics positiv aus.

Der Personalaufwand (weniger Fahrpersonal) ist im Geschäftsjahr 2023 erneut leicht gesunken um € 0,055 Mio. auf € 2,3 Mio. gesunken trotz Lohnanpassung und beträgt damit 23,8 % vom Umsatz. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine weiter konjunkturbedingte rückläufige Auftragslage, wobei die Umsätze, durch die inflationsbedingten Preisanpassungen und Weiterberechnung der Mautsteuer, zumindest tlw. kompensiert werden können.

Die Fuhrparkkosten sind im Jahr 2023 im Verhältnis zum Vorjahr um ca. 1,1 Mio. € auf 2,48 Mio € gesunken, überwiegend durch Reduzierung bzw. Anpassung der Fuhrparkgröße auf die zu erwartende Auftragslage.

Der Aufwand für bezogene Leistungen ist von € 9,6 Mio. im Jahr 2022 auf ca. € 8,0 Mio. in 2023 ebenfalls analog zum geringeren Gesamtumsatz gesunken.

Das Gesamtanlagevermögen ist um € 0,42 Mio. gesunken und beträgt € 3,62 Mio. Die Anlagenintensität liegt somit bei 37,9 % (Vorjahr 62,5 %).

Die Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr 2023 von € 3,75 Mio. auf € 5,89 Mio. gestiegen. Während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um € 0,46 Mio. verringerten und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sich um € 0,28 Mio. verringerten, stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um € 2,70 Mio. und die sonstigen Verbindlichkeiten um € 0,17 Mio.

Unternehmenslage

Die Vermögenslage des Unternehmens stellt sich wie folgt dar:

Das Anlagevermögen bindet 37,9 % (Vorjahr: 62,5 %) der Mittel. Davon entfallen € 3,59 Mio. auf Sachanlagen.

Das Umlaufvermögen verwendet die verbleibenden 62,1 % der Bilanzsumme. Hiervon entfällt mit € 1,29 Mio. der Großteil auf Forderungen gegenüber Kunden (13,5% / Vorjahr 34,2 %). Der Rest verteilt sich hauptsächlich auf Übrige Forderungen/Rechnungsabgrenzung (€ 0,138 Mio.) und Vorräte (€ 0,108 Mio.).

Das Eigenkapital der Universal Transport Spedition GmbH stieg zum Ende des Geschäftsjahres 2022 von € 2,34 Mio. auf € 3,12 Mio. und macht somit 32,6 % der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten stiegen von € 3,75 Mio. auf € 5,97 Mio.

Das Betriebsergebnis stieg von T€ 982 im Jahr 2022 auf T€ 1.176 im Jahr 2023. Im Verhältnis zur Betriebsleistung hat sich das Betriebsergebnis auf 6,5 % verbessert.

Das Ergebnis vor Steuern verbessert sich von T€ 929 im Vorjahr um T€ 171 auf T€ 1.100 im Berichtsjahr 2023.

Nach Abzug der Steuern in Höhe von T€ 308 verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 768 (Vorjahr T€ 661).

Risikobericht:

Die Logistikbranche ist eng verknüpft mit der Wirtschaftsentwicklung. Politische Gefahren wie die anhaltende Russland-Ukraine-Krise, die bedenkliche Entwicklung im Nahen Osten und auch Anstieg der Inflationsrate haben sich zum Teil negativ auf die globale Wirtschaft ausgewirkt. Die steigenden Energie- und Rohstoffpreise und die politisch erzwungenen Kostensteigerungen im Personalbereich könnten bei einer Wirtschaftsflaute existenzbedrohende Auswirkungen zeigen.

Immer noch ist der Fachkräftemangel und gerade in unserer Branche der immer mehr zu Tage tretende Berufskraftfahrermangel für die Wettbewerbsfähigkeit eine große Herausforderung. Wie bereits im letzten Jahr, wird die Suche nach qualifiziertem Personal mittlerweile von allen Marktteilnehmern intensiviert und führt unweigerlich zu höheren Lohnkosten in diesem Bereich und zu gleichzeitigem Qualitätsverlust an Arbeitsleistungen.

Es ist zwar zu erwarten, dass die extreme Erhöhung der LKW Mautsteuer um rund 85% ab 01.12.2023 zum größten Teil durch Preisanpassungen in 2024 kompensiert werden kann, sollte sich jedoch der Trend einer Konjunkturschwächung weiter fortsetzen, so wird es unweigerlich zu wieder fallenden Preisen auf dem Transportmarkt kommen.

Weiterhin ist aufgrund der anhaltenden Spannungen im Russland / Ukrainekrieg und im Nahen Osten ein Ende der Kostenspirale nicht in Sicht, lediglich der Dieselpreis hat sich etwas stabilisiert. Insgesamt kann man zumindest diesem Risiko mit Dieselgleitklauseln in Angeboten und Frachtverträgen begegnen.

Letztlich muss man auch immer wieder auf das gestiegene Risiko externer Ereignisse wie Naturkatastrophen hinweisen und dies berücksichtigen. Das Beispiel der Überschwemmungen und Dürren in den letzten Jahren zeigt auf, dass ohne vorbeugende Schutzmaßnahmen, die Infrastruktur und damit die Lebensadern der Verkehrsträger durch Naturereignisse empfindlich gestört werden können.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf den folgenden Kennzahlen:

2022 2023 Prognose für 2024
Rohergebnis in T€ 5.120 5.150 leicht steigend
EBIT in T€ 982 1176 leicht steigend
Cashflow in T€ 1.401 1.453 leicht steigend

Das Rohergebnis ergibt sich aus Umsatzerlöse abzüglich des Materialaufwandes. Der EBIT berechnet sich aus dem Jahresüberschuss zzgl. Steueraufwand/-ertrag und Zinsaufwand/-ertrag. Der Cashflow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der Abschreibungen.

Prognosebericht:

Für den Militärgütertransportbereich wird es erst im Jahr 2025 wieder die Möglichkeit geben, einen Rahmenvertrag im Zuge einer Ausschreibung zu gewinnen. Dennoch ist in diesem Segment durch die Zunahme projektbezogener Aufträge im Jahr 2024 ein ähnlich guter Umsatz wie im vergangenen Jahr zu erwarten.

Insgesamt werden potenzielle neue Kunden im Militärbereich, auch bedingt durch die politische Ausrichtung aufgrund des Ukraine-Krieges, im Laufe des Jahres für eine weitere positive Entwicklung in diesem Transportsegment sorgen.

Wie bereits im Jahr 2023 werden im Baumaschinensektor keine großen Veränderungen zu erwarten sein, bedingt durch die Auftragslage im Straßenbau.

Ebenfalls wird der Bereich Windkraft weiterhin wachsen. Der einzige Hemmschuh sind hierbei die langen Genehmigungsverfahren, wofür es aber zumindest bereits politisch gewollte Lösungsansätze gibt.

Auch konnte bereits im Jahr 2022 durch Erweiterung bestehender Mietverträge mit einem namhaften Windenergieanlagen-Produzenten die Auslastung der eigenen Hallen und Lagerfreiflächen in Aurich zusätzlich erhöht werden. Somit werden wir bei den sonstigen Dienstleistungen (Lagerhaltung, Service) ebenfalls eine konstante Umsatzentwicklung verzeichnen können.

Grundsätzlich gilt weiterhin, dass die Präsenz eines eigenen Fuhrparks unerlässlich ist. Der gesunde Mix zwischen Selbsteintritt und Einsatz von Subunternehmern wird auch im Jahr 2024 das Ziel sein.

Wir planen bei leichter Umsatzsteigerung erneut ein positives Ergebnis auch für 2024 was in etwa in dem Bereich von 2023 liegen wird. Die Planung geht dabei von einem Umsatz von ca. € 17,0 Mio. aus. Als Jahresergebnis vor Ertragsteuern sind T€ 1.100 geplant.

Bei den Investitionen für 2024 wurden wegen immer noch existierenden Lieferschwierigkeiten der Hersteller und der sich abzeichnenden Konjunkturabschwächung lediglich vorläufig primär Ersatzinvestitionen geplant.

Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass die Universal Transport Spedition GmbH auch für das Jahr 2024 gut aufgestellt ist und trotz erwähnter gesamtwirtschaftlicher konjunktureller Schwächen und abzusehenden Kostensteigerungen, sowie weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen, erneut ein positives Ergebnis erzielen wird. Für unser Unternehmen sehen wir vor allem wieder im Bereich der Militärgüter, in der Windkraft und im Logistikbereich Wachstumschancen oder zumindest eine konstant positive Entwicklung für 2024. Durch die Integration in die Gruber Logistics Gruppe sind zudem auch hier standortübergreifende positive Synergieeffekte zu erwarten.

 

Gotha, den 23. Juli 2024

Bernd Lauer

Matthias Schlamann

Holger Dechant

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.620.311,76 4.044.023,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.881,25 697,14
II. Sachanlagen 3.589.930,51 4.014.825,87
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.139.447,19 2.236.001,70
2. technische Anlagen und Maschinen 180.806,45 202.274,12
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.269.676,87 1.509.957,92
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 66.592,13
III. Finanzanlagen 28.500,00 28.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 28.500,00
B. Umlaufvermögen 5.930.042,13 2.418.294,49
I. Vorräte 107.584,26 54.957,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.819.329,79 2.355.922,64
1. Forderungen gegen Gesellschafter 66.000,22 66.000,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.393.469,31 8.216,03
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.359.860,26 2.281.706,39
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.128,08 7.414,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 2.876,95
Aktiva 9.550.353,89 6.465.194,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.115.803,15 2.348.033,80
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Bilanzgewinn 2.815.803,15 2.048.033,80
B. Rückstellungen 541.283,00 371.277,00
C. Verbindlichkeiten 5.893.267,74 3.745.883,65
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 737.694,81 1.195.472,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.672.784,87 973.534,96
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.482.788,06 1.576.876,34
Passiva 9.550.353,89 6.465.194,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.464.266,90 5.337.958,68
2. Personalaufwand 2.332.142,55 2.432.292,61
a) Löhne und Gehälter 1.899.233,36 1.953.711,59
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 432.909,19 478.581,02
davon für Altersversorgung 20.760,31 23.893,72
3. Abschreibungen 684.761,13 739.909,63
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 684.761,13 739.909,63
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.271.782,98 1.183.656,63
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 30.710,77 2.090,24
davon aus verbundenen Unternehmen 9.891,78 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 107.014,88 55.524,35
davon an verbundene Unternehmen 86.370,04 27.365,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 331.506,78 267.528,03
8. Ergebnis nach Steuern 767.769,35 661.137,67
9. Jahresüberschuss 767.769,35 661.137,67
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.048.033,80 1.886.896,13
11. Ausschüttung 500.000,00
12. Bilanzgewinn 2.815.803,15 2.048.033,80

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Universal Transport Spedition GmbH hat ihren Sitz in Paderborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 14734 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 264 Abs. 1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 1 HGB und daher prüfungspflichtig.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten abzüglich linearer Abschreibung bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Bei den abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen. Für ge- ringwertige Wirtschaftsgüter erfolgt der Bilanzansatz gem. § 6 Abs. 2 und 2a EStG.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernden Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Möglichen Ausfallrisiken wurden durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ausweis erfolgt zum Nennwert.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten angemessen Rechnung getragen.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als ein Jahr bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von € 66.000,22 (im Vorjahr € 66.000,22).

Forderungen gegen Gesellschafter bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von € 66.000,22 (im Vorjahr € 66.000,22).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 41.029,02 (im Vorjahr € 8.216,03).

Der Bilanzgewinn in Höhe von € 2.815.803,15 (im Vorjahr € 2.048.033,80) enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von € 2.048.033,80 (im Vorjahr € 1.386.896,13).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 117.692,65 (im Vorjahr € 177.252,52).

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 737.694,81 386.715,13 350.979,68 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.672.784,87 3.672.784,87 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.482.788,06 1.378.214,40 104.573,66 0,00
5.893.267,74 5.437.714,40 455.553,34 0,00
Stand 31.12.2022 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr davon Restlaufzeit über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.195.472,35 456.297,19 739.175,16 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 973.534,96 973.534,96 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.576.876,34 1.452.760,62 124.115,72 42.853,13
3.745.883,65 2.882.592,77 863.290,88 42.853,13

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 91.451,76 dienen Grundschulden auf das betriebliche Grundstück als Sicherheit.

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag die folgenden finanziellen Verpflichtungen:

Leasingverträge 2.218.210,55
Mietverträge 157.124,07
Wartungsverträge 284.922,44
2.660.257,06

Am Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten in Höhe von € 81.650,27 aus Bürgschaften zu Gunsten von verbundenen Unternehmen.

Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In dem Materialaufwand sind sonstige Steuern in Höhe von € 35.295,00 (im Vorjahr € 32.130,59) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind sonstige Steuern in Höhe von € 3.453,42 (im Vorjahr € 3.453,42) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch:

Herrn Matthias Schlamann, Betriebswirt, Schwabhausen

Herrn Bernd Lauer, Betriebswirt, Butzbach und

Herrn Holger Dechant, Betriebswirt, Bielefeld

Name und Sitz von Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens 20 % der Anteile besitzt (§ 285 S. 1 Nr. 11 HGB)

Kapitalanteil Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
SW Gotha GmbH, Gotha 95,00% -410.561,86 - 937.544,20
(31.12.2023)

Die Universal Transport Spedition GmbH gehört zu den Unternehmen, für die die GRUBER Invest GmbH Auer/Italien (kleinster Konsolidierungskreis) und die GRUBER Holding GmbH/Srl in Auer/Italien (größter Konsolidierungskreis) die Konzernabschlüsse aufstellen. Die Konzernabschlüsse werden bei der Handelskammer in Bozen/Italien veröffentlicht.

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 52 Mitarbeiter beschäftigt, davon 30 Arbeiter, 19 Angestellte und 3 Auszubildende.

 

Paderborn, den 23. Juli 2024

Bernd Lauer

Matthias Schlamann

Holger Dechant

kumulierte Anschaffungskosten Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.356,27 2.500,00 0,00 0,00 62.856,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.564,59 0,00 0,00 0,00 25.564,59
85.920,86 2.500,00 0,00 0,00 88.420,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.673.899,79 0,00 0,00 0,00 2.673.899,79
2. Technische Anlagen und Maschinen 299.465,94 0,00 0,00 0,00 299.465,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.190.735,75 363.178,39 471.690,00 0,00 4.082.224,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.592,13 0,00 66.592,13 0,00 0,00
7.230.693,61 363.178,39 538.282,13 0,00 7.055.589,87
III. Finanzanlage
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 0,00 0,00 0,00 28.500,00
kumulierte Abschreibung Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 59.660,13 1.315,89 0,00 0,00 60.976,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 25.563,59 0,00 0,00 0,00 25.563,59
85.223,72 1.315,89 0,00 0,00 86.539,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 437.898,09 96.554,51 0,00 0,00 534.452,60
2. Technische Anlagen und Maschinen 97.191,82 21.467,67 0,00 0,00 118.659,49
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.680.777,83 565.423,06 433.653,62 0,00 2.812.547,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.215.867,74 683.445,24 433.653,62 0,00 3.465.659,36
Buchwert Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 696,14 1.880,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
697,14 1.881,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.236.001,70 2.139.447,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 202.274,12 180.806,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.509.957,92 1.269.676,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.592,13 0,00
4.014.825,87 3.589.930,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.500,00 28.500,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in einem gesetzlichen zulässigen Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt. Die beigefügte Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk

An die Universal Transport Spedition GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Universal Transport Spedition GmbH, Paderborn- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht derUniversal Transport Spedition GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Paderborn, den 25. Juli 2024

Pader Treuhand- und Revisions- GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Paderborn

Christian Wiebel, Wirtschaftsprüfer

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