Jahn Lighting GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolf-Dietrich Rüdiger seit 19.8.2010 | Geschäftsführer |
Antonio Berlinches Martinez seit 19.8.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
BBR Automotive GmbHEigenbeteiligung | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBR Automotive GmbHGeesthachtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit der BBR Automotive GmbH besteht im Groß- und Außenhandel von Kfz-Ersatzteilen. Hauptkunden sind im Wesentlichen Großhandelsunternehmen/Importeure im außereuropäischen Ausland. 1.2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte für das Jahr 2023 lediglich ein Wachstum von 2,2%, wobei 50% des Wachstums der Weltwirtschaft auf China und Indien zurückgeführt werden können. Insgesamt stehen wir vor einer längeren Phase unterdurchschnittlichen Wachstums, die im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den stark gestiegenen Zinsen resultieren. Die globale Inflation sank im Geschäftsjahr 2023 nur sehr langsam von ihrem sehr hohen Niveau, wodurch die Kaufkraft weiter abnahm. Zwar wurde die Senkung der Kaufkraft von Lohnzuwächsen abgefedert, aber die Realeinkommen blieben trotzdem deutlich zurück. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das globale Verarbeitende Gewerbe angesichts des schwachen Produktivitätswachstums, des Auslaufens der Stützungsmaßnahmen im Zuge der Covid-Krise und der schwierigen finanziellen Bedingungen Schwächen. Darüber hinaus haben die nach der Pandemie eingetretene Verschiebung der Nachfrage in Richtung des Dienstleistungssektors sowie die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage zu einer Investitionszurückhaltung geführt. Zudem gerät ein erhofftes Zugpferd der Weltkonjunktur ins Straucheln: Es gibt Anzeichen dafür, dass der Aufschwung durch die Wiederöffnung Chinas nur von kurzer Dauer war und sich die Dynamik verlangsamt hat. Der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt haben sich verschärft, die Preise für Lebensmittel und Brennstoffe sind weiter in die Höhe geschnellt. Rohstoffpreise sind teurer geworden, es entstehen teils Probleme mit in den Lebenshaltungskosten, besonders im Niedriglohnsektor. Die Prognosen des IWF für das globale Wachstum sind von einem Höchststand von 4,9 % im Jahr 2013 auf nur noch 3,1 % im Jahr 2023 gesunken. Dabei sinkt das Wachstum der Schwellen- und Entwicklungsländer relativ stärker als das der fortgeschrittenen Volkswirtschaften, sodass der Aufholprozess der Lebensstandards deutlich langsamer verläuft. Gleichzeitig bringt dies Herausforderungen für die Schuldentragfähigkeit und für Investitionen zur Bekämpfung und Beherrschung des Klimawandels mit sich. Für die BBR Automotive GmbH ist der globale Pkw-Markt, insbesondere der deutschen Marken (BMW, Mercedes, VAG, Porsche etc.) ein wichtiger Indikator. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass wir im After-Sales-Bereich (Groß- und Außenhandel mit Kfz-Ersatzteilen) tätig sind und unser Teilesortiment sich überwiegend auf Anwendungen der deutschen Hersteller (siehe oben) beschränkt. Eine positive Entwicklung von Neuwagenverkäufen führt somit nicht unmittelbar zu einer Verbesserung unserer Umsätze, ebenso wie ein eventueller Rückgang von Neuwagenverkäufen nicht zwingend einen Rückgang unserer Umsätze nach sich zieht. In den Zulassungsberichten 2023 des KBA sind insgesamt 2,8 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022 aufgeführt. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5% rückläufig. Die deutschen Marken verzeichneten im Jahr 2023 überwiegend gestiegene Neuzulassungszahlen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 % war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. China ist der mit Abstand größte Automobilmarkt der Welt und hat entsprechend eine große Bedeutung für die weltweite Automobilindustrie. In den USA und Europa liegen die Neuzulassungszahlen meist unter denen Chinas, für die Automobilindustrie sind es dennoch wichtige Märkte. 2023 wurden in China 25,8 Mio. PKW zugelassen, soviel wie nie zuvor. Die USA folgen mit 15,5 Mio. Neuzulassungen, ein Plus von 9,2%. Insgesamt ist ein Trend zu den sogenannten light trucks zu erkennen. Der Anteil der Pkw sank in den letzten Jahren kontinuierlich. SUVs und Minivans, die als light trucks gewertet werden, wurden hingegen stärker nachgefragt. Im Jahr 2023 wurden in der Europäischen Union etwa 10,5 Millionen Pkw neu für den Straßenverkehr zugelassen. Damit stieg der Wert erstmals seit 2019 wieder über die 10-Millionen-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr wuchs der Markt um knapp 14 %. Alles in allem war die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes im Verlauf des Jahres 2023 stabil. trotz einer schwachen Konjunktur sind Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Jahr 2023 leicht gestiegen. Im Jahresdurchschnitt lag die Zahl der Erwerbstätigen bei rund 45,93 Millionen Menschen. Das waren 333.000 oder 0,7 Prozent mehr als im Jahresdurchschnitt 2022. 1.3. Geschäftsverlauf Aufgrund der starken Zinssteigerungen haben wir unser Engagement bei Finanzierungen von Forderungen und Warenbeständen deutlich reduziert, unsere offenen Posten aus Forderungen sanken entsprechend, Zahlungsziele an unsere Kunden wurden eingeschränkt und durch eine strenge Kreditlimitüberwachung innerhalb der besicherten Rahmen in einer risikoarmen Größe gehalten. Unsere Bestände wurden durch ein stringentes Management reduziert, umsatzstarke Artikel durch geplante Einkäufe vorrätig gehalten. Wir konnten unsere Bestandsspitzen aus 2022 konsequent abbauen und die Verweildauer unserer Waren im Lager deutlich verkürzen. Personell mussten wir im Lager noch einmal aufstocken, um den bevorstehenden Wechsel auf eine Lagerplatzverwaltung durch Manpower abzufedern. Weiterhin konnte durch Optimierung der arbeitstechnischen Prozesse und eine strukturierte Planung der Kosten eine effektive Lagerhaltung gewährleistet werden. Reisetätigkeiten fanden in 2023 für einen Außenhändler wieder in einem normalen Umfang statt. Insgesamt konnte die Gesellschaft das hohe Niveau an Umsätzen von 2022 halten sowie den Rohertrag leicht steigern, leider führten die deutlich erhöhten Zinskosten trotz aller getroffenen Gegenmaßnahmen nur zu einem geringen Jahresüberschuss. 1.4. Einkauf und Beschaffung Im Geschäftsjahr 2023 konnten die ansteigenden Preise für Energie, Rohstoffe und erhöhte Lohnkosten größtenteils nur durch höhere Abgabepreise von der Industrie aufgefangen werden. Diese wurden von der BBR an ihre Abnehmer weitergegeben, vielfach akzeptiert, da auch lokal das Preisniveau für vergleichbare Waren entsprechend proportional anstieg. Die Importkosten aus Fernost sanken in 2023 im Vergleich zu 2022 auf ein normales Niveau, so dass die Beschaffung aus diesen Märkten besser kalkulierbar war, unsere Abgabepreise für die Produkte dieser Ursprünge konnten stabil gehalten werden. Insgesamt war 2023 nach den starken Schwankungen und daraus resultierenden Unsicherheiten des Vorjahres wieder ein Zeitraum im Normbereich. 1.5. Personal In 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 89 Mitarbeiter, davon 32 kaufmännische Angestellte und 57 gewerblich Beschäftigte. Gesundheits- und Arbeitsschutz sind organisatorisch fest in die Abläufe eingebunden. Vorgesetzte und Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und unterwiesen. Die Entlohnung erfolgt im Wesentlichen in Anlehnung an die tariflichen Rahmenbedingungen des Standortes Geesthacht bzw. der Branche Groß- und Außenhandel. Einen Fachkräftemangel können wir nicht verzeichnen. Unser Standort in Geesthacht verfügt über ein sehr großes Einzugsgebiet, dies ist für viele unserer Mitarbeiter ein entscheidender Vorteil, da man im Vergleich zu den Hamburger Standorten einen kurzen und staufreien Arbeitsweg hat. Wir sind auch aufgrund unserer positiven Unternehmenskultur ein attraktiver Arbeitgeber, können unsere Arbeitnehmer durch gezielte Schulungen, Weiterbildungen, Motivationsprogramme sowie Gleitzeitmodelle und mobiles Arbeiten an unser Unternehmen binden. 1.6. Qualitätsmanagement und Umweltschutz Alle gesetzlichen Vorgaben zum Umweltschutz werden eingehalten. Das Qualitätsmanagement wurde noch durch diverse Anforderungen unserer ISO-Zertifizierung weiter entwickelt und verbessert. 1.7. Forschung und Entwicklung Als Handelsunternehmen betreibt die Gesellschaft keine Forschung und Entwicklung. 2. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 wies die Gesellschaft die folgende Vermögensstruktur auf: scroll
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Bewertungs- bzw. Abschreibungsvorschriften zutreffend dargestellt und weist eine stabile Struktur auf. Das Investitionsvolumen 2023 betrug rund TEUR 283 (Vorjahr 2022: TEUR 248), wovon rund TEUR 141 auf den Erwerb von EDV-Software und rund TEUR 142 auf Betriebs- und Geschäftsausstattung entfielen. Hierbei wurden neben Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen, auch notwendige Ersatzinvestitionen durchgeführt. 3. Finanzlage Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Liquiditätsbedarf konnte während des Geschäftsjahres 2023 durch Eigenmittel sowie durch kurzfristig zur Verfügung stehende Fremdmittel stets gedeckt werden. Die Gesellschaft wies danach zum Bilanzstichtag die folgende Kapitalstruktur auf: scroll
4. Ertragslage Die Ergebnisstruktur der Gesellschaft stellte sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
Das Rohergebnis verschlechterte sich um 6,5 % und der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 119 (-83,2 %) auf TEUR 24. Dieser Ergebnisrückgang wurde im Wesentlichen durch den überproportionalen Anstieg der Personalaufwendungen sowie der Zinsaufwendungen verursacht. 5. Risikobericht Wie auch in den Vorjahren wurden alle bei Planerstellung erkennbaren Risiken in den Planungen der BBR Automotive GmbH für das Jahr 2023 berücksichtigt und entsprechend gegensteuernde Maßnahmen eingeleitet bzw. fortgesetzt. Die Gesellschaft hat zur Absicherung der betrieblichen Risiken entsprechende Feuer-, Betriebsunterbrechungs-, Transport-, Haftpflicht- und Einbruchdiebstahlversicherungen abgeschlossen. Die Gesellschaft deckt, wo möglich, zur Absicherung von Außenhandelsrisiken Kreditversicherungen bei Allianz Trade, ehemals Euler Hermes (WKV-M) und dem Bund (APG) für alle Geschäfte ein. Des Weiteren existiert eine spezielle Produkthaftpflichtversicherung für die Exporte in die Vereinigten Staaten von Amerika. Außerdem hat die BBR in 2023 eine Cyberversicherung neu ins Portfolio aufgenommen, um gegen Angriffe aus dem Internet und eventuellem daraus resultierendem Schadensausfall abgesichert zu sein. Aus heutiger Sicht sind keine speziellen entwicklungs- oder bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen. Die Ukraine-Krise ausgelöst durch den Angriffskrieg Russlands hat für die BBR Automotive keine Auswirkungen. Es existiert kein Geschäft in der Ukraine oder in Russland, das uns durch eventuelle Sanktionen verloren ginge. Das beherrschende Thema für die Gesellschaft in 2023 waren die stark erhöhten Zinskosten. Unsere erste Maßnahme, das Working Capital zu reduzieren, erwies sich als wegweisend und richtig, sodass zum Bilanzstichtag ein positives Ergebnis ausgewiesen werden konnte. Im Verlauf des Jahres wurden weitere Maßnahmen wie Intensivierung der Automatisation (Lagerplatzverwaltung) und Digitalisierung (Ausbau des Webshops) abgestimmt und umgesetzt. Dieses führt zu geringerer Belastung der Belegschaft und schließlich zur Reduktion von Personalkosten. Für 2024 erwarten wir eine reduzierte Nachfrage in unseren Kernmärkten. Grundlage hierfür sind Erhebungen aus unseren Reisen und Kundenkontakten, die eine stark erhöhte Inanspruchnahme von Homeoffice-Arbeitsplätzen ausweist, so dass weniger Berufswege in Anspruch genommen und die Fahrzeuge weniger Kilometer gefahren werden, was wiederum in einer niedrigeren Ersatzteilnachfrage mündet. Die gestiegene Nachfrage nach EVs (Electronic Vehicles) wird uns mit einer weiter reduzierten Nachfrage in Teilen unseres Sortiments konfrontieren. In dieser Erwartung haben wir Anfang 2024 unsere Gewinnmargen in den Abgabepreisen erhöht und setzen uns erfreulicherweise mit dieser Planung durch, wie die ersten Monate 2024 gezeigt haben. Unsere neue Lagerplatzverwaltung wurde wie geplant Anfang Januar 2024 in Betrieb genommen, hier versprechen wir uns eine Reduktion der Personalstärke im gewerblichen Bereich sowie eine weiter erhöhte Umschlagsgeschwindigkeit unserer Waren am Standort Geesthacht. Somit sehen wir dem Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr 2024 positiv entgegen. In 2025 planen wir den physischen Umbau des Lagers, ein weiteres Fachbodenregal soll installiert werden, diverse Regalreihen umgebaut und so die Leistungsfähigkeit des Lagers um ein Vielfaches erhöht werden. In der zweiten Jahreshälfte 2024 sind erste Reisen in für uns neue Märkte in Osteuropa geplant (Rumänien, Tschechien, Slowakei und Bulgarien). Hier erwarten wir entsprechend Umsatzzuwächse für 2025. Außerdem arbeiten wir an einem erweiterten Zollstatus, der erst durch die neue Lagerplatzverwaltung möglich gemacht wurde - dieser neue Status reduziert die verwaltungstechnische Abwicklung von Im- und Exporten erheblich, auch hier werden wir Kosten sparen können. Ein Ausbau unseres Programms unserer Eigenmarken „bbr“ und „coolXpert“ in 2024 verspricht weitere Umsatzzuwächse für 2025, so dass wir für die Zukunft positive Ergebnisse erwarten. 6. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Im laufenden Jahr 2024 rechnet der IWF mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von rund 2,7 % und für das Jahr 2025 nur noch von 1,9 %. Insgesamt zeichnet der IWF eine düstere Prognose, die allerdings in unserem Geschäftsfeld nicht sichtbar ist. Das Halbjahresergebnis bestätigt derzeit unsere Planungen, so dass wir für 2024, trotz eines leichten Umsatzrückgangs, mit einer deutlichen Verbesserung des Jahresergebnisses gegenüber 2023 rechnen.
Geesthacht, den 31. März 2024
Die Geschäftsführung Wolf-Dietrich Rüdiger Antonio Berlinches Martinez AKTIVA scroll
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AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Nummer HR B 10353 HL im Handelsregister des Amtsgerichts Lübeck eingetragen und hat ihren Sitz in Geesthacht. Sie weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches auf. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie deren Gliederung entsprechen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Aufstellungswahlrecht des § 276 HGB in Anspruch genommen. Die Immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Für im Geschäftsjahr 2023 angeschaffte Anlagegüter, deren Einzelanschaffungswert EUR 800 nicht übersteigt, wurde von der Möglichkeit der Vollabschreibung im Jahr der Anschaffung Gebrauch gemacht. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Der Anteilsbesitz der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: scroll
Die Bewertung der Vorräte erfolgte - bei Beachtung des strengen Niederstwertprinzips - zu gleitenden Anschaffungskosten. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Nennwerten bilanziert. Die übrigen Aktiva wurden mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ab. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Für die übrigen mit den Erfüllungsbeträgen bilanzierten Verbindlichkeiten bestehen keine über den üblichen Eigentumsvorbehalt aus Lieferungen hinausgehende Sicherheiten. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die Zusammensetzung und Entwicklung der darauf entfallenden Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Umrechnung des in Fremdwährung lautenden Kassenbestandes erfolgte zum Tageswert der Einzahlung. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind antizipative Verbindlichkeiten (Zinsabgrenzungen) von TEUR 69 enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstanden sind. Die Sonstigen Rückstellungen von TEUR 99 betreffen Berufsgenossenschaftsbeiträge, Rechts- und Beratungskosten, ausstehende Rechnungen sowie die Kosten der Abschlussprüfung. Die sonstigen, nicht in der Bilanz erscheinenden finanziellen Verpflichtungen entfallen im Wesentlichen auf die üblichen Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Miet-, Leasing-, Wartungs- und Versicherungsverträge). Der Wert dieser Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 474; er verteilt sich auf die nachfolgenden Geschäftsjahre wie folgt: scroll
Am Bilanzstichtag bestanden gegenüber einem Kreditinstitut Bürgschaften zugunsten der Geest Verwaltungs GmbH & Co. KG, Geesthacht, über TEUR 1.160. Mit einer Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften ist aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Situation der vorgenannten Gesellschaft nicht zu rechnen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von den Umsatzerlösen entfallen rund 96 % (Vorjahr 2022: 96 %) auf das - überwiegend außereuropäische - Ausland und rund 4 % (Vorjahr 2022: 4 %) auf das Inland. In den sonstigen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 1 (Vorjahr 2022: TEUR 5) enthalten. Die Sonstigen Steuern enthalten ausschließlich Kraftfahrzeugsteuern. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. V. Sonstige Angaben Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine haben die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft bislang nicht negativ beeinflusst. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, lagen bis zur Erstellung dieses Anhangs nicht vor. Der durchschnittliche Personalbestand (ohne Auszubildende und Aushilfen) der Gesellschaft entwickelte sich in den Jahren 2020 bis 2023 wie folgt: scroll
Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren
Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Geesthacht, den 31. März 2024
Die Geschäftsführung Antonio Berlinches Martinez Wolf-Dietrich Rüdiger Ergänzende Angaben zur Bilanz gemäß § 327 Abs. 1 Nr. 1 HGB: scroll
Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BBR Automotive GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BBR Automotive GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BBR Automotive GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Hamburg, den 8. Juli 2024 GOESSLER + PARTNER GMBH Cornelia Ziegert, Wirtschaftsprüferin |
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