V. Hardtke GmbH
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Hardtke seit 20.7.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbHI. Grundlage des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens ist die konzeptionelle Erstellung und der Vertrieb von kosmetischen Eigen- und Handelsmarken für Kunden im In- und Ausland. Wir gehören zu den wichtigsten Unternehmen für hochwertige, kosmetische Eigen- und Handelsmarken in Deutschland. In Europa gewinnen wir zunehmend an Bedeutung. Unsere Hauptkunden im Handelsmarkenbereich sind namhafte Drogeriemarktketten, der Lebensmitteleinzelhandel, Parfümerien und Discounter. Der Schwerpunkt unseres Geschäfts liegt in Zentraleuropa. Unsere Produktschwerpunkte liegen in der Gesichts- und Körperpflege für Damen und Herren, der Naturkosmetik sowie auf Spezialprodukten. Dabei bieten wir qualitativ hochwertige Produkte des täglichen Bedarfs in einem ausgewogenen Preis-Leistungsverhältnis an. Wir können mit unseren Rezepturen, die in der angeschlossenen Forschungs- und Entwicklungseinheit entwickelt werden, sehr gut die Trendthemen, wie beispielsweise "Hautverträglichkeit", "Convenience" oder "Zusatznutzen", aufnehmen. Ein effizientes Projektmanagement, innovative Packmittel und die Produktion am Standort Aachen -"Made in Germany"-, garantieren trendgerechte Produkte, eine hohe Qualität und die notwendige Flexibilität in der Lieferkette. Forschung & Entwicklung Es ist unsere Zielsetzung, unser Angebot an Produkten durch Forschungs- und Entwicklungstätigkeit zu gestalten und durch neue Verfahren, neuartige Wirkstoffe, Wirkstoffkombinationen sowie Rezepturen stets innovativ und hochwertig zu konzipieren. Wir analysieren die künftigen Trends sehr genau, versuchen die Verbraucherwünsche in neue Rezepturen zu übersetzen und verfügen damit über eine gut gefüllte Produktpipeline, die uns in die Lage versetzt, auf die Anforderungen der Kunden - auch kundenindividuell - einzugehen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Umsatz der Schönheitspflege im Jahr 2019 lag in Deutschland laut dem Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V (kurz IKW) bei ca. 14,0 Milliarden Euro und stieg um 1,8% gegenüber dem Vorjahr. Der für uns wichtige und innerhalb des Gesamtmarktes der Schönheitspflege größte Teilmarkt, die Haut- und Gesichtspflege, umfasst ein Umsatzvolumen von ca. 3,3 Milliarden Euro (Hochrechnung des IKW auf Basis Ist Dez. 2019). Das Wachstum innerhalb dieses Teilsegments betrug 3,3%. 2. Geschäftsverlauf, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Aufgabe im Jahr 2019 bestand im Wesentlichen darin, den aktuellen Auftrags- und Kundenstamm zu festigen, die qualitativ sehr hochwertigen Eigenmarken unserer bestehenden Kunden weiter zu entwickeln beziehungsweise etablierte Produktserien zu erneuern. Wir konnten im Jahr 2019 durch hohe Innovationsbereitschaft, einem guten Gespür für kommende Markttrends neue Inlands-Kunden und damit weiteres Umsatzwachstum generieren. Zahlreiche neue Kontakte zu international tätigen Kunden konnten geknüpft werden. Der Umsatz im Jahr 2019 konnte gegenüber 2018 durch die oben beschriebenen Effekte erneut gesteigert werden. Das Rohergebnis lag bei 5,6 Mio. € und reduzierte sich um 1,4 Mio. €. Die Abnahme des Rohergebnisses war durch höhere Material- und Herstellungskosten zu erklären. Die Betriebsaufwendungen haben sich im Zuge etwas geringerer Produktentwicklungs- und Vertriebskosten insgesamt um rund 10 % reduziert. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich das Betriebsergebnis um rund 1,3 Mio. € während das Jahresergebnis um rund 0,9 Mio. € fiel; die Rentabilitätsquoten der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH gingen gegenüber Vorjahresniveau dementsprechend zurück. Insgesamt veränderte sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um -1,34 Mio. € auf 2,37 Mio. €. Die Finanzlage der Gesellschaft ist als gut einzustufen. Die Finanzierungsmaßnahmen des Geschäftsjahres 2019 erfolgten aus dem laufenden Cashflow. Wie in den Vorjahren werden keine Kontokorrentlinien in Anspruch genommen. Im Zuge des geplanten Wachstums hatte die Gesellschaft mit Eintragung in das Handelsregister am 05.10.2018 die Femia Immobilienverwaltungs GmbH gegründet und diese mit einem Stammkapital von 25.000 € sowie Kapitalrücklagen in Höhe von 2,90 Mio. € ausgestattet. Die Femia Immobilienverwaltungs GmbH hatte im Jahr 2018 ein Grundstück in Weisweiler erworben, das zurzeit für die Bebauung von Produktionsanlagen zur künftigen Kapazitätserweiterung projektiert wird. Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt nahezu unverändert 4,0 Mio.€; Die Anteile an verbundenen Unternehmen darin die größte Position. Das Umlaufvermögen wies bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einen um 1,27 Mio. € erhöhten Wert aus, insgesamt 12,84 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen fielen um 1,26 Mio. €, da die Tochtergesellschaft Duesberg medical GmbH einerseits ein Darlehen anteilig zurückführte, anderseits die Gesellschaft der Femia Immobilienverwaltungs GmbH ein Darlehen über 0,40 Mio. € zur Verfügung stellte. Die Forderungen gegen Gesellschafter reduzierten sich um 0,55 Mio. € und wurden vollständig beglichen. Die sonstigen Vermögensgegenstände betrugen 0,43 Mio. € und stellten hauptsächlich Forderungen gegenüber dem Finanzamt dar. Die flüssigen Mittel verminderten sich zum Bilanzstichtag auf 1,46 Mio. €. Die Passivseite der Bilanz wies ein gezeichnetes Kapital von 0,20 Mio. € aus. Die weiteren Eigenkapitalbestandteile waren die Kapitalrücklage, der Gewinnvortrag sowie der Jahresüberschuss, so dass sich insgesamt ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von 19,75 Mio. € ergab. Der Gesellschafter der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH verfolgt eine Politik einer hohen Eigenkapitalquote. In vielen Geschäftsjahren -wie auch im Jahr 2019- wurden zur weiteren Eigenkapitalstärkung keine Ausschüttungen durchgeführt. Somit betrug das Eigenkapital inklusive des im Unternehmen verbliebenden Jahresüberschusses 95 % der Bilanzsumme. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus der Gesellschaft auf:
Wir ziehen für unsere Unternehmessteuerung die Kennzahlen Umsatzrentabilität und working capital heran. Das Unternehmen versteht sich als zukunftsorientiertes Kosmetikunternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung. Es bestehen keine unerfüllten umwelt- oder arbeitsschutzrechtlichen Auflagen. Wir erarbeiten Programme, durch die sowohl Umweltaspekte - wie z. B. Emissionsreduzierungen und Absenkungen von Energieverbräuchen - als auch Aspekte der Arbeitssicherheit permanent weiterentwickelt werden. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Rohergebnis-, Betriebsergebnis- und Jahresergebnisentwicklung ist sehr konstant und nachhaltig positiv. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Bericht über ZweigniederlassungenZweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. IV. PrognoseberichtDas Geschäft der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH hat weiterhin seinen Schwerpunkt im deutschen Markt, ist jedoch zunehmend auch auf europäische Märkte ausgerichtet. Daher wird die konjunkturelle Entwicklung in Europa, insbesondere aber auch die Entwicklung von Eigenmarken im Drogeriemarktumfeld im Besonderen unser Geschäft beeinflussen. Hier konnten sich die Drogeriemarktketten in Deutschland und Europa weiter behaupten und gegenüber der Luxuskosmetik punkten. Große Drogeriemarktketten sind zunehmend mit Teilsortimenten auch in Asien vertreten, insofern erreichen die von der Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH stammenden Artikel ebenfalls diese Märkte. Bei Verbrauchermärkten konnten wir mit unseren Produkten überzeugen und wuchsen dynamisch. Daraus resultierten weitere gute Impulse für unser Geschäft. Die Endverbraucherpreise stehen in diesen Märkten traditionell bedingt durch intensiven Wettbewerb stark unter Druck, somit stehen auch wir weiterhin unter einem hohen Preisdruck unserer Kunden. Den daraus resultierenden Margendruck auch bei Kostensteigerungen auf der Produktionsseite können wir nur zum Teil an unsere Zulieferer weitergeben. Gewinnstabilisierung ist daher nur über die Ausweitung des Geschäftes sowie Innovation möglich. Dies ist uns im Jahr 2019 weiterhin gelungen. Produktinnovationen und das schnelle Umsetzen sich abzeichnender Markttrends, die enge Verzahnung mit dem hoch kompetenten Forschungs- und Entwicklungsbereich unserer Konzernmutter, und nicht zuletzt unser wachsendes Expertenteam versetzen uns in die Lage, unsere Abnehmer durch höchste Qualitätsansprüche optimal zu bedienen. Die zunehmende Technisierung und Automatisierung der Prozesse unterstützt uns bei der Einhaltung höchster Standards hinsichtlich Qualität und Sicherheit. Unsere Produkte Made in Germany bilden die Basis für das nachhaltige Vertrauen der Kunden in unsere Produkte. Dies schafft die Grundlage für ein weiteres, solides Wachstum durch Erweiterung der Kundenstruktur sowie Vertiefung unseres Produktangebots. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens daher positiv und sind zuversichtlich, dass wir die sich uns bietenden Chancen und Möglichkeiten nutzen können, um unser Geschäft nachhaltig weiterzuentwickeln. Allerdings ist nicht abzuschätzen, wie die Corona-Pandemie sich auf unser Geschäft und unseren speziellen Kosmetikmarkt tatsächlich auswirken wird. Für das Geschäftsjahr 2020 erwarteten wir auf Grundlage unserer Planungen vor Ausbruch der Corona-Pandemie eine moderate Steigerung von Umsatz und Ergebnis. Nach den Erkenntnissen der ersten Wochen nach Ausbruch der Corona-Pandemie erwarten wir nun jedoch für das laufende Geschäftsjahr 2020 keine Steigerung des Geschäftes. Es ist allerdings festzustellen, dass gerade in dieser Zeit das Gesundheitsbewusstsein in einem besonderen Maß in den Vordergrund rückt. Eine gute Hautpflege sollte daher auch einen höheren Stellwert erfahren. Daher rechnen wir in der zweiten Jahreshälfte sowie im kommenden Jahr 2021 mit einem Aufwärtstrend und positive Geschäftsergebnisse sowie nach voraussichtlicher Umsatzstagnation im Jahr 2020 anschließend erneutes Umsatzwachstum. V. Chancen- und RisikoberichtUnternehmerisches Handeln geht mit Chancen, jedoch auch mit Risiken einher. Wir berücksichtigen Chancen und Risiken in allen Entscheidungsprozessen. Unsere Risikopolitik ist auf eine langfristige Wertsteigerung des Unternehmens ausgerichtet. Dabei wollen wir nachhaltig wachsen und unangemessene Risiken vermeiden. Um solchen Risiken zu begegnen, verfügen wir über ein wirksames System zur Früherkennung, Berichterstattung, Bewertung und Behandlung von Risiken. Risikomanagement ist für uns ein integraler Bestandteil unserer Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Wir gehen Risiken nur dann ein, wenn ihnen die Chance auf eine angemessene Wertsteigerung entgegensteht und sie mit anerkannten Methoden und Maßnahmen innerhalb unserer Organisation handhabbar sind. Die finanzielle Unabhängigkeit und eine limitierte Risikoexponierung sind unsere Leitgedanken. Die Femia Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH versteht sich als zukunftsorientiertes Kosmetikunternehmen mit einer gesellschaftlichen Verantwortung, das seine Tätigkeiten im Umwelt- und Arbeitsschutz an den "Guten Managementpraktiken" ausrichtet. Wir unterliegen insbesondere einem Beschaffungsmarktrisiko, das sich auf die Verfügbarkeit als auch auf die Einkaufspreise für die Lieferung wichtiger Rohstoffe und Verpackungsbestandteile erstreckt. Bezogen auf bestimmte Packmittel, wie Kunststoff oder Glas, stiegen die Bezugskosten. Erntebedingte und nachfragebedingte Verknappungen von bestimmten Rohstoffen sowie wechselkursbedingte Preiserhöhungen sind nicht auszuschließen. Diese Produktgruppen sind wesentlich und stellen somit ein potenzielles Ergebnisrisiko dar. Die Einkaufs- und Lieferantenpolitik ist langfristig und nachhaltig aufgesetzt. Unser Konzept wie auch das unserer Muttergesellschaft, sich auf strategische Partnerschaften bei wichtigen Zulieferbestandteilen zu fokussieren, ist wichtig. Solche Partnerschaften werden mit entsprechenden Rahmenbedingungen und Globalverträgen untermauert. Die Zusammenarbeit mit diesen Lieferanten wird in gemeinsamen Projekten, insbesondere bei logistischen Fragestellungen, weiterentwickelt. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen, von Preis- und Lieferzeiten geprägten Wettbewerbsumfeld und steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrungen und finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut aufgestellt. Risiken -außerhalb der allgemeinen wirtschaftlichen Situation durch die Corona-Pandemie- die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind aktuell nicht ersichtlich. Die aus der Corona-Pandemie resultierenden Risiken für die Zukunft sind zurzeit nicht final absehbar bzw. quantifizierbar. Die Ausbreitung des Coronavirus hat zwar keine nennenswerten direkten Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2019 und den darin dargestellten Geschäftszahlen. Allerdings ist die Corona-Pandemie ein relevanter Risikofaktor hinsichtlich der Erreichung unserer Prognosen für das laufende Geschäftsjahr 2020 und ggfls. auch später. Es kann zu Umsatzausfällen führen, da die Endverbraucher ihr Kaufverhalten ändern. Es können sich auch Engpässe in der Beschaffung der Rohstoffe und Packmittel ergeben, die Produktionsengpässe zur Folge haben können. Diese und andere Unwägbarkeiten können zu finanziellen Risiken in der Gesellschaft führen. Die ersten Wochen der Corona-Pandemie (Zeitraum März-April 2020) zeigen anderseits keine hohen Umsatzverluste in unserem Geschäft und stabile Lieferketten. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenWährungs-, Zins- und Liquiditätsrisiken unterliegen einem aktiven Finanzmanagement innerhalb unserer Gesellschaft. Durch den Einsatz angemessener versicherungstechnischer Deckungskonzepte tragen wir entsprechenden Schadens-, Untergangs- und Haftungsrisiken Rechnung. Unser finanzieller Spielraum hat sich nicht wesentlich verändert und ist weiterhin gesichert. Ferner müssen wir anhand der derzeitigen Kundenstruktur und der Bonität unserer Kunden auch nicht mit Forderungsausfällen rechnen, die existenzbedrohend wären. Ferner haben wir höhere Forderungs- und Lagerrisiken über ein entsprechendes Versicherungskonzept abgesichert. Wir werden auch bei künftigen Geschäften mit bestehenden und neuen Kunden weiterhin Chancen und Risiken abwägen und lediglich kalkulierbare und limitierte Risiken eingehen.
Aachen, den 30. April 2020 gez. Horst Robertz, Geschäftsführer gez. Jan Willmer, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019
ANHANGI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen (§ 264 Abs. 1a HGB)Die FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Aachen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 12301 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses (§§ 242 ff. HGB)Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2019 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1, Nr. 4 HGB)Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten einschließlich der Anschaffungsnebenkosten oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen des Anlagevermögens erfolgen nach der linearen Methode. Umlaufvermögen Die Bewertung der Handelsware ist zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag erfolgt. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung von 0,2 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Berichtsjahr ausschließlich Ausgaben i.S.v. § 250 Abs. 1 HGB. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den nachfolgenden Anlagenspiegel in Blatt 3. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
2. Anteilsbesitz
3. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten:
Diese werden saldiert auf der Passivseite der Bilanz dargestellt. 4. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Verbindlichkeiten Einzelheiten zu Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten enthält die nachfolgende Übersicht.
6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz-Leasingverträgen und einem Mietvertrag mit dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 250. Hiervon ist ein Betrag in Höhe von TEUR 50 in 2020 fällig. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
VI. Sonstige PflichtangabenAnzahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Gesellschaft beschäftigt im Geschäftsjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter. Angaben zu den Organmitgliedern (§ 285 Nr. 10 HGB) Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:
Gesamtbezüge der Organe (§ 285 Nr. 9 a) HGB) Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Größter und kleinster Konsolidierungskreis (§ 285 Nrn. 14, 14a HGB) Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die PVG Partiarische Verwaltungs GmbH mit Sitz in Aachen. Diese erstellt einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden wird. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Die aktuell fortschreitende weltweite Ausbreitung des Coronavirus stellt einen Vorgang von besonderer Bedeutung im Sinne von § 285 Satz 1 Nr. 33 HGB dar, da die weltweite Ausbreitung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs 2019 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt ist. Es haben sich durch die Ausbreitung keine wertaufhellenden Erkenntnisse auf die Ansätze in der Bilanz zum 31.12.2019 ergeben. Bezüglich einer Beschreibung der erwarteten Auswirkungen in 2020 und den Folgejahren wird auf die im Lagebericht, Kapitel Prognosebericht und im Kapitel Risikobericht, gemachten Ausführungen verwiesen. Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine weiteren Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft haben. Ergebnisverwendungsvorschlag oder -beschluss (§ 285 Nr. 34 HGB)Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Aachen, den 30. April 2020 gez.: Horst Robertz, Geschäftsführer gez.: Jan Willmer, Geschäftsführer Feststellung des JahresabschlussesDieser Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 26.06.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FEMIA Cosmetic Vertriebsgesellschaft mbH, Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit dem bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 30. April 2020 Dipl.-Kfm. Hans-Jörg Schreiber, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Finanzwirt Ralf Hündgen, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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