TCW Transfer-Centrum für Produktions-Logistik und Technologie-Management Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Kummer seit 10.4.2012 | Geschäftsführer |
Jürgen Dr. Kalkbrenner seit 10.4.2012 | Geschäftsführer |
Rainer Wilhelm Göttmann seit 6.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
metafinanz Informationssysteme GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHTInformationen zur Geschäftstätigkeit Die metafinanz Informationssysteme GmbH (metafinanz) ist eine branchenübergreifende IT- und Managementberatung im B2B-Bereich mit Hauptsitz in München und weiteren Standorten in Stuttgart und Frankfurt. Für unsere überwiegend in Deutschland ansässigen Kunden führen wir nationale und weltweite Projekte durch, die sich auf sechs Themenfelder erstrecken. Die Leistungen drehen sich neben AI & Data Driven Company um Connected Platforms, ESG Transformation, Future Organization, Resilient Business sowie Transformation Strategy. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage metafinanz erreichte im aktuellen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz in Höhe von T€ 207.413,3. Der Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr (T€ 195.765,9) ist insbesondere durch einen erhöhten Kundenbedarf begründet. Die wesentlichen Aufwendungen sind für bezogene Leistungen T€ 64.849,9 (i. Vj. T€ 58.906,5) und für Personalaufwand T€ 95.955,3 (i. Vj. T€ 87.214,1) angefallen. Die nicht abzugsfähige Vorsteuer ist in Höhe von T€ 12.786,9 (i. Vj. T€ 12.785,1) auszuweisen. Das Vorsteuerergebnis beträgt T€ 19.537,9 (i. Vj. T€ 21.434,6) und liegt somit unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch Kostensteigerungen begründet, die nicht 1:1 an die Kunden weitergegeben wurden. Das Ergebnis nach Steuern liegt bei T€ 13.926,9 (i. Vj. T€ 14.779,3). Zwischen der Syncier GmbH und der metafinanz besteht seit dem Geschäftsjahr 2023 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Das Ergebnis nach Steuern wird entsprechend dem Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeführt. Vermögenslage und Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 2,42 %. Das Eigenkapital beträgt T€ 1.026,7 (i. Vj. T€ 1.026,7); das gebundenen Anlagevermögen T€ 6.554,8 (i. Vj. T€ 4.162, 1). Durch den Ergebnisabführungsvertrag und den Zugriff auf den Cash-Pool mit der Allianz Gruppe ist die Liquidität von metafinanz ausreichend gesichert. Das Anlagevermögen ist durch die Sachanlagen als Basis für die Leistungserbringung geprägt. Im Umlaufvermögen sind neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.271,1 (i. Vj. T€ 1.167,9) die Forderungen im Rahmen des Allianz Cash Pools T€ 19.815,1 (i. Vj. T€ 30.792,0) hervorzuheben, die in den "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen werden. Für die Finanzierung der über den Stichtag hinauslaufenden Projekte bestehen Anzahlungen von T€ 13.909,2 (i. Vj. T€ 14.355,7), die unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Im Zusammenhang mit bezogenen Leistungen für die Umsetzung der Projekte hat die Gesellschaft Rückstellungen von T€ 6.800,0 (i. Vj. T€ 7.500,0) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 416,7 (i. Vj. T€ 759,9) passiviert. Die Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand betragen per 31.12.2023 € 38.445,32 (i. Vj. € 322.402,32), die Guthaben aus dem Konzern Cash-Pool T€ 1 9.815,1 (i. Vj. T€ 30.792,0). Die Liquidität des Unternehmens ist zum Bilanzstichtag sowie auch in Bezug auf die unterjährige Zahlungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Teilnahme am Cash-Pool des Konzerns zu bewerten. Das Unternehmen benötigt keine Kredite von Bankinstituten, zum Bilanzstichtag bestehen keine Kreditlinien. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren (inkl. Vergleich mit Vorjahresprognose) Im Berichtsjahr wurde eine Umsatzrentabilität bezogen auf das Betriebsergebnis von 10,62 % (im Vorjahr 10,95 %) erreicht. Bemessungsgrundlage ist der Umsatz T€ 207.413,3 in Bezug auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 19.537,9. Unter Bezugnahme auf die Erwartungen gemäß Lagebericht des Vorjahres ist es der Geschäftsleitung gelungen, ein verbessertes Vorsteuerergebnis für das Unternehmen zu erzielen. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren (Kundenzufriedenheit - NPS und Mitarbeiterengagement - AES) wurde das Ziel, das gute Vorjahresniveau zu halten, übertroffen. Die exzellente Zufriedenheit unserer Kunden mit unseren Dienstleistungen bestätigt ein Net Promoter Score (NPS) von 96. Auch Zufriedenheit und Engagement der Mitarbeitenden wurde laut den Ergebnissen des Allianz Engagement Survey (AES) bestätigt. So haben wir mit 96 % im zentralen Employee Engagement Index den hohen Vorjahreswert erneut erreicht. Des Weiteren wird der Erfolg der Geschäftstätigkeit von metafinanz durch zahlreiche externe Auszeichnungen bestätigt. Für das Jahr 2023 sind hier insbesondere die erneute Zertifizierung als attraktiver Arbeitgeber durch Great Place to Work® zu nennen, wo metafinanz diesmal in allen Bewertungskategorien den ersten Platz erzielt hat; ferner sind die erneute Platzierung auf der Bestenliste der IT-Dienstleister von brand eins und Statista sowie der erste Platz beim "Corporate Health Award" in der Kategorie Dienstleistung / Beratung zu nennen. metafinanz ist sich zudem der Dringlichkeit nachhaltigen und umweltbewussten Wirtschaftens bewusst und will ihren Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels und der Erreichung des 1,5-Grad-Ziels leisten. Darüber hinaus unternimmt metafinanz Anstrengungen für eine nachhaltige Unternehmensführung im umfassenden ESG-Sinne (Environment, Social, Governance). Der 2023 veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht für 2022 verdeutlicht die Strategie, Ziele und Erfolge von metafinanz im Bereich der Nachhaltigkeit, wie bspw. Net Zero bis 2030, Beitritt zum UN Global Compact, Teilnahme am World Cleanup Day, Organisation eines metaDay of Care etc. Vorgänge von besonderer Bedeutung Zum 01.01.2023 erfolgte eine organisatorische Veränderung der Gesellschafterstruktur. An die Stelle der Allianz Technology SE, als Muttergesellschaft der metafinanz, tritt die Syncier GmbH. Diese wiederum fungiert fortan als Tochtergesellschaft der AZ Technology SE. In diesem Zuge wurde der bisherige Beherrschungsvertrag zwischen der Allianz Technology SE und der metafinanz beendet und ein neuer Beherrschungsvertrag zwischen der Syncier GmbH und der metafinanz geschlossen. Risiken der künftigen Entwicklung metafinanz hat durch die Kombination der dezentralen Wertschöpfungsstruktur mit ihren kleinen, flexiblen Teams und der formellen Struktur mit ihren Key Functions ein effizientes und effektives Risikomanagement etabliert, das Risiken frühzeitig aufzeigt und diesen direkt entgegensteuert. Ergänzt durch technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen werden Risiken nahezu ausgeschlossen. Die Risiken umfassen alle Verlustrisiken aufgrund von Unzulänglichkeiten oder Fehlern in Prozessen und Kontrollen, die durch Technologie, Mitarbeitende, Organisation oder externe Faktoren verursacht werden könnten. Liquiditätsrisiken sind durch den dauerhaften Zugriff auf den Allianz Cash Pool nicht wesentlich. Risiken aus Umsatzschwankungen sind aufgrund des Einsatzes von Mitarbeitenden von Partnerunternehmen gering. Auch unter Betrachtung der allgemeinen Wirtschaftslage, der politischen Rahmenbedingungen und der sich daraus ergebenden Energiekrise, die sich jedoch weniger auf die Kundengruppen von metafinanz auswirkt, ergeben sich keine besonderen Risiken für metafinanz. Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung sind aus der Geschäftsentwicklung von metafinanz für das kommende Geschäftsjahr keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Chancen der künftigen Entwicklung In der Branche unserer Kunden zu Hause und immer am Puls der Zeit - so identifizieren wir die Trends, die einen echten Mehrwert schaffen. Wir nehmen diese auf, setzen sie gemeinsam mit unseren Kunden um und sichern damit ihren langfristigen Erfolg ("Wir lassen ambitionierte Zukunftsbilder Wirklichkeit werden"). Unter dem Schlagwort Zukunftsfähigkeit transformieren wir gemeinsam mit unseren Kunden Business in neue Modelle für die Wirtschaft von morgen. Auch im Bereich Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit sind wir aktiv und beobachten hier eine gestiegene Nachfrage am Markt und bei unseren Kunden. Darüber hinaus können wir als attraktiver Arbeitgeber mit einem zeitgemäßen Vergütungsmodell im heiß umkämpften Bewerbermarkt der IT-Branche die richtigen Leute für uns gewinnen. Ausblick Mit unserer kundenorientierten Organisationsstruktur besitzen wir als metafinanz die Stärke, flexibel auf ein dynamisches Umfeld zu reagieren und dieses aktiv zu gestalten. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Geschäftsleitung einen Umsatz in Höhe von T€ 186.000,0. Darüber hinaus wird geplant, ein Geschäftsergebnis vor Steuern von rund 10 % in Relation zum Umsatz zu erzielen. Die Profitabilitätssteigerung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wird im Wesentlichen durch Portfoliobereinigungen und Effizienzsteigerungen angestrebt. Ebenso wird von einem stabilen Mitarbeiterniveau ausgegangen. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stehen vor allem die Kundenzufriedenheit und das Mitarbeiterengagement im Fokus. Hier soll das hohe Niveau aus 2023 gehalten werden. Dabei werden metafinanz 2024 insbesondere fünf Schwerpunkte als Leitplanken dienen. Diese lauten:
München, 05. Februar 2024 Rainer Göttmann Dr. Jürgen Kalkbrenner Axel Kummer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 - 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Unsere Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Steuerliche Verhältnisse Es besteht eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Syncier GmbH, als Organträgerin sowie eine umsatzsteuerliche Organschaft zur Allianz SE, München, als Organträgerin. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Abzug planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Vorsteuer ist, soweit sie infolge umsatzsteuerfreier Umsätze nicht abgezogen werden kann, Bestandteil der Anschaffungskosten. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Entgeltlich erworbene Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden je nach Art und Funktion linear oder degressiv, entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Beträgt die Nutzungsdauer fünf oder mehr Jahre, wird die degressive Methode angewandt. Für die geringwertigen Anlagegüter bis € 800,00 (netto) wurde im Berichtsjahr die Sofortabschreibung gewählt. Die Übertragung der steuerlichen Regelungen ist aus Gründen der Wirtschaftlichkeit gerechtfertigt, solange keine wesentliche Veränderung des Gesamtbildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eintritt. Bei Feststellung einer erwarteten, dauerhaften Wertminderung von Vermögensgegenständen im Anlagevermögen, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Gemäß § 253 (5) Satz 1 HGB erfolgt im Zuge des Werthaltigkeitstests auch eine Überprüfung, ob Wertminderungen, die in einer vorangegangenen Periode erfasst worden sind, auch weiterhin bestehen bzw. ob eine Wertaufholung geboten ist. Darüber hinaus erfolgt auch eine regelmäßige Überprüfung der Nutzungsdauer gemäß § 253 (3) Satz 2 HGB. Umlaufvermögen Die unfertigen Leistungen betreffen noch nicht vollständig erbrachte Arbeiten. Sie werden mit den angefallenen Einzelkosten sowie einem Anteil nicht abzugsfähiger Vorsteuern angesetzt und bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalbetrag bewertet. Die Forderungen (gekürzt um Pauschalwertberichtigungen) und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten kamen mit dem Nominalwert zum Ansatz. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Aufwendungen für das Folgejahr, die bereits im Berichtsjahr bezahlt wurden. Bei den aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch des Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB gemacht. Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Gewährleistungsverpflichtungen wurden in Höhe von 0,5 Prozent des maßgeblichen Umsatzes zurückgestellt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis der durchschnittlichen Laufzeit der Verpflichtung sowie unter Verwendung des von der Deutschen Bundesbank (gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung) veröffentlichten Zinssatzes gemäß § 253 (2) HGB abgezinst. Die Erträge und Aufwendungen aus der Ab- /Aufzinsung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge bzw. Zinsen und ähnliche Aufwendungen gezeigt. Die Verbindlichkeiten kommen mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Ansatz. Aufwendungen und Erträge in Fremdwährung wurden am Transaktionstag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Erläuterungen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Unfertige Leistungen betragen T€ 11.800,0 (i. Vj. T€ 10.900,0). Der Ausweis betrifft noch nicht vollständig erbrachte Arbeiten im Rahmen von Verträgen. Die Bewertung erfolgte mit den Einzelkosten sowie einem Anteil nicht abzugsfähiger Vorsteuern. Bei der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen 100%-en Beteiligung handelt es sich um die Allianz OrtungsServices GmbH, Sitz München, HRB 177695. Die Beteiligung wurde im Berichtsjahr für € 177.016,21 veräußert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.271 (i. Vj. T€ 1.167,9) Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 21.790,4 (i. Vj. T€ 32.758,8) sowie sonstigen Forderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in einer Höhe von T€ 1.183,0(i.Vj. T€ 1.197,7) aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Wartungsverträge, die in Höhe von T€ 586,4 (i. Vj. T€ 936,7) Aufwendungen für das Folgejahr betreffen. Rückstellungsspiegel für die sonstigen Rückstellungen: Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Fremdleistungen, nicht genommenen Urlaub, Gewährleistungsverpflichtungen, Leistungsprämien, sonstige Personalkosten, Jahresabschlusskosten und ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge.
Unter den Verbindlichkeiten sind erhaltene Anzahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13.909,2 (i. Vj. T€ 14.355,7) ausgewiesen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen mit T€ 197.414 (Vj. T€ 187.202) Unternehmen des Allianz-Konzerns und mit T€ 9.999 (i. Vj. T€ 8.563) Drittunternehmen. Die Umsätze sind auf folgende Kundengruppen entfallen:
Sonstige betriebliche Erträge
Aus der Währungsumrechnung sind mit T€ 4,7 (i. Vj. T€ 0,6) die Erträge und mit T€ 2,5 (i. Vj. T€ 2,4) die Aufwendungen ausgewiesen. Bezogene Leistungen in anderen Währungen als Euro wurden am Transaktionstag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.
Der Anstieg des Materialaufwands ist durch erhöhten Zukauf externer Dienstleister im Zusammenhang mit gestiegenem Kundenbedarf begründet. Abschreibungen Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter beläuft sich auf € 524.628,61 (i. Vj. T€ 445.658,40). Die kumulierten Abschreibungen betrugen zu Beginn des Geschäftsjahres: € 9.020.760,13. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 10.918.969,67 (i. Vj. T€ 9.020.760,13). Erläuterung der periodenfremden Erträge: In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 173.458,53 (i. Vj. € 225.431,29) enthalten. Diese Position betrifft überwiegend die Vorsteuer-Korrektur für Vorjahre. Der Abgang des Buchwertes betrifft den Verkauf der Anteile an der Allianz Ortungsservices GmbH (AOS). Erläuterungen der periodenfremden Aufwendungen: In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die nicht abzugsfähige Vorsteuer in Höhe von T€ 12.786,9 (i. Vj. T€ 12.785,1) ausgewiesen. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen im Berichtsjahr T€ 5.610,9. (i.Vj. T€ 6.655,3). Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer: innen Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer: innen beträgt damit 886 Mitarbeitende.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Rainer Göttmann, Chief Executive Officer, Pähl Dr. Jürgen Kalkbrenner, Chief Customer Officer, Friedberg Axel Kummer, Chief Operating Officer, Anzing Bezüge der Geschäftsführung Die Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr betrugen T€ 1.498,6 (i. Vj. T€ 1.451,3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen beträgt T€ 2.859,8 (i. Vj. T€ 3.629,4). Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen betrug T€ 23,4 (i. Vj. T€ 23,4). Konzernzugehörigkeit Die metafinanz Informationssysteme GmbH gehört zur Allianz SE, München. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Allianz SE nach § 315a HGB werden im März in ihrem Geschäftsbericht veröffentlicht und sodann beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Sie können im Unternehmensregister eingesehen oder bei der metafinanz Informationssysteme GmbH angefordert werden. Außerdem werden sie auf der Website der Allianz SE verfügbar gemacht. Die metafinanz Informationssysteme GmbH wird mit befreiender Wirkung nach §291 HGB in den Konzernabschluss und -lagebericht der Allianz SE einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten sowie für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt. Zwischen der Syncier GmbH, München, welche in den Konzernabschluss der Allianz Technology S.E., München bzw. der Allianz SE einbezogen wird und der metafinanz Informationssysteme GmbH, welche wiederum in den Abschluss der Syncier GmbH einbezogen wird, besteht seit dem Geschäftsjahr 2023 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.
München, 05. Februar 2024 Rainer Göttmann Dr. Jürgen Kalkbrenner Axel Kummer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die metafinanz Informationssysteme GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der metafinanz Informationssysteme GmbH, München, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der metafinanz Informationssysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 5. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dennis Schnittger, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Zeitler, Wirtschaftsprüfer |
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Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie Tankstellen
Forschung und Entwicklung im Bereich Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie im Bereich Sprach-, Kultur- und Kunstwissenschaften
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
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