Detecon International GmbH

Bayenwerft 12, 50678 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 76144
Vorher
DETECON GmbH
Eingetragen
29.7.1977
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
- das Erbringen von unabhängigen Leistungen in der Technologie- und Managementberatung gegen Entgelt, ferner - Erstellung, Vertrieb und Pflege von IT-Lösungen, insbesondere solcher IT-Lösungen, welche die Beratungsleistungen unterstützen, ergänzen oder verkörpern (diese IT-Lösungen können auch als Internetdienste bereitgestellt werden), - Implementierung von IT-Lösungen, - Betrieb und Wartung von Telekommunikationseinrichtungen und Montageleistungen und - die Beteiligung an in- und ausländischen Unternehmen, die auf dem Gebiet der Telekommunikation tätig sind

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
28.130.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Detecon International GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für 2023

I. Wirtschaftliche Grundlagen

Die Detecon International GmbH (nachfolgend Detecon) erweitert mit ihrer Strategie- und Management-Beratung die Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom AG. Als Tochtergesellschaft der T-Systems International GmbH (T-Systems) vereint Detecon klassisches Consulting mit technologischer Expertise. Die Beratung im ICT-Umfeld (I nformation and C ommunication T echnology) sichert eine ganzheitliche Beratung der Klienten auf dem Weg der digitalen Transformation.

Neben den klassischen Telekommunikations-Klienten und deren Zulieferindustrie berät Detecon Industriekunden aus den Bereichen Automotive, Manufacturing, Pharma & Health genauso wie Services-Klienten der Sektoren IT-Service Provider, Consumer, Energy, Financial Services, Public, Retail und Travel & Transport.

International ist die Detecon teilweise mit Tochtergesellschaften in den Regionen Süd- und Osteuropa, USA, Mittlerer Osten, Afrika, Asia Pacific und China vertreten.

Der deutschsprachige Raum wird auch von Gesellschaften in Österreich und in der Schweiz betreut. Zum Bilanzstichtag wurden neben dem Hauptsitz in Köln in folgenden deutschen Städten Bürostandorte unterhalten: Berlin, Dresden, Frankfurt und München.

II. Wirtschaftsbericht

II. 1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem kräftigen Jahresauftakt hat die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung verloren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,1 % im Jahr 2023 abgeschwächt hat. Diese Abschwächung wird v. a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt. Ein weiterer dämpfender Faktor ist die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht. Infolge der strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise hat sich der Auftrieb der Verbraucherpreise in den USA und der Eurozone im Berichtsjahr deutlich abgeschwächt.

In Europa stagnierte die Konjunktur bei schwacher Tendenz. Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2023 zu. In der Bauwirtschaft haben die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen merklich gedämpft.

In Deutschland gab der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Beurteilung der Geschäftslage und -erwartungen berechnet, im Laufe des Berichtsjahres nach. Das Geschäftsklima der IT- und Telekommunikationsunternehmen lag im Dezember 2023 mit 9,8 Punkten im Plus. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die ICT-Branche damit weiterhin auf deutlich höherem Niveau: Das ifo-Geschäftsklima Deutschland lag im Dezember 2023 bei minus 11,2 Punkten.

Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Fortschritte bei der digitalen Transformation und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten mittelfristig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Wachstumsrate des BIP und die Veränderung des harmonisierten Verbraucherpreises in Deutschland.

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in % BIP 2021 gegenüber 2020 BIP 2022 gegenüber 2021 BIP 2023 gegenüber 2022 Verbraucherpreise 2021 gegenüber 2020 Verbraucherpreise 2022 Verbraucherpreise 2023 gegenüber 2022
gegenüber 2021
Deutschland 3,2 1,8 (0,3) 3,1 6,9 5,9

Quelle Statistisches Bundesamt (Destatis), 2024

In den USA wuchs die Wirtschaft im Berichtsjahr um ca. 2,5%. Trotz sinkender Wachstumsraten im letzten Quartal hielt die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt an. Die Arbeitslosenquote blieb 2023 im Jahresverlauf bereinigt auf Vorjahresniveau 3,6%.

Die Wirtschaftsleistung der Europäische Union wuchs 2023 im Vergleich um 0,4% (Vorjahr: 3,3%), das Wachstum der deutschen Wirtschaft lag damit unter EU-Durchschnitt. Im Vergleich der Inflationsentwicklung landet Deutschland mit 5,9% (Vorjahr: 6,9%) etwas über dem prognostizierten Durchschnitt der Teuerungsrate für die Eurozone (5,4%, Vorjahr: 8,4%), aber auch geringfügig unter dem Durchschnitt der Inflationsrate für die Europäische Union (EU-27), die im Jahr 2023 auf rund 6,4% (Vorjahr: 9,2%) prognostiziert wird.

Auch in den internationalen Märkten der Detecon hat sich das konjunkturelle Umfeld 2023 deutlich abgeschwächt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Prognose davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in den Emerging Markets und Entwicklungsländern 2023 um 4,3% (Vorjahr: 4,0%) und in den Industrieländern um 1,6% (Vorjahr: 2,6%) gestiegen ist.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Mittleren Osten war 2023 insgesamt positiv. Vier der sechs Staaten des Golf-Kooperationsrats haben einen Haushaltsüberschuss erzielt. Bahrain und Saudi-Arabien waren die einzigen Golfstaaten mit höheren Staatsausgaben als Einnahmen. Das Wachstum (BIP) der Region Mittlerer Osten verringerte sich in 2023 auf 2,0% (Vorjahr: 5,6%), im Vergleich fiel das BIP in Saudi-Arabien sogar um -0,8% (Vorjahr: 8,7%) noch niedriger aus. Risiken, wie etwa das Iran-Embargo und die politischen Entwicklungen in Syrien, Libyen, Palästina und Jemen, bleiben unverändert erhalten.

In der Region Afrika hat sich 2023 das BIP mit einem Wachstum von 3,4% (Vorjahr: 4,0%) abgeschwächt. Ausgewählte Klienten werden auch weiterhin von Detecon bedient. Der größte Markt Südafrika hat sich 2023 unter den andauernden strukturellen Schwächen wirtschaftlich mit einem BIP-Wachstum von 0,6% (Vorjahr: 1,9%) entwickelt.

Der Zielmarkt der Detecon, die Management- und Technologieberatung im nationalen und internationalen ICT-Umfeld, ist 2023 weiter gewachsen. Vorläufige Prognosen erwarten für das Gesamtjahr ein Wachstum des deutschen Beratungsmarktes im Umsatz von durchschnittlich 7,2% (Vorjahr: 15%).

II. 2 Geschäftsverlauf der Detecon International GmbH

Die anhaltende Erholung von der Covid-19 Pandemie und eine „Back to office“-Strategie vieler Unternehmen führte 2023 zu einer deutlichen Erhöhung der Projektarbeit vor Ort, ein Anteil von Remote-Tätigkeit bleibt jedoch fester Bestandteil in der Beratung. Die Reisetätigkeit hat sich 2023 gegenüber Vorjahr weiter erhöht, die Normalisierung der Projektarbeit wurde damit weitgehend erreicht.

Insgesamt überwiegten jedoch die ungünstigen Indikatoren für die Geschäftsentwicklung der Detecon. Das Geschäftsvolumen verringerte sich sowohl mit Unternehmen außerhalb als auch innerhalb des Konzerns Deutsche Telekom AG (DTAG) gegenüber Vorjahr.

Die Umsatzerlöse aus Beratungsleistungen verringerten sich 2023 insgesamt um -11,1% auf € 110,9 Mio., dabei fielen die Inlandsumsätze um -11,5%. Die Umsatzerlöse im Ausland verringerten sich um -9,5%.

Im Ausland erreichte die Region Asien Pazifik („APAC“) wie im Vorjahr durch ein Großprojekt in Brunei die höchsten Umsätze, sie stiegen um 2,3% gegenüber Vorjahr. Ein deutliches Umsatzwachstum von 24,7% zeigte die Region mittleres und südliches Afrika („CASA“). Dagegen verringerten sich die Umsatzvolumen im mittleren Osten und Nordafrika („MENA“) (-5,0%), Europa (-28,9%) und Amerika (-73,0%).

Die Umsätze mit Industrie- und Services-Klienten im Inland fielen in Summe um -10,7%, wobei sich die einzelnen Branchen unterschiedlich entwickelten. Während sich das externe Direktgeschäft mit Industrie- und Services-Klienten in Deutschland um 1,1% erhöhte, reduzierte sich der Channel-Umsatz über den Vertrieb der T-Systems und T-Deutschland um -20,6%. Das Geschäft mit Kunden innerhalb des DTAG-Konzerns verringerte sich gleichzeitig um -12,6%.

Die Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 ging von einem Umsatzwachstum der Detecon International GmbH von 6% aus. Die tatsächliche Reduktion von -11,1% lag ganz wesentlich am nicht geplanten Rückgang des DTAG Konzerngeschäftes. Bei Services & Industry Klienten fiel der Rückgang im Public-Segment mit -14,4% auf. Dagegen wuchs das Volumen im Segment Auto/Manufacturing um 14,2%. Die niedrigeren internationalen Umsätze betrafen insbesondere das Direktgeschäft in den Regionen, während das Umsatzvolumen über ausländische Tochtergesellschaften wuchs. Die in der Prognose erwartete Verbesserung im Betriebsergebnis und im Jahresüberschuss wurden 2023 durch niedrigere Umsätze und einen hohen Einmalaufwand für Personalabfindungen verfehlt. Aus dem Betriebsergebnis, welches mit € -5,5 Mio. um € -15,4 Mio. unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag, resultierte ein Jahresfehlbetrag von € -5,1 Mio., der damit um € -9,6 Mio. unter dem Vorjahr lag.

Der Bestand an unfertigen Leistungen verringerte sich insgesamt um € -0,9 Mio. Die Bestandsreduzierung resultiert im Wesentlichen aus internationalen Projekten.

Der Auftragseingang der Detecon International GmbH reduzierte sich gegenüber Vorjahr auf insgesamt € 105,8 Mio. (-10,6%) aufgrund niedrigerer Abschlüsse im Konzern Deutsche Telekom AG bei gleichzeitig niedrigerem Volumen im direkten und indirekten externen Geschäft. Der Auftragseingang mit Leistungsempfängern innerhalb der DTAG verringerte sich dabei um -10,3%, der Auftragseingang mit externen Leistungsempfängern reduzierte sich um -12,3%.

Der Preiswettbewerb hat sich im In- und Ausland fortgesetzt, im Ausland ist weiterhin mit längeren Vertriebszyklen zu rechnen. Die Markenpositionierung der Detecon mit Fokus auf Industrie & Services-Klienten und in der internationalen Telekommunikations-Branche wurde auch 2023 durch Organisations- und Vertriebsmaßnahmen unterstützt.

Detecon steht in der Organisation der T-Systems als Portfolio Area für den Schwerpunkt Advisory und arbeitet mit allen Marktbereichen (Verticals), Portfolio Areas (Cloud Services & Digital Solutions) und den Telekom Deutschland Einheiten in Projekten mit digitalen Strategie- und Transformationsleistungen zusammen und ist die Consulting-Speerspitze im Markt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende wesentliche Maßnahmen durchgeführt:

Wechsel des Geschäftsführers (CEO) durch Jürgen Schäfer zum 01.07.2023

Einführung einer Genussrechteoption für Partner als Investitionsmodell, in diesem Zuge Einführung eines neuen Partnermodells

Aufbau einer regionalen Verantwortungsstruktur mit primärer Umsatz- und Ergebnisverantwortung

Stärkung der regionalen Marktpositionierung durch Organisation lokaler Industry Chapter bei gleichzeitig globaler Themenkompetenz und organisatorischer Umsetzung in globalen Functional Chaptern.

In diesem Zuge Neuordnung der Region Europe mit dem Schwerpunkten Public und Telco-Industrie sowie Aufbau des Bereichs Nordics mit einer Geschäftsstelle in Schweden.

Vollständige Digitalisierung des globalen Lead-to-Cash Prozesses vom CRM über den Staffing-Prozess bis hin zur zentralen Projektakte in SAP

Einführung einer neuen HR-Plattform zur Automatisierung im Bereich HR Recruiting und HR Services in Deutschland

Der Umsatzrückgang führte zu einer deutlichen Reduzierung der Neueinstellungen im Jahr 2023 und zu weiteren Maßnahmen im Personalumbau, die Einmalaufwände für Abfindungszahlungen zur Folge hatten. Der Personalbestand zum Jahresende entwickelte sich im Verhältnis zur Prognose entsprechend schwächer (-16,7%). Der Anteil der Berater an der Gesamtbelegschaft lag um -2,9%-Punkte unter der Prognose. Die Fluktuation war deutlich rückläufig und lag damit unter den Erwartungen. Die Auslastung lag mit 65,8% deutlich unter der Prognose von 77,9%.

Die strukturellen Veränderungen des Geschäftes und die Ausgaben für den Personalumbau führten im Jahr 2023 zu einem negativen Betriebsergebnis von € -5,5 Mio. (Vorjahr: € 9,8 Mio.), die Gesellschaft erzielte einen Jahresfehlbetrag von € -5,1 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.). Das Finanzergebnis verbesserte sich 2023 trotz fehlender Ausschüttung der Detecon Al Saudia Co. Ltd. in Saudi-Arabien, aber deutlich gestiegener Zinserträge und geringerer Zins- und ähnlicher Aufwendungen auf € 1,0 Mio. (Vorjahr: € -0,7 Mio.). Der gegenüber Vorjahr um € 4,0 Mio. niedrigere Ertragssteueraufwand resultierte aus € 3,9 Mio. niedrigeren Steueraufwand und leicht höheren Auflösungen aus Steuerrückstellungen.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

III. 1 Vermögenslage

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31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 18.272 19.399 -1.127 -5,8%
Umlaufvermögen 59.025 62.212 -3.187 -5,1%
Rechnungsabgrenzungsposten 835 977 -142 -14,5%
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.083 226 857 379,2%
Bilanzsumme Aktiva 79.215 82.814 -3.599 -4,3%
Eigenkapital 27.470 37.082 -9.612 -25,9%
Rückstellungen 36.216 33.884 2.332 6,9%
Verbindlichkeiten 15.529 11.848 3.681 31,1%
Bilanzsumme Passiva 79.215 82.814 -3.599 -4,3%

Die Bilanzsumme verringerte sich im Berichtszeitraum um € -3,6 Mio. auf € 79,2 Mio.

Auf der Aktivseite resultiert die niedrigere Bilanzsumme insbesondere aus einer Reduzierung des Umlaufvermögens um € -3,2 Mio. Hierbei handelt es sich vor allem um niedrigere Forderungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Dagegen sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gestiegen.

Die unfertigen Leistungen haben sich um € -0,9 Mio. auf € 12,0 Mio. verringert. Die unfertigen Erzeugnisse resultieren im Wesentlichen aus der Bearbeitung ausländischer Projekte, die noch nicht abgerechnet werden konnten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich um € 2,3 Mio. auf € 11,1 Mio. erhöht, gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich die Forderungen um € 2,9 Mio. auf € 14,4 Mio. und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, blieben die Forderungen fast unverändert bei € 2,2 Mio. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Beratungs- und Projektleistungen.

Das Guthaben auf den Intercompany-Konten bei der Deutsche Telekom AG im Rahmen des Cash Poolings hat sich um € -13,6 Mio. auf € 9,0 Mio. verringert. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen das niedrigere Ergebnis aus dem operativen Geschäft und die erhöhten Einmalaufwände im Personalaufwand.

Der Bestand an Kassenmitteln und Guthaben bei Kreditinstituten hat sich um € 2,9 Mio. auf € 6,2 Mio. erhöht und betraf überwiegend Konten im In- und Ausland.

Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um € 3,1 Mio. auf € 4,4 Mio. Sie beinhalten zum Bilanzstichtag im Wesentlichen Steuerforderungen von € 2,7 Mio. sowie Zinsforderungen aus einer Ausleihung an die Unified National Networks Sdn Bhd, Brunei, welche sich im Berichtsjahr um € 0,3 Mio. auf € 1,4 Mio. erhöht haben.

Die niedrigere Bilanzsumme auf der Passivseite ist durch ein um € -9,6 Mio. niedrigeres Eigenkapital, um € 2,3 Mio. höhere Rückstellungen bei gleichzeitig um € 3,7 Mio. höheren Verbindlichkeiten begründet.

Die höheren Verbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich im Wesentlichen aus fast unveränderten Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (€ -0,1 Mio.), niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ -0,2 Mio.), höheren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ +0,5 Mio.) sowie höheren sonstigen Verbindlichkeiten (€ +3,4 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Finanzverbindlichkeiten aus einem verzinsten Genussrechtemodell für Partner in Höhe von € 2,4 Mio.

Bei den Rückstellungen erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um € 0,1 Mio. auf € 19,2 Mio., die Steuerrückstellungen verminderten sich um € -0,4 Mio. auf € 0,8 Mio. und die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um € 2,7 Mio. auf € 16,2 Mio.

Die höheren sonstigen Rückstellungen resultierten insbesondere aus Rückstellungen für Strukturmaßnahmen in Höhe von € 6,0 Mio. sowie um € -1,7 Mio. niedrigere Rückstellungen für die erfolgsorientierte Vergütung. Die übrigen Verpflichtungen im Personalbereich gingen um € -1,3 Mio. und die Rückstellungen für sonstige Verbindlichkeiten um € -0,3 Mio. zurück.

Das Eigenkapital hat sich durch den im Geschäftsjahr erzielten Jahresfehlbetrag in Höhe von € -5,1 Mio. und einer Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von € -4,6 Mio. auf € 27,5 Mio. reduziert. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 34,7% und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozentpunkte verringert.

III. 2 Finanzlage

Die liquiden Mittel haben sich im Geschäftsjahr 2023 verringert. Der Bestand an Bankguthaben erhöhte sich dabei um € 2,9 Mio. auf € 6,2 Mio. Zwischen der Detecon und der Deutsche Telekom AG besteht ein Rahmenvertrag zur Einbeziehung in das Cash-Pooling. Dadurch wird die Liquidität jederzeit sichergestellt. Zum 31. Dezember 2023 betrugen die Forderungen aus Cash-Pooling € 9,0 Mio., was einer Reduzierung um € -13,0 Mio. entspricht.

III. 3 Ertragslage

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2023 2022 Veränderung
T€ T€ T€ %
Umsatzerlöse 111.297 124.754 -13.457
Bestandsveränderung -917 329 -1.246 -378,7%
Gesamtleistung 110.380 125.083 -14.703 -11,8%
Sonstige betriebliche Erträge 4.263 5.928 -1.665 -28,1%
Materialaufwand -22.531 -28.172 5.641 -20,0%
Personalaufwand -76.241 -70.083 -6.158 8,8%
Abschreibungen -804 -631 -173 27,4%
Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.598 -22.289 1.691 -7,6%
Betriebsergebnis -5.531 9.836 -15.367 -156,2%
Finanzergebnis 978 -739 1.717 -232,3%
Steuern -507 -4.545 4.038 -88,8%
Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss -5.060 4.552 -9.612 -211,2%

Der Umsatz fiel im Vergleich zum Vorjahr um € 13,5 Mio. auf € 111,3 Mio. (Vorjahr: € 124,8 Mio.). Dieser Rückgang wurde maßgeblich getrieben durch niedrigere Umsätze mit Services- und Industries Klienten in Deutschland (€ -6,1 Mio.), niedrigeren Umsätzen innerhalb des Konzerns Deutsche Telekom AG (€ -5,6 Mio.) und niedrigeren Umsätzen international (€ -2,2 Mio.). Hinzu kamen Umsätze aus Vermietung und Erträge aus den Eigenanteilen Geschäftsfahrzeuge (€ 0,4 Mio.). Unter Berücksichtigung der gegenüber Vorjahr um € -1,2 Mio. geringeren Bestandsveränderung, ergab sich eine gegenüber dem Vorjahr geringere Gesamtleistung von € 110,4 Mio.

Der Umsatzrückgang mit internationalen Klienten entfiel mit € -1,6 Mio. auf die Region Europa, mit € -0,9 Mio. auf Amerika und mit € -0,4 Mio. auf die Region Mittlerer Osten. In den Regionen Afrika (€ +0,4 Mio.) und Asien (€ +0,2 Mio.) erhöhten sich die Umsätze gegenüber Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich im Jahr 2023 um € -1,7 Mio. auf € 4,3 Mio. Die Veränderungen gegenüber Vorjahr resultieren insbesondere aus niedrigeren Auflösungen von Rückstellungen (€ -1,3 Mio.), niedrigeren Währungskursgewinnen (€ -0,3 Mio.) und niedrigeren Erträgen aus Weiterverrechnungen an Tochtergesellschaften (€ - 0,1 Mio.). Die Erträge aus Weiterverrechnungen resultieren im Wesentlichen aus der Weiterverrechnung von Verwaltungskosten an Tochtergesellschaften sowie aus Erstattungen der Detecon Consulting FZ-LLC, Dubai, im Rahmen des bestehenden Sales & Support Agreements.

Auf der Kostenseite haben sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen um € -5,6 Mio. verringert. Die Materialquote fiel auf 20,2% (Vorjahr: 22,6%). Die Ursache für den Fremdleistungseinsatz waren in der Regel fehlende Kompetenzen des eigenen Personals bzw. Leistungen außerhalb des Detecon-Beratungsportfolios.

Die Eigenleistung ist bei gleichzeitigem Wachstum der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl um 42,7 FTE (Full Time Equivalents) auf 621,6 FTE gestiegen. Durch den Personalaufbau und durch Personal-Sondereffekte ergab sich eine Erhöhung der Personalaufwendungen um € 6,2 Mio. auf € 76,2 Mio., die Personalaufwandsquote liegt bei 68,5% (Vorjahr: 56,2%).

Die um € -1,7 Mio. reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren maßgeblich aus geringeren Währungskursverlusten (€ -1,4 Mio.), geringeren Recruitingaufwendungen (€ -0,8 Mio.), niedrigeren Wertberichtigungen auf Forderungen (€ -0,4 Mio.), reduziertem Aufwand für Zeitarbeit (€ -0,3 Mio.), geringerem IT-Support (€ -0,2 Mio.) und niedrigeren übrigen Aufwendungen (€ -0,4 Mio.). Dagegen erhöhten sich die Weiterbildungskosten (€ +0,5 Mio.), die Reisekosten (€ +0,2 Mio). Die Kostenentwicklung folgt damit dem im 2. Halbjahr rückläufigen Personalbestand und der sinkenden Einstellungsquote.

Unter Berücksichtigung der gegenüber Vorjahr niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträge von € 4,3 Mio.(€ -1,7 Mio.), den leicht gestiegenen Abschreibungen in Höhe von € 0,8 Mio. (€ +0,2 Mio.) und den niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von € 20,6 Mio. (€ -1,7 Mio.) ergibt sich ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von € -5,5 Mio. (Vorjahr: € 9,8 Mio.).

Das Finanzergebnis lag mit € 1,0 Mio. um € +1,7 Mio. über Vorjahr. Ursache hierfür ist ein gegenüber Vorjahr verbessertes Zinsergebnis (€ +1,7 Mio.).

Unter Berücksichtigung der Steuern in Höhe von € -0,5 Mio. (Vorjahr: € -4,5 Mio.) ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von € -5,1 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss € 4,6 Mio.).

III. 4 Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

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2023 Mio.€ 2022 Mio.€ 2021 Mio.€ 2020
Mio. €
2019
Mio. €
Umsatz 111,3 124,8 108,1 116,8 121,5
Betriebsergebnis* -5,5 9,8 9,9 8,5 -1,0
Jahresfehlbetrag (-) / Jahresüberschuss -5,1 4,6 5,0 6,9 -3,5

* einschließlich periodenfremder/neutraler Erträge und Aufwendungen

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

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2023 2022 2021 2020 2019
Gesamtbelegschaft durchschnittliche FTE 621,6 579,0 557,5 609,9 709,3
Anteil Berater/Gesamtbelegschaft (%) 76,0 74,2 74,7 77,2 77,5
Auslastung Functions (%) 65,8 79,1 81,2 82,7 73,5

Erläuterungen

Bei der Gesamtbelegschaft handelt es sich um einen 12-Monats-Durchschnitt. Die Auslastung der Beratenden ermittelt sich durch die auf Kundenaufträge geleisteten Beratertage des Delivery-Personals (ohne Partner) dividiert durch die Basis der Solltage ohne kalkulatorischen Urlaub.

III. 5 Risiko-Management bei der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften

Zur Absicherung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sowie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten zukünftigen Umsätzen aus bereits erfolgten Auftragseingängen gegen Devisenkursschwankungen hat die Detecon International GmbH auch im Jahr 2023 Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Wie in den Vorjahren wird mit einer Kurssicherung stets dann begonnen, wenn ein Projektauftrag durch einen Kunden erteilt wurde und dessen Vertragswährung nicht in Euro bemessen ist.

In allen Fällen handelt es sich um standardisierte OTC-Geschäfte mit der Deutsche Telekom AG, Bonn. Wesentliche Risiken sind nicht erkennbar.

IV. Prognose

Im Geschäftsjahr 2024 sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen trotz des andauernden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine, inzwischen stabilisierten Finanzmärkten und weitgehend wieder hergestellten globalen Lieferketten uneinheitlich. Im ersten Quartal 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland zum Vorquartal leicht um +0,2% gestiegen, zum Vorjahresquartal ist es jedoch um -0,2% gefallen. Für das Gesamtjahr 2024 liegen die aktuellen Konjunkturprognosen bei +0,1% bis +0,3%. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) erwartet, dass sich die Wirtschaft im Jahresverlauf weiter stabilisiert. Gründe hierfür seien die derzeit günstige Entwicklung der Energiepreise und steigender privater Konsum aus Reallohnsteigerungen. Andererseits belaste die schwache Auslandsnachfrage und geringe Investitionen die Konjunkturentwicklung. Hinzu käme der zunehmende Fachkräftemangel in Deutschland, der die Wachstumsaussichten belaste. Für die Europäische Union wird ein Wachstum von 1,0 Prozent für 2024 erwartet.

Die Umfeldbedingungen werden die Consultingwirtschaft 2024 aktuellen Prognosen folgend nicht nachhaltig begrenzen, die Indikatoren verbessern sich. Nachdem Konjunkturbefragungen des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) für 2023 eine Wachstumsdelle gegenüber 2022 verzeichneten, ist die Prognose für die weitere Geschäftsentwicklung 2024 wieder positiver. Zum Ende des ersten Quartals geht man in der Branche von einem Branchenwachstum von +9,8% für das Jahr 2024 aus (Quelle: BDU-Facts & Figures 2024). Dabei erwarten mittelgroße bis große Beratungsgesellschaften ab einem Umsatzvolumen von mehr als € 15,0 Mio. ein Wachstum von durchschnittlich 10 - 12%. Die Branche geht von einem überproportionalen Umsatzwachstum im Bereich Nachhaltigkeit von 13,3% (Vj.°+18,1%), Transformationsberatung 13,1% (Vj.°+14,2%), Digitalstrategie 12,8% (Vj.°+16,3%) und IT-Datenschutz und Datensicherheit von +12,2% (Vj.°+12,7%) aus. Besonders hoch fallen die Prognosen zudem für die Bereiche Insolvenz & Sanierungsberatung mit 14,2% (Vj.°+13,3%) aus.

Der Detecon Konzern hat seine Prognose gegenüber den Planungen für 2024 angepasst, das Wachstum wird voraussichtlich sowohl national und international geringer ausfallen als geplant. Für fast alle Geschäftsbereiche wird ein steigendes Geschäftsvolumen gegenüber Vorjahr erwartet. Das größte externe Wachstum im Consulting wird dabei in der Region „Alpine“ mit € 5,9 Mio. erwartet, dort insbesondere in den Bereichen „Public“ und „Manufacturing“. In „Europe“ außerhalb Deutschlands und Alpine wird ein Wachstum von € 4,3 Mio. im Bereich „Public“ und „Telecommunication“ erwartet. International wird zudem die Region China um € 2,0 Mio. vor allem in den Bereichen „Automotive“ und „Telecommunication“ wachsen. In den übrigen internationalen Regionen wird der Fokus auf „Telco“ und „Public“ liegen, in Summe werden die Regionen APAC, MENA, CASA und Americas leicht unter dem Vorjahresvolumen bleiben. In Deutschland wird sich das Geschäft mit Kunden außerhalb der Deutschen Telekom AG stabil entwickeln, das Konzerngeschäft DTAG aber deutlich sinken. Der Detecon Konzern insgesamt wird dadurch ein leichtes Umsatzwachstum erreichen. Für die Detecon International GmbH wird im Jahr 2024 ein Umsatzvolumen auf Vorjahrsniveau prognostiziert. Die Konjunkturdaten der Branche bieten derzeit zwar höhere Wachstumschancen, neben dem Umsatzvolumen steht bei Detecon jedoch die Verbesserung der Profitabilität im Fokus. Der regionale Fokus der Organisation und die globale Themenentwicklung wird die Positionierung der Detecon nachhaltig verbessern und zur Steigerung des operativen Gewinns beitragen.

Das Umsatzniveau 2024 ist durch aktuelle Aufträge zu gut 55% abgesichert. Dabei liegt derzeit der Schwerpunkt der Auftragseingänge in Deutschland. Die Klientenbasis ist international stabil und reicht in fast allen Regionen über den Telekommunikationssektor hinaus. Der Umsatz wird ganz überwiegend im Bestandskundengeschäft, davon 75% mit strategischen Kunden erwartet. Die Betreuung erfolgt durch dedizierte Client Service Teams. Die weitere Personal- und Kompetenzentwicklung wird zum wichtigsten Erfolgsfaktor für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024.

Die Beratungsleistungen der Detecon decken die gesamte Wertschöpfungskette ab - von Strategie & Innovation bis hin zur Umsetzungsbegleitung. Als Managementberatung mit fundiertem Technologie-Know-how begleiten wir unsere Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation und helfen ihnen, sich zukunftssicher auszurichten. Im Konzernverbund kann Detecon - wenn die Kunden es wünschen - auch Produkte des Konzerns mit implementieren bzw. einen Handover an die entsprechenden Implementierungseinheiten machen. In der Geschäftsstrategie der T-Systems bildet Detecon die Advisory-Säule. Der Kunde kann somit von der Beratung über das Design, die Entwicklung und die Integration technologischer Lösungen bis hin zum Betrieb alles aus einer Hand erhalten.

Detecon wird die eigene Entwicklung auch im Jahr 2024 weiter vorantreiben. Im Fokus stehen dabei die Schärfung des Angebots- und Kundenportfolios sowie insbesondere die Industrien Telekommunikation, Automotive & Manufacturing, Public Services, Transport, Health und Energie. Die fachliche Auseinandersetzung mit den Kundenbedürfnissen im Zeitalter der digitalen Trends findet maßgeblich über die Bereiche „Digital Strategy and Innovation“ und „Transformation & Business Technology“ statt. Unsere 15 Consulting Areas repräsentieren das funktionale Portfolio auf einer aggregierten Ebene, welche in enger Zusammenarbeit zwischen den Functional Chaptern und den Industrien kontinuierlich weiterentwickelt werden. Tiefes und spezifisches Industriewissen ergänzt um die digitale Kompetenz und Innovationskraft schafft für die Kunden langfristigen Mehrwert.

Das Functional Chapter Digital Strategy & Innovation, ist darauf spezialisiert, unsere Kunden mit den richtigen Innovations-Strategien, Prozessen und Infrastrukturen auszustatten, um ihre Innovationskraft und Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Als strategische Wegbereiter für Daten-getriebene Unternehmen bieten wir ethische und vertrauenswürdige Daten- und KI-Lösungen an, die nahtlos in die Unternehmenslandschaft unserer Kunden integriert werden können. Unser agiler Business & Digital Strategy-Ansatz ermöglicht es im digitalen Ökosystem erfolgreich zu sein, digitale Dienste zu monetarisieren und die Effizienz digitaler Prozesse zu maximieren.

Auf Basis des Hyperconnectivity Portfolios ermöglichen wir neue digitale Geschäftsmodelle und Effizienzsteigerungen, indem wir fortschrittliche Netzwerktechnologien (5G & beyond) und intelligente Architekturen (IOT, Omniverse, Digitaler Zwilling) von der Strategie bis zur operativen Umsetzung begleiten.

Um in einer hochautomatisierten Welt den Kunden nicht aus den Augen zu verlieren, sorgt unser Customer Excellence, Sales & Marketing-Programm, herausragende Kundenerlebnisse zu schaffen und eine langfristige Kunden-Bindung zu etablieren.

Zukunftsweisende Digitalberatung erfordert mehr und mehr Technologie-Expertise und ein hohes Maß an Agilität, das die flexible, aber passgenaue Vernetzung von Expert*innen gerade für komplexe, digitale Ökosysteme miteinschließt. Gleichzeitig wird es in der digitalen Beratung zunehmend wichtiger, die Kunden von der Innovation über Prototyping bis hin zur Implementierung zu begleiten.

Um das zu gewährleisten, arbeitet das “Digital Innovation, Research und Engineering Center” (DEC) als Umsetzungsorientierter Co-Innovations Hub und stärkt dabei den Asset-based Consulting Ansatz der Detecon, um den Transfer vom Innovations-Ecosystem in die Praxis zu gewährleisten.

Basierend auf unserem Co-Innovations- und datenzentrierten Ansatz sowie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz arbeiten die ExpertInnen in unseren Digital Labor- und Kreativ-Umgebungen an neuen Stufen der Wertschöpfung und bereiten unsere Kunden auf die nächste Innovationswelle vor.

Das Functional Chapter „Transformation & Business Technology“ unterstützt Unternehmen dabei, die Herausforderungen und Chancen der digitalen und nachhaltigen Transformation zu meistern, indem es sich auf die Generierung von Mehrwert durch funktionsübergreifende Ansätze für Technologie-, Organisations- und Personalentwicklung konzentriert. Transformation & Business Technology vereint in seiner Arbeit Fragestellungen nach digitalem Lernen, flexiblen Organisationsformen und Changemanagement sowie größtmöglicher Effizienz und Nachhaltigkeit mit tiefer Technologiekenntnis - Digitalisierung als integralem Teil von modernen Geschäftsmodellen verstehend. Ein Schwerpunkt des Chapter ist die Beratung von Organisationen, die sowohl digitale Effizienz- als auch Wertschöpfungsthemen adressieren müssen, z.B. durch Hyper-Automatisierung, Prozessdigitalisierung, Reduktion von Time2value und Erhöhung von Resilienz und Flexibilität sowie Sicherheit in der Bereitstellung von Technologie-Services. Der besondere Fokus liegt in der Arbeit auf dem Business und Technology Alignment durch Enterprise Architecture Management und der Begleitung großer Transformationsvorhaben der Kunden, die oftmals durch die Einführung neuer Technologien, digitaler Geschäftsmodelle getriggert sind. Das Chapter steht im Einklang mit der Vision von Detecon, den Erfolg und die Leistung seiner Kunden durch den Einsatz und die Implementierung neuer digitaler Technologien und Geschäftsansätze nachhaltig zu steigern.

Der Bereich „Telco “ baut auf der Branchenexpertise auf, die Detecon in vielen Jahren beim Aufbau und Betrieb von Telekommunikationsunternehmen erworben hat und gliedert sich in zwei Teilbereiche: Die Deutsche Telekom AG als Shareholder und Inhouse Kunde sowie weltweit zahlreiche nationale und internationale Telekommunikationskunden. Detecon stellt Experten für das Design von Netzwerkarchitekturen und die Netzwerkplanung mit dem hauseigenen proprietären Softwaretool NetWorks zur Verfügung. Die Optimierung des Betriebs mit Methoden zur Cloudifizierung von Netzwerken und Netzwerk-IT werden ergänzt durch Audits und Due Diligences. Alternative Zugangstechnologien und Edge Computing sind besondere Kompetenzen der Detecon für Internet-Player und New-Tech-Unternehmen. Für viele Branchen beschäftigt sich Detecon mit der Entwicklung von Campuslösungen, Shop-Floor-Konnektivität und umfassenden IoT-Strategien.

Im Bereich „Services & Industries“ fokussiert sich Detecon auf die Branchen Public, Travel/Transport & Logistik, Automotive & Manufacturing, Health und Energie, die Beratungsaktivitäten konzentrieren sich auf digitale Geschäftsmodelle und -prozesse. Die Themen werden zusammen durch die Functional Chapter vorangetrieben und sind mit den Industrien eng verzahnt.

Branchenübergreifend positioniert Detecon die Themen „HyperconnectivityTransformation“ und „Sustainability“ sowie Künstliche Intelligenz. Detecon hat einen eigenen Sustainability-Beratungsansatz entwickelt, der einen der wichtigsten Hebel für nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt rückt: den Einsatz digitaler Technologien. Die zunehmende Vernetzung von Menschen, Geräten und Systemen führt zu neuen Möglichkeiten und Herausforderungen für Unternehmen. Detecon unterstützt ihre Klienten, technologischen Veränderungen strategisch zu nutzen und sich auf die ändernden Anforderungen der Kunden, Mitarbeitenden und des Marktes einzustellen.

Unsere Klienten haben weiterhin den Wunsch nach einem starken und verlässlichen Partner, der die Transformation von Anfang bis Ende unterstützt. Dies beinhaltet Themen, die von der Business- und Technologie-Beratung über die Co-Innovation bis hin zur agilen Umsetzung und zum sicheren Betrieb reichen. Detecon entwickelt sich mit ihren Partnern zu einem integrierten Anbieter im Bereich der digitalen Strategie- und Transformationsdienstleistungen. Durch die neue Organisationsstruktur, die Fokussierung auf sechs Fokusindustrien und auf zukunftsweisende Themen hat Detecon es sich zum Ziel gemacht, der Wegweiser in die hypervernetzte digitale Zukunft zu sein.

Eines der wichtigsten Ziele parallel zur Umsatzentwicklung ist die weitere Personalentwicklung und die Veränderung im Personalmix. Die eingeleiteten Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung in den globalen Functions und die spezifische Ausrichtung der Regionen auf die jeweiligen Märkte werden die Wahrnehmung der Detecon als attraktiver Arbeitgeber nachhaltig festigen. Der Personalbestand wird sich nach der Konsolidierungsphase im ersten Halbjahr 2024 wieder kontinuierlich erhöhen, um die strategischen Wachstumsziele der Detecon zu erreichen. Im Jahr 2024 ist die Einstellung insbesondere im Themenfeld AI, Cyber Security und Industrial IOT vorgesehen. Die Auslastung wird deutlich über dem Niveau von 2023 liegen.

Durch die eingeleiteten Maßnahmen wird sich das operative Betriebsergebnis der Detecon International GmbH gegenüber Vorjahr deutlich verbessern. Die Personaleinstellungen erfolgen mit dem Ziel, Kapazitätsengpässe zu vermeiden, die Lieferfähigkeit zu erhöhen und den Anteil an externer Zulieferung zu begrenzen. Für notwendige Anpassungen der Personalstruktur sind weiterhin Mittel eingeplant, um die Transformation der Detecon zu unterstützen. Sie können den Jahresüberschuss der Gesellschaft belasten. Insgesamt wird für 2024 ein Jahresüberschuss erwartet. Die Bedeutung des Finanzergebnisses zur Finanzierung der Gesellschaft bleibt unverändert erhalten.

Die tatsächliche Entwicklung kann von den Erwartungen abweichen, wenn sich die getroffenen Annahmen nicht realisieren lassen. Die prognostizierten Entwicklungen für Umsatz, Ergebnis und die Geschäftsentwicklung einzelner Bereiche und Regionen wurden auf Basis insgesamt stabiler Marktbedingungen geplant.

V. Risiko- und Chancenmanagement

Die gegenüber dem Vorjahr sehr ähnliche Risiko- und Chancensituation stellt sich wie folgt dar.

Konjunkturelles Umfeld

Die Beratungsbranche ist sehr stark von der Konjunkturentwicklung abhängig. In einzelnen Branchen wie der Automotive- und der Telekommunikationsbranche kann der Wettbewerbsdruck zur weiteren Degression der Berater-Honorarsätze führen.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im 1. Quartal 2024 bei leicht anziehender Gesamtkonjunktur in der EU, insgesamt rückläufigen Rohstoffpreisen, einer abschwächenden Inflationsrate und global uneinheitlichen Wirtschaftsprognosen (insbesondere die Unsicherheit der globalen Wirkungen des Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine) noch nicht abgesichert.

Es ist davon auszugehen, dass sich das Beratungsgeschäft der Detecon trotz des Rückgangs im Konzern der Deutsche Telekom AG 2024 durch das wachsende Geschäft mit Kunden außerhalb des Konzerns positiv entwickelt. Trotz des wachsenden externen Geschäftsanteils bleibt die Deutsche Telekom größter Einzelkunde und damit wichtiger Pfeiler der Geschäftsstrategie. In den Detecon Wachstums-Bereichen der Services & Industry Kunden liegen die Schwerpunkte der Entwicklung auf der Manufacturing Industrie mit dem Segment Automotive sowie der Services-Sektoren Public, Transport und Health. In diesen Bereichen bietet Detecon eine digitale Beratungskompetenz auf der Schnittstelle von Business und IT. In Europa konzentriert sich Detecon auf die „DACH“-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) und baut ihre Positionen in Europa (insbesondere EU, Mittel-/ Südosteuropa) und „Nordics“ (Dänemark, Schweden) aus. In den Regionen Asien, Mittlerer Osten und Afrika ist von einer uneinheitlichen Entwicklung auszugehen. Asien ist für Detecon weiterhin strategisch von Bedeutung, ein Schwerpunkt des Geschäftes liegt weiterhin in Brunei. Der Mittlere Osten und Afrika bieten für Detecon ein großes Marktpotential. Zu den Eckpfeilern der saudi-arabischen Entwicklungsplanung (Vision 2030) gehört, sich als digitales Zentrum der Region zu etablieren. In Afrika wirken sich die strukturellen Schwächen auf die Konjunkturlage und die Investitionen aus. Detecon wird die Diversifikation der Kunden und Themen in den internationalen Standorten vorantreiben, um den andauernden politischen Risiken in Ländern des Mittleren Ostens sowie strukturellen Schwächen wie in Südafrika zu begegnen und die Geschäftsentwicklung abzusichern.

Welche regionalen und segmentspezifischen Risiken die Entwicklung beeinflussen, ist aus heutiger Sicht noch nicht absehbar.

Personal

Ein kontinuierliches Risiko liegt in der Höhe der ungewollten Fluktuation der Belegschaft und dem daraus möglichen Know-how-Verlust. Das Wachstum des Beratungsmarktes Deutschland und die sich entwickelnden Themenschwerpunkte haben den Wettbewerb um Kompetenzen und Ressourcen in bestimmten Beratungsschwerpunkten der digitalen Transformation und Künstlicher Intelligenz verschärft. Die Eigenkündigungen lagen bei 8,4% (Vorjahr: 16,3%).

Für 2024 wird auf Basis des Karriere- und Vergütungsmodells, der Internationalität der Projekte und Consultant-Teams sowie der Neu-Organisation der Themen- und Marktentwicklung mit einer hohen Arbeitgeber-Attraktivität und einer „Normalfluktuation“ von ca. 10% gerechnet.

Detecon hat das Vergütungsmodell deutlich attraktiver gestaltet und wird individuelle Performance besonders honorieren. Detecon punktet im Wettbewerb mit einer besonderen Unternehmenskultur, die persönliches Wachstum in einem ambitionierten Umfeld ermöglicht und sich durch hohe Diversität und Heterogenität der Mitarbeitenden auszeichnet.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Ein weiteres kontinuierliches Risiko besteht in der vertraglichen und steuerlichen Komplexität des Auslandsgeschäftes. Daraus resultiert ein Teil der Ergebnisbelastungen der Gesellschaft im Rahmen der Feststellungen der steuerlichen Betriebsprüfungen im In- und Ausland. Darüber hinaus können sich Ergebnisbelastungen aufgrund erforderlicher Abwertungen von Auslandsforderungen ergeben. Diesen Risiken wird regelmäßig durch zentralen und lokalen Rechts- und Steuerberatungssupport und einem zentralen Forderungsmanagement begegnet.

Die Detasad-Beteiligung in Saudi-Arabien verändert ihr Marktportfolio und investiert in neue Themen. Dadurch kommt es zu niedrigeren Beteiligungserträgen, auf Dividendenzahlungen wurde zur Stärkung der Zahlungsmittel-Reserve vorübergehend verzichtet.

Die aktuelle Währungskursentwicklung des Euro bietet Chancen und Risiken. Im Jahr 2023 wurde der Einsatz deutscher Berater für Kunden in der Schweiz nochmals attraktiver, gleichzeitig konnte das Geschäftsvolumen in der Schweiz positiv entwickelt werden, während in Deutschland strukturelle Anpassungen erforderlich wurden. Die Währungskursentwicklung spielte dabei eine untergeordnete Rolle.

Die bestehenden Risiken sind weder einzeln noch insgesamt bestandsgefährdend. Sie werden durch Chancen im nationalen und internationalen Geschäft mit externen Kunden aktuell ausgeglichen.

VI. Erklärung zur Unternehmensführung

Die Detecon hat im Jahr 2020 Zielgrößen für den Anteil von Frauen in der Geschäftsführung und im Aufsichtsrat sowie in der ersten und zweiten Führungsebene (FüE) unterhalb der Geschäftsführung festgelegt. Zum 31.12.2023 besteht im Aufsichtsrat ein Frauenanteil von 33,3% (Vorjahr: 0%, Ziel: 30%). In der Geschäftsführung wurde ein Frauenanteil von 33,3% (Vorjahr: 33,3%, Ziel: 30%) erreicht. In der FüE I beträgt der Frauenanteil 30,4% (Vorjahr: 29,2%, Ziel: 30%) und in der FüE II wurde ein Frauenteil von 10,0% (Vorjahr: 7,4%, Ziel: 15%) erreicht. Im Rahmen der Implementierungsfrist sollen die Zielgrößen bis 31.12.2025 erreicht werden.

 

Köln, den 24. Mai 2024

Detecon International GmbH

Die Geschäftsführung

Jürgen Schäfer

Tobias Braun

Simone Wamsteker

Jahresabschluss der Detecon International GmbH

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Anhang

Grundlagen und Methoden

Erläuterungen zur Bilanz

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Bilanz

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in Tsd. € Anmerkung 31.12.2023 31.12.2022
Aktiva
Anlagevermögen 1
Immaterielle Vermögensgegenstände 158 84
Sachanlagen 1.408 1.428
Finanzanlagen 16.706 17.887
18.272 19.399
Umlaufvermögen
Vorräte 2 11.970 12.886
Forderungen 3 36.494 44.727
Sonstige Vermögensgegenstände 4 4.357 1.293
Flüssige Mittel 5 6.204 3.306
59.025 62.212
Rechnungsabgrenzungsposten 6 835 977
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 7 1.083 226
Bilanzsumme 79.215 82.814

Passiva

Eigenkapital 8
Gezeichnetes Kapital 8.700 8.700
Andere Gewinnrücklagen 23.830 23.830
Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -5.060 4.552
27.470 37.082
Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 9 19.203 19.111
Steuerrückstellungen 10 780 1.230
Sonstige Rückstellungen 11 16.233 13.543
36.216 33.884
Verbindlichkeiten 12 15.529 11.848
Bilanzsumme 79.215 82.814

Gewinn- und Verlustrechnung

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in Tsd. € Anmerkung 2023 2022
Umsatzerlöse 13 111.297 124.754
Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 14 -917 329
Gesamtleistung 110.380 125.083
Sonstige betriebliche Erträge 15 4.263 5.928
Materialaufwand 16 -22.531 -28.172
Personalaufwand 17 -76.241 -70.083
Abschreibungen 18 -804 -631
Sonstige betriebliche Aufwendungen 19 -20.598 -22.289
Finanzergebnis 20 978 -739
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21 -506 -4.544
Ergebnis nach Steuern -5.059 4.553
Sonstige Steuern 22 -1 -1
Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -5.060 4.552

Anhang

Grundlagen und Methoden

Wirtschaftliche und rechtliche Grundlagen der Gesellschaft

Die Detecon International GmbH, Köln (im Folgenden Detecon oder Gesellschaft genannt), tritt als Anbieter von Consultingleistungen für Vorhaben im Telekommunikationswesen gegen Entgelt, insbesondere von Infrastrukturuntersuchungen und Wirtschaftlichkeits-Analysen sowie lieferungsungebundene, neutrale, unabhängige Beratung des Auftraggebers bei Projekten, wie z.B. bei der Planung, Ausschreibung, Auftragsvergabe, Lieferüberwachungen, Bauaufsicht, Kontrolle der Durchführung und Abnahme bei der Verwaltungsorganisation sowie weiterhin Betrieb und Wartung von Telekommunikationseinrichtungen und Montageleistungen auf. Außerdem ist Gegenstand des Unternehmens die Beteiligung an in- und ausländischen Unternehmen, die auf dem Gebiet der Telekommunikation tätig sind. Die Gesellschaft kann Consultingleistungen im IT- und Telekommunikations- und Postwesen gegen Entgelt auch im Rahmen der staatlichen Entwicklungshilfe erbringen.

Die Detecon ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der Nr. HRB 76144 eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die T-Systems International GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden T-Systems genannt). Das gezeichnete Kapital beträgt 8.700.000,00 €.

Seit dem 1. Juli 2002 besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft zur Deutsche Telekom AG, Bonn (im Folgenden Deutsche Telekom genannt).

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Deutschen Telekom im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB und wird in den Konzernabschluss der Deutschen Telekom einbezogen. Die Deutsche Telekom stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt und ist ferner über die Internetseiten der Deutschen Telekom zugänglich. Auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts wird gemäß § 291 Abs. 1 und 2 HGB verzichtet.

Grundlagen der Bilanzierung

Der Jahresabschluss der Detecon wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB sowie nach dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert ist. Der Ausweis erfolgt in Tausend Euro (Tsd. €), sofern nichts anderes angegeben wird. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Soweit zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst werden, erfolgt ein getrennter Ausweis im Anhang. Erforderliche Zusatzangaben für einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen ebenfalls im Anhang.

Bilanzierung und Bewertung

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Detecon übt das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände nicht aus.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Dabei umfassen die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Das Wahlrecht, Teile der Verwaltungskosten sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird von der Gesellschaft nicht ausgeübt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Die dabei zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern basieren auf einer betriebsindividuellen Einschätzung, die sowohl technische als auch wirtschaftliche Entwertungsfaktoren berücksichtigt.

Entfallen die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung in den Folgejahren teilweise oder ganz, erfolgt eine Zuschreibung in Höhe der eingetretenen Wertaufholung, höchstens jedoch bis zu dem Wert, der sich ohne Vornahme der außerplanmäßigen Abschreibung ergeben hätte.

Im Wesentlichen liegen den planmäßigen Abschreibungen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

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Jahre
Konzessionen, Schutzrechte, sonstige Nutzungsrechte 3 bis 5
Software 3
Gebäude 33 bis 40
Mietereinbauten 5
Betriebs- und Geschäftsausstattung 8 bis 13
Andere Anlagen 3 bis 6

Die Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen sowie zu Immobilien und beweglichen Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens werden ab dem Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben.

Gemäß § 6 Abs. 2 S. 1 EStG werden Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht mehr als 800 € betragen, im Zugangsjahr sofort abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang ausgewiesen. Diese Regelung wird aus Vereinfachungsgründen für entsprechende Zugänge in der Handelsbilanz übernommen.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Verkauf oder sonstigem Abgang mit ihren jeweiligen Buchwerten (Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen) ausgebucht. In Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Verkaufserlös und dem Buchwert des Vermögensgegenstands wird ein Gewinn oder Verlust aus Anlageabgang ergebniswirksam berücksichtigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei Beteiligungserwerben in Fremdwährung wird zur Ermittlung der Anschaffungskosten der Tageskurs und bei Kurssicherungen der Sicherungskurs der im Vorhinein beschafften Devisen zugrunde gelegt, soweit eine wirksame Bewertungseinheit gebildet wurde. Die Ausleihungen entsprechen den gewährten Darlehensbeträgen, vermindert um Tilgungen und - soweit erforderlich - um Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden auf Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten auf Basis einer planmäßigen Kapazitätsauslastung sowohl die direkt zurechenbaren Einzelkosten wie Material- und Lohnkosten als auch Sondereinzelkosten der Fertigung zuzüglich angemessener anteiliger Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Das Wahlrecht, Teile der Verwaltungskosten sowie der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird von der Detecon nicht ausgeübt. Forschungs- und Vertriebskosten sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB).

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen und das allgemeine Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Niedrig- bzw. unverzinsliche Positionen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit einem fristadäquaten Marktzins abgezinst.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt ihres Zugangs mit dem Devisenkassamittelkurs erfasst. Am Bilanzstichtag werden sie gemäß § 256a S. 1 HGB ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a S. 2 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird gemäß § 266 Abs. 2 Buchst. C HGB als gesonderter Posten angesetzt. Er wird zu jedem Abschlussstichtag neu berechnet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ergeben sich aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern. Sie werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Dabei werden auch künftig zu erwartende Steigerungen der Gehälter und Renten berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation werden unternehmensspezifische altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB ergibt sich der durchschnittliche Marktzinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen HGB aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bis zum Geschäftsjahr 2015: sieben Geschäftsjahre). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB). Soweit aufgrund der geänderten Bewertung mit Inkrafttreten des BilMoG eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich ist, ist der Betrag bis spätestens zum 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln (Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB). Die Gesellschaft hat das Wahlrecht so ausgeübt, dass der jährliche Zuführungsbetrag einem Fünfzehntel des insgesamt zuzuführenden Betrags entspricht. Dieser Betrag wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesondert ausgewiesen.

Die Detecon hat in der Vergangenheit Altersteilzeitvereinbarungen mit variierenden Konditionen und Vertragsbedingungen überwiegend nach dem sogenannten Blockmodell abgeschlossen. In diesem Zusammenhang entstehen zwei Arten von Verpflichtungen, die jeweils in Übereinstimmung mit versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G mit ihrem Barwert bewertet und getrennt voneinander bilanziert werden. Dabei handelt es sich um Erfüllungsrückstände und Aufstockungsbeträge. Aufstockungsbeträge haben regelmäßig einen hybriden Charakter, das heißt, obwohl einerseits der Vereinbarung häufig eine Kompensationsfunktion für eine frühere Beendigung des Arbeitsverhältnisses zugemessen wird, steht die spätere Auszahlung andererseits unter dem Vorbehalt der künftigen Erbringung von Arbeitsleistungen. Soweit Altersteilzeitprogramme überwiegend Abfindungscharakter haben, werden Aufstockungsbeträge unmittelbar bei Entstehen der Verpflichtung in voller Höhe erfasst. Steht bei Altersteilzeitvereinbarungen dagegen die Erbringung künftiger Arbeitsleistungen im Vordergrund, werden die Aufstockungsbeträge über den Erdienungszeitraum erfasst.

Zur Absicherung von Ansprüchen aus Altersteilzeit und Pensionszusagen wurde Vermögen im sogenannten Contractual Trust Arrangement (CTA) auf einen Treuhänder übertragen. CTA-Vermögen bestehen aus Wertpapieren, Bankkontenguthaben und Rückdeckungsversicherungen. Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB werden die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen sowie die Rückstellungen für Erfüllungsrückstände bei Altersteilzeit mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet. Das verrechnete Deckungsvermögen wird nach § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Bewertung erfolgt zum jeweiligen Stichtag unter Berücksichtigung der aktuellen Kurswerte, bei Bankkontenguthaben zum Nennbetrag und bei Rückdeckungsversicherungen zum Aktivwert. Entsteht durch die Verrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag, so wird dieser als gesonderter Posten ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 Buchst. E HGB). Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB werden auch die Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verrechnet und innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die historischen Anschaffungskosten, unterliegt dieser Teil gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungs- und Abführungssperre.

Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen, einschließlich solcher für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für Umweltrisiken, werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bemessung dieser Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Die zu erwartenden zwischenzeitlichen Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen Zinssatz abgezinst. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Die erfolgsorientierten Vergütungssysteme umfassen den Short Term Incentive, den Share Matching Plan sowie den Long Term Incentive Plan.

Im Rahmen der kurzfristigen Erfolgsvergütungskomponente Short Term Incentive ist das Business Leader Team vertraglich verpflichtet und sind auf freiwilliger Basis auch andere Führungskräfte ermächtigt, einen Teil der festgesetzten jährlichen variablen Vergütung, der sich nach dem Grad der Zielerreichung der für das Geschäftsjahr fixierten Zielvorgabe jeder Person bestimmt, in Aktien der Deutschen Telekom zu investieren und über einen Zeitraum von mindestens vier Jahren zu halten. Die Deutsche Telekom wird für die von den Planberechtigten erworbenen Aktien zusätzliche Aktien gewähren (Share Matching Plan), die nach Ablauf der vierjährigen Haltefrist den Planberechtigten aus dem durch die Deutsche Telekom gehaltenen Bestand an eigenen Aktien zugeteilt werden. Darüber hinaus wird für das Business Leader Team sowie weitere Führungskräfte eine erfolgsabhängige Vergütung in Abhängigkeit von der Erfüllung langfristiger Zielvorgaben ausgelobt (Long Term Incentive Plan).

Bei dem Share Matching Plan sowie dem Long Term Incentive Plan handelt es sich um anteilsbasierte Vergütungsinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. Für den Share Matching Plan entspricht der beizulegende Zeitwert dem Kurs der Aktie der Deutschen Telekom am Tag der Gewährung abzüglich eines erwarteten Dividendenabschlags. Beim Long Term Incentive Plan wird das dem Mitarbeiter zu Planbeginn zugeteilte virtuelle Aktienpaket mit dem Aktienkurs der Deutschen Telekom am Tag der Gewährung multipliziert und auf den Stichtag diskontiert. Während der Planlaufzeit ändert sich der Wert analog den Veränderungen des Börsenkurses der Aktie der Deutschen Telekom. Die Anzahl der virtuellen Aktien verändert sich durch die Zielerreichung von vier gleich gewichteten Kennzahlen. Darüber hinaus erhält jeder Berechtigte während der Planlaufzeit eine Dividende. Diese wird in virtuelle Aktien reinvestiert und erhöht den Bestand an virtuellen Aktien bei jedem Planteilnehmer.

Für die voraussichtlichen Kosten, die für die erfolgsorientierte Vergütung entstehen, werden Rückstellungen gebildet. Im Falle des Share Matching Plans und des Long Term Incentive Plans erfolgt die Berücksichtigung des Personalaufwands über die jeweilige Laufzeit.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. In den Fällen, in denen der Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen und auf die Laufzeit der Verbindlichkeit erfolgswirksam verteilt. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, werden im Zeitpunkt ihres Zugangs mit dem Devisenkassamittelkurs erfasst. Am Bilanzstichtag werden sie gemäß § 256a S. 1 HGB ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) und des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HS. 2 HGB) bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a S. 2 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Entsprechend dem Imparitätsprinzip werden Bewertungsverluste aus originären und derivativen Finanzinstrumenten sofort aufwandswirksam berücksichtigt. Werden Finanzinstrumente zu Bewertungseinheiten - Grund- und Sicherungsgeschäft - zusammengefasst, so wird gemäß § 254 HGB auf die bilanzielle Erfassung unrealisierter Verluste, die aus abgesicherten Risiken resultieren, verzichtet, soweit diesen Verlusten unrealisierte Gewinne in gleicher Höhe gegenüberstehen (Einfrierungsmethode). Soweit sich aus der Verrechnung (Kompensation) der Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument, die sich auf das abgesicherte Risiko beziehen, ein Verlustüberhang ergibt, wird dieser entsprechend IDW RS HFA 35 durch Bildung einer Drohverlustrückstellung erfolgswirksam berücksichtigt. Bewertungsgewinne werden erst zum Zeitpunkt ihrer Realisierung ertragswirksam erfasst.

Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Als Umsatzerlöse werden gemäß § 277 Abs. 1 HGB alle Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie der Erbringung von Dienstleistungen ausgewiesen. Dies betrifft im Wesentlichen Erlöse aus der Erbringung von Consultingleistungen und sonstige Umsatzerlöse.

Der Ausweis der Umsatzerlöse erfolgt nach dem Abzug von Erlösschmälerungen und der Umsatzsteuer sowie sonstiger direkt mit dem Umsatz verbundener Steuern. Entsprechend dem Realisationsprinzip erfolgt eine periodengerechte Erfassung.

Die Aufwendungen für Altersversorgung umfassen insbesondere Aufwendungen im Rahmen der Dotierung der Pensionsrückstellungen für die beschäftigten Arbeitnehmer.

Ermessensspielräume

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses muss die Gesellschaft Einschätzungen vornehmen und Annahmen treffen, welche die Ansätze der Vermögensgegenstände und Schulden, die Angabe von Risiken und Unsicherheiten bezüglich der angesetzten Vermögensgegenstände und Schulden zum Abschlussstichtag sowie die Aufwendungen und Erträge für den Berichtszeitraum beeinflussen. Die tatsächlichen Ergebnisse können von diesen Einschätzungen abweichen.

Erläuterungen zur Bilanz

1 Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten ausschließlich entgeltlich erworbene Lizenzen in Höhe von 158 Tsd. €.

Das Sachanlagevermögen in Höhe von 1.408 Tsd. € umfasst Hardware und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 957 Tsd. € sowie Mietereinbauten in Höhe von 451 Tsd. €. Die Zugänge in Höhe von 444 Tsd. € betreffen insbesondere Investitionen in Hardware.

Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.933 Tsd. €, Beteiligungen in Höhe von 605 Tsd. € sowie sonstige Ausleihungen in Höhe von 8.000 Tsd. €.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird unter Anmerkung 33 aufgeführt.

Anlagespiegel

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
in Tsd. € Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.906 190 - 2.096
1.906 190 - 2.096
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 802 224 - 1.026
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.490 444 (85) 6.849
7.292 668 (85) 7.875
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.560 - - 8.560
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.350 - (1.182) 6.168
3. Beteiligungen 605 - - 605
4. Sonstige Ausleihungen 8.000 - - 8.000
24.515 - (1.182) 23.333
Anlagevermögen 33.713 858 (1.267) 33.304
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Abschreibungen
in Tsd. € Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (1.822) (116) - (1.938)
(1.822) (116) - (1.938)
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken (497) (78) - (575)
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (5.367) (609) 84 (5.892)
(5.864) (687) 84 (6.467)
(6.627) - - (6.627)
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen - - - -
3. Beteiligungen - - - -
4. Sonstige Ausleihungen (6.627) - - (6.627)
Anlagevermögen (803) 84 (15.032) 18.272
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Buchwert
in Tsd. € Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 158 84
158 84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 451 305
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 957 1.123
1.408 1.428
1.933 1.933
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.168 7.350
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 605 605
3. Beteiligungen 8.000 8.000
4. Sonstige Ausleihungen 16.706 17.888
Anlagevermögen 19.400

2 Vorräte

Die unfertigen Leistungen beinhalten noch nicht abgerechnete Projektleistungen von Kundenaufträgen. Die Reduzierung der unfertigen Erzeugnisse resultiert im Wesentlichen aus der Bearbeitung ausländischer Projekte.

3 Forderungen

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.085 8.818
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.188 33.646
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.221 2.263
36.494 44.727

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Beratungs- und Projektleistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14.184 Tsd. € (31. Dezember 2022: 10.903 Tsd. €) sowie sonstige Forderungen in Höhe von 9.005 Tsd. € (31. Dezember 2022: 22.011 Tsd. €). Bei den sonstigen Forderungen handelt es sich um Forderungen aus dem Cash Management mit der Deutschen Telekom. Forderungen gegen die Gesellschafterin T-Systems bestehen in Höhe von 172 Tsd. € (31. Dezember 2022: 595 Tsd. €) und betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, existieren ausschließlich gegenüber der Detecon Al Saudi DETASAD Co. Ltd., Riyadh, und beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 306 Tsd. € (31. Dezember 2022: 306 Tsd. €) sowie unverzinslichen Forderungen aus Dividendenzahlungen in Höhe von 1.838 Tsd. € (31. Dezember 2022: 1.838 Tsd. €).

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 Sonstige Vermögensgegenstände

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Körperschaftssteuer 1.889 -
Zinsforderungen aus Ausleihungen 1.380 1.060
Forderungen aus Gewerbesteuer 766 -
Forderungen gegen Mitarbeiter 174 58
Geleistete Anzahlungen 127 94
Guthaben von Lieferanten 9 69
Übrige sonstige Vermögensgegenstände 12 12
4.357 1.293

Die Zinsforderungen resultieren aus der Ausleihung an die Unified National Networks Sdn Bhd, Bandar Seri Begawan, Brunei Darussalam.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von größer als einem Jahr in Höhe von 1.380 Tsd. € (31. Dezember 2022: 1.060 Tsd €). Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Kassenbestand 10 6
Guthaben bei Kreditinstituten 6.194 3.300
6.204 3.306

6 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 835 Tsd. € (31. Dezember 2022: 977 Tsd. €) enthält im Wesentlichen abgegrenzte Aufwendungen für Lizenz- und Seminargebühren sowie Versicherungsbeiträge.

7 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

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31.12.2023 31.12.2022
in Tsd. € Altersteilzeitvereinbarungen Altersteilzeitvereinbarungen
Beizulegender Zeitwert des CTA-Vermögens 4.559 4.177
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 3.476 3.952
Überschuss des Deckungsvermögens über die Verpflichtungen 1.083 225
Überschuss der Verpflichtungen über das Deckungsvermögen (Ausweis als sonstige Rückstellung) - -
Anschaffungskosten des CTA-Vermögens 4.376 4.375
Ausschüttungsgesperrter Betrag 183 (198)

Ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung entsteht, soweit der Wert von CTA-Vermögen die Höhe der Verpflichtungen überschreitet, mit denen es aufgrund seiner Eigenschaft als Deckungsvermögen saldiert werden muss.

Die Anschaffungskosten des CTA-Vermögens für Altersteilzeit liegen unter dem beizulegenden Zeitwert. Der daraus resultierende Differenzbetrag ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt.

8 Eigenkapital

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 8.700 8.700
Andere Gewinnrücklagen 23.830 23.830
Bilanzverlust / Bilanzgewinn (5.060) 4.552
27.470 37.082

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9.612 Tsd. € verringert.

Das gezeichnete Kapital der Detecon beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert gegenüber dem Vorjahr 8.700 Tsd. €. Sämtliche Geschäftsanteile werden von der T-Systems gehalten.

9 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Bilanzansatz der Pensionsverpflichtungen wird auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten ermittelt.

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern der Detecon International GmbH beruhen auf unmittelbaren Versorgungszusagen. Diese umfassen die Direktzusagen, die die Gesellschaft unmittelbar erteilt hat.

Seit Einführung des BilMoG zum 1. Januar 2010 erfolgt die Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der sich durch die geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen ergebende Zuführungsbetrag wird gemäß den Übergangsvorschriften des BilMoG (Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB) über 15 Jahre verteilt.

Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Anteil der aufgrund der Übergangsvorschriften des BilMoG in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für unmittelbare Pensionsverpflichtungen 125 Tsd. € (31. Dezember 2022: 256 Tsd. €).

Zum Stichtag liegen der Berechnung folgende Annahmen zugrunde:

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in % 2023
Rechnungszinssatz 1,83
Gehaltstrend 2,50
Rententrend
Allgemein 2,20
Satzungsgemäß 1,00
Fluktuation 4,00

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt unter Verwendung der biometrischen Grundlagen der Heubeck-Richttafeln 2018 G.

Auf Basis der versicherungsmathematischen Gutachten wird zum Abschlussstichtag eine Rückstellung für unmittelbare Pensionsverpflichtungen von 19.203 Tsd. € (31. Dezember 2022: 19.111 Tsd. €) ausgewiesen.

Für bestimmte Pensionsverpflichtungen besteht zum 31. Dezember 2023 Deckungsvermögen in Form von kongruenten Rückdeckungsversicherungsansprüchen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 857 Tsd. € wurde zum 31. Dezember 2023 mit dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens von ebenfalls 857 Tsd. € verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen 577 Tsd. €. Da im Falle kongruenter Rückdeckungsversicherungen bereits durch die Anpassung des Buchwerts der Verpflichtungen an den beizulegenden Zeitwert der korrespondierenden Rückdeckungsversicherung eine Ausschüttungssperrwirkung erzielt wird, greift die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 3 in Verbindung mit Satz 1 HGB insoweit nicht. Im Berichtsjahr wurden Zinserträge aus dem Deckungsvermögen mit Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen im Zinsergebnis saldiert.

Gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB ergibt sich der durchschnittliche Marktzinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bis zum Geschäftsjahr 2015: sieben Geschäftsjahre). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2023 beträgt 181 Tsd. € (31. Dezember 2022: 914 Tsd. €).

10 Steuerrückstellungen

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Inländische Steuern vom Einkommen und Ertrag 574 924
Ausländische Steuern vom Einkommen und Ertrag 180 286
Sonstige Steuern 26 20
780 1.230

Die Steuerrückstellungen verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 450 Tsd. € auf 780 Tsd. €.

11 Sonstige Rückstellungen

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
Verpflichtungen aus dem Personalbereich
Strukturmaßnahmen 6.045 -
Urlaubsrückstellung 2.685 2.900
Altersteilzeit 1.304 1.385
Erfolgsorientierte Vergütung 2.143 3.890
Übrige Verpflichtungen 798 1.804
12.975 9.979
Sonstige Verpflichtungen
Ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen 2.044 2.233
Provisionen 472 472
Auftragsrisiko 425 454
Übrige sonstige Rückstellungen 317 405
3.258 3.564
16.233 13.543

Die Rückstellungen für Strukturmaßnahmen beinhalten Kosten für Auflösungs- und Abfindungsvereinbarungen.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit umfassen ausschließlich die Aufstockungsbeträge.

Die Reduzierung der Verpflichtung aus der erfolgsorientierten Vergütung resultiert aus der Umstellung des Zielgehaltes auf ein Basisgehalt. Die variablen Anteile sind nun als Bestandteil im Basisgehalt enthalten.

Die übrigen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Berufsgenossenschaft, Schwerbehindertenabgabe und Gewährleistungen.

Die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus ausstehenden Rechnungen für IT-, Beratungs-, Telefonie- und Lizenzkosten.

Die Rückstellungen für Provisionen umfassen Vergütungen für die Vermittlung von Beratungsaufträgen.

Die übrigen sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung von Abschlüssen sowie für Archivierungskosten im Rahmen der Aufbewahrungspflicht.

12 Verbindlichkeiten

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31.12.2023
Insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
in Tsd. € bis 1 Jahr über 1 Jahr davon: über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.725 6.725 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 738 738 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.311 2.311 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 5.755 5.755 - -
davon: aus Steuern 1.653 1.653 - -
davon: im Rahmen der sozialen Sicherheit 233 233 - -
15.529 15.529 - -
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31.12.2022
Insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
in Tsd. € bis 1 Jahr über 1 Jahr davon: über 5 Jahre
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.826 6.826 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 895 895 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.813 1.813 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 2.314 2.314 - -
davon: aus Steuern 1.691 1.691 - -
davon: im Rahmen der sozialen Sicherheit 258 258 - -
11.848 11.848 - -

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen resultieren im Wesentlichen aus Projekten im Ausland.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen den Einkauf von Dienst- und Werkleistungen im Projektgeschäft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen mit 1.404 Tsd. € (31. Dezember 2022: 1.433 Tsd. €) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen insbesondere gegenüber der ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn, Deutschland, der Detecon (Schweiz) AG, Zürich, Schweiz, der Detecon Asia-Pacific Ltd., Bangkok, Thailand und der Quingdao Detecon Ltd., Peking. Darüber hinaus bestehen Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber der Organträgerin Deutsche Telekom in Höhe von 907 Tsd. € (31. Dezember 2022: 380 Tsd. €).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in Tsd. € 31.12.2023 31.12.2022
sonstige verzinsliche Finanzverbindlichkeiten Genussrechte 2.356 -
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.653 1.691
Erstattungsansprüche von Kunden 1.245 115
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 261 242
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 233 258
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 7 8
5.755 2.314

Die sonstigen verzinslichen Finanzverbindlichkeiten beinhalten ausgegebene Genussrechte, als neues Investitionsmodell für Partner. Insgesamt wurden 29.700 Rechte ausgegeben, welche das Recht auf eine erfolgsabhängige Verzinsung verbriefen.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten im Wesentlichen Lohnsteuerverbindlichkeiten.

In den Erstattungsansprüchen von Kunden sind 1.000 Tsd. € Anzahlung von der EU für ein Kundenprojekt enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

13 Umsatzerlöse

Im Berichtsjahr ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13.457 Tsd. € auf 111.297 Tsd. € gesunken. Die Umsatzerlöse resultieren aus der Erbringung von Beratungsleistungen (110.871 Tsd. €), aus Vermietung (22 Tsd. €) sowie aus Erträgen aus Eigenanteilen Kraftfahrzeuge (403 Tsd. €).

Umsatzerlöse nach Regionen

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in Tsd. € 2023 2022
Deutschland 89.801 101.014
Asien 8.365 8.179
Mittlerer Osten und Nordafrika 6.651 7.003
Europa 3.997 5.620
Mittel- und Südafrika 2.156 1.729
Amerika 327 1.209
111.297 124.754

14 Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen

Die Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen in Höhe von 917 Tsd. € (2022: Bestandserhöhung um 329 Tsd. €) resultiert aus der Abrechnung von Projektleistungen.

15 Sonstige betriebliche Erträge

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in Tsd. € 2023 2022
Erträge aus Sachbezügen 1.298 1.099
Währungskursgewinne gemäß § 277 Abs. 5 HGB 1.267 1.579
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 918 2.166
Erträge aus Weiterverrechnungen 745 893
Erträge aus Anlagenabgängen 19 25
Erträge aus Forderungsbewertung 15 77
Übrige Erträge 1 89
4.263 5.928

Die Erträge aus Sachbezügen resultieren aus Sachbezügen, deren Erfassung im Personalaufwand ausgeglichen wird.

Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von 614 Tsd. € (2022: 1.782 Tsd. €) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 304 Tsd. € (2022: 384 Tsd. €).

Die Erträge aus Weiterverrechnungen resultieren im Wesentlichen aus der Weiterverrechnung von Verwaltungskosten an Tochtergesellschaften sowie aus Erstattungen der Detecon Consulting FZ-LLC, Dubai, im Rahmen des bestehenden Sales & Support Agreements.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr periodenfremde Erträge gemäß § 285 Nr. 32 HGB in Höhe von 952 Tsd. € (2022: 2.358 Tsd. €) ausgewiesen. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie um Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Erträge aus Anlagenabgang.

16 Materialaufwand

Der Materialaufwand hat sich um 5.641 Tsd. € auf 22.531 Tsd. € (2022: 28.172 Tsd. €) verringert. Er beinhaltet ausschließlich Aufwendungen für bezogene Leistungen, die dem Kunden weiterberechnet werden.

17 Personalaufwand/Beschäftigte

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in Tsd. € 2023 2022
Löhne und Gehälter 67.170 60.688
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 9.071 9.395
davon: Aufwendungen für Altersversorgung 141 1.170
davon: Aufwendungen für Unterstützung 19 -
76.241 70.083

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 6.158 Tsd. € auf insgesamt 76.241 Tsd. €. Die Erhöhung der Aufwendungen für Löhne und Gehälter beträgt 6.482 Tsd. € und resultiert im Wesentlichen aus neuen Abfindungsvereinbarungen.

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (FTE = Full-Time-Equivalents) entwickelte sich wie folgt:

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Anzahl 2023 2022
Consultants 473 430
Angestellte in Querschnittfunktionen 149 149
622 579

18 Abschreibungen

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in Tsd. € 2023 2022
Planmäßige Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 116 57
Abschreibungen auf Sachanlagen 688 574
804 631

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände betreffen Abschreibungen auf Software.

Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen entfallen im Wesentlichen auf Hardware.

19 Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Tsd. € 2023 2022
IT-Support 2.974 3.214
Reisekosten 2.798 2.600
Kfz-Kosten 2.239 2.301
Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen 1.572 473
Währungskursverluste gemäß § 277 Abs. 5 HGB 1.467 2.841
Miet- und Pachtaufwendungen 1.423 1.456
Weiterbildungskosten 1.305 832
Marketingaufwendungen 1.300 1.279
Sonstige Personalnebenkosten 1.054 995
Rechts- und Beratungskosten 760 783
Kommunikationsaufwendungen 699 781
Wertberichtigungen auf Forderungen 653 1.055
Büromaterial 581 597
Recruitingaufwendungen 561 1.395
Versicherungen 530 459
Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB 131 131
Beiträge 128 104
Bewirtungsaufwendungen 81 95
Zertifikate/Übersetzungen 44 75
Zeitarbeit 35 286
Übrige Aufwendungen 263 537
20.598 22.289

Die Aufwendungen für IT-Support beinhalten Leistungen für die Einrichtung und den Betrieb von Anwendungen auf Client-/Serversystemen, Netzleistungen und Leistungen für Arbeitsplatzsysteme.

Die Reisekosten beinhalten insbesondere die Flug-, Fahrt- und Übernachtungskosten, die im Rahmen der Erbringung von Beratungsleistungen anfallen.

Die Kfz-Kosten umfassen im Wesentlichen die Kosten für die Gestellung der Geschäftsfahrzeuge.

Die Miet- und Pachtaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Anmietung von Büroräumen in Höhe von 1.243 Tsd. € (2022: 1.215 Tsd. €). Die Minderung der Miet- und Pachtaufwendungen insgesamt ergibt sich im Wesentlichen aus der Abmietung von Flächen.

Die sonstigen Personalnebenkosten beinhalten im Wesentlichen Leistungen für Tagungen, Fahrtkosten, Kosten für Schwerbehindertenabgabe sowie Betriebsveranstaltungen.

Die Kommunikationsaufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Telefon-, Daten- und Netzleistungen.

Die Recruitingaufwendungen verringerten sich aufgrund reduzierter Suche nach Fachpersonal auf dem Arbeitsmarkt.

Die Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB beinhalten ausschließlich Aufwendungen aus der Anpassung der Bewertung der Pensionsrückstellungen aufgrund des BilMoG. Das Wahlrecht zur Verteilung des Zuführungsbetrags gemäß Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB hat die Gesellschaft so ausgeübt, dass der jährliche Zuführungsbetrag einem Fünfzehntel des insgesamt zuzuführenden Betrags entspricht.

Die übrigen Aufwendungen umfassen im Berichtsjahr unter anderem Reinigungs- und Transportkosten, Porto, Spenden und Nebenkosten des Geldverkehrs.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen gemäß § 285 Nr. 32 HGB in Höhe von 796 Tsd. € (2022: 1.365 Tsd. €) ausgewiesen. Diese betreffen im Wesentlichen die Ausbuchung an wertberichtigten Forderungen.

20 Finanzergebnis

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in Tsd. € 2023 2022
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 320 320
davon: aus verbundenen Unternehmen 0 Tsd. € (2022: 0 Tsd. €)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 932 120
davon: aus verbundenen Unternehmen 476 Tsd. € (2022: 110 Tsd. €)
davon: aus Abzinsung von Rückstellungen 383 Tsd. € (2022: 0 Tsd. €)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen (274) (1.179)
davon: an verbundene Unternehmen 13 Tsd. € (2022: 2 Tsd. €)
davon: aus Aufzinsung von Rückstellungen 246 Tsd. € (2022: 1.160 Tsd. €)
Zinsergebnis 978 (739)

Im Zinsergebnis wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Aufwendungen und Erträge saldiert:

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2023
in Tsd. € Pensionen Altersteilzeitvereinbarungen
Ertrag/Aufwand aus den jeweiligen CTA-Vermögen - (396)
Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen 246 (8)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge - 404
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 246 -

21 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Berichtsjahr ist ein Steueraufwand in Höhe von 506 Tsd. € (2022: 4.544 Tsd. €) angefallen. Dieser setzt sich zusammen aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von 353 Tsd. € (2022: 200 Tsd. €) und einem Steueraufwand in Höhe von 859 Tsd. € (2022: 4.744 Tsd. €). Der Steueraufwand entfällt im Wesentlichen auf ausländische Ertragsteuern für Vorjahre in Höhe von 859 Tsd. € (2022: 1.679 Tsd. €).

Im Ertragsteueraufwand sind Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von 353 Tsd. € und Steueraufwendungen in Höhe von 859 Tsd. € enthalten, die periodenfremd im Sinne des § 285 Nr. 32 HGB sind.

22 Sonstige Steuern

Die sonstigen Steuern betragen 1 Tsd. € (2022: 1 Tsd. €) und betreffen ausschließlich Grundsteuern.

23 Überleitung vom Jahresfehlbetrag zum Bilanzverlust

Der Jahresfehlbetrag beträgt 5.060 Tsd. €. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von 4.552 Tsd. € wurde in voller Höhe an die Gesellschafterin ausgeschüttet.

Sonstige Angaben

24 Haftungsverhältnisse und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB sowie Gründe der Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme von Haftungsverhältnissen gemäß § 285 Nr. 27 HGB

Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen beinhalten im Wesentlichen Anzahlungsgarantien, Bietungsgarantien sowie Vertragserfüllungsgarantien. Da die Detecon über ausreichend qualifiziertes Personal sowie eine angemessene Liquiditätsausstattung verfügt, ist sie jederzeit in der Lage, die vertraglich vereinbarten Beratungsleistungen zu erbringen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Garantieverträgen wird daher als gering eingestuft.

Die vorgenannten Haftungsverhältnisse gehören auch zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften.

25 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

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31.12.2023 31.12.2022
Insgesamt davon mit einer Fälligkeit Insgesamt davon mit einer Fälligkeit
in Tsd. € im kommenden Geschäftsjahr ab dem zweiten folgenden Geschäftsjahr im kommenden Geschäftsjahr ab dem zweiten folgenden Geschäftsjahr
Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen 2.667 1.470 1.197 3.209 1.582 1.627
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 2.667 Tsd. € (31.12.2022: 3.209 Tsd. €)
Bestellobligo aus begonnenen Investitionen, einschließlich Verpflichtungen aus künftigen Aufwendungen 14.655 14.655 - 10.096 10.096 -
davon: gegenüber verbundenen Unternehmen 7.075 Tsd. € (31.12.2022: 4.342 Tsd. €)
17.322 16.125 1.197 13.305 11.678 1.627

Die Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen im Wesentlichen gegenüber der Deutschen Telekom sowie der DeTeFleetServices GmbH, Bonn, aus der Überlassung von Büroflächen und Kfz-Gestellung.

26 Derivative Finanzinstrumente

Die Detecon setzt zur Eliminierung von Währungskursrisiken Devisentermingeschäfte ein. Bei den abgeschlossenen Devisentermingeschäften handelt es sich ausschließlich um standardisierte OTC-Geschäfte mit der Deutschen Telekom AG.

Zum 31. Dezember 2023 besteht folgendes Devisentermingeschäft, das nicht in einer Bewertungseinheit steht.

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in Tsd. €
Kontraktart Kontraktwährung Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
Devisentermingeschäft SAR 1.684 41
1.684 41

Die beizulegenden Zeitwerte wurden auf Basis einer Barwertermittlung aus direkt am Markt beobachtbaren Input-Faktoren abgeleitet. Da der Marktwert zum 31. Dezember 2023 für alle Geschäfte positiv ist, wurde keine Rückstellung für Drohverluste für schwebenden Geschäfte erfasst.

27 Latente Steuern

Im Berichtsjahr besteht ein Aktivüberhang bei den latenten Steuern. Die Detecon International GmbH übt das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB zum Ansatz der sich daraus ergebenden Steuerentlastung als aktive latente Steuern nicht aus. Die aktiven / passiven latenten Steuern beruhen im Wesentlichen auf Differenzen der Bilanzpositionen Forderungen sowie auf Rückstellungen und Verlustvorträgen.

Bei der Ermittlung der latenten Steuern wird ein Steuersatz für die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von 32,255 % angewendet.

28 Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr errechnete Gesamthonorar im Sinne des § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Anhangsangabe des Konzernabschlusses enthalten.

29 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.03.2024, wurde Herr Tobias Braun mit Wirkung zum 01.04.2024 zum neuen Geschäftsführer der Detecon International GmbH bestellt. Der bisherige Geschäftsführer Herr Sven Erdmann schied zum 31.03.2024 aus der Geschäftsführung aus.

Mit Wirkung zum 31.03.2024 ist der Managementvertrag zwischen der Detecon International GmbH und der Unified National Networks Sdn Bhd (UNN) ausgelaufen. Als Folge davon wurde die an die UNN getätigte Ausleihung in Höhe von 8.000 Tsd. € zurückgezahlt, woraus sich eine Reduktion der Finanzanlagen in Höhe von 8.000 Tsd. € ergibt. Weiterhin reduzieren sich hierdurch die Zinserträge vom 320 Tsd. € p.a.

30 Die Geschäftsführung der Detecon International GmbH

Ralf Pichler (Austritt 30.06.2023)

Chief Executive Officer (CEO)

Jürgen Schäfer (seit 01.07.2023)

Chief Executive Officer (CEO)

Sven Erdmann (Austritt 31.03.2024)

Chief Finance Officer (CFO)

Tobias Braun (seit 01.04.2024)

Chief Finance Officer (CFO)

Simone Wamsteker

Chief Human Resources Officer (CHRO)

31 Der Aufsichtsrat der Detecon International GmbH

Christian Till Roga (Austritt 15.07.2023)

Vorsitzender des Aufsichtsrats,

Senior Vice President, Global Portfolio Operational Excellence, T-Systems International GmbH

Ralf Pichler (seit 01.08.2023)

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Senior Vice President, DTAG Integrated Account, T-Systems International GmbH

Hans-Jürgen Wickenhöfer (Austritt 22.06.2023)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender Betriebsrat Frankfurt/München, Detecon International GmbH

Jörg Sahlmann (seit 22.06.2023)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender Betriebsrat Köln, Detecon International GmbH

Nicole Appelt (seit 22.03.2023)

Senior Vice President, DTAG - Integrated Account, T-Systems International GmbH

32 Vergütung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat

Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge einschließlich der Sachbezüge der aktuellen Geschäftsführer verzichtet.

Für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen ehemaliger Geschäftsführer sind Rückstellungen von 2.536 Tsd. € (Vorjahr: 3.023 Tsd. €) gebildet. Für diese Personengruppe beträgt der Anteil der aufgrund der Übergangsvorschriften des BilMoG in der Bilanz nicht ausgewiesenen Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag 16 Tsd. € (2022: 33 Tsd. €).

Im Berichtsjahr wurde für Aufsichtsratsbezüge ein Betrag in Höhe von 5 Tsd. € zurückgestellt. Die Auszahlung wird im Geschäftsjahr 2024 erfolgen.

Vorschüsse und Kredite an Organmitglieder sowie ehemalige Organmitglieder wurden nicht gewährt. Ebenso wurden keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten dieses Personenkreises eingegangen (§ 285 Nr. 9c HGB).

33 Anteilsbesitzliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB

1. Verbundene Unternehmen

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Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft über Indirekt
%
Direkt
%
Gesamtnominalwert Währung
1. Detecon (Schweiz) AG, Zürich 100,00 1.000.000 CHF
2. Detecon Consulting Austria GmbH, Wien 1 100,00 72.673 EUR
3. Detecon Asia-Pacific Ltd., Bangkok 100,00 49.000.000 THB
4. Detecon Consulting FZ-LLC, Dubai 100,00 500.000 AED
5. Detecon Vezetési Tanácsadó Kft., Budapest 100,00 4.600.000 HUF
6. Detecon, Inc., San Francisco 100,00 1.872.850 USD
7. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn 100,00 128.000 EUR
8. Qingdao DETECON Consulting Co., Ltd., Peking 100,00 2.000.000 USD
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Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital
in Tsd.
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
in Tsd.
Reportingwährung Bemerkung
1. Detecon (Schweiz) AG, Zürich 14.775 641 CHF a.
2. Detecon Consulting Austria GmbH, Wien 1.057 107 EUR a.
3. Detecon Asia-Pacific Ltd., Bangkok 111.058 22.909 THB a.
4. Detecon Consulting FZ-LLC, Dubai 4.806 (1.383) AED a.
5. Detecon Vezetési Tanácsadó Kft., Budapest 2.845 (181) HUF a.
6. Detecon, Inc., San Francisco 25 (149) USD a.
7. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn 13.786 2.354 EUR a.
8. Qingdao DETECON Consulting Co., Ltd., Peking 15.915 2.782 CNY a.

2. Assoziierte Unternehmen und übrige Beteiligungen

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Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft über Indirekt
%
Direkt
%
Gesamtnominalwert Währung
1. Detecon Al Saudia DETASAD Co. Ltd., Riad 46,50 4.000.000 SAR
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Lfd. Nr. Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital
in Tsd.
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
in Tsd.
Reportingwährung Bemerkung
1. Detecon Al Saudia DETASAD Co. Ltd., Riad 204.751 (22.164) SAR a.

a. Eigenkapital und Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag nach lokalem Jahresabschluss 31.12.2022

 

Köln, den 24. Mai 2024

Detecon International GmbH

Die Geschäftsführung

Jürgen Schäfer

Tobias Braun

Simone Wamsteker

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Detecon International GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Detecon International GmbH, Köln, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Detecon International GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt VI. „Erklärung zur Unternehmensführung“ des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt VI. „Erklärung zur Unternehmensführung“ des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 24. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Oliver Pointl, Wirtschaftsprüfer

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