DS-TAX Steuerberatungsgesellschaft Schydel GmbH
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manon Sanz Karl seit 6.7.2012 | Geschäftsführer |
Karsten Dankert seit 5.8.2003 | Geschäftsführer |
Helmut Adolf Dankert seit 10.4.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Zerno S.A. | 99.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Max Kiene GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht Hamburg, HRB 58978BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. AllgemeinesDie Gesellschaft ist unter der Registernummer HRB 58978 beim Amtsgericht Hamburg eingetragen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften der §§ 238 ff. HGB angewandt worden. Die Ausweis- und Gliederungsbestimmungen hat die Max Kiene GmbH beachtet. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Abnutzbare bewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten von bis zu jeweils € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt und über die jeweilige Nutzungsdauer der bezuschussten Investitionsgüter aufgelöst. Die Bewertung der Rohstoffe/Rohwaren erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Gleichartige Rohstoffe/Rohwaren wurden zu gewogenen Durchschnittspreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellkosten mit den Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich Material- und Fertigungsgemeinkosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ggf. abzüglich vorzunehmender Wertberichtungen bewertet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Bewertung der Fremdwährungsguthaben erfolgte gemäß § 254 HGB mit den Anschaffungskosten aus Devisentermingeschäften. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Zugrundelegung des Anwartschaftsbarwertverfahrens ermittelt. Als Rechnungszins wurde der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Zukünftige Rentensteigerungen sind mit 1 % in die Berechnung eingeflossen. Es wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Köln 2018 G verwendet. Der für die Abzinsung verwendete Rechnungszins (1,83 %) wurde gemäß § 259 Abs. 2 HGB als durchschnittlicher Marktzins der letzten 10 Jahre ermittelt. Bei Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Jahre (1,75 %) ergäbe sich eine um € 78,00 höhere Rückstellung (= Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB). Dieser Betrag darf nicht ausgeschüttet werden. Eine Saldierung mit den in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsrückstellungen erfolgte mangels Verpfändung nicht. Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet. Die Bewertung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährungen und der in Fremdwährungsräumen beschafften Vorräte sowie der aus diesen Vorräten resultierenden Materialverbrauchsaufwendungen erfolgten gemäß § 254 HGB zu den für diese Geschäfte über Devisentermingeschäfte gesicherten durchschnittlichen Devisenkursen. III. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (ANLAGE ZUM ANHANG) dargestellt. PASSIVADie sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus dem Einkauf von Vorräten und Sachanlagen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zugleich gegenüber Gesellschaftern. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 17.500 (Vorjahr: T€ 16.000) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 500) ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen aus dem Verkauf von Nussfertigwaren erzielt. Im Inland wurden Umsatzerlöse von T€ 81.441 und im Ausland Umsatzerlöse von T€ 20.670 erzielt. Mindeststeuern Die Gesellschaft ist nicht von in- oder ausländischen Mindeststeuern betroffen. V. Sonstige Angaben Eventualverbindlichkeiten Aus Gesamtschuldnerschaft bestehen folgende Haftungen:
Aus nicht ausgenutzten Kreditlinien für Devisen-/Derivatenvolumen und -risiken bestehen gesamtschuldnerische Haftungen mit einem verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 21.164. Mit einer Inanspruchnahme durch Kreditinstitute aus der Gesamtschuldnerschaft für die nicht ausgenutzten Kreditlinien wird nicht gerechnet, da das verbundene Unternehmen nach vorliegenden Planungen voraussichtlich ausreichende Zahlungsmittel erwirtschaften wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 17 p.a. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten
Der Bewertung der einzelnen derivativen Finanzinstrumente liegen stichtagsbezogene Marktbewertungen der jeweiligen Kreditinstitute zugrunde. Die Devisentermingeschäfte dienen der Absicherung der bereits kontrahierten zukünftigen Anschaffung von Rohwaren in Fremdwährungen sowie der Fremdwährungsverbindlichkeiten. Aufgrund der Einbeziehung dieser Geschäfte in Bewertungseinheiten wurden die Devisentermingeschäfte bis zur Buchung der Anschaffung bilanziell nicht bewertet. Fremdwährungsabsicherung der Fertigwarenproduktion Schwebende Geschäfte aus der Beschaffung von Rohwaren für Fertigerzeugnisse in USD entsprechend zugeordnete Devisentermingeschäfte zur Beschaffung von USD gegen € auf Termin werden zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Zum Bilanzstichtag bestanden Bewertungseinheiten aus schwebenden Einkaufsgeschäften auf USD Basis und Devisentermingeschäften zum Einkauf von USD in Höhe von T€ 43.445. Die abgesicherten Währungsänderungsrisiken aus der Beschaffung von Rohwaren in USD betrugen am Bilanzstichtag T€ 1.191 (Verlust). Die Bewertungseinheiten werden jeweils zum Zeitpunkt der Beschaffung der Rohwaren gebildet. Sie bestehen bis zur Zahlung der Verbindlichkeit aus dem Einkauf der Rohware und werden spätestens im folgenden Geschäftsjahr vollständig abgewickelt. Abgesichert wird das Wechselkursänderungsrisiko in einem Portfoliohedge. Im Rahmen der Bewertungseinheiten gleichen sich Verluste aus erhöhten Einkaufspreisen in Fremdwährung aufgrund gestiegener Fremdwährungspreise mit Gewinnen aus Devisentermingeschäften jeweils vollständig und unmittelbar aus. Schwebende Währungsverluste sind durch Einbezug der zu dem USD-Kaufkurs kalkulierten Fertigwarenverkäufe gedeckt. Gegenläufige Wertänderungen in der Zeit zwischen Geschäftsabschluss und Geschäftserfüllung werden im Rahmen der in Bewertungseinheiten einbezogenen schwebenden Beschaffungsgeschäfte und Devisentermingeschäfte nicht gebucht (Einfrierungsmethode). Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten wird durch laufende Überwachung des Bestands an schwebenden Rohwarenzukäufen und der noch nicht eingesetzten Devisentermingeschäfte beurteilt. Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Art des Geschäfts
* wechselseitige Sicherheiten Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 71 Mitarbeiter. Hierbei handelt es sich um 32 Angestellte und 39 Arbeiter. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023: Herr Helmut Dankert, Hamburg, Kaufmann Herr Karsten Dankert, Luxemburg, Diplom-Kaufmann Frau Manon Sanz Karl, Norderstedt, Kauffrau Die Geschäftsführer sind bzw. waren für den gesamten operativen Bereich zuständig. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr betrugen T€ 155. Die Max Kiene GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Zerno S.A., Bertrange, Luxemburg, und wird in den Konzernabschluss der Zerno S.A. einbezogen. Der Konzernabschluss wird im luxemburgischen Handels- und Firmenregister (RCS) hinterlegt. Gewinnvortrag und Jahresüberschuss sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, den 7. März 2024 Helmut Dankert Karsten Dankert Manon Sanz Karl Anlage zum Anhang
Lagebericht1. Geschäftsentwicklung und Rahmenbedingungen Die Max Kiene GmbH veredelt und handelt mit Trockenfrüchten. Der Schwerpunkt liegt bei Nüssen. Zu Ihren strategischen Geschäftsfeldern zählen die Produktion und der Vertrieb von Ready-to-eat-Produkten. Es werden die großen Handelsunternehmen mit Fertigverpackungen sowohl unter deren Eigenmarken als auch mit der Marke Max beliefert. Forschung und Entwicklung wird zurzeit nicht betrieben. 2. Ertragslage Der Jahresumsatz liegt mit T€ 102.111 über dem Vorjahr (T€ 95.764). Zur Umsatzzunahme haben insbesondere gestiegene Privat-Label-Umsätze bei weiterem Ausbau des Max Marke-Geschäftes beigetragen. Das Rohergebnis liegt mit T€ 14.921 über dem des Vorjahres (T€ 13.160). Dabei verminderte sich der Wareneinsatz überproportional zum Umsatz einschließlich Bestandsveränderungen. Ursächlich für den überproportional zum Umsatz gesunkenen Wareneinsatz sind insbesondere gefallene Rohstoffpreise bei etwa gleichbleibendem Euro. Infolge des gestiegenen Rohergebnisses ist auch das Ergebnis vor Steuern bei verminderten sonstigen Aufwendungen (-T€ 808) und erhöhten Personalaufwendungen (+T€ 206), Zinsaufwendungen (+T€ 566) und verminderten Abschreibungen (-T€ 104) gestiegen (+T€ 2.633). Ursächlich für die gesunkenen Aufwendungen waren insbesondere gesunkene Währungsaufwendungen (-T€ 660) und Werbekosten (-T€ 347). Der Jahresüberschuss stieg bei erhöhten ertragsabhängigen Steuern auf T€ 1.804 (Vorjahr: T€ 547). 3. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist bei fast gleicher Bilanzsumme auf 54,1 % (Vorjahr: 49,8 %) gestiegen. Das Fremdkapital setzt sich aus Darlehen und Lieferantenverbindlichkeiten (94,6 %) sowie übrigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen (5,4 %) zusammen. Die Liquidität ist durch zum Bilanzstichtag nicht genutzte Kreditlinien von vier Banken, Darlehen der Muttergesellschaft und Eigenmittel sichergestellt. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich mit +T€ 199 nur wenig zum Vorjahresvergleich geändert. Auf der Aktivseite verminderten sich im Wesentlichen die Vorräte (-T€ 1.619) und die sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten (-T€ 706), während sich insbesondere die liquiden Mittel um +T€ 3.040 erhöhten. Auf der Passivseite erhöhten sich insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um +T€ 1.000, das Eigenkapital um +T€ 1.804 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um +T€ 2.283, während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 4.727 verminderten. Das Vermögen der Gesellschaft ist zu 51,2 % in den Roh-, Halb- und Fertigwarenbeständen und zu 19,9 % im Anlagevermögen gebunden. Die Forderungen gegenüber Kunden belaufen sich auf 22,4 % der Bilanzsumme. 5. Risikobericht Den Versorgungsrisiken wird durch Bestandssteuerung begegnet. Preisänderungsrisiken wurden durch sogenannte Back-to-Back-Geschäfte zum größten Teil ausgeschlossen. Mit den Kunden wurden mengen- oder zeitbasierte Kontrakte abgeschlossen. Die Eindeckung der dafür notwendigen Rohwaren wurde zum Abschlusstermin vorgenommen. Die Fremdwährungsrisiken aus der Rohwarenbeschaffung wurden durch Devisentermingeschäfte in gleicher Höhe überwiegend abgesichert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden bis auf Forderungen gegenüber einem Großkunden über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Zum Berichtszeitpunkt waren die Forderungen gegen den Großkunden überwiegend beglichen. Existenzgefährdende Risiken waren zum Erstellungszeitpunkt des Lageberichtes nicht erkennbar. 6. Prognose- und Chancenbericht Bei im Wesentlichen konstanter Nachfrage auf den meisten europäischen Absatzmärkten und einem gesunkenen Preisniveau für die meisten Nussrohwaren auf den Beschaffungsmärkten ist weiterhin mit starkem Wettbewerb zu rechnen. Vor diesem Hintergrund setzt die Max Kiene GmbH darauf, konsequent ihre Wettbewerbsvorteile zu nutzen, um auf diese Weise ihre Marktposition zu verteidigen bzw. weiter auszubauen. Auf der Kostenseite helfen moderne und effiziente Produktionen in Föhren und bei der Muttergesellschaft. Mit ständig verbesserten Kontrollen in den laufenden Herstellungsprozessen wird die gleichbleibende Qualität der Fertigwaren entsprechend den Anforderungen der Kunden sichergestellt. Neu aufgenommene Produkte führen zu weiteren Umsatzsteigerungschancen. Die voraussichtlich konstante Nachfrage im Privat Label-Bereich und das geplante Wachstum bei Max Marke-Produkten bei etwas nachgebenden Verkaufspreisen lassen für das Jahr 2024 einen wenig veränderten Umsatz bei konstanter Ergebnisentwicklung erwarten. (Prognose für 2023: leichte Steigerung von Umsatz und stärkere Entwicklung des Ergebnisses im Vorjahresvergleich; tatsächliche Entwicklung: Umsatz und Ergebnis sind gestiegen).
Hamburg, 7. März 2024 Helmut Dankert Karsten Dankert Manon Sanz Karl Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Max Kiene GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Max Kiene GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Max Kiene GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus dieser Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidliches Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 19. April 2024 TURNBULL
& IRRGANG GMBH
durch: Uwe Gärtner, Wirtschaftsprüfer Jörn Diekow, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. August 2024 festgestellt. |
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