P.F.G.-Precision Foundry Group GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 172339
Vorher
Blitz 08-343 GmbH
Eingetragen
21.2.2008
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Verwaltung des eigenen Vermögens, Erbringen von Beratungsleistungen, soweit dies gesetzlich zulässig ist und keine behördlichen Genehmigungen hierfür erforderlich sind, Verwerten von Markenund Lizenzrechten und die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere aus dem Bereich Feinguss.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Josef Böing
seit 27.5.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

P.F.G.-Precision Foundry Group GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 364.830,38 425.993,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 143.462,00 204.946,00
II. Sachanlagen 791,00 470,00
III. Finanzanlagen 220.577,38 220.577,38
B. Umlaufvermögen 2.149.295,46 2.130.238,23
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.141.491,41 2.113.307,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.739.590,83 1.682.682,81
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.804,05 16.930,86
Bilanzsumme, Summe Aktiva 2.514.125,84 2.556.231,61

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 2.390.882,76 2.373.479,19
I. gezeichnetes Kapital 25.250,00 25.250,00
II. Kapitalrücklage 2.795.723,66 2.795.723,66
III. Bilanzverlust 430.090,90 447.494,47
davon Verlustvortrag 447.494,47 256.888,84
B. Rückstellungen 8.750,00 9.500,00
C. Verbindlichkeiten 114.493,08 173.252,42
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 20.225,70 83.547,47
Bilanzsumme, Summe Passiva 2.514.125,84 2.556.231,61

Anhang

P.F.G. - Precision Foundry Group GmbH, München
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010

1. Allgemeine Angaben


Die Gesellschaft wurde durch Gesellschaftsvertrag vom 2. Januar 2008 des Notars Prof. Dr. Dieter Mayer, München, Urkunde Nr. M 208/2008, unter der Firma Blitz 08-343 GmbH mit einem gezeichneten Kapital von € 25.000 errichtet und am 21. Februar 2008 in das Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HR B 172339 eingetragen. Durch die Gesellschafterversammlung vom 17. April 2008 erfolgten eine Umfirmierung der Gesellschaft in P.F.G.-Precision Foundry Group GmbH sowie eine Kapitalerhöhung um € 250 auf € 25.250.
Der Jahresabschluss der P.F.G.-Precision Foundry Group GmbH, München, wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die P.F.G.-Precision Foundry Group GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die im Geschäftsjahr keinen Betrag ausweisen, werden im Allgemeinen gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Perusa Partners Fund 1 L.P., Guernsey/Großbritannien, die Perusa Founder L.P., Guernsey/Großbritannien, Herr Dr. Stephan Beller, München und Herr Jürgen Böing, Isselburg sind zum 31. Dezember 2010 die Gesellschafter der Gesellschaft.
Mit Vertrag vom 4. April 2008 und mit Wirkung zum 28. April 2008 hat die P.F.G.-Precision Foundry Group GmbH 100 % der Anteile an Buderus Feinguss GmbH (BFG), mit Sitz in Moers von der Buderus Foundry Management S.à.r.l. (BFM), Wasserbillig/Luxemburg, erworben.
Mit Vertrag vom 03. September 2009 hat die Gesellschaft 100% der Anteile Buderus Feinguss Hessen GmbH (BFGH), Hirzenhain (vormals  F09-zwei-acht GmbH, Frankfurt) erworben.



2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr mit folgenden Ausnahmen unverändert:
Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 erstmals unter Anwendung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Aus der Umstellung auf die neuen Vorschriften ergaben sich zum 1. Januar 2010 jedoch weder erfolgswirksam zu berücksichtigende Bewertungsänderungen noch erfolgsneutral zu behandelnde Anpassungen.

Anlagevermögen


I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Lizenzen) wurden zu Anschaffungskosten incl. Anschaffungsnebenkosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der vertraglich vereinbarten Nutzungsdauer von 5 Jahren.
II. Finanzanlagen
Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten ausgewiesen.
Die Anteile an der Fa. Buderus Feinguss GmbH, Moers wurden zum 28.04.2008 und, die Anteile an der  Fa. Buderus Feinguss Hessen GmbH, Hirzenhain (vormals F09-zwei-acht GmbH, Frankfurt) wurden zum 03.09.2009 erworben.
Die Ermittlung der Anschaffungskosten für die Lizenzen und der Wertansatz der Beteiligungen erfolgten auf der Grundlage eines Gesamtkaufpreises im Rahmen einer Transaktion zum Erwerb von Gesellschaftsanteilen, Forderungen und Lizenzrechten von insgesamt fünf Firmen; die notariellen Verträgen datieren vom 04.04.2008 und 17.04.2008, das Closing fand zum 28.04.2008 statt.
Für die Bewertung der Gesellschaftsanteile wurde von der vertraglich vorgesehen Aufteilung abgewichen und den werterhellenden Tatsachen bei Aufstellung des Vorjahresabschlusses  Rechnung getragen.
Mit Vertrag vom 03. September 2009, UR 2501 des Notars Wachter in München, hat die Gesellschaft 100% der Anteile an der F09-zwei-acht GmbH, Frankfurt erworben und mit Beschluss vom 03.09.2009 in Buderus Feinguss Hessen GmbH mit Sitz in Hirzenhain umfirmiert.
Die Entwicklung und Aufgliederung des Anlagevermögens ist in einem gesonderten Anlagenverzeichnis dargestellt.


Umlaufvermögen


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Beachtung erkennbarer Einzelrisiken bewertet.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden

gegenüber den Tochtergesellschaften

Buderus Feinguss GmbH, Moers  
a) Darlehensforderungen incl. Zinsen   367.502,08 EUR
b) Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen - Lizenzgebühren  13.504,74  EUR  381.006,82 EUR 
Buderus Feinguss Hessen GmbH,
Hirzenhain  
a) Darlehensforderungen incl. Zinsen   1.676.138,99 EUR
b) Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen - Lizenzgebühren         19.881,65 EUR 1.696.020,64 EUR

gegenüber der Schwestergesellschaft

P.F.G. - CZ GmbH 
Darlehensforderung incl. Zinsen 63.451,84 EUR
Die Gesellschaft hat am 29. Dezember 2009 gegenüber der Commerzbank AG (vormals Dresdner Bank AG), Frankfurt den Rangrücktritt ihrer Darlehensforderungen erklärt in Höhe von 365 TEUR für BFG und 1.665 TEUR für BFGH.  


Eigenkapital


Bei Ausweis und Ansatz des Kapitals und der Rücklagen wurde den gesetzlichen und satzungsmäßigen Vorschriften Rechnung getragen.
Neben dem gezeichneten Kapital haben die Gesellschafter weitere Zuzahlungen von in Höhe von 2.795.723,66 EUR  in das Eigenkapital geleistet, die unter der Kapitalrücklage ausgewiesen sind.


Rückstellungen


Unter den Rückstellungen sind die erkennbaren ungewissen sowie alle bereits entstandenen, hinsichtlich ihres Berechnungszeitpunkts aber noch nicht bekannten Verbindlichkeiten, mit ihrer voraussichtlichen Höhe bewertet.


Verbindlichkeiten


Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet.
Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind in der Bilanz zu jedem Posten vermerkt.
Neben den bereits in der Bilanz ausgewiesenen oder erwähnten Verbindlichkeiten bestehen keine wesentlichen finanziellen Verpflichtungen, soweit sie nicht aufgrund ihrer Üblichkeit (Miet-, Leasingverträge in kleinerem Umfang) auch sonst keiner gesonderten Angabe bedürfen.
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestanden

gegenüber der Schwestergesellschaft

gb medical technologies group GmbH, München 94.267,38 EUR
 Darlehensverbindlichkeit  incl. Zinsen gem. Vertrag vom 15.06.2009,
 Endfälligkeit zum 15.06.2012


3. Ergebnisverwendung


Die Gesellschaft schlägt vor, das Jahresergebnis 2010 auf neue Rechnung vorzutragen.


4. Weitere Angaben
Anteile an verbundenen Unternehmen 220.277,38 EUR
Die zum Abschlussstichtag ausgewiesenen Finanzanlagen von € 220.577,38 betreffen mit € 193.577,38 die gesamten Anteile an der Buderus Feinguss GmbH (BFG), Moers. Zum 31. Dezember 2010 betrug deren Eigenkapital € 1.281.646,82 (Vorjahr € 1.277.822,33), der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2010 betrug € 624.382,51  (im Vorjahr Jahresfehlbetrag von € 102.379,55).
Die weiteren € 27.000,00 betreffen die gesamten Anteile an der Buderus Feinguss Hessen GmbH (BFGH), Hirzenhain. Zum 31. Dezember 2010 betrug deren Eigenkapital € 85.077,30   (Vorjahr € -373.164,92), der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2010 betrug € 256.565,56  (Vorjahr Jahresfehlbetrag im Rumpfgeschäftsjahr vom 6. Juli bis 31. Dezember 2009 von € 398.164,92).


Haftungsverhältnisse


Am Bilanzstichtag bestanden keine Eventualverbindlichkeiten aus Wechseln, Wechsel- und Scheckbürgschaften oder Gewährleistungsverträgen.
Eine Haftungsübernahme für fremde Verbindlichkeiten wurde nicht eingegangen, Sicherheiten dafür nicht verpfändet.
Die Rangrücktrittserklärung vom 29.12.2009 gegenüber der Commerzbank AG, Frankfurt wurde unter der Position Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erläutert.


Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres waren keine Mitarbeiter beschäftigt.


Organe der Gesellschaft
Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.
Im Berichtszeitraum war Herr Dr. Stephan Beller, Unternehmensberater, München der alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer der Gesellschaft.

Call-Optionen
Dem Gesellschafter Perusa Partners Fund 1  (PPF) wurde bezüglich der 4,998 % der Anteile, die zum 10. November an Herrn Böing übertragen wurden,  Kaufoptionen eingeräumt.  Die Ausübung der Call-Optionen ist PPF möglich, sofern die Gesellschaft die Anteile an den Tochtergesellschaften BFG und BFG Hessen verkauft oder das Gesellschaftsvermögen der Tochtergesellschaften im Wege eines "asset deals" übertragen wird.  Die Call-Optionen gelten u. a. auch, wenn der jeweilige Geschäftsführeranstellungsvertrag beendet wird, er als Geschäftsführer sein Amt verliert, er die an den Gesellschafter erklärte Vollmacht widerruft, seine Stimmrechte in Gesellschafterversammlungen der BFG und BFG Hessen auszuüben.



Konzernverhältnisse

Die Pflicht zur Erstellung eines Konzernabschlusses bestand für das Geschäftsjahr 2010  nach § 293 HGB nicht.




  

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