Häuser Druck GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Winitschenko seit 9.7.2024 | Prokura |
Thomas Liesner seit 11.6.2024 | Prokura |
Joachim Lusch seit 26.1.2023 | Prokura |
Kirsten Hachmeyer seit 26.1.2023 | Prokura |
Miradije Thiel seit 26.1.2023 | Prokura |
Tobias Schrader seit 19.8.2022 | Prokura |
Maik Heinze seit 19.8.2022 | Prokura |
Regina Spicks-Höffken seit 5.10.2021 | Prokura |
Martin Siedlaczek seit 7.5.2020 | Prokura |
Dirk Bannas seit 7.5.2020 | Prokura |
Ralph Dr. Dittmann seit 22.4.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KS Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WKS Druckholding GmbHWassenbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021KONZERNLAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2021WKS Druckholding GmbH, WassenbergKONZERNSTRUKTUR Die WKS Druckholding GmbH mit Sitz in Wassenberg ist eine 100%ige Beteiligungsgesellschaft der KS Beteiligungs GmbH mit Sitz in Mönchengladbach. Zur WKS Druckholding GmbH gehören die operativen Gesellschaften Westend Druckereibetriebe GmbH mit Sitz in Essen, die Kraft-Schlötels GmbH mit Sitz in Wassenberg, die Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH mit Sitz in Fritzlar, die Strube Druck & Medien GmbH mit Sitz in Fritzlar, die Haberbeck Druck GmbH mit Sitz in Lage, die WKS Fulfillment GmbH mit Sitz in Lage, die WKS Solutions GmbH mit Sitz in Essen sowie die Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft WKS Print Partner GmbH mit Sitz in Essen. Mit seinen Produktionsstandorten im Bereich Rollenoffset in Essen, Wassenberg, Felsberg, Grabfeld und Lage besitzt der Konzern eine marktführende Stellung unter den Heat-Set-Druckern im Bereich Illustration und hierbei insbesondere im Segment der Beilagen. Am Bilanzstichtag 31.12.2021 existierten Ergebnisabführungsverträge zwischen der WKS Druckholding GmbH und aller zuvor genannten Tochtergesellschaften. Darüber hinaus bestanden zum 31.12.2021 jeweils 50%ige Beteiligungen an der Preco-Solutions GmbH mit Sitz in Mönchengladbach und der Novadex GmbH mit Sitz in Bietigheim-Bissingen, die aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernjahresabschlusses lagen keine Jahresabschlüsse des Geschäftsjahres 2021 dieser Beteiligungsgesellschaften vor. MARKTENTWICKLUNG Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Druckindustrie sank im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um -5,8 % auf rund 114.800 gemeldeter Arbeitsverhältnisse. Ebenfalls sank die Zahl der Betriebe um -2,7 % auf rund 7.000. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Datenbestand: April 2022). Der Umsatz aller umsatzsteuerpflichtigen Druck- und Medienunternehmen in Deutschland lag in den Jahren vor Corona regelmäßig zwischen rund 19 und 21 Mrd. Euro. Im ersten Jahr der Coronapandemie 2020 brach der Umsatz auf rund 16,5 Mrd. Euro ein. Auch 2021 wirkte die Pandemie insbesondere im ersten Quartal nach und durch einsetzende Lieferengpässe ab dem 3. Quartal blieb eine nachhaltige Branchenerholung aus. Deshalb erwartet die Branche für das abgelaufene Kalenderjahr lediglich einen Umsatz auf Vorjahresniveau (Quelle: bvdm). Zu Beginn des Jahres lagen die Erzeugerpreise für grafische Papiere und Pappen auf einem niedrigen Niveau, folgten jedoch im 2. Halbjahr einem starken Aufwärtstrend. Der Preisindex für Zeitungsdruckpapier lag für das Jahr 2021 bei 107,2 und für andere grafische Papiere bei 102,8 (Quelle: Statistisches Bundesamt, Datenbestand: April 2022). Trotz aller Herausforderung, die aus der Pandemie und den Lieferketten hervorgingen, ist festzuhalten, dass sich die Produkte der Druckindustrie in jedem Wirtschaftszweig wiederfinden, kaum eine Branche oder Sektor kommt ohne sie aus. Der Werbemarktanteil Print lag im Jahr 2021 bei rund 35 %. Lediglich der Bereich Online & Mobile lag mit einem Anteil von rund 44 % über dem Printsektor (Quelle: Statistisches Bundesamt, Datenbestand: April 2022, Berechnungen: bvdm). GESCHÄFTSBERICHT Das Geschäftsjahr 2021 startete für die WKS-Gruppe vor dem Hintergrund der Coronapandemie und dem von der Exekutive verhängten zweiten Lockdown sowie den damit verbundenen Beschränkungen im Einzelhandel in den ersten beiden Monaten defizitär. Im Monat März 2021 stieg die Nachfrage nach Printprodukten merklich an. In Verbindung mit sehr niedrigen Rohstoffpreisen und einer guten Einkaufsstrategie gelang es der WKS-Gruppe in diesem Monat in die Gewinnzone zurückzukehren. Saisonal bereinigt setzte sich die positive Entwicklung im 2. Quartal fort. Anbieterseitig und marktgetrieben wurde die WKS-Gruppe ab dem 3. Quartal mit steigenden Rohstoffpreisen konfrontiert. Bei einer stabilen Kundennachfrage gelang es der Vertriebsorganisation, die Kostensteigerungen zu weiten Teilen, im Einverständnis mit den Kunden weiterzureichen, oder vertragliche Papierpreispreisgleitklauseln führten zeitversetzt weiterhin zu einer Kompensation. Im 4. Quartal stiegen die Rohstoffpreise nochmals kräftig an. Verschärft wurde die Situation zusätzlich dadurch, dass die Papierindustrie nicht mehr in der Lage bzw. willens war, Liefermengen und -ketten zu garantieren. In konstruktiver Zusammenarbeit mit den Kunden, gelang es dem Vertrieb und dem Einkauf intelligente Lösungen zur beiderseitigen Zufriedenheit zu finden. Hierbei zeigte sich die WKS- Gruppe als verlässlicher Partner der Kunden und profitierte sichtbar von ihrer starken Marktstellung. Die Kapazitätsauslastung der Produktionsstandorte lag mit rund 94,0 % über dem Vorjahresniveau (90,0 %). Die Gesamtleistung des Konzerns betrug 250,8 Mio. € und lag damit um -13,5 Mio. € (-5,1 %) unter Vorjahr. Darin nicht enthalten sind die sonstigen betrieblichen Erträge sowie Erträge aus dem Anlagenverkauf von 7,3 Mio. € im Jahr 2021 und 5,5 Mio. € im Vorjahr. Die Gesamtleistung zum Bilanzstichtag setzte sich aus getätigten Umsätzen von 251,3 Mio. € und Bestandsveränderungen von - 0,5 Mio. € zusammen. Die Umsätze verteilten sich mit 249,1 Mio. € auf das Inland (im Vorjahr 262,1 Mio. €) und 2,2 Mio. € auf das Ausland (im Vorjahr 3,4 Mio. €). Die Exportquote lag bei nunmehr 0,9 % gegenüber 1,3% zum Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Der deutliche Abfall der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus den Auswirkungen der politischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sowie dem niedrigen Rohstoffpreisniveau des ersten Halbjahres. Der Gesamtleistung in Höhe von 250,8 Mio. € standen Materialaufwendungen von insgesamt 158,8 Mio. € (63,3 %) gegenüber, von denen 150,5 Mio. € Aufwendungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren und 8,3 Mio. € Aufwendungen auf bezogene Leistungen entfielen. Weitere Aufwandpositionen in Höhe von 42,5 Mio. € (16,9 %) resultierten aus Personalaufwendungen und 41,5 Mio, € (16,6 %) aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das EBT als weiterer finanzieller Leistungsindikator konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz der Erhöhung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften sowie Restrukturierungsrückstellungen um 0,9 Mio. € auf 6,8 Mio. € gesteigert werden. Der Jahresüberschuss betrug zum Bilanzstichtag 3,7 Mio. € gegenüber 3,9 Mio. € im Vorjahr. Darin enthalten sind Steuern vom Einkommen und Ertrag von 3,1 Mio. € gegenüber 2,0 Mio. € im Vorjahr. Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 101,3 Mio. € gegenüber 96,0 Mio. € im Jahr 2020. Dieser Anstieg resultiert wesentlich aus den Veränderungen des Umlaufvermögens (16,9 %). Die Bilanzsumme setzt sich zusammen aus 50,8 Mio. € Anlagevermögen (50,1 %), 47,9 Mio. € Umlaufvermögen (47,3 %) sowie 2,6 Mio. € (2,6 %) auf sonstige Aktiva. Die Eigenkapitalquote liegt bei 42,3 % gegenüber 42,9 % im Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von 2,0 Mio. € vollzogen. Der Barmittelbestand lag bei 21,4 Mio. € gegenüber 18,4 Mio. € im Vorjahr. Demnach ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von 3,0 Mio. € gegenüber 10,5 Mio. € im Vorjahr. Das kurzfristig liquidierbare Vermögen reicht aus, um das kurz-schnell geeignete Gegenmaßnahmen einleiten können. STRATEGIE Die zukünftige Ausrichtung der WKS-Gruppe zielt in zwei Richtungen. Zum einen ist es der High-Volume-Rollen-Offset mit seinen bestehenden großen Standorten Wassenberg, Grabfeld sowie Essen. Als Ergänzung zu diesen wird weiterhin der Markt sondiert, um diesen Bereich durch neue Firmenakquisitionen zu stärken. Der Fokus liegt hierbei auf bestimmten Fähigkeiten in den Produktionslinien, die über die bestehenden Maschinenkonfigurationen innerhalb des Konzerns hinaus gehen und einem Kundenportfolio, das auf wenige Überschneidungen abzielt. Zum anderen ist es der Ausbau des Cross-Media-Geschäfts, zu dem der Bogen- und Digitaldruck sowie das Fulfillment- und Portalgeschäft zählt. Im Vordergrund steht der Aus- und Aufbau von Marken, um die bestehenden Aktivitäten in diesen Bereichen zu stärken. Neben der Weiterentwicklung und Optimierung interner digitaler Prozesse stehen ebenfalls neue Firmenakquisitionen auf der Agenda. Mit der im 2. Quartal 2022 eingeleiteten Übernahme und der begonnenen Eingliederung der ehemaligen Buch- und Offsetdruckerei Häuser KG in Köln werden in diesem Segment entsprechende Weichen für die Zukunft gesetzt. Der endgültige Vollzug wird für Anfang des 3. Quartals 2022 angestrebt. Damit baut die WKS-Gruppe ihr einzigartiges Leistungsspektrum als Volldienstleister in der Druckindustrie weiter deutlich aus. Die Häuser KG ist eine vollstufige Druckerei mit Units im Bogenoffset, Digitaldruck und der Weiterverarbeitung. Neben der Erstellung unterschiedlichster Druckprodukte und Dienstleistungen betreibt Häuser den etablierten Online-Shop "DruckDiscount24.de". Mit diesem Schritt setzt die WKS, trotz aktueller Krisenzeiten, ein starkes Zeichen für mehr Kundenorientierung und Flexibilität in der Produktion. Die gesamte WKS- Gruppe wird von den entstehenden Synergien profitieren. Nach erfolgreicher Eingliederung umfasst das Portfolio der WKS Gruppe neben klassischem Rollenoffset-Druck, auch einen leistungsstarken Bogen- und Digitaldruck, Weiterverarbeitung, Logistik und vielseitige Cross-Media-Services wie Marketingportale und Closed-Shops. Diese Akquisition stellt einen wesentlichen weiteren Schritt zum Vollsortimenter dar. AUSBLICK Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 wurde durch stark steigende Erzeugerpreise in allen gewerblichen Bereichen geprägt. Das Zusammentreffen aus gestiegenen Energie- und Rohstoffpreisen auf den Weltmärkten sowie Störungen der Lieferketten wegen der Auswirkungen der Coronapandemie führten zu einem nervösen und verunsichertem Marktumfeld, wovon auch die WKS-Gruppe nicht verschont blieb. Auch wenn die Ursprungsplanung für das Geschäftsjahr 2022 einiges davon implizierte, so erhielt spätestens mit Beginn des Ukrainekrieges die Situation eine nicht geahnte Dynamik, die dazu führte, dass insbesondere bei Energie die Kostensteigerungen über dem bereits hohen Niveau des 4. Quartals 2021 lagen. Trotz dieser widrigen Umstände gelang es der WKS-Gruppe die Kostensteigerungen, insbesondere der Bereiche Energie (Gas & Strom), Einzelkosten (Papier, Farbe, Platten, Logistik) sowie Gemeinkosten (Hilfs- und Betriebsstoffe), in einem hohen Maße an die Kunden weiterzugeben. Dieses ist dem Umstand einer langjährigen erfolgreichen Kundenbindung sowie einer gegenseitigen transparenten Kommunikation zu verdanken. Flankierend wirkte der Umstand indexbasierter, im Vorfeld abgeschlossener Rohstoffpreisgleitklauseln. Nach verhaltenem Jahresbeginn zog die Kundennachfrage gegen Ende des 1. Quartals 2022 stark an, so dass in den ersten Monaten ein EBT über Plan erzielt werden konnte. In seiner Konzernplanung für das Geschäftsjahr 2022 ging der Konzern durch die geplante Steigerung der Erzeugerpreise, von einem gestiegenen Umsatz von 339,5 Mio. € und einem EBT von 2,7 Mio. €. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts geht der Konzern davon aus, am Ende des Geschäftsjahres leicht über dem geplanten EBT zu liegen. Die kommenden Monate werden sehr stark durch makroökonomische und geopolitische Entwicklungen, die vor allen durch den Ukraine-Krieg hervorgerufen werden, geprägt sein. In Europa und Deutschland droht eine Stagnation und die Energiemärkte reagieren sehr volatil auf die derzeitige geopolitische Gemengelage, so dass aus heutiger Sicht es sehr schwer ist, die weitere Wirtschaftsentwicklung des laufenden Jahres abschließend zu prognostizieren. Kaum ein wirtschaftlicher Sektor bleibt davon ausgenommen. In einer DIHK Blitzumfrage aus März 2022 sind 78 % der Gesamtwirtschaft direkt oder indirekt vom Krieg betroffen. Dabei werden die Sektoren Industrie sowie Verkehr und Lagerei mit 91 % am stärksten tangiert. Entspannten sich bis Kriegsbeginn die Versorgungsengpässe langsam, trat ab März 2022 eine deutliche Verschlechterung ein (Quelle: Deutsche Bank Research). Vor Ausbruch des Krieges stabilisierte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung. Zwar hatte die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus (SARS-CoV-2) in vielen Ländern die Zahl der Neuinfektionen steigen lassen, die ökonomischen Auswirkungen fielen jedoch weniger dramatisch aus. Zumindest europaweit kann aufgrund des medizinischen Fortschritts aus jetziger Sicht davon ausgegangen werden, dass direkte gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen durch Corona ausbleiben werden. Allenfalls indirekte, durch teilweise Störung der Warenströme aus China aufgrund dessen No-COVID Strategy, können zu einem belastbaren Faktor werden. In seiner aktualisierten Konjunkturprognose erwartet der Sachverständigenrat zur Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für den Euro-Raum für die Jahre 2022 und 2023 ein Wachstum des Bruttoinland Produktes (BIP) von jeweils 2,9 %, für Deutschland 1,8 % und 3,6 %. Für den gesamten Euro-Raum werden für diesen Zeitraum Inflationsraten von 6,2 % sowie 2,9 % erwartet, für Deutschland 6,1 % und 3,4 %. Prämissen dieser Annahmen sind weiterhin hohe Energiepreise, jedoch kommt es zu keinem vollständigen Stopp der russischen Energielieferungen. Um einem solchen Risiko zumindest mittelfristig begegnen zu können, sollte die deutsche Politik die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen durch den Ausbau der regenerativen Energien und Diversifikation der Energieimporte beenden (Quelle: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung). Bis Ende 2023 wird erwartet, dass die EZB einen Zinsanstieg um 250Bp festlegt, der von Stabilitätskäufen begleitet wird. Der Refinanzierungssatz läge dann bei 2,5 %. Unter weiteren Druck könnte die EZB-Zinspolitik geraten, wenn in Deutschland und im Euro-Raum eine Preis-Lohn-Spirale in Gang käme, die die Inflationsrate zusätzlich anheizen würde. Erste Lohnforderung einzelner Gewerkschaften liegen in Deutschland inzwischen bei 8%. Ein solcher Anstieg wäre trotz Fachkräftemangels für viele Unternehmen kaum zu bewältigen und würde den robusten Arbeitsmarkt unter Druck setzen (Quelle: Deutsche Bank Research). Alles in Allem ist zu konstatieren, dass die nächsten Monate von vielen Unwägbarkeiten geprägt sein werden, die zu großen konjunkturellen Verwerfungen führen könnten.
Wassenberg, 5. Juli 2022 Die Geschäftsführung Dr. Ralph Dittmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemeine Angaben Die Konzernmutter WKS Druckholding GmbH hat ihren Sitz in Wassenberg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Aachen unter HRB 15519 eingetragen. Sie hat im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 ihre Tätigkeit als Holdinggesellschaft wahrgenommen und die weiteren, dem Konsolidierungskreis angehörenden Gesellschaften in diesen Abschluss integriert. Der Abschlussstichtag der einbezogenen Tochterunternehmen ist einheitlich der 31. Dezember 2021. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (1) Konsolidierungskreis (einschließlich Anteilsbesitz) Der Konsolidierungskreis umfasst die WKS Druckholding GmbH und deren Tochterunternehmen Kraft-Schlötels GmbH, die Westend Druckereibetriebe GmbH, die WKS Print Partner GmbH, die Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH, die Strube Druck & Medien GmbH, die Haberbeck Druck GmbH, die WKS Fulfillment GmbH und die WKS Solutions GmbH (umbenannt aus WKS Wachter GmbH). Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen der WKS Druckholding GmbH stellen sich wie folgt dar:
* vor Gewinnabführung/Verlustübernahme
Beteiligungen von untergeordneter Bedeutung Mit Wirkung vom 11. Mai 2016 wurde eine 50 %-ige Beteiligung am Nominalkapital von TEUR 25 an der PReco-solutions GmbH, Mönchengladbach erworben. Mit Wirkung vom 8. Juni 2018 wurde eine 50%-ige Beteiligung der Novadex GmbH, Bietigheim-Bissingen, erworben. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung (Umsatzerlöse insgesamt kleiner als 1% der Konzernumsatzerlöse) der beiden Unternehmen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses wurde auf eine Einbeziehung gem. § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses lagen Jahresabschlüsse der Gesellschaften für das Geschäftsjahr 2021 nicht vor. (2) Konsolidierungsgrundsätze Das Konzernverhältnis wurde im Laufe des Jahres 2009 begründet. Entsprechend enthält der Konzernabschluss als Vergleichszahlen die Vorjahreszahlen. Die Kapitalkonsolidierung der in 2009 erstmals voll konsolidierten Unternehmen (Westend Druckereibetriebe GmbH, Kraft-Schlöte Is GmbH und WKS Print Partner GmbH) erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 2 Nr. 1 HGB a. F. Dabei wurden die Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile am 1. Juni 2009 zugrunde gelegt. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten untereinander verrechnet. Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Umsatzerlöse und andere Erträge, die aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen resultieren, mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Konzernabschluss der Gesellschaft wird auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurde beachtet. Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibungen basieren auf Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes erfolgt linear unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 15 Jahren, da die Geschäftsführung auf Grund der Kundenstruktur mit einer sehr langfristigen und erfolgreichen Geschäftsbeziehung sowie des vorhandenen Knowhows der Mitarbeiter von einer entsprechenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ausgeht. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode errechnet. Geringwertige Anlagegüter, die ab dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden sind auf Grund der Ausübung des Wahlrechts gem. § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Finanzanlagen sind im Jahresabschluss mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Eine außerplanmäßige Abschreibung war im Geschäftsjahr nicht durchzuführen. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich zu Einstandspreisen abzüglich Rabatte, Skonti und Boni zuzüglich Nebenkosten bewertet Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Für Klein- und Ersatzteile wurde vom Wahlrecht, einen Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB zu bilden, Gebrauch gemacht. Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden auf der Basis der Anschaffungskosten der Materialeinzelkosten ermittelt und umfassen ferner Fertigungslöhne sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der auf die Fertigungsanlagen entfallenden Abschreibungen sowie Leasingraten für Maschinen. Abwertungen für Bestandsrisiken werden in angemessenem Umfang vorgenommen. Sofern bei Fertigungsaufträgen Verluste entstehen, die zu einer Abschreibung der unfertigen Erzeugnisse führen würden, werden diese in der Drohverlustrückstellung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Wirtschaftlichen Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde wegen des allgemeinen Zins- und Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag betreffen. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und decken alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden unter Anwendung von versicherungsmathematischen Grundsätzen nach BilMoG gebildet. Mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" wurde eine Änderung des für die Bewertung von Pensionsrückstellungen maßgeblichen Zinssatzes beschlossen. Für die Bewertung ist nicht mehr auf den durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzustellen, sondern es ist ein Durchschnittszinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre zugrunde zu legen. Der Rückstellungsbewertung für Pensionen zum 31. Dezember 2021 liegt die Anwartschaftsbarwertmethode mit einem Kapitalisierungszinsfuß von 1,87% bei der Ermittlung des 10 Jahresdurchschnitts, einem durchschnittlichen Gehaltstrend sowie Beitragsbemessungsgrenzendynamik (BBG) von jeweils +2%, einer Rentendynamik von 1,75%, sowie die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018G zugrunde. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB der sich aus dem Ansatz der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, liegt zum 31. Dezember 2021 bei T€ 850 (Vorjahr: T€ 686) und ist ausschüttungsgesperrt. Aus dem Übergang auf die Bewertungsvorschriften des BilMoG ergab sich für die Westend Druckereibetriebe GmbH zum 01. Juni 2010 ein Anpassungsbetrag in Höhe von T€ 694. Dabei wurde aus der Anwendung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB eine Verteilung dieses Unterschiedsbetrages nach BilMoG auf 15 Jahre in Höhe von 1/15 vorgenommen. Die Verteilung des Unterschiedsbetrages (jährlich TEUR 46) wird in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Für weitere Risiken im Personalbereich, wie beispielsweise Urlaubsansprüche und Abfindungen, sind ausreichende Rückstellungen gebildet. Für Risiken aus drohenden Verlusten im Auftragsbestand werden wie in den Vorjahren Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften auf Vollkostenbasis gebildet. Dabei wurde im Berichtsjahr wie im Vorjahr eine kumulierte Kundenauftragsbewertung zu Grunde gelegt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Angaben zur Konzernbilanz (1) Anlagevermögen Die Veränderungen der einzelnen Posten des Konzern-Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 sind in der Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens als Anlage zum Anhang dargestellt. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus eigenen Grundstücken und Gebäuden sowie technischen Anlagen und Maschinen der Westend Druckereibetriebe GmbH, der Kraft-Schlötels GmbH, der Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH sowie der Strube Druck & Medien GmbH. (2) Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Erstkonsolidierung im Jahre 2009 haben sich in Bezug auf die einbezogenen Unternehmen passive Unterschiedsbeträge ergeben, die offen von der Kapitalrücklage abgesetzt wurden. Der Unterschieds betrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert insoweit aus der Aktivierung von Grunderwerbsteuern im Zuge der Anteilserwerbe im Jahr 2009. Der Betrag beziffert sich aufgrund der reduzierten Festsetzung der Grunderwerbsteuern auf T€ -316. (3) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind die nachstehenden wie folgt abgesichert: Für den der WKS Druckholding GmbH als Muttergesellschaft eingeräumten Kontokorrentrahmen von € 10,0 Mio. haften die Konzerngesellschaften Westend Druckereibetriebe GmbH, Kraft-Schlötes GmbH, WKS Print Partner GmbH, Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH, Strube Druck & Medien GmbH, Haberbeck Druck GmbH, WKS Fulfillment GmbH und WKS Solutions GmbH aufgrund entsprechender Schuldbeitritte gesamtschuldnerisch für die Inanspruchnahme. Ein von der WKS Druckholding GmbH zum 31. Dezember 2021 in Anspruch genommener Kontokorrentrahmen besteht nicht. Für die Inanspruchnahme eines Festsatzdarlehens in Höhe von € 6,3 Mio. (Vorjahr: € 7,9 Mio.) haften die Konzerngesellschaften Westend Druckereibetriebe GmbH, Kraft-Schlötels GmbH WKS Print Partner GmbH, Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH und Strube Druck & Medien GmbH aufgrund entsprechender Schuldbeitritte gesamtschuldnerisch. Ferner sind die Darlehen der Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH durch Grundschulden, Forderungsabtretung, Globalabtretung von Ansprüchen aller Drittschuldner sowie Sicherungsübereignungen und einen Sicherheitenpoolvertrag besichert. Die Darlehen der Strube Druck & Medien GmbH sind ebenfalls durch Grundschulden und Sicherungsübereignung besichert. Für den Mietkaufvertrag der Kraft-Schlötels GmbH haftet die WKS Druckholding GmbH aufgrund entsprechenden Schuldbeitritts gesamtschuldnerisch. Ferner sind zwei Darlehen durch Grundbuchschulden in Höhe von € 1,3 Mio. auf das bebaute Betriebsgrundstück der Kraft-Schlötels GmbH und Sicherungsübereignung besichert. Für ein Ratentilgungsdarlehen in Höhe von € 3,8 Mio. (Vorjahr: € 4,6 Mio.) haften die Konzerngesellschaften aufgrund entsprechender Schuldbeitritte gesamtschuldnerisch für die Inanspruchnahme. Für den Mietkaufvertrag der Haberbeck Druck GmbH in Höhe von € 2,2 Mio. haften die WKS Druckholding GmbH mit allen Konzernunternehmen auf Grund entsprechenden Schuldbeitritts gesamtschuldnerisch. Die restlichen Verbindlichkeiten sind grundsätzlich nicht besichert, abgesehen von branchenüblichen Eigentumsvorbehalten. (4) Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten bestehen nicht. C. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2021 gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse betreffen in Höhe von T€ 249.104 (Vorjahr: T€ 262.092) Umsätze mit inländischen und in Höhe von T€ 2.211 (Vorjahr: T€ 3.372) Umsätze mit ausländischen Kunden. D. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von T€ 9.261 (Vorjahr: T€ 11.966) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen. Bei diesen Leasingverträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet. Aus Miet- bzw. Pachtverträgen resultieren jährliche Aufwendungen in Höhe von T€ 976 (Vorjahr: T€ 981). Die entsprechenden Verträge sind unter Einhaltung der Kündigungsfrist zum Jahresende kündbar. Aus Beratungsverträgen resultieren jährliche Aufwendungen in Höhe von T€ 103 (Vorjahr: T€ 103). Die wesentlichen Vorteile von Miet- und Leasinggeschäften liegen in der Verbesserung der Liquiditätssituation sowie der Eigenkapitalquote. Risiken können in der unkündbaren Grundmietzeit sowie unter Umständen höheren Refinanzierungskosten bestehen. Bestellobligo Das Bestellobligo hält sich im üblichen Rahmen. E. Sonstige Angaben (1) Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 796 Mitarbeiter beschäftigt. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter unterteilt sich wie folgt:
* davon Auszubildende 2021: 30 2020: 34
(2) Offenlegung des Jahresabschlusses § 264 Abs. 3 HGB Zur Offenlegung des Jahresabschlusses nehmen die Tochterunternehmen Kraft-Schlötels GmbH, Westend Druckereibetriebe GmbH, WKS Print Partner GmbH, Inline Rollenoffset Ploch & Strube GmbH, Strube Druck & Medien GmbH, Haberbeck Druck GmbH, WKS Fulfillment GmbH sowie WKS Solutions GmbH (vormals: WKS Wachter GmbH) die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. (3) Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
(4) Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Angaben über die Vergütungen im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB für die Geschäftsführung unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge des Geschäftsführers feststellen lassen. Angaben über die für frühere Organmitglieder bzw. deren Hinterbliebenen gebildete Pensionsrückstellung im Sinne des § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB. (5) Konzernabschluss Die WKS Druckholding GmbH, Wassenberg, ist Muttergesellschaft im Sinne von § 290 ff. HGB und stellt zum 31. Dezember 2021 einen Konzernabschluss auf (kleinster Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht Die WKS Druckholding GmbH, Wassenberg, wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der KS Beteiligungs GmbH, Mönchengladbach, (größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht. (6) ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von € 3.662.982,85 wird auf neue Rechnung vorgetragen. (7) Nachtragsbericht Mit der im 2. Quartal 2022 eingeleiteten Übernahme und der begonnenen Eingliederung der ehemaligen Buch- und Offsetdruckerei Häuser KG in Köln werden in diesem Segment entsprechende Weichen für die Zukunft gesetzt. Der endgültige Vollzug wird für Anfang des 3. Quartals 2022 angestrebt. Damit baut die WKS-Gruppe ihr einzigartiges Leistungsspektrum als Volldienstleister in der Druckindustrie weiter deutlich aus.
Wassenberg, den 5. Juli 2022 Geschäftsführung Dr. Ralph Dittmann Entwicklung und Zusammenstellung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WKS Druckholding GmbH, Wassenberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der WKS Druckholding GmbH, Wassenberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der WKS Druckholding GmbH, Wassenberg, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Viersen, den 7 Juli 2022 Grant
Thornton AG
Michael B. Schröder, Wirtschaftsprüferin Anke Hahn, Wirtschaftsprüfer Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021
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