Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 246050
Vorher
Beck GmbH Druckkontrolltechnik
Eingetragen
1.4.1965
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens insbesondere durch den Erwerb, das Halten, die Verwaltung, die Vermietung/Verpachtung und die Veräußerung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten, sowie den Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von UnternehmensbeteiIigungen und sonstigen Vermögenswerten. Ferner den Erwerb, das Halten, die Verwaltung, die Vermietung/Leihe und die Veräußerung von Kunstgegenständen aller Art, insbesondere im Zusammenhang mit den lmmobilien, sowie die Durchführung kunstbezogener Veranstaltungen, Tagungen und Schulungen in den lmmobilien, auch gegen Entgelt.

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Beck
seit 24.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
90.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rainer Beck Stiftung
10.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rainer Beck
70771 Leinfelden-Echterdingen
900.000 €
90.00%
Rainer Beck Stiftung
Germany
100.000 €
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Beck GmbH Druckkontrolltechnik

Steinenbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 20.860,00 37.757,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.131,00 8.523,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 664.288,00 710.482,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074.447,00 1.012.541,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.173,63 200.120,74
1.846.039,63 1.931.666,74
III. Finanzanlagen 3.644.759,57 3.443.112,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.874.326,63 1.868.482,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 816.035,09 896.045,02
III. Flüssige Mittel 186.698,75 81.479,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.784,75 8.750,00
8.409.504,42 8.267.293,78

Passiva

Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 3.511.830,61 3.072.546,42
IV. Jahresüberschuss 363.192,95 439.284,19
5.375.023,56 5.011.830,61
B. Rückstellungen 1.312.582,78 1.644.865,54
C. Verbindlichkeiten 1.721.898,08 1.610.597,63
8.409.504,42 8.267.293,78

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.909.430,33 7.378.537,30
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.426.075,19 3.487.215,40
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 745.451,41 896.512,69
4.171.526,60 4.383.728,09
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 358.743,97 358.404,01
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.776.431,51 1.876.778,47
602.728,25 759.626,73
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.542,84 7.263,96
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 66.387,46 48.666,92
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169.749,86 273.224,69
-234.594,48 -314.627,65
8. Ergebnis nach Steuern 368.133,77 444.999,08
9. Sonstige Steuern 4.940,82 5.714,89
10. Jahresüberschuss 363.192,95 439.284,19

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Es wurden die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Gesellschaften in Anspruch genommen.

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind in Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Beck GmbH Druckkontrolltechnik, Steinenbronn (Amtsgericht Stuttgart, HRB 246050), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer liegt hierbei zwischen drei und 33 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Für abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wird gemäß § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung genutzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind zu Nennwerten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten auf Basis der gewogenen Durchschnittspreise oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen kalkulatorischen Stückkosten, die auf Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt wurden. Die kalkulatorischen Stückkosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und -gemeinkosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Projected Unit Credit-Method (PUC-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2 % bei den Renten ausgegangen.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren in Höhe von 2,71 % (i. V. 3,21 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahren ergibt sich zum 31. Dezember 2019 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 238.232,00 (Unterschiedsbetrag).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzgesichert sind und die ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Aus der Verteilung des Unterschiedsbetrags aus Pensionsverpflichtungen aufgrund der Umstellung auf das BilMoG wurde in Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB im Vorjahr letztmalig eine Zuführung zu der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 33.610,00 vorgenommen.

Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde entsprechend den bis zum Bilanzstichtag angedienten Beträgen für die Mitarbeiter (Erfüllungsbetrag) und den künftig zu erbringenden Aufstockungsbeträgen berechnet. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz für die individuell ermittelten Beträge bis zum voraussichtlichen Auszahlungszeitpunkt beträgt 0,57 %. Zukünftig erwartete Entgeltsteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2 % ausgegangen.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzgesichert sind und die ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Die Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Der Abgang der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 169 betrifft den Sale and lease back einer Anlage an eine Leasinggesellschaft.

2. Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 3.486,37 (i. V. EUR 5.514,84) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen.

3. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

4. Rechnungsabgrenzungsposten

In dem Posten ist ein Disagio in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 250,00) enthalten.

5. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 238.232,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

6. Pensionsrückstellung

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2019
EUR
Pensionsverpflichtung 2.299.953,00
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 1.581.287,95
Pensionsrückstellung 718.665,05
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 1.581.287,95

7. Sonstige Rückstellungen

Angaben zur Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2019
EUR
Altersteilzeitverpflichtung 82.532,00
Deckungs vermögen (beizulegender Zeitwert) 55.667,87
Altersteilzeitrückstellung 26.864,13
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 55.667,87

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 660.780,00 337.554,86
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 867.470,00 968.750,00
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 62.500,00
1.528.250,00 1.368.804,86

Alle anderen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 97 durch Sicherungsübereignung einer Photovoltaikanlage gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind unrealisierte Kursgewinne in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 75,24) enthalten.

2. Personalaufwand

In dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 145.751,22 (i. V. EUR 320.490,01) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von EUR 801,07 (i. V. EUR 41,92).

4. Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 63.185,00 (i. V. EUR 71.781,00) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB aus der Pensionsrückstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung:

31.12.2019
EUR
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 62.232,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 26.315,00
Zinsaufwand 35.917,00

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB aus den sonstigen Rückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung:

31.12.2019
EUR
Zinsaufwand aus Altersteilzeitverpflichtung 953,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 595,87
Zinsaufwand 357,13

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Angestellte 18
Gewerbliche Arbeitnehmer 50
68

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 2 - 5 Jahre Restlaufzeit 6 - 10 Jahre Gesamt
EUR EUR EUR EUR
Miet- und Leasingverpflichtungen
Geschäftsgebäude Naomi Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Pullach im Isartal 724.421,00 2.897.298,00 918.387,00 4.540.106,00
Leasingverpflichtungen Kfz 43.910,00 14.769,00 0,00 58.679,00
Leasingverpflichtungen Maschine 36.158,49 208.817,79 0,00 244.976,28
Wartungsverträge 207.662,00 11.100,00 0,00 218.762,00
1.012.151,49 3.131.984,79 918.387,00 5.062.523,28

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind bzw. waren:

 

Rainer Beck (Vorsitzender der Geschäftsführung), Leinfelden-Echterdingen

 

Hans-Peter Funk (Leiter Vertrieb), Böblingen

 

Dr. Ernst Thielicke (Leiter Technologie und Entwicklung), Reutlingen (bis 18. Juli 2019)

D. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.875.023,56 eine Ausschüttung in Höhe von EUR 150.000,00 vorzunehmen und EUR 3.725.023,56 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Steinenbronn, 29. April 2020

Beck GmbH Druckkontrolltechnik

Geschäftsführung

Rainer Beck

Hans-Peter Funk

"Der vorliegende Abschluss wurde am 04.05.2020 festgestellt."

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2019 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 547.122,61 950,00 0,00 0,00 548.072,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.358,43 3.011,74 0,00 0,00 26.370,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.238.070,63 3.714,69 34.190,38 0,00 1.275.975,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.729.231,95 294.950,16 22.350,00 0,00 6.046.532,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 200.120,74 122.193,30 -56.540,38 168.600,03 97.173,63
7.190.781,75 423.869,89 0,00 168.600,03 7.446.051,61
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.443.112,82 245.575,87 0,00 43.929,12 3.644.759,57
11.181.017,18 670.395,76 0,00 212.529,15 11.638.883,79
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2019 Zugänge Stand am 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 509.365,61 17.847,00 527.212,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.835,43 1.403,74 16.239,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 527.588,63 84.099,07 611.687,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.716.690,95 255.394,16 4.972.085,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
5.259.115,01 340.896,97 5.600.011,98
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
5.768.480,62 358.743,97 6.127.224,59
Buchwerte
Stand am 31.12.2019 Stand am 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20.860,00 37.757,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.131,00 8.523,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 664.288,00 710.482,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.074.447,00 1.012.541,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.173,63 200.120,74
1.846,039,63 1.931.666,74
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 3.644.759,57 3.443.112,82
5.511.659,20 5.412.536,56

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Grundlage des Unternehmens

Die Beck GmbH Druckkontrolltechnik, die vor 65 Jahren gegründet wurde, versteht sich als flexibler Nischenanbieter von Druckwächtern und Druckmessumformern für Erstausrüster in den unterschiedlichsten Branchen. Die vorwiegend kundenspezifischen Produkte werden weltweit abgesetzt, wobei in der Lüftungs- und Klimatechnik eine international führende Marktposition erreicht werden konnte. Entwicklung, Produktion und Vertrieb befinden sich ausschließlich am Unternehmenssitz in Steinenbronn. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

Wirtschafts- und Marktentwicklung

Die deutsche Wirtschaft befand sich Ende 2019 in einer Schwächephase, da das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2019 auf dem Niveau des Vorquartals stagnierte. Damit verlief die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Jahr 2019 uneinheitlich, indem das Bruttoinlandsprodukt im ersten und dritten Quartal um 0,5 % bzw. 0,2 % anstieg, im zweiten Kalendervierteljahr hingegen um 0,2 % zurückging. Für das gesamte Jahr 2019 ergab sich daraus ein Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei stiegen die gesamten Konsumausgaben preisbereinigt um 1,8 % an. Die Ausrüstungsinvestitionen nahmen gegenüber 2018 lediglich um 0,6 % zu, was vor allem auf ein schwaches viertes Quartal mit einem Rückgang von 2,6 % gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen war. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 %.

Die Sensorik und Messtechnik als für uns maßgebliche Branche verzeichnete 2019 einen Umsatzrückgang von 1,0 %, wobei die Exportquote um 4 Prozentpunkte auf 51 % sank.

Auf den Devisenmärkten nahm der vor allem für die Ausfuhren in den außereuropäischen Raum wichtige US-Dollar gegenüber dem Euro bei kurzfristigen Schwankungen bis Ende September 2019 um 5,2 % an Wert zu, worauf er sich wieder leicht abschwächte und zum Jahresende 2,3 % über dem Anfangswert lag.

Bei den Industrierohstoffen setzte sich der allgemeine Preisanstieg in EUR zunächst ungemindert fort. Im zweiten Halbjahr gaben die Preise allerdings wieder deutlich nach, bevor sie zum Jahresende wieder auf 8,9 % über den Stand zum Jahresanfang anzogen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse gingen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 5,4 % zurück. Im ersten Halbjahr 2019 lagen die Umsätze noch 2,9 % unter dem Vorjahreszeitraum. Im zweiten Halbjahr 2019 betrug der Umsatzrückgang gegenüber der Vergleichsperiode hingegen 8,1 %.

Die Bruttoinlandsumsätze im Jahr 2019 verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 11,8 %. Demgegenüber gingen die wertmäßigen Ausfuhren ins Ausland nur um 0,4 % zurück, was einen Exportanteil von knapp 59% ergab. Dabei nahmen die Ausfuhren in die Europäische Union um 1,6 % ab. Die Exporte in Drittländer konnten hingegen um 0,8 % gesteigert werden.

Der Auftragseingang nahm gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 3,0 % ab.

Die Gesamtabsatzmenge an Druckwächtern und Druckmessumformern ging im Jahr 2019 um 4,4 % zurück.

Bei den Druckschaltern für Erstausrüster in der Industrie verminderte sich die Absatzmenge um 6,6 %, wobei der Umsatzrückgang 7,7 % betrug. Der Absatz von Druckschaltern des unteren Preissegments an einen großen ausländischen Gerätehersteller, der in einem Sondermarkt mit erheblichen Nachfrageschwankungen tätig ist, blieb um 6,1 % hinter dem Vorjahr zurück.

Bei den Differenzdruckschaltern für die Lüftungs- und Klimatechnik nahmen die Absatzmenge um 2,7 % und der Umsatz um 3,5 % ab.

Bei den elektronischen Druckmessumformern, die ebenfalls vorwiegend in der Gebäudeautomatisierung eingesetzt werden, verringerten sich die Absatzmenge um 9,0 % und die Umsatzerlöse um 8,1 %.

Investitionen

Die gesamten Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich auf TEUR 424, wobei bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung Zugänge und Umbuchungen von geleisteten Anzahlungen von TEUR 217 sowie bei Werkzeugen und Vorrichtungen Zugänge von TEUR 88 zu verzeichnen waren. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von TEUR 97 entfielen vorwiegend auf eine Erweiterungsstation der automatischen Montageanlage für die Lüftungs- und Klimadruckwächter, die plangemäß im März 2020 in Betrieb genommen wurde.

Die Zugänge bei den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 246 betrafen einerseits die Mieterdarlehen für das von der Naomi Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH gemietete Gebäude, wobei TEUR 64 auf das ursprüngliche Produktions- und Verwaltungsgebäude, TEUR 139 auf den Erweiterungsbau und TEUR 42 auf das unbebaute Reservegrundstück entfielen. Die ebenfalls in diesem Zusammenhang gewährten Mietvorauszahlungen wurden planmäßig um TEUR 44 abgebaut.

Personal

Der Personalbestand zum Jahresende blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert, wobei im Produktionsbereich deutlich weniger Leiharbeitskräfte eingesetzt wurden.

Umweltschutz

Bei dem seit 2010 nach EMAS und DIN EN ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystem, das einen Bestandteil des Integrierten Managementsystems IMS bildet, fand das Revalidierungsaudit für das Jahr 2019 mit einem positiven Ergebnis im Februar 2020 statt.

Als weitere Maßnahme zur Energieeinsparung installierten wir im April 2019 eine Photovoltaik-Aufdachanlage, wodurch wir die Stromkosten im Gesamtjahr 2019 bereits um 26,8 % reduzieren konnten.

Forschung und Entwicklung

Forschungstätigkeiten im Sinne von Grundlagenforschung betreiben wir nicht.

Vielmehr konzentrieren wir uns auf die Weiterentwicklung unseres Produktsortiments.

Im Jahr 2019 wurde die Entwicklung einer Differenzdrucktransmitter-Baureihe in BUS-Technologie, die auf dem Markt für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik eingesetzt wird, erfolgreich abgeschlossen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung und Zertifizierung einer Differenzdruckwächter-Baureihe mit Schutzklasse IP65.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die um TEUR 143 angestiegene Bilanzsumme resultierte im Wesentlichen aus der Zunahme der Finanzanlagen um TEUR 202 und der flüssigen Mittel um TEUR 106 bei gleichzeitigem Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um TEUR 103 sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 114.

Die Erhöhung der Finanzanlagen steht ausschließlich im Zusammenhang mit dem gemieteten Firmengebäude, bei dem wir Mieterdarlehen leisten. Die Zunahme der flüssigen Mittel resultierte vorwiegend aus der Aufnahme von kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 400 bei gleichzeitigem Rückgang der Bankdarlehen durch planmäßige Tilgungen in Höhe von TEUR 338 sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 36. Die Abnahme der Rückstellungen um TEUR 332 ist vor allem auf geringere Steuerrückstellungen sowie verminderte Personalrückstellungen zurückzuführen.

Der Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachlagen resultiert vor allem aus dem Abschluss eines Sale-and-Lease-Back-Vertrages für eine automatische Montageanlage, die im Vorjahr unter Anlagen im Bau ausgewiesen war. Die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf den erheblichen Umsatzrückgang im Dezember 2019 zurückzuführen.

Die zugesagten Kontokorrentlinien wurden regelmäßig, jedoch immer nur kurzfristig in Anspruch genommen. Kreditorenrechnungen wurden nach Möglichkeit mit Skonto bezahlt.

Der Materialaufwand verringerte sich aufgrund des Umsatzrückgangs um TEUR 244, wobei die Materialaufwandsquote im Vorjahresvergleich unverändert blieb.

Der Personalaufwand ging trotz der allgemeinen jährlichen Anpassung der Arbeitsentgelte um TEUR 213 zurück, was vor allem durch die geringere Zuführung zur Pensionsrückstellung und das unterjährige Ausscheiden eines Geschäftsführers verursacht war.

Die Abschreibungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen ohne Berücksichtigung neutraler und periodenfremder Aufwendungen auf Vorjahresniveau.

Unter Berücksichtigung neutraler Posten verringerte sich in der Folge das Betriebsergebnis um TEUR 232, was nach Berücksichtigung des um TEUR 24 niedrigeren Finanzergebnisses und des um TEUR 76 erhöhten neutralen Ergebnisses zu einem deutlich unter dem Vorjahreswert liegenden Jahresergebnis führte, das auch erheblich hinter der Planvorgabe zurückblieb.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen für die künftige Entwicklung des Unternehmens beruhen auf der Annahme, dass sich die Weltkonjunktur nach dem Schock durch die Corona-Krise in kurzer Zeit wieder erholt. Wir gehen davon aus, dass wir wegen unserer bisher äußerst stabilen Lieferketten und der unverminderten Lieferbereitschaft unseres Unternehmens aus der Corona-Krise gewisse Wettbewerbsvorteile erzielen können. Auch eine krisenbedingte weitere Abschwächung des Euro-Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar und den übrigen wichtigen Exportwährungen hätte eine eher positive Auswirkung auf die künftige Entwicklung.

Bezüglich der Entwicklung des Kapitalmarktes gehen wir davon aus, dass die niedrigen Zinsen kurzfristig stabil bleiben.

Risiken für die künftige konjunkturelle Entwicklung bestehen vor allem in länger andauernden weltweiten Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

Auch spekulationsbedingte Erhöhungen der Rohmaterialpreise mit einhergehender Mengenverknappung, die durch die Corona-Krise ausgelöst werden könnten, würden sich negativ auf unser Unternehmen auswirken.

Die Aussichten auf eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung hängen auch erheblich vom Erfolg bei der Vermarktung unserer neu entwickelten Produkte und bei der fortgesetzten Erweiterung unserer Produktpalette ab. Durch eine konsequente Fortführung unserer Automatisierungsvorhaben in der Produktion und daraus folgend einen schrittweisen Abbau des Personalbestands sind wir bestrebt, weitere Kosteneinsparungen zu erzielen und unsere Marktchancen zu erhöhen.

Die Verkaufspreise für die kundenspezifischen Produkte auf dem Markt für Erstausrüster in der Industrie werden individuell festgesetzt und sind nicht direkt vergleichbar. Hingegen herrscht auf dem eher transparenten Markt für die Lüftungs- und Klimatechnik aufgrund der standardisierten Produkte und der großen Absatzmengen ein anhaltender Preisdruck.

Die Konzentration aller Aktivitäten auf einen Standort, die schlanke Organisation und der hohe Automatisierungsgrad ermöglichen eine kostengünstige Produktion und in der Folge wettbewerbsfähige Verkaufspreise, die vom Markt auch weitgehend akzeptiert werden.

Das Ausfallrisiko von Kundenforderungen ist begrenzt. Die größeren Außenstände sind über eine Kreditversicherung abgedeckt. Neukunden werden anhand von Bonitätsprüfungen überprüft. Das Forderungsmanagement wird konsequent betrieben.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar, da die Zahlungseingänge von Kunden auch seit Beginn der Corona-Krise kontinuierlich erfolgen.

Die Liquiditätssituation ist geordnet, und es sind nicht beanspruchte Kontokorrentlinien in ausreichender Höhe vorhanden. Von Lieferanten gewährte Skonti werden konsequent in Anspruch genommen. Daher sind keine wesentlichen Liquiditätsrisiken ersichtlich.

Ausblick

Im ersten Kalendervierteljahr 2020 verfehlten die kumulierten Umsatzerlöse die Planzahlen, die von einer wesentlichen Umsatzausweitung ausgingen, deutlich. Dabei blieben sie vor allem wegen eines erheblichen Umsatzrückgangs im Februar 2020, der vorwiegend auf stark rückläufige Bestellungen von einigen ausländischen Großkunden zurückzuführen war, auch hinter den Vorjahreswerten zurück. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflussten die Umsatzerlöse des Monats März 2020 noch kaum, obwohl die betriebsintern getroffenen Regelungen bezüglich sozialer Distanz und Hygiene zu erheblichen Einschränkungen in der Organisation führten.

Erst im Laufe des April 2020 schlugen sich die negativen konjunkturellen Auswirkungen der Corona-Krise plötzlich und ziemlich heftig auf den Geschäftsgang nieder, wobei wir als Gegenmaßnahme die Produktionskapazitäten zunächst durch Abbau von Arbeitszeitguthaben und anschließend durch Kurzarbeit angemessen reduziert haben. Der Monatsumsatz im April wird auf die Größenordnung während des Höhepunkts der Weltwirtschaftskrise 2008/09 zurückgehen.

Für das restliche Geschäftsjahr erwarten wir angesichts der Unsicherheiten bezüglich der weiteren wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang der Umsatzerlöse.

Der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeit im Jahr 2020 liegt auf einer neuen Differenzdrucktransmitter-Baureihe für den Heizungsmarkt.

Durch die Einführung von Kurzarbeit und weitere Kostensenkungsmaßnahmen rechnen wir selbst für den Fall einer länger anhaltenden Krise mit einem leicht positiven Ergebnis.

 

Steinenbronn, 29. April 2020

Beck GmbH Druckkontrolltechnik

Geschäftsführung

Rainer Beck

Hans-Peter Funk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zweck der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterung nach §§ 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

"An die Beck GmbH Druckkontrolltechnik, Steinenbronn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Beck GmbH Druckkontrolltechnik, Steinenbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Beck GmbH Druckkontrolltechnik, Steinenbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, 30. April 2020

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Uwe Fiedler, Wirtschaftsprüfer

Christiane Nisch, Wirtschaftsprüferin

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