SAERTEX Beteiligungsgesellschaft mbH
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAERTEX GmbH & Co. KGSaerbeckKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Konzern - LAGEBERICHTWirtschaftliche RahmenbedingungenDie Weltwirtschaft entwickelte sich im Jahr 2013 das zweite Jahr in Folge äußerst schwach. Insgesamt bleibt die Wachstumsrate der globalen Wirtschaftsleistung mit voraussichtlich 2,1 Prozent sogar noch hinter der des Vorjahres (2012: 2,4 Prozent) zurück (Quelle: Feri AG). Viele Länder in Europa befanden sich gerade zu Jahresanfang noch in der Rezession. Erst im Jahresverlauf konnte die Eurozone die bisher längste Rezession in ihrer Geschichte überwinden. Insgesamt bleibt die Erholung dabei verhalten und die Wirtschaft entwickelt sich im Jahr 2013 ein weiteres Jahr rückläufig. Die asiatischen Länder können zwar insgesamt weiter hohe Wachstumsraten erzielen. Allerdings schwächt sich das Wirtschaftswachstum vor allem in China und Indien ab. Darstellung des Geschäftsverlaufs, und der aktuellen LageDie SAERTEX Gruppe ist in der Composite-Branche als Hersteller, Veredler und Weiterverarbeiter textiler Verstärkungsflächen aus Glas-, Karbon- und Aramidfasern tätig. Mit ihren weltweiten Produktions- und Vertriebsstandorten nimmt Sie heute eine führende Marktstellung in diesem Segment ein. Ein Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit liegt in der Produktion von Glas- und Karbongelegen für die Windkraft- und Luftfahrtindustrie. Trotz eines gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeldes konnte sich die SAERTEX Gruppe insgesamt gut behaupten und Ihre Marktstellung weiter ausbauen. Die Entwicklungen sind jedoch in regionaler Hinsicht wie auch in Bezug auf die Zielmärkte sehr unterschiedlich. Die Erwartungen aus dem Lagebericht 2012 - steigende Umsatzerlöse und ein positives Ergebnis - konnten erfüllt werden. In Europa hat sich der Geschäftsverlauf insgesamt positiv entwickelt. Das sich stabilisierende Geschäft in der Luftfahrtindustrie hat ebenso dazu beigetragen, wie auch die Belebung der konsumnahen Märkte in der Boots- und Sportindustrie. Die Position der Marktführerschaft von SAERTEX im Windenergiebereich wurde weiter ausgebaut. Mit einem Gesamtumsatz in Höhe von 166 Mio. Euro gelang zum wiederholten Male in Folge ein Allzeithoch. Neben einer Ausweitung der Absatzmenge wurden wie auch im Vorjahr steigende Umsatzanteile durch das Geschäft mit verlängerten Wertschöpfungsketten wie beispielsweise dem Zuschneiden von Flächenwaren oder der Herstellung von Bauteilen erzielt. Neben einer Umsatzsteigerung um 3,9 % konnte auch die Ergebnissituation deutlich verbessert werden. Der Jahresüberschuss im Konzern betrug 14,1 Mio. Euro und damit 42,5% über dem Vorjahr. Zu begründen ist dies mit der um 2,0% besseren Materialaufwandsquote. Der Anstieg der Personalkostenquote konnte erstmals seit Jahren gestoppt werden. Diese liegt wie im Vorjahr bei 15,5%. Die Materialkostenquote betrug 58,9% und lag damit leicht unter dem Vorjahr, was auf einen weiter gestiegenen Anteil von wertschöpfungsintensiven Anteilen am Umsatz zurück zu führen ist. Die Bilanzsumme in Höhe von 112,9 Mio. Euro liegt fast genau auf dem Niveau des Vorjahres. Das Eigenkapital erhöhte sich nominell um 1,8 Mio. auf 34,5 Mio. Euro. Damit stieg die Eigenkapitalquote auf 30,6%. Die Auftragslage gegen Ende des Geschäftsjahres war insgesamt gut. NachtragsberichtZu Beginn des Geschäftsjahres 2014 wurde die Devold-Gruppe aus Norwegen zu 100% durch die SAERTEX GmbH & Co. KG erworben. RisikoberichtSAERTEX betreibt intensiv Forschungen und Produktentwicklungen, um die Marktposition zu festigen und weiter auszubauen. Hervorzuheben sind hier thermoplastische Anwendungen, Brandschutzanwendungen sowie Veredlungstechnologien für die Gelege. Die Geschäftsführung überwacht alle Aktivitäten in diesem Feld und koordiniert die Ziele gemeinsam mit den Fachbereichen. Auch im Bereich der Anwendungstechnologie werden zusätzlich von SAERTEX geschaffene Kapazitäten vom Markt sehr gut angenommen. Dieser Bereich wird auch durch den "Outsourcing-Trend" der Kunden für SAERTEX wichtiger für den Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit. Durch Risikodiversifizierung in neue aussichtsreiche Marktfelder wird die zukünftige Entwicklung der Gruppe für die nächsten zwei Geschäftsjahre insgesamt weiterhin positiv bewertet. Eine besondere Bedeutung hat jedoch die noch ausstehende Neuregelung des EE-Gesetzes, welches mittelfristig einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Windkraftindustrie in Deutschland haben wird. Der derzeitige Beratungsstand dieser Gesetzesänderung lässt jedoch vermuten, dass die Rahmenbedingungen auch zukünftig positiv bleiben werden. Risiken aus Derivaten oder anderen Finanzgeschäften bestehen nicht bzw. wurden durch Rückstellungen in ausreichender Höhe im Konzernabschluss berücksichtigt. Forderungsausfallrisiken bestehen kaum, da sämtliche Forderungen warenkreditversichert sind und sich diese Risiken auf den Selbstbehalt beschränken. Wir gehen davon aus, dass die Rohstoffpreise auch zukünftig weiter steigen werden. Zum Teil konnten durch langfristige Lieferkontrakte diese Risiken aufgefangen werden. Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. PrognoseberichtFür den deutschen Markt ist eine mittelfristige Prognose kommender Jahre schwierig, denn noch steht die endgültige Neuregelung des EE-Gesetzes aus. Für 2014 ist diese Neuregelung jedoch nicht maßgeblich, da das Auftragsvolumen im Wesentlichen von Projekten abhängig ist, mit denen bereits in 2013 begonnen wurde. Wir erwarten eine leichte Steigerung beim Umsatz und Jahresergebnis. In anderen europäischen Ländern zeigt sich derzeit eine Belebung in der Windenergiebranche, die den Marktteilnehmern volle Auftragsbücher sichert. Daher erwarten wir eine stärkere Zunahme der Umsätze und Ergebnisse für diese Regionen. Das Geschäft in China und Indien ist nach wie vor sehr schwach, jedoch wurde im Herbst 2013 die Talsohle durchschritten und das Geschäft zieht erwartungsgemäß wieder an. Für 2014 gehen wir von einer deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerung aus. Darüber hinaus erwarten wir für das Jahr 2014 bedingt durch den Zukauf der Devold-Gruppe im Januar eine deutliche Steigerung des Gesamtumsatzes.
Saerbeck, im Mai 2014 KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang1. Allgemeine Angaben zum KonzernabschlussEs wurde für das Geschäftsjahr 2013 ein Konzernabschluss nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach den bei der Muttergesellschaft geltenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätzen des deutschen Handels- und Steuerrechts aufgestellt. Wesentliche Abweichungen, insbesondere bei ausländischen Gesellschaften, werden durch die Aufstellung gesonderter Handelsbilanzen beseitigt. 2. KonsolidierungskreisListe des Anteilsbesitzes: In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 sind neben der SAERTEX GmbH & Co. KG, Saerbeck, die nachstehenden Tochterunternehmen, deren Anteile unmittelbar oder mittelbar zu 100% vom Mutterunternehmen gehalten werden, einbezogen:
*Das ausgewiesene Jahresergebnis der SAERTEX multiCom GmbH wird aufgrund eines zwischen der Gesellschaft und der SAERTEX GmbH & Co. KG bestehenden Ergebnisabführungsvertrages abgeführt, so dass handelsrechtlich ein Jahresüberschuss von € 0,00 ausgewiesen wird. Dementsprechend erhöht sich handelsrechtlich das Jahresergebnis der SAERTEX GmbH & Co. KG. Die Saertex GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2013 70% der Anteile an der neu gegründeten Gesellschaft ComPoTex GmbH composites + textiles, Kesselsdorf, erworben. Folgendes Tochterunternehmen wurde wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen (§ 296 (2) HGB), weil die Umsatzerlöse weniger als 1% des Konzernumsatzes ausmachten:
Der Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2013) entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und sämtlicher einbezogener Tochterunternehmen. 3. KonsolidierungsmethodeDer Konzernabschluss wird nach den Regeln der Vollkonsolidierung aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Gesellschaften wurden nach einheitlichen Grundsätzen bewertet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmetho-de, bzw. nach Artikel 66 EGHGB nach der Buchwertmethode durch Verrechnung des Eigen-kapitals mit den Anschaffungskosten der Anteile. Gemäß § 303 HGB sind Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen eliminiert worden. Gemäß § 305 Abs. 1 HGB wurden die Aufwendungen und Erträge in der Weise konsolidiert, dass Erträge aus Innenumsätzen und Lieferungen von Erzeugnissen mit den entsprechenden Aufwendungen der empfangenen Gesellschaft verrechnet wurden. In gleicher Weise wurden interne Erträge und Aufwendungen aus dem Finanzbereich gegeneinander aufgerechnet. Die Zwischenergebnisse im Vorratsvermögen wurden als Differenz des Konzernverrechnungspreises und der Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB für die im Bestand der Konzerngesellschaften befindlichen Artikel durchgeführt. Es ergab sich eine Auflösung von Zwischengewinnen, die unter Berücksichtigung des Zwischengewinnes des Vorjahres das konsolidierte Ergebnis um 244 T€ verringerte. Latente Steuern wurden wegen Geringfügigkeit nicht berücksichtigt. Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Abschlüsse in Fremdwährungen erfolgt - mit Ausnahme des Jahresergebnisses - zum Stichtagskurs. Das ausgewiesene Jahresergebnis sowie die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Die daraus resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Verwendet wurden folgende Umrechnungskurse:
4. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gegenstände des Anlagevermögens sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung angesetzt. Die Abschreibung der immateriellen Anlagegüter und der Sachanlagen erfolgt zeitanteilig linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis. Soweit erforderlich, wurden die Anschaffungskosten um entsprechende Teilwertabschläge gemindert. Dabei wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Mögliche Ausfallrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung tragen. Sie wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten aus der Sicht der Einzelabschlüsse erfolgt zum Wechselkurs am Entstehungstag. Kursänderungen am Bilanzstichtag wurden auf der Aktivseite und auf der Passivseite durch Anpassung an den Stichtagskurs Rechnung getragen. Der gem. § 250 Abs. 3 HGB gebildete aktive Rechnungsposten beinhaltet Disagios in Höhe von EUR 194.084,72. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. 5. Erläuterungen der KonzernbilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Konzernanhang auf Seite 15 dargestellt. Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals in Anwendung des DRS Nr. 7 wird auf Seite 22 dargestellt. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten erläutern wir wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 8.101.702 durch Grundschulden abgesichert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Verträgen für das Leasen von Maschinen bestehen zum 31. Dezember 2013 von Seiten der SAERTEX GmbH & Co. KG und der Töchter SAERTEX multiCom GmbH, der SAERTEX Stade GmbH & Co. KG und der SAERTEX France SAS Verpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 4.067, die folgenden Wirtschaftsjahren zuzuordnen sind:
Bei der SAERTEX France SAS bestehen zum 31. Dezember 2013 aus einem Gebäudeleasingvertrag Verpflichtungen in Höhe von rd. TEUR 255, die bis Oktober 2015 zu begleichen sind. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der anderen Töchter sind von untergeordneter Bedeutung. Haftungsverhältnisse Bürgschaften für fremde Dritte bestehen nicht. Derivate
Für die Derivate wurden Drohverlustrückstellungen in Höhe von EUR 2.200.000 gebildet. 6. Erläuterung der Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsätze gliedern sich wie folgt auf:
Von den genannten Umsätzen wurden EUR 3.979.679 mit nahestehenden Unternehmen getätigt. Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt. 7. Erläuterung der KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfond setzt sich aus den Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten zusammen.
8. Geschäftsführer und MitarbeiterGeschäftsführer der geschäftsführenden Komplementärin, der SAERTEX Beteiligungsgesellschaft mbH, Saerbeck, waren im Geschäftsjahr 2013
Die an die Geschäftsführung der Muttergesellschaft gezahlten Bezüge betrugen im Geschäftsjahr EUR 1.096.332,89. Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2013 796 Mitarbeiter beschäftigt. Teilzeitkräfte wurden anteilig berücksichtigt. 9. Sonstige AngabenDie Abschlussprüferhonorare teilen sich wie folgt auf:
Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Er dient somit für die einbezogenen Gesellschaften SAERTEX Property GmbH & Co. KG, Saerbeck, und SAERTEX Stade GmbH & Co. KG, Stade als Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften i.S.d. § 264b HGB. Der Konzernabschluss dient ebenfalls für die SAERTEX Beteiligungsgesellschaft mbH, Saerbeck, und die SAERTEX multiCom GmbH, Saerbeck, als Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften i.S.d § 264 Abs. 3 HGB.
Saerbeck, den 16. Mai 2013 Bruno Lammers Entwicklung des Anlagevermögens
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der SAERTEX GmbH & Co KG aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär GmbH. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär GmbH sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, den 20. Mai 2014 PricewaterhouseCoopers
Carsten Schürmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Mersch, Wirtschaftsprüfer Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 2. Juli 2014 gebilligt. |
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