Ruhfus Systemhydraulik GmbHLiquidiert

41460 Neuss, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 3450
Eingetragen
3.6.2002
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Federn und Erzeugnissen der Stahlverformung sowie hydraulischer Ausrüstungen. Die Gesellschaft ist zu allen Handlungen berechtigt, die unmittelbar oder mittelbar dem vorstehenden Zweck zu dienen geeignet sind. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, sich an gleichen oder ähnlichen Unternehmungen zu beteiligen, solche Unternehmungen zu erwerben oder deren Vertretung zu übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Uwe Helmut Kühn
seit 17.2.2020
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ruhfus Systemhydraulik GmbH

Neuss

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

Die Ruhfus Systemhydraulik GmbH, Neuss, ist ein 100 %-iges Tochterunternehmen der August Ruhfus GmbH & Co. KG, Neuss. Sie hat dabei die Funktion der Betriebsgesellschaft im Rahmen einer Betriebsaufspaltung. Die Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Entwicklung, Herstellung sowie dem Vertrieb von Hydrauliksystemen, Hydraulikzylindern und deren Komponenten sowie der Herstellung und Bearbeitung artverwandter Produkte tätig.

I. Geschäftsentwicklung und Rahmenbedingungen

1. Konjunkturelle Lage 2019, allgemein

Weltwirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft verlor im Laufe des Jahres 2019 weiter an Schwung. Der zyklische Abschwung wurde durch den Wandel in der Automobilindustrie, die wirtschaftliche Neuausrichtung in China sowie den zunehmenden Protektionismus verstärkt. Zu Jahresbeginn 2019 ging der Internationalen Währungsfonds (IWF) noch von einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent aus. Die tatsächliche Entwicklung lag mit geschätzt 2,9 Prozent deutlich unter der Prognose. Die industrielle Produktion stieg im Jahr 2019 um 0,8 Prozent (2018: 3,1 Prozent).In allen Regionen büßte die Wirtschaftsleistung an Dynamik ein. Unter den Industriestaaten erzielten die USA mit 2,3 Prozent den stärksten Zuwachs. Hingegen betrug das Plus in der Euro-Zone nur 1,2 Prozent. Ausgesprochen schwach entwickelten sich Italien (plus 0,2 Prozent) und Deutschland (plus 0,5 Prozent). In Spanien wuchs die Wirtschaft mit 2,0 Prozent überdurchschnittlich.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Im Dezember 2019 verfehlten im Deutschen Maschinen und Anlagenbau die Bestellungen das Vorjahresniveau um real sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Inland wurden im Schlussmonat fünf Prozent weniger Bestellungen verzeichnet, aus dem Ausland kamen sieben Prozent weniger Orders.

Der Blick auf das Gesamtjahr 2019 zeigt deutliche Rückgänge in den Auftragsbüchern: Insgesamt verbuchten die Maschinenbauer ein Minus der Inlandsbestellungen von neun Prozent, die Auslandsorders gingen ebenfalls um neun Prozent zurück. "Zusammengefasst war 2019 ein konjunkturell trübes Jahr für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland. Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und das Brexit-Abenteuer sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung geführt. Das hat in den Orderbüchern deutliche Spuren hinterlassen", erklärte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Die Auftragseingänge aus den Euro-Ländern zeigen für 2019 ein Minus von acht Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen neun Prozent weniger Aufträge.

Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 lagen die Bestellungen insgesamt um real elf Prozent im Minus, im Vergleich zum Vorjahreswert. Die Inlandsorders sanken um elf Prozent, die Auftragseingänge aus dem Ausland sanken um zehn Prozent. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum gingen um elf Prozent zurück, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen zehn Prozent weniger Aufträge.

Fluidtechnik

Während im Jahr 2018 die Umsätze in der Branche noch gestiegen sind hat sich im Laufe des Jahres 2019 der schon im Vorjahr bei den Auftragseingängen sichtbare Trend zur Reduzierung auch auf die Umsätze niedergeschlagen. Zu Beginn des Jahres 2020 lagen die Auftragseingänge in der Hydraulik bei einem Minus von 16% gegenüber dem Vorjahr und die Umsätze bei einem Minus von 17% gegenüber den Januarwerten 2019.

2. Unternehmensspezifische Entwicklung 2019

Das Jahr 2019 begann mit einer guten Auslastung der Maschinen. Allerdings war ab dem April der Einfluss deutlich reduzierter Auftragseingänge spürbar, was zu Kurzarbeit in den Monaten April und Mai führte. Ab April konnten sowohl Umsatz als Ertrag der Ruhfus Systemhydraulik nicht mehr der Planung folgen und wichen für den Rest des Jahres deutlich von dieser ab. Während im 2. Und 3. Quartal die Monatsergebnisse noch gering positiv gehalten werden konnten wurde trotz erneuter Einführung der Kurzarbeit im September der akkumulierte Gewinn im 4. Quartal nahezu vollständig aufgezehrt. Am Jahresende lag der Umsatz 19,6% unter dem geplanten Wert und 13,7% unter dem Vorjahresniveau.

Innerhalb des Produktportfolios kam es zu keinen nennenswerten Umsatzverschiebungen.

Die Kontokorrentlinien des Unternehmens wurden aufgrund der sinkenden Umsätze ab Ende des 3. Quartals in Maßen in Anspruch genommen.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes sind die Geschäftserwartungen des Unternehmens verhalten positiv besetzt, da der Auftragsbestand zwar zurückgegangen ist aber größere Projekte zu erwarten sind.

Aufgrund der Planung und der realisierten ersten drei Monate 2020 wird von einem Umsatz und einer Gesamtleistung ausgegangen die in etwa auf dem Niveau von 2019 liegt. Ein Gewinn ist auch mit Hinblick auf die noch nicht bezifferbaren Auswirkungen der Corona-Krise für das Jahr 2020 nicht zu erwarten.

Es herrscht generell eine eher negative Stimmung im deutschen Maschinenbau wie auch in der Fluidtechnik vor. Mehrheitlich gehen die Akteure in der Fluidtechnik für 2020 erst nach Beendigung der Corona-Krise von einem verhaltenen Aufschwung aus, der im laufenden Geschäftsjahr jedoch die Verluste noch nicht wieder aufholen kann.

Der direkte Exportanteil von Ruhfus lag in 2019 bei 38%. Damit liegt dieser Wert über dem Niveau von 2018. Unter Berücksichtigung der indirekten Exporte liegt der Export bei ca. 77%.

Kundengewinnung

Der vorgenannte Umsatz vollzog sich weitgehend mit den angestammten Kunden von Ruhfus. Der Anteil aller potenten Neukunden am Umsatz ist für 2019 mit ca. 7% zu veranschlagen. Zwar konnten im Verlaufe des Jahres noch weitere Neukunden gewonnen werden, allerdings werden erste Umsätze mit diesen erst im Geschäftsjahr 2020 erzielt.

Wettbewerber und Marktstellung

Der Wettbewerbsdruck in allen Branchen ist als kontinuierlich hoch anzusehen. Mehr und mehr internationale Unternehmen drängen auf den Markt der einfacheren Produkte. Bei anspruchsvollen, hochkomplexen, hochpräzisen oder Just-in-Time Produkten ist Ruhfus wettbewerbsfähig. Der Trend geht bei vielen Kunden mehr und mehr zu Systemeinkäufen. Hier hat sich Ruhfus in den letzten Jahren fokussiert aufgestellt und kann den Kunden den geforderten Mehrwert bieten.

Innerhalb der Hydraulikzylinderbranche ist Ruhfus bereits als namhafter Zylinderhersteller in vielen Ländern dieser Erde bekannt. Im Bereich der Druckgeräteherstellung ist Ruhfus im Begriff sich noch positiver zu positionieren.

Insolvenzen von Hydraulikzylinder-Unternehmen die ähnlich anspruchsvolle Produkte wie Ruhfus konstruieren und herstellen sind per Ende 2019 nicht bekannt.

Materialbeschaffung

Generell war die Materialbeschaffung in 2019 problemlos. Bei Sonderstählen in größeren Mengen bzw. bei Spezialventilen - und Sonderhydraulikkomponenten mussten, wie schon in den vergangenen Jahren, längere Lieferzeiten in Kauf genommen werden. Es war aus unserer Sicht genügend Material auf den Beschaffungsmärkten vorhanden. Die Rohrversorgung durch Händlerbestände war für Ruhfus immer umfassend gesichert.

Einkaufsquellen im Ausland wurden intensiv genutzt, jedoch nicht umfassend ausgeweitet. Es bestehen zwar durchaus Einsparpotentiale, jedoch wurden diese in jedem Einzelfall gegen die Aspekte Versorgungssicherheit, Liefertreue und Kurzfristigkeit geprüft.

Personal

Durch die Umsatzentwicklung ergaben sich im Laufe des Jahres Personalüberhänge. Diese wurden im April und Mai sowie ab September durch Kurzarbeit weitestgehend ausgeglichen. Auf das Mittel betriebsbedingter Kündigungen wurde im Rahmen einer Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit verzichtet.

Die Weiterbildung der Mitarbeiter wurde in 2019 verstärkt weitergetrieben da besonders in der zweiten Jahreshälfte Personal anstelle von Kurzarbeit auf Schulungen geschickt wurde.

Die Auswahl von externen Schulungen war vorrangig auf den Ausbau der vorhandenen Kenntnisse sowie die Neuausrichtung bzgl. der ISO 9001:2015 ausgerichtet. Die Prozessausrichtung der ISO 9001 wurde intern deutlich vorangetrieben.

Die Personalkosten im Verhältnis zum erwirtschafteten Jahresergebnis entwickelten sich 2019 schlechter als im Jahr 2018.

Der Jahresumsatz (2019: 16.360 T€; 2018: 18.960 T€) pro Mitarbeiter (Durchschnitt aller MA ohne Azubis und 450 €-Kräfte) lag deutlich unter dem Vorjahreswert.

Der durchschnittliche Krankenstand lag bei 5,01 % und damit auf einem sehr niedrigen Wert. Der Durchschnitt der metallverarbeitenden Industrie in 2019 lag bei 5,68% (Quelle: Metall NRW). Damit liegt der unternehmensspezifische Krankenstand deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Der intern angestrebte Krankheitsstand liegt bei 4%.

Investitionen

Die zur Aufrechterhaltung und Expansion erforderlichen Investitionen werden von der Muttergesellschaft, der August Ruhfus GmbH & Co. KG, Neuss, getätigt. Ergänzend werden jedoch auch seitens der Ruhfus Systemhydraulik GmbH größere Maschinen und Anlagen geleast. Es wurde in 2019 keine wesentliche Neuinvestition bei Werkzeugmaschinen getätigt.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres hat sich in 2019 gegenüber dem Vorjahr 2018 um -13,5 % auf TEuro 16.394,4 vermindert.

Der Personalaufwand (TEuro 7.724,2) hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 7.362,0) um 4,9 % erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEuro 2.854,4) haben sich um TEuro -511,6 gegenüber dem Vorjahr (TEuro 3.366,0) verringert.

Das EBITDA betrug im Geschäftsjahr TEuro 63,5 und lag um 92,3 % unter dem Vergleichswert im Vorjahr (TEuro 820,2).

Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert (TEuro -6,8).

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres beträgt TEuro -58,7 (i.V. TEuro 423,2).

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt TEuro 6.103,0 und hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEuro 6.358,0) um TEUR -255,0 vermindert.

Investitionen wurden im Wesentlichen in das Projekt Einführung eines neuen ERP Systems getätigt (TEuro 179,0). Weitere Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEuro 51,5) wurden im Geschäftsjahr im Wesentlichen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung des Unternehmens getätigt. Wesentliche Investitionen in Maschinen werden aber grundsätzlich entweder durch die Gesellschafterin oder über Leasinggesellschaften finanziert.

Das langfristig gebundene Vermögen hat sich von 9,4 % auf 13,2 % des Gesamtvermögens erhöht. 243,9 % des langfristig gebundenen Vermögens sind durch das Eigenkapital gedeckt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEuro 67,0.

Das Vorratsvermögen TEuro 3.802,2 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9 % erhöht (i.V. TEuro 3.693,5).

Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.963,5. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 32,2 % (i.V. 38,1 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen am Bilanzstichtag TEuro 464,2 (i.V. TEuro 920,7) und haben sich gegenüber dem Vorjahr um -49,6 % reduziert. Der Anteil der Bankverbindlichkeiten am Gesamtkapital ist damit von 14,5 % auf 7,6 % gesunken.

Die Verbundverbindlichkeiten (Gesellschafterverbindlichkeiten) haben sich zum 31. Dezember 2019 von TEuro 828,5 um 165,1 % auf TEuro 2.196,3 erhöht. Der Verbundbereich ist damit wesentlicher Gläubiger des Fremdkapitals.

Die Rückstellungen wurden im Rahmen der kaufmännischen Vorsicht bewertet und betragen am Bilanzstichtag TEuro 796,8 (i.V. TEuro 1.138,5).

3. Finanzlage

Aufgaben und Ziele des Finanzmanagements werden in der Sicherstellung jederzeitiger Liquidität, der Begrenzung finanzieller Risiken und damit der Steigerung des Unternehmenswerts gesehen.

Der Mittelabfluss aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEuro 155,6

Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit gesichert und es standen der Gesellschaft ausreichende Kreditlinien zur Verfügung.

III. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes als kurzfristig negativ, aber für das gesamte Geschäftsjahr und die Folgejahre positiv.

IV. Risikobericht

Risikomanagement

Die Risikopolitik des Unternehmens entspricht dem Bestreben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswerts, wobei versucht wird, unangemessene Risiken weitestgehend zu vermeiden und zu steuern.

Risiken werden im Führungskreis und in der Geschäftsleitung identifiziert und geeignete Möglichkeiten der Reduzierung festgelegt. Durch die revidierte Fassung der DIN ISO 9001:2015 wird nochmals mehr Gewicht auf die Risikobewertung einzelner unternehmensspezifischer Faktoren gelegt.

Geschäftsrisiken

War zu Beginn des Jahres 2020 noch von einer Entspannung bei den Risikofeldern Brexit und Handelskrieg USA-China auszugehen, so sehen wir aktuell Risiken mit wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in den Auswirkungen der Corona-Krise sowohl auf die Gesellschaft direkt als durch die zu erwartende weltwirtschaftliche Rezession. Deren Auswirkungen sind zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes noch nicht absehbar, da für die global unterschiedlichen Lock-Down Szenarien noch kein Ende absehbar ist.

Personalrisiken

In 2019 hatte Ruhfus im Verlauf einen zunehmenden Personalüberhang. Aufgrund der langfristigen Planung zur Umsatzsteigerung sind diese in Form von Kurzarbeit aufgefangen worden um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Es gab keinen konkreten Anlass zur Sorge gutes Personal im Unternehmen zu verlieren. Die Stimmung und Moral im Unternehmen war trotz der angespannten Auftragslage zufriedenstellend.

Für 2020 werden ebenfalls keine hohen Abwanderungstendenzen gesehen. Mittelfristig gesehen werden mehrere Mitarbeiter altersbezogen aus dem Unternehmen ausscheiden. Nachfolgeregelungen sind initiiert, es wird von geräuschlosen Übergängen ausgegangen. Die Anzahl der Auszubildenden wird in 2020 auf einem hohen Niveau verharren.

Die Fluktuation im Unternehmen belief sich in 2019 auf sehr niedrigem Niveau. Wie schon seit Jahren in der Unternehmenskultur verankert, wird über ein gutes Unternehmensklima, transparente Unternehmenszahlen und intensive Kommunikation versucht, eine Verbundenheit mit dem Unternehmen zu schaffen und die Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. 2019 wurde das Weiterbildungsbudget weitgehend ausgeschöpft.

Lieferantenrisiken

Zur Sicherstellung der Planungssicherheit in Bezug auf die Energiekosten des Unternehmens werden Strom und Gas über Auktionen für Perioden von ein bis zwei Jahren eingekauft. Aktuell bestehen Festverträge in beiden Bereichen bis Ende 2021.

Die Versorgung mit Stahl, bei größeren Mengen, wurde etwas schwieriger und die Liefertermine wurden länger. Aktuell sehen wir allgemein einen deutlichen Trend zu höheren Stahlpreisen und verlängerten Lieferzeiten bei Normalstählen wie auch bei Spezialgüten und Streckengeschäften.

Mit den wichtigsten Kunden wurde das, bereits seit langem bewährte, System der Verbrauchsprognosen weiterhin praktiziert, um möglichst frühzeitig Rohmaterialaufträge zu platzieren.

Im Lieferantenkreis gab es in 2019 keine bekannten Insolvenzen.

Die aktuell vorhandene Lieferantenbasis ist Ziel eines strategischen Ausbaus, um für die Zukunft nicht nur die Versorgungssicherheit sicherzustellen, sondern auch marktgerechte Einkaufspreise in verstärktem Maße zu erzielen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

a) Preisänderungsrisiken

In 2019 gaben die Basispreise für Stahlrohre, Guss- und Schmiedeteile im moderaten einstelligen Prozentwert nach. Bei den Materialteuerungszuschläge (MTZ) und den Schrottzuschläge sah es ähnlich aus.

b) Ausfallrisiken

Durch erfolgreiches aktives Forderungsmanagement konnte das Forderungsausfallrisiko auch in 2019 niedrig gehalten werden. Gerade im Exportbereich arbeiten wir mit Akkreditiven oder CaD-Zahlungsvereinbarungen (Cash against Documents),die ein Ausfallrisiko deutlich reduzieren.

c) Liquiditätsrisiken

Ein Liquiditätsrisiko war 2019 für das Unternehmen nicht vorhanden. Kontokorrentlinien waren in ausreichender Höhe vorhanden. Die Liquidität des Unternehmens war zu jederzeit sichergestellt.

Für 2020 wird aufgrund der zunächst konjunkturell bedingten und nun auch durch die Corona-Krise sichtbaren Umsatzverluste die Liquiditätsabsicherung durch ein entsprechendes KfW-Betriebsmitteldarlehen zur Überbrückung der Absatzkrise gewährleistet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes ist ein entsprechender Darlehensantrag gestellt. Mit dieser zusätzlichen Liquidität ist nach aktuellem Stand die Finanzierung der Gesellschaft bis zum Jahresende gesichert.

d) Risiko aus Zahlungsstromschwankungen

Bei allen Bankdarlehen sind die Zinsen jeweils bis zum Ende der Laufzeit festgeschrieben. Es verbleiben noch etwaige Zinsrisiken aus der kapitalmarktabhängigen Verzinsung der Kontokorrentkredite der Gesellschaft. Diese waren in 2019 nicht gegeben und werden auch für 2020 nicht gesehen, da die Leitzinsen auf einem historischen Tief sind und, aus unserer Sicht, auch in 2020 nicht steigen werden.

In 2019 ist der Zinsaufwand gegenüber 2018 prozentual leicht gestiegen.

Versicherungsrisiken

Das Risiko einer Unterversicherung wird durch eine jährliche Überprüfung der Versicherungsrisiken gemeinsam mit unserem Versicherungsmakler minimiert. Zum Ende des ersten Quartals 2019 und im ersten Quartal 2020 wurden, wie jedes Jahr, alle Versicherungen und potentiellen Risiken mit dem Versicherungsmakler durchgesprochen und, nach gemeinsamer Abschätzung, die Versicherungssummen angepasst. Der Abschluss einer Cyber-Versicherung wurde umgesetzt um Kosten durch Angriffe aus dem Internet oder über E Mails möglichst abzudecken.

Operative Risiken der Produktion

Ein permanentes Risiko liegt immer in möglichen offensichtlichen und versteckten Mängeln die bei der Produktion unserer Produkte auftreten können. Durch ein 4-Augenprinzip in der Konstruktion, einer effizienten Beschreibung der Arbeitsprozesse, einer weitgehenden Qualitätskontrolle sowie definierten Testabläufen versucht Ruhfus diese Risiken gering zu halten. Für Neuprodukte in größerer Stückzahl wurde zudem das Verfahren der vorlaufenden Erstmusterfertigung eingeführt.

Zusätzlich ist Ruhfus bei Produktausfallschäden bei den Kunden bzgl. solcher Mängel hoch versichert.

V. Prognosebericht

1. Konjunkturelle Aussichten 2020

Weltwirtschaft

Nachdem zu Beginn des Jahres 2020 erste Indikatoren das Erreichen der Talsohle der Ende 2019 spürbaren globalen Konjunkturabschwächung signalisierten und mit einem baldigen Aufschwung zu rechnen war, haben die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie diese Hoffnung völlig zerstört. Derzeit gibt es keine belastbaren Daten zur Prognose der weltwirtschaftlichen Entwicklung, da die Dauer und Auswirkung der aktuellen Shut-Down Szenarien nicht absehbar ist.

Deutsche Konjunktur

Für das Jahr 2020 gehen unterschiedliche Szenarien von einer Reduzierung der wirtschaftlichen Gesamtleistung bis zum Jahresende von 7,5% bis zu 20% aus, abhängig von der Dauer und Härte der Corona-Maßnahmen. Ein umfangreiches Hilfspaket der Bundesregierung, der Länder und der EU ist aufgelegt, um die Anzahl der Firmeninsolvenzen durch diese Krise so gering wie möglich zu halten. Deutschland hat schon in der Finanzkrise 2009 bewiesen, dass die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten hierzulande die besten Startbedingungen für eine Aufschwungphase nach der Krise geschaffen hatten. Dies wird sicher auch in dieser Situation dazu führen, dass mit Beginn eines Aufschwungs Deutschland im internationalen Vergleich besser dasteht als die meisten anderen Industrienationen. Allerdings wird sich die Wirkung der jetzigen Hilfspakete erst in der Aufschwungphase bewähren müssen, wenn dann hoffentlich steigende Auftragseingänge durch laufende Umsätze immer noch nicht finanziert werden können. In dieser Phase - wann immer sie eintritt - wird ein weiteres Konjunkturpaket zur Stützung der Wirtschaft notwendig sein, um erwartbare Liquiditätsengpässe beim wiederanspringen der Wirtschaft zu vermeiden.

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

In der aktuellen Krisensituation bleibt nur zu hoffen, dass der deutsche Maschinen- und Anlagenbau nur möglichst geringe Verluste erleidet und im anschließenden Aufschwung wieder zu einem Motor der Wirtschaft werden kann. Im internationalen Vergleich stehen die Chancen hierfür jedenfalls sehr gut.

1. Branche und Ruhfus

Für das Jahr 2020 werden sowohl in der Branche Fluidtechnik als auch bei Ruhfus Umsatzeinbußen gegenüber der Prognosen vom Januar in Höhe von 20% erwartet. Damit wird das aktuelle Geschäftsjahr sicher der Konsolidierung auf deutlich niedrigerem Niveau als im Jahr 2019 dienen müssen. Gegenüber dem Jahresende 2019 konnte jedoch auch der Auftragseingang und der aktuelle Auftragsbestand entgegen diesem Trend schon leicht erhöht werden. Die erfolgreiche Akquise von Neukunden im Jahr 2019, die mit ersten nennenswerten Umsätzen in 2020 zum Erfolg von Ruhfus beitragen werden, wird ihren Effekt wenn auch mit ein wenig Verzögerung noch im laufenden Geschäftsjahr zeigen.

Potentialmanagement / Chancen

Der Prozess der Neukundengewinnung wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Dieser wird durch eine strategische Planung unterstützt, welche wir mit externer Beratung aufbauen. Da jede Krise auch Gewinner hat sehen wir durchaus Chancen, allein durch ein Überleben der Gesellschaft und Übernahme von Geschäften insolventer Wettbewerber Marktanteile und Umsatz hinzuzugewinnen. Die Wahrung dieser Chancen wird durch eine entsprechende Personalpolitik mit Stärkung der Vertriebskräfte unterstützt.

3. Risiken durch Beteiligungen

In 2017 wurde das Joint Venture - Ruhfus India - gegründet. Dieses generiert nach einer Implementationsphase in 2018 gute Aufträge aus Indien für das JV. Die Kapitaleinlagen in das JV wurden in 2019 nochmals erhöht.

Das Ende 2016 begonnene Engagement bei einem iranischen Zylinderhersteller wird durch gegenwärtig noch andauernde Außenpolitik der USA aktuell verhalten und in der Entwicklung als derzeit nicht abschätzbar beurteilt.

 

Neuss, 23 April 2020

gez. Dr. Carsten Menzel, Geschäftsführer

gez. Uwe Kühn, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ruhfus Systemhydraulik GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Ruhfus Systemhydraulik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ruhfus Systemhydraulik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und [der für die Überwachung Verantwortlichen] für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat der Gesellschaft ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Düsseldorf, 23. April 2020

gez. Mike-Alexander Tenbeck, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 805.157,69 599.432,05
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 192.554,80 7.929,16
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 192.554,80 7.929,16
II. Sachanlagen 136.474,55 143.374,55
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 136.474,55 143.374,55
III. Finanzanlagen 476.128,34 448.128,34
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 347.500,00 319.500,00
2. Beteiligungen 128.628,34 128.628,34
B. Umlaufvermögen 5.242.189,34 5.706.476,77
I. Vorräte 3.802.198,13 3.693.489,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.180.153,57 1.891.986,24
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.180.153,57 1.891.986,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 259.837,64 121.000,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.652,42 52.101,26
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.102.999,45 6.358.010,08

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 1.963.498,46 2.422.232,85
I. gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Gewinnvortrag 1.510.940,97 1.487.741,58
III. Jahresfehlbetrag 58.734,39 -423.199,39
B. Rückstellungen 796.760,56 1.138.465,28
C. Verbindlichkeiten 3.342.740,43 2.797.311,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 464.205,48 920.723,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 160.634,02 545.723,50
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.878.534,95 1.876.588,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.870.176,95 1.864.648,43
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.102.999,45 6.358.010,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 10.656.421,56 11.579.457,52
2. Personalaufwand 7.724.174,68 7.362.043,36
a) Löhne und Gehälter 6.448.367,62 6.192.367,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.275.807,06 1.169.676,20
davon für Altersversorgung 50.341,27 73.655,42
3. Abschreibungen 67.022,84 66.701,39
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 67.022,84 66.701,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.854.392,05 3.365.995,66
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 5.883,60 5.883,60
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.293,57 498,92
davon aus Abzinsung 1.945,53 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 101.627,25 92.061,54
davon an verbundene Unternehmen 42.417,69 32.779,32
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag -46.388,00 238.271,74
8. Ergebnis nach Steuern -41.113,69 454.882,75
9. sonstige Steuern 17.620,70 31.683,36
10. Jahresfehlbetrag 58.734,39 -423.199,39

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Ruhfus Systemhydraulik GmbH, mit Sitz in Neuss, eingetragen beim Handelsregister Neuss unter der Register-Nr. 3450 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Satzung zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgrosse Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 S. 1 HGB und § 288 S. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren i.S.v. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Geschäftsjahr erfolgte die Bilanzierung und Bewertung nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Im Geschäftsjahr wurde mit der Einführung eines neuen ERP Systems begonnen, das die internen Geschäftsprozesse optimieren soll. Dieser selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstand wird voraussichtlich zum Ende des kommenden Geschäftsjahres fertiggestellt und dann gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich linear und zeitanteilig. Für alle Zugänge von geringwertigen Wirtschaftsgütern von mehr als EUR 150,00 aber weniger als EUR 1.000,00 werden jahresbezogene Sammelposten auch in der Handelsbilanz gebildet. Diverse Sammelposten werden pauschal unabhängig von der tatsächlichen Nutzungsdauer der enthaltenen Anlagegüter und deren tatsächlichen Verbleib im Betrieb linear über 5 Jahre aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde soweit erforderlich beachtet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellkosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellkosten umfassen Materialeinzel- und - gemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und -gemeinkosten zzgl. Sondereinzelkosten der Fertigung (ohne Verwaltungsgemeinkosten).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Soweit erforderlich wurden zur Berücksichtigung des Ausfallrisikos Einzel- und Pauschalwertberichtigungen in dem erforderlichen Umfang gebildet.

Die versicherungsmathematischen Berechnungen zur Bewertung der Pensionsrückstellung wurden nach der Bewertungsmethode "Projected-Uni-credit-Method" durchgeführt. Dabei wurde ein Zinssatz von 2,71 % sowie eine individuelle Steigerung der laufenden Renten von 0 % bzw. von 2,5 % zugrunde gelegt. Zudem wurden die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck (2018 G) zu Grunde gelegt.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellung nach BilMoG ergab sich eine Unterdotierung in Höhe von rd. TEuro 88. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und von diesem Betrag ein Fünfzehntel den Pensionsrückstellungen in Höhe von rd. TEuro 6 zugeführt. Zum 31. Dezember 2019 beträgt der noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag der Unterdotierung rd. TEuro 29,5. Weiterhin ergibt sich durch die Anwendung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienrichtlinie und der sich hieraus ergebenden Änderung des bei der versicherungsmathematischen Berechnung der Pensionsrückstellung zugrunde gelegten Zinssatzes für einen zehnjährigen Durchschnittszinssatz ein Bewertungsgewinn in Höhe von rd. TEuro 32,0, der zu einer handelsrechtlichen Ausschüttungssperre führt.

Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Steuerrückstellungen wurden für die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern gebildet.

Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen werden unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Vereinbarung entsprechend den handels- und steuerrechtlichen Vorschriften abgezinst. Rückdeckungsversicherungen bestehen für die Altersteilzeitmodelle nicht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt, die erhaltenen Anzahlungen mit dem Nominalwert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Anlagengruppen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEuro 67,0 die kumulierten Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres betrugen TEuro 995,1 und am Endes Geschäftsjahres TEuro 1.061,9. Zinsen für Fremdkapital sind nicht aktiviert worden und werden deshalb im Anlagenspiegel nicht gesondert je Posten des Anlagevermögens ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 397.997,23 14.602,02 0,00 454,80 0,00 412.144,45
geleistete Anzahlungen 0,00 178.987,08 0,00 0,00 0,00 178.987,08
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 397.997,23 193.589,10 0,00 454,80 0,00 591.131,53
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 10.112,50 0,00 0,00 0,00 0,00 10.112,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 738.268,59 51.449,95 0,00 0,00 0,00 789.718,54
Summe Sachanlagen 748.381,09 51.449,95 0,00 0,00 0,00 799.831,04
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 319.500,00 28.000,00 0,00 0,00 0,00 347.500,00
Beteiligungen 128.628,34 0,00 0,00 0,00 0,00 128.628,34
Summe Finanzanlagen 448.128,34 28.000,00 0,00 0,00 0,00 476.128,34
Summe Anlagevermögen 1.594.506,66 273.039,05 0,00 454,80 0,00 1.867.090,91
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 390.068,07 8.672,89 0,00 164,23 0,00 398.576,73
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 390.068,07 8.672,89 0,00 164,23 0,00 398.576,73
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 10.112,50 0,00 0,00 0,00 0,00 10.112,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 594.894,04 58.349,95 0,00 0,00 0,00 653.243,99
Summe Sachanlagen 605.006,54 58.349,95 0,00 0,00 0,00 663.356,49
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 995.074,61 67.022,84 0,00 164,23 0,00 1.061.933,22
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Buchwert 31.12.2018
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 13.567,72 7.929,16
geleistete Anzahlungen 0,00 178.987,08 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 192.554,80 7.929,16
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 136.474,55 143.374,55
Summe Sachanlagen 0,00 136.474,55 143.374,55
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 347.500,00 319.500,00
Beteiligungen 0,00 128.628,34 128.628,34
Summe Finanzanlagen 0,00 476.128,34 448.128,34
Summe Anlagevermögen 0,00 805.157,69 599.432,05

Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage und Ausschüttungssperre

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 511.291,88 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Es besteht eine handelsrechtliche Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB für die Rücklagen in Höhe des Bewertungsgewinns aus den Vorschriften zur Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem Gesetz zur Änderung der Wohnimmobilienrichtlinie in Höhe von EUR 32.052,00 sowie in Höhe EUR 178.987,08 gemäß § 268 Abs. 8 S. 1 HGB.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Personalverpflichtungen, Altersteilzeitverpflichtungen sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge, die Kosten für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen sowie für ausstehende Rechnungen und gesetzliche Gewährleistungsansprüche.

Der folgende Rückstellungsspiegel zeigt die Entwicklung der Rückstellungen im Geschäftsjahr:

Stand 01.01.2019
EUR
Verbrauch
EUR
Auflösung
EUR
Zuführung
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
Pensionsrückstellungen 577.169,40 74.762,00 0,00 67.251,60 569.659,00
Steuerrückstellungen 17.918,42 17.918,42 0,00 0,00 0,00
sonstige Rückstellungen 543.377,46 457.949,31 85.428,15 227.101,56 227.101,56
1.138.465,28 550.629,73 85.428,15 294.353,16 796.760,56

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Grundschulden auf den Grundstücken der Gesellschafterin der August Ruhfus GmbH & Co. KG besichert. Der Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt TEuro 375,0.

Die Fälligkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus folgendem Fristenspiegel:

innerhalb von einem Jahr
EUR
innerhalb von 5 Jahren
EUR
größer als 5 Jahre
EUR
Gesamt
EUR
Verbindlichkeiten ggü Kreditinstituten 160.634,02 285.714,24 17.857,22 464.205,48
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.748,00 0,00 0,00 9.748,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 529.832,27 0,00 0,00 529.832,27
Sonstige Verbindlichkeiten 134.253,76 8.358,00 0,00 142.611,76
Verbindlichkeiten Gesellschafter 2.196.342,92 0,00 0,00 2.196.342,92
3.030.810,97 294.072,24 17.857,22 3.342.740,43

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge sind auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro 50,3 (i.V. TEuro 73,7). Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB betragen TEuro 5,9 (i.V. TEuro 5,9).

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEuro 16,8 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 0,8 erfasst.

V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen der Gesellschaft aus Dauerschuldverhältnissen, die im Wesentlichen die Pachtverträge für das Betriebsgelände sowie das Anlagevermögen der Gesellschaft in Neuss, mit einem Gesamtbetrag von rd. TEuro 800 p.a. betreffen (geschätzt).

Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen mit einer Laufzeit bis längstens 2024 bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von rd. TEuro 863,8. Davon sind TEuro 294,1 innerhalb eines Jahres fällig.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung mit der August Ruhfus GmbH & Co. KG für ein Investitionsdarlehen in Höhe von TEuro 570. Weitere finanzielle Verpflichtungen aus Bürgschaften gegenüber Dritten bestehen in Höhe von TEuro 2.669,5.

Das Unternehmen verkauft offene Forderungen an die BNP Paribas Factor GmbH, Düsseldorf, um Liquiditätsrisiken und Bonitätsrisiken zu managen.

VI. Anteilsbesitz

Es besteht eine Beteiligung an der Ruhfus India Pvt Ltd., Pune, Maharashtra, in Höhe von 70 %. Im Geschäftsjahr wurde eine Kapitalerhöhung bei der Beteiligung um TEUR 40 beschlossen, an der die Ruhfus Systemhydraulik GmbH mit ihrem Anteil von 70 % bzw. in Höhe von TEUR 28 teilgenommen hat. Ein vollständiger Jahresabschluss der Beteiligung in Indien lag zum Ende des Aufstellungszeitraumes dieses Jahresabschlusses noch nicht vor.

VII. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren im Jahresdurchschnitt 106,75 (im Vorjahr: 98) Voll- und Teilzeitmitarbeiter ohne Auszubildende fest angestellt.

Geschäftsführer

Geschäftsführer: Dipl. Ing. Hartmut Fox, Mülheim an der Ruhr (bis 17.02.2020)

Dr. Carsten Menzel, Witten (seit 13.06.2019)

Uwe Kühn, Dormagen (seit 17.02.2020)

Der jeweilige Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 285 Nr. 9 HGB verzichtet.

Beirat:

Thomas Grabowski, Essen (Vorsitz), Kaufmann

Gert-Evert von Renteln, Meerbusch, Maschinenbauingenieur

Dirk Ruhfus, Düsseldorf, Kaufmann

Die Gesamtbezüge des Beirats belaufen sich im Geschäftsjahr auf EUR 9.450,00.

VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, und über die gemäß § 289 Abs. 2 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

IX. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres in Höhe von TEuro -58,7 mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres TEuro 1.510,9 zu verrechnen und den Bilanzgewinn in Höhe von TEuro 1.452,3 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neuss, den 23. April 2020

gez. Dr. Carsten Menzel, Geschäftsführer

gez. Uwe Kühn, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2020 festgestellt.

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