Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 21023
Vorher
Space Agenten GmbH
Eingetragen
19.3.2008
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Tätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Der Vertrieb von Waren und Leistungen im Energie- und Telekommunikationsbereich, vor allem von Energieverträgen und hiermit im Zusammenhang stehenden Beratungs- und Vertriebsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Nikolaus Grahn
seit 19.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

30.56% identifiziert2.78% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
27.78%
G****** H***** R*****
2.78%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
matcha GmbH
2.78%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
jasben GmbH
Germany
27.78%
Irma Productions GmbH
Germany
2.78%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Impeak GmbH

Potsdam

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht der Geschäftsführung zum Jahresabschluss 2023

der impeak GmbH

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Umsatz der deutschen Direktvertriebsbranche hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr 2022 um 7,0% auf knapp 22 Mrd. Euro erhöht und damit im zwölften Jahr in Folge - trotz Lieferkettenproblematik und Energiemarktkrise. Grundsätzlich hat sich aber trotz dieser Probleme gezeigt, dass der Direktvertrieb für die Energie- und Telekommunikationsanbieter als nachhaltiger und wertschöpfender Vertriebskanal von zentraler Bedeutung ist. Die impeak GmbH ist ein führendes und wegweisendes Unternehmen in der Direktansprache von Privat- und Gewerbekunden für Produkte namhafter Energie- und Telekommunikationsanbieter.

2. Branchenspezifische Entwicklung

Die Tätigkeit der impeak GmbH als Vertriebsdienstleister für die großen Telekommunikations- und vor allem Energiekonzerne ist grundsätzlich wenig konjunkturabhängig. Je intensiver der Kundenwettbewerb unter den Telekommunikations- und Energieanbietern ist, umso mehr werden erfahrene Vertriebsdienstleister wie die impeak GmbH benötigt, um Kundenverluste auszugleichen oder um Marktpositionen eines Anbieters zu festigen oder zu erweitern. Damit ist das Geschäftsmodell der impeak sozusagen "unendlich". Insbesondere die andauernden Herausforderungen an die Energiekonzerne, die Energiewende zu meistern, bedeutet auf Jahre hinaus eine Intensivierung der Vertriebsaktivitäten. Gerade beratungsintensivere Produkte wie z. B. Wärmepumpen oder PV-Anlagen werden durch einen Außendienst und das persönliche Kundengespräch verkauft werden müssen. Neue gesetzliche Regularien im Hinblick auf den Klimaschutz, z. B. durch den Ersatz von fossil betriebenen Heizungen, eröffnen somit zukünftig neue Markt- und Kundenpotenziale für den Direktvertrieb.

Mit dem seitens der EU, der Bundesregierung und der Telekommunikationsanbieter forcierten Ausbaus des deutschen Glasfasernetzes in den nächsten Jahren ergeben sich für den Direktvertrieb der impeak GmbH weitere neue Wachstums- und Ertragspotenziale. Der Direktvertrieb ist für dieses Produkt der zentrale Vertriebskanal: 80% der Glasfaser-Neukunden-Anschlüsse werden über den Außendienst abgeschlossen.

3. Umsatzentwicklung

Der Umsatz wird bundesweit erzielt und teilt sich zwischen mehreren großen Energieanbietern auf. Nach Beendigung der Energiemarktkrise Anfang 2023 konnte der Umsatz der impeak GmbH für das Jahr 2023 weit über dem Branchendurchschnitt und dem allgemeinen Wirtschaftswachstum um knapp 38,7% ausgebaut werden. Entsprechend hat sich das Unternehmensergebnis entwickelt.

4. Auftragslage und -Entwicklung

Aufgrund der großen Nachfrage der Energieanbieter nach neuen Kunden und nach Absicherung ihres Bestandskunden-Stammes ist die Auftragslage und -Entwicklung auch in 2023 als sehr gut zu bezeichnen. Durch längerfristig laufende Verträge mit den Produktpartnern der impeak GmbH sind die Mitarbeiter-Kapazitäten entsprechend langfristig ausgebucht und die Auftragslage abgesichert. Sollte ein Energieanbieter plötzlich seinen Vertrieb einstellen, so würde das für die impeak GmbH kein Problem darstellen, da die frei gewordenen Kapazitäten sofort auf andere Energie- oder Telekommunikationsanbieter verteilt werden könnten. Insbesondere die Nachfrage nach Vertriebskapazitäten für den Glasfaser-Ausbau war auch in 2023 hoch.

5. Wesentliche Geschäftsfelder

Als Multi-Kanal-Vertriebsgesellschaft bedient und betreibt die impeak GmbH weiterhin verschiedene Vertriebskanäle für ihre Kunden. Neben dem klassischen Außendienst ("door-to-door"), durch den der Hauptanteil am Umsatz generiert wird, werden Endkunden über Telesales, Retail ("Energieläden") und mobile Sales Promotions gewonnen. Es werden Neukunden gewonnen, vor allem aber Bestandskunden gesichert oder zurückgewonnen.

6. Personalbeschaffung

Das Recruiting neuer Mitarbeiter war bisher der zentrale Flaschenhals und verhinderte schnelleres Wachstum. Die impeak GmbH verfügt über eine eigene Recruiting-Abteilung, die sich ausschließlich um (Online-)Recruiting-Kampagnen und die Ansprache von Bewerbern kümmert. Durch permanente Verbesserung der Recruiting Tools, Einsatz neuer Technologien, personellen Ausbau, Erhöhung der Budgets und das schwache Wirtschaftswachstum in Deutschland konnte die Anzahl der Bewerber im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt werden. Dadurch konnten entsprechend neue und geeignete Mitarbeiter für das Wachstum des Unternehmens gewonnen werden. Dieser Trend setzt sich weiter fort.

7. Investitions- und Finanzierungsbereich

Notwendige Investitionen im Rahmen des andauernden Wachstums der impeak GmbH werden auch weiterhin aus dem Cash-Flow finanziert. Es wird kein Kontokorrent-Kredit in Anspruch genommen. Gegebenenfalls übernehmen die Gesellschafter die Finanzierungsfunktion. Eine während des ersten Corona-Lockdowns von der KfW zur Verfügung gestellte Liquiditätshilfe ("KfW Schnellkredit 2020") in Höhe von 800.000 Euro wurde 2023 komplett zurückgezahlt. Dieser Kredit wurde während der Laufzeit nie genutzt. In 2023 erfolgten Investitionen für Fahrzeuge (die Anschaffungen wurden finanziert) und im Rahmen des Aufbaus neuer Standorte. In der Regel werden Investitionen in neue Standorte durch die Produktpartner finanziell unterstützt. Rechnungen aus Lieferungen und Leistungen wurden auch weiterhin im Durchschnitt von sieben Arbeitstagen bezahlt.

8. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens- und Kapitalstrukturen stellen sich wie folgt dar:

AKTIVA

31.12.2023
in T€
31.12.2023
in %
31.12.2022
in T€
31.12.2022
in %
Differenz
in T€
Differenz
in %
Anlagevermögen
EDV-Software 40 0,40% 2 0,02% 38 1900,00%
PKW 178 1,80% 162 1,39% 16 9,88%
Sonstige Transportmittel 17 0,17% 20 0,17% -3 -15,00%
Büroeinrichtung 22 0,22% 9 0,08% 13 144,44%
Geringwertige Wirtschaftsgüter 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Wirtschaftsgüter Sammelposten 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Sonstige BGA 111 1,12% 115 0,99% -4 -3,48%
368 3,72% 308 2,65% 60 19,48%
Umlaufvermögen
Unfertige Erzeugnisse 125 1,26% 125 1,07% 0 0,00%
Fertige Erzeugnisse 689 6,96% 689 5,92% 0 0,00%
Geleistete Anzahlungen 8 0,08% 0 0,00% 8 100,00%
Kundenforderungen 5.103 51,58% 2.222 19,11% 2.881 129,66%
Sonstige Vermögensgegenstände 919 9,29% 4.181 35,95% -3.262 -78,02%
Liquide Mittel 2.605 26,33% 4.025 34,61% -1.420 -35,28%
9.449 95,50% 11.242 96,66% -1.793 -15,95%
Rechnungsabgrenzungsposten 77 0,78% 80 0,69% -3 -3,75%
INSGESAMT 9.894 100,00% 11.630 100,00% -1.736 -14,93%

PASSIVA

Bilanzielles Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25 0,25% 25 0,21% 0 0,00%
Ergebnisvorträge 1.723 17,41% 3.984 34,26% -2.261 -56,75%
Jahresergebnis 1.703 17,21% 3.159 27,16% -1.456 -46,09%
3.451 34,88% 7.168 61,63% -3.717 -51,86%
Rückstellungen
Steuerrückstellungen 3.329 33,65% 1.554 13,36% 1.775 114,22%
Sonstige Rückstellungen 401 4,05% 265 2,28% 136 51,32%
3.730 37,70% 1.819 15,64% 1.911 105,06%
Verbindlichkeiten
Bankverbindlichkeiten 141 1,43% 854 7,34% -713 -83,49%
Lieferantenverbindlichkeiten 550 5,56% 469 4,03% 81 17,27%
Sonstige Verbindlichkeiten 2.022 20,44% 1.312 11,28% 710 54,12%
2.713 27,42% 2.635 22,66% 78 2,96%
Rechnungsabgrenzungsposten 0 0,00% 8 0,07% -8 -100,00%
Passive latente Steuern 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
INSGESAMT 9.894 100,00% 11.630 100,00% -1.736 -14,93%

Im Folgenden werden die finanziellen Leistungsindikatoren erläutert.

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ -1.736 auf T€ 9.894 verringert.

Auf der Aktivseite erhöhte sich das Anlagevermögen um insgesamt T€ 60, durch Investitionen in EDV-Software, Fahrzeuge, Büroausstattung und Technik von T€ 212 und verringerte sich um Abschreibungen von T€ 149 und Buchwertabgänge von Fahrzeugen von T€ 3.

Die Unfertigen Leistungen enthalten noch nicht abgerechnete Vertriebsleistungen und haben sich gegenüber dem Vorjahr der Höhe nach nicht verändert. Der Warenbestand beträgt T€ 689 und beinhaltet ein Boot, aus dem Handel mit Booten. Die geleisteten Anzahlungen erhöhten sich auf T€ 8 und beinhalten Vorkassezahlungen für Tablets und Übernachtungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um T€ 2.881 resultierend aus der Umsatzsteigerung. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich durch die Rückführung der Gesellschafterdarlehen um T€ 3.262. Die liquiden Mittel verringerten sich um T€ 1.420.

Der Rechnungsabgrenzungsposten hat sich um T€ 3 verringert.

Auf der Passivseite hat sich in der Entwicklung des bilanziellen Eigenkapitals und in der Eigenkapitalquote wie folgt ausgewirkt:

Aus dem Gewinnvortrag aus Vorjahr in Höhe von T€ 7.143 wurden durch Gesellschafterbeschluss am 31.10.2023 T€ 5.420 ausgeschüttet und T€ 1.723 vorgetragen. Aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 4.203 erfolgten Vorabausschüttungen in Höhe von T€ 2.500. Auf neue Rechnung werden T€ 1.703 vorgetragen.

Die Eigenkapitalquote beträgt im Jahr 2023 34,88%, gegenüber 61,63% im Jahr 2022 und 55,90% im Jahr 2021.

Die Steuerrückstellungen für die Jahre 2021, 2022 und 2023 betragen T€ 3.329. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich insgesamt auf T€ 401 (Bestand im einzelnen: BP und Verfahren T€ 159, BG und Schwerbehindertenabgabe T€ 35, Resturlaub T€ 170, Abschluss- und Prüfkosten T€ 32 und Archivierung T€ 5). Die Bankverbindlichkeiten (Finanzierung von Fahrzeugen) verringerten sich um T€ 713 (Tilgung KfW-Schnellkredit T€ 667). Die Lieferantenverbindlichkeiten erhöhten sich um T€ 81. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich insgesamt um T€ 710 auf T€ 2.022, Bestand im einzelnen: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 3, sonstige Verbindlichkeiten T€ 7, Verb. Lohn T€ 1.291, Verb. Sonstige Steuern T€ 721.

Der Rechnungsabgrenzungsposten hat sich auf T€ 0 verringert.

Eine nach betriebswirtschaftlichen Aspekten umgegliederte Ergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2023 weist folgendes Bild auf:

G+V-Komponenten GJ 2023
in T€
GJ 2023
in %
GJ 2022
in T€
GJ 2022
in %
Differenz
in T€
Differenz
in %
Gesamtleistung
Umsatzerlöse 23.127 100,00% 18.274 100,14% 4.853 26,56%
Erhöhung des Bestands 1 0,00% -25 -0,14% 26 -104,00%
23.128 100,00% 18.249 100,00% 4.879 26,74%
Sonstige Erträge
Erträge aus Herabsetzung PWB 0 0,00% 1 0,01% -1 -100,00%
Auflös. v. Rückstellungen 5 0,02% 2 0,01% 3 150,00%
Erträge aus dem Abgang AV 13 0,06% 23 0,13% -10 -43,48%
übrige sonstige betriebliche Erträge 38 0,16% 33 0,18% 5 15,15%
56 0,24% 59 0,32% -3 -5,08%
Betriebskosten
Aufwendungen RHB, bezogene Waren 159 0,69% 430 2,36% -271 -63,02%
Fremdleistungen 876 3,79% 818 4,48% 58 7,09%
Personalaufwand 13.101 56,65% 10.092 55,30% 3.009 29,82%
Abschreibungen 149 0,64% 156 0,85% -7 -4,49%
Raumkosten 585 2,53% 532 2,92% 53 9,96%
Versicherungen/Beiträge 60 0,26% 55 0,30% 5 9,09%
Instandhaltungen 58 0,25% 34 0,19% 24 70,59%
Fahrzeugkosten 623 2,69% 541 2,96% 82 15,16%
Werbe-/Reisekosten 281 1,21% 166 0,91% 115 69,28%
verschiedene Kosten 1.193 5,16% 921 5,05% 272 29,53%
Verluste aus dem Abgang AV 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Forderg.Verluste/Wertmind. 25 0,11% 0 0,00% 25 100,00%
sonstige Steuern 32 0,14% 17 0,09% 15 88,24%
17.142 74,12% 13.762 75,41% 3.380 24,56%
Finanzergebnis
Zinserträge 99 0,43% 72 0,39% 27 37,50%
Zinsaufwendungen 17 0,07% 31 0,17% -14 -45,16%
82 0,35% 41 0,22% 41 100,00%
Ertragsteuerergebnis
Gewerbesteuer 947 4,09% 700 3,84% 247 35,29%
Körperschaftsteuer 974 4,21% 729 3,99% 245 33,61%
Zuführung/ Auflösung latente Steuern 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
1.921 8,31% 1.429 7,83% 492 34,43%
Jahresergebnis 4.203 34,78% 3.158 32,97% 1.045 33,09%

Die Gesamtleistung hat sich um T€ 4.879 erhöht.

Die Sonstigen Erträge verringerten sich insgesamt auf T€ 56.

Die Betriebskosten erhöhten sich um T€ 3.380, davon Fremdleistungen T€ 58, Personalkosten T€ 3.009, Raumkosten T€ 53, Versicherungen/ Beiträge T€ 5, Instandhaltungen T€ 24, Fahrzeugkosten T€ 82, Werbe-/ Reisekosten T€ 115, verschiedene Kosten T€ 272, Wertberichtigung zu Forderungen T€ 25 und sonstige Steuer T€ 15. Die Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren verringerten sich um T€ 271 und die Abschreibungen verringerten sich um T€ 7.

Eine daraus abgeleitete retrograde Kalkulation des gesamten Jahresergebnisses - Herausrechnen der neutralen und außerordentlichen Erträge und Aufwendungen aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowie des Finanzergebnisses - führt zu folgender vergleichbarer Ergebniszusammensetzung gegenüber dem Vorjahr:

Ergebniszusammensetzung GJ 2023
in T€
GJ 2023
in %
GJ 2022
in T€
GJ 2022
in %
Differenz
in T€
Differenz
in %
Gesamtleistung 23.128 100,00% 18.249 78,90% 4.879 26,74%
Betriebsergebnis 6.179 26,72% 4.549 19,67% 1.630 35,83%
Neutrales Ergebnis -55 -0,24% 38 0,16% -93 -244,74%
Finanzergebnis 82 0,35% 41 0,18% 41 100,00%
Ertragsteuerergebnis -1.921 -8,31% -1.429 -6,18% -492 34,43%
Jahresergebnis 4.203 18,17% 3.158 13,65% 1.045 33,08%

Das Betriebsergebnis erhöhte sich um T€ 1.630.

Das Finanzergebnis stellt sich auf T€ 82 ein.

Es ergibt sich ein Ertragsteuerergebnis in Höhe von T€ -1.921. Danach ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 4.203, dem im Vorjahr ein Ergebnis von T€ 3.158 gegenübersteht.

Da die Gewinn- und Verlustrechnung in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen Einmaleffekte beinhaltet, haben wir für Vergleichszwecke diese dem neutralen Ergebnis zuzuordnenden Komponenten separat ermittelt:

Neutrale Ergebnis-Komponenten GJ 2023
in T€
GJ 2023
in %
GJ 2022
in T€
GJ 2022
in %
Differenz
in T€
Differenz
in %
Erträge
Zinserträge 99 0,43% 72 0,31% 27 37,50%
Erträge aus Herabsetzung PWB 0 0,00% 1 0,00% -1 -100,00%
Auflös. v. Rückstellungen 5 0,02% 2 0,01% 3 150,00%
Sonstige neutrale Erträge 40 0,17% 52 0,22% -12 -23,08%
Insgesamt 144 0,62% 127 0,55% 17 13,39%
Aufwendungen
Zinsaufwendungen 17 0,07% 31 0,13% -14 -45,16%
Verluste aus dem Abgang AV 0 0,00% 0 0,00% 0 0,00%
Forderungsverluste 25 0,11% 0 0,00% 25 100,00%
sonstige neutrale Aufwendungen 157 0,68% 58 0,25% 99 170,69%
Insgesamt 199 0,86% 89 0,38% 110 123,60%
Neutraler Saldo -55 -0,24% 38 0,16% -93 -244,74%

Das neutrale Ergebnis stellt sich auf T€ -55 gegenüber T€ 38 im Vorjahr ein.

9. Chancen-, Risiken- und Prognosebericht

Die Beendigung der Energiekrise Anfang 2023 und die neuen gesetzlichen Regularien zur Energiewende führten zu einer besonderen Wachstumsdynamik in 2023, da der Energievertrieb von allen Anbietern wieder regulär hochgefahren wurde. Auch bei impeak GmbH wurde der in 2022 durch die Energiemarktkrise eingeschränkte Vertrieb wieder normalisiert und die impeak GmbH ist in 2023 stark gewachsen. Dieses Wachstum wird sich auch in 2024 und in den Folgejahren fortsetzen. Einige Energie- und Telekommunikationsanbieter wünschen sich von der impeak GmbH die Verdoppelung der Vertriebskapazitäten zum Jahre 2025 (im Vergleich zum Jahr 2023). Dementsprechend werden wir in 2024 zusätzliche Mitarbeiter einstellen und neue Standorte eröffnen. Um das Wachstum effizient zu gestalten, werden wir verstärkt in IT-Systeme investieren, um den Vertrieb und auch die dahinter liegenden Geschäftsprozesse weitestgehend zu digitalisieren. Wir erwarten in 2024 ein Umsatzwachstum von circa 50% und ein überproportional steigendes positives Ergebnis.

Trotz der vertrieblichen Einschränkungen durch die Corona- und die Energiemarktkrise in den Jahren 2020, 2021 und 2022 konnte die impeak GmbH Umsatz und Ergebnis in diesen Jahren verbessern. 2023 war nach drei Jahren Krisen das erste Jahr "back to normal". Die guten Ergebnisse in 2023 zeigen die Leistungsfähigkeit des Unternehmens und die Robustheit des Geschäftsmodells der impeak GmbH, dies wird durch die hervorragende Entwicklung in 2024 unterstrichen. Unter normalen Umständen wird sich diese Entwicklung in den Jahren 2025 ff fortsetzen.

Die Prognose aus dem Vorjahr haben wir übertroffen.

10. Verwendung von Finanzinstrumenten

Für die Forderungen aus Lieferungen und Leistung sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistung besteht wie gehabt erst nach Ablauf von 90 Tagen Sicherheit über die Höhe und ggf. Korrekturbedarf der in Rechnung gestellten Provisionen sowie der Provisionen der Dienstleister.

11. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft verfügt über zahlreiche Vertriebsbüros und -Standorte in Deutschland. Hier gab es keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr.

12. Zusammenfassende Ergebnisbeurteilung

Die positive Entwicklung der Impeak GmbH ist unter anderem auf die erbrachten Leistungen unserer Mitarbeiter, Filialleiter und Vertriebspartner zurück zu führen. Wir bedanken uns und gehen für die Zukunft von einer optimalen Entwicklung aus.

 

Potsdam, den 31.05.2024

Thorsten Ganzenmüller

Nikolaus Grahn

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 368.421,32 307.522,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 39.822,32 2.185,00
II. Sachanlagen 328.599,00 305.337,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.599,00 305.337,00
B. Umlaufvermögen 9.448.427,60 11.242.818,53
I. Vorräte 822.500,10 813.825,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.021.242,77 6.403.286,26
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 705.852,78 4.010.879,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.604.684,73 4.025.707,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.180,53 80.134,96
Aktiva 9.894.029,45 11.630.475,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.450.939,54 7.167.767,98
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 3.984.373,36
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 3.158.394,62
IV. Bilanzgewinn 3.425.939,54
davon Gewinnvortrag 1.722.767,98
B. Rückstellungen 3.730.274,08 1.819.188,48
C. Verbindlichkeiten 2.712.471,83 2.634.747,53
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 140.942,79 853.997,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 112.964,79 761.968,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.978,00 92.029,25
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.571.529,04 1.780.750,12
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.571.529,04 1.761.259,62
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 19.490,50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.437,50
E. Passive latente Steuern 344,00 334,00
Passiva 9.894.029,45 11.630.475,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.148.504,09 17.060.126,18
2. Personalaufwand 13.100.699,41 10.090.775,69
a) Löhne und Gehälter 10.998.061,35 8.304.364,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.102.638,06 1.786.410,95
davon für Altersversorgung 2.913,55 2.322,56
3. Abschreibungen 149.046,46 155.955,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 149.046,46 155.955,23
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.824.648,18 2.250.137,83
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.241,34 72.502,42
davon Erträge aus Abzinsung 33,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.691,49 30.663,26
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 2,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.920.743,76 1.429.723,92
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 10,00
8. Ergebnis nach Steuern 4.235.916,13 3.175.372,67
9. sonstige Steuern 32.744,57 16.978,05
10. Jahresüberschuss 4.203.171,56 3.158.394,62
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.722.767,98
12. Ausschüttung 2.500.000,00
13. Bilanzgewinn 3.425.939,54

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses der Impeak GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr 2023 wurden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff., 264ff. HGB) und des GmbHG angewandt.

Die Gesellschaft ist im Sinne des § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Beurteilung nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen:

Beträge
in EUR
2023 2022 2021
Bilanzsumme 9.894.029,45 11.630.475,49 7.172.541,31
Umsatzerlöse 23.127.192,60 18.273.845,16 13.731.890,55
durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer 269 229 257

Die Rechtsfolgen treten nach § 267 Abs. 4 HGB erst ein, wenn die Größenmerkmale an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren über- oder unterschritten werden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Impeak GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Potsdam
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Potsdam
Register-Nr.: 21023

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer von 2-5 Jahren um planmäßig lineare Abschreibungen pro rata temporis gemindert. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die abnutzbaren Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und planmäßig linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden innerhalb der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. In Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften werden im Jahr des Zugangs die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips stichtagsbezogen mit den jeweils realisierten Abrechnungsleistungen je Vertragskomponente bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit den beizulegenden Werten angesetzt. Ausgehend von den Nominalwerten wurde der Wertberichtigungsbedarf bei den Kundenforderungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des um die Umsatzsteuer korrigierten Forderungsbestandes abgedeckt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit ihren Nennwerten bewertet.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden ebenfalls mit ihren Nominalwerten bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält die transitorisch abzugrenzenden Betriebskosten.

Das voll eingezahlte Gezeichnete Kapital wird mit seinem Nennwert ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern für die Jahre 2021, 2022 und 2023.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 400.995,00 wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bezeichnung Stand zum 01.01.2023
Euro
Verbrauch
Euro
Auflösung
Euro
Zuführung
Euro
Auf- und Abzinsung
Euro
Stand am 31.12.2023
Euro
sonstige Rückstellung * 62.500,00 16.528,35 2.100,65 115.200,00 0,00 159.071,00
Rückstellung für BG * 32.040,00 32.040,00 0,00 35.220,00 0,00 35.220,00
Urlaubsrückstellung 112.710,00 0,00 0,00 57.120,00 0,00 169.830,00
Rückstellung für Abschluss und Prüfung 53.000,00 49.871,70 3.128,30 32.000,00 0,00 32.000,00
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 4.907,00 0,00 0,00 0,00 -33,00 4.874,00

* Die sonstige Rückstellung beinhaltet die Rückstellungen für Betriebsprüfung und für Rechts- und Beratungskosten für laufende Rechtsstreitigkeiten/ -verfahren.

* Die Rückstellung BG umfasst die Rückstellung für die Berufsgenossenschaft und die Schwerbehindertenabgabe.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die passiven latenten Steuern (EUR 344,00) wurden gemäß § 274 HGB für die Differenz zwischen Steuer- und Handelsbilanz gebildet. Der Saldo hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 10,00 erhöht. Die Differenz entsteht durch die handelsrechtliche Abzinsung der Rückstellung für Aufbewahrungspflicht. Aktive latente Steuern waren nicht zu bilden. Die Bildung erfolgte mit einem Steuersatz von 30%.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Sachanlagevermögens lässt sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagespiegel entnehmen.

Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt EUR 149.046,46, davon entfallen EUR 746,00 auf immaterielle Vermögensgegenstände, EUR 49.353,31 auf Sachanlagen, EUR 63.132,13 auf KfZ und EUR 35.815,02 auf Sofortabschreibung geringwertige Wirtschaftsgüter.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.278,55 38.383,32 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.278,55 38.383,32 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.131.686,63 174.585,46 62.286,60
Summe Sachanlagen 1.131.686,63 174.585,46 62.286,60
Summe Anlagevermögen 1.174.965,18 212.968,78 62.286,60
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 81.661,87
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 81.661,87
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.243.985,49
Summe Sachanlagen 0,00 1.243.985,49
Summe Anlagevermögen 0,00 1.325.647,36
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.093,55 746,00 0,00 0,00 41.839,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 41.093,55 746,00 0,00 0,00 41.839,55
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 826.349,63 148.300,46 59.263,60 0,00 915.386,49
Summe Sachanlagen 826.349,63 148.300,46 59.263,60 0,00 915.386,49
Summe Anlagevermögen 867.443,18 149.046,46 59.263,60 0,00 957.226,04
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 39.822,32 2.185,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 39.822,32 2.185,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 328.599,00 305.337,00
Summe Sachanlagen 0,00 328.599,00 305.337,00
Summe Anlagevermögen 0,00 368.421,32 307.522,00

Die Restlaufzeiten bei den Forderungen betragen grundsätzlich 1 Jahr.

Der Betrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR: 0,00).

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr beträgt EUR 705.852,78 (Vorjahr: EUR 4.010.879,78).

Die verzinslichen Forderungen gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf EUR 383.401,39 (Vorjahr: EUR 3.667.858,40). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 9.520,00.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt auf:

Verbindlichkeitenspiegel Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
Verbindlichk. geg. Kreditinstituten 140.942,79 112.964,79 27.978,00 0,00
Verbindlichkeiten aus L + L 550.164,17 550.164,17 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.021.364,87 2.021.364,87 0,00 0,00
insgesamt 2.712.471,83 2.684.493,83 27.978 0,00

Die bei den Kreditinstituten bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 140.942,79 beinhalten zum einen die durch Sicherungsübereignung finanzierten Fahrzeuge in Höhe von EUR 140.942,79.

Des Weiteren den im Jahr 2020 in Anspruch genommen KfW-Schnellkredit im Rahmen der Sondermaßnahme "Corona-Hilfe für Unternehmen" in Höhe von EUR 800.000,00. Nach Tilgung beträgt der Saldo per 31.12.2023 EUR 0,00.

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Mietverträge für Büroräume haben eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. Jährliche Mietaufwendungen fallen in Höhe von EUR 459.300,00 an.

Bei den Leasingverträgen handelt es sich um KfZ-Leasingverträge mit einer maximalen Laufzeit bis 31.12.2026. Aus den Leasingverträgen wird die Kapitalgesellschaft mit EUR 494.600,00 belastet. Der Abschluss von Leasingverträgen dient der Verringerung der Kapitalbindung und verlagert das Risiko der Verwertung auf den Leasinggeber.

Aus begonnenen Investitionsvorhaben entstehen im Jahr 2024 EUR 7.900,00 Kosten

Die übrigen sonstige finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren mit Ausnahme von sachanlagevermögenbezogenen Abgangserträgen in Höhe von EUR 13.380,36 (Vorjahr: EUR 22.980,99) nicht zu verzeichnen.

Sonstige Angaben

Die Mietbelastung für die angemieteten Büroräume betrug im Geschäftsjahr 2023 EUR 461.740,28 (ohne Nebenkosten). Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit Mietaufwendungen in ähnlicher Höhe gerechnet.

Die Leasingkosten für bewegliche Wirtschaftsgüter betrugen im Geschäftsjahr 2023 EUR 362.582,68. Diese enthalten die Leasingverträge für betriebliche Fahrzeuge. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit ähnlichen Leasingaufwendungen gerechnet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 269 (im Vorjahr: 229).

2023 2022
Angestellte 267 227
Geschäftsführer 2 2

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Thorsten Ganzenmüller ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Nikolaus Grahn ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Diese waren nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 4.203.171,56.

Im Jahr 2023 erfolgten Vorabausschüttungen in Höhe von EUR 2.500.000,00.

Auf neue Rechnung werden EUR 1.703.171,56 vorgetragen.

 

Potsdam, 28.06.2024

gez. Thorsten Ganzenmüller, Geschäftsführer

gez. Nikolaus Grahn, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Impeak GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Impeak GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Impeak GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Potsdam, 25. Juni 2024

Dr. Knabe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schiffbauergasse 15 14467 Potsdam

Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer

Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin

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