Anacon Baustoffe GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Böttger seit 31.5.2023 | Geschäftsführer |
Annette Brüseke seit 31.5.2023 | Prokura |
Annika Lang seit 8.11.2022 | Prokura |
Antje Theumer seit 8.11.2022 | Prokura |
Markus Blum seit 25.5.2022 | Geschäftsführer |
Leon Philip Claus Blüggel seit 25.5.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
C********** N*** B****** | 10.00% |
L*** P***** C**** B****** | 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
H+H International A/S | 52.50% |
| 27.50% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DOMAPOR Baustoffwerke GmbHHohen WangelinJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELIN1. Geschäftszweck und rechtliche Rahmenbedingungen Die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH (im Weiteren Domapor genannt) ist ein Hersteller von Baustoffen aus Porenbeton und Kalksandstein. Die Produkte werden für den Neubau-, Renovierungs- und Selbstbaumarkt gefertigt und hauptsächlich in Deutschland vertrieben. Sitz der Gesellschaft ist Hohen Wangelin. Der Verkauf der Produkte erfolgt über den Baustoffhandel. Neben der Betreuung des Baustofffachhandels konzentriert sich unser Vertrieb auf die Beratung aller Entscheidungsträger vom Entstehen bis zur Realisierung der relevanten Bauprojekte. Mit der H+H Deutschland GmbH (Amtsgericht Kiel, HRB 1362 SE) als herrschendem Unternehmen wurde am 07.06.2022 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 07.06.2022 zugestimmt. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. Die folgenschwere Mischung aus hohen Bau- und Kapitalkosten stellen den Wohnungsbau (und auch die Immobiliendienstleister) in Deutschland derzeit vor massive Herausforderungen. Wohnbauprojekte werden verschoben, storniert oder scheitern gar schon in der Planungsphase. Kurzfristig ist keine Besserung in Sicht und es bleibt abzuwarten, ob die Talsohle bereits durchschritten ist. Die Krise im Wohnungsbau hat gegenwärtig noch keine größeren Auswirkungen auf die Beschäftigung. Die Beschäftigungserwartungen für das Baugewerbe insgesamt liegen leicht im negativen Bereich. Der entsprechende Indikator sinkt aber seit Monaten kontinuierlich. Es besteht die Gefahr, dass einmal abgebaute Kapazitäten in der Wohnungsbauwirtschaft nicht wieder aufgebaut werden können und dadurch ein potenzieller Wiederaufschwung ins Stocken gerät. Mittelfristig wird vor allem entscheidend sein, wie sich die Leitzinsen entwickeln. Geschäftsverlauf Als finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und der Gewinn vor Ergebnisabführung von Bedeutung. Aufgrund gesunkener Absatzmengen und Preisverfall im deutschen Markt ist der Umsatz im hohen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 von TEUR 22.134 auf TEUR 11.226 gesunken. Dies entsprach nicht den Erwartungen von steigenden Umsatzerlösen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Grund liegt in erster Linie in dem in diesem Umfang nicht erwarteten Einbruch im Wohnungsbau, der zu diesen massiven mengenmäßigen Absatzrückgängen geführt hat und die gesamte Branche betrifft. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung mit TEUR 1.126 (Vorjahr: TEUR 5.659) entwickelte sich, entsprechend den Erwartungen, deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Ertragslage Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 11.226 (Vorjahr: TEUR 22.134). Der Rohertrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 6.745 (Vorjahr: TEUR 13.555), dies entspricht einer Rohertragsmarge (Rohertrag/Umsatzerlöse x 100) von 59,1% (Vorjahr: 61,6%). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe TEUR 289 (Vorjahr: TEUR 151) sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.770 (Vorjahr: TEUR 1.954) und ist damit um TEUR 184 (9,4%) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist auf eine reduzierte Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Bezogen auf den Umsatz hat sich die Personaleinsatzquote von 8,8% auf 15,8% erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.508 auf TEUR 3.574 (Vorjahr: TEUR 5.082) gesunken. Bezogen auf den Umsatz hat sich die Einsatzquote von 23,0% auf 31,8% erhöht. Der, aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages, abgeführte Gewinn für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.126. Die Umsatzrendite beträgt 10,0% (Vorjahr: 25,6%). Finanzlage Die Nettoverschuldung (Verbindlichkeiten abzgl. Flüssige Mittel) ist von TEUR 2.273 um TEUR 227 auf TEUR 2.046 gesunken. Die Eigenkapitalquote hat sich bedingt durch eine niedrigere Bilanzsumme von 10,5% auf 17,4% erhöht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte größtenteils durch Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist weitgehend abgeschrieben und repräsentiert lediglich 10,9% des Gesamtvermögens. Im Geschäftsjahr hat sich das Anlagevermögen um TEUR 44 auf TEUR 664 vermindert. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 5.386 (Vorjahr: TEUR 9.310) ist insbesondere durch die geringeren Guthaben bei Kreditinstituten gesunken. Die Bilanzsumme ist von TEUR 10.027 auf TEUR 6.062 gesunken. Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.049 ist aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags unverändert. Das Fremdkapital (Sonderposten für Investitionszuschüsse, Rückstellungen und Verbindlichkeiten) hat sich insbesondere durch Tilgungen der Gesellschafterdarlehen um TEUR 3.965 auf TEUR 5.013 reduziert. 3. Risikomanagement Der Rechnungslegungsprozess wird durch die Verwendung von Bilanzierungsrichtlinien überwacht und sichergestellt. Aufgaben der gruppeninternen Überwachung, der Beachtung und der Einhaltung der Rechnungslegungsstandards werden durch Mitarbeiter der H+H Gruppe wahrgenommen. Ferner sind die Kernprozesse der betrieblichen Leistungserstellung durch die feste Zuordnung von Geschäftsvorfällen zu Sachkonten und Kostenstellen in der Rechnungslegungssoftware, der sogenannten Buchungssteuerung, organisiert. Unser kaufmännisches Risikomanagement umfasst die Auftragsbearbeitung, das Forderungsmanagement sowie das Ergebniscontrolling. Durch fixierte Auftragsroutinen und Kontrollinstrumente stellen wir sicher, dass sämtliche Kundenaufträge zeitnah und vollständig ausgeliefert werden. Durch das gezielte Einholen und Auswerten von Bonitätsauskünften, das Einrichten und Überwachungen von Kreditlinien sowie ein geordnetes Mahnwesen stellen wir eine zeitnahe Liquiditätsüberwachung sicher. Unser Ergebniscontrolling stellt mit Routineauswertungen in definierten Intervallen der Geschäftsleitung zeitnah Informationen über den aktuellen Geschäftsgang zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, jederzeit Sonderausertungen bereitzustellen. 4. Prognosebericht sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen. Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von 0,7%. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. In Deutschland ist im kommenden Jahr von einem Rückgang der Inflationsrate auf 2,6% auszugehen. Weiterhin ist in Deutschland mit einer gesunkenen Kerninflation von 3,2% im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden. Für unsere Industrie besteht die Erwartung einer weiterhin rückläufigen Entwicklung der Nachfrage, insbesondere im Wohnungsbau von 15% - 20%, gegenüber dem Vorjahr. Für 2024 wird nach derzeitigen Investitionsbedingungen die Fertigstellungen von lediglich 210.000 Wohneinheiten gerechnet. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit stagnierenden Umsatzerlösen und einem Gewinn vor Ergebnisabführung deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Risiko- und Chancenbericht Die nachstehend aufgeführten Risiken sind ihrer Bedeutung nach absteigend aufgeführt. Infolge des bereits im Geschäftsjahr massiv rückläufigen Absatzmarktes ergeben sich neben weiteren Mengenrisiken auch deutliche Erlösrisiken. So sind sinkende Durchschnittserlöse zu erwarten, die voraussichtlich zu Margenverlusten und damit zu negativen Ergebnisauswirkungen führen können. Neben den inflationären Entwicklungen im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sehen wir uns immer noch mit zusätzlichen Kostenbelastungen, durch die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hohen Energie- und Rohstoffpreisen konfrontiert. Hoheitliche Einflüsse auf die Energiepreise sind unserer Einflussnahme entzogen und treffen den Wettbewerb gleichermaßen. Beschaffungsseitige Preissteigerungsrisiken oberhalb der Inflation können sich aus weiteren hoheitlichen Kostenumlagen auf Energieträger aus der eingeleiteten Energiewende, im Logistikbereich sowie aus weiteren hoheitlichen Teuerungen des Handels mit CO 2 -Zertifikaten ergeben. Aufgrund unserer Kundenstruktur erwarten wir auch künftig kein nennenswertes Ausfallrisiko für Forderungen. Wechselkursrisiken bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Gesellschafterdarlehen, wobei im Geschäftsjahr 2023 und darüber hinaus sämtliche Linien unverändert gewährt werden. Liquiditätsrisiken ergeben sich, sobald die Durchschnittserlöse nicht mehr kostendeckend sind und zu hohe Vorratsbestände aufgebaut werden. Diesem Risiko wurde bereits durch eine Tilgungsaussetzung bei den Gesellschafterdarlehen begegnet. Chancen bestehen darin, dass wir im Vergleich zu Mitbewerbern über günstige betriebsbedingte Kostenstrukturen verfügen, die uns in einem möglichen Preiswettbewerb Vorteile verschaffen können. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen setzt die Finanzinstrumente Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Leasing ein. Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Erkennbare Risiken bei Forderungen werden über Wertberichtigungen berücksichtigt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Gesellschafterdarlehen und Lieferantenkrediten.
Hohen Wangelin, den 4. März 2024 Die Geschäftsführung gez. Andreas Böttger gez. Markus Blum gez. Leon Blüggel BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELINI. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Die Bilanz wird unter vollständiger Ergebnisverwendung erstellt. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll angeschrieben. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Wertminderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anteilsbesitz
Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Bonusverpflichtungen (TEUR 393) und ausstehende Rechnungen (TEUR 78) enthalten. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 177). Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besthen in Höhe von TEUR 3.688 (Vorjahr: TEUR 6.402). Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 499). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 3.286 (Vorjahr: TEUR 7.293). Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr betragen TEUR 546 (Vorjahr: TEUR 99). Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 177) sind durch Grundpfandrechte gesichert. II. Sonstige Angaben A. Organe
B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
C. Sonstige Pflichtangaben Die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH ist ein Tochterunternehmen der H+H Deutschland GmbH, die wiederum ein 100 %iges Tochterunternehmen der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S einbezogen. Die H+H International A/S ist in Dänemark börsennotiert und veröffentlicht dort den Konzernabschluss.
Hohen Wangelin, 15. Januar 2024 gez. Leon Blüggel, Geschäftsführer gez. Andreas Böttger, Geschäftsführer gez. Markus Blum, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz DORNBACH
GmbH
Stoeber, Wirtschaftsprüfer Roeser, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20.März 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) in Höhe von EUR 1.125.931,08 wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an den Organträger H+H Deutschland GmbH abgeführt. |
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