Stammdaten

Register
Amtsgericht Neubrandenburg HRB 21628
Eingetragen
25.5.2022
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Gipserzeugnissen für den BauGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
der Handel mit und die Herstellung von Baustoffen aller Art sowie Beteiligungen im In- und Ausland

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Böttger
seit 31.5.2023
Geschäftsführer
Annette Brüseke
seit 31.5.2023
Prokura
Annika Lang
seit 8.11.2022
Prokura
Antje Theumer
seit 8.11.2022
Prokura
Markus Blum
seit 25.5.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

20.00% identifiziert80.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
C********** N*** B******
10.00%
L*** P***** C**** B******
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
H+H International A/SDNK
52.50%
27.50%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
H+H Deutschland GmbH
Germany
525.000 €
52.50%
Anacon Beteiligungs GmbH
Germany
275.000 €
27.50%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DOMAPOR Baustoffwerke GmbH

Hohen Wangelin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELIN

1. Geschäftszweck und rechtliche Rahmenbedingungen

Die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH (im Weiteren Domapor genannt) ist ein Hersteller von Baustoffen aus Porenbeton und Kalksandstein. Die Produkte werden für den Neubau-, Renovierungs- und Selbstbaumarkt gefertigt und hauptsächlich in Deutschland vertrieben. Sitz der Gesellschaft ist Hohen Wangelin.

Der Verkauf der Produkte erfolgt über den Baustoffhandel. Neben der Betreuung des Baustofffachhandels konzentriert sich unser Vertrieb auf die Beratung aller Entscheidungsträger vom Entstehen bis zur Realisierung der relevanten Bauprojekte.

Mit der H+H Deutschland GmbH (Amtsgericht Kiel, HRB 1362 SE) als herrschendem Unternehmen wurde am 07.06.2022 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 07.06.2022 zugestimmt.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher.

Die folgenschwere Mischung aus hohen Bau- und Kapitalkosten stellen den Wohnungsbau (und auch die Immobiliendienstleister) in Deutschland derzeit vor massive Herausforderungen. Wohnbauprojekte werden verschoben, storniert oder scheitern gar schon in der Planungsphase. Kurzfristig ist keine Besserung in Sicht und es bleibt abzuwarten, ob die Talsohle bereits durchschritten ist. Die Krise im Wohnungsbau hat gegenwärtig noch keine größeren Auswirkungen auf die Beschäftigung. Die Beschäftigungserwartungen für das Baugewerbe insgesamt liegen leicht im negativen Bereich. Der entsprechende Indikator sinkt aber seit Monaten kontinuierlich. Es besteht die Gefahr, dass einmal abgebaute Kapazitäten in der Wohnungsbauwirtschaft nicht wieder aufgebaut werden können und dadurch ein potenzieller Wiederaufschwung ins Stocken gerät. Mittelfristig wird vor allem entscheidend sein, wie sich die Leitzinsen entwickeln.

Geschäftsverlauf

Als finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und der Gewinn vor Ergebnisabführung von Bedeutung.

Aufgrund gesunkener Absatzmengen und Preisverfall im deutschen Markt ist der Umsatz im hohen zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 von TEUR 22.134 auf TEUR 11.226 gesunken.

Dies entsprach nicht den Erwartungen von steigenden Umsatzerlösen im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Der Grund liegt in erster Linie in dem in diesem Umfang nicht erwarteten Einbruch im Wohnungsbau, der zu diesen massiven mengenmäßigen Absatzrückgängen geführt hat und die gesamte Branche betrifft.

Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung mit TEUR 1.126 (Vorjahr: TEUR 5.659) entwickelte sich, entsprechend den Erwartungen, deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr beliefen sich auf TEUR 11.226 (Vorjahr: TEUR 22.134). Der Rohertrag für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 6.745 (Vorjahr: TEUR 13.555), dies entspricht einer Rohertragsmarge (Rohertrag/Umsatzerlöse x 100) von 59,1% (Vorjahr: 61,6%).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe TEUR 289 (Vorjahr: TEUR 151) sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen.

Der Personalaufwand für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.770 (Vorjahr: TEUR 1.954) und ist damit um TEUR 184 (9,4%) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies ist auf eine reduzierte Mitarbeiterzahl zurückzuführen. Bezogen auf den Umsatz hat sich die Personaleinsatzquote von 8,8% auf 15,8% erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.508 auf TEUR 3.574 (Vorjahr: TEUR 5.082) gesunken. Bezogen auf den Umsatz hat sich die Einsatzquote von 23,0% auf 31,8% erhöht.

Der, aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages, abgeführte Gewinn für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 1.126.

Die Umsatzrendite beträgt 10,0% (Vorjahr: 25,6%).

Finanzlage

Die Nettoverschuldung (Verbindlichkeiten abzgl. Flüssige Mittel) ist von TEUR 2.273 um TEUR 227 auf TEUR 2.046 gesunken. Die Eigenkapitalquote hat sich bedingt durch eine niedrigere Bilanzsumme von 10,5% auf 17,4% erhöht.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte größtenteils durch Gesellschafterdarlehen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist weitgehend abgeschrieben und repräsentiert lediglich 10,9% des Gesamtvermögens. Im Geschäftsjahr hat sich das Anlagevermögen um TEUR 44 auf TEUR 664 vermindert.

Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 5.386 (Vorjahr: TEUR 9.310) ist insbesondere durch die geringeren Guthaben bei Kreditinstituten gesunken.

Die Bilanzsumme ist von TEUR 10.027 auf TEUR 6.062 gesunken.

Das Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.049 ist aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags unverändert.

Das Fremdkapital (Sonderposten für Investitionszuschüsse, Rückstellungen und Verbindlichkeiten) hat sich insbesondere durch Tilgungen der Gesellschafterdarlehen um TEUR 3.965 auf TEUR 5.013 reduziert.

3. Risikomanagement

Der Rechnungslegungsprozess wird durch die Verwendung von Bilanzierungsrichtlinien überwacht und sichergestellt. Aufgaben der gruppeninternen Überwachung, der Beachtung und der Einhaltung der Rechnungslegungsstandards werden durch Mitarbeiter der H+H Gruppe wahrgenommen.

Ferner sind die Kernprozesse der betrieblichen Leistungserstellung durch die feste Zuordnung von Geschäftsvorfällen zu Sachkonten und Kostenstellen in der Rechnungslegungssoftware, der sogenannten Buchungssteuerung, organisiert.

Unser kaufmännisches Risikomanagement umfasst die Auftragsbearbeitung, das Forderungsmanagement sowie das Ergebniscontrolling. Durch fixierte Auftragsroutinen und Kontrollinstrumente stellen wir sicher, dass sämtliche Kundenaufträge zeitnah und vollständig ausgeliefert werden. Durch das gezielte Einholen und Auswerten von Bonitätsauskünften, das Einrichten und Überwachungen von Kreditlinien sowie ein geordnetes Mahnwesen stellen wir eine zeitnahe Liquiditätsüberwachung sicher. Unser Ergebniscontrolling stellt mit Routineauswertungen in definierten Intervallen der Geschäftsleitung zeitnah Informationen über den aktuellen Geschäftsgang zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, jederzeit Sonderausertungen bereitzustellen.

4. Prognosebericht sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So haben die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben reduziert. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. Das außenwirtschaftliche Umfeld dürfte sich nur langsam verbessern und die Geldpolitik die Kreditvergabe weiterhin bremsen. Der Rückgang der Inflation in Kombination mit den hohen Lohnabschlüssen dürfte aber zu Realeinkommenssteigerungen führen.

Hierdurch dürfte sich der private Konsum beleben. Der Sachverständigenrat erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum des deutschen BIP von 0,7%. Die Prognose ist mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet.

In Deutschland ist im kommenden Jahr von einem Rückgang der Inflationsrate auf 2,6% auszugehen. Weiterhin ist in Deutschland mit einer gesunkenen Kerninflation von 3,2% im Jahr 2024 zu rechnen. Das Risiko eines erneuten Inflationsanstiegs ist nicht zu vernachlässigen, sollte die restriktive geldpolitische Ausrichtung nicht ausreichend lange aufrechterhalten werden.

Für unsere Industrie besteht die Erwartung einer weiterhin rückläufigen Entwicklung der Nachfrage, insbesondere im Wohnungsbau von 15% - 20%, gegenüber dem Vorjahr.

Für 2024 wird nach derzeitigen Investitionsbedingungen die Fertigstellungen von lediglich 210.000 Wohneinheiten gerechnet.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit stagnierenden Umsatzerlösen und einem Gewinn vor Ergebnisabführung deutlich unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023.

Risiko- und Chancenbericht

Die nachstehend aufgeführten Risiken sind ihrer Bedeutung nach absteigend aufgeführt.

Infolge des bereits im Geschäftsjahr massiv rückläufigen Absatzmarktes ergeben sich neben weiteren Mengenrisiken auch deutliche Erlösrisiken. So sind sinkende Durchschnittserlöse zu erwarten, die voraussichtlich zu Margenverlusten und damit zu negativen Ergebnisauswirkungen führen können.

Neben den inflationären Entwicklungen im Bereich der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sehen wir uns immer noch mit zusätzlichen Kostenbelastungen, durch die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hohen Energie- und Rohstoffpreisen konfrontiert. Hoheitliche Einflüsse auf die Energiepreise sind unserer Einflussnahme entzogen und treffen den Wettbewerb gleichermaßen.

Beschaffungsseitige Preissteigerungsrisiken oberhalb der Inflation können sich aus weiteren hoheitlichen Kostenumlagen auf Energieträger aus der eingeleiteten Energiewende, im Logistikbereich sowie aus weiteren hoheitlichen Teuerungen des Handels mit CO 2 -Zertifikaten ergeben.

Aufgrund unserer Kundenstruktur erwarten wir auch künftig kein nennenswertes Ausfallrisiko für Forderungen. Wechselkursrisiken bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend durch Gesellschafterdarlehen, wobei im Geschäftsjahr 2023 und darüber hinaus sämtliche Linien unverändert gewährt werden. Liquiditätsrisiken ergeben sich, sobald die Durchschnittserlöse nicht mehr kostendeckend sind und zu hohe Vorratsbestände aufgebaut werden. Diesem Risiko wurde bereits durch eine Tilgungsaussetzung bei den Gesellschafterdarlehen begegnet.

Chancen bestehen darin, dass wir im Vergleich zu Mitbewerbern über günstige betriebsbedingte Kostenstrukturen verfügen, die uns in einem möglichen Preiswettbewerb Vorteile verschaffen können.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen setzt die Finanzinstrumente Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Leasing ein.

Die Gesellschaft verfügt über einen stabilen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Erkennbare Risiken bei Forderungen werden über Wertberichtigungen berücksichtigt.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Gesellschafterdarlehen und Lieferantenkrediten.

 

Hohen Wangelin, den 4. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Andreas Böttger

gez. Markus Blum

gez. Leon Blüggel

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELIN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 664.262,50 708.388,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 29.702,00 36.804,00
II. Sachanlagen 608.560,50 645.584,26
III. Finanzanlagen 26.000,00 26.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 5.385.647,78 9.309.940,47
I. Vorräte 2.826.131,31 2.640.953,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 773.158,34 1.550.146,21
- davon gegenüber verbundenen UnternehmenEUR 12.660,64 (Vorjahr: EUR 94.029,75)
- davon an Gesellschafter: EUR 12.660,64 (Vorjahr: EUR 94.029,75)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.786.358,13 5.118.840,37
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.173,00 8.851,00
6.061.083,28 10.027.179,73

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.048.583,76 1.048.583,76
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 48.583,76 48.583,76
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 13.542,57 16.459,94
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.167.410,04 1.570.108,38
D. VERBINDLICHKEITEN 3.831.546,91 7.392.027,65
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 3.631.966,06 (Vorjahr: EUR 6.309.327,82)
- davon aus Steuern: EUR 17.426,72 (Vorjahr: EUR 70.742,49)
6.061.083,28 10.027.179,73

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 7.033.373,55 13.706.216,66
2. Personalaufwand 1.770.313,91 1.953.693,03
a) Löhne und Gehälter 1.451.756,17 1.604.692,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 318.557,74 349.000,48
- davon für Altersversorgung: EUR 780,48 (Vorjahr: EUR 480,48)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 227.814,14 802.090,58
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.573.959,06 5.081.727,87
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 32,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 155.844,08 34.953,14
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 150.553,95 (Vorjahr: EUR 15.074,60)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 168.516,66 163.731,11
8. Ergebnis nach Steuern 1.136.925,70 5.670.053,59
9. Sonstige Steuern 10.994,62 10.706,82
10. Aufgrund eines Gewinnabführungsver- trags abgeführter Gewinn 1.125.931,08 5.659.346,77
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DOMAPOR BAUSTOFFWERKE GMBH, HOHEN WANGELIN

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Die Bilanz wird unter vollständiger Ergebnisverwendung erstellt.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderung aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll angeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten, Wertminderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Anteilsbesitz

Name, Sitz Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
TEUR
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
TEUR
DOMAPOR Baustoffwerke Beteiligungsgesellschaft mbH, Hohen Wangelin 100,0 55 0

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Bonusverpflichtungen (TEUR 393) und ausstehende Rechnungen (TEUR 78) enthalten.

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 177).

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besthen in Höhe von TEUR 3.688 (Vorjahr: TEUR 6.402).

Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 499).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEUR 3.286 (Vorjahr: TEUR 7.293). Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr betragen TEUR 546 (Vorjahr: TEUR 99).

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 177) sind durch Grundpfandrechte gesichert.

II. Sonstige Angaben

A. Organe

Geschäftsführung: Herr Leon Blüggel, Lübeck, Kaufmann,
Herr Markus Blum, Odenthal, Kaufmann,
Herr Andreas Böttger, Wehrheim, Kaufmann (seit dem 31. Mai 2023) und
Herr Paul Schipper, Düsseldorf, Kaufmann (bis zum 31. Mai 2023).

B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Kaufm./techn. Angestellte 21
Gewerbliche Arbeitnehmer 13
34

C. Sonstige Pflichtangaben

Die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH ist ein Tochterunternehmen der H+H Deutschland GmbH, die wiederum ein 100 %iges Tochterunternehmen der H+H International A/S, Kopenhagen/Dänemark, ist. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der H+H International A/S einbezogen. Die H+H International A/S ist in Dänemark börsennotiert und veröffentlicht dort den Konzernabschluss.

 

Hohen Wangelin, 15. Januar 2024

gez. Leon Blüggel, Geschäftsführer

gez. Andreas Böttger, Geschäftsführer

gez. Markus Blum, Geschäftsführer

BRUTTOWERTE
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 78.160,07 5.426,95 0,00 83.587,02 41.356,07 12.528,95
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.939.448,33 0,00 0,00 1.939.448,33 1.669.536,07 10.008,00
Technische Anlagen und Maschinen 9.351.530,96 89.715,00 0,00 9.441.245,96 9.106.466,96 103.177,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.145.454,66 61.879,19 57.644,77 1.149.689,08 1.014.846,66 102.100,19
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 26.667,24 0,00 26.667,24 0,00 0,00
12.436.433,95 178.261,43 57.644,77 12.557.050,61 11.790.849,69 215.285,19
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen
a) DOMAPOR Baustoffwerke Beteiligungsgesellschaft mbH 26.000,00 0,00 0,00 26.000,00 0,00 0,00
26.000,00 0,00 0,00 26.000,00 0,00 0,00
26.000,00 0,00 0,00 26.000,00 0,00 0,00
12.540.594,02 183.688,38 57.644,77 12.666.637,63 11.832.205,76 227.814,14
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 0,00 53.885,02 29.702,00 36.804,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.679.544,07 259.904,26 269.912,26
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 9.209.643,96 231.602,00 245.064,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.644,77 1.059.302,08 90.387,00 130.608,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 26.667,24 0,00
57.644,77 11.948.490,11 608.560,50 645.584,26
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen
a) DOMAPOR Baustoffwerke Beteiligungsgesellschaft mbH 0,00 0,00 26.000,00 26.000,00
0,00 0,00 26.000,00 26.000,00
0,00 0,00 26.000,00 26.000,00
57.644,77 12.002.375,13 664.262,50 708.388,26

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DOMAPOR Baustoffwerke GmbH, Hohen Wangelin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stoeber, Wirtschaftsprüfer

Roeser, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 20.März 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) in Höhe von EUR 1.125.931,08 wurde aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags an den Organträger H+H Deutschland GmbH abgeführt.

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