Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 12040
Eingetragen
9.8.2000
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Tapeten und Bodenbelägen (ohne Teppiche)Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Gegenstand
Der Handel mit Bodenbelägen aller Art sowie Raumdesignartikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christina Wust
seit 11.10.2021
Prokura
Lorenz Krämer
seit 21.2.2019
Geschäftsführer
Florian Schmidt
seit 21.2.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ursula Krämer
Reich
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KLK Raumdesign GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

3 Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

A Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Als Groß- und Einzelhandel sowie handwerkliche Einbauten von Fußböden aller Art ist die GmbH mit insgesamt 2 Standorten und über 52 Mitarbeitern wesentlich von der konjunkturellen Entwicklung des Bau- und Bauausbaugewerbes abhängig. Zu den bedeutendsten Zweigen dieser Branche gehört das Fußbodenbauhandwerk.

Die deutsche Bauwirtschaft ist weiterhin rückläufig. 2023 weist sie ein Minus von 5% aus (Vorjahr minus 2,0 %). Dies ist den Lieferengpässen, dem deutlich höheren Zinsniveau und den gestiegenen Materialpreisen geschuldet. Anlässlich der gestiegenen Energiekosten wird in Zukunft vermehrt in Modernisierung und energetische Sanierung investiert werden, sodass die deutsche Bauwirtschaft für 2023/2024 wieder mit einem Plus, allerdings geringer, mit 0 % - 1,3 % rechnet. Dies hat zur Folge, dass der Auftragsbestand voraussichtlich weiterhin stabil ist.

Des Weiteren wird durch die Showrooms an 2 verschiedenen Standorten neben dem Handwerk als solches auch Handel betrieben, welcher ebenfalls ein wesentlicher Bereich der Gesellschaft darstellt. Als Absatzgebiete sind die Großräume Rhein-Main-Gebiet sowie die Regionen Hunsrück bis Trier zu nennen.

Zweigniederlassungen bestehen zum 31.12.2023 neben der Firmenzentrale noch in 55469 Simmern.

Für die Abwicklung aller betrieblichen Geschäftsprozesse werden die Softwareprogramme Word/Excel eingesetzt.

B Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr

Ertragslage

(in TEUR)

2022 2023 Veränderung
Umsatzerlöse 20.952 19.743 - 1.209
Bestandsveränderung - 351 - 1 + 350
Gesamtleistung 20.601 19.742 - 859
Materialaufwand 15.967 15.115 - 852
Personalaufwand 2.658 2.808 + 150
Abschreibungen 75 73 - 2
Sonstige Aufwendungen abzgl. sonstige Erträge 1.311 1.330 + 19
Ordentliches Gesamtergebnis 590 416 - 174
Neutrale Effekte 0 0 0
Finanzergebnis - 4 - 6 + 2
Ertrag- & Betriebssteuern - 184 - 117 - 67
Jahresergebnis 402 293 - 109

Die Gesamtleistung liegt in 2023 mit 19.742 T€ (Vorjahr 20.601 T€) unter dem Vorjahresniveau. Aufgrund der Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt kommt es auch in 2023 (wie bereits in 2022) weiterhin zu Preiserhöhungen der Industrie. War es in der Vergangenheit üblich, dass ein Industriepartner im Laufe eines Geschäftsjahres seine Preise um 2-3 Prozentpunkte erhöht, so haben wir seit 2020 Preiserhöhungen zwischen 3-6 % zu verkraften (Tendenz in 2024 noch weiter steigend), welche an Kunden weitergegeben werden müssen.

Die Umsätze bleiben trotzdem stabil. Auch der Fußbodenbau leidet weiterhin unter einem Fachkräftemangel. Es werden in der Branche deutlich weniger Lehrstellen besetzt, als Mitarbeiter aus Altersgründen ausscheiden. Die Auftragslage ist nach wie vor sehr gut, aber aufgrund des Kräftemangels müssen Baustellen teilweise ins Folgejahr geschoben werden. Es werden daher weiterhin Nachunternehmen mit der Auftragsabwicklung beauftragt.

Finanzlage

Gegenüber den Vorjahren unverändert wird die Finanzmittelausstattung des Unternehmens durch Eigenkapital und ausreichende Banklinien sichergestellt.

Im Geschäftsjahr hatte die Gesellschaft keine Liquiditätsengpässe, so dass wir die Verbindlichkeiten jederzeit fristgerecht begleichen konnten; sämtliche Lieferanten werden in der ersten Kondition reguliert.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 stellten 99,0 % (Vorjahr 99,0 %) des Vermögens kurzfristig gebundenes Vermögen und liquide Mittel dar. Den Hauptanteil bilden dabei die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 22,00 % sowie die HFA mit 59,47 %.

Die Mittelbindung im Vorratsvermögen hat sich um rund 185 T€ auf nunmehr 6.916 T€ vermindert. Die Umschlagshäufigkeit dieser Vorräte betrug 2023 2,85, im Vorjahr 2,99.

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023 3.333.880,47 €
31.12.2022 3.016.654,79 €

Die Eigenkapitalquote stieg in 2023 auf 31,69 (2022=28,78).

C Prognose

Trotz anhaltender Unsicherheiten über die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa und die damit verbundenen Auswirkungen auf die nationale Konjunktur, vor Allem durch die Corona-Krise, den Ukraine Krieg und die dadurch prognostizierte Rezession, Preissteigerungen und Lieferengpässe, plant das Unternehmen für die nächsten beiden Jahre gleiche Umsätze. Dies wird die Ertragslage weiter stabilisieren.

Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren eine gute Infrastruktur geschaffen, die dazu beitragen wird, dass unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung Umsatz- und Ertragswachstum generiert werden kann.

Im Vertriebsgebiet ist man mit den großen Standorten Wiesbaden und Simmern sehr kundennah aufgestellt.

D Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Chancen der künftigen Entwicklung

Für 2024 gehen wir davon aus, dass wir auf Vorjahresniveau abschließen.

Wir werden auch weiterhin nicht umherkommen, neue Kundenkreise aufzubauen. Dazu gehören u. a. Bauträger, Generalunternehmen, etc.

Auch für 2024 planen wir das Umsatzniveau zu halten. Um weiter zu wachsen, werden u. a. die beiden Showrooms ständig durch neue Produkte aktualisiert, bzw. Arbeitnehmer und Nachunternehmen akquiriert. Zudem sollen Kontakte zu selbständigen Architekturbüros weiter ausgebaut werden.

Risiken der künftigen Entwicklung

Die Eigenmittel des Unternehmens sind ausreichend um Planungsrisiken aufzufangen. Bestandsgefährdungspotentiale, die ihre Ursachen in den rechtlichen Verhältnissen und/oder Umfeld haben, sehen wir derzeit nicht. Die Risiken im Forderungsbereich sind durch ein funktionierendes Kunden-Kreditmanagement und die Entwicklung einer entsprechenden Risikovorsorge in der Planrechnung berücksichtigt. Warenbestandsrisiken werden durch ständige Überprüfung der Reichweiten beobachtet und soweit notwendig erfolgen entsprechende Wertkorrekturen. Es bestehen keine langfristigen Einkaufskontrakte und/oder Lieferverpflichtungen zu festgelegten Konditionen. Preisänderungen im Einkaufsbereich können stets kurzfristig an die Abnehmer weitergegeben werden. Des Weiteren ist die Finanzierung durch ausreichende Kreditlinien gesichert. Weitere Risiken könnten sich aufgrund der bereits erwähnten konjunkturellen Entwicklung des Bau- und Bauausbaugewerbes ergeben sowie in den steigenden Gehältern für das Fachpersonal.

 

Wiesbaden, 01.10.2024

Lorenz Krämer

 

Wiesbaden, 01.10.2024

Florian Schmidt

4 Abschlussprüfers

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KLK Raumdesign GmbH, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KLK Raumdesign GmbH, Wiesbaden - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KLK Raumdesign GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt habe, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet habe, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

-identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

-gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

-beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

-ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

-beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

-beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

-führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Ich gebe gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass ich die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten habe, und erörtere mit ihnen alle Beziehungen und sonstige Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf meine Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

 

Wiesbaden, den 9. Oktober 2024

Axel Piur, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 172.256,00 201.369,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.783,00 2.172,00
II. Sachanlagen 170.473,00 199.197,50
B. Umlaufvermögen 10.337.783,26 10.353.906,84
I. Vorräte 6.823.671,82 7.008.569,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.624.364,45 2.671.010,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 889.746,99 674.326,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.519,10 11.786,25
Summe Aktiva 10.521.558,36 10.567.062,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.308.880,47 3.016.654,79
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.991.654,79 2.590.086,02
III. Jahresüberschuss 292.225,68 401.568,77
B. Rückstellungen 345.552,21 390.758,44
C. Verbindlichkeiten 6.867.125,68 7.159.649,36
Summe Passiva 10.521.558,36 10.567.062,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 19.742.874,44 20.951.668,78
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.232,50 -350.685,50
3. sonstige betriebliche Erträge 182.209,25 104.523,60
4. Materialaufwand 15.115.250,94 15.967.438,54
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.442.108,60 9.994.262,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.673.142,34 5.973.175,88
5. Personalaufwand 2.807.569,44 2.658.021,32
a) Löhne und Gehälter 2.296.034,10 2.201.699,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 511.535,34 456.322,27
6. Abschreibungen 72.574,28 74.639,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 72.574,28 74.639,88
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.505.899,65 1.408.303,26
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.370,00 879,60
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.765,70 4.071,09
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 117.610,49 184.075,52
11. Ergebnis nach Steuern 300.550,69 409.836,87
12. sonstige Steuern 8.325,01 8.268,10
Jahresüberschuss 292.225,68 401.568,77

1 Anhang

1.1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KLK Raumdesign GmbH
Firmensitz laut Registergericht: 65183 Wiesbaden, Adolfsallee 13
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Wiesbaden
Register-Nr.: HR B12040

1.2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen für die Gewährleistung werden auf Grundlage von Erfahrungswerten in Höhe von 1,0% des gewährleistungsbehafteten Umsatzes berechnet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf den Ansatz latenter Steuern wurde entsprechend dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: EUR11.467,06.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00.

Angaben zu Forderungen gegenüber Geschäftsführern

Der Wert der Forderungen gegenüber den Geschäftsführern Lorenz Krämer beläuft sich auf EUR 2.450,00 und gegenüber Florian Schmidt auf EUR 6.358,03.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen ausstehende Urlaubsansprüche, Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und Gewährleistungen.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022 Stand zum 31.12.2023 Änderung ggü. d. Vorjahr
in
TEUR TEUR TEUR %
Steuerrückstellungen 70,80 44,28 -26,52 37,46
Gewerbesteuer 51,60 41,67 -9,93 19,24
Körperschaftsteuer 19,20 2,61 -16,59 86,41
Sonstige Rückstellungen 319,96 301,27 -18,69 5,84
Gewährleistungsrückstellungen 208,28 197,42 -10,86 5,21
Abschluss- und Prüfungskosten 25,00 25,00 0,00 0,00
Urlaub 86,68 78,85 -7,83 9,03
Rückstellungen gesamt 390,76 357,93 7,43 1,90

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr liegen in Höhe von EUR 6.816.576,87 vor. Die mittelfristigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren betragen EUR 50.548,81.

Die bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen EUR 0,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2023 hatte die KLK Raumdesign GmbH folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

(in TEUR) Gesamtbetrag Bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
Mietverträge 130,52 130,52 0 0
Leasingverträge 267,16 0 267,16 0
Gesamt 397,68 130,52 267,16 0

Bürgschaftsverpflichtungen

(in TEUR)

R + V Versicherung: 110.505
Bayerischer Versicherungsverband: 848.852
Axa Versicherung AG 999.622
Ergo Versicherung 996.925
VHV Versicherung 899.703
VHV Vorauszahlungsbürgschaften 240.263
Gesamt: 4.095.870

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge resultieren im Wesentlichen aus den Erträgen aus Sachbezügen. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 0,00.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus den Mietkosten und Vertriebskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 0,00.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von EUR 117.610,49 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

KLK Raumdesign GmbH, 65183 Wiesbaden

Werte nach: Handelsrecht
Buchwert Zugang -Abgang Umbuchung
Bilanzposten A H K 01.01.2023 - AHK-Abgang AHK-Umbuchung
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene 2.172,00 0,00 0,00 0,00
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.890,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.172,00 0,00 0,00 0,00
3.890,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 0,00 0,00 0,00
25.000,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 132.170,00 3.482,21 0,00 0,00
273.507,18 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67.026,50 39.990,47 -1,00 0,00
402.347,88 -9.453,78 0,00
Summe Sachanlagen 199.197,50 43.472,68 -1,00 0,00
700.855,06 -9.453,78 0,00
Summe Anlagevermögen 201.369,50 43.472,68 -1,00 0,00
704.745,06 -9.453,78 0,00
Werte nach: Handelsrecht
Abschreibung
Bilanzposten Geschäftsjahr (kumuliert) -Korr.Abgang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene 389,00 2.107,00
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 389,00 2.107,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 24.999,00
2. technische Anlagen und Maschinen 30.376,21 170.707,39
0,00 S 1.006,00 S
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.819,97 374.156,81
0,00 S 3.245,00 S
-9.452,78
Summe Sachanlagen 72.196,18 569.863,20
0,00 S 4.251,00 S
-9.452,78
Summe Anlagevermögen 72.585,18 571.970,20
0,00 S 4.251,00 S
-9.452,78
Werte nach: Handelsrecht Werte in:
EUR
Zuschreibung Buchwert
Bilanzposten A H K 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene 0,00 1.783,00
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.890,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.783,00
3.890,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00
25.000,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 105.276,00
276.989,39
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 65.196,00
432.884,57
Summe Sachanlagen 0,00 170.473,00
734.873,96
Summe Anlagevermögen 0,00 172.256,00
738.763,96

1.3 Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeitnehmer 52
davon
Arbeiter & Angestellte 49
Prokuristen 1
Geschäftsführer 2

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Krämer, Lorenz ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer Schmidt, Florian ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer und der ehemaligen Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 292.225,68.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von EUR 3.308.880,47 der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden EUR 3.308.880,47 vorgetragen.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 1.10.2024.

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