Bosch Automotive Service Solutions GmbH

Am Dörrenhof 1, 85131 Pollenfeld, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 86
Vorher
CARTOOL Gesellschaft zur Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge m. b. H.SPX Service Solutions Germany GmbH
Eingetragen
8.12.1971
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenHerstellung sonstiger Werkzeuge a. n. g.
Gegenstand
Herstellung von Spezial- und Sonderwerkzeugen für Kraftfahrzeuge

Historie

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Management

NameRolle
Eric Haberkorn
seit 18.7.2023
Geschäftsführer
Daniela Thiele
seit 10.9.2019
Prokura
Carsten Henkel
seit 22.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPX Service Solutions Germany GmbH

Pollenfeld-Preith

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

der SPX SERVICE SOLUTIONS GERMANY GMBH, Pollenfeld-Preith

A. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Das Geschäftsjahr 2011 hat bei den großen Automobilherstellern zu einem äußerst guten Ergebnis geführt, welches in dieser Ausprägung nach den Krisenjahren so nicht erwartet wurde. Zwar gingen die Absatzzahlen auf den europäischen Märkten weiter zurück, dieser Effekt konnte aber durch starke Zuwächse in den Boom Regionen China und Indien mehr als ausgeglichen werden.

Auch die fortwährende Konsolidierung innerhalb der Automobilbranche hatte unerwartet positive Effekte auf den Absatz von Produkten unserer Gesellschaft, da neue Eigentümer nun Fahrzeuge der jeweils anderen Marken auf ihren Heimatmärkten einführten - zum Beispiel hat und wird Fiat Chrysler Modelle als Lancia auf dem europäischen Markt eingeführt, sowie Fiat Kleinwagen in Nordamerika. Zudem haben neue Eigentümer wie Tata Investitionen in die Überarbeitung der Modellpalette und der Händlerpräsentation getätigt.

Die im Vorjahr bereits abzusehende und beginnende Verbesserung des Konsumklimas hat den Händlern zum Teil deutliche Wachstumsraten beschert, die diese auch zu Ersatzinvestitionen in bestehende Technologie bzw. weitere Investitionen in neue Technologie, wie Diagnosegeräte, nutzten. Dies schlug sich für die Gesellschaft in verbesserten Absatzzahlen sowohl im "Launch", als auch im so genannten "Replacement" nieder.

2. Entwicklung der Gesellschaft

Geschäftsfelder

Das Hauptgeschäftsfeld "Spezialwerkzeuge" besteht aus "Launch" (Neueinführung von Werkzeugen) sowie aus "Replacement" (Ersatzlieferung). Das Jahr 2011 war wie oben erwähnt durch einen starken Anstieg des Geschäftsfeldes "Launch" gekennzeichnet.

Der im Geschäftsjahr 2010 begonnene Zusammenbau von Klimaservicegeräten am Standort Pollenfeld im Auftrag einer italienischen Schwestergesellschaft trug neben der Herstellung von Spezialwerkzeugen zu einer weiterhin vollen Auslastung des Werkes bei.

Das Geschäftsfeld "Technische Dienstleistungen" (z. B. Erstellung von technischen Dokumentationen für Fahrzeuge, wie Kabeldiagramme), erzielte ein ausgewogenes Ergebnis.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2011 mit einem Umsatz von TEUR 142.140 (Vj. TEUR 136.933) bestätigte die erwartete Umsatzentwicklung.

Das Betriebsergebnis veränderte sich von TEUR -1.948 im Vorjahr auf TEUR -2.326 im laufenden Geschäftsjahr, was vor allem auf die höheren Personalkosten sowie auf höhere Abschreibungen wegen der vorgenommen Akquisitionen zurückzuführen ist. Die positiven Effekte der Akquisitionen werden in den Folgejahren sichtbar sein.

Trotz unserer guten Marktposition aufgrund intensiver langjähriger Geschäftsbeziehungen mit allen bedeuteten Automobilherstellern, ist der Druck für Kosteneinsparungen seitens der Hersteller für unsere Gesellschaft weiterhin sehr stark.

Der Auftragsbestand zum Jahresende 2011 betrug TEUR 11.053; dies ist ein deutlicher Anstieg in Höhe von TEUR 2.062 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 8.991).

Gesellschaftsstruktur und Beteiligungen

Die avisierte Zusammenführung der verschiedenen EDV Systeme der Gesellschaft hat sich als langwieriger und schwieriger als geplant herausgestellt und hat bislang nur interne Synergien frei gesetzt. Eine positive Auswirkung in der externen Beziehung durch den Einsatz der EDV Systeme wird erst in den Geschäftsjahren 2012 und fortfolgende erwartet - dies wird sich dann auch in Einsparungen sowie einer noch höheren Kundenzufriedenheit wiederspiegeln.

Die 100%-Beteiligung an der MATRA-WERKE GmbH, welche mit einem Ergebnisabführungsvertrag verbunden ist, trug mit einem soliden Geschäftsergebnis zur Stabilisierung der Gesellschaft bei.

Beschaffung

Im Geschäftsjahr 2011 mussten wir erneut für viele Produkte und Rohstoffe einen allgemeinen marktgetriebenen Anstieg der Einkaufspreise hinnehmen, auch bedingt durch zunehmend steigende Energie- und Rohstoffkosten und dem damit verbundenen Druck seitens der Lieferanten. Den Kostensteigerungen trägt die Gesellschaft Rechnung indem für kritische Produkte, sowie solche die erfahrungsgemäß Steigerungen aufweisen, langfristige Abrufkontrakte eingegangen werden. Dies ermöglicht eine bessere langfristige Kostenplanung. Dies kann aber nicht für alle Produkte vorgenommen werden, so dass auch zukünftige Marktpreissteigerungen Einfluss auf unser Geschäftsergebnis haben werden.

Nicht finanzielle Faktoren

In regelmäßigen Abständen werden Umweltaudits durchgeführt, um die Einhaltung der konzerninternen und gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen. Die interne Abteilung "Quality Management" überwacht überdies konstant die gesetzlichen Vorschriften und DIN-Zertifizierungen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 378 (Vj. 360) Mitarbeiter beschäftigt. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die gesamte SPX Gruppe. Aus diesem Grunde werden die Mitarbeiter entsprechend ihrer Aufgaben im Unternehmen, in regelmäßigen Abständen auf in- und externen Fortbildungsseminaren geschult.

Wichtige Verträge

Mit der Gesellschafterin SPX International Holding GmbH, Koblenz, sowie unserem Tochterunternehmen MATRA-WERKE GmbH, Hainburg, bestehen Ergebnisabführungsverträge.

B. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

31.12.2011 31.12.2010 Veränderung
gesamt gesamt gesamt
TEUR % TEUR % TEUR %
Vermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände 9.455 5,0 5.634 3,1 3.821 67,8
Sachanlagen 4.990 2,7 5.270 2,9 -280 -5,3
Finanzanlagen 26.404 14,1 26.363 14,6 41 0,2
Anlagevermögen 40.849 21,8 37.267 20,6 3.582 9,6
Vorräte 23.957 12,8 21.280 11,8 2.677 12,6
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 121.256 64,6 120.600 66,8 656 0,5
Liquide Mittel 1.387 0,7 1.239 0,7 148 11,9
Rechnungsabgrenzungs/verrechnungsposten 164 0,1 251 0,1 -87 -34,7
Umlaufvermögen/RAP 146.764 78,2 143.370 79,4 3.394 2,4
  187.613 100,0 180.637 100,0 6.976 3,9
Kapital            
Gezeichnetes Kapital 240 0,1 240 0,1 0 0,0
Gewinnvortrag 3.208 1,7 3.208 1,8 0 0,0
Kapitalrücklage 141.476 75,4 141.476 78,3 0 0,0
Eigenkapital 144.924 77,2 144.924 80,2 0 0,0
Rückstellungen 16.118 8,6 14.232 7,9 1.886 13,3
Verbindlichkeiten 26.264 14,0 20.762 11,5 5.502 26,5
Rechnungsabgrenzungs- und Verrechnungsposten 307 0,2 719 0,4 -412 -57,3
Fremdkapital 42.689 22,8 35.713 19,8 6.976 19,5
  187.613 100,0 180.637 100,0 6.976 3,9

Der Anstieg des immateriellen Anlagevermögens um TEUR 3.821 ist mit TEUR 4.020 im Wesentlichen auf den Zugang von Goodwill der beiden gekauften Geschäftsbereiche After Market und der Diagnostic Solutions zurückzuführen. Die Investitionsquote (Investitionen/Abschreibungen) betrug im Geschäftsjahr 259 %.

Der Anstieg der Vorräte ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Lagerbestände der neuen AC1234YF Geräte in Höhe von TEUR 1.625 zurückzuführen. Ein geplanter Launch eines Automobilherstellers wurde in das Folgejahr verschoben, daher erfolgte keine Auslieferung mehr im laufenden Geschäftsjahr.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen aus der Lieferung von Spezialwerkzeugen, Werkstatteinrichtungen und Technischen Dienstleistungen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Forderungen gegenüber externen Kunden um TEUR 2.954 TEUR auf TEUR 17.557. Dies ist durch einen um TEUR 4.440 höheren Endkundenumsatz im Dezember dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr bedingt.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen innerhalb des SPX Konzerns sanken geringfügig um TEUR 3.022 auf TEUR 101.304 (hiervon TEUR 84.341 Cash Pool; Vorjahr: TEUR 84.700). Der Rückgang ist hauptsächlich auf den Ausgleich der Forderung aus Ergebnisabführungsvertrag durch die Gesellschafterin zurückzuführen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEUR 724 auf TEUR 2.395, wobei der Hauptanstieg auf Umsatzsteuerersatzansprüche zurückzuführen ist.

Die liquiden Mittel stiegen, verglichen mit dem Vorjahr um TEUR 148 auf TEUR 1.387.

Das Eigenkapital zum Jahresende betrug unverändert gegenüber dem Vorjahr TEUR 144.924. Die Eigenkapitalquote sank um 3,0 Prozentpunkte auf 77,2 %.

Die Rückstellungen stiegen um TEUR 1.886 auf TEUR 16.118. Die Hauptveränderungen waren ein Anstieg von TEUR 1.496 bei den ausstehenden Rechnungen.

Lieferantenrechnungen von Dritten werden, sofern es vereinbart ist, nach Möglichkeit mit Skontoabzug bezahlt. Die Lieferantenverbindlichkeiten zum Jahresende sanken um TEUR 2.487 auf TEUR 11.979 wobei ein wesentlicher Teil des Rückganges durch die Erhöhung der Rückstellung für ausstehende Rechnungen kompensiert wurde.

Die Intercompany-verbindlichkeiten stiegen um TEUR 8.407 auf TEUR 11.284. Darin enthalten sind TEUR 2.709 Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen an die Gesellschafterin sowie Verbindlichkeiten aus Warenverkehr/Dienstleistungen mit Konzerngesellschaften, darunter TEUR 4.475 zu Gunsten des Geschäftsbereiches Service Solutions Owatonna USA der SPX Corp. USA. Dies ist vor allem durch die Lieferung der neuen Gerätegeneration AC1234F in Höhe von TEUR 1.625 zum Jahresende bedingt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin sind in Höhe von TEUR 2.709 ausgewiesen, dies entspricht dem Jahresergebnissen 2010 und 2011.

2. Finanzlage

Aus der Veränderung der Bestandsgrößen 2011 im Vergleich zu den Werten für 2010 ergibt sich nachfolgende - nach der indirekten Methode ermittelte - Kapitalflussrechnung:

2011
TEUR
2010
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -44 4.324
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.561 28.156
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 4.7530 -32.482
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 148 -2
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.239 1.241
Finanzmittelfonds am Ende der Periode (= liquide Mittel) 1.387 1.239

Im Berichtsjahr wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR ¬44 erzielt. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf eine Veränderung des Working Capital zurückzuführen.

Innerhalb des Cash Flow aus der Investitionstätigkeit sind TEUR 3.704 in immaterielles Anlagevermögen im Firmenwert investiert. Diese Investition entfiel auf den Erwerb des Geschäftsbereiches After Market von der Tecno GmbH (TEUR 3.420) und den Erwerb des Geschäftsbereiches Diagnostic Solutions von der Teradyne Diagnostic Solutions GmbH (TEUR 284).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Einzahlung aus der Verlustausgleichsverpflichtung der Gesellschafterin für das Jahr 2009.

Die Barmittel der Gesellschaft betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 1.387 (Vj. TEUR 1.239). Darüber hinausgehende Gelder werden im SPX Cash Pool angelegt. Die Beteiligung am Cash Pool stellt unter anderem sicher, dass die Gesellschaft auch zukünftig ihre finanziellen Verpflichtungen wie bisher erfüllen kann. Wie die Kapitalflussrechnung zeigt, konnten die Mittelabflüsse des Geschäftsjahrs vollständig durch zufließende oder vorhandene Eigenmittel gedeckt werden.

Die Anlagendeckung (Eigenkapital/Anlagevermögen) sank um 33 Prozentpunkte auf 355 0/0, hauptsächlich bedingt durch die Investitionen in die neuen Geschäftsbereiche.

Das Netto-Umlaufvermögen (Wert der kurzfristigen Aktiva abzüglich Wert der kurzfristigen Passiva) ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr geringfügig um TEUR 2.599 auf TEUR 105.018 gesunken. Diese Auswertung zeigt, dass die Gesellschaft fristgerecht refinanziert ist.

3. Ertragslage

2011 Vorjahr Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse 142.140 99,9 136.933 95,4 5.207 3,8
Bestandsveränderungen -1.271 -0,9 3.871 2,8 -5.142 >100,0
Übrige betriebliche Erträge 1.484 1,0 2.783 1,9 -1.299 -46,7
Betriebsleistung 142.353 100,0 143.587 100,1 -1.234 -0,9
Materialaufwand -90.852 -63,8 -99.551 -69,3 8.699 -8,7
Personalaufwand -27.265 -19,2 -23.351 -16,3 -3.914 16,8
Abschreibungen -2.322 -1,6 -1.561 -1,1 -761 48,8
Sonstige Steuern 10 0,0 -13 0,0 23 >100,0
Übrige betriebliche Aufwendungen -24.250 -17,0 -21.059 -14,7 -3.191 15,2
Betriebsaufwand -144.679 -101,6 -145.535 -101,4 856 -0,6
Betriebsergebnis -2.326 -1,6 -1.948 -1,3 -378 19,4
Finanzergebnis 3.890 2,7 3.168 2,2 722 22,8
Außerordentliche Erträge 0 0,0 122 0,1 -122 -
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -197 -0,1 0 0,0 -197 -
Ergebnis vor Ergebnisabführung/-übernahme 1.367 1,0 1.342 0,9 25 1,9

Im Geschäftsjahr 2011 wurde ein Umsatz von TEUR 142.140 erzielt, gegenüber TEUR 136.933 im Vorjahr. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem besseren

Spezialwerkzeuggeschäft, die Umsätze von Launch stiegen um TEUR 35.211 gegenüber dem Vorjahr. Damit konnte der Wegfall des Werkstatteinrichtungsgeschäftes BMW (Vj. TEUR 22.625) kompensiert werden. Die beiden neuen Geschäftsfelder trugen TEUR 6.317 zum Umsatz bei.

Der Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz sank deutlich. Die Materialeinsatzquote (als Materialaufwand/Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung) betrug 64,5 % (Vorjahr: 70,7 0/0), dies vor allem auf den Wegfall des Werkstatteirichtungsgeschäftes zurückzuführen, der eine sehr geringe Marge aufwies.

Der Personalaufwand betrug in 2011 TEUR 27.265. Dies entspricht einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.914. Die tariflichen sowie außertariflichen Gehaltserhöhungen bewegten sich im Geschäftsjahr im üblichen Rahmen. Der Anstieg ist hauptsächlich mit TEUR 2.779 durch das zugekaufte Geschäftsfeld Diagnostic Solutions bedingt, da die Wertschöpfung durch Personaleinsatz erfolgt. Die Personalaufwandsquote (als Personalaufwand/Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderung) stieg daher entsprechend auf 19 % (Vorjahr: 16,3 %).

Der Abschreibungsaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 761 auf TEUR 2.322. Darin enthalten sind TEUR 673 Abschreibungen auf den Goodwill der beiden neu erworbenen Geschäftsfelder. Die Abschreibung dieser Investments erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um TEUR 3.191 gegenüber dem Vorjahr. Unter anderem stiegen die Verluste aus Fremdwährungen um TEUR 366 sowie die Konzernumlagen um TEUR 624. Des Weiteren sind erstmalig die Kosten der beiden neuen Geschäftsfelder enthalten

Das Finanzergebnis, Beteiligungs- und Dividendenerträge, verbesserte sich um TEUR 722 gegenüber dem Vorjahr. Dies ist unter anderem durch die Reduzierung der Aufwandszinsen um TEUR 203 auf TEUR 107 zurückzuführen, da das konzerninterne Darlehen im Vorjahr bereits zurückbezahlt wurde. Die Zinseneinnahmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 403.

Das Ergebnis vor Ergebnisübernahme zeigt einen Gewinn von TEUR 1.367; dies entspricht in etwa dem Vorjahresergebnis von TEUR 1.342.

4. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2011 stand gesamtwirtschaftlich gesehen bei allen großen Automobilherstellern im Zeichen der allgemeinen Erholung von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Bedingt durch die sich verbessernde Fahrzeugkonjunktur konnten wir daher Umsatzzuwächse erzielen. Allerdings wurden die Zuwächse zu einem guten Teil erneut nur mit Produkten mit geringeren Margen erzielt.

Die Gesellschaft ist in ihrer weiteren Entwicklung wie bisher zum Teil abhängig von der prosperierenden Konjunktur, und dem damit verbundenen Aufschwung auf dem Automobilsektor. Um dieser Abhängigkeit entgegenzuwirken wurden neue Geschäftsfelder evaluiert und bestehende fortentwickelt. So sieht die Gesellschaft durchaus große Chancen auf dem Gebiet der After-Sales-Services, wie erweiterten Garantieleistungen und verbundenem technischem Support, sowie mit der Einführung neuer Technologien wie Touchscreens etc., zu wachsen.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft hängen wie erwähnt insbesondere von der Investitionsneigung potentieller und bestehender Kunden ab, die wiederum von der allgemeinen konjunkturellen Lage beeinflusst wird.

Um unsere Marktposition zu stärken wurde im Geschäftsjahr eine strategische Investitionen vorgenommen, und im Rahmen eines Asset Deals zum 1.5.2011 der Geschäftsbetrieb nebst Vermögensgegenständen sowie der hierzu gehörenden Schulden der Tecno GmbH, Nürtingen, übernommen. Dies stellt eine signifikante Stärkung unserer Stellung im "After Market Bereich", vor allem in der DACH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) dar. Die Tecno GmbH hatte die Alleinvertretungsrechte für die meisten Klimaservicegeräte in dieser Region. Durch die Übernahme des Geschäftsbetriebes nebst Know How und Personal hat unsere Gesellschaft nun eine deutlich verbesserte Basis um Umsätze mit der neuen Klimaservicegeräte Generation, AC1234YF zu generieren.

Des Weiteren wurde, ebenfalls durch einen Asset Deal, der Geschäftsbereich der ehemaligen "Teradyne Diagnostic Solutions GmbH" zum 21.3.2011 übernommen, um den Kunden, v.a. im "OE" (Original Equipment) Bereich, einheitliche Produkte und Services bieten zu können. Der Geschäftsbereich wurde in Diagnostic Solutions umbenannt und umfasst im Wesentlichen sämtliche Ingenieurs- und Softwareentwicklungstätigkeiten in Bezug auf unser bisheriges und zukünftiges "EMEA" (Europe-Middle East-Africa) Portfolio. Durch die Integrierung dieses Bereiches erwartet die Gesellschaft größere Chancen bei Angeboten an OEs, da diese eine Lösung aus einer Hand erhalten.

Wir sehen auch weiterhin Expansionsmöglichkeiten in Bezug auf Hybrid- und/oder Elektroautos, wobei die aktuell zu erzielenden Ergebnisse noch immer unwesentlich sind - obwohl sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich mehr große Hersteller zu den genannten Technologien bekannt, und Fahrzeuge angekündigt haben. Dieser Geschäftsbereich ist vor allem als Chance für die weitere Zukunft zu sehen, wenn immer neue kompliziertere Technologien der Gesellschaft ermöglichen ihre derzeit wachsende Expertise den Herstellern anzubieten um eine Markteinführung zu vereinfachen - alleine die Ladegeräte für Elektroautos haben in den letzten zwei Jahren mehrere Generationen durchlaufen und ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Die Gesellschaft hat für diesen Bereich eine separate Abteilung gegründet und arbeitet inzwischen Hand in Hand mit vielen der großen Automobilhersteller.

Die Gesellschaft hat des Weiteren auf die veränderten Kundenanforderungen bzgl. neuer Technologien reagiert, indem das Spezialwerkzeuggeschäft zwar immer noch die Kernkompetenz darstellt, aber der Fokus weiter und stärker auf neue Technologien wie zum Beispiel Diagnosegeräte mit Touchscreen, oder neue Klimaanlagengeräte, die das modernste Kühlmittel 1234YF verarbeiten können, gelegt wurde.

Durch diese weiter verbesserte Produktbasis kann die Gesellschaft zukünftig auch besser auf den verminderten Absatz von Spezialwerkzeugen, aufgrund von Marken- und Fahrzeugübergreifenden Plattformen (z.B. Motorenkooperation zwischen Herstellern), reagieren.

Bezüglich der Beschaffung hat die Gesellschaft außerdem eine größere Anzahl an spezialisierten Lieferanten, die in West- und Osteuropa für uns produzieren. Daher sind wir relativ wenig exponiert, was die wirtschaftliche Lage einzelner Lieferanten anbelangt.

Die Gesellschaft ist insbesondere den folgenden Risiken ausgesetzt:

Marktrisiko/Preisänderungsrisiko

Im Bereich der Beschaffung besteht zu einem gewissen Grade eine Abhängigkeit von konzernfremdem Lieferanten, die jedoch durch langfristige Lieferverträge in ihrem Risiko eingeschränkt wird, in dem die Beschaffungspreise fixiert werden.

Beim Absatz besteht wie bislang auch eine starke Verbindung zu den großen Automobilherstellern. Dies ist als Chance zu sehen, da hierdurch für die Gesellschaft in vielen Fällen ein zentraler Ansprechpartner besteht, und die Gesellschaft auch in neue Entwicklungen wie Elektrofahrzeuge einbezogen wird. Die Wirtschaftskraft der großen Hersteller und deren Wachstum in den aufstrebenden Märkten wie China und Indien haben eine gewisse Sogwirkung auf die Absatzzahlen der Gesellschaft - entweder direkt an die OEs oder als Umsätze an Schwestergesellschaften, die die entsprechenden Märkte betreuen.

Die Verbundenheit mit den OEs führt natürlich auch zu einer gewissen Abhängigkeit von deren Performance - ein großes Risiko wird hier aber aufgrund der derzeitigen Geschäftsentwicklung der Gesamtbranche nicht gesehen, da wir praktisch mit allen wesentlichen Herstellern Geschäftsbeziehungen pflegen und durch diese Diversifikation Schwächen eines Abnehmers durch Zuwächse bei anderen Abnehmers kompensiert werden können.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle diesem Risiko ausreichend Vorsorge getroffen wurde. Zudem hat die Gesellschaft ein regelmäßiges elektronisch gesteuertes Mahnsystem in SAP eingerichtet, das Kunden mit potentiell erhöhtem Zahlungsrisiko oder hohen Ausständen automatisch für weitere Lieferungen blockiert, und in der Zahlungsbeitreibung priorisiert.

Liquiditätsrisiko

Durch eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau sowie die Möglichkeit, auf Konzernfinanzierungen zurückzugreifen, stellen wir jederzeit eine ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen können sich neben einer Verlängerung der Kundenzahlungsziele auch aus einer Änderung des allgemeinen Zinsniveaus unter Berücksichtigung der variablen Verzinsung kurzfristiger Mittel ergeben.

Risikomanagement

Folgende Maßnahmen werden ergriffen, um die oben dargestellten Risiken frühzeitig zu erkennen bzw. ausschalten zu können:

Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden die Chancen und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Es werden Maßnahmen vereinbart, mit deren Umsetzung die vorgegebenen Ziele erreicht werden und die Risikostrukturen effizient gesteuert werden sollen. Es werden detaillierte Pläne (Budgets, Forecasts) erstellt, die auf monatlicher Basis zu Istwerten verglichen und kommentiert werden.

Vermögensrisiken, z.B. Betriebsunterbrechung, Feuer, sind - sofern versicherbar - durch Versicherungen abgedeckt.

Für Gewährleistungen sowie Risiken aus Produkthaftung wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.

Die Marktentwicklung wird beobachtet und analysiert. Trends und Tendenzen werden regelmäßig zusammengefasst und der Geschäftsleitung zugeleitet.

Auf Seiten des Beschaffungsmarktes sind wir bestrebt, längerfristige Vereinbarungen mit unseren Lieferanten zu treffen, um unerwartete Preissteigerungen zu vermeiden. Zusätzlich wurden mit einigen Lieferanten Bonusvereinbarungen abgeschlossen.

Das Reportingsystem gewährleistet die sachgerechte Information der Entscheidungsträger. Es stellt zeitnah und fortlaufend den Grad der Zielerreichung dar und zeigt als Frühwarnindikator Veränderungen im Markt und im Wettbewerb an. Anhand allgemeiner und geschäftsspezifischer Kennzahlen werden die kritischen Erfolgsfaktoren im Zeitablauf beobachtet, um so frühzeitig Fehlentwicklungen zu erkennen und zeitnah Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Integraler Bestandteil unseres Risikomanagements sind Organisationsanweisungen, die eine einheitliche Behandlung und Kommunikation von potentiellen Risikofaktoren gewährleisten.

Die der Muttergesellschaft SPX Corporation, Charlotte, NC, USA, unterstehende interne Revision unterstützt den Risikoprozess im Rahmen der Umsetzung der Sarbanes-Oxley Auflagen. Alle Verfahrensabläufe werden periodisch untersucht und überprüft.

Vor dem Hintergrund der strengen Anforderungen und Dokumentationspflichten des US-amerikanischen Sarbanes Oxley Acts besteht eine umfassende Risikoanalyse. Im Rahmen dieser Risikoanalyse erfolgte eine detaillierte Aufnahme des Kontrollumfeldes in den Unternehmensbereichen Beschaffung, Vorratsmanagement, Absatz, Finanzmanagement, IT Umgebung sowie der Gesamtsteuerung des Unternehmens (COSO). Die ständige Überwachung der Einhaltung definierter Arbeitsabläufe, festgelegter Genehmigungsprozesse sowie die Überwachung automatisierter und manueller Kontrollroutinen sind integraler Bestandteil unseres umfassenden Risikomanagements.

Das Risikomanagement wird durch strategische und operative Planungs- und Führungssysteme sichergestellt. Dabei sind die Berichts- und Controllingsysteme bei der Gesellschaft selbst, sowie auf der Ebene der einzelnen Beteiligungsgesellschaften implementiert. Zentrales Element ist bei beiden die kurz- und mittelfristige Budgetplanung.

Der Cashpool-Vertrag mit der SPX U.L.M. GmbH, Koblenz, wurde unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften über die Kapitalerhaltung einer GmbH in Deutschland abgeschlossen. Die Geschäftsleitung informiert sich regelmäßig über die Finanz- und Ertragslage der anderen Cashpool-Teilnehmer, um möglicherweise auftretende Risiken frühzeitig erkennen zu können.

Uns sind keine Tatsachen bekannt, die den Bestand oder die Entwicklung der Gesellschaft gefährden könnten und über die im Sinne des § 289 Abs. 1 HGB zu berichten wäre.

D. Prognosebericht

Die in vorangegangenen Geschäftsjahren begonnene Konsolidierung und Umstrukturierung der Automobilindustrie wird sich auch in Zukunft fortsetzen. So setzen Hersteller Markenübergreifend auf Kooperationen, zum Beispiel in der Motorenentwicklung. Die Branche wird auch weiterhin von Spekulationen über die weitere Entwicklung (Elektro, Hybrid, sparsame Motoren etc.) beeinflusst, was sich voraussichtlich in den folgenden Jahren nicht signifikant ändern wird. Des Weiteren werden die Anforderungen der Behörden und Kunden im Bereich Umwelt, z. B. Abgasnorm Euro 5, Sicherheit (z. B. Fußgängeraufprallschutz), oder Elektro-/Hybridautos immer größer und fordern die Industrie heraus sich diesen Gegebenheiten anzupassen. Hier sieht die Gesellschaft gute Chancen aufgrund ihres diversifizierten Produktportfolios eine Rolle zu spielen, u.a. bieten wir als einer von wenigen Lieferanten von den Automobilherstellern zertifizierte Klimagerätestationen an, die die neuesten durch EU Norm vorgeschriebenen Kühlmittel ("1234YF") verarbeiten und austauschen können. Durch die derzeitige Diskussion um die Risiken des neuen Kühlmittels ist eine verzögerte Einführung in Europe zu erwarten. Andere Märkte scheinen davon nicht betroffen zu sein. Zudem sind wir in enger Kooperation mit General Motors und Daimler, sowie inzwischen auch anderen großen Herstellern, für den Bereich Electric Vehicle.

Positiv wird sich für die Gesellschaft weiterhin die stabile Geschäftsbeziehung zu Kunden wie u.a. Renault-Nissan, Ford, Daimler und Volkswagen auswirken, da erwartet wird, dass diese großen Hersteller nach der Krise weiterhin relativ gute und ansteigende Absatzzahlen aufweisen.

Die Zusammenführung der verschiedenen Unternehmen von SPX im Jahre 2009, sowie die Umstrukturierungen im Personal- und IT-Bereich, haben und werden weitere Synergien schaffen, und die Entwicklung neuer Technologien und Produkte positiv beeinflussen, was uns im Anschluss an die gegenwärtige Krise besser positioniert, um von zukünftigen Entwicklungen wie der Hybrid Technology oder dem Elektroauto entsprechend zu profitieren. Des Weiteren ist SPX hierdurch gut aufgestellt um von der verstärkten Tendenz der Automobilhersteller nach "kompletten Lösungslieferanten" zu profitieren. Der Schwerpunkt wird sich auch weiterhin immer mehr vom Produkt hin zur Dienstleistung verschieben, so dass unsere Technische Informations-Sparte, zusammen mit den Diagnose-Spezialisten und der langjährigen Erfahrung in Sachen Hardware und Logistik, uns für die Zukunft gut positioniert.

Für das Geschäftsjahr 2012 erwarten wir Umsätze inkl. Bestandsveränderung in Höhe von zirka 147 Mio. Euro. Vor allem der weitere Anstieg der Absatzzahlen bei den Automobilherstellern, insbesondere auch in der Premiumklasse und den Märkten in Fernost wird sich weiterhin positiv bei Erstaufrüstungen auswirken. Dies sollte sich deshalb positive auf unsere Geschäftsentwicklung niederschlagen.

Aktuell planen wir mit einem operativen Break Even Ergebnis vor Beteiligungsbeiträgen für das Geschäftsjahr Jahr 2012. Der Ergebnisbeitrag aus Beteiligungen wird in Höhe von zirka 3,5 Mio. Euro erwartet, so dass bei einem ausgeglichenen Zinsgebnis mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung von zirka 3,5 Mio. Euro gerechnet wird.

Aufgrund der sich scheinbar weiterhin verbessenden wirtschaftlichen Lage in der Automobilbranche erhoffen wir für das Geschäftsjahr 2013 eine gegenüber dem Vorjahr weiterhin positive Entwicklung der Umsatzerlöse. Das Ergebnis sollte sich vor diesem Hintergrund, sowie unter Berücksichtigung der erwarteten positiven Synergieeffekte aus der im Geschäftsjahr 2009 vorgenommenen und 2010 abgeschlossenen Reorganisation der Gesellschaft, ebenfalls positiv entwickeln.

Mit Kaufvertrag vom 23. Januar 2012 hat die SPX Corporation vereinbart, ihre Anteile an der Service Solutions-Division an die Robert Bosch GmbH für einen vorläufigen Kaufpreis von Mio USD 1.150 zu veräußert. Zur SPX Service Solutions-Division gehören die 100%-igen Beteiligungen an der SPX Service Solutions Germany GmbH, Hainburg und MATRA-Werke GmbH, Hainburg. Die Übertragung wird zu einem späteren Zeitpunkt in 2012 stattfinden.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, mit Auswirkungen auf das abgelaufene Geschäftsjahr, haben sich bisher nicht ereignet.

 

Pollenfeld-Preith, 2012

Gary Palmer

Kevin Lilly

Patrick O'Leary

Michael Reilly

Ingo Rädisch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2011 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 9.579.967,07 683.029,99 104.416,53 202.936,05 10.164.477,54
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.803.568,73 4.693.137,28 0,00 0,00 6.496.706,01
3. Geleistete Anzahlungen 180.131,57 0,00 -84.097,79 45.023,72 51.010,06
  11.563.667,37 5.376.167,27 20.318,74 247.959,77 16.712.193,61
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 3.876.174,64 0,00 2.362,71 0,00 3.878.537,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.169.328,72 10.452,08 0,00 185.943,84 2.993.836,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.678.687,04 543.119,74 -22.681,45 816.030,86 6.383.094,47
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.003,64 52.608,00 0,00 8.003,64 52.608,00
  13.732.194,04 606.179,82 -20.318,74 1.009.978,34 13.308.076,78
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.255.485,28 0,00 0,00 0,00 26.255.485,28
2. Sonstige Ausleihungen 107.556,81 40.462,03 0,00 -1.114,00 149.132,84
  26.363.042,09 40.462,03 0,00 -1.114,00 26.404.618,12
  51.658.903,50 6.022.809,12 0,00 1.256.824,11 56.424.888,51
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2011 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2011
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 5.547.042,16 726.556,00 11.298,62 202.936,05 6.081.960,73
2. Geschäfts- oder Firmenwert 382.327,95 792.848,61 0,00 0,00 1.175.176,56
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.929.370,11 1.519.404,61 11.298,62 202.936,05 7.257.137,29
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 1.386.266,47 145.708,11 1.365,74 0,00 1.533.340,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.820.572,93 149.476,74 -2.285,56 134.070,63 1.833.693,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.255.389,99 507.330,29 -10.378,80 801.091,77 4.951.249,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.462.229,39 802.515,14 -11.298,62 935.162,40 8.318.283,51
III. Finanzanlagen         0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  14.391.599,50 2.321.919,75 0,00 1.138.098,45 15.575.420,80
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2011 Vorjahr
EUR EUR
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 4.082.516,81 4.032.924,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.321.529,45 1.421.240,78
3. Geleistete Anzahlungen 51.010,06 180.131,57
  9.455.056,32 5.634.297,26
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.345.197,03 2.489.908,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.160.143,48 1.348.755,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.431.844,76 1.423.297,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.608,00 8.003,64
  4.989.793,27 5.269.964,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.255.485,28 26.255.485,28
2. Sonstige Ausleihungen 149.132,84 107.556,81
  26.404.618,12 26.363.042,09
  40.849.467,71 37.267.304,00

Bilanz zum 31. Dezember 2011

Aktiva

31.12.2011 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen 4.082.516,81 4.032.924,91
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.321.529,45 1.421.240,78
3. Geleistete Anzahlungen 51.010,06 180.131,57
  9.455.056,32 5.634.297,26
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.345.197,03 2.489.908,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.160.143,48 1.348.755,79
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.431.844,76 1.423.297,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.608,00 8.003,64
  4.989.793,27 5.269.964,65
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.255.485,28 26.255.485,28
2. Sonstige Ausleihungen 149.132,84 107.556,81
  26.404.618,12 26.363.042,09
  40.849.467,71 37.267.304,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe 3.705.164,12 0,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.451.553,56 5.212.301,36
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 18.797.630,75 16.064.926,20
4. Geleistete Anzahlungen 2.300,82 3.393,29
  23.956.649,25 21.280.620,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.556.990,87 14.603.215,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 101.303.661,71 104.325.208,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.395.025,64 1.671.322,03
  121.255.678,22 120.599.745,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.387.349,96 1.238.952,71
  146.599.677,43 143.119.319,50
C. Rechnungsabgrenzungsposten 157.426,99 243.107,98
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 6.516,00 7.535,00
  187.613.088,13 180.637.266,48

Passiva

   
  31.12.2011 Vorjahr
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 240.307,18 240.307,18
II. Kapitalrücklage 141.476.338,79 141.476.338,79
III. Gewinnvortrag 3.208.018,40 3.208.018,40
  144.924.664,37 144.924.664,37
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 974.031,00 0,00
2. Steuerrückstellungen 2.883.650,00 2.686.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 12.259.464,94 11.546.008,10
  16.117.145,94 14.232.008,10
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.336.827,55 1.398.619,73
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.979.449,46 14.466.021,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.283.733,03 2.876.750,12
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.663.985,30 2.019.884,90
davon aus Steuern: EUR 447.898,79 (Vorjahr: EUR 409.865,81)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 48.474,23 (Vorjahr: EUR 1.409,09)    
  26.263.995,34 20.761.276,74
D. Rechnungsabgrenzungsposten 307.282,48 719.317,27
  187.613.088,13 180.637.266,48

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

2011 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 142.139.542,03 136.933.115,90
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.270.527,59 3.871.334,79
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 51.092,86 534.524,88
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.433.280,54 2.248.247,42
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 468.434,00 (Vorjahr: EUR 480.766,09)    
5. Materialaufwand    
a)Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -88.735.960,08 -99.538.776,24
b)Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.115.615,79 -12.597,26
6. Personalaufwand    
a)Löhne und Gehälter -23.254.961,31 -19.663.318,99
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.010.385,08 -3.688.007,63
davon für Altersversorgung: EUR -87.744,89 (Vorjahr: EUR 108.375,10)    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.321.919,75 -1.561.280,06
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -24.249.949,77 -21.059.307,18
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 1.062.768,20 (Vorjahr: EUR 696.997,02)    
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3.521.820,63 3.449.085,41
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 475.057,79 71.955,76
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 475.031,71 (Vorjahr: EUR 71.120,81)    
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -107.470,18 -352.469,06
davon an verbundene Unternehmen: EUR 9.164,90 (Vorjahr: EUR 274.234,62)    
davon aus der Aufzinsung: EUR 68.595,00 (Vorjahr: EUR 42.309,00)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.554.004,30 1.232.507,74
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -197.650,00 0,00
14. Sonstige Steuern Erstattung (+) / Aufwand (-) 10.471,95 -13.021,16
15. Außerordentliches Ergebnis 0,00 122.269,00
16. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -1.366.826,25 -1.341.755,58
17. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SPX Service Solutions Germany GmbH, Pollenfeld-Preith, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der SPX Service Solutions Germany GmbH, Pollenfeld-Preith, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, 17. August 2012

Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gregg, Wirtschaftsprüferin

R. Wegner, Wirtschaftsprüfer

Anhang zum 31.12.2011

der SPX SERVICE SOLUTIONS GERMANY GMBH, Pollenfeld-Preith

1. Angaben zum Jahresabschluss

Die SPX Service Solutions Germany GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs erstellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften (§§ 264 ff. HGB, § 42 GmbHG) für Kapitalgesellschaften (GmbH) wurden beachtet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden mit Ausnahme nachfolgender Sachverhalte unverändert zum Vorjahr angewandt:

Am Produktionsstandort Pollenfeld wurde im Geschäftsjahr eine Umstellung der System und Prozessumgebung in der Produktion vorgenommen. Im Zuge dessen erfolgte eine unterjährige eine Umstellung der Bewertung der Vorratsbestände auf die Bewertung nach Standardkosten. Hierdurch wird eine effizientere Prozessteuerung gewährleistet. Des Weiteren werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Berichtsjahr erstmalig separat ausgewiesen. Im Vorjahr wurden diese unter den unfertigen Leistungen erfasst. Ein Anpassung des Vorjahres wurde nicht vorgenommen, da der Effekt insgesamt unwesentlich war.

Zum Bilanzstichtag bestehen Standorte der Gesellschaft in Pollenfeld-Preith, Hainburg, Mönchengladbach, Nürtingen, Ismaning und Garching.

Mit der SPX International Holding GmbH, Koblenz, besteht ein Gewinnabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche Organschaft. Die oberste Organträgerin in Deutschland ist die SPX International eG, Norderstedt. Aus diesem Grunde werden in der Gesellschaft keine latenten Steuern ausgewiesen, da diese bei dem Organträger auszuweisen sind.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. SAP Lizenzen werden über 7 Jahre abgeschrieben, aktivierte SAP Software über 5 Jahre. Der durch Zukäufe im laufenden Jahr neu erworbener Goodwill (übernommene Aktivwerte abzüglich Passivwerte) wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen 150 EUR und 1.000 EUR betragen, wird ein Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser wird im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden 4 Jahren mit je 20 % aufgelöst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten angesetzt. Die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag liegen jeweils nicht darunter. Die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen entsprechend den Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB i. d. F. des BilMoG, und werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den korrespondierenden Versorgungsverpflichtungen saldiert. Der beizulegende Zeitwert besteht in Höhe des von den Versicherungsunternehmen bestätigten Aktivwertes (TEUR 160) und entspricht den Anschaffungskosten. Die mit der Zuführung zum Aktivwert und zum Erfüllungsbetrag des Geschäftsjahres zusammenhängenden Aufwendungen (TEUR 4) und Erträge (TEUR 3) wurden in laufender Rechnung saldiert. Der aktive Unterschiedsbetrag (TEUR 7) wird in der Bilanz auf der Aktivseite gesondert ausgewiesen. Eine Abführungssperre nach § 301 Satz 1 AktG i.V.m. § 268 Absatz 8 Satz 3 HGB n. F. ergibt sich zum 31.12.2011 nicht, da der beizulegende Zeitwert den Anschaffungskosten entspricht.

Die Vorräte wurden im Zuge der Umstellung des Standortes Pollenfeld auf die neue SAP Software Version bezüglich ihrer Bewertung auf Standardkosten umgestellt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Warenbestände werden zu Anschaffungskosten inkl. der kalkulierten Anschaffungsnebenkosten bewertet. Für fertige Erzeugnisse und Waren werden Wertberichtigungen anhand einer Reichweitenanalyse basierend auf Verbrauchs- und Absatzzahlen der vergangenen zwei Geschäftsjahre berechnet. Soweit die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag unter den Anschaffungs- oder Herstellungskosten liegen, werden die niedrigeren Werte ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Waren werden mit den Anschaffungskosten unter Anwendung der Durchschnittsmethode bzw. zu niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken wurden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Für bekannte Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Wertberichtigung aufgrund von Erfahrungswerten in Abhängigkeit der Altersstruktur der Forderungen Rechnung getragen. Forderungen, die länger als 360 Tage überfällig sind, werden vollständig wertberichtigt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht höher waren (bei Aktivposten) oder niedriger lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge″ bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen″ ausgewiesen.

Liquide Mittel sind zum Nominalwert bilanziert.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wird, sofern angemessen und notwendig, eine Kostensteigerung zwischen 2,5 % und 3,0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Diese betrugen zum Bilanzstichtag zwischen 4,24 % und 4,37 %.

Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 5,14 % p. a. auf Basis der 2006 veröffentlichten Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Gehalts- und Rententrends wurden aufgrund der vertraglichen Regelungen der erteilten Einzelzusagen nicht berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen von Kunden werden auf der Passivseite nach der Bruttomethode ausgewiesen und nicht mit den Vorräten verrechnet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen in dem als Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel dargestellt.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei den immateriellen Vermögensgegenständen betreffen im Wesentlichen aktivierte Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 749 für die neue SAP Software Version. Der Geschäfts- bzw. Firmenwert erhöhte sich um TEUR 4.693 durch den Erwerb des Geschäftsbereiches After Market von der Tecno GmbH, Nürtingen (TEUR 3.277) und den Erwerb des deutschen Geschäftsbereiches Diagnostic Solutions, Nürtingen von der Teradyne Diagnostic Solutions GmbH (TEUR 1.416). Der im laufenden Geschäftsjahr neu erworbener Goodwill wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer eines historischen Goodwills wurde seinerzeit auf 15 Jahren geschätzt. Diese Schätzung basierte auf der Dauer der Verwertbarkeit des erworbenen branchenspezifischen Know-Hows. Da diese Annahme aufgrund der aktuellen Geschäftsentwicklung nicht grundlegend verändert haben, wird der Goodwill weiterhin über eine Nutzungsdauer von insgesamt 15 Jahren abgeschrieben.

Die Zugänge im Sachanlagevermögen betreffen im Wesentlichen Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Das Finanzanlagevermögen enthält hauptsächlich Anteile an verbundenen Unternehmen TEUR 26.255 (Vj. TEUR 26.255). Aufgrund von durchgeführten Werthaltigkeitstests ergab sich zum Bilanzstichtag kein Abwertungsbedarf auf die Beteiligungsbuchwerte. Langfristige Mietkautionen in Höhe von TEUR 118 (Vj. TEUR 108) werden innerhalb der Sonstigen Ausleihungen ausgewiesen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die unfertigen Leistungen und Erzeugnisse resultieren zu TEUR 4.019 (Vj. TEUR 2.233) aus der laufenden Produktion am Standort Pollenfeld-Preith, sowie zu TEUR 1.138 (Vj. TEUR 2.979) aus begonnenen Projekten des Geschäftsbereichs "Technical Information Services″.

Fertige Erzeugnisse und Waren betreffen hauptsächlich Spezialwerkzeuge, elektronische Diagnosegeräte und andere Ausrüstungsgegenstände für die Kfz-Branche. Zum Bilanzstichtag resultiert aufgrund der durchgeführten Reichweitenanalyse eine Wertberichtigung i. H. v. TEUR 4.091 (Vj. TEUR 4.551) auf den Vorratsbestand von TEUR 28.048 (Vj. TEUR 25.832).

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Liquide Mittel

Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von insgesamt TEUR 704 (VJ. TEUR 564) vorgenommen, um das Bonitätsrisiko aus Kundenforderungen ausreichend abzudecken.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt (in TEUR):

31.12.2011 31.12.2010
Forderungen gegen den Cashpool-Führer 84.341 84.700
Forderung aus Ergebnisabführungsverträgen 6.971 11.505
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.992 8.120
  101.304 104.325

Der Rückgang der Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen resultiert aus dem Ausgleich der Forderungen durch den Gesellschafter (TEUR 4.753). Gegen die Tochtergesellschaft MATRA-WERKE GmbH bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 6.971 (Vj. TEUR 6.752) aus Ergebnisabführungsverträgen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte u. a. bei SPX UK TEUR 1.674 (Vj. 0).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten hauptsächlich Forderungen aus Steuern, davon TEUR 162 (Vj. TEUR 576) gegen die Gesellschafterin SPX International Holding GmbH sowie TEUR 229 (VJ. 0) Kostenumlagen gegen die Tochtergesellschaft MATRA-WERKE GmbH.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als zwölf Monaten mit Ausnahme der aktivierten Steuerforderungen aus einer Körperschaftsteuerminderung in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 40), die eine Laufzeit bis 2017 hat.

Die Liquiden Mittel entfallen auf Kassenbestände und Guthaben bei in- und ausländischen Geschäftsbanken. Die Guthaben sind kurzfristig verfügbar und unterliegen keiner Verfügungsbeschränkung.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt DEM 470.000,00 und entspricht dem Handelsregistereintrag. Es wird im Jahresabschluss in Höhe von EUR 240.307,18 ausgewiesen (Art. 42 Absatz 3 Sätze 1 und 3 EGHGB).

Die Kapitalrücklage blieb mit TEUR 141.476 unverändert zum Vorjahr.

Unverändert im Vergleich zum Vorjahr ist der Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 3.208, der aus der Zeit vor Beginn der steuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin stammt.

Rückstellungen

Pensionsverpflichtungen resultieren aus Einzelzusagen. Für sämtliche Pensionsverpflichtungen der Vorjahre existieren Rückdeckungsversicherungsverträge, bei denen die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllt sind. Entsprechend wird eine Saldierung mit den Pensionsrückstellungen vorgenommen.

Mit dem Erwerb der Diagnostic Solutions sind auch Pensionsverpflichten übernommen worden. Dieser Verpflichtung wurde gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB durch Bildung eine entsprechenden Rückstellung in Höhe von TEUR 974 Rechnung getragen.

Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 2.884 (Vj. TEUR 2.686) für die Steuerumlage für Vorjahre der Organträgerin SPX International eG, Koblenz. Der Betrag entspricht der erwarteten anteiligen Steuerbelastung für den Veranlagungszeitraum 2007-2011 aufgrund der steuerlichen Ergebnisbeiträge der einzelnen Unternehmensbereiche. Die Veränderung in Höhe von TEUR 198 wurde als Steueraufwand erfasst.

Sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen für folgende ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken gebildet worden (in TEUR):

31.12.2011 31.12.2010
ausstehende Rechnungen 4.906 3.410
Personal 2.196 1.948
Bonusverpflichtungen Kunden 1.966 1.591
Restrukturierungen (Drohverluste) 652 1.133
Garantien 650 1.092
Werkstatteinrichtungsgeschäft 0 655
Abschluss und Prüfung 270 240
andere 1.619 1.477
  12.259 11.546


Verbindlichkeiten

Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind folgende Werte enthalten (in TEUR):

31.12.2011 31.12.2010
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.575 1.535
Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen 2.709 1.342
  11.284 2.877

Die Verbindlichkeit aus Ergebnisabführungsverträgen betrifft das Vorjahr und das laufende Geschäftsjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem regelmäßigen Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen den Gesellschaften des SPX-Konzerns zu marktüblichen Konditionen.

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SPX International Holding GmbH in Höhe von TEUR 2.709 (Vj. TEUR 1.342).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als zwölf Monaten.

Verbindlichkeiten, die besichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Aus Leasingverträgen für Maschinen und Kraftfahrzeuge, sowie aus Mietverträgen für Immobilien bestehen die folgenden Verpflichtungen:

in TEUR 2012 2013 2014 2014 und später Gesamt
  2.125 1.715 1.578 1.036 6.454

Vorteile des Leasings sehen wir in der geringeren Kapitalbindung sowie durch schnellen Austausch von Geräten bei technischem Wandel. Risiken bestehen darin, dass, wenn seitens der Leasinggeber Mietverträge von Gebäuden und Lagerflächen nicht verlängert werden, höhere Belastungen durch Neuanmietungen entstehen könnten.

Verpflichtungen aus offenen Bestellungen für Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.108 bestehen bei unseren Lieferanten zum Jahresende.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzaufgliederung nach Sparten (in TEUR):

2011 2010
Spezialwerkzeuge 135.804 112.272
Werkstatteinrichtung 0 22.625
Technische Dienstleistungen 13.603 8.473
Sonstige Erlöse 0 437
Erlösschmälerungen ./.7.267 ./.6.874
  142.140 136.933

Umsatzaufgliederung nach Regionen (in TEUR):

2011 2010
Europa 125.674 105.237
Asien 10.297 23.848
Nordamerika 4.200 5.294
Afrika 1.433 1.010
Südamerika 461 532
Alle anderen Länder 75 1.012
  142.140 136.933

Bezogen auf die Umsatzerlöse von TEUR 142.140 ergibt sich eine Materialeinsatzquote (Materialaufwand / Umsatzerlöse und Bestandsveränderungen) von 64,5 % im Vergleich zu 70,7 % im Vorjahr. Die Verbesserung dieser Quote ist auf den Wegfall des Werkstatteinrichtungsumsatzes zurückzuführen, der eine sehr geringe Marge erzielte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.433 beinhalten im Wesentlichen Währungsgewinn (TEUR 468), Kosten Weiterbelastungen (TEUR 430) und Mieterträge. Darin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 260. und .

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Vertriebskosten (TEUR 3.470), Konzernumlagen (TEUR 6.789), Raumkosten (TEUR 1.574) sowie Fremdwährungsverluste (TEUR 1.063). Darin enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 83.

Der Anstieg des Personalaufwands um TEUR 3.914 (16,8 %) auf TEUR 27.265 (Vj. TEUR 23.351) resultiert im Wesentlichen aus Gehaltssteigerungen und Bonusvergütungen sowie den Erwerb des neuen Geschäftsbereiches Diagnostic Solutions da dessen Erträge aus Dienstleistungen generiert werden.

Im Finanzergebnis sind neben Zinserträgen TEUR 475 (Vj. TEUR 72) und Zinsaufwendungen TEUR 107 (VJ. TEUR 352) der Ertrag aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der MATRA-WERKE GmbH, Hainburg, TEUR 3.522 (Vj. TEUR 3.449) enthalten.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisübernahme wird basierend auf dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die SPX International Holding GmbH abgeführt.

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigten wir durchschnittlich 378 (Vj. 360) Arbeitnehmer. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen wird von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 285 Nr. 21 Teilsatz 2 HGB Gebrauch gemacht, wonach solche Geschäfte von der Angabepflicht ausgenommen sind, die mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in 100-prozentigem Anteilsbesitz stehenden Unternehmen, die in einem Konzernabschluss der SPX Corporation einbezogen sind, zustande gekommen sind.

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar inklusive Auslagenersatz und vor Berücksichtigung der Umsatzsteuer betrug:

- Abschlussprüfungsleistungen TEUR 203
- andere Bestätigungsleistungen TEUR 0
- Steuerberatungsleistungen TEUR 77
- sonstigen Leistungen TEUR 0
  TEUR 280

Beteiligungsbesitz

Name Sitz Anteil Eigenkapital Ergebnis 2011
MATRA-WERKE GmbH Hainburg 100 % TEUR 7.539 TEUR 3.522 *)

*) Ergebnis vor Ergebnisabführung

Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Herr Kevin Lilly, Senior Vice President and General Counsel SPX Corporation, Charlotte (NC), USA
(seit 12.01.2010)

 

Herr Patrick O'Leary, Chief Financial Officer SPX Corporation, Charlotte (NC), USA
(seit 12.01.2010)

 

Herr Gary Palmer, Vice President Operations EMEA, Geschäftsführer SPX Service Solutions Germany GmbH
(seit 12.01.2010)

 

Herr Ingo Rädisch, President EMEA, Geschäftsführer SPX Service Solutions Germany GmbH
(seit 1.11.2010)

 

Herr Michael Reilly, Vice President, Corporate Controller and Chief Accounting Officer SPX Corporation, Charlotte (NC), USA
(seit 12.01.2010)

Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung betrugen TEUR 648. Im Vorjahr wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch gemacht.

Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 80 (Vj. 83).

Konzernzugehörigkeit

Die SPX Service Solutions Germany GmbH gehört zum Konzernkreis der SPX Corp., Charlotte, North Carolina, USA. Die SPX Corp. stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Konzernabschluss wird in die deutsche Sprache übersetzt und offengelegt. Demgemäß soll damit für die SPX International eG, Norderstedt, und deren sämtliche untergeordneten Konzerngesellschaften die befreiende Wirkung gem. § 292 HGB i. V. m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung in Anspruch genommen werden. Er ist nach US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt. Wesentliche Abweichungen zu den deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bestehen dabei insbesondere bei der Wertfortschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes, bei der nach US-GAAP keine planmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden sowie bei der Neubewertung von Vermögenswerten und Schulden bei Unternehmenserwerben;. Der Konzernabschluss der SPX Corp. ist unter dem Central Index Key 0000088205 bei der U. S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegt. Er ist auch unter der Anschrift 13515 Ballantyne Corporate Place, Charlotte, NC 28277, USA, sowie unter www.spx.com erhältlich.

 

Pollenfeld-Preith, den ……………………… 2012

Gary Palmer

Kevin Lilly

Patrick O'Leary

Michael Reilly

Ingo Rädisch

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