Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 12306
Eingetragen
30.7.2003
Branche
Herstellung von BüromöbelnHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Löt- und Schweißwerkstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Wild
seit 3.7.2023
Geschäftsführer
Mark Winkler
seit 3.7.2023
Prokura
Tino Markmann
seit 16.11.2021
Prokura
Michael Dr. Probst
seit 10.10.2019
Prokura
Frank Schröer
seit 30.7.2003
Geschäftsführer
Gerd Priester
seit 30.7.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

60.94% identifiziert39.05% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
30.47%
30.47%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
39.05%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Priester GmbH & Co. KG
Germany
39.05%
Anneliese Priester
Duisburg
30.47%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FELDER GMBH

Oberhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die FELDER GMBH ist ein mittelständisches Unternehmen zur Herstellung und den Vertrieb hochreiner Lötmittel und Zubehör mit Kunden im In- und Ausland.

Im Leistungsangebot wurde die Weiterentwicklung der Produktpalette im Sinne umweltfreundlicher, bleifreier Artikel unter Berücksichtigung der "ROHS-Richtlinie" der EU weiter vorangetrieben. Des Weiteren wird - wie auch schon in den vorangegangenen Geschäftsjahren - eine Ausweitung der Exporte angestrebt.

2. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vorallem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft so wie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Nach dem starken Verfall der Zinnpreise in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2022, blieben die Zinnpreise im Verlauf des Berichtsjahres 2023 relativ stabil, allerdings insgesamt deutlich unter den Werten von 2022.

b. Geschäftsverlauf

Nach einem sehr guten Start in den ersten beiden Quartalen 2023 konnten wir unsere Umsätze börsenbereinigt um ca. 3,8 % steigern. Der Umsatz hat sich bei einem Börsen preiseinbruch bei Zinn von -32,5 %, nur um 29,9 % in den ersten beiden Quartalen verringert. Die Erträge konnten wir allerdings trotz der Umsatzreduzierung um 12 % steigern. Im zweiten Halbjahr 2023 zeigte sich dann jedoch eine wirtschaftliche Eintrübung der Geschäftslage. Weitere Umsatzsteigerungen konnten in dieser Zeit nicht mehr realisiert wer den, so dass zum Jahresende die Umsatzsteigerung im Verhältnis zu den Börsenpreisen nur gehalten werden konnten. Die Erträge blieben positiv bei einem Zuwachs von 11 %. Die Rohstoffverfügbarkeit hat sich in 2023 deutlich verbessert. Die Börsenprämien sind im Laufe des Jahres weiter gefallen, was sicher auch auf die ausgebliebene Wirtschaftsbelebung in China zurückzuführen ist.

c. Ertragslage

Das EBIT hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um 2,41 % erhöht.

Alle drei Erfolgsquellen (ordentlicher betrieblicher Erfolg, Finanzerfolg, nicht ordentlicher Erfolg) sind positiv, dabei leistet der ordentliche Bereich den größten Ergebnisbeitrag. Der Erfolg im Vergleichszeitraum resultiert ebenfalls hauptsächlich aus dem ordentlichen Bereich.

Trotz des gestiegenen Erfolges liegt die Gesamtkapitalrendite, die als Verhältnis des Erfolgs zur Bilanzsumme errechnet wird, auf Grund der gleichzeitig gestiegenen Bilanzsum me mit 17,83 % auf Niveau des Vorjahreswertes.

d. Finanzlage

Unter Zugrundelegung der Liquiditätsgrade verfügt die FELDER GMBH über eine weiterhin sehr gute Liquiditätssituation.

Per Saldo liegt eine Eigenmittelminderung vor. Da auch im Bereich der Fremdfinanzierung der Kapitaldienst überwiegt, konnte der Ausgleich nur durch Vermögensabbau erfolgen.

Gemessen am Finanzfluss erfolgt die Finanzierung weit überwiegend durch Eigen- und Innenfinanzierung. Demgegenüber tragen die übrigen Herkunftsarten nur unwesentlich zur Finanzierung bei.

Die Mittel wurden weit überwiegend für Ausschüttungen und Steuerzahlungen verwendet. Der Vermögensabbau und der Kapitaldienst sind demgegenüber von untergeordneter Bedeutung.

e. Vermögenslage

Zur Vermögenslage ist zu berichten, dass die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 um 3,53 % aufTEUR 19.268 gestiegen ist.

Bei einem Jahresüberschuss ist die Eigenkapitalquote gegenüber dem 31.12.2022 von 80,23 % auf 87,25 % gestiegen.

Bei einem Rückgang des gesamten Fremdkapitals ist das langfristige Fremdkapital gleichgeblieben. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor im kurzfristigen Bereich. Innerhalb derkurzfristigen Verbindlichkeiten haben die sonstigen Verbindlichkeiten den größten Anteil.

f. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die FELDER GMBH konnte im Berichtsjahr ein EBITDA von TEUR 3.436 erzielen.

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind die Themen Umweltschutz und Personalentwicklung hervorzuheben. Wir sind ständig auf der Suche nach innovativen Lösungen, um Gefahrstoffe aus unseren Produkten zu entfernen oder wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren, gen auso wie die anfallenden Emissionen. Dafür steht uns modernste Filtertechnik zur Verfügung. Außerdem betreiben wir ein lückenloses und konsequentes Recyclingsystem zur Wiederverwertung von Metallaschen und -Krätzen und verwenden nur recyclingfähige Verpackungen. Über neue Lieferquellen wird daran gearbeitet, Zinn möglichst von "fairen" Zinnminenbetreibern zu beziehen. Be vorzugt werden Minenbetreiber, die keine Kinderarbeit zulassen und sich besonders für den Arbeitsschutz und die Umwelt einsetzen. Kunststoffprodukte u.a. unsere Kunst stoffspulen sollen in Zukunft nur noch aus recycelten Kunststoffen gefertigt sein.

Im Bereich der Personalent wicklung setzen wir auf konsequente Fortbildung und Förderung der Mitarbeiter sowie auf verstärkte Ausbildung. Dieses gilt sowohl für den gewerblichen als auch für den kaufmännischen Bereich.

Zum Schutz unserer Mitarbeiter, Kunden und Endverbraucher sowie natürlich im Sinne einer sauberen Umwelt stellen wir hohe Ansprüche an uns und unsere Arbeit. Unsere speziellen Schmelz tiegelbeschichtungen und Produktionsverfahren garantieren absolut hoch reine Legierungen. Dar über hinaus unterliegen alle unsere Produkte einer hauseigenen labortechnischen Kontrolle. Mittels modernster Analysegeräte, wie zum Beispiel Emissions spektrometern und IR-Spek trophotometern, überwachen wir den gesamten Produktions ablauf lückenlos.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Die Geschäfte mit Russland sind weiterhin bei 0. Seit Ausbruch des Krieges beliefern wir keine russischen Kunden mehr.

Der Umsatz des Jahres 2024 wird sich aller Voraussicht deutlich abschwächen. Die Zinnpreise haben sich im ersten Quartal 2024 stabilisiert und weisen eher eine steigende Ten denz auf.

Erfreulicherweise haben sich die Energiepreise im laufenden Jahr 2024 ebenfalls beruhigt.

Die Geschäftslage verlief im ersten Halbjahr 2024 zufriedenstellend, konnte unsere Erwartungen allerdings nicht erfüllen. Trotzdem rechnen wir auch in diesem Jahr wieder mit einem positiven Ergebnis, auch wenn sich die allgemeine Wirtschaftslage im ersten Halbjahr 2024 deutlich eingetrübt hat.

b. Chancenbericht

Leider hat sich die Wirtschaftslage in Deutschland weiter verschlechtert. Auch die Kriege in der Ukraine, in Gaza und nun auch im Libanon scheinen aus der Kontrolle zu geraten. Das Eingreifen des Iran hat zu einer weiteren Eskalation geführt. Die schlechte Europäische Wirtschaftslage, in der Deutschland eine weitaus negativere Rolle spielt, scheint sich in 2024 nicht mehr zu verbessern. Wir hoffen hier dringend auf staatliche Maßnahmen, um die Wirtschaft in 2025 wieder zu stärken.

In der Elektronik- und Automobilzulieferer-Industrie haben wir mit einem schrumpfenden Markt zu kämpfen. Die Produktion von Solarkollektoren wurde in Europa nahezu einge stellt, nachdem der Markt von chinesischen Billiganbietern überschwemmt wurde.

Zu unserem Vorteil zeigt sich nun wieder einmal die breite Aufstellung der FELDER GMBH. Wir konnten einen Teil der Umsatzeinbußen, die wir in den oben genannten Branchen hinnehmen mussten, in anderen Bereichen wieder ausgleichen.

Das Jahr 2024 werden wir trotz aller Widrigkeiten wieder deutlich positiv beenden können.

Die Rohstoffversorgung ist für 2025 gesichert. Der Recyclinganteil im Metallbereich konnte weiter gesteigert werden. Wir haben uns auf die Markterfordernisse hinsichtlich einer deutlichen CO 2 -Reduzierung vorbereitet und werden ab 2024 hierzu auch entsprechend mit einer jährlichen CSRD-Berichterstattung starten.

c. Risikobericht

Das größte Risiko sehen wir momentan in der Entwicklung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage. Wie entwickeln sich die Kriege in der Ukraine und in Israel bzw. in Gaza? Auch die Entwicklung der Energiepreise ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland von sehr großer Bedeutung. Einer Abwanderung der Automobilindustrie und deren Zulieferer muss unbedingt entgegengewirkt werden. Gleiches gilt für die Gewinnung von Fachkräften, sowohl für die Produktion als auch für den kaufmännischen Bereich.

Den Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, wird wie bisher durch ein straffes Preis- und Debitoren-Management begegnet. Bei Neukunden wird zudem die Bonität noch intensiver lückenlos überprüft. Zur Absicherung von Zahlungsausfällen, bedienen wir uns einer Warenkreditversicherung.

4. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge des neuen Geschäftsjahres von besonderer Bedeutung zu nennen, welche erst nach Schluss des abgelaufenen Geschäftsjahres vorgefallen sind.

5. Sonstige Angaben

Angaben zu Forschung und Entwicklung sowie Zweigniederlassungen entfallen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Umlaufvermögen 19.266.045,22 18.608.643,30
I. Vorräte 10.019.926,87 9.586.219,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.578.805,99 1.756.827,39
1. Forderungen gegen Gesellschafter 481,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 87.614,08 35.254,08
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.490.710,59 1.721.573,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.418,09 1.036,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.667.312,36 7.265.595,92
B. Rechnungsabgrenzungsposten 2.500,00 2.500,00
Summe Aktiva 19.268.545,22 18.611.143,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.812.070,53 14.931.782,77
I. Gezeichnetes Kapital 419.460,00 419.460,00
II. Gewinnvortrag 14.212.322,77 12.370.947,48
III. Jahresüberschuss 2.180.287,76 2.141.375,29
B. Rückstellungen 584.292,10 1.364.928,32
C. Verbindlichkeiten 1.872.182,59 2.314.432,21
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 508.315,00 503.315,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.315,00 3.315,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 500.000,00 500.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.363.867,59 1.811.117,21
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.363.867,59 1.811.117,21
Summe Passiva 19.268.545,22 18.611.143,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.617.978,94 13.616.781,51
2. Personalaufwand 7.978.571,28 7.453.001,66
a) Löhne und Gehälter 6.724.197,33 6.257.787,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.254.373,95 1.195.213,74
davon für Altersversorgung 3.742,09 3.811,38
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.273.658,50 2.805.015,46
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 101,86 -5,73
4. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.396,22 -409,05
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.873,28 10.600,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.228.723,34 1.202.971,05
7. Ergebnis nach Steuern 2.183.548,76 2.144.784,29
8. sonstige Steuern 3.261,00 3.409,00
9. Jahresüberschuss 2.180.287,76 2.141.375,29

Anhang

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft

Firmenname laut Registergericht: FELDER GMBH
Firmensitz laut Registergericht: Oberhausen
Ristereintrag: Handelsregister
Registergericht: Duisburg
Registernummer: 12306

Der Jahresabschluss der FELDER GMBH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der FELDER GMBH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beach ten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bewertet worden.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen ausgewiesen, die im Geschäftsjahr geleistet und zum Bilanzstichtag periodengerecht abgegrenzt wurden. Es handelt sich hierbei um Aufwendungen, die die Folgejahre betreffen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt und bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB vorgenommen. Als Abzinsungsmethode wird bei der erstmaligen Erfassung einer Rückstellung die Nettomethode angewendet.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tages wert angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen dar unter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellung für Personalkosten: 109.146,38 EUR
Rückstellung für Tantiemen: 212.486,00 EUR
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten: 33.000,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht: 9.000,00 EUR

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 500,0.

Verbindlichkeitenspiegel (in TEUR)

Art der Verbindlichkeit gesamt davon bis 1 Jahr davon 1-5 Jahre davon > 5Jahre
gg. Kreditinstituten 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 422,9 422,9
aus Lieferungen u. Leistungen 732,4 732,4
gg. verb. UN 0,0 0,00
gg. Gesellschaftern 508,3 8,3 500,0
So. Verbindlichkeiten * 208,5 208,5
Summe 1.872,2 1.872,2 500,0

* davon aus Steuern: EUR 142.029,79

Haftungsverhältnisse

Die FELDER GMBH bürgt für Verbindlichkeiten der Priester GmbH & Co. KG, Oberhausen, bei der Stadtsparkasse Oberhausen unbeschränkt. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund langfristiger Mietverträge und damit stabiler Ertragsaussichten zur Zeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 300.603,42 zu vermerken.

Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine Vorgänge des neuen Geschäftsjahres von besonderer Bedeutung zunennen, welche erst nach Schluss des abgelaufenen Geschäftsjahres vorgefallen sind.

Gewinnvortrag

Der Gewinnvortrag vor Verwendung per 01.01.2023 beträgt Euro 14.212.322,77.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführer Gerd Priester, Frank Schröer sowie Marco Wild schlagen folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.180.287,76.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von Euro 16.392.610,53, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 16.392.610,53 vorgetragen.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Auf der Gesellschafterversammlung wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung angenommen.

Sonstige Pflichtangaben

Arbeitnehmerzahl: 127

Namen der Geschäftsführer

Herr Gerd Priester, Duisburg (Kaufmann)

Herr Frank Schröer, Dinslaken (Kaufmann)

Herr Marco Wild, Mülheim an der Ruhr (Kaufmann)

Im Hinblick auf die Angaben zu den Geschäftsführungsbezügen wird die Schutzklausel des § 286 Abs.4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9 a),b) HGB in Anspruch genommen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Oberhausen, den 17. Dezember 2024

FELDER GMBH

Geschäftsführer

gez. Gerd Priester

gez. Frank Schröer

gez. Marco Wild

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der FELDER GMBH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, ein schließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FELDER GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Dar über hin aus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffen des Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu künftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lage berichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraft setzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Duisburg, den 17. Dezember 2024

REVISCON GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT Niederlassung Duisburg

Dipl.-Kfm. Andreas L. Klein M. A., Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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