Con-Tex Water Solutions GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Kläranlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin-Oliver Werder seit 5.2.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WEZEK GmbHSteinebachJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WEZEK GMBH, STEINEBACHI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die WEZEK GmbH wurde 1973 als Elektrotechnik Spezialist gegründet und entwickelte sich bis zum heutigen Tage zu einem mittelständigen Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern, dessen Kernkompetenzen die Elektrotechnik und Industrieautomatisierung sind. Das Leistungsspektrum reicht von Beratung, Planung & Engineering über die Ausführung bis zur Wartung & Service in der gewerblichen und industriellen Elektrotechnik, sowie der Mechanik und Automatisierungstechnik. Das Unternehmen ist in fünf Geschäftsbereiche gegliedert: a. Elektroinstallation, b. Data Center, c. Steuerungstechnik, d. Vorrichtungs-/Maschinenbau, e. Technischer Service. Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Steinebach/Sieg. Eine weitere Niederlassung befindet sich in Leverkusen, nahe von großen Abnehmern der Dienstleistungen. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Ausgehend von einem Umsatz von 242 Milliarden Euro für 2023 verbucht die deutsche Elektroindustrie ein voraussichtliches Plus von 8 %. Dieser Wert entspricht 10% aller deutschen Industrieerlöse. Das Jahr 2023 ist für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie insgesamt ein ordentliches Jahr gewesen. Zum dritten Mal in Folge konnte die reale, preisbereinigte Produktion gesteigert werden. Damit hat sich die Branche in einem schwierigen Umfeld als robust erwiesen. Erwähnt werden muss in diesem Zusammenhang, dass die Branche noch historisch hohe Auftragsbestände abarbeiten konnte, als die Neubestellungen bereits rückläufig waren. Abermals hat sich die in ihrer Zusammensetzung heterogene Digital- und Elektroindustrie uneinheitlich entwickelt. Den stärksten Produktionszuwachs haben Hersteller von Batterien mit einem Plus von 7 % verzeichnet, gefolgt von elektronischen Bauelementen mit 6 % Steigerung. Auch Energietechnik mit einem Zuwachs von 4 % und der Bereich Automatisierung mit 3 % Plus konnten zulegen. Die Gebrauchsgüter haben dagegen einen deutlichen Rückgang von minus 13 % verzeichnet. Die Beschäftigung in der Branche liegt in Deutschland bei 910.000 Menschen; was einem Zuwachs von mehr als 12.000 Mitarbeitenden entspricht. Im Jahr 2023 konnte der Maschinenbau bis November ein nominales Umsatzplus von 7,6 % erzielen. Bis auf die Herstellung von Armaturen erwirtschafteten alle größeren Sparten ein Umsatzplus. Sollte 2024 das Verarbeitende Gewerbe wieder in Schwung kommen, dürften die industrienahen Sparten ein moderates Umsatzwachstum realisieren können. Die Ertragslage könnte 2024 weiter unter Druck geraten, trifft doch ein im internationalen Vergleich hohes Kostenniveau auf eine unzureichende Nachfrage. Gerade bei den Personalkosten dürfte das Einsparpotenzial aufgrund der Konkurrenz um geeignete Fachkräfte gering sein. Insgesamt ist die Ertragslage 2024 nur als angespannt zu bewerten. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzsegmente der Wezek GmbH (Elektroinstallation, Data Center, Steuerungstechnik, Vorrichtungs-/Maschinenbau, Technischer Service) konnten ihren Umsatz zum Vorjahr von 12,8 Millionen Euro auf 15,6 Millionen Euro steigern. Dies entspricht einem Wachstum in Höhe von 21,7 %. Insbesondere der Bereich Data Center und Steuerungstechnik konnte, aufgrund der wachsenden Notwendigkeit an Kapazitäten im Rechenzentrumsbereich bedingt durch ständige Ausweitung von Digitalisierung und Cloud-Lösungen, das Wachstum beschleunigen. Der Bereich des Vorrichtungs-/Maschinenbaus konnte zum Umsatzwachstum keinen Beitrag leisten. Auftragsbestand und Auftragseingänge in den Bereichen Elektroinstallation, Data Center und Steuerungstechnik dürfen im Geschäftsjahr als stabil bezeichnet werden und führten zu einer konstanten Auslastung der benannten Bereiche. Im Tätigkeitsfeld Vorrichtungs-/Maschinenbau wurde der Auftragsbestand des Vorjahres abgearbeitet. Im laufenden Geschäft wurden Auftragseingänge umgehend abgearbeitet, so dass kein Auftragsbestand aufgebaut werden konnte. 3. Geschäftsergebnis Das Jahresergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr um 434 TEUR gesteigert werden und beläuft sich auf 226 TEUR. Im operativen Bereich wurden 32 TEUR erwirtschaftet. Im neutralen Bereich trugen 237 TEUR zum positiven Geschäftsergebnis bei. Der EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) beträgt im Geschäftsjahr 285 TEUR. Der EBITDA (Earnings Before Interest and Taxes, Depreciation and Amortization) beträgt im Geschäftsjahr 456 TEUR. 4. Beschaffung Der nach wie vor anhaltende Krieg in der Ukraine hat, wie bereits im Vorjahr, noch immer einen großen negativen Einfluss auf Lieferketten und die Energiepreise in allen Geschäftsbereichen. Die Beschaffungspreise stabilisierten sich im Vergleich zum Vorjahr auf einem hohen Niveau. Die Wezek GmbH hält daran fest, diesen Entwicklungen mit einer breiten Streuung an Lieferanten, welche für eine breite Abrufbarkeit an Angeboten sorgt, entgegenzuwirken. Der Aufbau eines Netzwerkes von europäischen Dienstleistern und dem Bezug von Facharbeitern aus dem europäischen Ausland im vergangenen und laufenden Geschäftsjahr, versetzte die Wezek GmbH in die Lage, den Beschaffungsproblemen von Fachkräften und Dienstleistern entgegengetreten. Das Ziel der Wezek GmbH, durch konsequente Preisverhandlungen und die Ausweitung des Lieferantenpools die Beschaffung von Materialien und Dienstleistungen zu optimieren, hat nach wie vor oberste Priorität. 5. Investitionen Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden plangemäße Investitionen getätigt. Vereinzelte Ersatz- bzw. Ergänzungsinvestitionen im Bereich des Fuhrparks wurden im Investitionsrahmen von TEUR 87 durchgeführt. Die Betriebsausstattung wurde durch vereinzelte Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen (TEUR 43) aufgewertet. Im Bereich der Werkzeuge wurden verschiedene Gerätschaften im Investitionsbereich um TEUR 17 ergänzt. In Sachen Software, Büroeinrichtung und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde für TEUR 30 investiert. Vorhandene Soft- und Hardware wurde, unter Inanspruchnahme von IT-Unternehmen, aktuell gehalten bzw. aufgewertet. Die hierfür angefallenen Kosten belaufen sich auf TEUR 38. 6. Personal- und Sozialbereich Der Mitarbeiterbestand beträgt im Jahresdurchschnitt 28 (Vorjahr 89) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Real haben sich die Personalkosten mit 4,913 Mio. EUR im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr mit 4,619 Mio. EUR um 6,51 % erhöht. Im Entlohnungsbereich der Mitarbeiter werden Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld gezahlt. Des Weiteren wurden Inflationsausgleichsprämien gezahlt In die Fortbildung der Mitarbeiter wurden 58 TEUR investiert. Im Vergleich zum Vorjahr (45 TEUR) bedeutet das eine Steigerung in Höhe von 28,9 %. III. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögens- / Finanzlage Das langfristige Vermögen hat einen Anteil von rd. 9,13 % am Gesamtvermögen (Vorjahr: 11,60 %). Das langfristige Vermögen beläuft sich auf insgesamt TEUR 479 (Vorjahr: TEUR 450). Dem gegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 171. Die Eigenkapitalquote bei einem Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.046 in 2023 beträgt 19,95 % (Vorjahr: 21,15 %). Die Minderung der Eigenkapitalquote ist auf den Anstieg der Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Rückstellungen betragen TEUR 956 (Vorjahr: TEUR 1.053) und sind somit um TEUR 97 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies entspricht einer Rückstellungsquote von 18,23 % (Vorjahr: 27,2 %). Das mittel- und langfristige Fremdkapital in Höhe von TEUR 480 (Vorjahr: TEUR 755) besteht aus Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Gesellschaftern und aus Pensionsverpflichtungen. Das kurzfristige Fremdkapital in Höhe von TEUR 3.718 (Vorjahr: TEUR 2.301) besteht im Wesentlichen aus Steuerverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit, Darlehensverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie Pensionsverpflichtungen. 2. Ertragslage Im Bereich "Data Center" und "Steuerungstechnik" konnten im Geschäftsjahr Auftrags- und somit Umsatzsteigerungen generiert werden. Im Geschäftsbereich Vorrichtungs-/Maschinenbau konnten keine großen Aufträge umgesetzt werden. Hier wurden stabile Umsätze durch kleinere Aufträge generiert. Der Umsatz steigerte sich zum Vorjahr um TEUR 2.812. Die Gesamtleistung steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.209. Der Materialaufwand hat mit 59,90 % und TEUR 10.191 im Jahr 2023 den höchsten Anteil der betrieblichen Kosten im Verhältnis zur Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr ist er von 52,8 % auf 59,90 % gestiegen. Die Personalaufwandsquote im Geschäftsjahr 2023 beträgt mit TEUR 4.920 28,92 % (Vorjahr: 36,10 %). Generell haben sich die Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 311 (6,32 %) erhöht. Für das Geschäftsjahr 2023 ergibt sich für das Unternehmen ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 226. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG 1. Voraussichtliche Entwicklung Ein hoher Anspruch an die Qualität unserer Dienstleistungen und Produkte in Zusammenspiel mit einem gleichermaßen hohen Anspruch an die Arbeitssicherheit sind die Grundlage unseres Handelns. Diesem Anspruch wurde im Rahmen einer Neu-Auditierung im Bereich des Qualitätsmanagements ISO 9001 und des Arbeitsschutzmanagements ISO 45001 Rechnung getragen. Dementsprechend sind unsere unternehmerischen und operativen Handlungen auf die stetige Verbesserung unserer Dienstleistungs-Qualität, unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen wirtschaftlichen und umweltorientierten Kriterien, ausgelegt, um unsere Wettbewerbsfähigkeit im nationalen Markt auszubauen. Die notwendige Basis dafür sind funktionierende Managementsysteme, die in unserem Hause von Geschäfts- und Betriebsleitung gemeinsam mit externer Unterstützung kontinuierlich verbessert und vorangetrieben werden. Sowohl das QM-System als auch das AMS-System erweisen sich als wirkungsvoll und werden nach der erfolgreichen Neu-Zertifizierung in diesem Jahr, im Jahr 2025 grundlegend auf Verbesserungspotentiale geprüft und aufgearbeitet. Die gesamte Belegschaft wird kontinuierlich in die Prozesse involviert und entsprechend sensibilisiert. Die positive Entwicklung der internen Abläufe während der Projektabwicklung konnte auch im Jahr 2024 fortgesetzt werden. Vor dem Hintergrund der deutlich gestiegenen Gesamtleistung und der damit verbundenen gestiegenen Komplexität und Vielfalt der Projekte, ist dies eine positive Entwicklung und zeigt gefestigte Strukturen und Abläufe. Die strategischen Schwerpunkte für die weitere Entwicklung der WEZEK GmbH werden gegenüber den Vorjahren in Teilen angepasst, um auf die sich verändernde Wirtschaftslage zu reagieren:
Vor allem die Erschließung einer Marktposition im Bereich der Energietechnik wird für das Jahr 2024 von wichtiger Bedeutung sein. Daneben wird die weitere Konzentration auf die Kernkompetenz Steuerungstechnik sowohl im Bereich Engineering als auch Sondersteuerungs- und Schaltanlagenbau wichtig sein. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiterhin einen hohen Bedarf an infrastrukturellen Ertüchtigungsmaßnahmen in der Industrie. Dies wird sowohl den Ausbau bestehender Energieversorgungs-/Elektroinfrastruktur als auch entsprechende Ertüchtigungsmaßnahmen betreffen. Wie in den vergangenen Jahren auch, kann die WEZEK GmbH hier mit den vorhandenen Facharbeitern die benötigten technisch-handwerklichen Dienstleistungen anbieten und erbringen. Die im Vorjahr erwartete Stagnation von Neubau-Projekten ist in Teilen eingetreten, konnte bei WEZEK jedoch durch einen Zugewinn an Ertüchtigungs- und Erweiterungsmaßnahmen im Bereich Elektrotechnik aufgefangen werden. Im Bereich der Mechanik und des Sondermaschinenbaus erwarten wir für 2024 eine vergleichsweise schwierigere Lage, die sich auf die allgemeine Situation der Automobilindustrie zurückführen lässt. Zum Ende des zweiten Quartals 2024 lässt sich feststellen, dass sich das in 2023 abgewickelte Projektvolumen nicht bestätigen lässt. Allerdings ist zu erwarten, dass auch in 2024 das Gesamtvolumen der abgewickelten Projekte über dem Wert von 2022 liegen wird, weshalb wir bereinigt um Sondereffekte wie außergewöhnliche Groß-Projekte, auch in 2024 einen Wachstumskurs der WEZEK GmbH interpretieren. Die stetige und positive Weiterentwicklung des Unternehmens - vor allem auch in der technischen Leistungsfähigkeit der Geschäftsbereiche Elektroinstallation, Data Center und Steuerungstechnik - spiegeln sich auch in der Außenwahrnehmung wider. Die Geschäftsführung der Firma WEZEK GmbH blickt weiter positiv in die Zukunft und verfolgt den eingeschlagenen, positiven Weg weiter. Das Vorjahresergebnis konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr kompensiert werden. Daher gibt die eingeschlagene Entwicklung ausreichend Anlass, um für das kommende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis zu erwarten. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Das breite Dienstleistungsangebot, welches diverse Wirtschaftszweige überspannt, bietet eine große Chance, auch bei schwankender wirtschaftlicher Entwicklung entsprechende Absatzmärkte zu finden. Die Vielzahl und Vielfalt der unterschiedlichen Arbeitsbereiche und Kundenanforderungen bieten darüber hinaus gute Chancen, neue Mitarbeiter und Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Wie im technisch-handwerklichen Dienstleistungssektor üblich, besteht eines der Hauptrisiken - neben Insolvenzen von Kunden und Lieferanten - in der Abhängigkeit von gut ausgebildeten Facharbeitern. 3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzierungsinstrumente bestehen im Unternehmen im Wesentlichen in der Form von Anzahlungen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Liquiditätsrisiken sind durch eine fortlaufende und vorausschauende Liquiditätsüberwachung minimiert. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen beglichen. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Bestehende Zweigniederlassungen Es besteht eine Niederlassung in der Adolf-Kaschny-Straße 12 in 51373 Leverkusen.
Steinebach, den 11. November 2024 WEZEK GMBH Geschäftsführung Marvin-Oliver Werder BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023WEZEK GMBH, STEINEBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WEZEK GMBH, STEINEBACHI. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Register
II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die damit verbundenen Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind größtenteils im Anhang zu finden. Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben, dabei wurden Nutzungsdauern zwischen 1 und 3 Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen; dabei wurden Nutzungsdauern zwischen 3 und 20 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 250 € betragen, werden als sofort abziehbarer Aufwand erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten nicht mehr als 800,00 € betragen, wurden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 2 HGB aktiviert. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden - soweit zulässig - offen von den Vorräten abgesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren unter Nutzung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Bei der Berechnung wurden folgende Angaben zu Grunde gelegt:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 3.263,00. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 27.048,22 eine Restlaufzeit von zwischen einem und fünf Jahren. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten bestehen im Wesentlichen aus KFZ-Steuer, Versicherungen und Softwareaufwendungen. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 35.000 und ist in voller Höhe eingezahlt. Pensionsrückstellungen Für die Saldierung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen rückständigen Urlaub, Personalkosten und Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesamt durch eine Briefgrundschuld in Höhe von TEUR 431 gesichert. Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsaufwand In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions-Rückstellungen in Höhe von 5.390,00 € und Zinsen für Gesellschafterdarlehen in Höhe von 13.740,84 € enthalten. IV. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen Mietverpflichtungen aus laufenden Mietverträgen für Büro-, Produktions- und Lagerflächen in Höhe von jährlich TEUR 208. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 82 Angestellte/gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung
Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt unter Anwendung der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung zu übertragen.
Steinebach, den 11. November 2024 WEZEK GmbH Marvin-Oliver Werder
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.Mit Datum vom 29. November 2024 wurde der hier verkürzt wiedergegebene Jahresabschluss durch die Gesellschafter festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WEZEK GmbH, Steinebach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der WEZEK GmbH, Steinebach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEZEK GmbH, Steinebach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, 28. November 2024 SiegRevision
GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer |
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