Oberland Automobile GmbHLiquidiert

82362 Weilheim in Oberbayern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 147364
Eingetragen
7.4.2003
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörEinzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Betrieb von Autohäusern; Handel mit Automobilen, Motorrädern, Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör; sowie Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Döhring
seit 8.4.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert54.58% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
49.00%
5.58%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.500 €
51.00%
24.500 €
49.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oberland Automobile GmbH

Weilheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007


BILANZ zum 31. Dezember 2007

AKTIVA



Stand 31.12.2007 Stand 31.12.2006
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN


I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00
0
II. Sachanlagen 702.809,87 702.810,87 234
B. UMLAUFVERMÖGEN


I. Vorräte 6.787.083,13
1.762
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.369.118,31
2.605
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 38.562,86 12.194.764,30 5
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
23.743,74 0
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG
8.446.669,47 7.501


21.367.988,38 12.107

PASSIVA



Stand 31.12.2007 Stand 31.12.2006
EUR EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL


I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00
50
II. Verlustvortrag -7.551.226,26
-16
III. Jahresfehlbetrag -945.443,21
-7.535
IV. Nicht gedeckter Fehlbetrag 8.446.669,47 0,00 7.501
B. RÜCKSTELLUNGEN
627.500,00 544
C. VERBINDLICHKEITEN
20.740.488,38 11.513
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN
0,00 50


21.367.988,38 12.107

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007


2007 2006
EUR EUR TEUR TEUR
1. Rohergebnis
1.663.963,47
2.270
2. Personalaufwand



a) Löhne und Gehälter 626.534,08
636
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 92.222,94 718.757,02 96 732
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
102.513,53
271
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen
808.090,59
691
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
61.207,45
38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
1.055.918,28
611
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-960.108,50
3
8. Außerordentliche Aufwendungen 0,00
7.524
9. Außerordentliches Ergebnis
0,00
-7.524
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
-14.665,29
15
11. Jahresfehlbetrag
-945.443,21
-7.536

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Bilanzierungsgrundsätze

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden die Abschreibungen linear und zeitanteilig ermittelt. Bei den Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen Methode und zeitanteilig. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 410,00 EUR werden jeweils im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im Anlagevermögen ausgewiesen und über eine Nutzungsdauer von sechs Jahren abgeschrieben. Vorführfahrzeuge, die während des Geschäftsjahres ge- und wieder verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier nicht erfasst. Außerdem werden die Veräußerungserlöse bei den Umsätzen, die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H. ihres Nettobetrages wertberichtigt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.2007

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 ohne Umsatzsteuer werden im Jahr des Zugangs als Abgang dargestellt.

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr


ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN ABSCHREIBUNGEN
Stand am 01.01.2007 Zugang 2007 Abgang 2007 Stand am 31.12.2007 Kumulierte
Abschreibungen
01.01.2007
Zugang
Abschreibungen
2007
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 2.377,00 0,00 0,00 2.377,00 2.376,00 0,00
II. SACHANLAGEN





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 26.024,63 0,00 0,00 26.024,63 9.510,63 2.795,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.117,96 9.468,47 0,00 58.586,43 19.762,96 9.823,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.606,75 16.402,01 3.855,80 130.152,96 41.588,75 20.238,01
4. Geschäfts- und Vorführwagen 116.196,91 648.235,92 111.717,79 652.715,04 4.366,91 69.657,05

308.946,25 674.106,40 115.573,59 867.479,06 75.229,25 102.513,53

311.323,25 674.106,40 115.573,59 867.479,06 77.605,25 102.513,53



ABSCHREIBUNGEN BUCHWERTE
Abgang
Abschreibungen
2007
Kumulierte
Abschreibungen
31.12.2007
Stand am 31.12.2007 Stand am 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 0,00 2.376,00 1,00 1,00
II. SACHANLAGEN



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 12.305,63 13.719,00 16.514,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 29.586,43 29.000,00 29.355,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.855,80 57.970,96 72.182,00 76.018,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 9.217,79 64.806,17 587.908,87 111.830,00

13.073,59 164.669,19 702.809,87 233.717,00

13.073,59 164.669,19 702.809,87 233.717,00


2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In der Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 54.729,00 (Vorjahr: EUR 52.479,00) enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten weisen im Geschäftsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr aus.

Die Verbindlichkeiten betragen gegenüber Kreditinstituten TEUR 11.134,7 (Vorjahr: TEUR 2.637,0) und die übrigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 9.605,8 (Vorjahr: TEUR 8.876,0).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten Räumen.

Die finanziellen Verpflichtungen aus den Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 311,0 ohne Umsatzsteuer

Des Weiteren bestehen aus dem Verkauf von Fahrzeugen branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen.

2. Angaben zu Geschäftsführungsorganen

Alleiniger Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Frank Schütrumpf, Geschäftsführer Gesamtbetrieb.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Kredite und Vorschüsse an Organe

An die Organe der Gesellschaft wurden folgende Kredite und Vorschüsse gewährt:

Geschäftsführer:
Verrechnungskonto EUR 54.729,00

4. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2007 beschäftigt:


2007 Vorjahr
gewerbliche Arbeitnehmer 8 6
Angestellte 9 7

17 13

5. Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses

Aufgrund des Jahresfehlbetrags 2007 erübrigt sich ein Vorschlag zur Gewinnverwendung.

Weilheim, den 19. Juni 2008

gez. Frank Döhring gez. Lorenz Köstner
- Geschäftsführer - - Geschäftsführer -

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1 Darstellung des Geschäftsverlaufs

Allgemein

Unsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im exklusiven Verkauf von neuen PKW der Marke BMW, seit sowie im markenungebundenen Handel mit Gebrauchtfahrzeugen. Weiterhin gehört zu unserem Geschäftsbetrieb der Handel mit Fahrzeugen der Marke Mitsubishi, Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und Versicherungsgeschäften und die kurzfristige Vermietung von Kraftfahrzeugen.

Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die Entwicklung der deutschen Konjunktur verlief laut Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) auch im zurückliegenden Jahr sehr erfreulich. Trotz einiger belastender Faktoren wie der Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres sowie dem rasanten Anstieg wichtiger Rohstoffpreise legte das Bruttoinlandsprodukt ein starkes Expansionstempo vor und wuchs laut Statistischem Bundesamt um 2,5 % (Vorjahr 2,9 %). Trotz einer blendenden Arbeitsmarktsituation - die Arbeitslosenquote konnte laut Bundesagentur für Arbeit auf einen Tiefstand von 9,0 % gesenkt werden - zogen die Ausgaben des privaten Konsums nicht mit. Laut Bundeswirtschaftsministerium sank der private Konsum - der mit einem Anteil von 57 % am nominalen BIP die gewichtigste Verwendungskomponente ist - im letzten Jahr um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, während er 2006 mit 1,0 % noch moderat gewachsen war.

Der deutsche Automarkt hat 2007 noch schlechter abgeschnitten als befürchtet: Während der Nutzfahrzeugmarkt laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erneut zweistellige Zuwachsraten erzielte und auch der Zweiradmarkt sich nach vielen mageren Jahren erholte, erreichten die Pkw-Zulassungen ein historisches Tief. 3,15 Mio. Pkw wurden 2007 neu zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang von 9,2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) teilte mit, dass im Dezember 2007 die Zulassungszahl sogar um 20 % gegenüber dem Vorjahreswert gesunken war. Grund dafür sei vor allem das hohe Absatzniveau im Dezember 2006 gewesen, denn viele Autokäufer hatten wegen der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 den geplanten Neuwagenkauf vorgezogen. Mit dem nun verzeichneten Einbruch um 20 % blieb der Dezember 2007 allerdings auch hinter dem Niveau der Jahre 2005 und 2004 zurück.

Im Vergleich dazu konnte BMW seine Marktposition behaupten, MINI deutlich ausbauen. Zwar sank bei BMW die Anzahl der Neuzulassungen von 272.805 auf 255.421 Einheiten um 6,3 %, der Marktanteil konnte jedoch von 7,87 % in 2006 auf 8,11 % erhöht werden. BMW konnte sich damit in der Platzierung auf Rang 3 verbessern und somit Mercedes und Audi hinter sich lassen. Bei MINI erhöhte sich die Anzahl der Neuzulassungen von 24.652 auf 29.468 Einheiten um 19,5 %. Der Marktanteil stieg damit von 0,71 % auf 0,94 %.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2007 erzielten wir einen Umsatz in Höhe von TEUR 28.651 gegenüber TEUR 32.013 im Vorjahr, womit wir einen Rückgang von 10,5 % verzeichneten. Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie folgt entwickelt:

Neuwagen und Vorführwagen 15,0 %,
Gebraucht- und Dienstwagen -29,0 %
Teilevertrieb 4,4 %
Service 5,4%

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen ins Anlagevermögen - ohne Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im Geschäftsjahr TEUR 25,9 und betreffen ausschließlich das Sachanlagevermögen.

Die Sachanlagen - ohne Geschäfts- und Vorführwagen - verringerten sich trotz dieser Investitionen gegenüber dem Vorjahresstichtag von TEUR 121,9 um TEUR 7,0 auf TEUR 114,9.

Am Bilanzstichtag hatten wir Anlagegüter zum Neuwert von TEUR 220 geleast und dafür im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßige Leasingraten in Höhe von TEUR 24,3 geleistet.

Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt.

Personal

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:


31.12.2007 Vorjahr
Gewerbliche Mitarbeiter 8 6
Kaufmännische Mitarbeiter 9 7
Auszubildende 6 5

Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen und teilweise auch bei den kaufmännischen Mitarbeitern an den Tarifverträgen des Landesverbandes Bayern (Vergütungstarifvertrag für die gewerblichen Angestellten und Arbeitnehmer für das Kraftfahrzeuggewerbe in Bayern); darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche Regelungen. Die Vergütung für unsere gewerblichen Mitarbeiter sowie die Verkaufsberater enthalten leistungsorientierte Bausteine.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Seit Oktober 2006 haben wir neben unserem Kerngeschäft, dem Handel mit Fahrzeugen der Marke BMW, unser Angebotsportfolio um die Marke Mitsubishi erweitert.

Dieses Engagement startete operativ ab Januar 2007 in eigens dafür eingerichteten Geschäftsräumen. Der Absatz im ersten vollständigen Geschäftsjahr betrug 48 Einheiten.

2 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:


31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Vermögen





Anlagevermögen 702,8 3,3 233,7 1,9 469,1 200,7
Vorräte 6.787,1 31,8 1.761,8 14,6 5.025,3 285,2
Forderungen 5.369,1 25,1 2.604,8 21,5 2.764,3 106,1
Flüssige Mittel 38,6 0,2 4,6 0,0 34,0 o.A.
Sonstige Aktiva 23,7 0,1 0,6 0,0 23,2 o.A.
Nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Fehlbetrag 8.446,7 39,5 7.501,2 62,0 945,5 12,6

21.368,0 100,0 12.106,7 100,0 9.261,3 76,5



31.12.2007 Vorjahr Veränderung
TEUR v.H. TEUR v.H. TEUR v.H.
Kapital





Eigenkapital 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Rückstellungen 627,5 2,9 544,0 4,5 83,5 15,3
Verbindlichkeiten 20.740,5 97,1 11.513,0 95,1 9.227,5 80,1
Sonstige Passiva 0,0 0,0 49,7 0,4 -49,7 -100,0

21.368,0 100,0 12.106,7 100,0 9.261,3 76,5

Finanzlage

Unsere Finanzlage ist angespannt, wofür die Kennziffer der statischen Betrachtungsweise, wonach die kurzfristig liquidierbaren Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 12.194,8 geringer sind als die kurzfristig fälligen Schulden in Höhe von TEUR 20.740,5, ein Indiz ist.

Im Geschäftsjahr 2007 erzielten wir ein Cash Defizit, abgeleitet aus dem Jahresüberschuss zuzüglich der verbuchten Abschreibungen in Höhe von TEUR -843,0, im Vorjahr einen Cash Überschuss in Höhe von TEUR 253,4.


2007 Vorjahr
TEUR TEUR
Jahresfehlbetrag -945,5 -7.535,8
+ nicht zahlungswirksamer außerordentlicher Aufwand 0,0 7.524,3
+ Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen 102,5 270,5
Cashflow -843,0 258,7

Ertragslage


2007 Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR v.H.
Betriebsergebnis 34,6 576,4 -541,8 -94,0
Zinsergebnis -994,7 -573,6 -421,1 73,4
Sondereinflüsse 0,0 -7.524,0 7.524,0 -100,0
Steuern vom Einkommen und Ertrag 14,6 -14,6 29,2 -200,0
Jahresfehlbetrag -945,5 -7.535,8 6.590,3 -87,5

Im abgelaufenen Geschäftsjahr minderte sich einhergehend mit dem erheblichen Umsatzrückgang das Betriebsergebnis um TEUR 541,8. Dieses beläuft sich nunmehr auf TEUR 34,6 (Vorjahr TEUR 576,4). Durch die finanzielle Situation verschlechterte sich auch das Zinsergebnis um TEUR 421,1 und betrug TEUR -994,7 (Vorjahr TEUR -573,6).

Der Jahresfehlbetrag verringert sich um TEUR 6.590,3 von TEUR 7.535,8 auf TEUR 945,5. Dies resultiert aus den Sondereinflüssen des Jahres 2006 mit der Ausbuchung von Beständen an Forderungen und Vorräten.

3 Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und Chancen

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland werden nach Prognosen von Marktforschungsunternehmen im kommenden Jahr auf 3,36 Mio. zulegen. Das würde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von mehr als 7,0 % bedeuten.

Der Wachstumsschub ist allerdings hauptsächlich eine Folge des sehr schwachen Ergebnisses im abgelaufenen Jahres 2007. Gründe für den schwachen Markt in 2007 finden sich in den negativen Sondereffekten aus der Mehrwertsteuer Erhöhung zum Jahresbeginn sowie der allgemeinen Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Um diese Sondereffekte bereinigt, beträgt der prognostizierte Anstieg 2008 nur noch 80.000 Neuzulassungen.

Zwar ist das Durchschnittsalter des deutschen Pkw-Bestands mittlerweile auf 8,1 Jahre gewachsen - zum Vergleich: 2001 lag dieser Wert bei 6,9 Jahren - doch entsteht dadurch kein echter Neuwagen Ersatzbedarf. Daher sei das immer weiter wachsende Durchschnittsalter allein kein Anlass zur Hoffnung für höhere Neuzulassungen, zumal bereits 15 Prozent des Pkw-Bestands 15 Jahre oder älter sei. Allerdings werde sich die auch in 2008 fortsetzende wirtschaftliche Erholung mit steigenden Realeinkommen und geringerer Arbeitslosigkeit positiv auf die Neuzulassungsentwicklung auswirken.

Für die Oberland Automobile GmbH Weilheim steht das Jahr 2008 im Zeichen der operativen Gesundung und konsequenten Umsetzung des Sanierungskonzeptes.

Die Bearbeitung des definierten Marktes und die Eroberung neuer Kunden stehen für uns ebenso im Mittelpunkt wie die Erhöhung der Kundenzufriedenheit bei bestehenden Kundenbeziehungen.

Die Nachhaltigkeit in der Umsetzung und die Definition innerbetrieblicher Prozessabläufe sind Grundvoraussetzungen für den zukünftigen Erfolg.

Durch die Einbindung in die AML Group GmbH Autos machen Leute werden Synergieeffekte im Bereich des Bonifikationssystems der BMW AG sowie Einsparpotenziale im zentralen Einkauf in der Planung erzielt. Neben diesen Verbesserungen auf der Leistungsseite haben wir uns deutliche Kosteneinsparungen vorgenommen.

Unsere finanzielle Lage ist weiterhin angespannt; dennoch können wir unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen. Es liegt eine bilanzielle Überschuldung vor, die aber nicht zu einer insolvenzrechtlichen Überschuldung führt. Hierzu verweisen wir auf die Änderungen der Gesellschaftsstruktur und der Geschäftsführung im nachfolgenden Abschnitt.

Aufgrund der Feststellung der enormen Schieflage der Gesellschaft in 2008 erwarten wir in 2008 aufgrund der notwendigen Aufarbeitung der Vergangenheit noch keine wesentlichen positiven Impulse aus der Restrukturierung der Geschäftsprozesse. Eine Steigerung der operativen Umsätze und Erträge ist somit in 2008 im Vergleich zum Jahr 2007 auch aufgrund der schwierigen Marktverhältnisse für die Kfz-Branche nicht zu erwarten.

Die langfristige Fortführung unseres Unternehmens ist deshalb von der zügigen und effektiven Verbesserung unserer Ertragslage und der Möglichkeit abhängig, uns auch in einer krisenhaften Situation bei unserer Muttergesellschaft finanzieren zu können.

Die Umstrukturierungsmaßnahmen werden zusammen mit der bereits erfolgten bilanziellen Sanierung der Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2009 zu einer deutlichen Verbesserung des operativen Ergebnisses führen.

4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Anfang des Jahres 2008, mit dem Eintritt der AML Group GmbH München in die Oberland Gruppe sowohl mit der Gestellung von Geschäftsführer als auch als Gesellschafter, ist die enorme Schieflage des Unternehmens aufgrund nicht werthaltiger Bestände von Forderungen und Vorräten bekannt geworden.

Zusammen mit Gläubigern, vornehmlich Hausbanken und der BMW AG, wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet welchem alle Beteiligten mit Verzichten auf bestehende Ansprüche zustimmten. Die insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft konnte mit diesem Schritt abgewendet werden.

Durch den Eintritt des neuen Gesellschafters werden Restrukturierungen im Rahmen der Führung der Geschäfte vorgenommen, die den operativen Bereich ebenso wie den finanzwirtschaftlichen Bereich umfassen.

5 Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

Durch die Einführung eines internen Kontrollsystems für unser Forderungs- und Fahrzeugmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen zukünftig möglichst gering zu halten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken insbesondere durch die nicht werthaltigen Bestände von Forderungen und Vorräten sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Oberland Automobile GmbH, Weilheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Mit Ausnahme des im folgenden Absatz dargestellten Prüfungshemmnisses haben wir unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung mit der im nachfolgenden Absatz dargestellten Ausnahme eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Das Vorhandensein der ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände anteilig in Höhe von EUR 319.168,80 ist nicht vollumfänglich nachgewiesen, weil wir aufgrund der Mängel im rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystem keine zuverlässigen Saldenbestätigungen einholen konnten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss der Oberland Automobile GmbH, Weilheim, nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die bilanzielle Überschuldung sowie die sehr angespannte Liquiditätslage hin und verweisen auf die Ausführungen dazu im Lagebericht.

München, 04. August 2008

Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Rechtsanwälte

Lux-Krönig Barth
Wirtschaftsprüferin Wirtschaftsprüfer

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