Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
MECO Eckel GmbHLiquidiert
Christian-Balzer-Straße 18, 35216 Biedenkopf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erhard Stark seit 2.9.2002 | Geschäftsführer |
Markus Gerlach seit 2.9.2002 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MECO Eckel GmbHBiedenkopf-WallauJahresabschluss zum 31. März 2009BILANZ zum 31. März 2009Meco Eckel GmbH Modell- und Formenbau, Biedenkopf-WallauAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.04.2008 bis 31.03.2009Meco Eckel GmbH Modell- und Formenbau, Biedenkopf-Wallau
Anhang zum Bilanzstichtag 31. März 2009der Meco Eckel GmbH, Biedenkopf-WallauRechtliche VerhältnisseDie Meco Eckel GmbH mit Sitz in Biedenkopf-Wallau ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Biedenkopf unter HRB 1296 eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Modellen, Formen und einschlägigen Erzeugnissen, sowie jede Tätigkeit, die geeignet ist, den Zweck der Gesellschaft zu fördern. Allgemeine Angaben zur Bewertung und GliederungFür die Erstellung des Anhangs waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die gegenüber dem Vorjahr, soweit nicht gesondert erläutert, unverändert geblieben sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die zulässigenweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, befinden sich im Anhang. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der erworbene Firmenwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebes der Eckel GmbH & Co. KG zum 31.12.1998 wird entsprechend seiner voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Die nutzungsbedingte Wertminderung wird durch planmäßige Abschreibung erfasst, errechnet auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze. Soweit steuerlich zulässig, werden die Abschreibungen degressiv sowie linear mit planmäßigem Übergang auf die lineare Abschreibungsmethode erfolgen. § 253 Abs. 2 HGB wird beachtet. Für Werkzeuge ist ein Festwert in Höhe von EUR 205.000,00 angesetzt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren Teilwert zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Bei vorrangigen Teilwertabschreibungen wurden zum Teil Zuschreibungen aufgrund von Wertaufholungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden bis zum 31. Dezember 2007 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Danach wird nach neuer Rechtslage vorgegangen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips aktiviert. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungspreise vorlagen, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert (unter Abzug gebotener Wertberichtigungen) angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen sind im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt worden. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für die nächste Periode betreffen. Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Berechnungen auf der Basis eines Zinssatzes von 6% errechnet. Zusagen wurden u.a. an Herrn Erhard Stark und Herrn Rainer Stark erteilt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt worden. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Bilanzerläuterungen1.) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der folgenden Übersicht dargestellt: ANLAGENSPIEGELMeco Eckel GmbH Modell- und Formenbau, Biedenkopf-Wallau
2.) Währungsumrechnung Kurzfristige Forderungen in fremder Währung und die Erlöse aus Verkäufen in fremder Währung werden mit dem Geldkurs im Zeitpunkt der Buchung der Geschäftsvorfälle oder mit niedrigeren Kursen am Abschlussstichtag erfasst. Währungskonten werden zum Bilanzstichtag mit dem Kurs der Erstverbuchung oder dem niedrigeren Geldkurs bewertet. 3.) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Pauschal- und Einzelwertberichtigung (EUR 15.905.665,14) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 3.200.935,57 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 1.140.977,79 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4.) Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen
5.) Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter Die Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter betragen per 31. März 2009 EUR 11.265.193,41. Die Verzinsung erfolgt mit 4,0%. Die Restlaufzeit beträgt bis zu einem Jahr. 6.) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber der Tochtergesellschaft Eckel & Co. GmbH belaufen sich am Bilanzstichtag auf EUR 343.749,24 (Vorjahr EUR 345.152,81). 7.) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 8.) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Räume in Leipzig sind gemietet. Jährlich fallen daraus rund EUR 41.040,00 an Mietaufwendungen an. Sonstige AngabenDie ausgewiesenen Beteiligungen betreffen die 100%ige Beteiligung am Stammkapital der Eckel & Co. GmbH mit Sitz in 35216 Biedenkopf-Wallau. Zum 31.03.2008 ist die Meco Eckel GmbH an der Modellbau Schönheide GmbH mit weniger als 20% beteiligt. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Eckel & Co. GmbH ist Herr Erhard Stark. Das Stammkapital beträgt zum 31.03.2009 EUR 107.371,30. Das gesamte Eigenkapital zum 31.03.2009 beträgt EUR 240.839,61 (incl. Stammkapital, Gewinnvortrag und Jahresüberschuss). Der Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres 2008/2009 beläuft sich auf EUR 5.672,47. 1.) Angaben zum Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt getrennt in Gruppen:
2.) Geschäftsführungsorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und alleinvertretungsberechtigt. Auf § 286 Abs. 4 HGB sowie 325 HGB wird hingewiesen.
Biedenkopf-Wallau, 30. Januar 2010 Erhard Stark, Geschäftsführer LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2008/2009Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie Automobilkonjunktur hat auf Grund der globalen Wirtschaftskrise starke Rückschläge verkraften müssen. So sank (nach VDA) der Pkw-Absatz in Westeuropa um durchschnittlich bis zu 5 %, in den USA und in Russland um bis zu 25 %. Ausnahme bleibt China, wo zunächst eine Seitwärtsbewegung erfolgte, die mit Beginn des Jahres 2009 sogar Tendenzen zu signifikanten Absatzsteigerungen erkennen lässt. Positive Aspekte in Deutschland sind mit Sicherheit auf die Abwrackprämie zurück zu führen. Insgesamt wird in Deutschland nach dem Auslaufen der Abwrackprämie jedoch eine rückläufige Tendenz zu beobachten sein, während für den weltweiten Markt insgesamt für den Zeitraum bis 2010 eine Stabilisierung angenommen werden kann. Für die deutsche Gießereiindustrie stand das Wirtschaftsjahr 2008/2009 schon im Zeichen der Krise. Während die Eisengussproduktion im Jahr 2008 etwa auf dem Vorjahresniveau lag, sank die Produktion von Nichteisengussteilen bereits um ca. 4,1 % (BDG). Grundsätzlich gilt, dass die Gussproduktion im 1. Quartal 2009 für alle Kundengruppen zurückging. Trotzdem bleibt festzuhalten, dass die Konjunkturprogramme, etwa die Abwrackprämie, sicher einen Beitrag zu Stabilisierung, geleistet haben. Die weitere Entwicklung ist jedoch als eher verhalten einzuschätzen. Für den Bereich Eisenguss ist für das 1. Quartal 2009 in Deutschland ein, im Vergleich zum Vorjahr, um 45 % zurück gegangener Auftragseingang festzustellen. Die Aufträge aus dem Bereich Fahrzeugbau brachen um 52 % ein; die Produktion von Eisenguss sank im 1. Quartal 2009 verglichen mit dem Vorjahresquartal 2008 um 35 % (825.000 t). Im Bereich des Nichteisengusses sank die Produktion bereits im Jahr 2008; der Trend setzte sich im 1. Quartal 2009 fort, die Produktion der deutschen Nichteisengießereien sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 45 % auf 156.000 t. Der Anteil der Aluminiumgussteile sank dabei um 47 % auf 125.000 t. Von besonderer Bedeutung für die deutsche Gießereiindustrie ist die Kundengruppe des Fahrzeugbaus, mit einem Anteil von ca. 55%. Typische Produkte sind im Aggregatebereich, im Fahrwerksbereich, Gehäuse- und Kupplungsbereich sowie im Spaceframe-Bereich angesiedelt. Hierbei stellt der auf den Leichtbau begründete wachsende Anteil der Aluminiumgussprodukte einen starken Impulsgeber dar. Ziel des Leichtbaukonzepts ist insbesondere, durch Reduzierung des Gewichts der Fahrzeuge deren Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Für Meco Eckel bedeutet dies, dass als wichtigste Zielsetzung die weitere Konsolidierung und permanente Optimierung unserer eigenen Fertigungsprozesse und Unternehmensabläufe definiert wird. Die Meco Eckel GmbH unterstützt Ihre Kunden daher nachhaltig bei der Erarbeitung und Realisierung von Leichtbaukonzepten in allen vorgenannten Bereichen. Hieraus resultieren folgende Maßnahmen: eine noch engere Zusammenarbeit mit den Schlüssel-Kunden, Konsolidierung und kontinuierlicher Ausbau der Marktposition, Konsolidierung und weiterer Ausbau der Technologieführerschaft, Ausbau/Festigung des Status "Systemlieferant" bei den Kunden, Festigung der langjährigen Kundenbeziehungen durch Ausbau der Produkt- und Technologiekompetenz. In diesem Zusammenhang spielt natürlich auch die Internationalisierung und der damit direkt verbundene Ansatz der Plattformstrategie eine entscheidende Rolle. Dieser Ansatz trägt über die Standards in der Gieß- und Werkzeugtechnologie zur positiven Entwicklung beim Kunden bei, trägt andererseits jedoch von Natur aus in sich, dass durch diese Konzentration bisherige Auftragsvolumina nunmehr rückläufig sind, da die Typenvielfalt, etwa im Motorenbereich und Achsenbereich, sinkt. Durch die plattformbedingte höhere Stückzahl werden automatisch auch weniger Ersatzwerkzeuge notwendig sein, da die Prozesse beim Automobil- und Gießereikunden weiter optimiert werden. Dies, gepaart mit der zu erwartenden Konzentration in der Automobilbranche, gehen bislang eigenständige Unternehmen und Marken unter. Als Folge daraus werden wir uns bemühen, neue Geschäftsfelder zu erschliessen. Damit einhergehend wird sich die Kundenstruktur in bestimmten Umfängen künftig ändern. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Meco Eckel GmbH bietet für den Bereich der Automobilindustrie eine breit gefächerte Palette an Erzeugnissen und Dienstleistungen des Modell- und Formenbaus an. Diese umfassen u.a.
Trotz der 2008 beginnenden Wirtschaftskrise konnte weiterhin die Fertigung pro Woche 19-21 schichtig ausgelastet bleiben. Die Entwicklung und die Konstruktion sind eine der Kompetenzen unserer Gesellschaft. Die Belegung erfolgt 50 % durch die Werkzeugkonstruktion, 50 % durch die Produktentwicklung. Nachfolgende Geschäftsbereiche haben wesentliche Auswirkungen auf das Ergebnis 2008/2009 gehabt:
Im Drei- Jahresvergleich zeigt sich folgende Entwicklung:
Die Eigenkapitalquote ist auf 55,13 Prozent gesunken. Dennoch kann die Gesellschaft auf eine im Branchenvergleich gute Eigenkapitalquote verweisen. Der Verschuldungsgrad beläuft sich zum 31.3.2009 auf 81,40 Prozent. Insgesamt gesehen, ist die Vermögenslage der Gesellschaft weiterhin als positiv zu bezeichnen. Durch o. g. strategische Überlegungen werden auch zukünftig Investitionen nur im Rahmen von Ersatzinvestitionen durchgeführt. Die Anlagenintensität beträgt im Wirtschaftsjahr 7,11 Prozent (Vorjahr 5,66 Prozent). Zum 31.03.2009 kann die Meco Eckel GmbH eine Eigenkapitalrentabilität von 24,30 Prozent aufweisen. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Steigerung von 3,7 Prozent. Sowohl die Vermögens- und Kapitalstruktur als auch die Rentabilitätslage sind zum Bilanzstichtag ebenso wie zum jetzigen Zeitpunkt als gut zu bezeichnen. Der betriebsbedingte Cashflow liegt bei 8.973 T€. Über bedeutende Veränderungen und Ereignisse im Geschäftsjahr ist nicht zu berichten. Chancen und Risiken sowie künftige EntwicklungDas Controlling des Unternehmens wird in sämtlichen Bereichen von der Geschäftsführung selbst ausgeübt. Durch diese High-Level-Kontrolle wird eine ausreichende Risikobeschränkung erreicht, da sämtlich Entscheidungen, Schriftverkehr, Belege etc. über den Schreibtisch des Geschäftsführers gehen. Der CAD-Bereich ist der Bereich, wo die Basis für die komplexen Werkzeuge gelegt wird. Dieser Bereich ist fachlich und auch von den Möglichkeiten im Hardware-Bereich von den unterschiedlichen Konstruktionssystemen, die in der Automobilindustrie angewandt werden, wie Catia V5, UniGrafix und Pro E komplett ausgestattet und geschult. Um eine Risikominimierung zu betreiben, werden die Formen in A-Teile, B-Teile und C-Teile aufgeteilt. Die A-Teile sind die Endbearbeitung im Hause Meco Eckel, die auch die Basis für die Qualität der Werkzeuge darstellen. Die B-Teile und C-Teile werden zugekauft, wobei der Hauptschwerpunkt bei den C-Teilen auf den Zukauf in Osteuropa liegt. Da das Risiko steigender Preise bei der Beschaffung alle Marktteilnehmer zu tragen haben, sehen wir hier kein spezielles Risiko für die Meco Eckel GmbH. Allerdings wird durch verschiedene Anpassungen, wie Produktweiterentwicklungen, Erhöhungen von Try-Outs, Serienbetreuung und vorsichtigen Preiskalkulationen versucht, Marktanteile zu behalten, um damit eine nachhaltige Sicherheit des Unternehmens zu erreichen. Zusätzlich wird versucht, neues Absatzpotential in branchenfremden Gebieten aufzutun. Die Risiken im unternehmensinternen Bereich, vor allem in dem der eigenen Fertigung werden als überschaubar und somit als gering eingestuft. Grund hierfür ist die straffe und schlanke Aufbau- und Ablauforganisation unseres Unternehmens und der mit uns im Verbund arbeitenden Firmen. Durch den weiterhin auftragsbezogenen Einkauf der benötigten Materialien werden die Bestände so gering wie möglich gehalten. Da sich allerdings die Lieferzeiten von Norm- und Standardteilen mit Gussanteilen immer noch als schwierig darstellen, kann die vorhandene Flexibilität in Bezug auf Auftragsannahmen eingeschränkt werden. Es wird weiterhin versucht dem mit der Entwicklung von Kooperationen entgegenzuwirken. Der Personalbereich unserer Firma ist weiterhin stark auf die Kompetenzen unserer Mitarbeiter angewiesen, da insbesondere im CAD- Bereich hohe fachliche Anforderungen gestellt werden. Die Meco Eckel GmbH ist an keinen Tarifvertrag gebunden, zahlt dennoch sogar übertariflich. Dies ist nur eine Maßnahme die ergriffen wird, um das Personal langfristig an die Unternehmung zu binden und um das mit ihnen verbundene Know-how langfristig zu sichern. Zusätzlich bieten wir beispielsweise ausgewählte Angebote im Bereich der betrieblichen Altervorsorge. Aufgrund der Tatsache, nicht mehr Kapazitäten aufzubauen, ist die Organisation des Unternehmens nicht anzupassen. Hier sind kurze Entscheidungswege vorhanden, die bei den kurzen Lieferzeiten der Aufträge unabdinglich sind. Mit mehr Projekten bzw. Aufträgen steigt das Risikopotential für das Unternehmen erheblich. Die Fa. Meco Eckel hat, wie vor beschrieben, in allen Bereichen, wo gegossene Teile in den Fahrzeugen verbaut werden, Kompetenzen, Werkzeuge anzubieten und zu fertigen. Wie auch in den vorangegangenen Wirtschaftsjahren wird ein großer Teil des zu investierenden Budgets auf den CAD/CAM- Bereich entfallen. Die Sicherung des Auftragsbestandes ist unmittelbar an die Handlungsfähigkeit in diesem speziellen Bereich geknüpft und hat daher höchste Priorität. Es sind lediglich Investitionen im Rahmen von Ersatzinvestitionen geplant, welche in der Regel aus Eigenmitteln erfolgen. Der Auftragsbestand bei Vollauslastung reicht zum jetzigen Zeitpunkt bis September 2010. Der Preisdruck der Abnehmer, hervorgerufen durch die Internationalisierung der Märkte sowie der eingetretenen Nachfrageflaute, wird sich voraussichtlich nicht abschwächen. Zusätzlich zu dem Thema Rohstoff und Energie kommt durch den Absatzrückgang der Automobilindustrie und der nicht mehr vorhandenen Kaufkraft ein Preisdruck auf die Automobilwerke intern, der natürlich auch auf die Lieferanten weitergegeben wird. Vorübergehende Stabilisierung der Rohstoffpreise, die konjunkturelle Entwicklung und der enorme Preisdruck der Abnehmer unserer Produkte werden sich auch zukünftig auf die Ertragslage der Unternehmung auswirken. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sowohl Umsatzzahlen als auch Betriebsergebnisse in den nächsten Jahren zurückgehen werden. Daher ist für das Geschäftsjahr 01.04.2009 bis 31.03.2010 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 6 Millionen Euro geplant. Aufgrund rückläufiger Nachfrage und weiterhin fallender Preise wird für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 4 Millionen Euro prognostiziert. Insgesamt sehen wir in den getroffenen Maßnahmen und Strukturierungen Potential, unsere Wettbewerbsfähigkeit zukünftig aufrecht zu erhalten. Forschung und EntwicklungKunden des Modell- und Formenbaus erwarten immer mehr hochkomplexe Problemlösungen. Durch Weiterentwicklungen und Verbesserungen wird versucht, Lösungsansätze für diese Probleme zu finden und eine bestehende Erweiterung des Know-Hows zu erreichen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse können teilweise auch für weitere Kunden und im Rahmen weiterer Projekte genutzt werden. Die hochkomplexen Problemlösungen in Form der Werkzeug-Technologie sowie Gieß-Simulation bieten zusätzlich eine Basis für die Akquise für weitere Kunden. Auch werden durch die Plattform-Strategie der Automobilwerke diese Werkzeuge für den Automobilkunden in seiner eigenen Gießerei eingesetzt und dann später dupliziert für den Export in Länder wie China, USA, Mexico usw. In Forschungs- und Entwicklungsprozessen wird versucht, Werkzeuge zu standardisieren, um die Vor- und Nachteile im Gießprozess in den Standards immer wieder abrufen zu können. UmweltschutzDurch die Art und Ausführung unserer Fertigung entstehen keinerlei Gefahren und Risiken für die Umwelt. Dennoch ist die Meco Eckel GmbH gegen mögliche Eventualitäten ausreichend versichert. Sonstige AngabenEin weiterer Standort wird in Leipzig unterhalten. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich unmittelbar nach Ablauf des Geschäftsjahres 2008/2009 ergeben haben, liegen nicht vor.
Biedenkopf- Wallau, im Februar 2010 Erhard Stark, Geschäftsführer Wiedergabe des BestätigungsvermerksDen Jahresabschluss zum 30. April 2009 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008/2009 der MECO Eckel GmbH, Biedenkopf-Wallau, haben wir geprüft und am 20. April 2010 mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Meco Eckel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2008 bis zum 31. März 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
kuehn.beratung
GmbH & Co. KG
gezeichnet Dipl.-Kfm. Heiko Kühn, Wirtschaftsprüfer |
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