Rieger Grundbesitz GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lukas Rieger seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Philipp Rieger seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Florian Rieger seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Markus Rieger seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Robert Rieger seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 58.00% | |
| 42.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Rieger GmbHAltdorf b. NürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Autohaus Rieger GmbH liegt im Handel mit und Reparatur von Kraftfahrzeugen, insbesondere in der Führung einer Vertragswerkstätte der Mercedes-Benz AG. Zudem ist die Autohaus Rieger GmbH Vertriebspartner der Mercedes-Benz Niederlassung in Nürnberg. Mit Wirkung zum 1. August 2018 hat die Gesellschaft von der Auto-Käppner KG den Betrieb am Standort Schwabach übernommen. Seitdem ist die Gesellschaft an den Standorten Altdorf, Eckental und Schwabach vertreten. Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Rieger Rent GmbH auf die Autohaus Rieger GmbH verschmolzen. Ferner wurde das Geschäftsmodell im Jahr 2021 um den Handel und die Reparatur von Reisemobilien/Caravans erweitert. Steuerungssystem Das Unternehmen wird durch ein abgestuftes, zeitnahes Planungs- und Berichtswesen geführt. Alle wesentlichen operativen und strategischen Entscheidungen werden durch die Geschäftsleitung getroffen. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Automobilbranche in Deutschland erlebte 2023 eine gemischte Entwicklung. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung blieb der Automobilmarkt unter Druck. Die Neuzulassungen von Pkw stiegen um 2 % im Vergleich zum Vorjahr, mit insgesamt 2,7 Millionen neu zugelassenen Fahrzeugen, was jedoch immer noch unter dem Vorkrisenniveau liegt. Der Trend hin zu Elektrofahrzeugen setzte sich fort, wobei der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen auf 25 % (675.000 Fahrzeuge) anstieg. Gleichzeitig verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt eine stabile Nachfrage, insbesondere bei jüngeren Gebrauchtwagen, mit insgesamt 7,1 Millionen Verkäufen. Im Jahr 2023 hatte Volkswagen mit 20 % den größten Marktanteil an den Neuzulassungen in Deutschland, was etwa 540.000 Fahrzeugen entspricht. Danach folgten Mercedes-Benz mit 15 % (405.000 Fahrzeuge) und BMW mit 14 % (378.000 Fahrzeuge). Im Bereich der Elektrofahrzeuge war Tesla führend mit einem Marktanteil von 18 %, was etwa 121.500 Fahrzeugen entspricht, gefolgt von Volkswagen mit 16 % (108.000 Fahrzeuge) und BMW mit 12 % (81.000 Fahrzeuge). Angebot und Nachfrage konnten sich im Jahr 2023 wieder annähern. Die Autobauer können noch eine Weile von den aufgestauten Aufträgen zehren. Auf längere Sicht rechnen Branchenexperten aber mit einem Nachfragerückgang, weil die hohe Inflation die Kaufkraft der Konsumenten und die Bereitschaft von Unternehmen zur Anschaffung neuer Dienstwagen dämpfen könnte. Die Mercedes-Benz Group hat im Jahr 2023 insgesamt 2.491.600 Fahrzeuge verkauft, was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz Engpässen in der Lieferkette konnte das Unternehmen diesen Erfolg, vor allem dank der Fokussierung auf begehrenswerte Pkw und Transporter sowie deren Elektrifizierung, verzeichnen. Im Jahr 2023 verkaufte Mercedes-Benz Cars insgesamt 2.043.800 Einheiten. Die Top-End-Fahrzeuge, darunter Mercedes-Maybach, G-Klasse und Mercedes-AMG, verzeichneten eine gestiegene Nachfrage. Zusätzlich wurden 60.000 Einheiten der V-Klasse und EQV verkauft. Trotz eingeschränkter Produktverfügbarkeit erreichte der Gesamtabsatz im vierten Quartal 514.000 Einheiten, mit einem Anstieg von 17 % bei den Top-End-Fahrzeugen im Vergleich zum Vorquartal. Mercedes-Maybach verzeichnete einen Absatzanstieg von 19 %, angetrieben von starken Verkäufen des Mercedes-Maybach GLS und der S-Klasse in allen wichtigen Regionen. Die G-Klasse erzielte ebenfalls ein starkes Absatzergebnis mit einem Plus von 11 %. Auch die Vans-Sparte von Mercedes-Benz verzeichnete neue Absatzbestwerte. Geschäftsverlauf Im Vorjahr war für das Geschäftsjahr 2023 mit leicht steigenden Umsatzerlösen gerechnet worden. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 6.134 bzw. 11,4 % gestiegen. Entsprechend konnte die Prognose realisiert werden. Darüber hinaus wurde im Vorjahr ein in etwas auf dem Niveau des Jahres 2022 liegender Jahresüberschuss für das Jahr 2023 prognostiziert. Aufgrund negativer Ergebniseffekte im Bereich der Materialaufwendungen, der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie der Zinsaufwendungen (siehe Erläuterungen unter Ertragslage) konnte das Ergebnis nicht wie prognostiziert realisiert werden. Lage Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum Ende des Geschäftsjahres 2023 um TEUR 3.111 auf TEUR 25.381 angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf ein um TEUR 3.053 gestiegenes Anlagevermögen (insbesondere aufgrund Darlehensvergabe an ein nahestehendes Unternehmen zur Finanzierung des Neubaus des Standortes Kammerstein) sowie ein um TEUR 937 gestiegenes Vorratsvermögen zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 563 auf TEUR 8.774 erhöht. Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der deutlich gestiegenen Bilanzsumme leicht auf 34,6 % nach 36,9 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund einer um TEUR 1.848 gestiegenen Vorfinanzierung der Fahrzeuge um TEUR 1.821 auf TEUR 11.695 gestiegen. Die Liquiditätsversorgung erfolgt durch die Rieger Holding GmbH, die Hausbanken, die FCA Bank und die Mercedes-Benz Bank. Zudem ist die Liquidität durch den Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie die verfügbaren Kreditlinien sichergestellt. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 6.134 bzw. 11,4 % gestiegen. Die Materialaufwandsquote, berechnet als Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen, ist von 75,8 % auf 77,5 % gestiegen, auch aufgrund höherer Abwertungen auf den Fahrzeugbestand, insbesondere im Bereich der Wohnmobile. Der Rohertrag, ermittelt aus der Differenz zwischen Umsatzerlösen und Materialaufwand, erhöhte sich um TEUR 426 bzw. 3,3 % entsprechend unterproportional zu den Umsatzerlösen. Darüber hinaus haben sich die Personalaufwendungen um 9,2 % bzw. TEUR 626 auf TEUR 7.408 aufgrund des Aufbaus des Personalstammes sowie Lohn- und Gehaltserhöhungen erhöht. Ebenso sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aufgrund von gestiegen Aufwendungen für Wartungskosten, Kulanz/Garantien und Auslieferungen deutlich um 13,8 % bzw. TEUR 517 auf TEUR 4.275 gestiegen. Deutlich um TEUR 375 auf TEUR 547 gestiegen sind auch die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen, im Wesentlichen aufgrund der höheren Vorfinanzierung des Wohnmobilbestandes sowie eines höheren Zinsniveaus. Insgesamt ergibt sich hieraus ein deutlicher Rückgang des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr (2023: TEUR 563; 2022: TEUR 1.263). C. Zweigniederlassungen Es bestehen zum Stichtag 31. Dezember 2023 Niederlassungen in Altdorf mit 79 Beschäftigten, in Eckental mit 61 Beschäftigten und in Schwabach mit 31 Beschäftigten. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken ist aus Sicht der Unternehmensleitung von den nachfolgenden Faktoren abhängig: Risiken Marktrisiken Die KFZ-Branche ist vorrangig von der zukünftigen Entwicklung des Konsumklimas abhängig. Die im Markt bestehenden Unsicherheiten aufgrund von hoher Inflation sowie Russland-Ukraine-Konflikt nehmen Einfluss auf das Kaufverhalten der Kunden. Die weiteren Auswirkungen möglicherweise weiter steigender Energie- und Lohnkosten sind schwer einzuschätzen. Zu dem Risiko, dass künftig weniger Neufahrzeuge auf dem deutschen Markt zugelassen werden kommt das Risiko, dass der Hersteller den Onlinevertrieb (Direktvertrieb) auch selbst durchführt. Vor dem Hintergrund der oben genannten Risiken unterliegt ein Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung einer erheblichen Unsicherheit. Rechtliche Risiken Einzelrisiken mit wesentlichen Auswirkungen auf die zukünftige Ertragssituation liegen derzeit nicht vor. Finanzrisiken Die Liquiditätsversorgung erfolgt durch die Rieger Holding GmbH und der auf Basis der außerordentlich guten Ratingnoten durch die Hausbanken bzw. Mercedes-Benz Bank zu guten Konditionen bereitgestellten Darlehen. Die Ausfallrisiken von Forderungen stufen wir aufgrund der Forderungsstruktur als geringfügig ein. Chancen Durch die Betriebsgröße von 171 Mitarbeitern in 2023 und das geplante Wachstum bis 2025 auf mindestens 205 Mitarbeiter sind wir in unseren drei Häusern in der Region sehr gut vertreten. In unserer Firmengruppe reiht sich ferner das Angebot der Pilote-Gruppe mit den Marken Frankia, Yukon und Pilote vom kleineren Kastenwagen bis zum vollintegrierten Luxusliner ein. Hier sind wir seit 2021 Premiumpartner und bauen das Geschäft seither sukzessive aus. Im Jahr 2024 werden wir unser Marken-Portfolio um die Premiummarke Hymer ausbauen. Wir sehen Hymer als starken Partner um unsere Wohnmobilabteilung langfristig und ertragsreich auszubauen. Unsere Planung für die Sparte Wohnmobil sieht eine Entwicklung bis 2025 von 250 Neufahrzeugen vor. Darüber hinaus sind die Prognosen für das Servicegeschäft im Wohnmobil-Bereich mit Nachrüstungen, Instandsetzung und Wartung sehr gut. Darüber hinaus planen wir unseren Gebrauchtwagen-Vertrieb um einen europaweiten Zukauf an Fahrzeugen zu stärken. Weiterhin setzen wir in unseren Autohäusern auf digitale Auftrags- und Werkstattprozesse, was uns von anderen Autohäusern abhebt, welche noch traditionelle, manuelle Prozesse nutzen. Unsere Prozesse werden hiermit deutlich effizienter und wir optimieren unsere Ressourcenplanung. Durch die Digitalisierung sammeln wir umfangreiche Daten über Aufträge, Werkstattleistungen und Kundenpräferenzen. Diese Daten analysieren wir und gewinnen daraus wertvolle Erkenntnisse, welche dazu beitragen unsere Geschäftsstrategie zu weiter zu verbessern. Weiterhin haben wir im Zuge unserer digitalen Auftrags- und Werkstattabwicklung den Einsatz künstlicher Intelligenz implementiert. Dies ermöglicht uns, Aufträge effizienter vorzubereiten und menschliche Ressourcen freizusetzen, um sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren. Dank des Einsatzes von KITechnologie können wir repetitive und zeitaufwändige Aufgaben automatisieren. Unsere Mitarbeiter gewinnen wertvolle Zeit, um sich verstärkt auf die persönliche Kundenbetreuung zu fokussieren. Unsere Kunden profitieren durch die Integration und die damit einhergehende Effizienz von schnelleren Servicezeiten und einer noch besseren Genauigkeit. Prognose Angesichts der konjunkturellen Ausgangslage und der Entwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2024 rechnen wir für 2024 sowohl im Sales- als auch im After-Sales-Bereich mit deutlich steigenden Umsätzen. Die Gesamtrisikosituation ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Darüber hinaus bestehen nach den uns heute bekannten Informationen keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Es ist für das Geschäftsjahr 2024 ein deutlich über dem Geschäftsjahr 2023 liegendes Umsatzniveau geplant. Der Jahresüberschuss wird deutlich über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen.
Altdorf, den 22. Juli 2024 Die Geschäftsführung BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Firma Autohaus Rieger GmbH, Altdorf, Amtsgericht Nürnberg, Register für Kapitalgesellschaften (HRB) 7334 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2 und 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Dabei wurden individuelle Abschläge auf den beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die Forderungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko in den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Ein weitergehender Wertberichtigungsbedarf wurde durch notwendige Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Aktive latente Steuern werden auf die bestehenden Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Wertansätze der Pensionsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz gebildet. Der maßgebliche Steuersatz beträgt 28,07%. Die Pensionsrückstellung wurde nach der "Teilwert"-Methode unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den letzten 10 Geschäftsjahren von 1,82% bewertet. Renten- und Gehaltstrends waren nicht zu berücksichtigen. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1, 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über einen Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Der noch nicht zugeführte Rückstellungsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 6.115. Für die eingeräumten Garantiezeiten werden Risiken durch eine Rückstellung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ausgewiesenen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den als Anlage beigefügten Anlagespiegel verwiesen. In Höhe der gebildeten aktiven latenten Steuern (TEUR 107) besteht eine Ausschüttungssperre. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 1.012.022,03 (Vorjahr: EUR 941.116,16) enthalten. Die Kapitalrücklage (EUR 807.742,64) resultiert aus der Verschmelzung der Autohaus Scharrer GmbH, Eckental auf die Autohaus Rieger GmbH, Altdorf zum 31. Dezember 2018 (EUR 720.334,26) und der Rieger Rent GmbH, Altdorf auf die Autohaus Rieger GmbH, zum 01. Januar 2019 (EUR 87.408,38). Mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 1.116.471,00 wurde der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 133.550,82 verrechnet. Unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den letzten 7 Geschäftsjahren von 1,74% p.a. errechnet sich ein Erfüllungsbetrag von EUR 1.126.663,00. Der Differenzbetrag in Höhe von EUR 10.192,00 unterliegt der Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 HGB). Sonstige Rückstellungen wurden hauptsächlich gebildet für Personalkosten, Gewährleistung und Kulanz, Instandhaltungskosten, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Archivierungskosten.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 10.274 (Vorjahr TEUR 8.426) durch Sicherungsübereignung des finanzierten Fahrzeugbestands und TEUR 100 (Vorjahr TEUR 0) durch Grundpfandrechte gesichert. In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 23) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2) enthalten. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführer sind: Herr Markus Rieger, Kfz-Mechaniker-Meister, Kaufmann Herr Robert Rieger, Karosseriebaumeister, Kaufmann Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 3.506 aus Mietverträgen, die bis längstens März 2029 laufen, wovon TEUR 2.880 die Gesellschafterin betreffen.
Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss zum 31.12.2023 der Rieger Holding GmbH mit Sitz in Altdorf einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger bekannt gemacht. V. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von EUR 563.455,62 auf neue Rechnung vorzutragen.
Altdorf, den 22.07.2024 Die Geschäftsleitung Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Gesellschafterversammlung hat am 22. Juli 2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Autohaus Rieger GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Rieger GmbH, Altdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Rieger GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungs vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Überein stimmung mit deutschen handels rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, bei Kapitalgesellschaften geltenden handelsrecht lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahres abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver mögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei dungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 22. Juli 2024 Appel
Spies Vogt Züll Nürnberger Treuhand
Partnerschaft
M. Sc. Christian Spies, Wirtschaftsprüfer M. Sc. Stefan Vogt, Wirtschaftsprüfer |
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