AXA Bank AGLiquidiert

95030 Hof, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 6251
Eingetragen
15.1.1964
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Kreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
Alle Bankgeschäfte und Finanzdienstleistungen, insbesondere die folgenden Bankgeschäfte: a) die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaberoder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft); b) die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten (Kreditgeschäft), u. a. die Finanzierung von Bauvorhaben aller Art, insbesondere durch Gewährung von Hypotheken und Bauzwischenkrediten, sowie die Gewährung von sonstigen Krediten und die Beschaffung von Darlehen jeder Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, für die Zwecke der Refinanzierung Schuldverschreibungen auszugeben und im übrigen alle mit ihren Aufgaben zusammenhängenden Finanzgeschäfte zu betreiben. c) der Ankauf von Wechseln oder Schecks (Diskontgeschäft); d) die Eingehung der Verpflichtung, Darlehnsforderungen vor Fälligkeit zu erwerben; e) die Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs (Girogeschäft); f) die Ausgabe vorausbezahlter Karten zu Zahlungszwecken, es sei denn, der Kartenemittent ist auch der Leistungserbringer, der die Zahlung aus der Karte erhält (Geldkartengeschäft); g) die Verwahrung und die Verwaltung von Wertpapieren für andere (Depotgeschäft); h) Finanzportfolioverwaltung. i) Vermittlung von Kommanditeinlagen an einer Kommanditgesellschaft, insbesondere in Form von Immobilienfonds im In- und Ausland. Weitere Geschäfte können getätigt werden, soweit sie das Bankgeschäft unterstützen.

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Joachim Krauss
seit 7.1.2021
Prokura
Prokura
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

AXA Bank AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Aufsichtsrat

Zusammensetzung nach § 285 Nr. 10 HGB

Dr. Christian Gründl (ab 1. Oktober 2018)

Vorsitzender (ab 25. Februar 2019)

Leiter Strategie, Data & Organisation, AXA Konzern AG

Köln

Dr. Patrick Dahmen (bis 31. Dezember 2018)

Vorsitzender

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Bonn

Karsten Becker (ab 18. Januar 2019)

stellv. Vorsitzender (ab 25. Februar 2019)

Leiter Monitoring, Kapitalanlagen, AXA Konzern AG

Bornheim

Dr. Nils Kaschner (bis 9. April 2018)

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Köln

Andreas Meier (bis 9. April 2018)

Angestellter (Arbeitnehmervertreter)

Hannover

Rolf Scheuber

Angestellter (Arbeitnehmervertreter)

Pulheim

Jens Warkentin (bis 30. September 2018)

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Köln

Vorstand

Zusammensetzung nach § 285 Nr. 10 HGB

Frank Tressat

Sprecher des Vorstands

Florian Frenzel

Jan Metzing

Klaus Schön

Lagebericht

"Kontinuierliches Wachstum schafft Raum für Veränderung"

Grundlagen der Gesellschaft

Struktur und Organisation

Die AXA Bank AG ist Bestandteil des Vorsorge- und Vermögensmanagements des AXA Konzerns und Plattform für die vom deutschen AXA Konzern angebotenen Bankprodukte. Die Bank ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der AXA Konzern AG und untersteht der Leitung von vier Vorständen.

Geschäftstätigkeit

In ihrem Geschäftsbereich Einlagen deckt die AXA Bank den Anlagebedarf der Kunden im kurz- und mittelfristigen Bereich mit täglich verfügbaren Tagesgeld- sowie Festgeldkonten ab. Zusätzlich beinhaltet die Produktpalette der AXA Bank das kurz- bis mittelfristig ausgerichtete Produkt konto360°, das Bestandteil des ganzheitlichen Beratungskonzeptes plan360° des AXA Konzerns ist. Mit diesem Konzept sollen die Bedürfnisse der Kunden für eine optimale Ruhestandsplanung durch zugeschnittene Anlage-, Versicherungs- und Vorsorgeprodukte abgedeckt werden.

Zur mittel- bis langfristigen Geldanlage bei der AXA Bank stehen den Kunden im Geschäftsfeld Depotgeschäft auch fondsgebundene Vermögensverwaltungskonzepte zur Verfügung. Darüber hinaus fungiert die Bank als Vermögens- und Depotverwalter für Fondsanteile von privaten und institutionellen Kunden. Den Kunden stehen Fonds von ca. 50 Kapitalverwaltungsgesellschaften zur Auswahl.

Im Geschäftsfeld Kredit betreibt die AXA Bank im Langfristbereich Baufinanzierungsgeschäft bis zu 90 % des Marktwertes bzw. der angemessenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten einer Immobilie mit attraktiven Konditionen und flexiblen Rahmenbedingungen. Für die kurz- und mittelfristige Finanzierung im Privatkundensegment werden besicherte Privatdarlehen angeboten.

Das Geschäftsfeld Treasury investiert die überschüssige Liquidität der Bank in Kapitalanlagen mit einem angemessenen Risiko-Rendite-Profil und sorgt für eine professionelle Zins- und Liquiditätssteuerung.

Die Vertriebspräsenz wird durch rund 4.000 Exklusivvermittler der AXA und zusätzlich durch unabhängige Makler und Mehrfachagenten gesichert. Über das Online Portal der Bank können darüber hinaus Einlagen-, Kredit- und Investmentfondsprodukte bezogen und verwaltet werden.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die AXA Bank hat am 7. Dezember 2018 mit der AXA Konzern AG einen Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Außerdem besteht zwischen der Gesellschaft und der AXA Konzern AG seit dem 15. Mai 2003 ein Beherrschungsvertrag mit der AXA Konzern AG als herrschender Gesellschaft.

Mitarbeiter

Die AXA Bank beschäftigte am Ende des Berichtsjahres 37 Mitarbeiter (2017: 38 Mitarbeiter). Die kommenden Herausforderungen für die gesamten AXA Gruppe erfordern die unveränderte Bereitschaft aller Mitarbeiter zur Gestaltung und Veränderung in den kommenden Jahren.

Für das große Engagement und die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr gilt allen Mitarbeitern unser Dank.

Verbands- und Vereinszugehörigkeit

Unsere Gesellschaft ist Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. und des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes e.V. Außerdem ist die AXA Bank Mitglied des Einlagensicherungsfonds deutscher Banken.

Erklärung zur Unternehmensführung

(§ 289f Abs. 4 HGB)

Der Vorstand der AXA Bank AG hat sich gemäß § 76 Abs.4 AktG verpflichtet, bis zum 30.09.2019 30 % der 1. Führungsebene unterhalb des Vorstands mit weiblichen Führungskräften zu besetzen. Der Frauenanteil in der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands soll mangels ausreichender Anzahl von entsprechenden Führungspositionen im selben Zeitraum bei 0 % liegen.

Der Aufsichtsrat der AXA Bank AG hat gemäß § 111 Abs.5 AktG beschlossen, dass aufgrund der aktuellen Laufzeiten von Vorstands- und Aufsichtsratsmandanten bis zum 31.12.2021 mindestens 0 % der Mitglieder des Vorstands und bis zum 30.09.2019 mindestens 0 % der Mitglieder des Aufsichtsrats Frauen sind.

Wirtschaftsbericht

Die Entwicklung unserer Gesellschaft fand im Geschäftsjahr 2018 in nachfolgend beschriebenem Umfeld statt:

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

"Deutsche Wirtschaft im längsten Aufschwung seit einem halben Jahrhundert"

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich wie auch in den Vorjahren im Jahr 2018 sehr robust. Dabei hat der seit neun Jahren anhaltende Aufschwung allerdings zuletzt an Dynamik eingebüßt, getrieben durch produktionsseitige Probleme der Automobilindustrie insb. im dritten Quartal, ungünstigere außenwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Kapazitätsengpässe. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2018 um 1,5 % höher als im Vorjahr. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2% gestiegen.

Damit zeigt die längerfristige Betrachtung, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 weiterhin über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von 1,2 % lag. Im europäischen Vergleich lag das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 unter dem Durchschnitt. Die Herbstprognose der Europäischen Kommission geht für die 19 Länder der Eurozone von einem BIP Wachstum in Höhe von 2,1% aus.

Für Deutschland kamen die Wachstumsimpulse in 2018 erneut vorrangig aus dem Inland. Die privaten Haushalte steigerten ihre Konsumausgaben gegenüber dem Vorjahr um 1,0 %. Die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit 1,1 % unterdurchschnittlich. Die preisbereinigten Bruttoinvestitionen stiegen 2018 überdurchschnittlich um 4,8 %. In Ausrüstungen - das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde preisbereinigt 4,5 % mehr investiert als im Vorjahr.

Die Bruttowertschöpfung ist in 2018 nahezu in allen Wirtschaftsbereichen gestiegen. Dabei lag die konjunkturelle Dynamik im Dienstleistungsbereich erstmals seit fünf Jahren über der im produzierenden Gewerbe.

Erbracht wurde die Wirtschaftsleistung von im Jahresdurchschnitt 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland. Das waren nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 562.000 oder 1,3 % mehr als im Jahr zuvor. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Dieser Anstieg resultiert aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Der größte Beitrag resultiert aus zugewanderten Arbeitskräften, die altersbedingte demografische Effekte ausgleichen konnten. Erkennbar nehmen die Zuwanderungszahlen jedoch allmählich ab.

Im Jahresdurchschnitt 2018 waren in Deutschland nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit 2,34 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet. Damit reduzierte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 193.000. Die Arbeitslosenquote sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozentpunkte auf 5,2 %.

Zur Hochkonjunkturphase passt auch die im Jahr 2018 weiter anziehende Lohn- und Verbraucherpreisentwicklung. Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2018 ähnlich wie im Vorjahr um 1,9 %. Von 2014 bis 2016 hatten die Jahresteuerungsraten noch jeweils unterhalb von einem Prozent gelegen.

Zum Ende des dritten Quartals 2018 belief sich das Geldvermögen der privaten Haushalte nach Angaben der Deutschen Bundesbank auf 6.053 Mrd. Euro. Ende 2017 hatte das Geldvermögen 5.880 Mrd. Euro betragen. Anhaltend hoch war dabei die Präferenz für liquide oder als risikoarm empfundene Anlageformen. Die Mittel flossen erneut vor allem in Bargeld und Einlagen, gefolgt von Ansprüchen gegenüber Versicherungen. Auch das Engagement in Aktien und Investmentfondsanteilen war weiterhin ausgeprägt, schwächte sich allerdings gegenüber dem Vorjahr ab.

Niedrigzinsen, Digitalisierung

Weiterhin niedrige Zinsen und die an Fahrt aufnehmende Digitalisierung sind die drängendsten Themen der Bankenbranche.

Die Niedrigzinspolitik stellt die Bankenbranche weiter vor große Herausforderungen. Zwar wird an der einen oder anderen Stelle bereits über einen möglichen Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank diskutiert und entsprechend ist auch das Anleihekaufprogramm Anfang 2018 zunächst reduziert worden und wurde Ende des Jahres dann komplett gestoppt. Die Wende hin zu höheren Leitzinsen wollen die Währungshüter allerdings frühestens im Herbst 2019 einläuten.

Die Digitalisierung in der Bankenbranche schreitet mit großen Schritten voran. Sie verändert die Branche mit hoher Geschwindigkeit und grundlegend. Geschäftsmodelle, Strukturen und Vertriebskanäle stehen dabei gleichermaßen auf dem Prüfstand. Fintechs drängen auf den Markt. Wichtige Zukunftsthemen für den Sektor sind Big Data, Blockchain, künstliche Intelligenz und Cybercrime.

Starke Ratings im AA-Bereich

Die AXA Gruppe mit Hauptsitz in Frankreich gehört zu den stabilsten globalen Finanzdienstleistern. Die drei großen Ratingagenturen bescheinigen ihr seit Langem eine hohe Finanzkraft. Deren Einstufungen können indirekt auch für die Kerngesellschaften der deutschen AXA Konzern AG herangezogen werden. Standard & Poor's Ratings Services hat zuletzt am 11. September 2018 seine Financial Strength Rating-Entscheidung für AXA unverändert auf AA- belassen und diese wie im Vorjahr mit einem stabilen Ausblick versehen. Am 24. Mai 2018 hatte Fitch sein AA-Insurer Financial Strength Rating ebenfalls mit stabilem Ausblick für die AXA Gruppe wieder bekräftigt. Moody's bewertet AXA in seinem Insurance Financial Strength Rating vom 13. September 2018 weiterhin mit Aa3, möchte allerdings zunächst die Finanzierung des Erwerbs der XL Group Ltd durch die AXA in Paris abwarten und hat den Ausblick daher auf negativ gesetzt.

Geschäftsverlauf

"Weitere Ausweitung des Kreditgeschäfts sowie deutlich geringere Risikovorsorge bei weiter sinkenden Verwaltungskosten"

Wegen des weiter anhaltenden niedrigen Zinsumfeldes sind die Kunden durchaus bereit, sowohl im kurzfristigen als auch im mittelfristigen Bereich Einlagen mit sehr geringer Verzinsung zu tätigen. Die Kundenverbindlichkeiten konnten bei den täglich fälligen Einlagen auf 412 Mio. Euro (2017: 388 Mio. Euro) und bei den Einlagen mit vereinbarten Laufzeiten auf 477 Mio. Euro (2017: 382 Mio. Euro) gesteigert werden. Die im Rahmen der Konzernstrategie erfolgten Umwandlungen von Bankeinlagen in Lebens- und Rentenversicherungsverträge lagen mit ca. 76 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahr (2017: 80 Mio. Euro).

Im Fondsbereich wurde das in 2016 eingeführte Vermögensverwaltungskonzept - insbesondere als fondsgebundene Rentenversicherung - im Exklusivvertrieb überaus positiv aufgenommen und verzeichnete mit 426 Mio. Euro (2017: 378 Mio. Euro) weiterhin deutliche Zuwächse.

Im Finanzierungsbereich hat die Bank im Jahr 2018 das Kreditneugeschäft (Immobilienfinanzierungen und besicherte Privatdarlehen) mit insgesamt 224 Mio. Euro (2017: 199 Mio. Euro) Zusagevolumen nochmals weiter ausgebaut.

Durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens, die anhaltende Fokussierung auf ertragreiches Geschäft sowie einen deutlichen Rückgang der Risikovorsorge sowie höhere Netto-Erträge aus den Provisionsgeschäften und der nahezu unveränderten Verwaltungsaufwände konnte ein erneut positives Ergebnis in Höhe von 3,9 Mio. Euro (2017: 3,5 Mio. Euro) erwirtschaftet werden. Die Eigenkapitalrentabilität stieg von 6,2 % in 2017 auf 7,0 % in 2018.

Der Bilanzgewinn wird nach der Ergebnisabführung in Höhe von 3.910.190,18 Euro, auf Grund des in 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages, an die AXA Konzern AG mit 452,15 Euro ausgewiesen und resultiert aus dem bestehenden Gewinnvortrag.

Vermögenslage

Zum Jahresende 2018 beliefen sich die Forderungen an Kunden auf 758,2 Mio. Euro (2017: 655,8 Mio. Euro). Die Forderungen bestehen mit 610,2 Mio. Euro (2017: 495,3 Mio. Euro) im Wesentlichen aus Immobilienkrediten sowie mit 53,5 Mio. Euro (2017: 49,5 Mio. Euro) aus Privatdarlehen. Der Anstieg bei den Immobilienkrediten, als auch der Privatdarlehen, gegenüber dem Vorjahr ist auf den Ausbau des Neugeschäftes zurückzuführen. In den Forderungen an Kunden ist ein nachrangiges Darlehen an die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln, in Höhe von 5,0 Mio. Euro enthalten. Der Bestand der von der Bank angekauften Policendarlehen ist mit insgesamt 94,5 Mio. Euro (2017: 109,1 Mio. Euro) durch höhere Tilgungen weiter rückläufig.

Die kurzfristigen Forderungen gegenüber Kreditinstituten betrugen zum 31. Dezember des Geschäftsjahres 11,0 Mio. Euro (2017: 6,9 Mio. Euro).

Der Wertpapierbestand belief sich Ende 2018 auf 256,4 Mio. Euro gegenüber 241,8 Mio. Euro im Vorjahr. Dem Anlagevermögen sind 22,0 Mio. Euro zugeordnet, die restlichen Wertpapiere sind der Liquiditätsreserve als Teil des Umlaufvermögens zugeordnet. Es handelt sich ausschließlich um Wertpapiere von öffentlichen Emittenten mit einer kurzen und mittleren Laufzeit oder einer variablen Verzinsung.

Die Einlagen unserer Kunden haben sowohl kurzfristigen als auch mittelfristigen Charakter. Der Bestand täglich fälliger Verbindlichkeiten in diesem Bereich lag zum Jahresende mit 412,2 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 387,9 Mio. Euro. Bei den Verbindlichkeiten mit vereinbarter Laufzeit konnte ein Anstieg in Höhe von 94,9 Mio. Euro auf 476,7 Mio. Euro am Jahresende erreicht werden.

Der Bestand der fondsgebundenen Vermögensverwaltung sank um 16,9 % auf insgesamt 19,1 Mio. Euro (2017: 23,0 Mio. Euro); im klassischen Depotgeschäft verminderten sich die verwalteten Bestände um 2,6 % auf 108,8 Mio. Euro (2017: 111,7 Mio. Euro).

Über alle Anlageprodukte hinweg erhöhten sich die Kapitalanlagen von Kunden deutlich auf insgesamt 731,9 Mio. Euro (2017: 695,0 Mio. Euro).

Zur Refinanzierung des langfristigen Kreditgeschäftes wurden bis Mitte 2009 Kreditforderungen an die AXA Lebensversicherung AG verkauft. Darüber hinaus erfolgt die Refinanzierung durch Schuldscheindarlehen und kurzfristige Geldanlagen der AXA Konzerngesellschaften. Die Liquidität im kurz- bis mittelfristigen Bereich wird durch den Bodensatz der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und durch die Aufnahme von kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten über Geldhandelsgeschäfte gesichert. Die Liquidität der Bank war im Geschäftsjahr stets gewährleistet.

Ertragslage

Das Zinsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr mit 14,6 Mio. Euro (Vorjahr 16,1 Mio. Euro) um 1,5 Mio. Euro zurückgegangen. Die Zinserträge aus dem Baufinanzierungsgeschäft konnten zwar weiter gesteigert werden, konnten aber den Zinsrückgang im Wertpapiergeschäft und im Policendarlehensgeschäft nicht ganz ausgleichen. Sowohl die Zinsaufwände bei den Kundeneinlagen, als auch die Refinanzierungskosten bei den Schuldscheindarlehen sind weiter angestiegen. Insgesamt erwirtschaftete die Bank ein weiterhin stabiles Zinsergebnis in einem schwierigen Zinsumfeld.

Das Provisionsergebnis ist mit 4,9 Mio. Euro gegenüber 4,9 Mio. Euro im Vorjahr weitgehend unverändert. Die höheren Erträge aus dem Vertrieb von Investmentfondsanteilen, die um 1,8 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro gestiegen sind, wurden durch das allgemeine Provisionsergebnis, welches sind insbesondere durch die Zahlung von Vermittlerprovisionen aus dem stark angestiegenen Kreditneugeschäft deutlich von -2,3 Mio. Euro auf

-3,5 Mio. Euro erhöht hat, aufgezehrt.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind nahezu unverändert. Die darin enthaltenen Personalkosten sind um 0,4 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr (3,4 Mio. Euro) auf 3,0 Mio. Euro zurückgegangen.

Unter Berücksichtigung von geringeren Risikovorsorgen, von Eingängen auf abgeschriebene Forderungen sowie von Direktabschreibungen beläuft sich der Bewertungsaufwand aus dem Kreditgeschäft auf 1,2 Mio. Euro und liegt damit deutlich unter dem niedrigen Niveau des vergangenen Jahres (Vorjahr 2,3 Mio. Euro).

Insgesamt erzielte die Bank aufgrund des stabilen Provisionsergebnisses, der nahezu unveränderten Verwaltungsaufwänden, der niedrigeren Risikovorsorge und trotz des geringeren Zinsergebnisses wiederum ein positives Ergebnis von 3,9 Mio. Euro nach Steuern, welches auf Grund des in 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG an diese abgeführt wurde. Der Bilanzgewinn wird mit 452,15 Euro ausgewiesen.

Die Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss / Bilanzsumme) betrug am 31. Dezember 2018 unverändert 0,37 % gegenüber dem Vorjahr mit 0,37 %.

Finanzlage

Kapitalstruktur und Gewinnverwendung

Die Eigenmittel reduzierten sich im Laufe des Geschäftsjahrs durch die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 3,5 Mio. Euro sowie unter Berücksichtigung der Abführung des laufenden Ergebnisses von 3,9 Mio. Euro an die AXA Konzern AG von 59,6 Mio. Euro auf insgesamt 56,1 Mio. Euro.

Die zum Bilanzstichtag ermittelte Kapitalrelation gemäß Capital Requirements Regulation (CRR) Artikel 92 Abs. 2, Buchst. c betrug 15,37 % und lag im abgelaufenen Jahr stets über der vorgeschriebenen Mindestrelation von 8 %, sowie 10 % inklusive des SREP-Zuschlages der Bank

Liquidität

Zum Jahresende 2018 betrug die Liquidity Coverage Ratio (LCR) 332,9 %.

Vergleich der prognostizierten und der tatsächlichen Entwicklung

Die prognostizierte erneute Ausweitung des Kreditneugeschäfts sowohl für Hypothekendarlehen als auch für Konsumentenkredite wurde mit 10% Neugeschäftswachstum knapp verfehlt. Das geplante Nettowachstum des Einlagenbestands in Höhe von 25,0 Mio. Euro wurde insbesondere wegen des ungebrochenen Kundeninteresses mit insgesamt 43 Mio. Euro abermals deutlich überschritten. Das Bilanzvolumen wurde wie erwartet deutlich gesteigert.

Das Zinsergebnis ist durch geringere Zinserträge bei Konsumentenkrediten und höhere Refinanzierungskosten geringer als geplant ausgefallen. Das Provisionsergebnis ist in 2018 nicht weiter angestiegen und erreichte somit nicht den geplanten Wert. Die Verwaltungsaufwendungen konnten erfreulicherweise konstant gehalten werden und fielen damit gegenüber der ursprünglichen Planung für das Jahr geringer aus. Die Eigenkapitalrentabilität und die Ergebnisabführung nach Steuern mit 3,9 Mio. Euro haben den prognostizierten Wert erreicht.

Risikobericht

Risikomanagementsystem

Grundlagen

Als Bank ist es unser Kerngeschäft, kontrolliert Risiken entsprechend renditeorientierter Vorgaben einzugehen. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die Fähigkeit, die aus der Geschäftstätigkeit resultierenden Chancen und Risiken zu erkennen und zu nutzen. Auf Basis der Risikomessung und unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen und ökonomischen Kapitalausstattung sollen geeignete Steuerungs- und Überwachungsprozesse eine langfristig positive Entwicklung sicherstellen. Der Erfolg der Bank hängt somit wesentlich von der Fähigkeit ab, die eingegangenen Risiken wirksam zu erkennen, zu steuern und zu überwachen. Dies ist die Aufgabe des Risikomanagements.

Die Basis stellt die vom Vorstand aufgestellte und mit dem Aufsichtsrat abgestimmte Geschäfts- und Risikostrategie dar, die sich konsequent von der AXA Konzernstrategie ableitet. Hierbei wird ein konservativer Geschäftsansatz als oberstes Prinzip der Risikobegrenzung zugrunde gelegt.

Risikostrategie

Im Sinne eines konservativen Geschäftsansatzes betreibt die AXA Bank ausschließlich standardisierte und risikoarme Bankgeschäfte mit Privatkunden. Diese sind in die Geschäftsfelder Kreditgeschäft und Geldanlage unterteilt. Daneben besteht das Geschäftsfeld Treasury zur Steuerung der Aktiv- und Passivseite.

Im Kreditgeschäft vergibt die AXA Bank private Baufinanzierungen und Privatdarlehen. Des Weiteren werden Policendarlehen aus dem Konzern angekauft. Durch ein Bürgschaftsrahmenabkommen mit den AXA Lebensversicherungsgesellschaften wird die Deckungsstockfähigkeit der Baufinanzierungen aus dem Versicherungsportfolio erreicht. Die sich hieraus ergebenden Bürgschaftsverpflichtungen sind unter dem Bilanzstrich vermerkt.

Das Geschäftsfeld Geldanlage konzentriert sich auf das Einlagengeschäft, die Depotführung für Privatkunden und eine fondsbasierte Vermögensverwaltung.

Das Treasury ist konservativ ausgerichtet, aus diesem Grund ist das Geschäftsfeld bei der Geldanlage auf die Produkte Interbankengeldanlagen, öffentlich rechtliche Wertpapiere, gedeckte Pfandbriefe und bei der Geldaufnahme auf die Produkte Interbankenkredite, Termingeldaufnahmen und Schuldscheindarlehen begrenzt, wobei bevorzugt auf AXA konzerninterne Refinanzierungen zurückgegriffen wird.

Die Bank betreibt ein aktives Liquiditätsmanagement und führt kein Handelsbuch. Auch bei den Zinsänderungsrisiken verfolgen wir im Rahmen der Aktiv-Passiv-Steuerung einen konservativen Ansatz, in dem langfristige Ausleihungen fristenkongruent refinanziert werden und der Risikoappetit über Risikoindikatoren begrenzt wird. Derivate setzen wir nur in Form von einfachen Zinsswaps und zur Reduzierung der Fristentransformation ein.

Für die Einführung neuer Produkte, für Tätigkeiten auf neuen Märkten, sowie Risiken aus wesentlichen Änderungen ist ein Anpassungsprozess etabliert, bei dem neben den betroffenen Fachbereichen, das Risikomanagement, Compliance und die Revision mitwirken. Ziel der Anpassungsprozesse ist die vorausschauende Ermittlung möglicher Risiken und bei wesentlichen Veränderungen, die Auslösung einer Ad-hoc-Risikoinventur zur Neubewertung der Risikolage.

In der Risikostrategie werden, im Einklang mit der Geschäftsstrategie, die risikostrategischen Leitplanken definiert. Der Risikoappetit wird dort festgelegt als maximales Risiko, das die Bank bei dem Verfolgen ihrer Geschäftsziele einzugehen bereit ist und das sie eingehen kann, ohne existenzielle Bedrohungen herbeizuführen. Die risikostrategischen Ziele, neben der Gewährleistung der normativen Anforderungen und der ökonomischen Risikotragfähigkeit, sind das Sicherstellen einer angemessenen Liquiditäts- und Kapitalausstattung sowie die Wahrung der Reputation. Diese Ziele sollen durch einen grundsätzlich konservativen Geschäftsansatz sichergestellt werden.

Risikogrundsätze

Zur Steuerung und Kontrolle der Risiken hat die AXA Bank neben der Verantwortung der Geschäftsleitung, die die Festlegung angemessener Strategien und die Einrichtung angemessener interner Kontrollverfahren umfasst, eine klare Organisationsstruktur, mit der die Rollen und Verantwortlichkeiten aller am Risikosteuerungsprozess Beteiligten klar definiert sind.

Durch sinnvolle und risikoadäquate Aufgabenteilung zwischen den eingebundenen Bereichen erfolgt eine Funktionstrennung, um die Objektivität sicherzustellen und gleichzeitig Interessenkonflikte zu vermeiden.

Ein einheitlicher Prozess zur Festlegung von Limiten gilt für alle wesentlichen und quantifizierbaren Risikoarten und enthält die Messung und laufende Überwachung der Risiken. Quantifizierbare wesentliche Risiken werden durch Risikolimite begrenzt. Der Vorstand genehmigt die Risikolimite, die in die ökonomische Risikotragfähigkeitsberechnung einfließen. Das Risikocontrolling verantwortet die Identifikation, die Analyse sowie die Messung der Risiken und überwacht bzw. aktualisiert die Risikoparameter und Risikomodelle.

Risikosteuerung

Im jährlichen oder bei Bedarf ad hoc durchzuführenden Prozess der Risikoinventur wird sichergestellt, dass alle relevanten Risikoarten identifiziert und bezüglich ihrer Wesentlichkeit bewertet werden. Die Einschätzung der Wesentlichkeit richtet sich hierbei nach der Frage, ob das Eintreten des Risikos mittel- oder unmittelbar einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit haben könnte.

Um die Qualität der Risikosteuerung sicherzustellen, werden die im Rahmen der Messung, Steuerung und Zusammenführung aller Risikoarten eingesetzten Verfahren kontinuierlich weiterentwickelt sowie an die sich ändernden Marktgegebenheiten angepasst.

Die Strategien werden von der Geschäftsleitung jährlich überprüft und mit dem Aufsichtsrat erörtert. Anpassungen erfolgen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen.

Risiken werden nur in einem angemessenen Chancen-Risikoverhältnis eingegangen. Sie werden regelmäßig überwacht und durch interne Limite gesteuert und begrenzt. Limite sind aus der Risikodeckungsmasse abgeleitet und sichern die Risikotragfähigkeit.

Beobachtungskennzahlen und davon abgeleitete Frühwarnindikatoren sowie kritische Werte ermöglichen das frühzeitige Erkennen von Risiken und die Einleitung von Steuerungsmaßnahmen.

Die Simulation von verschiedenen Szenarien für die wesentlichen Risikokategorien dient der Quantifizierung des möglichen Risikopotenzials.

Die für die wesentlichen Risiken festgelegten Maßnahmen für Krisensituationen und die Ad-hoc-Berichterstattung bei der Erreichung von Frühwarnindikatoren und kritischen Werten sichern den notwendigen Informationsfluss und die strukturierte Bewältigung von möglichen Krisensituationen.

Die interne Revision überwacht als unternehmensinterne Stelle im Auftrag des Vorstandes die Betriebs- und Geschäftsabläufe, das Risikomanagement und Risikocontrolling sowie das interne Kontrollsystem (IKS). Unter Wahrung ihrer Unabhängigkeit wird die interne Revision auch beratend und projektbegleitend tätig.

Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozess

Im Rahmen des Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesses werden Risiken frühzeitig erkannt und in ihrer Wirkungsweise analysiert. Das Risikocontrolling nimmt eine quantitative und qualitative Einschätzung der Risiken vor. Die quantifizierbaren wesentlichen Risiken werden in der Risikotragfähigkeitsberechnung zusammengeführt.

Alle Limite werden im Rahmen des Kapitalallokationsprozesses abgeleitet und über einheitliche Limitstrukturen auf Einzelrisikolimite verteilt. Diese Einzellimite werden aggregiert in ein Kredit- und ein Handelslimit, die jeweils einem Limitverantwortlichen zugeordnet werden. Unterjährige Anpassungen der Einzellimite können die Limitverantwortlichen, im Rahmen ihres Gesamtlimits eigenständig vorschlagen und durch die Geschäftsleitung genehmigen lassen.

Die genehmigten Limite aller Risikoarten werden laufend überwacht und einer qualitativen Kontrolle unterzogen. Die operationellen Risiken werden durch regelmäßige Überprüfung der Systeme, Prozesse, Produkte und Aktivitäten hinsichtlich potenzieller Risiken für den laufenden Geschäftsbetrieb ermittelt. Dabei stehen die Überwachung der Auslagerungen und die Informationssicherheit im besonderen Fokus der Kontrollen.

Im Rahmen der Risikosteuerung werden geeignete Strategien und Maßnahmen zur Risikobegrenzung getroffen. Die aktive Risikosteuerung umfasst Maßnahmen zu Risikodiversifikation, Risikotransfer und Risikovorsorge. Zur indirekten bzw. passiven Risikosteuerung hat die Bank Risikovermeidungs- und Risikominderungsstrategien entwickelt.

Regelmäßig werden Aufsichtsrat, Geschäftsleitung und die Fachverantwortlichen innerhalb des Konzerns und der Bank über die Ergebnisse des Risikocontrollings hinsichtlich der Adressenausfall-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken sowie der operationellen Risiken informiert.

Das Risikomanagement fasst die Risikoarten zusammen und ermittelt die aktuelle Risikostruktur, Risikoauslastung sowie Risikotragfähigkeit.

Zusätzlich besteht ein Frühwarnsystem, das Beobachtungskennzahlen für die einzelnen Risikoarten vorsieht, von denen Frühwarnwerte und kritische Werte abgeleitet werden. Die Erreichung der Frühwarnwerte, der kritischen Werte und der Limite lösen Ad-hoc-Mitteilungen aus, die die Berichterstattung abrunden.

Im Rahmen dieser Berichterstattung schlägt das Risikomanagement gezielte Maßnahmen zur Risikosteuerung vor und dokumentiert deren Wirksamkeit.

Risikokapitalsteuerung

Um die Risikotragfähigkeit zu beurteilen, wird die Summe der aktuell gemessenen Einzelrisiken vierteljährlich mit der Risikodeckungsmasse abgeglichen. Die Risikotragfähigkeit ist gegeben, solange die Summe der Risikopotenziale aus den einzelnen Risikoarten die Risikodeckungsmasse nicht überschreitet.

Die ökonomische Risikodeckungsmasse setzt sich zusammen aus gezeichnetem Kapital, Kapital- und Gewinnrücklagen, laufendem Ergebnis nach Bewertung bis zur maximalen Höhe der geplanten Gewinnthesaurierung, stillen Reserven in Wertpapieren und der Vorsorge für allgemeine Bankrisiken nach § 340f HGB.

Bei den stillen Reserven der Wertpapiere werden lediglich die Wertpapiere der Liquiditätsreserve betrachtet. Von den Reserven werden anhand der gültigen Steuerquote die erwarteten Ertragssteuern abgezogen. Bei dem laufenden Ergebnis handelt es sich um das bereits nach derzeitiger Bilanzierung realisierte Nachsteuerergebnis.

Zur Steuerung der Risikoarten wurden für die Einzelrisiken Risikolimite definiert. Die Addition dieser Einzelwerte stellt die Risikoobergrenze dar. Die Risikolimite werden jährlich im Rahmen des strategischen Planungsprozesses überprüft und vom Vorstand beschlossen.

Die Gesamtauslastung der Limite wird mindestens vierteljährlich ermittelt. Bei der Ermittlung werden risikomindernde Korrelationseffekte nicht berücksichtigt.

Risikoarten

Als wesentliche Risiken wurden die Adressenausfallrisiken, die Marktpreisrisiken, die operationellen Risiken und die Liquiditätsrisiken definiert.

Die Risikomessung der wesentlichen Risiken erfolgt grundsätzlich mit einem Konfidenzniveau von 99,9 % und einer Haltedauer von 250 Tagen. Die einzige Ausnahme ist die Haltedauer bei den Spread-Risiken, die mit 60 Tagen angesetzt wird.

Die Ermittlung der Adressenausfallrisiken erfolgt über einen Credit-Value-at-Risk-Ansatz auf Basis eines einfachen Gordy-Modells. Die Granularität des Portfolios wird mittels des Herfindahl-Hirschmann-Indexes berücksichtigt. Die benötigten Ausfallwahrscheinlichkeiten und Ausfallquoten werden bei den Kreditrisiken aus den historischen Ausfällen abgeleitet, bei den Emittenten- und Kontrahentenrisiken greifen wir auf eine S&P Studie aus 2017 zurück, die auf einer Datenhistorie ab 1981 basiert.

Die Marktpreisrisiken ermitteln wir über Value-at-Risk-Verfahren auf Basis historischer Simulationen. Bei den Zinsänderungsrisiken und bei den Spread-Risiken greifen wir auf eine Datenhistorie von 5 Jahren zurück.

Liquiditätsrisiken werden über einen Liquidity-Value-at-Risk-Ansatz auf Basis einer historischen Simulation und einer Datenhistorie von 5 Jahren bewertet.

Operationelle Risiken werden als Abzugsbetrag über den aufsichtsrechtlichen Basisindikatoransatz ermittelt.

Adressenausfallrisiko

Das Adressenausfallrisiko umfasst sowohl das Bonitätsrisiko von Kreditnehmern und institutionellen Kontrahenten als auch den möglichen Verlust aufgrund eines Ausfalls vertraglicher Leistungen eines Geschäftspartners. Das Kreditrisiko und das Counterparty Risiko von institutionellen Kontrahenten und Emittenten stellen den überwiegenden Teil des Adressenausfallrisikos dar.

Die Bank erreicht die angestrebte Risikobegrenzung im Kreditgeschäft durch die Beschränkung auf private Kunden, die Limitierung von Darlehen und Kreditlinien für Kreditnehmer sowie eine Beschränkung auf die Besicherung durch ausschließlich wohnwirtschaftlich genutzte Immobilien bzw. durch bankübliche liquide Sicherheiten.

Der abschließende Kreditentscheidungsprozess ist größenabhängig gestaffelt und bezieht den Vorstand ein. Ab einer festgelegten Engagementshöhe ist der Kreditausschuss des Aufsichtsrates zu informieren bzw. dessen Zustimmung einzuholen. Hierbei wird explizit auf die Trennung von Akquisitions- und Kreditentscheidungskompetenz geachtet.

Die Bonitätsbeurteilung sowie die Beurteilung der Werthaltigkeit der Sicherheiten der Engagements werden in einem standardisierten Verfahren dokumentiert. Die Risikoüberwachung umfasst neben einem automatisierten Mahnwesen auch die anlassbezogene Überprüfung der Bonitätsbeurteilung.

Sofern bei einem Kreditengagement in der Problemkreditbearbeitung mit einem Volumen von mehr als 200 T€ Ausfälle drohen, werden im Rahmen einer Bestandsaufnahme und gesonderten Berichterstattung ("Risikovorsorgebogen") die Sicherheiten neu bewertet. Hierbei sind die aktuellen Verwertungsmöglichkeiten und die von der Bank vorgegebenen maximalen Beleihungsgrenzen zugrunde zu legen. Sofern der Wert der Sicherheiten das Engagement nicht abdeckt, wird der Risikovorsorgebedarf ermittelt und den Vertretern der jeweiligen Kompetenzstufe zur Beschlussfassung vorgelegt.

Die Bank prüft bei Krediten der Intensivbetreuung ab 300 T€, inwiefern auf Engagement Ebene Einzelwertberichtigungsbedarf besteht.

Problemkredite unter 200 T€, Kredite in der Intensivbetreuung unter 300 T€ und Kredite der Mahnstufen 1 bis 4 werden pauschal einzelwertberichtigt. Ein Engagement in der Problemkreditbearbeitung mit einer Inanspruchnahme unter 200 T€ ist zur individuellen Risikobetrachtung vorzusehen, wenn der drohende Verlust den bestehenden pauschalierten EWB-Anteil um mehr als 50 T€ übersteigt.

Ein Risikovorsorgebedarf ab 100 T€ ist dem Gesamtvorstand unverzüglich mitzuteilen. Einzelwertberichtigungen ab einer Höhe von 100 T€ genehmigt der jeweilige Ressortvorstand. Die für eine Erhöhung der EWB notwendige Kompetenz richtet sich nach der Gesamtwertberichtigung.

Unterhalb einer Bagatellgrenze von 10 T€ bildet die Bank keine Risikovorsorge. Bei einem Forderungsausfall erfolgt hier eine Direktabschreibung.

Zur Steuerung der Kreditrisiken hat die Bank ein Sollkreditportfolio definiert, das die strategische Planung der Geschäftsleitung in mehreren Kennzahlen abbildet. Im Rahmen des Kreditrisikocontrollings wird quartalsweise ein Kreditrisikobericht erstellt, der die Entwicklungen überwacht, kommentiert und mit dem Sollkreditportfolio abgleicht. So wird überprüft, ob die Kreditrisikostrategie eingehalten wurde. Über die Ergebnisse werden Vorstand und Aufsichtsrat regelmäßig und ausführlich informiert, so dass eine Überwachung und Steuerung der Kreditrisiken gewährleistet ist.

Die Steuerung der Counterparty Risiken von Emittenten und Kontrahenten erfolgt über die Vergabe von Gesamt- und Einzellimiten. Gesamtlimite begrenzen Anlagekategorien, Einzellimite dienen der Risikostreuung in Bezug auf einzelne Emittenten und Kontrahenten.

Die Limitvergabe erfolgt über einen definierten Prozess, der zwischen einem ratingbasierten Rahmen- und Einzelbewilligungsprozess unterscheidet. Die Bewilligung erfolgt beim Rahmenbewilligungsprozess durch den Ressortvorstand, beim Einzelbewilligungsprozess durch den Gesamtvorstand mit Zustimmung des Kreditausschusses des Aufsichtsrates.

Die Ziele der Risikosteuerung der Adressenausfallrisiken der Bank bestehen im Wesentlichen in der Begrenzung von Konzentrationsrisiken für bestimmte Kundengruppen und der strikten Auswahl der einzelnen Kreditnehmer. In Bezug auf die Wertpapiere geht die AXA Bank bewusst ein gewisses Adressenausfallrisiko zur Steigerung des Zinsergebnisses ein.

Marktpreisrisiko

Das Marktpreisrisiko beinhaltet im Wesentlichen das Zinsänderungsrisiko im Anlagebuch und das Spreadrisiko. Das Zinsänderungsrisiko lässt sich als das Risiko der Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aufgrund einer Änderung der Zinssätze beschreiben. Das Spreadrisiko ist das Risiko, das als Zinsaufschlag (Credit Spread) für bestimmte Bonitätsklassen bei Eigenanlagen in Wertpapieren gegenüber dem risikolosen Zins auftritt.

Die quantitative Risikosteuerung der Marktrisiken erfolgt über Sensitivitäten, Value-at-Risk-Kennzahlen, Stresstests und Szenarioanalysen sowie über ökonomische Kapital Limite. Des Weiteren bilden Vorgaben zur Portfoliostruktur, zu neuen Produkten, Laufzeitbegrenzungen oder Mindest-Ratings den Rahmen für die qualitative Steuerung.

Risikokonzentrationen werden bei den Spread Risiken durch spezifische Limite für Kontrahenten und Emittenten direkt begrenzt, bei den Zinsänderungsrisiken werden diese auf indirekte Weise vermieden, indem klassische Risikomaße, wie der Price Value of a Basispoint, der 200 Basispunkte Zinsshift und der Value at Risk zur Bewertung des Gesamtportfolios herangezogen und limitiert werden.

Liquiditätsrisiko

Unter dem dispositiven Liquiditätsrisiko wird das Risiko bewertet, dass die gegenwärtigen oder zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht zeitnah oder vollständig erfüllt werden können. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit führt die Bank regelmäßig Liquiditätsanalysen durch. Die dispositive Liquidität wird über ein internes Modell unter Berücksichtigung der instituts- und marktspezifischen Liquiditätsrisiken gesteuert. Dieses Modell ermittelt auf Grundlage der getroffenen Annahmen Ergebnisse für Normal-, Belastungs- und Stressszenarien. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber, die dem Stressszenario zugrunde liegen, sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen, eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert von Vermögensgegenständen. Definierte Limitkorridore für Ober- und Untergrenzen generieren Steuerungsimpulse.

Das strukturelle Liquiditätsrisiko wird über den Liquidity Value-at-Risk gesteuert. Der Liquidity Value-at-Risk misst das Risikopotenzial aus Liquiditätsfristentransformation, das aufgrund von steigenden Refinanzierungsspreads durch Schließung von Liquiditätslücken innerhalb einer vorgegebenen Haltedauer mit einer definierten Wahrscheinlichkeit nicht überschritten wird. Das Refinanzierungsrisiko aus der Liquiditätsfristentransformation wird indirekt über ein ökonomisches Risikolimit begrenzt. Des Weiteren werden die mittelfristigen Refinanzierungslücken monatlich reportet. Darüber hinaus wird das strukturelle Refinanzierungsrisiko über die aufsichtsrechtliche Net Stable Funding Ratio überwacht.

Marktliquiditätsrisiken können aufgrund von unzureichender Markttiefe bei Finanzinstrumenten schlagend werden. Die AXA Bank bezieht das Marktliquiditätsrisiko in ihre Betrachtungen bei der dispositiven Liquiditätssteuerung mit ein. Aufgrund der Anlagestrategie in risikoarme und notenbankfähige Schuldverschreibungen kann unabhängig vom Markt alternativ zum Verkauf eine Beleihung der Vermögenswerte erfolgen. Zur Ermittlung des Beleihungspotentials werden die Marktwerte der Schuldverschreibungen um die marktüblichen Haircuts reduziert und bereits belastete Vermögenswerte aus der verfügbaren Liquiditätsreserve herausgerechnet.

Die Ermittlung einer angemessenen Liquiditätsreserve erfolgt über historische Nettomittelabflüsse aus dem Kundengeschäft. Über den Conditional Value-at-Risk mit Konfidenzniveau 95 % wird das gewünschte Absicherungsniveau definiert.

Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete Maßnahmen bereinigt.

Operationelles Risiko

Operationelle Risiken sind die Gefahr von Schäden, die in Folge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeitern, der internen Infrastruktur oder in Folge externer Einflüsse eintreten. Rechtsrisiken sind dabei eingeschlossen.

Zur Messung der operationellen Risiken wird jährlich ein Risikoassessment durchgeführt. Schadensfälle werden ab 500 Euro in der zentralen Schadensfalldatenbank erfasst. Die Analyse der Schadensfälle durch das Risikomanagement ermöglicht ein Backtesting für das Risikoassessment und dient als Grundlage für Maßnahmenplanungen im Risikomanagementprozess.

Sonstiges Risiko

Sonstige Risiken umfassen Reputationsrisiken, strategische Risiken, allgemeine Geschäftsrisiken und Sicherheiten- und Restwertrisiken. In der Risikoinventur wurden diese Risiken als nicht wesentlich eingestuft. Eine Überwachung der Unwesentlichkeit erfolgt durch monatliche Soll/Ist Abgleiche im Rahmen des Planungsprozesses.

Zusammenfassung

Die AXA Bank hat mit ihren Risikogrundsätzen ein solides Fundament für das Risikomanagement und das Risikocontrolling gelegt. Mit dem installierten Risikomanagementprozess werden sämtliche wesentliche Risiken erfasst, gemessen, überwacht und gesteuert sowie die operationellen Risiken im Bankgeschäft minimiert.

Die derzeit bei der Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation aller Risikoarten eingesetzten Verfahren werden kontinuierlich weiterentwickelt und an sich ändernde Marktgegebenheiten angepasst. Dadurch wird eine erfolgreiche Risikosteuerung auch künftig sichergestellt.

Aktuelle Risikosituation

Zum Berichtsjahresende stellen sich die ermittelten Risikopotenziale der wesentlichen Risikoarten wie folgt dar:

Ökonomische Kapitalanforderungen
in €
Risikolimit Dez-18 Auslastung
in %
Kreditrisiken 18.000.000 12.599.151 70,00%
Counterparty Risiken 3.000.000 1.104.160 36,81%
Zinsänderungsrisiken 6.000.000 2.732.009 45,53%
Spreadrisiken 7.000.000 4.653.304 66,48%
Liquiditätsrisiken 8.000.000 4.072.653 50,91%
Operationelle Risiken 4.000.000 3.243.000 81,08%
Gesamt 46.000.000 28.404.277 61,75%

Alle Einzellimite wurden am Jahresende eingehalten, die Risikoobergrenze in Höhe von 46 Mio. € wurde zu 28,4 Mio. € bzw. zu 61,75 % ausgelastet.

Die Risikoveränderung im Vergleich zum Vorjahr sah wie folgt aus:

Ökonomische Kapitalanforderungen
in €
Dez-17 Dez-18 Delta
Kreditrisiken 9.939.690 12.599.151 2.659.461
Counterparty Risiken 1.053.441 1.104.160 50.719
Zinsänderungsrisiken 1.725.362 2.732.009 1.006.647
Spreadrisiken 3.293.892 4.653.304 1.359.412
Liquiditätsrisiken 6.434.871 4.072.653 -2.362.218
Operationelle Risiken 3.076.000 3.243.000 167.000
Gesamt 25.523.256 28.404.277 2.881.021

Die Kreditrisiken, Zinsänderungsrisiken und Spreadrisiken stiegen wegen wachsendem Kreditgeschäft und höherer Volatilität an den Märkten an. Die Counterpartyrisiken stiegen hingegen nur leicht an. Vor allem die strukturellen Liquiditätsrisiken sanken stark, auf Grund der Reduzierung der Liquiditätsfristentransformation. Der Abzugsbetrag für operationelle Risiken wird nach dem aufsichtsrechtlichen Basisindikatoransatz ermittelt.

Eine BGH-Entscheidung zur Unwirksamkeit einer in der Kreditwirtschaft üblichen Aufrechnungsklausel (XI ZR 309/16) vom 20.03.2018 wird derzeit als Grundlage für ein Widerrufsrecht vorgetragen. Erstinstanzliche Entscheidungen haben dies teilweise bestätigt, sind allerdings nicht rechtskräftig. Der Rechtsanspruch für den Widerruf aus diesem Grund ist derzeit noch nicht durch den BGH entschieden. Ein Widerruf mit dieser Widerrufsbegründung liegt uns bereits vor. Die Entwicklung bleibt abzuwarten. Die Bank hat für dieses Rechtsrisiko eine angemessene Rückstellung gebildet.

Im Jahr 2018 hat die AXA Bank in Verbindung mit der Schließung und Liquidation offener Immobilienfonds nur noch einzelne Kundenbeschwerden und -anfragen erhalten. Für die zum Bilanzstichtag bestehenden Risiken wurde eine angemessene Rückstellung gebildet. Der Fortgang der Liquidationsverfahren und die Risiken weiterer Kundenbeschwerden können derzeit nicht abschließend eingeschätzt werden.

Prognose- und Chancenbericht

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019

Während die konjunkturelle Lage in Deutschland in der ersten Jahreshälfte 2018 noch von einem soliden Wachstum des Bruttoinlandsproduktes mit 0,4 % im ersten und 0,5 % im zweiten Quartal geprägt war, ermäßigte sich die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 0,2 % und stagnierte im vierten Quartal. Für das gesamte Jahr 2018 ergab sich daraus ein Anstieg von 1,5 %.

Auf Basis der im Herbst letzten Jahres vorgenommenen Planung und im Einklang mit der Prognose des Bundesverbands deutscher Banken hatten wir für unsere Planungen für dieses Jahr eine weitere Steigerung des BIPs um ca. 1,8 % angenommen. Mit Blick auf die schwierige wirtschaftliche Entwicklung im 2. Halbjahr, den Unsicherheiten aus dem bevorstehenden Brexit sowie dem weiter schwelenden globalen Handelsstreit müssen wir allerdings damit rechnen, dass diese Annahme um bis zu ca. 0,5 % niedriger ausfallen kann.

Im Einklang mit der AXA-Gruppe rechnen wir im Jahresverlauf mit langsam steigenden Zinsen sowie einer deutlichen Erholung des Anfang des Jahres erreichten niedrigen Zinsniveaus im langfristigen Bereich. Ab 2020 unterstellen wir eine Erholung des Zinsumfelds in allen Laufzeitbändern.

Bezüglich der relevanten Leistungsindikatoren planen wir ein zum Vorjahr abermals deutlichen Anstieg des Kreditneugeschäfts und eine moderate Zunahme des Einlagenbestands. Das Zinsergebnis soll gegenüber dem Vorjahr allerdings nur moderat steigen. Im Bereich des Depotgeschäfts rechnen wir aufgrund des weiter wachsenden Anteils an fondsgebundenem Lebensversicherungsgeschäft im AXA Konzerns sowie einem weiter steigenden Bestand an verwalteten Vermögen mit einem deutlich höheren Provisionsergebnis.

Nach einem sehr niedrigen Kostenniveau in 2018 rechnen wir für 2019 mit einer leichten Steigerung der Verwaltungsaufwendungen. Daraus resultierend planen wir für 2019 unter der Voraussetzung der gleichen Rahmenbedingungen mit einem gegenüber dem Vorjahr stabilen Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von ca. 4,0 Mio. Euro. Die Entwicklungen am Geld- und Kapitalmarkt könnten auf das Gesamtergebnis der Bank jedoch wesentlichen Einfluss nehmen.

Chancenbericht

"Die anhaltende Niedrigzinsphase ist Risiko und Chance zugleich"

Die im Rahmen der Finanzkrise 2009 begonnene ausgeprägte Niedrigzinsphase geht nun in das elfte Jahr. Sie hat die traditionellen Geschäftsmodelle deutscher Banken erheblich unter Druck gesetzt und Kostenabbau und Prozessverschlankungen erzwungen. Auch unser Institut hat sich diesen Veränderungen nicht entziehen können, dennoch sehen wir in dieser Entwicklung auch jede Menge Chancen:

So befeuern die niedrigen Zinsen zusammen mit einer anhaltend guten Konjunktur die Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere in Ballungszentren. Die AXA Bank hat darauf bereits in den letzten Jahren mit einer stetigen Ausweitung des Neugeschäftsvolumens reagiert. Gegenwärtig werden große Anstrengungen unternommen, um die Refinanzierungsstruktur unserer Bank weiter zu verbessern, um auch zukünftig im Immobilienkreditgeschäft weiter wachsen zu können.

Eine weitere Folge der niedrigen Zinsen ist das veränderte Angebot deutscher Lebensversicherer hin zu fondsgebundenen Lebensversicherungen. Die damit verbundene Depotverwaltung wurde von unserem Institut bislang ausschließlich konzernintern angeboten. Durch die im letzten Jahr von der AXA Gruppe beschlossenen und zum Teil schon vollzogenen Veräußerungen von fondsgebundenen Lebensversicherungsbeständen führen wir nun auch externe institutionelle Kunden im Depotgeschäft. Wir werden im neuen Jahr versuchen, dieses Geschäftsfeld auch weiteren institutionellen Kunden anzubieten.

Darüber hinaus führt das Zinsumfeld zu einem weiter wachsenden Interesse der Exklusiv-Vertriebsorganisation der AXA Deutschland an Einlagen und Fondsprodukten. Wir hoffen, dass wir in diesem Bereich - wie schon in den Vorjahren - unsere Ziele übertreffen können.

 

Köln, 27. Februar 2019

Der Vorstand

Frank Tressat

Florian Frenzel

Jan Metzing

Klaus Schön

Jahresabschluss

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

(in EURO bzw. Tsd. Euro (2017)) 2018 2017
1. Barreserve        
a) Kassenbestand   -   -
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken   2.455.249,56   9.117
darunter:     2.455.249,56 9.117
bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: 9.117 Tsd. Euro) 2.455.249,56      
3. Forderungen an Kreditinstitute        
a) täglich fällig   10.985.993,13   6.940
b) andere Forderungen   -   -
      10.985.993,13 6.940
4. Forderungen an Kunden     758.219.120,10 655.816
darunter:        
durch Grundpfandrechte gesichert (Vorjahr: 463.385 Tsd. Euro) 575.631.628,47      
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere        
b) Anleihen und Schuldverschreibungen        
ba) von öffentlichen Emittenten   256.382.822,39   241.829
darunter:        
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: 241.829 Tsd. Euro) 256.382.822,39      
bb) von anderen Emittenten   -   -
darunter:        
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank (Vorjahr: 0 Tsd. Euro) 0,00      
      256.382.822,39 241.829
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere     14.884,92 18
7. Beteiligungen     741,38 1
darunter:        
an Kreditinstituten (Vorjahr: 0 Tsd. Euro) 0,00      
12. Sachanlagen     - -
14. Sonstige Vermögensgegenstände     29.236.825,57 20.845
15. Rechnungsabgrenzungsposten     28,80 -
16. Aktive latente Steuern     - 916
17. Akt. Unterschiedsbetrag a.d. Vermögensverrechnung     - -
Summe der Aktiva     1.057.295.665,85 935.482

Passiva

       
(in EURO bzw. Tsd. Euro (2017))     2018 2017
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten        
a) täglich fällig   1.290.432,77   1.352
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   75.561.774,75   76.839
      76.852.207,52 78.191
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden        
a) Spareinlagen   -   -
b) andere Verbindlichkeiten        
ba) täglich fällig 412.203.232,87     387.906
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 476.665.500,38     381.796
    888.868.733,25   769.702
      888.868.733,25 769.702
5. Sonstige Verbindlichkeiten     21.591.270,11 13.823
6. Rechnungsabgrenzungsposten     325.188,61 395
7. Rückstellungen        
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   8.357.543,03   8.193
b) Steuerrückstellungen   2.311.179,22   2.257
c) andere Rückstellungen   2.892.307,14   3.315
      13.561.029,39 13.765
12. Eigenkapital        
a) Gezeichnetes Kapital   25.053.302,18   25.053
b) Kapitalrücklage   28.956.944,37   28.957
c) Gewinnrücklagen        
ca) gesetzliche Rücklage 1.859.568,57     1.860
cc) satzungsmäßige Rücklagen 185.598,95     186
cd) andere Gewinnrücklagen 41.370,75     41
    2.086.538,27   2.087
d) Bilanzgewinn   452,15   3.509
      56.097.236,97 59.606
Summe der Passiva     1.057.295.665,85 935.482
1. Eventualverbindlichkeiten        
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen     22.806.613,03 27.619
2. Andere Verpflichtungen        
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen     161.020.395,01 119.198
      183.827.008,04 146.817

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

(in EURO bzw. Tsd. Euro (2017)) 2018 2017
1. Zinserträge aus        
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 22.466.090,20     22.426
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 2.290.135,11     2.768
    24.756.225,31   25.194
2. Zinsaufwendungen   10.198.245,51   9.063
      14.557.979,80 16.131
3. Laufende Erträge aus        
b) Beteiligungen     831,60 1
5. Provisionserträge   56.363.261,96   52.221
6. Provisionsaufwendungen   51.441.276,86   47.341
      4.921.985,10 4.880
8. Sonstige betriebliche Erträge     1.352.667,57 587
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen        
a) Personalaufwand        
aa) Löhne und Gehälter 2.641.610,40     2.809
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 387.925,94     584
darunter: für Altersversorgung 104.259,14 Euro (Vorjahr: 178 Tsd. Euro)        
    3.029.536,34   3.393
b) andere Verwaltungsaufwendungen   8.315.309,46   8.300
      11.344.845,80 11.693
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen     - -
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen     1.392.032,92 1.011
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     1.800.304,75 3.095
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     558.834,82 776
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     - -
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     - -
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     6.855.115,42 6.575
20. Außerordentliche Erträge     - -
21. Außerordentliche Aufwendungen     - -
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     2.944.925,24 3.070
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     - 0
25. Erträge aus Verlustübernahme     - -
26. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Ergebnis a bführungs- oder eines Teilergebnis abführungsvertrags abgeführte Gewinne     3.910.190,18 -
27. Jahresüberschuss     - 3.505
28. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr     452,15 4
29. Entnahmen aus der Kapitalrücklage     - -
30. Entnahmen aus Gewinnrücklagen     - -
32. Einstellungen in Gewinnrücklagen     - -
34. Bilanzgewinn     452,15 3.509

Anhang

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Allgemeines

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) erstellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in der Staffelform gemäß Formblatt 3 der RechKredV.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der AXA Konzern AG geschlossen.

Barreserve

Die Barreserve wird zu Nennwerten bilanziert.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Zinsabgrenzungen ausgewiesen. Alle Kreditengagements werden einer laufenden Beurteilung unterzogen, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Auf der Grundlage dieser individuellen Risikobewertung wird, sofern notwendig, eine Einzelwertberichtigung gebildet. Die Höhe der Einzelwertberichtigung wird entweder individuell oder für bestimmte identifizierte Gruppen anhand eines pauschalisierten Verfahrens ermittelt.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch Bildung einer pauschalen Wertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Gesamtforderungsbestand Rechnung getragen.

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder bei einer dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren Börsenkurs am Jahresende zuzüglich Zinsabgrenzungen bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden nach dem strengen Niederstwertprinzip höchstens zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurswert am Jahresende zuzüglich Zinsabgrenzungen bewertet. Ein festverzinsliches Wertpapier ist dem Anlagevermögen, alle anderen dem Umlaufvermögen zugeordnet.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Wertpapiere werden wie Umlaufvermögen nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Beteiligungen

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung bewertet.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zuzüglich Zinsabgrenzungen passiviert. Abgezinste Produkte werden mit ihrem Barwert erfasst und über die verbleibende Laufzeit auf den Rückzahlungsbetrag aufgezinst.

Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 3 HGB und § 340e Abs. 2 HGB Agio- bzw. Disagio- und Abzinsungsbeträge ausgewiesen und zeitanteilig abgegrenzt.

Rückstellungen

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen für leistungsorientierte Pensionszusagen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen mit 2,5 % (2017: 2,5 %) und Rentendynamik mit 1,75 % (2017: 1,75 %) sowie eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Geschäftsjahre, ermittelt durch die Deutsche Bundesbank. Dabei wird eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Im Berichtszeitraum wurde ein Rechnungszins von 3,20 % (2017: 3,67 %) in Ansatz gebracht. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem sogenannten Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB zum Zeitwert verrechnet.

Der Ansatz der Jubiläumsrückstellungen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (Anwartschaftsbarwertverfahren) unter Berücksichtigung aktueller Sterblichkeits- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten, zukünftiger Gehalts- und Lohnsteigerungen mit 2,5 % (2017: 2,5 %) und eines durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Geschäftsjahre, ermittelt durch die Deutsche Bundesbank. Dabei wird eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Im Berichtszeitraum wurde ein Rechnungszins von 2,32 % (2017: 2,79 %) in Ansatz gebracht. Als Rechnungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Bei der Ermittlung des Wertes wurden nur die Verpflichtungen gegenüber solchen Mitarbeitern einbezogen, die am Bilanzstichtag mindestens zehn Jahre in den Diensten des Unternehmens standen.

Für die Bürgschaften im Rahmen der forderungsverkauften Hypothekenkredite zu Gunsten der AXA Lebensversicherung AG sowie für ungewisse Verbindlichkeiten haben wir angemessene Rückstellungen gebildet.

Die Bank überprüft auf der Grundlage eines barwertigen Betrachtungsansatzes jährlich, ob eine Erfordernis für die Bildung einer Drohverlustrückstellung für Geschäfte mit zinsbezogenen Finanzinstrumenten des Bankbuchs (§ 340a i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB) besteht. Die Berechnungen zum Bilanzstichtag haben ergeben, dass kein Verpflichtungsüberschuss besteht, sodass die Bildung einer Drohverlustrückstellung nicht erforderlich ist.

Steuerrückstellungen an Andere Rückstellungen wurden in Höhe ihres Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit den durch die Deutsche Bundesbank bereitgestellten Abzinsungssätzen abgezinst.

Negative Zinsen

Die gezahlten negativen Zinsen aus Geldanlagen werden im Zinsertrag erfasst und reduzieren die Zinserträge. Erhaltene negative Zinsen aus Geldaufnahmen werden entsprechend im Zinsaufwand erfasst und mindern somit die Höhe der ausgewiesenen Zinsaufwendungen.

Angaben zur Bilanz

Angaben zur Bilanz

Aktivposten

1. Forderungen an Kreditinstitute mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist nach Restlaufzeiten

In den Forderungen an Kreditinstituten sind keine Forderungen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist enthalten.

2. Forderungen an Kunden nach Restlaufzeiten in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Unbestimmte Laufzeit

bis drei Monate

mehr als drei Monate bis ein Jahr

mehr als ein Jahr bis fünf Jahre

mehr als fünf Jahre

Insgesamt

Bei den Forderungen an Kunden ist ein nachrangiges Darlehen an die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln, in Höhe von 5 Mio. Euro enthalten.

3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Bestand der Schuldverschreibungen und anderen nicht

festverzinslicher Wertpapiere

davon Anlagevermögen

davon Umlaufvermögen

Der gesamte Bestand an Schuldverschreibungen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren ist börsennotiert.

Ein Wertpapier der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in Höhe von 22,0 Mio. Euro ist dem Anlagevermögen zugeordnet und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Alle anderen Wertpapiere sind dem Umlaufvermögen zugeordnet. Es besteht eine Kurswertreserve in Höhe von 2,4 Mio. Euro.

Im Jahr 2019 werden Wertpapiere im Volumen von 65,0 Mio. Euro (Buchwert per 31.12.2018) fällig.

4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Bestand der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere

Bei dem gesamten Bestand handelt es sich um börsenfähige und börsennotierte Wertpapiere des Umlaufvermögens, es besteht keine Kurswertreserve.

5. Anlagevermögen

in Euro Anschaffungskosten Zugänge GJ Abgänge GJ Zuschreibungen insgesamt Abschreibungen insgesamt Restbuchwert 31.12.2018
a) Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Finanzanlagen 31.819.441,38 0,00 -9.877.000,00 45.400,32 0,00 21.987.841,70
Beteiligungen 741,38 0,00 0,00 0,00 0,00 741,38
Anleihen 31.818.700,00 0,00 -9.877.000,00 45.400,32 0,00 21.987.100,32
Insgesamt 31.819.441,38 0,00 -9.877.000,00 45.400,32 0,00 21.987.841,70

Die Zuschreibungen bei Finanzanlagen resultieren ausschließlich aus Amortisierungen der unter Pari erworbenen Wertpapiere.

Die Beteiligungen enthalten keine börsennotierten Wertpapiere und wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

6. Sonstige Vermögensgegenstände in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Insgesamt

Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren hauptsächlich aus Forderungen an verbundene Unternehmen (12,0 Mio. Euro) sowie Abrechnungsforderungen aus dem Depotgeschäft (11,6 Mio. Euro).

7. Forderungen an verbundene Unternehmen in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Forderungen an Kreditinstitute

Forderungen an Kunden

Sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um kurzfristige Forderungen gegenüber der AXA Bank Belgium S.A., bei den Forderungen an Kunden handelt es sich um ein Darlehen an die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Abrechnungsforderungen an sonstige verbundene Unternehmen aufgrund konzerninterner Dienstleistungsverträge in Höhe von 12,0 Mio. Euro enthalten.

8. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Insgesamt

davon Disagio- bzw. Abzinsungsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB

9. Aktive latente Steuern in Euro bzw. Tsd. Euro (2017)

Insgesamt

Aufgrund des in 2018 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG ergibt sich kein Ausweis einer aktiven latenten Steuer.

Angaben zur Bilanz

Aktivposten

1. Forderungen an Kreditinstitute mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist nach Restlaufzeiten

In den Forderungen an Kreditinstituten sind keine Forderungen mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist enthalten.

. Forderungen an Kunden nach Restlaufzeiten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Unbestimmte Laufzeit 5.529.195,24 6.867
bis drei Monate 59.449.875,04 54.427
mehr als drei Monate bis ein Jahr 25.991.866,41 27.157
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 115.002.898,95 99.092
mehr als fünf Jahre 552.245.284,46 468.273
Insgesamt 758.219.120,10 655.816

Bei den Forderungen an Kunden ist ein nachrangiges Darlehen an die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln, in Höhe von 5 Mio. Euro enthalten.

3. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Bestand der Schuldverschreibungen und anderen nicht festverzinslicher Wertpapiere 256.382.822,39 241.829
davon Anlagevermögen 22.151.648,27 32.198
davon Umlaufvermögen 234.231.174,12 209.631

Der gesamte Bestand an Schuldverschreibungen und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren ist börsennotiert.

Ein Wertpapier der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in Höhe von 22,0 Mio. Euro ist dem Anlagevermögen zugeordnet und zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Alle anderen Wertpapiere sind dem Umlaufvermögen zugeordnet. Es besteht eine Kurswertreserve in Höhe von 2,4 Mio. Euro.

Im Jahr 2019 werden Wertpapiere im Volumen von 65,0 Mio. Euro (Buchwert per 31.12.2018) fällig.

4. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Bestand der Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere 14.884,92 18

Bei dem gesamten Bestand handelt es sich um börsenfähige und börsennotierte Wertpapiere des Umlaufvermögens, es besteht keine Kurswertreserve.

5. Anlagevermögen

in Euro Restbuchwert 31.12.2017 Abschreibung Geschäftsjahr
a) Sachanlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
b) Finanzanlagen 31.971.970,13 0,00
Beteiligungen 741,38 0,00
Anleihen 31.971.228,75 0,00
Insgesamt 31.971.970,13 0,00

Die Zuschreibungen bei Finanzanlagen resultieren ausschließlich aus Amortisierungen der unter Pari erworbenen Wertpapiere.

Die Beteiligungen enthalten keine börsennotierten Wertpapiere und wurden mit den Anschaffungskosten beziehungsweise den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert.

6. Sonstige Vermögensgegenstände

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 29.236.825,57 20.845

Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren hauptsächlich aus Forderungen an verbundene Unternehmen (12,0 Mio. Euro) sowie Abrechnungsforderungen aus dem Depotgeschäft (11,6 Mio. Euro).

7. Forderungen an verbundene Unternehmen

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Forderungen an Kreditinstitute 8.701.392,81 6.426
Forderungen an Kunden 5.000.000,00 10.000
Sonstige Vermögensgegenstände 12.021.384,84 7.061

Bei den Forderungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um kurzfristige Forderungen gegenüber der AXA Bank Belgium S.A., bei den Forderungen an Kunden handelt es sich um ein Darlehen an die Deutsche Ärzteversicherung AG, Köln. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Abrechnungsforderungen an sonstige verbundene Unternehmen aufgrund konzerninterner Dienstleistungsverträge in Höhe von 12,0 Mio. Euro enthalten.

8. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 28,80 0
davon Disagio- bzw. Abzinsungsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB 0,00 0

9. Aktive latente Steuern

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 0,00 916

Aufgrund des in 2018 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG ergibt sich kein Ausweis einer aktiven latenten Steuer.

Passivposten

10. Verbindlichkeiten ggü . Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist nach Restlaufzeiten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist    
bis drei Monate 89.306,28 89
mehr als drei Monate bis ein Jahr 15.111.548,56 48
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 56.368.517,70 70.386
mehr als fünf Jahre 3.992.402,21 6.316
Insgesamt 75.561.774,75 76.839

11. Verbindlichkeiten ggü . Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist nach Restlaufzeiten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
b) andere Verbindlichkeiten    
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist    
bis drei Monate 40.913.389,33 30.390
mehr als drei Monate bis ein Jahr 141.227.168,30 94.229
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre 135.743.742,60 140.329
mehr als fünf Jahre 158.781.200,15 116.848
Insgesamt 476.665.500,38 381.796

12. Sonstige Verbindlichkeiten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 21.591.270,11 13.823

Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren hauptsächlich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

13. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.290.432,77 1.352
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 33.883.052,74 33.883
Sonstige Verbindlichkeiten 18.029.831,13 12.693
Insgesamt 53.203.316,64 47.928

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus banküblichem Geschäftsverkehr, bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden handelt es sich um Schuldscheindarlehen in Höhe vo 15,1 Mio. Euro gegenüber der AXA Lebensversicherung AG, Köln, 15,2 Mio. Euro gegenüber der AXA Krankenversicherung AG, Köln und 3,5 Mio. Euro gegenüber der Roland Versicherung AG, Köln. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren aus konzerninternen Dienstleistungsverträgen in Höhe von 10,9 Mio. Euro, der Ergebnisabführung in Höhe von 3,9 Mio. Euro und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 3,2 Mio. Euro an die AXA Konzern AG, Köln.

14. Passive Rechnungsabgrenzungsposten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 325.188,61 395
davon Disagio- bzw. Abgrenzungsbeträge gemäß § 340e Abs. 2 HGB 539,51 2

15. Rückstellungen für Pensionen oder ähnliche Verpflichtungen (§ 285 Nr. 25 HGB)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Insgesamt 8.357.543,03 8.193
darunter: Barwert der Pensionsverpflichtungen 9.063.361,00 8.858
Zeitwert des Deckungsvermögens 705.817,97 665

Die leistungsorientierten Pensionszusagen, welche im Allgemeinen auf Dienstzeit und Entgelt der Mitarbeiter basieren, werden teilweise durch Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB gesichert. Die durch die Unternehmen unwiderruflich auf den Trust, den DBV-Winterthur Vorsorge e.V., übertragenen Finanzmittel werden ausschließlich zur Bedeckung der von den Mitgliedsunternehmen an deren Mitarbeiter erteilten Pensionszusagen verwendet und sind durch Verpfändung der Ansprüche aus den Vermögenswerten an die Versorgungsberechtigten dem Zugriff etwaiger Gläubiger entzogen. Die Pensionsrückstellungen werden mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Nach § 246 Abs. 2 HGB werden zudem die Zinsaufwendungen für die Altersversorgung vermindert um die Zinserträge aus dem Deckungsvermögen ausgewiesen. Der nach § 253 Abs. 6 HGB ermittelte Unterschiedsbetrag in Höhe von 913 Tsd. Euro löst keine Ausschüttungssperre aus, da ausreichend freie Rücklagen vorhanden sind.

Der Zeitwert des Planvermögens entspricht dem Deckungskapital der zugrundeliegenden Rückdeckungsversicherungen und flüssigen Mitteln und damit den Anschaffungskosten.

Gemäß Pensionsgutachten ergibt sich ein saldierter Zinsbetrag in Höhe von 706 Tsd. Euro, der sich zusammensetzt aus dem Zinsaufwand für die Aufzinsung in Höhe von 312 Tsd. Euro, dem Effekt aus der Änderung des Rechnungszinses in Höhe von 430 Tsd. Euro und den Erträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 36 Tsd. Euro.

Zusätzlich bestehen Pensionszusagen gegen Entgeltumwandlung. Diesen Pensionsverpflichtungen stehen Erstattungsansprüche aus kongruenten, konzerninternen Rückdeckungsversicherungen in gleicher Höhe gegenüber (170 Tsd. Euro), welche an den Versorgungsberechtigten verpfändet sind. Dabei entspricht der Zeitwert den historischen Anschaffungskosten. Bei den Rückdeckungsversicherungen handelt es sich um Deckungsvermögen im Sinne von § 246 Abs. 2 HGB, so dass aufgrund der Saldierung auf einen Ausweis verzichtet werden kann. Der Aufwand für diese Pensionszusagen ist gleich dem Beitragsaufwand zu den Rückdeckungsversicherungen und wird von den Arbeitnehmern getragen.

16. Steuerrückstellungen

Die im Geschäftsjahr 2018 bilanzierten Steuerrückstellungen in Höhe von 2,3 Mio. Euro betreffen die Vorjahre und resultieren aus den gebildeten Rückstellungen für Gewerbesteuer (1,3 Mio. Euro), Körperschaftsteuer (1,0 Mio. Euro) und für Solidaritätszuschlag (1 Tsd. Euro). Aufgrund des in 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG ergeben sich keine Steuerrückstellungen aus dem laufenden Jahr.

17. Andere Rückstellungen

Die Rückstellungen für Vorruhestandsverpflichtungen wurden teilweise mit Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB gesichert. Im Rahmen des AXA Vorsorgeplans wurden Mittel beim AXA Mitarbeiter Treuhand e.V. zur Insolvenzsicherung hinterlegt. Der Erfüllungsbetrag der Rückstellung beträgt 240,2 Tsd. Euro. Von diesem Betrag wird Deckungsvermögen in Höhe von 240,2 Tsd. Euro abgezogen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens belaufen sich auf 216,5 Tsd. Euro. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 23,7 Tsd. Euro unterliegt einer Ausschüttungssperre.

In den anderen Rückstellungen ist ein Betrag in Höhe von 297 Tsd. Euro für das Rechtsrisiko aus der Falschberatung im Rahmen der Liquidationen offener Immobilienfonds enthalten. Die Berechnung des Risikos wurde an die aktuelle Sachlage in 2018 angepasst und der für die Berücksichtigung der Klageforderungen zugrunde gelegte Prozentsatz von 25 % auf 20 % der möglichen Verpflichtung herabgesetzt. Dabei wurde in 2018 nur noch das Volumen der eingegangenen Beschwerden zu Grunde gelegt. Zusätzlich wurde eine Rückstellung in Höhe von 535 Tsd. Euro für das Risiko aus der Beraterhaftung im Kreditgeschäft, trotz geringerer Inanspruchnahme in 2018, nicht weiter reduziert, um das latente Risiko entsprechend abzubilden.

Weiterhin sind in den anderen Rückstellungen 804 Tsd. Euro für ausstehende Provisionen an Vermittler, 70 Tsd. Euro für ausstehende Rechnungen sowie personenbezogene Rückstellungen in Höhe von 431 Tsd. Euro enthalten.

Die anderen Rückstellungen sind ausschließlich als kurzfristig zu betrachten.

18. Eigenkapital

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 31.12. 2018 Geschäftsjahr Einstellung Geschäftsjahr Entnahme 31.12. 2017
a) gezeichnetes Kapital 25.053.302,18 0,00 0,00 25.053
b) Kapitalrücklage 28.956.944,37 0,00 0,00 28.957
c) Gewinnrücklagen        
ca) gesetzliche Rücklage 1.859.568,57 0,00 0,00 1.860
cb) satzungsmäßige Rücklage 185.598,95 0,00 0,00 186
cc) andere Gewinnrücklagen 41.370,75 0,00 0,00 41
  2.086.538,27 0,00 0,00 2.087
d) Bilanzgewinn 452,15 0,00 3.508.400,00 3.509
Insgesamt 56.097.236,97 0,00 3.508.400,00 59.606

Die Kapitalrücklage setzt sich aus 3.579 Tsd. Euro gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und aus 25.378 Tsd. Euro gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB zusammen.

19. Eventualverbindlichkeiten

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
1.b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 22.806.613,03 27.619

Die Verbindlichkeiten resultieren im Wesentlichen aus Bürgschaften für den Kreditausfall der verkauften Hypothekenkredite zu Gunsten der AXA Lebensversicherung AG, daraus bestehen keine besonderen Risiken. Dem Risiko bei den Eventualverbindlichkeiten wird durch die Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen.

20. Andere Verpflichtungen

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 161.020.395,01 119.198

Bei den unwiderruflichen Kreditzusagen bestehen keine besonderen Risiken, dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung von pauschalen Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus dem Neugeschäft bei den Baufinanzierungen.

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

21. Aufteilung nach geographischen Märkten (§ 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) Inland Ausland insgesamt 2018 insgesamt 2017
Zinserträge 22.076.906,52 2.679.318,79 24.756.225,31 25.194
Laufende Erträge aus Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapieren, Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen 831,60 0,00 831,60 1
Provisionserträge 53.300.458,04 3.062.803,92 56.363.261,96 52.221
Sonstige betriebliche Erträge 1.352.667,57 0,00 1.352.667,57 587
Insgesamt 76.730.863,73 5.742.122,71 82.472.986,44 78.003

22. Zinserträge/-aufwendungen

Im Zinsergebnis sind kumulierte Zinsaufwendungen in Höhe von 2.561 Tsd. Euro aus Swap-Kontrakten, sowie negative Zinsen in Höhe von 46 Tsd. Euro enthalten.

23. Provisionserträge

In den Provisionserträgen ist ein Betrag in Höhe von 550 Tsd. Euro für die Leistungen aus dem Kooperationsvertrag zur Intensivierung der Versicherungsvermittlung von Altersvorsorgeprodukten an Konzerngesellschaften enthalten.

24. Sonstige betriebliche Erträge / Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind im Wesentlichen Kursdifferenzen in Höhe von 460 Tsd. Euro Erträge und 549 Tsd. Euro Aufwendungen aus der zeitlich verzögerten Abwicklung zwischen den Kundenaufträgen und den Abrechnungen mit den Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie Erträge in Höhe von 798 Tsd. Euro aus der Auflösung von nicht benötigten Rückstellungen aus Vorjahren, insbesondere für das Risiko aus Fondsgeschäften mit Offenen Immobilenfonds in Höhe von 315 Tsd. Euro sowie die Auflösung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von 181 Tsd. Euro.

Die Zinszuführung für die Pensionsrückstellungen betrugen 706 Tsd. Euro und wurden in 2017 in Höhe von 583 Tsd. Euro erstmals in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

25. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag aus Vorjahren 216.390,66 2.550
Organschaftsumlage (AXA Konzern AG) 2.728.534,58 0
Latente Steuern 0,00 520
Insgesamt 2.944.925,24 3.070

Die Position enthält Aufwendungen aus Gewerbesteuer für Vorjahre in Höhe 167 Tsd. Euro., Körperschaftsteuer in Höhe von 47 Tsd. Euro für Vorjahre sowie Aufwendungen zum Solidaritätszuschlag von 3 Tsd. Euro für Vorjahre. Die Organschaftsumlage enthält Aufwendungen aus Gewerbesteuer in Höhe von 1.433 Tsd. Euro, Körperschaftsteuer in Höhe von 1.328 Tsd. Euro sowie Aufwendungen zum Solidaritätszuschlag in Höhe von 73 Tsd. Euro und die Minderung der latenten Steuer in Höhe von -106 Tsd. Euro. Durch die Vereinbarung eines Gewinnabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG und durch die Vereinbarung eines Steuerumlagevertrages wurden die latenten Steuern an die Konzern AG übertragen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres (§ 285 Nr. 7 HGB)

2018 2017
Gruppen männlich weiblich gesamt männlich weiblich gesamt
Leitende Angestellte 5 1 6 6 1 7
Angestellte 15 14 29 17 12 29
Stipendiaten/Praktikanten 2 0 2 1 1 2
Auszubildende 0 0 0 0 0 0
Insgesamt 22 15 37 24 14 38

Bezüge des Vorstandes und des Aufsichtsrats (§ 285 Nr. 9a HGB)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Vergütungen an den Aufsichtsrat 7.500,00 8

Bezüglich der Bezüge der Vorstände machen wir von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Bezüge früherer Mitglieder des Vorstandes und deren Hinterbliebenen (§ 285 Nr. 9b HGB)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Bezüge für frühere Mitglieder 97.321,32 162
Noch nicht ausgewiesener Zuführungsbetrag Pensionsverpflichtungen 0,00 0
Pensionsverpflichtungen 1.587.327,00 1.949

Derivative Finanzinstrumente (§ 285 Nr. 19 HGB)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) Art des Geschäftes Zinsvereinbarung Laufzeit bis Nominal 2018 Marktwert 2017 Marktwert
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 5 J. fest/6 Mon. var. 01.05.2020 5.000.000,00 -46.967,35 -68
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 5 J. fest/6 Mon. var. 01.05.2020 5.000.000,00 -49.049,56 -72
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 6 J. fest/6 Mon. var. 27.01.2022 10.000.000,00 -109.493,12 -45
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 20.05.2025 10.000.000,00 -362.910,82 -254
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 29.05.2025 5.000.000,00 -167.464,39 -111
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 23.06.2025 7.500.000,00 -365.003,34 -296
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 13.07.2025 10.000.000,00 -449.465,12 -351
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 27.08.2025 12.000.000,00 -495.297,86 -369
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 26.10.2025 2.000.000,00 -70.309,73 -47
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 17.12.2025 3.500.000,00 -124.498,62 -83
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 27.01.2026 10.000.000,00 -229.284,30 -94
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 23.11.2026 10.000.000,00 -91.171,18 68
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 10 J. fest/6 Mon. var. 07.12.2028 5.000.000,00 -26.244,72 0
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 15 J. fest/6 Mon. var. 27.01.2031 10.000.000,00 -252.751,12 -89
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 15 J. fest/6 Mon. var. 23.11.2031 20.000.000,00 26.875,96 399
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 15 J. fest/6 Mon. var. 23.01.2032 20.000.000,00 -188.696,83 168
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 15 J. fest/6 Mon. var. 17.02.2032 15.000.000,00 -301.690,30 -43
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 18 J.fest/ 6 Mon. Var. 11.05.2035 20.000.000,00 -445.343,20 -80
Festzinszahler-Swap (Plain Vanilla) 19 J.fest/ 6 Mon. Var. 11.07.2036 20.000.000,00 -914.586,96 -563
      200.000.000,00 -4.663.352,56 -1.930

Da die Swap-Kontrakte der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch dienen, wurden diese in die "Verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs" (IDW RS BFA 3) einbezogen und auf eine Drohverlustrückstellung in Höhe des negativen Marktwertes von 4.663 Tsd. Euro wurde daher verzichtet. Alle Swap-Kontrakte sind mit der AXA Bank Belgium S.A., geschlossen.

Forderungen und Haftungsverhältnisse gegenüber Organmitgliedern (§ 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV)

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Aufsichtsratsmitglieder 0,00 0

Aufsichtsrat

Zusammensetzung nach § 285 Nr. 10 HGB

Dr. Christian Gründl (ab 1. Oktober 2018)

Vorsitzender (ab 25. Februar 2019)

Leiter Strategie, Data & Organisation, AXA Konzern AG

Köln

Dr. Patrick Dahmen (bis 31. Dezember 2018)

Vorsitzender

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Bonn

Karsten Becker (ab 18. Januar 2019)

stellv. Vorsitzender (ab 25. Februar 2019)

Leiter Monitoring, Kapitalanlagen, AXA Konzern AG

Bornheim

Dr. Nils Kaschner (bis 9. April 2018)

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Köln

Andreas Meier (bis 9. April 2018)

Angestellter (Arbeitnehmervertreter)

Hannover

Rolf Scheuber

Angestellter (Arbeitnehmervertreter)

Pulheim

Jens Warkentin (bis 30. September 2018)

Mitglied des Vorstandes der AXA Konzern AG

Köln

Vorstand

Zusammensetzung nach § 285 Nr. 10 HGB

Frank Tressat

Sprecher des Vorstands

Florian Frenzel

Jan Metzing

Klaus Schön

Angaben zur Identifikation

(§ 2 64 Abs. 1a HGB)

Die AXA Bank AG, Köln ist beim Amtsgericht Köln unter Handelsregister-Nummer HRB 34726 eingetragen.

Konzernzugehörigkeit

(§ 285 Satz 1 Nr. 14 HGB und § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG)

Nach den vorliegenden Mitteilungen gemäß § 20 Abs. 4 AktG hält die AXA Konzern AG, Köln, 100 % am Grundkapital unserer Gesellschaft. Im Verhältnis zur AXA Konzern AG, Köln, sind wir ein Konzernunternehmen im Sinne der §§ 15 ff. AktG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 AktG.

Die AXA Bank AG, Köln, wird in den Konzernabschluss der AXA S. A., Paris, als kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, zum 31. Dezember 2018 einbezogen. Der Konzernabschluss der AXA S.A., Paris, wird bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde in Paris (Autorites des Marches Financiers) unter RCS (Registre du Commerce et des Societes) 572 093 920 hinterlegt.

Der Abschluss der AXA Bank AG wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Abschlussprüferhonorar

(§ 285 Satz 1 Nr. 17 HGB)

Abschlussprüfer des AXA Bank AG ist die PricewaterhouseCoopers GmbH. Die an die PricewaterhouseCoopers GmbH gezahlten Honorare sind nachfolgend nach vier Honorararten, gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 17 HGB, aufgeführt:

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Abschlussprüfungsleistungen 224.852,08 220
andere Bestätigungsleistungen 285.600,00 184
Steuerberatungsleistungen 0,00 0
sonstige Leistungen 0,00 0
Insgesamt 510.452,08 404

Bei den anderen Bestätigungsleistungen handelt es sich um Leistungen für die Prüfung nach § 89 Abs. 1 S. 1 des Wertpapierhandelsgesetzes und die Depotprüfung für das Geschäftsjahr 2018.

Geschäfte mit nahestehenden Personen

(§ 285 Satz 1 Nr. 21 HGB)

Wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Personen oder Unternehmen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt.

Aktive latente Steuern

(§ 285 Satz 1 Nr. 29 HGB)

Aufgrund des in 2018 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG ergibt sich durch die damit bestehende Organschaft keine Ausweis von aktiven latenten Steuern. Der Bestand der aktiven latenten Steuern zum 31.12.2017 basierte im Wesentlichen auf steuerlichen Verlustvorträgen sowie auf Bewertungsunterschieden aus Pensionsrückstellungen.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Die folgende Tabelle zeigt die zum 31. Dezember 2018 ausschüttungsgesperrten Beträge.

in Euro bzw. Tsd. Euro (2017) 2018 2017
Aktive latente Steuern 0,00 916
Unterschiedsbetrag zwischen durchschnittlichem Marktzins von 10 und 7 Jahren zur Abzinsung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen 912.596,00 890
Insgesamt 912.596,00 1.806

Die ausschüttungsgesperrten Beträge lösen keine Ausschüttungssperre aus, da ausreichend freie Rücklagen vorhanden sind.

Nachtragsbericht: Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

(§ 285 Nr. 33 HGB)

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirken.

Länderspezifische Berichterstattung (Country-by-Country-Reporting)

(§ 26a Abs. 1 Nr. 2 KWG)

Die Bank hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Die Bank ist als Finanzdienstleistungsinstitut tätig, die Geschäftstätigkeiten bestehen darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen, fondsgebundene Vermögensverwaltungskonzepte zur Verfügung zu stellen und Kredite auf eigene Rechnung zu gewähren.

Die Bank definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Beteiligungen, Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 beträgt 20,8 Mio. Euro (Vorjahr: 21,6 Mio. Euro).

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 37, gegenüber 38 im Vorjahr.

Der Gewinn vor Steuern beträgt 6,9 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro) und die darauf entfallende Steuer beträgt 2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 3,1 Mio. Euro).

Die Bank hat im Geschäftsjahr 2018 keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

Für Dritte erbrachte Dienstleistungen

(§ 35 Abs. 1 Nr. 5 RechKredV)

Die Bank hat in folgenden Bereichen Dienstleistungen gegenüber Dritten für Verwaltung und Vermittlung erbracht:

Depotverwaltung

Vermögensverwaltung

Vermittlung von Investmentfondsanteilen

Zusammensetzung des Aktienkapitals

(§ 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG)

Das Aktienkapital setzt sich aus 3.920 auf den Inhaber lautenden stimmberechtigten Stückaktien zusammen.

 

Köln, 27. Februar 2019

Der Vorstand

Frank Tressat

Florian Frenzel

Jan Metzing

Klaus Schön

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 22. März 2019 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AXA Bank AG, Köln

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AXA Bank AG, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AXA Bank AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

1.

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

2.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht war folgender Sachverhalt am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

(1)Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft

Unsere Darstellung dieses besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert:

①Sachverhalt und Problemstellung

②Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

③Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir den besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

(1) Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft

①Im Jahresabschluss der Gesellschaft werden unter dem Bilanzposten "Forderungen an Kunden" Kreditforderungen in Höhe von € 758,2 Mio. (71,7% der Bilanzsumme) ausgewiesen. Für das Kreditportfolio besteht zum 31. Dezember 2018 eine bilanzielle Risikovorsorge bestehend aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die Bemessung der Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft wird insbesondere durch die Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich zukünftiger Kreditausfälle, die Struktur und Qualität der Kreditportfolien sowie gesamtwirtschaftliche Einflussfaktoren bestimmt. Die Höhe der Einzelwertberichtigungen bei den Kundenforderungen entspricht der Differenz zwischen dem noch ausstehenden Kreditbetrag und dem niedrigeren Wert, der ihm am Abschlussstichtag beizulegen ist. Bestehende Sicherheiten werden berücksichtigt. Die Wertberichtigungen im Kundenkreditgeschäft sind zum einen betragsmäßig für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft von hoher Bedeutung und zum anderen mit erheblichen Ermessenspielräumen der gesetzlichen Vertreter verbunden. Darüber hinaus haben die angewandten, mit wesentlichen Unsicherheiten behafteten Bewertungsparameter einen bedeutsamen Einfluss auf die Bildung bzw. die Höhe gegebenenfalls erforderlicher Wertberichtigungen. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

②Im Rahmen unserer Prüfung haben wir zunächst die Angemessenheit der Ausgestaltung der Kontrollen im relevanten internen Kontrollsystem der Gesellschaft beurteilt und die Funktionsfähigkeit der Kontrollen getestet. Dabei haben wir die Geschäftsorganisation, die IT-Systeme und die relevanten Bewertungsmodelle berücksichtigt. Darüber hinaus haben wir die Bewertung der Kundenforderungen, einschließlich der Angemessenheit geschätzter Werte, auf der Basis von Stichproben von Kreditengagements beurteilt. Dabei haben wir unter anderem die vorliegenden Unterlagen der Gesellschaft bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der Werthaltigkeit der entsprechenden Sicherheiten gewürdigt. Bei Objektsicherheiten, für die uns die Gesellschaft Wertgutachten vorgelegt hat, haben wir uns ein Verständnis über die zugrunde liegenden Ausgangsdaten, die angewandten Bewertungsparameter und getroffenen Annahmen verschafft, diese kritisch gewürdigt und beurteilt, ob sie innerhalb einer vertretbaren Bandbreite liegen. Ferner haben wir zur Beurteilung der vorgenommenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen die von der Gesellschaft angewandten Berechnungsmethoden sowie die zugrundeliegenden Annahmen und Parameter gewürdigt. Auf Basis der von uns durchgeführten Prüfungshandlungen konnten wir uns insgesamt von der Angemessenheit der bei der Überprüfung der Werthaltigkeit des Kreditportfolios von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen sowie der Angemessenheit und Wirksamkeit der implementierten Prozesse der Gesellschaft überzeugen.

③Die Angaben der Gesellschaft zur Risikovorsorge im Kundenkreditgeschäft sind im Abschnitt Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung des Anhangs und in den Abschnitten Ertragslage und Adressenausfallrisiko des Lageberichts enthalten.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichtes - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

3.

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

4.

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

5.

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

6.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

7.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

8.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

9.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

10.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

11.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Ü brige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 9. April 2018 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 9. April 2018 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2001 als Abschlussprüfer der AXA Bank AG, Köln, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Peter Goldschmidt."

 

Düsseldorf, den 22. März 2019

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Goldschmidt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ralf Scherello, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat die Tätigkeiten des Vorstandes im abgelaufenen Geschäftsjahr entsprechend der ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und sich während des gesamten Jahres 2018 fortlaufend von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und des Rechnungswesens überzeugt.

In zwei Sitzungen und einem schriftlichen Umlaufverfahren wurde der Aufsichtsrat vom Vorstand eingehend mündlich und schriftlich gemäß § 90 Aktiengesetz (AktG) über die allgemeine Geschäftsentwicklung, über das Erreichen der geplanten Ziele für das laufende Geschäftsjahr und die Vorschau für die künftigen Perioden sowie über grundlegende Angelegenheiten der Geschäftsführung unterrichtet. Dabei wurden die vom Vorstand beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand weiterhin umfassend über die Risikosituation informiert. Zudem wurden ihm alle erforderlichen und angefragten Auskünfte und Informationen zur Erfüllung seiner Aufgaben gemäß § 25d KWG vom Vorstand erteilt.

Im Rahmen eines schriftlichen Umlaufverfahrens, das Anfang April 2018 durchgeführt worden ist, hat der Aufsichtsrat der Verkleinerung des Aufsichtsrats auf drei Mitglieder und der entsprechenden Änderung der Satzung der Gesellschaft zugestimmt.

In der Sitzung am 9. April 2018 befasste sich der Aufsichtsrat intensiv mit dem Bericht des Vorstandes über den Geschäftsverlauf 2017 und dem vorgelegten Jahresabschluss; hierzu erfolgte auch eine Berichterstattung durch den Abschlussprüfer. In der gleichen Sitzung stellte der Vorstand die endgültige Planung für 2018 vor, die vertiefend erörtert wurde. Zudem berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat über die Interne Revision sowie über Compliance und Risikomanagement im Geschäftsjahr 2017, inklusive eines Ausblicks auf das Geschäftsjahr 2018. Im Weiteren informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die aktuellen Projekte wie z.B. die Aktivitäten im Bereich Einmalbeitrag, das Projekt zur Erlangung der Pfandbrieffähigkeit sowie den Stand der Umsetzungsprojekte für die neuen regulatorischen Rahmenbedingen wie MaRisk, MiFID oder Anacredit. Der Aufsichtsrat hat zudem in dieser Sitzung dem Abschluss eines Ergebnisabführungsvertrages mit der AXA Konzern AG zugestimmt. Weiterhin hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung über die variable Vergütung für den Vorstand beschlossen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in dieser Sitzung über das Thema Frauenquote diskutiert und einen Beschluss zur Frauenquote für den Aufsichtsrat gefasst. Ferner befasste sich der Aufsichtsrat mit dem Thema Nichtprüfungsleistungen durch den Abschlussprüfer.

In seiner Sitzung am 5. November 2018 informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den bisherigen Geschäftsverlauf im laufenden Jahr und gab einen Kurzbericht über die vorläufige Planung 2019. Strategische Prioritäten der Planung für 2019 sind der weitere Ausbau den bilanziellen und des Depotgeschäfts. Außerdem hat sich der Aufsichtsrat in dieser Sitzung mit den Anforderungen der Institutsvergütungs-Verordnung und dabei insbesondere auch mit den bestehenden Vergütungssystemen für den Vorstand sowie für die leitende Mitarbeiter und Mitarbeiter mit variabler Vergütung befasst. Weiterhin berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat über die aktuellen Projekte und dabei insbesondere über den aktuellen Stand des Projektes zur Erlangung der Pfandbrieffähigkeit.

Der Aufsichtsrat hat mit dem Präsidium, dem Kreditausschuss und dem Risikoausschuss drei Ausschüsse eingerichtet, die 2018 insgesamt 5 Sitzungen abgehalten haben. Hierüber ist der Aufsichtsrat jeweils umfassend informiert worden.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats wird zudem vom Vorstand umfassend durch monatliche Berichte über die Geschäftsentwicklung und -lage informiert. Durch regelmäßige Besprechungen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden werden Fragen der Geschäftsführung zeitnah erörtert und vertieft. Über hierdurch zur Kenntnis des Vorsitzenden gelangte wichtige Angelegenheiten sowie über die Entwicklung des Kreditportfolios werden die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrates laufend unterrichtet.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018 sind von zum Abschlussprüfer bestellten PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüft worden.

Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht lagen dem Aufsichtsrat unverzüglich nach der Aufstellung vor. Ebenso wurde der Bericht des Abschlussprüfers allen Mitgliedern des Aufsichtsrates fristgerecht vorgelegt. Darüber hinaus hat der Abschlussprüfer in der bilanzfeststellenden Sitzung des Aufsichtsrats für ergänzende Erläuterungen zur Verfügung gestanden. Dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Jahresergebnisses geprüft. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, der damit gemäß § 172 AktG festgestellt ist.

Im Aufsichtsrat der Bank sind im Berichtsjahr folgende personelle Veränderungen eingetreten:

Die Herren Dr. Nils Kaschner und Andreas Meier sind vor dem Hintergrund der Verkleinerung des Aufsichtsrats mit Ablauf ihrer Amtszeit am 9. April 2018 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Weiterhin haben die Herren Jens Warkentin und Dr. Patrick Dahmen mit Wirkung zum Ablauf des 30. September 2019 bzw. des 31. Dezember 2018 ihre Mandate als Mitglied des Aufsichtsrats niedergelegt und sind aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Als Nachfolger für die ausgeschiedenen Mitglieder wurden Herr Dr. Christian Gründl mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2018 und Herr Karsten Becker mit Wirkung ab dem 18. Januar 2019 zu Mitgliedern des Aufsichtsrats gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt allen ausgeschiedenen Mitgliedern herzlich für die langjährige und erfolgreiche Tätigkeit im Aufsichtsrat und ihre wertvolle Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Im Vorstand der Bank sind im Berichtsjahr keine personellen Veränderungen eingetreten.

Dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt für ihre Leistungen im Jahr 2018 unser ganz besonderer Dank. Unser Dank gilt auch den betriebsrätlichen Gremien für die sehr engagierte und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Köln, im April 2019

Für den Aufsichtsrat

Dr. Christian Gründl, Vorsitzender

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