Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
ESBE-Plastic GmbH
Rudolf-Schmidt-Straße 12, 91550 Dinkelsbühl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eberhard Baier seit 18.3.2024 | Geschäftsführer |
Uwe Hefner seit 14.7.2003 | Prokura |
Urs Riner seit 6.11.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rilon-Holding AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ESBE-Plastic GmbHDinkelsbühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die ESBE-Plastic GmbH ist Spezialist für tiefgezogene Kunststoffverpackungen und bewegt sich auf diesem Markt seit nunmehr über 60 Jahren. Hauptabnehmer ist die Nahrungsmittelindustrie. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 durch zwei rückläufige Quartale im 2. Halbjahr 2023 in eine Rezession gerutscht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 hat sich insgesamt um 0,3 % vermindert (Vj. Zunahme von 1,9 %). Eine hohe Inflation, steigende Zinsen, der anhaltende Ukrainekrieg und eine schwächelnde Weltkonjunktur bremsten die deutsche Wirtschaft. Die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe verminderte sich um 0,4 %. Insbesondere energieintensive Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie, aber auch die kunststoffverarbeitende Industrie litten produktionsbedingt weiterhin unter den hohen Energiepreisen. Die Konsumausgaben des Staates verminderten sich 2023 um 1,7 %. Die kunststoffverarbeitende Industrie zeigt nach ersten vorläufigen Zahlen einen Rückgang des Branchenumsatz in 2023 von 6 % zum Vorjahr. Die beiden letzten Jahre zeigten nominal noch ein deutliches Wachstum von jeweils rund 12 %. Im Bereich Kunststoffverpackungen ergab sich nominal eine Abnahme von 7,7 % (Vj. +14,9 %) zum Vorjahr. Die Produktion nahm um rund 9 % zum Vorjahr ab. Die Abnahme der Produktion konnte in 2023 nicht wie im Vorjahr durch die hohen Preissteigerungen kompensiert werden. Die Verarbeitung von Kunststoffrezyklaten hat wie in den Vorjahren weiter zugenommen. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die ESBE-Plastic GmbH einen Anstieg des Rohergebnisses von 21,8 %. Dieser Anstieg ist insbesondere mengenbedingt verursacht.. Die Polymerpreise lagen im Jahresdurchschnitt 2023 unter dem durchschnittlichen Niveau des Vorjahres. Insbesondere ab dem II. Quartal 2023 zeigte sich eine Entspannung auf den Beschaffungsmärkten. Lieferverzögerungen wegen Rohstoffverknappungen spielten keine Rolle mehr. Zum Jahresanfang 2024 zeigte sich eine steigende Preistendenz. Die Materialaufwandsquote hat sich in 2023 zu der außerordentlich hohen Quote im Vorjahr wieder deutlich vermindert. Nicht nur der Materialeinsatz zeigt sich preisbedingt deutlich vermindert, auch die Energiekosten in den bezogenen Leistungen konnten insbesondere durch das Energiekostendämpfungsprogramm deutlich gesenkt werden. Die Personalkosten haben sich bei einer konstanten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl unter anderem auf Grund von Tariferhöhungen und Sonderzahlungen (Inflationsausgleichsprämie) um TEUR 493 zum Vorjahr erhöht. Die Abschreibungen haben sich leicht erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 172 erhöht. Zugenommen haben insbesondere die Kosten für Instandhaltungen Gebäude und die Aufwendungen für Maschinenleasing. Die Ausgangsfrachten konnten auf dem Niveau aus 2022 gehalten werden. Das Betriebsergebnis beträgt TEUR 3.264 (Vj. TEUR 1.764). Das Finanzergebnis beträgt TEUR -14 (Vj. TEUR -57). Das periodenfremde bzw. neutrale Ergebnis zeigte sich leicht positiv. Die Gesellschaft weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss i.H.v. TEUR 2.374 (Vj. TEUR 1.244) aus. Die Entwicklung der Gesamtleistung entsprach in etwa den Erwartungen, das Jahresergebnis liegt deutlich über unseren Erwartungen. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 1.852 von TEUR 10.447 auf TEUR 12.299 erhöht. Die Sachanlagenquote beträgt am Bilanzstichtag 29,9 % (Vj. 28,7 %). Die Investitionen ins Anlagevermögen beliefen sich 2023 auf TEUR 1.111. Die Vorräte zeigen sich um TEUR 749 zum Vorjahr erhöht, dabei insbesondere mengenbedingt bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen verursacht. Die Liefer- und Leistungsforderungen verminderten sich leicht auf TEUR 1.004. Im Berichtsjahr wurden keine Darlehen aufgenommen. Die Darlehenstilgungen betrugen TEUR 209. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem Deckungsvermögen saldiert und haben sich um TEUR 41 vermindert. Die Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten liegen um TEUR 68 über dem Vorjahr. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bedingt durch die Ergebnisverbesserung deutlich über dem Vorjahr. Der Finanzmittelfond hat sich entsprechend aufgebaut. Die Eigenkapitalquote ist nach wie vor sehr hoch und beträgt am Bilanzstichtag 81,5 % (Vorjahr 78,0 %). Forschung und Entwicklung Die Neuzertifizierung des Qualitätsmanagement ISO 9001-2015 sowie die Hygiene-Zertifizierung nach BRC-Norm zeigen sich weiterhin sehr vorteilhaft, vor allem bei Auftragsvergaben von größeren Kunden. Teilweise ist es bei unseren Kunden Voraussetzung diese Zertifizierungen nachweisen zu können, um weiterhin Lieferant zu bleiben bzw. gelistet zu werden. Seit dem Geschäftsjahr 2018 besteht eine Zertifizierung nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem). Das Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 wurde in 2021 erfolgreich rezertifiziert. Die Nachhaltigkeit wird im QM dokumentiert. Die Fertigungskapazität ist durch die getätigten Investitionen gewährleistet. Risiko- und Chancenbericht Ein wesentliches Risiko besteht hinsichtlich der Preisvolatilität bei den Rohstoffpreisen. Hier ist es erforderlich, Erhöhungen der Einkaufspreise möglichst zeitnah an die Kunden weitergeben zu können, um Margenverluste rechtzeitig abzufangen. Weitere generelle Risiken der Branche bestehen in dem hohen Preisdruck am Markt sowie steigenden Lohn- und Energiekosten. Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen Strompreise in Deutschland steht die Thematik der Energieeffizienz des Unternehmens nachhaltig im Blickpunkt. Die Gesellschaft hat aus Gründen der Planungssicherheit in mittelfristiger Hinsicht entsprechende Strompreisvereinbarungen getroffen. Risiken bestehen weiterhin in einer Substitution der Verpackungen durch andere Materialien, unter anderem auch in einem Trend zu mehr Papier-Kunststoff-Verbunden. Diese Verbunde zeigen sich jedoch nachteilig in Bezug auf das Recycling. Auch politische Diskussionen um eine neue zusätzliche Plastiksteuer verunsichern die Branche. Nennenswerte Forderungsausfallrisiken werden bei der Gesellschaft auf Grund der sehr guten Kundenbonität nicht gesehen. Chancen der zukünftigen Entwicklung bieten sich in einer weiteren Umsatzforcierung, insbesondere im nahe gelegenen Ausland. Durch laufende Ersatzinvestitionen von Maschinen und Anlagen bleibt die Produktion modern und energiesparend. Individuelle Lösungen für Verpackungsprobleme und die hohe Qualität unserer Produkte auf Grund einer permanenten Qualitätskontrolle sollten unsere Marktchancen weiterhin positiv beeinflussen. Im Unternehmen sind ausreichende Strukturen und Instrumente vorhanden, um die Geschäftsführung des Unternehmens zeitnah mit ausreichenden Informationen zur Steuerung des Unternehmens und zur Erkennung von Risiken und Chancen zu versorgen. Insbesondere sorgt eine Nachkalkulation mit stufenweiser Deckungsbeitragsrechnung für eine entsprechende betriebswirtschaftliche Analyse der Kundenaufträge. Unsicherheiten bestehen insbesondere wegen der Dauer des Ukraine-Kriegs und einer Ausweitung von internationalen Krisen. Die hohen Energiekosten und die hohen Lohnforderungen im Personalbereich zwingen die Unternehmen zu kostensenkenden Maßnahmen und weiteren Optimierungen. Die Beschaffungspreise in unserer Branche werden im Jahresverlauf 2024 leicht steigend erwartet. Voraussichtliche Entwicklung Laut Prognose der Bundesregierung wird für 2024 lediglich ein geringes Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts von 0,2 % erwartet. Ausschlaggebend sind hier fehlende Wachstumsimpulse von der Weltwirtschaft, zahlreiche Krisen die Unsicherheiten nach sich ziehen, die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und die Problematiken beim Bundeshaushalt. Die Rahmenbedingungen bleiben demnach schlecht. Die Inflation wird 2024 deutlich rückläufig zu den hohen Werten der beiden Vorjahre erwartet. Die privaten Haushalte sollten wieder mehr Geld für Konsumausgaben zur Verfügung haben. Die steigenden Zinsen sollten 2024 Ihren Gipfel erreicht haben und es wird in 2024 tendenziell eine Seitwärtsbewegung erwartet. Die Kunststoffverarbeitende Industrie zeigt sich verhalten betreffend 2024. Die Stimmung in den Unternehmen bleibt vielfach negativ, Investitionen werden zurückgehalten und der Druck auf die Rentabilitäten bleibt weiterhin hoch. Investitionsbedarf zeigt sich insbesondere bei der Verbesserung der Energieeffizienz und beim Klimaschutz. Die Gesellschaft prognostiziert für das Geschäftsjahr 2024 eine leichte Zunahme beim Umsatz. Auf Grund der letzten Preisentwicklungen werden jedoch kundenseitig Preisreduzierungen erforderlich sein. Der momentane Auftragsbestand zeigt sich stabil. Die Stromkosten werden 2024 im Vergleich zum Vorjahr nach Auslaufen des Energiekostendämpfungsprogramms wieder steigen. Das Jahresergebnis wird bei leicht steigend erwarteten Beschaffungskosten auf Grund einer geringeren Rohertragsspanne niedriger als im Vorjahr erwartet. Die Ausprägung hängt jedoch entscheidend von der Rohstoffpreisentwicklung in 2024 ab. Im Investitionsbereich sind insbesondere Ersatzinvestitionen eingeplant. Die Anzahl der Mitarbeiter wird konstant erwartet. In 2024 werden weitere Tariferhöhungen zum Tragen kommen. Zur Finanzierung des Unternehmens stehen neben den Flüssigen Mitteln und dem laufenden Cash Flow ausreichende Bankkredite zur Verfügung. Darüber hinaus werden Teile der Investitionen auch weiterhin über Leasing finanziert. Die Bankdarlehen werden 2024 planmäßig getilgt. HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der ESBE-Plastic GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267 und 288 HGB kein Gebrauch gemacht. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, werden angesetzt, soweit diese unter den Anschaffungskosten liegen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungskosten sowie die Sonderkosten der Fertigung. Daneben werden auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Das Wahlrecht die Kosten der allgemeinen Verwaltung, der Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Aufwendungen und für betriebliche Altersversorgung einzubeziehen, wird nicht in Anspruch genommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 643.764,00 Euro. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 5.019,00 (Ausschüttungssperre). 3. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Beim Deckungsvermögen handelt es sich um ein Wertpapierdepot, welches mit dem Kurswert am Bilanzstichtag angesetzt worden ist. 4. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 142.822,59 (Vj. EUR 133.925,08). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr beträgt EUR 312.433,44 (Vj. EUR 412.804,19). Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren beträgt EUR 193.720,48 (Vj. EUR 311.234,24). Der Gesamtbetrag der bilanzierten weiteren Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt EUR 733.188,75 (Vj. EUR 686.223,24). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von EUR 64.833,08 (Vj. EUR 99.474,89) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vj. 0,00). Die gesicherten Bankverbindlichkeiten valutieren zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 648.976,51. Die Besicherung erfolgte durch Grundschulden, durch eine Globalzession sowie Sicherungsübereinung einer Maschine. 5. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen für 2024 Verpflichtungen in Höhe von TEUR 319. Die Gesamtverpflichtungen ab 2025 bis Zeitpunkt des jeweils frühestmöglichen Vertragsablaufes betragen TEUR 295. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen der Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf 3.528,00 Euro (Vj. 3.408,00 Euro). 2. Periodenfremde Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 38.342,00 Euro und Erstattungen aus dem Energiekostendämpfungsprogramm für das Vorjahr in Höhe von 47.693,90 Euro. 3. Periodenfremde Aufwendungen Die Materialaufwendungen enthalten Stromsteuerzahlungen für Vorjahre in Höhe von 242,49 Euro. Die Personalaufwendungen enthalten Nachzahlungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge für Vorjahre in Höhe von 9.436,15 Euro. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Nachzahlungen für Vorjahre in Höhe von 24,01 Euro enthalten. 4. Erläuterungen der Erträge aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB in Höhe von 5.525,49 Euro (Vorjahr 6.882,95 Euro) enthalten. 5. Erläuterungen der Aufwendungen aus Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gemäß § 256a HGB in Höhe von 221,39 Euro (Vorjahr 642,86 Euro) enthalten. 6. Erläuterungen der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 4.000,00 Euro (Vorjahr 6.000,00 Euro). Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.770,81 Euro. In den Zinserträgen wurden Aufwendungen in Höhe von 11.743,00 Euro saldiert. 7. Erläuterung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten solche aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen als auch Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von zusammen 0,00 Euro (Vorjahr 43.876,39 Euro). In den Zinsaufwendungen sind Erträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) verrechnet. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
3. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.374.393,09 Euro zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 6.325.424,96 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAnlagespiegel
Dinkelsbühl, 09. April 2024 gez. Urs Riner gez. Eberhard Baier Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ESBE-Plastic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ESBE-Plastic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ESBE-Plastic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Windsheim, den 12. April 2024 LHP
gez. Florian Hahn, MBA, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer |
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